Freitag, 22. September 2017

‚ÄěEr wurde immer seltsamer‚Äú

Guten Tag!

Weinheim, 20. September 2011. Eine betroffene Frau schildert das Leben mit ihrem demenzkranken Ehemann – Runder Tisch Demenz strebt Patenschaftsmodell an

Von Roland Kern

"Gesichter der Demenz". Plakat zum Welt-Alzheimertag 2011. Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V..

Die Tr√§nen treten ihr so pl√∂tzlich in die Augen, als h√§tten sie sich lange angestaut. ‚ÄěIch habe in meinem Leben nie Schulden gemacht‚Äú, schluchzt Martha Mayer (Name von der Redaktion ge√§ndert), ‚Äěund jetzt muss ich wohl bald von Sozialhilfe leben‚Äú.

Sie braucht eine Weile im Gespr√§ch √ľber ihre Lebenssituation, bis sie auf die finanziellen Umst√§nden zu sprechen kommt. Alle anderen Sorgen nennt sie offen und ehrlich, und die 62-j√§hrige Fr√ľhrentnerin meistert ihr Leben – und das ihres Mannes irgendwie mit.

Der demenzkranke 68-j√§hrige Weinheimer lebt seit jetzt drei Wochen in einem Altenpflegeheim im vorderen Odenwald. Martha Mayer ist froh, dass sie den Platz gefunden hat. Doch so schnell. Im Sommer musste ihr Mann von heute auf morgen in die Psychatrische Klinik in Wiesloch eingeliefert werden. Das Leben zuhause wurde f√ľr das Paar zu schwierig, auch zu gef√§hrlich. Es ging einfach nicht mehr.

Im Gespr√§ch mit uns und Dieter Gerstner, dem Demenzexperten und Vorsitzenden des Runden Tisch Demenz in Weinheim, schildert Martha Mayer zum heutigen ‚ÄěWeltalzheimertag‚Äú das Leben mit ihrem demzkranken Mann.

‚ÄěF√ľr uns kam leider jede Hilfe zu sp√§t.‚Äú

Gerstner hat die Familie Mayer in den letzten Wochen begleitet und stand immer wieder mit Ratschl√§gen und Tipps zur Seite. ‚ÄěIch kann nur jedem Menschen in dieser Lage raten, diese Angebote in Anspruch zu nehmen‚Äú, sagt Martha Mayer. Und f√ľgt hinzu: ‚ÄěF√ľr uns kam leider jede Hilfe zu sp√§t.‚Äú Die Familie hat keine Hoffnung mehr, dass der Ehemann und Vater jemals wieder in sein Reihenh√§uschen in der Weinheimer Weststadt zur√ľckkehren wird.

Die Verdr√§ngung findet von alleine statt. ‚ÄěWenn ich ihn im Heim besuche‚Äú, schildert Martha Mayer, ‚Äědann sitzt dort ein hilfsbed√ľrftiger Mensch, aber mein Mann, nein das war ein anderer‚Äú. Das war der gelernte Elektriker, der sich lange in seinem Beruf fortgebildet hat, mit Ende 40 nochmal die Schulbank dr√ľckte, der nach seinem vorzeitigen Ruhestand Jahre lang das von der Mutter geerbte H√§uschen renovierte und schick herrichtete. ‚ÄěWir haben unser Leben lang keinen Handwerker gebraucht, er konnte alles alleine‚Äú, blickt sie zur√ľck und muss schmunzeln.

Vor drei Jahren, er war 65, merkte sie, ‚Äědass mit meinem Mann etwas nicht stimmte‚Äú. Er begann S√§tze zu sprechen, die im verbalen Wirrwarr endeten. Er war zunehmend lustlos und √ľbellaunig, brach zu ziellosen Spazierg√§ngen auf, begann die K√∂rperpflege zu vernachl√§ssigen. ‚ÄěEr wurde immer seltsamer‚Äú, erz√§hlt Martha Mayer. Der eigene Zerfall war ihm nur zeitweise bewusst. ‚ÄěWas stimmt mit mir nicht?‚Äú, fragte er manchmal. Andererseits weigerte er sich, einen Arzt aufzusuchen. Bis zuletzt. Bis es nicht mehr ging, und dann war die Diagnose schon vorher klar. In dieser fr√ľhen Phase war die Frau hilflos, wusste nicht so recht, an wen sie sich wenden konnte. Heute macht sie sich Vorw√ľrfe: ‚ÄěVielleicht h√§tte man da noch etwas tun k√∂nnen.‚Äú

Die Lebenslage des Ehepaars wurde immer schlimmer. Bald konnte Martha Mayer ihren Mann nicht mehr alleine lassen, selbst eine stundenweise engagierte Betreuung war schlie√ülich √ľberfordert. Einmal stahl er sich davon und fingerte am Sicherheitskasten herum. Nur durch ein Wunder ist nichts Schlimmes passiert.

Dieter Gerstner und seine Mitstreiter vom Runden Tisch Demenz in Weinheim wollen k√ľnftig eine fr√ľhere Hilfsbereitschaft f√ľr Demenzbetroffene organisieren. Gerstner, der fr√ľher hauptberuflich als Pflegedienstleiter t√§tig war, strebt ein Patenschaftsmodell an, bei dem Familien ehrenamtliche Helfer zur Seite stehen. Erste positive Resonanz hat er schon erhalten.

‚ÄěEs w√§re eine gewaltige Erleichterung f√ľr mich gewesen, so einen Menschen in der N√§he zu wissen, denn oft braucht man eine spontane Hilfe‚Äú, erkl√§rt Martha Mayer. Sie hat erfahren m√ľssen: ‚ÄěAls demenzbetroffene Familie ist man oft alleine.‚Äú Auch viele Bekannte h√§tten in dieser Zeit den Kontakt abgebrochen, schildert sie. Die eigene Tochter wohnt nicht in Weinheim und konnte selten einspringen, wenn Hilfe n√∂tig war.

Im Moment muss Martha Mayer erfahren, dass auch der Staat mit seinem Regelwerk f√ľr Pflegef√§lle keine Kompromisse kennt. Seit zwei Jahren ist ihr Mann mit Pflegestufe eins ausgestattet. Die Rente reicht gerade daf√ľr aus. Wenn die Pflegestufe erh√∂ht wird, was bei dem Zustand des Patienten m√∂glicherweise unvermeidlich wird, klafft eine L√ľcke. Beim Sozialamt habe sie sich deshalb schon erkundigt, berichtet sie. Wenn der Staat als Bezahler einspringe, hei√üt es, k√∂nne sie zwar ihr Haus behalten. Allerdings werde eine Grundschuld eingetragen und im Gegenzug der Hartz-IV-Satz als Lebensgrundlage einger√§umt. ‚ÄěIch habe richtige Existenzangst‚Äú, beichtet Martha Mayer mit Tr√§nen in den Augen.

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim

Service

Demenzberatung in Weinheim

In Weinheim bietet der Pflegest√ľtzpunktes des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadtseniorenrat Weinheim jeden zweiten Donnerstag, 14.30 Uhr bis 17 Uhr am Pflegest√ľtzpunkt in der Weinheim Galerie eine Demenzberatung an (3. OG, Zimmer 317), Telefon 06221-5222620 (Anmeldung erforderlich) oder karola.marg@rhein-neckar-kreis.de. Infos zum Runden Tisch Demenz und weiteren Angeboten f√ľr Demenzbetroffene erteilt der Stadtseniorenrat (Telefon 06201 / 18 43 90, mail: stadtseniorenrat-weinheim@web.de oder alle dem Runden Tisch angeschlossenen Einrichtungen.

Weltalzheimertag: Am 21. September 2011 im Bodelschwinghheim

Die Woche vom 19. bis 26. September ist bundesweit der Demenzerkrankung gewidmet. Heute, am 21. September, dem ‚ÄěWeltalzheimertag‚Äú, bietet das Bodelschwingh-Heim am Weinheimer Schlosspark zwei √∂ffentliche Vortragsveranstaltungen an, jeweils im Kultur- und Begegnungszentrum des Hauses mit Kaffee und Kuchen. Um 15 Uhr wiederholt Leiterin Heidi Zieger ihren bereits am Demenztag im Juni gehaltenen Vortrag ‚ÄěDemenz – Validation nach Naomie Feil‚Äú.

‚ÄěHeute mit gestern leben‚Äú, hei√üt ein sich anschlie√üender Vortrag von Pflegedienstleiter Christian Rupp um 16.30 Uhr. Am Samstag, 25. September, wird die Weinheimer Autorin Antonia Scheib Berten am Buchladen Sch√§ffner in der Fu√üg√§ngerzone einen Infostand mit Materialien der Alzheimergesellschaft Baden-W√ľrttemberg betreuen, gerne auch B√ľcher signieren und zu Gespr√§chen bereit stehen, ebenso wie Dieter Gerstner selbst und Karola Marg vom Weinheimer Pflegest√ľtzpunkt.


