Donnerstag, 23. November 2017

Umzug kostet etwas mehr als eine halbe Millionen Euro

STM in den RĂ€umen der Gewerkschaft

Weinheim, 26. November 2014. (red/ms) Das Stadt- und Tourismusmarketing (STM) wird ins Alte Rathaus am Marktplatz umziehen. Das bedeutet Kosten in Höhe von etwa 515.000 Euro in den nĂ€chsten zwei Jahren und dass die Gewerkschaft IG BCE dort ausziehen muss. Lohnt sich das?  [Weiterlesen…]

Neu: Die „Kombi“-FĂŒhrung

„Weinheims ganze Schönheit“

Weinheim, 02. Juni 2014. (red/pm) Das Stadt- und Tourismusmarketing bietet am Pfingstsonntag die „Kombi-FĂŒhrung“ an, die die Attraktionen der Stadt zeigt.
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Vortragsreihe zum StadtjubilÀum

Seit 1264 ein „novum oppidum“

Weinheim, 15. MĂ€rz 2014. (red/pm) Zum Weinheimer StadtjubilĂ€um bieten das Stadtarchiv und das Museum eine historische Vortragsreihe an. Bei der Auftaktveranstaltung war das Interesse groß. [Weiterlesen…]

Sanierung der Verwaltungsstelle LĂŒtzelsachsen

Orts-Rathaus muss ausweichen

Weinheim, 15. Februar 2014. (red/pm) Die Stadt Weinheim sucht fĂŒr die Verwaltungsstelle im Alten Rathaus in LĂŒtzelsachsen vorĂŒbergehend eine neue Bleibe. [Weiterlesen…]

Beratung ĂŒber Kosten im Haushalt 2014

Stadt- und Tourismusmarketing zieht in altes Rathaus

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Das alte Rathaus am Marktplatz wird fĂŒr 250.000 Euro fĂŒr den Stadt- und Tourismusmarketing e.V. (STM) ausgebaut. Der jetzige Standort in der Hauptstraße 47 wird von dem Verein und der Stadtverwaltung aufgrund der GrĂ¶ĂŸe und der Erreichbarkeit als unbefriedigend angesehen. Auf dem Marktplatz wĂ€re sie zentral gelegen. [Weiterlesen…]

Eberhard Strunk referiert am 16. Mai im BĂŒrgersaal

„Botschafter der Energiewende“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/pm) Er ist Hauptbrandmeister, Planungsingenieur, er gilt als „Botschafter der Energiewende“ und Vorzeigeunternehmer: Eberhard Strunk. Auf Einladung des „StrategieForum“ der Metropolregion Rhein-Neckar und der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim spricht der studierte Versorgungstechniker, Diplom-Wirtschaftsingenieur und Ehrendoktor der Gesamthochschule Siegen am Donnerstag, 16. Mai, um 18:30 Uhr im BĂŒrgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz. [Weiterlesen…]

Zu Ostern Weinheim entdecken

FĂŒhrungen durch Brauchtum und Geschichte

Weinheim, 28. MĂ€rz 2013. (red/pm) Das Osterfest steht vor der TĂŒr. Und auch, wenn es die Temperaturen noch nicht so ganz erahnen lassen: Der FrĂŒhling steht in den Startlöchern. Die Stadt bietet daher am Karfreitag und Ostermontag ganz besondere FĂŒhrungen an, mit vielen Geschichten und Informationen rund um das Osterfest sowie das Brauchtum an der Bergstraße. [Weiterlesen…]

„Wirtschaften gibt®s hier gar zu viel

.“

Der Klassiker: Historische GaststĂ€ttenfĂŒhrung

Weinheim, 13. MĂ€rz 2013. (red/pm) Lange vor Ludwig Erhard hatte Weinheim sein „Wirtschaftswunder“. 1786 zahlten 28 Wirte Ungelt, die alte Verbrauchssteuer, und damit kam auf 60 Erwachsene Einwohner eine GaststĂ€tte.

Information der Stadt Weinheim:

„Als der Lokalpoet Rudolf Sommer 1875 ein Gedicht ĂŒber „Die Weinheimer Wirthschaften“ verfasste, zĂ€hlte er ĂŒber 40 GaststĂ€tten im Stadtgebiet auf und kommentierte auf seine Weise: „Wirthschaften gibtÂŽs hier gar zu viel, sind fast nicht all` zu bÂŽschreiben, wenn man erreichen will sein Ziel, dass man zu Jedem gehen will, muss man es ĂŒbertreiben.“ [Weiterlesen…]