Klems R√ľckblick: Das Internet vor zehn Jahren – was man damals schon so alles wusste…


Wie war das vor zehn Jahren? Datenbankprofi Michael Klems informiert uns bis Weihnachten √ľber "wichtige" Schlagzeilen zum Internet aus der Vergangenheit. Bild: infobroker.de

Rhein-Neckar, 20. September 2011.-¬† (red/infobroker.de) Der renommierte Datenexperte Michael Klems hat es sich zur Aufgabe gemacht, einfach mal Schlagzeilen von vor zehn Jahren zu recherchieren. Teils sind die Ergebnisse urkomisch, teils stimmen sie, teilweise haben sich Ansichten und Meinungen nach heutiger Sicht widerlegt. Ab dem kommenden Samstag erscheint seine Kolumne bis Weihnachten bei uns. Wir sind schon sehr gespannt, was zum Internet in Verbindung mit dem Heiligen Abend vor zehn Jahren gemeldet worden ist. ūüėČ

Recherche: Michael Klems – infobroker.de

12.09.2001 Porto aus dem Internet – Mit der neuen PC-Software „Stampit“ der Deutsche Post World Net lassen sich Briefe per Internet frankieren. – Handelsblatt

12.09.2001 Schnelle √úbersetzer im Internet/Wie kriegt man nachts um 12 Uhr einen Vertrag vom Deutschen ins Japanische? – Financial Times Deutschland

12.09.2001 Rasant wie ein Pferdewagen/Viele Internet-Auftritte von deutschen Hochschulen sind un√ľbersichtlich – Berliner Zeitung

13.09.2001 Internet-Anbieter Lycos Europe streicht 300 Stellen – DIE WELT

13.09.2001 Berlin im Netz zum Ausverkauf. Die Internet-Homepage des Landes, „berlin.de“, kommt nicht aus den roten Zahlen – DER TAGESSPIEGEL

13.09.2001 Terror hinterlässt Spuren im Internet РFBI sucht nach Hinweisen / Hasstiraden in den Foren РSächsische Zeitung

14.09.2001 Einsparung in zweistelliger Milliardenh√∂he erwartet – Eink√§ufe des Bundes k√ľnftig √ľber das Internet – Handelsblatt

14.09.2001 Das Internet l√§sst sich nicht kontrollieren Medienexpertin Christiane zu/Salm √ľber Chancen und Risiken – Rhein-Zeitung

14.09.2001 Internet-Apotheke erwartet Umsatz von f√ľnf Millionen Euro (Doc Morris) – DIE WELT

15.09.2001 Internet-Buchhändler Buecher.de gibt auf. Webseite bleibt online. РDer Tagesspiegel

15.09.2001 Netz√ľberlastung kann f√ľr Internet-Betreiber teuer werden/Anbieter von Online-Zug√§ngen haften grunds√§tzlich – Berliner Zeitung

15.09.2001 Deutschland online – Ferienregionen setzen mit Erfolg auf das Internet/Von Nord bis S√ľd nur einen Mausklick – Leipziger Volkszeitung

16.09.2001 Die Reklameindustrie hat die Internet- und PC-Games als Werberäume entdeckt/Werbung in Videospielen РWELT AM SONNTAG

16.09.2001 „In kritischen Momenten ist auf das Internet kein Verlass“. Computerexperte Klaus Brunnstein warnt… – DER TAGESSPIEGEL

16.09.2001 Internet als Kriegsschauplatz: Anleitungen zum „Dschihad“ – Berliner Kurier

17.09.2001 Autovermietung im Internet oft teurer als per Telefon – Handelsblatt

17.09.2001 Neue Studie nennt Stärken und Schwächen der Internet-Branche РDIE WELT

17.09.2001 Alles weg/Dem Musikmagazin Spex ging durch eine technische Panne das gesamte Internet-Angebot unwiederbringlich – Berliner Zeitung

Zur Person:
Michael Klems ist Informationsprofi und recherchiert weltweit in elektronischen Datenbanken. Als Betreiber des Informationsdienstes infobroker.de ist er seit 1991 am Markt.

Internet: Infobroker.de
Facebook: http://www.facebook.com/infobrokerklems
Google Plus: http://gplus.to/infobroker

Dramatische Zunahme von Unfällen mit Radfahrer-Beteiligung


Unfälle mit Radfahrerbeteiligung sind dramatisch gestiegen - hier geriet vor kurzem ein Radfahrer in Heddesheim unter ein Auto. Archivbild

Rhein-Neckar, 19. Juli 2011. (red/pm) Im Rhein-Neckar-Kreis ereigneten sich in den ersten f√ľnf Monaten des laufenden Jahres 171 Unf√§lle an den Radfahrer beteiligt waren, dies sind 67 Unf√§lle bzw. fast zwei Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. 144 Radler wurden dabei verletzt, davon zogen sich 23 Radfahrer schwere Verletzungen zu. Dies entspricht einem Zuwachs von √ľber 75 %, 2010 waren es noch 82 Verletzte, davon 15 mit schweren Verletzungen. W√§hrend im Vorjahreszeitraum kein Radler t√∂dlich verletzt wurde, mussten in diesem Jahr zwei Radfahrer ihr Leben bei Unf√§llen lassen. Es wird verst√§rkte Kontrollen geben.

Information des Polizeipräsidiums Heidelberg:

Schwer verletzt wurde ein Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall in der N√§he der Kl√§ranlage. Der 36-j√§hrige Mann fuhr mit seinem Trekking-Bike auf einen Feldweg und √ľbersah hierbei an einer Kreuzung ein von rechts kommendes Auto. Da er nicht mehr anhalten konnte, kam es zum Unfall. Dabei erlitt der Radfahrer schwere Verletzungen: Der Notarzt ging zun√§chst von Lebensgefahr aus, nach der Untersuchung in einer Klinik bestand diese zum Gl√ľck nicht mehr. Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in H√∂he von ca. 6000,- Euro

So oder ähnlich lauten die zahlreichen Pressemeldungen seit Beginn dieses Jahres auch im Rhein-Neckar-Kreis. Und bei der Auswertung der Verkehrsplaner der Polizei musste ein drastischer Anstieg der Unfallzahlen auf den Straßen des Landkreises registriert werden.

Anstieg der Unfallzahlen und der damit verbundenen Folgen:

Im Rhein-Neckar-Kreis ereigneten sich in den ersten f√ľnf Monaten des laufenden Jahres 171 Unf√§lle an den Radfahrer beteiligt waren, dies sind 67 Unf√§lle bzw. fast zwei Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. 144 Radler wurden dabei verletzt, davon zogen sich 23 Radfahrer schwere Verletzungen zu. Dies entspricht einem Zuwachs von √ľber 75 %, 2010 waren es noch 82 Verletzte, davon 15 mit schweren Verletzungen. W√§hrend im Vorjahreszeitraum kein Radler t√∂dlich verletzt wurde, mussten in diesem Jahr zwei Radfahrer ihr Leben bei Unf√§llen lassen.

Unfallschwerpunkte im Rhein-Neckar-Kreis:

Bei der Feinauswertung der Radfahrerunfälle auf den Straßen des Kreises kristallisierten sich folgende örtliche Schwerpunkte heraus, bei denen die Unfälle in diesem Jahr kräftig anstiegen:

Bereich Schwetzingen/Hockenheim:–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† (Zahlen im Klammern Vorjahreswerte)

Schwetzingen:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 20 (17) Unf√§lle /16 (10) Leichtverletzte / 3 (1) Schwerverletzte
Oftersheim:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† –¬† 7 ( 0) Unf√§lle /-¬†–¬† 3 Leichtverletzte / 3 Schwerverletzte
Ketsch:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 10 ( 4) Unf√§lle /-¬†–¬† 8 (1) Leichtverletzte /1 (2) Schwerverletzte
Eppelheim:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† –¬† 9 ( 2) Unf√§lle /-¬†–¬† 7 (1) Leichtverletzte /0 (1) Schwerverletzter
Hockenheim:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 12 (10) Unf√§lle / 10 (7) Leichtverletzte /2 (2) Schwerverletzte

Bereich Weinheim/Bergstraße:
Weinheim: –¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 21 (12) Unf√§lle/ 18 (8) Leichtverletzte/2 (3) Schwerverletzte
Schriesheim:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† –¬† 9 ( 3) Unf√§lle/-¬†–¬† 3 (2) Leichtverletzte

Bereich Wiesloch/S√ľdlicher Rhein-Neckar-Kreis

Walldorf:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 15 ( 1) Unf√§lle/-¬†–¬† 8 (1) Leichtverletzte /2 (0) Schwerverletzte
Wiesloch:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 14 (14) Unf√§lle/ 10 (10) Leichtverletzte /1 (1) Schwerverletzter
Leimen:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 10 ( 3) Unf√§lle/-¬†–¬† 8 (2) Leichtverletzte /1 (0) Schwerverletzter

Bereich Sinsheim:
Sinsheim:-¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬†–¬† 9 ( 1) Unf√§lle/-¬†–¬† 6 (0) Leichtverletzte /1 (0) Schwerverletzter

Radfahrer und die Straßenverkehrsordnung!

Aber auch die Verkehrsmoral – in diesem Fall die Einhaltung der Stra√üenverkehrsordnung – mancher Radler l√§sst schwer zu w√ľnschen √ľbrig. Unzul√§ssiges Befahren von Gehwegen, auf denen Radfahrer √ľber einem Alter von 10 Jahren grunds√§tzlich nichts zu suchen haben, dazu h√§ufig deutlich schneller als Schrittgeschwindigkeit. Benutzung vorhandener Radwege, gleichg√ľltig in welche Richtung dieser frei gegeben ist. Gefahren wird munter in beide Richtungen, oftmals eben auch hier mit hoher Geschwindigkeit. Der Autofahrer, der sich aus einer untergeordneten Stra√üe oder einer Einfahrt in den flie√üenden Verkehr hinein tastet, orientiert sich in der Regel nach links. Ein verbotswidrig von rechts kommender Radfahrer wird normalerweise √ľbersehen. Kommt es zum Crash, ist aber auch der Autofahrer der Dumme: die Rechtsprechung schreibt ihm eine Teilschuld zu!

Dass eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad Pflicht ist, ist wohl den wenigsten Radfahrern bewusst, obwohl sie mit dem Verzicht auf Beleuchtung bei Nacht ein tödliches Risiko eingehen.

Ohnehin wird dieses eigene Risiko, das mit der Missachtung geltender Verkehrsregeln einhergeht, stark untersch√§tzt. Kaum ein Unfall geht ohne Blessuren ab – bei einem Zusammensto√ü oder Sturz ist der Radfahrer in der Regel ungesch√ľtzt. Zwar keine Pflicht, aber √ľberaus sinnvoll ist das Tragen eines Fahrradhelmes, dadurch k√∂nnten bei vielen Unf√§llen schwerwiegende Kopfverletzungen-¬† verhindert werden.-¬†–¬†

Intensive Verkehrskontrollen

Deshalb werden alle Polizeireviere im Rhein-Neckar-Kreis √ľber die Sommermonate intensive Verkehrskontrollen zum Schutz, aber auch zur √úberwachung des Radfahrverkehrs durchf√ľhren.

Das bedeutet, dass vor allem zum Schutz der Fu√üg√§nger gezielt das unzul√§ssige Befahren von Gehwegen und Fu√üg√§ngerzonen sowie das Fahren auf Radwegen in die Gegenrichtung √ľberwacht werden wird. Insbesondere √§ltere Mitb√ľrger und Eltern von Kleinkindern f√ľhlen sich auf ihren Gehwegen Radfahrern oftmals schutzlos ausgeliefert.

Zum Schutz der Radfahrer werden Kraftfahrzeugf√ľhrer verst√§rkt in ihrem Verhalten beim Rechtsabbiegen gegen√ľber parallel fahrenden Radfahrern √ľberpr√ľft.

Kontrollen werden √ľberwiegend dort stattfinden, wo es in der Vergangenheit vermehrt zu Verkehrsunf√§llen mit Radfahrerbeteiligung gekommen ist bzw. dort, wo in der t√§glichen Verkehrs√ľberwachung auff√§llig viele dieser Verst√∂√üe festgestellt wurden.

Vor kurzem kam es in Heddesheim zu einem dramatischen Unfall, den wir im Bild dokumentiert haben.

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Skandal oder Service? Facebook schaltet automatische Gesichtserkennung frei

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Rhein-Neckar, 09. Juni 2011 (red) Facebook geistert als Datenschutz-Problemfall mal wieder durch die Presse. Nicht ganz zu unrecht, aber wie so h√§ufig endlos √ľbertrieben. Was in keiner Zeitungsmeldung steht: Facebook wird von Zeitungen als Bedrohung wahrgenommen – zu recht. Das gr√∂√üte soziale Netzwerk der Welt w√§chst rasant, w√§hrend Zeitungsauflagen schrumpfen. Aktuell wird die automatische Gesichtererkennung kritisiert – Sie erfahren von uns, ob diese problematisch ist und wie Sie diese abschalten k√∂nnen.

Von Hardy Prothmann

Die S√ľddeutsche Zeitung schreibt:
„Facebook setzt Software zum Gesichtsscan ein, um Freunde auf Fotos einfacher zu identifizieren. Das weckt viele √Ąngste… Gesichtserkennung: Kein Wort verst√∂rt Internetnutzer mehr, h√∂rt sich so sehr nach der Komplett√ľberwachung und Demaskierung an.“

Unbelegte Gefahren

Einen Beleg bleibt die Zeitung schuldig. Welche √Ąngste? Bei wem? Vor was? Warum?

Facebook-Nutzer stellen bestimmt keine Bilder in das Netzwerk ein, damit diese nicht gesehen werden. Facebook hei√üt auf deutsch „Gesichtsbuch“ – die Funktion der Gesichtserkennung ist also eher eine folgerichtige Erweiterung der Software.

Die Gesichtsmarkierung ist nicht neu

Schon in der Vergangenheit konnte man auf Fotos Personen markieren und Facebook-Namen zuweisen. Die neue Funktion erm√∂glicht nun eine „automatische“ Zuordnung.

Das kann man nun als Skandal verstehen oder einfach als Service, der in jedem guten Fotoverwaltungsprogramm enthalten ist. Ganz sicher ist es √§rgerlich, dass Facebook diese Funktion einfach eingeschaltet hat ohne die Nutzer zu fragen. Man k√∂nnte sich in der autonomen Verwaltung gest√∂rt f√ľhlen oder aber auch sagen: Hey, netter Service.

Ganz so „unerwartet“ macht Facebook das aber nicht. Die neue Funktion wurde bereits im Dezember 2010 angek√ľndigt. Und ganz so automatisch ist der Ablauf auch nicht – die Sofware „scant“ die Bilder. Findet sie Gesichter, die auf anderen Bildern schon mit einem Namen versehen worden sind, macht Facebook einen Vorschlag, eine Markierung vorzunehmen.

Achten Sie auf Ihre Informationen

Und hier sollten grunds√§tzliche √úberlegungen anfangen, ob die Nutzer das wollen oder nicht. Insbesondere bei Kindern sollten die Eltern darauf achten, dass diese nicht „zu viele“ Informationen preisgeben oder „problematische Bilder“ einstellen.

Erwachsene selbst sind gut beraten, dass sie nur ver√∂ffentlichen, was sie auch vertreten k√∂nnen. Privatpersonen sind gut beraten, wenn sie Kontaktdaten nicht zug√§nglich machen – auch nicht Freunden. Die haben in aller Regel email, Adresse und Telefonnummer. Wenn nicht, k√∂nnen diese Daten per email schnell nachgefragt werden. Dann wei√ü man aber, wer sich daf√ľr interessiert und stellt sie nicht einfach so „√∂ffentlich“.

Klick-klick-klich: Abgeschaltet

Wer die Funktion abschalten will gelangt √ľber „Konto-Privatsph√§ren-Einstellungen“ zum Men√ľ und w√§hlt hier (etwa in der Mitte des Bildschirms) „Benutzerdefinierte Einstellungen“. Im weiten Teil des Folgemen√ľs sehen Sie „Dinge, die andere Personen teilen“ und dort die Option „Freunden Fotos von mir vorschlagen“. W√§hlen Sie hier „Einstellungen“ und sperren Sie die Funktion.

Mit ein paar Klicks ist die Gesichtererkennung gesperrt. Quelle: Facebook

Ansonsten sollten Sie lieber auf Termine achten, die von der Presse fotografiert werden. Denn die in der Zeitung oder im Fernsehen ver√∂ffentlichten Fotos sind nicht nur f√ľr „Freunde“ sichtbar, sondern je nach Auflage und Reichweite f√ľr hunderttausende oder Millionen von Menschen.

Hier haben Sie aber keine „Sperrfunktion“ und keinerlei Kontrolle. √úber diese Gefahren berichten die Zeitungen und Fernsehstationen aber nicht.

Stellen Sie sich vor: Sie werden mit ihrer Liebschaft fotografiert – als Teil einer Gruppe, was presserechtlich erlaubt ist, f√ľr Sie aber im Zweifel f√ľr viel √Ąrger sorgt. Oder Sie sitzen mit dem n√§chten Chef von der Konkurrenz an einem Tisch, um √ľber einen Arbeitswechsel zu sprechen. Oder Sie sind krank gemeldet, gehen f√ľr einen „Kuchen“ auf ein Fest, ihr Chef erkennt sie und feuert sie. Das sind Gefahren, die tats√§chlich existieren.

Im Gegensatz zu Zeitungsberichten √ľber die Facebook-Gesichtererkennung haben wir damit die Fragen beantwortet: Welche √Ąngste? Bei wem? Vor was? Warum?

Der Teufel Facebook

Aus Sicht von Zeitungsverlagen ist die Aufmerksamkeitsmaschine Facebook des Teufels – je mehr Zeit Menschen hier verbringen und sich nicht nur unterhalten, sondern auch informieren (lassen), umso weniger brauchen sie die Zeitung. Allein aus diesem Grund m√ľssen Facebook und andere Dienste „schlecht geredet“ werden. Sie glauben nicht, dass die Zeitungensmacher so denken? Dann suchen Sie mal in n√§chster Zeit Artikel, die beschreiben, was an Facebook & Co. toll und n√ľtzlich ist und warum Sie sich unbedingt mit Facebook besch√§ftigen sollten. Sie werden solche Artikel nicht finden.

√úbrigens: Ich habe die Funktion abgeschaltet. Nicht aus Angst. Sondern aus Prinzip. Ich schalte prinzipiell alle Funktionen ab, die ich nicht brauche oder √ľber die ich noch keine rechte Meinung habe. Und ich gebe nur die Informationen frei, die ich freigeben will. Im Zweifel schalte ich die Freigabe ab.

Das ist wie Autofahren Рauch hier sollte man die grundsätzlichen Funktionen kennen und bedienen können. Sonst lässt man das Auto lieber stehen.

Saukopftunnel wird Mittwochabend f√ľr drei Stunden gesperrt


Der Saukopftunnel wird am Mittwochabend von 20:00-23:00 Uhr gesperrt. Bild: Ak84/wikipedia.de

Weinheim/Rhein-Neckar, 06. Juni 2011 (redpm) Im Rahmen des Baus des Fluchtstollens am Saukopftunnel wird am kommenden Mittwoch, den 8. Juni, eine 3-st√ľndige Vollsperrung f√ľr den Fahrzeugverkehr erforderlich. Dies teilt das Amt f√ľr Stra√üen- und Verkehrswesen Bensheim (ASV) mit und erg√§nzt, dass die Sperrzeit au√üerhalb der Berufsverkehrszeiten terminiert wurde. Die Sperrung beginnt um 20:00 Uhr und wird gegen 23:00 Uhr wieder aufgehoben. Die Umleitung erfolgt √ľber die Landesstra√üe L3408, also √ľber Weinheim, Birkenau und Reisen.

Schienenersatzverkehr Weinheim – Ladenburg (-Mannheim) vom 14. – 22. Mai 2011


Heddesheim/Ladenburg/Weinheim, 13. Mai 2011 (red/pm) Im Zeitraum vom 14. bis 22.05.2011 finden Gleis- und Weichenerneuerungen auf der Strecke Frankfurt – Heidelberg/ Mannheim im Bereich zwischen Weinheim und Ladenburg statt. Dadurch kann in diesem Abschnitt nur eines der zwei vorhandenen Gleise f√ľr den Zugverkehr genutzt werden.

Information der Gemeinde Heddesheim:

„Die Z√ľge des Fernverkehrs auf der Strecke von Frankfurt √ľber Darmstadt nach Heidelberg verkehren in beiden Richtungen regul√§r, allerdings kann es im Einzelfall zu geringen Versp√§tungen kommen.