Der 111. Weinheimer Sommertagszug am Sonntag, 10. MĂ€rz

Der FrĂŒhling muss jetzt kommen

Weinheim, 06. MĂ€rz 2013. (red/pm)  Nach diesem langen und trĂŒben Winter muss sich der kalte Geselle auf etwas gefasst machen. Wenn am Sonntag, 10. MĂ€rz, ab 14 Uhr der Weinheimer Sommertagszug – der grĂ¶ĂŸte an der Bergstraße – durch die Straßen der Innenstadt zieht, dann werden rund 3000 Menschen (darunter etwa 2000 Kinder) den Winter mit besonderer Genugtuung vertreiben. Er hatte lange genug Schonzeit. Wenn es darum geht, den Winter zu vertreiben und den FrĂŒhling zu begrĂŒĂŸen, sind alle Menschen gleich.
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Gemeinderat stimmt der Annahme von Zuwendungen zu

Zahlreiche Spenden fĂŒr Weinheimer Einrichtungen, Vereine und Kulturveranstaltungen

Weinheim, 04. MĂ€rz 2013. (red/aw) Der Weinheimer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27. Februar der Annahmen von Spenden, Schenkungen oder Ă€hnlichen Zuwendungen zugestimmt. Darunter befanden sich Sachspenden fĂŒr das Stadtarchiv, Polohemden fĂŒr die Jugendfeuerwehr und die Vergoldung des Zeigerpaars der Uhr am alten Rathaus. [Weiterlesen…]

Kommunalpolitik in Zeiten der Energiewende

Was Weinheim von TĂŒbingen lernen kann

Weinheim/TĂŒbingen/Rhein-Neckar, 23. Februar 2013.  (red) Auf Einladung des Ersten BĂŒrgermeisters, Dr. Torsten Fetzner, sprach der TĂŒbinger OberbĂŒrgermeister Boris Palmer (BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen) im BĂŒrgersaal des Alten Rathauses zum Thema „Eine Stadt macht blau – Politik im Klimawandel, das TĂŒbinger Modell“. Auch wenn Palmer nicht zum ersten Mal in Weinheim zu Gast war, wollte ich mir diesen Vortrag nicht entgehen lassen, denn mit Boris Palmer verbindet mich mehr, als mich von ihm trennt. Zwar bin ich vehementer BefĂŒrworter von Stuttgart 21 und Mitglied der CDU, andererseits verfolge ich als AnhĂ€nger Schwarz-GrĂŒner Gedankenspiele und GrĂŒnder eines Unternehmens an der Schnittstelle von Ökonomie und Ökologie sein politisches Wirken mit grundsĂ€tzlicher Sympathie. [Weiterlesen…]

Mit Montage der Rathaus-Uhr ist Sanierung abgeschlossen

Am Marktplatz schlÀgt wieder die Stunde

Die prachtvolle Rathaus-Uhr kann nun wieder schlagen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 20. Februar 2013. (red/pm) Um zehn Uhr morgens am vergangenen Montag stand am Weinheimer Marktplatz fĂŒr einen kleinen Moment die Zeit still. Die Zeiger verharrten kurz in Wartestellung, bis David Kloft von der SchwarzwĂ€lder Turmuhrenfirma Schneider den richtigen Knopf drĂŒckte. Dann schlug die Stunde wieder am Alten Rathaus. Die Rathaus-Uhr ist wieder an Ort und Stelle und gleichsam ein Zeichen fĂŒr die nun (fast) abgeschlossene Sanierung des Alten Rathauses am Weinheimer Marktplatz.

Von Roland Kern

Nach einer ausgiebigen Innensanierung vor zehn Jahren, war in den letzten Monaten die Fassade an der Reihe. Nun strahlt das markante GebĂ€ude in hellem weiß, der rote Sandstein bildet den Kontrast.

An Klofts Seite fuhr Thomas Neitzel im Drehleiterkorb der Feuerwehr nach oben, der Veranstaltungstechniker und Hausmeister des Alten Rathauses, drunten standen die Kunsthistorikerin Josephine Zopf-Weber und Christian Szillinsky vom Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft der Stadt Weinheim; beide haben die Sanierung in den letzten Monaten fachlich betreut.

Das elektrisch angetriebene Uhrwerk der etwa 50 Jahre alten Uhr, wurde in Schonach im Schwarzwald von der Fachfirma Schneider auf neuesten Stand gebracht, die aus Metall bestehenden Bestandteile des Zifferblattes und die Zeiger wurden in Weinheim von der Schlosserei Lenz und des Malerbetriebes Haring hergerichtet, wegen der bedeutsamen Maßnahme teilweise sogar gespendet.

Nicht nur Farbe – Blattgold muss es sein

Die Arbeiten waren aufwĂ€ndig. Die Zeiger sind nicht etwa angemalt, sondern wurden mit 24-Karat-Blattgold ĂŒberzogen. „Alles andere lĂ€sst die Denkmalschutzbehörde bei so einem Projekt nicht zu“, erklĂ€rt Josephine Zopf-Weber. Jetzt folgen im FrĂŒhjahr noch Arbeiten am Balkon. „Aber das ist mit Mitteln der Bauunterhaltung zu schaffen“, beschreibt Christian Szillinsky. Die eigentlichen Investitionen seien abgeschlossen – und besser gelaufen als gedacht.