Die Z√ľge der RB-Linie Heidelberg-Frankfurt und die Anschlu√ülinie zwischen Mannheim Hbf und Mannheim-Friedrichsfeld verkehren regul√§r. Die Regionalbahnen 38600, 38608 (4:50 Uhr bzw. 6:52 Uhr ab Mannheim) sowie 38635 (17:35 Uhr ab Frankfurt) verkehren im Bereich Weinheim-Frankfurt bzw. Gegenrichtung regul√§r. S√ľdlich Weinheim fahren Ersatzbusse und -z√ľge.

Zahlreiche Z√ľge der RB-Linie Mannheim-Bensheim fallen zwischen Ladenburg und Bensheim aus und werden nur im Abschnitt Ladenburg – Weinheim durch Busse ersetzt. In Wein-heim besteht zur Weiterreise Umstiegsm√∂glichkeit in die verbleibenden Z√ľge. Genauso bitten wir Sie in der Gegenrichtung die verbleibenden regul√§ren Z√ľge zu nutzen. Zus√§tzlich verbin-det ein Bus mit Halt an allen Unterwegsorten Weinheim mit den Z√ľgen, die in der Bauzeit nur von Ladenburg nach Mannheim fahren.

RE-Linie Frankfurt-Mannheim: Die stark ausgelasteten Z√ľge dieser Linie verkehren auch in der Bauzeit. Einige Z√ľge dieser Linie m√ľssen jedoch im Abschnitt Weinheim-Mannheim bzw. Gegenrichtung entfallen. In diesem Abschnitt werden die Z√ľge durch Schnellbusse ohne Unterwegshalt (√ľber die B 38) ersetzt. Reisende mit Start oder Ziel Ladenburg werden gebeten, die zeitnah liegende Regionalbahn der gleichen Richtung zu nutzen.

Beachten Sie bitte, dass im Schienenersatzverkehr bei einigen Fahrten auch mehrere Ersatzbusse eingesetzt werden und nutzen Sie alle angebotenen Kapazit√§ten. W√§hlen Sie in dieser Zeit ggf. eine fr√ľhere Verbindung, um Ihr Ziel rechtzeitig zu erreichen.

Bushaltestellen:
In Weinheim verkehren die Ersatzbusse dieses Jahr am Bussteig 1-3 auf der dem Bahnhof schr√§g rechts gegen√ľberliegenden Seite.In L√ľtzelsachsen kann der Bahnhof aus Zeitgr√ľnden nicht bedient werden, der Bus h√§lt hier an der Haltestelle L√ľtzelsachsen im Verlauf der Bundesstra√üe 3. In Heddesheim-Hirschberg macht der Bus Halt auf der Br√ľcke in der N√§he des Bahnhofs. In Ladenburg fahren die Busse an der bestehenden Haltestelle DB Bahnhof im Verlauf der Bahnhofstra√üe in der N√§he der Bahnunterf√ľhrung.

Hinweis: Die RNV GmbH baut gegenw√§rtig die OEG-Strecke zwischen Weinheim und Schriesheim zweigleisig aus. Auch zu diesem Anlass ist ein aufw√§ndiger Schienenersatzver-kehr eingerichtet, der sich im Abschnitt Weinheim – Gro√üsachsen mit dem Schienenersatzverkehr der DB √ľberlagert. Achten Sie deswegen auf die Zielanzeige der Busse.“

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Zensus ist heute gestartet


Wer im Internet die Befragung mitmacht - erhält per Fax antwort.

Rhein-Neckar, 09. Mai 2011 (red/pm) Heute ist der EU-weiter Zensus auch im Rhein-Neckar-Kreis gestartet. Rund 75.000 Haushalte werden befragt. Datensch√ľtzer haben immer wieder vor dem Missbrauch der Daten gewarnt – die Teilnahme ist aber Pflicht. Keine Pflicht besteht hingegen, einen Interviewer in die Wahnung zu lassen, Antworten sind auch postalisch oder per Internet zul√§ssig.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„24 Jahre nach der Volksz√§hlung von 1987 sind von kommendem Montag (9. Mai 2011) an und bis Ende Juli mehr als 770 Interviewer im Rhein-Neckar-Kreis unterwegs. Im Auftrag des Statistischen Landesamtes erheben sie erneut Daten √ľber die Bev√∂lkerung. Die Volksbefragung ist Teil des EU- weiten Zensus 2011.

Diesmal wird ein Verfahren eingesetzt, bei dem soweit wie m√∂glich auf bereits vorhandene Daten zur√ľckgegriffen wird. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, dass alle B√ľrger im Landkreis direkt interviewt werden. Im Rhein-Neckar-Kreis werden rund 75.000 Menschen aus ausgew√§hlten Haushalten nach Alter, Familienstand oder Religion befragt.

Die Befragten wurden nach einem Zufallsverfahren ausgew√§hlt. Die Interviewer √ľberreichen den Fragebogen und bieten Hilfe beim Ausf√ľllen an. Die Fragen sind gesetzlich vorgegeben und m√ľssen – mit Ausnahme der Frage nach der Religion – beantwortet werden.

Daneben wird es eine Vollerhebung in sogenannten Sonderbereichen wie Gemeinschafts-, Anstalts- und Notunterk√ľnften, Wohnheimen und √§hnlichen Unterk√ľnften geben. Die Durchf√ľhrung der Haushaltsstichprobe und die Erhebung in Sonderbereichen sind die Hauptaufgaben der Erhebungsstelle des Rhein-Neckar-Kreises. Die Befragungen sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein. Mit ersten Ergebnissen wird im November 2012 gerechnet.

Unter www.zensus2011.de, den Webseiten der Statistischen √Ąmter des Bundes und der L√§nder kann man sich jederzeit umfassend √ľber den Zensus informieren. Alles Wissenswerte zur Durchf√ľhrung des Zensus in Baden-W√ľrttemberg ist auf der Homepage des Statistischen Landesamtes unter www.statistik-bw.de zu finden. F√ľr Fragen ist eine kostenfrei Hotline unter der Nummer 0800 58 87 854 geschaltet.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das rheinneckarblog

Neuer Pflegeatlas f√ľr √§ltere Menschen im Internet


Suchen und finden: In der Pflegedatenbank kann man nach Dienstleistungen und Orten recherchieren. Quelle: RNK

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 06. Mai 2011 (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis bietet aktuell einen Pflegeatlas im Internet an. Damit soll der Service des Rhein-Neckar-Kreises f√ľr √§ltere Menschen verbessert werden.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Oft fehlt √§lteren Menschen die Information, welche Angebote zur Bew√§ltigung des Lebensabends in ihrem regionalen Umfeld zur Verf√ľgung stehen. Der Rhein-Neckar-Kreis hat diese L√ľcke durch die Einf√ľhrung eines ‚ÄěPflegeatlas‚Äú geschlossen. Mit diesem Online-Dienst auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises www.rhein-neckar-kreis.de k√∂nnen die im Einzugsbereich zur Verf√ľgung stehenden Hilfsangebote abgerufen werden. Neben ambulanten und station√§ren Angeboten, Kurz- und Langzeitpflegeeinrichtungen und Hospizen sind jetzt auch Angebote des Betreuten Wohnens, der Pflegeschulung und von station√§ren Einrichtungen f√ľr behinderte Menschen hinterlegt.

Der Abruf ist nach St√§dten, Postleitzahlen oder/und Einrichtungsarten und ambulanten Pflegediensten eingrenzend m√∂glich. Einrichtungsdetails, Kontaktdaten und Ansprechpartner sind hierbei – soweit sie dem Rhein-Neckar-Kreis vorliegen – ebenfalls zu finden. Erw√§hnenswert ist au√üerdem, dass ein unmittelbarer Zugriff auf die Homepage der Einrichtungen und Pflegedienste oder ein direktes Versenden einer E-Mail m√∂glich ist, sofern diese √ľber die entsprechenden technischen Einrichtungen verf√ľgen.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
das rheinneckarblog

Lassen Sie sich nicht „kirre“ machen – der Klau der Kreditkartendaten bei Sony und die Medienhysterie


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 27. April 2011 (red/pm). Am 17. April 2011 haben Hacker das Unternehmen Sony Network Entertainment angegriffen und sind ersten Meldungen zufolge in den Besitz von eventuell 77 Millionen Kundendatens√§tzen gelangt. Sehr viele Medien berichten nun, dass Playstation-Kunden einen Missbrauch ihrer Kreditkartendaten bef√ľrchten m√ľssen. Dabei scheint die Lage mehr oder weniger undramatisch – mal abgesehen vom Image-Gau f√ľr Sony. Tats√§chlich sind die Adressdaten der Kunden viel wertvoller und gut zu verkaufen.

Von Hardy Prothmann

Fest steht: Sony Network Entertainment wurde angegriffen. Von Computer-Verbrechern, die sich illegal Zugang zu den Kundendaten des japanischen Unternehmens verschafft haben. Betroffen sind Kunden, die die internetf√§hige Spielkonsole Playstation 3 benutzen und K√§ufe √ľber Kreditkarten vorgenommen haben. Die Konsolen Playstation 1 und 2 sind, weil nicht internetf√§hig, nicht betroffen.

Fest steht: Das ist ein enormer Image-Verlust f√ľr das Unternehmen, weil Kundendaten absolut sensible Daten sind und offenbar kein ausreichender Schutz vorhanden war. Vor allem die Zahl √ľberrascht. Denn die Hacker scheinen Zugriff auf eine zentrale Datenbank gehabt zu haben.

Fest steht auch: Es ist eine Schande, dass sich Sony ganze zehn Tage lang nicht geäußert hat. Gutes Krisen-Management geht anders. Aber spätestens seit Fukushima weiß man, dass von japanischen Unternehmen Transparenz nicht erwartet werden kann.

Hysterische Medienberichte

Die Medien √ľberschlagen sich mit Berichten √ľber den Skandal und die „m√∂glichen“ Folgen f√ľr die Kreditkartenkunden, die nun „m√∂glicherweise“ finanzielle Sch√§den zu bef√ľrchten „haben“.

Hysterische Berichterstattung: Die Chancen, dass Kreditkartenkunden betr√ľgerische Abbuchungen f√ľrchten m√ľssen, sind eher gering.

Tatsache ist: Es gibt bis heute noch keine festgestellten Sch√§den, zumindest sagt das der Zentrale Kreditausschuss, ein Zusammenschluss aus f√ľnf Banken- und Sparkassenverb√§nden.

Mit gro√üer Wahrscheinlichkeit k√∂nnen die Hacker nichts mit den Kreditkartennummern anfangen, weil sie vermutlich nicht im Besitz der Pr√ľfziffern sind: „Die Kreditinstitute sind hier sehr wachsam. Uns liegen keine Informationen vor, dass es zu Missbr√§uchen in diesem Zusammenhang gekommen ist“, sagt Dr. Kerstin Altendorf auf unsere Nachfrage.

Der Zentrale Kreditausschuss hat gestern folgende Meldung an die Presse gegeben:

Sony Network Entertainment hat gestern bekannt gegeben, dass bestimmte Services des PlayStation Network sowie Qriocity mittels illegalen und unberechtigten Eingreifens angegriffen wurden. Dabei konnten sich die Täter offenbar Zugriff auf persönlichen Daten von mehr als 70 Millionen Nutzern
verschaffen. Es ist unklar ob auch Kreditkartendaten ausgespäht wurden.

Sony Network Entertainment erkl√§rte, dass es daf√ľr derzeit zwar keine Anzeichen g√§be, dass man diese M√∂glichkeit aber auch nicht g√§nzlich au√üer
Betracht lassen könne.

Position des Zentralen Kreditausschusses:
Derzeit steht noch nicht fest, ob Kreditkartendaten abhanden gekommen sind.
Kunden der betroffenen Services sollten ihre Kreditkartenrechnungen sorgf√§ltig pr√ľfen und bei Unstimmigkeiten unmittelbar das kartenausgebende Institut informieren. F√ľr etwaige Sch√§den aus einer m√∂glichen Manipulation im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl m√ľssen die Karteninhaber nicht haften.

Nach unseren Informationen gibt es eine Reihe von Banken, die auf Wunsch der Kunden Kreditkarten kostenfrei neu ausstellen. Wir haben die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord und die VR Bank Rhein-Neckar ebenfalls angesprochen, um von dort Informationen zu erhalten. Beide Unternehmen war aber nicht in der Lage, innerhalb von drei bis vier Stunden zur√ľckzurufen, was schwach ist. (Siehe Protokoll des Gespr√§chs mit der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord)

Immerhin. Am n√§chsten Tag hat der Sprecher der Sparkasse, Erich Rathgeber zur√ľckgerufen: „Wir beobachten das. F√ľr die Kunden gibt es keinen Grund zur Sorge.“ Missbrauchsf√§lle sind keine bekannt.

Kontrolle ja – Umtausch jein

Normalerweise werden daf√ľr im Mittel 15-20 Euro f√§llig. Wer sich sorgt, sollte mit seiner Bank reden und eine Neuausstellung beantragen.

Vermutlich ist dies aber nicht notwendig. Und die „genaue Kontrolle der Abrechnungen“, die nun von Medien empfohlen wird, ist eine absolute Selbstverst√§ndlichkeit. Nat√ľrlich sollte man seine Bankbelege immer sorgf√§ltig kontrollieren, weil es Fehlbuchen oder Zahlendreher undundund geben kann.

Der Zentrale Kreditausschuss verweist auf umfangreiche Pr√ľfmechanismen: „Die Kunden m√ľssen sich nicht sorgen, dass sie auf einer betr√ľgerischen Abbuchung sitzenbleiben, die Kontrollsysteme funktionieren sehr gut und Kunden werden betr√ľgerische Buchungen ersetzt, falls diese vorkommen sollten.“ Aber selbst nach der Aff√§re von gestohlenen Kreditkarteninformationen in Spanien Ende 2009 kam es nicht zu den angek√ľndigten „Sch√§den“ bei den Kunden – vielmehr waren die Banken gesch√§digt, die neue Kreditkarten ausgestellt haben, um ihr Image zu waren. Und man kann davon ausgehen, dass die Banken alles tun, um solche Sch√§den f√ľr sich zu vermeiden. Dabei d√ľrften sie sich n√§her sein als dem Kunden.

Vertrauen weg

Sorgen muss sich √ľberwiegend Sony machen – das Vertrauen ist erstmal weg. Erstens wegen der fehlenden Sicherung und zweitens wegen der fehlenden sofortigen Information. Und je nachdem wie die Geschichte weitergeht und wie viele Kunden ihre Karten tauschen lassen wollen, ist eine Schadensersatzforderung der Banken an Sony abzuwarten.

Die illegal beschafften Daten k√∂nnen aber noch ganz andere Folgen haben – vor allem „nervige“. Je nach Qualit√§t der Daten sind diese Datens√§tze viel eher bares Geld f√ľr den Adresshandel wert. Man wei√ü, welche Spiele die Kunden spielen, welche Musik sie h√∂ren und √§hnliche Informationen. Dazu hat man die Adressen und vielleicht auch Ums√§tze? Dazu hat sich Sony nicht ge√§u√üert.

Mega-Raubzug

Jedenfalls reicht der Wert von solchen Datens√§tzen von wenigen Cent bis zu 100 Euro, die manche Firma bereit ist, f√ľr hochqualifizierte Kundendaten zu bezahlen. Denn dann kann man die Werbung und die Ansprache auf den Kunden verfeinern, um mit ihm „ins Gesch√§ft“ zu kommen. Vielleicht war das das Hauptziel der Hacker.

Rechnet man zehn Euro pro Datensatz, haben die Hacker also einen Wert in H√∂he von 770 Millionen Euro gestohlen. Wenn sie nur einen Bruchteil davon verkaufen k√∂nnen, ist das ein Mega-Raubzug. Der von Medien hysterisch angek√ľndigte „m√∂gliche“ Raubzug auf den Konten der Kunden wird aber „vermutlich“ ausfallen.

„Wow“ ist ein Fake – wer draufklickt zeigt, dass er was nicht verstanden hat


Rhein-Neckar, 25. April 2011 (red) Seit ein paar Tagen geht „Wurm“ bei Facebook rum. Angeblich soll man √ľber den Klick auf den anzeigten Link sehen k√∂nnen, welche Facebook-Nutzer das pers√∂nliche Facebook-Profil aufgerufen haben. Ein Klick bringt nicht das versprochene Ergebnis, sondern schickt den Wurm an die eigenen „Freunde“, die wieder an weitere „Freunde“, die wieder….

Von Hardy Prothmann

Die „Wow“-Einladung nervt. Ganz gewaltig. Rund 20 Mal t√§glich geht bei mir das Chat-Fenster auf und jemand l√§dt mich ein, auf einen Link zu klicken, um angeblich sehen zu k√∂nnen, wer sich mein Facebook-Profil angeschaut hat.

Das wollen ich und mein Team bei √ľber 2.000 Facebook-Freunden √ľber die verschiedenen Blogs gar nicht wissen. Wer vorbeikommt, kann mitlesen, was √∂ffentlich ist, daf√ľr sind die Infos ja da. Und wer was kommentieren will, kommentiert.

Angeblich sollen schon eine Million deutsche Facebook-Nutzer auf den „Fake“ (F√§lschung) reingefallen sein. Und angeblich sollen hier „Gefahren“ lauern. Viel erschreckender als eine m√∂gliche Gefahr ist die Unkenntnis all derer, die auf solche „Angebote“ hereinfallen.

Dringender Beratungsbedarf

Tatsache ist – jeder, der einfach wild auf jeden Link im Internet klickt, der ihm angeboten wird, hat einen dringenden Beratungsbedarf. Ob als Privatmensch, als Gesch√§ftsmann oder Vereinsmitglied oder Politiker oder, oder, oder. Denn soviel steht fest: Das Bewusstsein √ľber (m√∂gliche) Gefahren und ein verantwortungsvolles Handeln sind nicht besonders ausgepr√§gt.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Es gibt seri√∂se Angebote, denen man √ľberwiegend vertrauen kann und es gibt viele Fallen und unseri√∂se Seiten, denen man grunds√§tzlich misstrauen sollte. Und insgesamt gilt: Erst denken, dann klicken.

Eine einfache L√∂sung ist die Erwartungshaltung: Wenn ein Freund eine email mit einem neuen Versicherungsangebot schickt – erwarte ich das? Oder ist es besser misstrauisch zu sein? Erwarte ich tats√§chlich, dass mich ein Freund dazu auserw√§hlt hat ein Millionenerbe in Nigeria zu erhalten? Oder warum schickt mir jemand, der sonst nie „Sensationsmeldungen“ versendet und auch nicht in Freizeitparks geht, pl√∂tzlich angeblich ein Video?

Facebook an sich ist seri√∂s (mal abgesehen vom Umgang mit dem Datenschutz), genauso wie redaktionelle Seiten oder Seiten von Firmen. √úberall da, wo aber „externe Inhalte“ erscheinen k√∂nnen oder sogar m√ľssen, wie bei den sozialen Netzwerken, muss man mit (manchmal) unseri√∂sen Inhalten rechnen. Und: Selbst Bankseiten oder Angebote von Regierungen sind schon gehackt (also mit b√∂ser Absicht ver√§ndert) worden.

Das ist wie mit Autos. Seri√∂se Fimen bauen gute Autos mit Diebstahlschutz. Manche werden aber trotzdem geklaut. Wer sein Auto nicht in einer dunklen Ecke abstellt, verringert die M√∂glichkeit einer „unseri√∂sen Handlung“ – 100-prozentige Sicherheit gibt es nie.

Sensationslust und Neugier

Viele Artikel berichten von „m√∂glichen Sch√§den“ durch solche unseri√∂sen Facebook-„Angebote“, beispielsweise bei T-online:

„Das Ziel dieser Nachrichten ist immer das gleiche: Der Empf√§nger soll auf einen Link klicken, der in eine Falle lockt.“

Doch welche Falle ist gemeint? Sie wird nicht genannt. Solche Berichte sind mit „hei√üer Nadel gestrickt“ und heischen mit Behauptungen um Aufmerksamkeit. Kurios: Die redaktionelle Meldung benutzt daselbe Prinzip wie der „Wurm“: Die Neugier oder Sensationslust. Soweit uns bekannt, hat der „Wow-Wurm“ bislang noch keinen Schaden angerichtet: Au√üer, dass er viele Leute unendlich nervt, weil diese nicht, ihre „Freunde“ aber sehr wohl drauf reinfallen.

Und vor allem die Printmedien weiden solche „Horrormeldungen“ √ľber das ach-so-schlimme-gefahrenvolle Internet mit Freude aus. Die Schreckensmeldungen √ľber Fallen und Gefahren haben einen einfachen Grund: Facebook, Google und andere Internetangebote sind gef√§hrlich f√ľr’s eigene Gesch√§ft.

Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit mit dem Computer und dem Internet und k√ľndigen ihre Abos oder schlie√üen erst gar keine mehr ab.

Auch das sollte man verstanden haben, um solche Meldungen richtig einordnen zu können.

Jede Tag gut 20 "Freunde", die auf den Trick hereinfallen und ein gefälschtes Angebot anklicken. Gefährlichkeit unbekannt - Imageverlust "programmiert".

Trotzdem ist es richtig, solche Gefahren zu benennen und dar√ľber zu informieren. Denn selbst wenn kein bezifferbarer Schaden entsteht, kann es einen „Image“-Schaden geben. Und der kann betr√§chtlich sein – privat wie beruflich.

Denn der kundige Facebook-Nutzer trennt sich vielleicht von „Freunden“, die dauernd auf alles klicken und solche Falschmeldungen reduplizieren. Nicht nur, weil sie „genervt“ sind, sondern weil sie echte Sch√§den von sich halten wollen. Gerade Unternehmer und Gesch√§ftsleute m√ľssen ebenso wie Vereine oder Beh√∂rden auf ihre Glaubw√ľrdigkeit achten. Image-Sch√§den sind nur schwierig zu „reparieren“.

Imageschaden

Es gibt genug Beispiele f√ľr „bezifferbare“ Sch√§den, ob das Ausspionieren von Kundendaten (Phishing) oder das Erzeugen von Computersch√§den. Einer der erfolgreichsten Viren war „I love you„. Der „Mal-Code“ hatte im Mai 2000 enorme Sch√§den angerichtet, weil er auf infizierten Rechnern Daten vernichtete. Angeblich gingen die Sch√§den in die Milliarden – die genaue Schadenssumme lie√ü sich auch hier nicht belegen, weil viele Unternehmen aus Angst vor Image-Verlust keine Sch√§den beziffert haben.

Was aber tun, wenn hinter jeder vermeintlichen Meldung eine „Falle“ stecken k√∂nnte? Die allersicherste L√∂sung ist, gar nichts mehr anzuklicken. Dann kann man aber auch gleich den Stecker ziehen und sich vom Internet verabschieden.

Die beste L√∂sung ist, zu wissen, was man tut. Grunds√§tzlich gilt: Traue keiner Meldung, die „sensationelle Inhalte“, irgendwas mit Freundschaft und Liebe, mit Neugier oder einfach irgendetwas verspricht, auf das man „impulsiv“ reagiert. Denn der Trick ist, das Denken zu umgehen und den Impuls, also den Klick auszul√∂sen.

Der kleine Spion in uns allen

Die Meldung „‚ÄěWOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“ appelliert an die Neugier, den kleinen Spion, den jeder in sich hat. Wer nachdenkt, fragt sich: „Moment, will ich, dass andere sehen k√∂nnen, worauf ich geklickt habe? Ist das nicht datenschutzrechtlich problematisch? Wieso habe ich nirgendwo eine Meldung dazu gelesen, dass es so ein Feature gibt?“

Ende März 2011 verbreitete sich diese gefälschte Meldung rasant:

‚ÄěSCHRECKLICH! – Unfall im Europa Park in Deutschland!‚Äú
‚ÄěHey hast du das gesehen? Unglaublich. Konnte es mir gar nicht ganz ansehen. NIE wieder Achterbahn.‚Äú

Angeblich sollte es einen Achterbahnunfall im Europapark gegeben haben und Freunde „empfahlen“ diesen Link. Wer draufklickte, gab vermutlich seine Kontaktdaten preis – an irgendjemanden. Der „T√§ter“ ist nicht festgestellt worden. Der Trick hier: Die Ansprache der „Sensationslust“.

Was aber, wenn solch eine Anwendung auch die Daten von Freunden, Gesch√§ftspartnern und Kollegen „abgreift“? Und was passiert damit? Ziemlich sicher wird damit Handel getrieben. Es folgt Werbung, Spam und im schlimmsten Fall ein tats√§chlich krimineller Angriff auf Bankkonten.

Facebook sicherer machen

Wer „versehentlich“ auf einen solchen Link geklickt hat, kann bei Facebook unter ‚ÄúKonto-‚ā¨¬Ě -> ‚ÄúPrivatsph√§ren-Einstellung-‚ā¨¬Ě -> ‚ÄúWebsite und Anwendungen-‚ā¨¬Ě -> ‚ÄúAnwendungen, die Du verwendest-‚ā¨¬Ě, die Einstellungen bearbeiten. Grunds√§tzlich gilt – alles l√∂schen, was man nicht kennt ist besser, als nicht zu wissen, was die einzelnen Funktionen bewirken.

Gerade Gesch√§ftsleute, Unternehmen, aber auch Arbeitnehmer, Vereine oder Beh√∂rden sind in der Verantwortung, zu wissen, was sie im Internet tun und welche Folgen das f√ľr andere haben kann.

Leider passieren viele Fehler, weil es an Wissen mangelt. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und so selbstverst√§ndlich, wie man sonst Vertr√§ge pr√ľft und die Qualit√§t sichernde Massnahmen im Betrieb durchf√ľhrt, sollte ein wissensbasiertes Verhalten im Internet vorhanden sein.

Wenn Sie sich daf√ľr interessieren, stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung gerne zur Seite oder vermitteln geeignete Experten. Wir beraten Sie gerne und effektiv. Die Kosten h√§ngen vom Umfang ab, sind aber √ľberschaubar.

Einfach auf den Link klicken. Keine Sorge ;-), der ist seriös.

redaktion (at) rheinneckarblog.de

Sollten Sie auf den Link in Facebook hereingefallen sein Рinformieren Sie Ihre Kontakte. Transparenz und Ehrlichkeit werden geschätzt.

Sorgen Sie daf√ľr, dass die Menschen, die mit anderen √ľbers Internet kommunizieren, auch wissen, was sie tun. Ob das die Lebenspartner, Kinder, Freunde oder Besch√§ftigte sind.

Die hohe Zahl derer, die offensichtlich noch zu wenig √ľber’s Internet wissen und arglos den Bl√∂dsinn angeklickt haben, zeigt, dass der Informationsbedarf weiterhin hoch ist.

Abwassergeb√ľhren sollen „gerechter“ berechnet werden

Weinheim, 13. April 2011. (red/pm) Die Berechnung der Abwassergeb√ľhr in den Kommunen Baden-W√ľrttembergs √§ndert sich. Die Stadt Weinheim bereitet zur Zeit die Erhebung der „gesplitteten Abwassergeb√ľhr“ vor, die mehr Kostengerechtigkeit erm√∂glichen sol. Der Verwaltungsgerichtshofs hatte im M√§rz 2010 entschieden, dass die fr√ľhere Berechnungsmethode unzul√§ssig ist..

Information der Stadt Weinheim:

„Die k√ľnftige Geb√ľhr ber√ľcksichtigt neben dem zu entsorgenden Schmutzwasser aus Haushalten und Betrieben auch das Niederschlagswasser, das von D√§chern und befestigten (versiegelten) Fl√§chen eines Grundst√ľcks in den Kanal eingeleitet wird. Das entspricht k√ľnftig mehr dem Verursacherprinzip, wie es der VGH angemahnt hat.

Wer Wasser versickern lässt, spart Geld

Grundregel: Je mehr ein Grundst√ľck versiegelt ist, desto h√∂her f√§llt die Geb√ľhr aus. Umgekehrt: Wer m√∂glichst viel Regenwasser auf seinem Areal in den Boden und damit ins Grundwasser versickern lassen kann, spart k√ľnftig Geld. Der Eigenbetrieb Stadtentw√§sserung der Weinheimer Stadtverwaltung verschickt in den
n√§chsten Tagen an rund 16 000 Grundst√ľckseigent√ľmerin der Stadt Info-Briefe und Erhebungb√∂gen, um das Ma√ü der Bodenversiegelung m√∂glichst exakt zu erheben.

K√ľnftig wird es eine Abwassergeb√ľhr geben, die sich aus zwei Berechnungen zusammensetzt:

  • Das ist zum einen die ‚ÄěSchmutzwassergeb√ľhr‚Äú, die wie bislang nach dem jeweiligen Frischwasserverbrauch berechnet wird. Diese f√§llt pro Kubikmeter Abwasser allerdings niedriger aus als bisher.
  • Zum anderen eine ‚ÄěNiederschlagswassergeb√ľhr‚Äú, die sich aus den Gr√∂√üen aller bebauten und befestigten Fl√§chen eines Grundst√ľcks ergibt. Die neuen Geb√ľhren gelten landesweit nicht nur als √∂kologisch sinnvoll sondern auch als verursachergerechter.

Die genaue Erhebung der versiegelten Fl√§chen ist freilich aufw√§ndig, deshalb bittet die Stadt ihre B√ľrger jetzt um Unterst√ľtzung – durchaus in deren eigenem Interesse. Zwar wurden die versiegelten Fl√§chen bereits mit Hilfe vorhandener Katasterdaten und Luftbildaufnahmen soweit wie m√∂glich erfasst und in das beigef√ľgte Erfassungsblatt eingetragen, die verwendeten Luftbilder sind aber nicht aktuell. Dar√ľber hinaus waren nicht alle Fl√§chen zweifelsfrei erkennbar

Die neue Abwassergeb√ľhr unterscheidet zwischen Schmutzwasser und Niederschlagswasser. Quelle: Stadt Weinheim

Deshalb kann es vorkommen, dass die Angaben im Erfassungsblatt von den tats√§chlichen Verh√§ltnissen auf dem Grundst√ľck abweichen. Die sollen die Grundst√ľcksbesitzer selbst kontrollieren und gegebenenfalls erg√§nzen oder korrigieren.

Kontrolle wichtig

Auch gibt es graduelle Unterschiede bei der Geb√ľhrenerhebung, die davon abh√§ngen, welcher Bodenbelag wie stark Wasser durchl√§sst. Die Stadt hat Beispiele m√∂glicher Befestigungsarten und deren Auswirkungen auf die Niederschlagswassergeb√ľhr sind in einem Informationsblatt benannt, das den Haushalten ebenso zugeht.

Die Stadt hat ein Unternehmen, die WTE Betriebsgesellschaft mbH, mit dem Auskunftsverfahren beauftragt. Dorthin soll das korrigierte und unterschriebene Erfassungsblatt innerhalb von vier Wochen mit Hilfe des beigef√ľgten Antwortumschlags zur√ľckgeschickt werden. W√§hrend dieser Zeit ist eine kostenfreie Servicenummer f√ľr Fragen geschaltet.

Weitere Informationen stellt die Stadt im Internet unter www.weinheim.de zur Verf√ľgung. Dar√ľber hinaus bietet die Stadtverwaltung auch eine pers√∂nliche Beratung im Rathaus an.

Durch die getrennte Berechnung erhalte die Stadt im √úbrigen keine zus√§tzlichen Einnahmen. Es finde lediglich eine Umverteilung des Geb√ľhrenaufkommens entsprechend der tats√§chlichen Inanspruchnahme der Abwasseranlagen statt.

Landtagskandidat Georg Wacker (CDU): Was mir sonst wichtig ist…


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 04. Februar 2011. Georg Wacker ist Landtagskandidat der CDU, Staatssekret√§r f√ľr Kultus, Jugend und Sport und seit 1996 Mitglied des Landtags von Baden-W√ľrttemberg. In seinem Beitrag f√ľr das rheinneckarblog schreibt er √ľber das, „Was mir sonst wichtig ist…“.

Von Georg Wacker

Zugegeben: Ich habe lange √ľberlegt, ob ich diesen Beitrag f√ľr das Rheinneckarblog schreiben soll. Die lokaljournalistische und die kommunalpolitische Arbeit von Hardy Prothmann polarisieren.

Nicht immer habe ich das Gef√ľhl, dass es auf seinen Plattformen fair zugeht, einige juristische Auseinandersetzungen zu diversen Beitr√§gen sprechen ja eine deutliche Sprache. Doch eine pluralistische Gesellschaft muss Provokationen aushalten, und nat√ľrlich sind diese Blogs auch der Ausdruck einer neuen Art des Kommunizierens: Sie sind viel subjektiver, viel direkter und ungefilterter als die klassischen Medien, welche ja ein breiteres Publikum informieren und ansprechen.

An diese neue Form der Berichterstattung m√ľssen wir Politiker uns generell gew√∂hnen. Ich arbeite daran, deshalb komme ich dem Angebot gerne nach und stelle mich an dieser Stelle in ein paar S√§tzen vor.

CDU-Landtagskandidat Georg Wacker. Bild: CDU

Ich mache mich seit 1996 im Landtag von Baden-W√ľrttemberg f√ľr den Wahlkreis Weinheim stark, seit 2003 bin ich zudem Staatssekret√§r f√ľr Kultus, Jugend und Sport.

In meiner Arbeit setze ich mich vor allem daf√ľr ein, unsere Region als Lebens- und Arbeitsort zu st√§rken. Nat√ľrlich ist das nicht etwas, was ein Einzelner allein erreichen kann. Das geht nur gemeinsam: Mit den Amtstr√§gern, den Gemeindeverwaltungen und den B√ľrgern vor Ort. Und so haben wir in den letzten Jahren einiges erreicht – nur ein paar Beispiele:

In der neuen Martinsschule in Ladenburg werden Schwerstbehinderte nun optimal gef√∂rdert. Das Projekt findet bundesweit Beachtung und wurde finanziell vom Land erheblich unterst√ľtzt.

Das Jahrhundertprojekt Branichtunnel ist im Bau. Der Verkehr in Schriesheim wird entlastet und die Gemeinden im Odenwald an die Rheinebene angebunden.

Es gibt mehrere neue Berufsschulen und Gymnasien in Weinheim, ebenso wie Bildungsh√§user in der Region, in denen Kinder fr√ľhzeitig an die Schule herangef√ľhrt werden.

Die Liste lie√üe sich weiter fortsetzen. Nat√ľrlich sto√üen nicht alle neuen Ideen oder infrastrukturellen Ma√ünahmen auf ungeteilten Zuspruch. Dabei ist es immer leichter, gegen etwas als f√ľr etwas zu sein. Was die politische Kultur unserer Region jedoch auszeichnet ist, dass wir im Vorfeld intensiv miteinander diskutieren, zusammen um die beste L√∂sung ringen und nach den Entscheidungen gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur so l√§sst sich ein Gemeinwesen nachhaltig gestalten.

Meine wichtigsten politischen Themen:

Beste Bildung f√ľr alle: Ich bin √ľberzeugt vom gegliederten Schulwesen, in dem sich Kinder und Jugendliche zu jedem Zeitpunkt individuell weiterentwickeln k√∂nnen. Dabei m√ľssen wir schwache und leistungsstarke Sch√ľler gleicherma√üen f√∂rdern. Kein Kind darf verloren gehen.

Mittelstand st√§rken: Wir brauchen sichere Arbeitspl√§tze verbunden mit einem angemessenen hohen Lebensstandard. Ich setze mich daf√ľr ein, dass Unternehmen, Handwerker, Landwirte und Freiberufler in unserer starken Region weiterhin ideale Rahmenbedingungen vorfinden – durch Unterst√ľtzung bei der Existenzgr√ľndung, hervorragende Bildungseinrichtungen und eine moderne Verkehrsinfrastruktur.

Verkehrswege ausbauen: Damit die Menschen ihre Arbeitspl√§tze und Naherholungsangebote erreichen, brauchen wir erstklassig ausgebaute Verkehrswege. Ohne Schlagl√∂cher und mit m√∂glichst geringen L√§rm- und Umweltbelastungen. Der inner√∂rtliche Stra√üenverkehr muss wo immer m√∂glich entlastet werden. Wir brauchen au√üerdem den S-Bahn-Anschluss an der Bergstra√üe und die Anbindung an das europ√§ische Schnellbahnnetz √ľber den Hauptbahnhof Mannheim.

Lebensqualit√§t f√ľr √Ąltere: Der √§lteren Generation haben wir unseren Wohlstand zu verdanken. Deswegen f√ľhle ich mich den Seniorinnen und Senioren besonders verbunden. Sie m√ľssen in unserer Region optimale Lebensbedingungen vorfinden – dazu geh√∂ren auch hochwertige Betreuungseinrichtungen f√ľr diejenigen, die es alleine nicht mehr schaffen. Dabei freue ich mich immer wieder √ľber das viele ehrenamtliche Engagement, das zum einen von Senioren geleistet wird und zum anderen Senioren zugute kommt. Hier findet ein Miteinander der Generationen statt, von dem alle Beteiligten und damit die gesamte Gesellschaft profitieren.

Als direkt gew√§hlter Landtagsabgeordneter f√ľhle ich mich meiner Heimat verpflichtet – und setze mich in Stuttgart gemeinsam mit den vielen Akteuren vor Ort f√ľr unsere Region ein. Diese Arbeit macht mir gro√üe Freude, und deshalb kandidiere ich 2011 erneut f√ľr den Landtag.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage www.georg-wacker.de, die auch während des Wahlkampfs ständig aktualisiert wird.

Und im Übrigen bin ich gespannt auf Ihre Kommentare zu diesem Beitrag Рund das persönliche Gespräch mit Ihnen.

Wikipedia √ľber Georg Wacker

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Text ist in der Reihe „Was mir sonst wichtig ist…“ erschienen. Wir haben die Landtagskandidaten von CDU, B√ľndnis90/Die Gr√ľnen, SPD, FDP, Die Linke und die Piratenpartei ums Mitmachen gebeten. Die vier etablierten Parteien haben wir selbstverst√§ndlich eingeladen, die Parteien Die Linke und Piratenpartei wegen ihrer zumindest wahrnehmbaren „Popularit√§t“.
Das ist eine subjektive Auswahl.
Die Kandidaten haben die M√∂glichkeit sich und ihre Politik abseits der „gro√üen“ Wahlkampfthemen zu pr√§sentieren – kostenfrei und ohne redaktionelle Bearbeitung, also ebenfalls ganz subjektiv.

Kliba-Tipp: Dämmung von geneigten Dächern


Guten Tag!

Heidelberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ab heute starten wir unsere Energietipps. Regelmäßig werden wir die Informationen der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg, kurz Kliba, hier veröffentlichen. Dazu wird es weitere Artikel rund um Energieeinsparung geben.

Information der Kliba:

Schlecht ged√§mmte Dachwohnungen √ľberhitzen im Sommer und sind im Winter ungem√ľtlich kalt. Das macht sich vor allem bei kleinen Geb√§uden bemerkbar. Bei ihnen ist die Dachfl√§che im Vergleich zum Rest des an die Au√üenluft grenzenden Hauses relativ gro√ü. Schnee zeigt, wo D√§mmung fehlt: Er schmilzt an unzureichend ged√§mmten Stellen schneller, als auf gut ged√§mmten Fl√§chen.

Wirkliche Wohnqualit√§t stellt sich im Dachgeschoss nur durch einen unbel√ľfteten Aufbau (Warmdach) ein. Gegen√ľber dem bel√ľfteten Aufbau (Kaltdach) d√§mmt er bei gleicher Sparrenh√∂he besser und braucht keinen chemischen Holzschutz.

Entscheidend ist auch die Platzierung der Dämmung. Bei nicht ausgebauten Dachräumen sollten Bodenflächen gedämmt werden. So wirken sich Temperaturschwankungen im Dach nicht auf darunter liegende Stockwerke aus. In Dachräumen ist eine Kombination mit einer Untersparrendämmung besser als eine reine Zwischensparrendämmung, da Letztere nicht ausreichend dämmt. Bei ausgebauten Dachgeschossen lässt sich die Aufsparrendämmung einfach von außen anbringen.

Dächer brauchen mindestens 20 cm Dämmung. So lässt sich bei geringen Mehrkosten viel Energie einsparen. Das zahlt sich aus, denn Dächer sind langlebig.

Seit 2009 legt die Energieeinsparverordnung dar√ľber hinaus verbindlich fest, dass die obersten Geschossdecken (das sind Decken zwischen oberen Wohnetagen und nicht ausgebauten Dachgeschossen) ged√§mmt sein m√ľssen. Ausgenommen sind selbst genutzte 1- und 2-Familienh√§user. Doch auch in diesen ist d√§mmen sinnvoll, da sich das D√§mmen des Daches energetisch rechnet.

Weitere Informationen √ľber Energienutzung, W√§rmeschutz oder F√∂rderm√∂glichkeiten geben die KliBA-Energieberater vor Ort – nat√ľrlich kostenlos und unverbindlich.

Wenden Sie sich einfach an Ihre Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg – Nachbargemeinden (KliBA) gGmbH, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg, Tel. 06221/603808. E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.
Internet: Kliba

Hintergrund:
Die KliBA ist eine gemeinn√ľtzige GmbH. Gesellschafter sind die Sparkasse Heidelberg sowie 16 St√§dte und Gemeinden aus dem Rhein-Neckar-Raum. Dar√ľber hinaus bestehen Kooperationsvertr√§ge mit f√ľnf weiteren Kommunen. Durch einen nach Einwohnerzahl gestaffelten Jahresbeitrag finanzieren sie die Leistungen der KliBA f√ľr ihre B√ľrgerinnen und B√ľrger.

Zuletzt wurde der Gesellschafterkreis im April 2008 erweitert. Die notariell aufgenommenen Kommunen arbeiteten zuvor bereits anderthalb bis zwei Jahre als Kooperationspartner mit der KliBA zusammen. Durch die Neufassung des Gesellschaftervertrages geh√∂ren nun insgesamt 16 stimmberechtigte Mitglieder dem Kreis der Gesellschafter an. Mindestens einmal im Jahr kommen die Vertreterinnen und Vertreter zusammen, um unter dem Vorsitz von Dr. Eckart W√ľrzner, Oberb√ľrgermeister der Stadt Heidelberg, √ľber die Belange der KliBA zu beraten und die Weichen f√ľr die k√ľnftige Arbeit zu stellen.

In eigener Sache: Nutzen Sie Gravatare f√ľr die Kommentare


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. Januar 2011. Haben Sie schon die „Bildchen“ in den Kommentaren bemerkt? Wenn Sie hier oder auf anderen Websites einen Kommentar schreiben, erscheinen automatisch generierte Zufallsbilder, so genannte Gravatare. Sie k√∂nnen aber auch Ihr eigenes Bild oder eine eigene Grafik anzeigen lassen. Das ist ganz einfach einzustellen und nat√ľrlich kostenlos.

Das Wort Gravatar ist ein Kunstwort f√ľr „Globally Recognized Avatar“, also einem weltweit wiedererkenbaren „Avatar“. Und ein „Avatar“ ist ein „virtuelle Darstellung“ einer echten Person (siehe auch wikipedia).

Unter der Webadresse http://de.gravatar.com/ k√∂nnen Sie einen solchen „Gravatar“ f√ľr sich erstellen. Dazu melden Sie sich mit einer email-Adresse an. Sie erhalten daraufhin eine „Verifizierungsemail“, die Sie best√§tigen m√ľssen.

Wir nutzen als Gravatar unser Logo, dass Sie rechts sehen können.

Danach können Sie sich einloggen und zu der email-Adresse ein Foto, Ihr Firmenlog oder Vereinsbild oder eine Grafik hochladen. Außerdem können Sie weitere email eingeben und diese mit demselben Symbol verbinden oder auch mit anderen. Sie haben freie Hand und können die Bilddateien auch jederzeit wieder ändern.

Schreiben Sie nun einen Kommentar, schaut unsere Blogsoftware bei gravatar.com nach, ob zu der angegebenen email eine Grafik hinterlegt ist. Ist das der Fall, wird diese automatisch √ľbertragen.

Das ist ein sch√∂ner Service, um eigene Kommentare zu „individualisieren“. Au√üerdem k√∂nnen Leser Ihre Kommentare anhand des Bildes schneller identifizieren.

Also, los gehts – erstellen Sie sich Ihren pers√∂nlichen Gravatar, der fortan √ľberall erscheint, wo Sie einen Kommentar hinterlassen. Nat√ľrlich nur, wenn die Website das zul√§sst.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das rheinneckarblog


Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!


Guten Tag!

Weinheim, 13. Januar 2011. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder den WN? Schon in der gr√ľnen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine √Ąnderung oder Erg√§nzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie m√ľssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Unser Terminkalender: Kostenfrei und √ľbersichtlich.

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon pr√§chtig. Jeden Tag haben wir viele Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren √úberblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der Termin√ľbersicht f√ľr das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und √ľbersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den √úberblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email √ľber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie M√∂glichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Stra√üe und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann f√ľr Sie ein: termine(at)weinheimblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelm√§√üige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. Daf√ľr ben√∂tigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ √ľber die Termine. Sie k√∂nnen Korrekturen, √Ąnderungen und Erg√§nzungen unabh√§ngig von Gesch√§ftszeiten eintragen. Jede Ver√§nderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie k√∂nnen Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, √ľber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen daf√ľr h√∂chstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele k√ľnftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder Verbesserungsvorschläge haben, schreiben Sie uns: termine(at)weinheimblog.de

F√ľr Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter k√∂nnen ihre Termine aber auch gegen eine geringe Geb√ľhr einstellen. Die Konditionen k√∂nnen Sie gerne erfragen: anzeigen@weinheimblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

Selbstverständlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe Seriosität.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)weinheimblog.de

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag – Was das ist und was er bedeutet

Ob eine Kennzeichnung im Internet so aussehen wird, wie dieses FSK-Logo, ist noch unklar. Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

Ob eine Kennzeichnung im Internet so aussehen wird, wie dieses FSK-Logo, ist noch unklar. Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

Guten Tag!

Weinheim, 04. Dezember 2010 (cm). Ab dem 01. Januar 2011 tritt eine aktualisierte Version des „Jugendmedienschutz-Staatsvertrags“ (JMStV) in Kraft. Wir sind der Frage nachgegangen, was es mit dem JMStV √ľberhaupt auf sich hat. Was bedeutet er f√ľr Anbieter von Telemedien? Welche Bedeutung hat er f√ľr Eltern und insbesondere Jugendliche?

Wie der Name des Staatsvertrags bereits verdeutlicht, geht es um den Schutz Jugendlicher vor den Medien. Ein wichtiges Anliegen. Die Novellierung wird jedoch seit einigen Wochen scharf kritisiert. Ihren H√∂hepunkt erreichte die Kritik vor wenigen Tagen. Doch f√ľr wen hat der JMStV √ľberhaupt eine Bedeutung?
Kurz gesagt: Er betrifft jeden.

Der JMStV aus Sicht von Telemedienanbietern

Den gr√∂√üten Einfluss nimmt der JMStV auf Rundfunkanbieter und sonstige „Telemediendienste“. Dies umfasst also Fernsehen, Radio aber auch Internetseiten oder Blogs.

Der JMStV soll sicherstellen, dass Jugendliche keinen „entwicklungsbeeintr√§chtigenden“ Inhalten ausgesetzt werden. Als Beispiel w√§re hier Pornografie zu nennen.

Mit dem neuen JMStV werden diese Bedingungen versch√§rft. So kann es beispielsweise notwendig werden, die Inhalte der eigenen Homepage einer bestimmten Altersgrenze zuzuordnen. Eine grunds√§tzliche Pflicht zur Kennzeichnung besteht f√ľr die Anbieter nicht. Diese Regelung kennt jedoch Ausnahmen.

Der JMStV aus Sicht der Eltern

F√ľr Erziehungsberechtigte wird sich durch den novellierten JMStV erst einmal wenig √§ndern. Interessant wird es erst, wenn auf den PCs der Kinder Filtersoftware installiert ist, die diese vor „problematischen“ Seiten fernhalten soll. Diese Software erfasst nicht alle Seiten. Durch die Kennzeichnungspflicht soll sich diese Situation aber √§ndern.

Zuk√ľnftig sollen die verschiedenen Programme anhand der Kennzeichnung erkennen, ob eine Seite freigegeben werden darf – oder nicht. Ein absoluter Schutz wird nach einhelliger Meinung von Experten dennoch nicht m√∂glich sein. Zudem gibt es viele „Tricks“, wie der Schutz umgangen werden kann.

Der JMStV aus Sicht der Jugendlichen

F√ľr die meisten Jugendlichen d√ľrfte der neue JMStV keine Rolle spielen. Seiten, die zuvor nicht erreichbar waren, werden es auch jetzt nicht sein. Die Lieblings-Websites werden sich entweder gar nicht oder nur geringf√ľgig ver√§ndern. So kann beispielsweise eine Alterskennzeichnung auf manchen Websites erscheinen. Gemeint ist damit ein kleines Symbol, das zeigt, ab welchem Alter die Inhalte geeignet sind. Ob eine optische Kennzeichnung tats√§chlich in Kraft tritt, ist noch nicht abschlie√üend gekl√§rt.

Weiterf√ľhrende Informationen sowie eine ausf√ľhrliche „Frage-Antwort-Liste“ (FAQ) bietet die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter(FSM).

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