Mit wenig Mehrkosten sei es gelungen, neben der Marktplatzfassade auch die Neben- und RĂŒckfassade zu sanieren. Eine deutlich grĂ¶ĂŸere FlĂ€che konnte einbezogen werden; die Kosten stiegen von ursprĂŒnglich vorgesehenen 100.000 Euro auf 110.000 Euro. Saniert wurden außerdem der Dachreiter und das TĂŒrmchen, es folgten Putzausbesserungs- und Malerarbeiten, auch an den Fenstern und Portalen. An den FenstergewĂ€nden wurde der Sandstein ausgebessert.

Nebenbei wurden noch Verfugungsarbeiten an den Dachzinnen sowie diverse Spengler- und Schlosserarbeiten ausgefĂŒhrt. Damit wurde das markanteste MarktplatzgebĂ€ude zum richtigen Zeitpunkt herausgeputzt. Denn 2013 ist in der Region das „Wittelsbacher Jahr“. Die Region der historischen Kurpfalz wirbt mit so bedeutenden Anlagen wie den Schlössern in Mannheim und Schwetzingen sowie dem Heidelberger Schloss – aber auch mit den Hinterlassenschaften der Wittelsbacher in Weinheim.

Das Alte Rathaus am Marktplatz als eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung gehört dazu. Denn vieles spricht dafĂŒr, dass der damalige KurfĂŒrst Ottheinrich den Bau angeordnet hat, möglicherweise ist der bĂ€rtige Mann auf dem Steinbildnis am Haus sogar ein Abbild des Wittelsbachers.

Buchener Ortsvorsteher informiert ĂŒber zurĂŒckliegende Diskussion

Windkraft: Pro und Kontra

Weinheim, 15. Februar 2013. (red/pm) Sind WindrĂ€der zu groß, zu laut, zu hĂ€sslich, vertreiben sie Touristen, zerstören sie den Wald, verschrecken sie die Vögel? Viele EinwĂ€nde beruhen vorerst noch auf Vermutungen.

Information der GrĂŒnen/BĂŒndnis 90 Weinheim:

„Sie mögen zutreffen oder auch nicht. Am besten, man informiert sich dort, wo man die Erfahrungen bereits gemacht hat. Dort, wo Windanlagen seit Jahren laufen (und wo weitere geplant sind), kann man die Auswirkungen am besten beurteilen.

Zu einem solchen Erfahrungsbericht haben die Weinheimer GrĂŒnen den Ortsvorsteher von Buchen/Hettingen, Volker Mackert, ein geladen. Sein Ort hat alle Diskussionen, die es auch in Weinheim gibt, erlebt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich das anzuhören und darĂŒber zu diskutieren. Das Treffen findet am Freitag, den 15. Februar 2013 um 20 Uhr im Altes Rathaus, Weinheim statt.“

BĂŒrger-Info zur FußgĂ€ngerzone am 31. Januar 2013

FußgĂ€ngerzone biegt auf die Zielgerade ein

Weinheim, 23. Januar 2013. (red/pm) Die Neugestaltung der Weinheimer FußgĂ€ngerzone biegt in diesem Jahr endgĂŒltig auf die Zielgerade ein. Anfang MĂ€rz wird der dritte und letzte Bauabschnitt der Einkaufsmeile begonnen.

Information der Stadt Weinheim:

„Nach dem Bereich um die „Reiterin“ und der Strecke bis zum Windeckplatz, steht in diesem FrĂŒhjahr die Pflasterung und Verschönerung des Abschnitts zwischen Windeckplatz und Grabengasse bevor. Bis zur Kerwe im Sommer soll alles fertig sein. Der Rest der FußgĂ€ngerzone soll spĂ€ter genauso hergerichtet sein wie die ersten beiden Abschnitte, also mit hochwertigem Naturgranit.

Das Weinheimer Tiefbauamt hat schon bei den ersten beiden Abschnitten eine sehr enge Abstimmung mit den Hausbesitzern und insbesondere den LadengeschĂ€ften gesucht, um die BeeintrĂ€chtigung so niedrig wie möglich zu halten. So auch diesmal. Die BĂŒrgerbeteiligung beginnt diesmal mit einer BĂŒrgerinfo-Veranstaltung am Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr, im Alten Rathaus am Marktplatz. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner und die Vertreter des Fachamtes werden dann die Planung in ihren einzelnen Abschnitten erlĂ€utern, sowie ĂŒber die geplante Andienung der GeschĂ€fte, den Bauablauf und die VerkehrsfĂŒhrung informieren. Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen.“

Experten von BUND und NABU beurteilen TeilflÀchennutzungsplan der Stadt

Windenergie vs. Tier- und Naturschutz

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/aw) Wenn es um Windkraftanlagen in Weinheim geht, dann ist die Bevölkerung geteilter Meinung. Die einen befĂŒrworten, die anderen kritisieren. Die Stadtverwaltung ist bemĂŒht, eine öffentliche Diskussion zu fĂŒhren und die Meinung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit einzubeziehen. Auch die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes sind zu berĂŒcksichtigen. Bei einer Informationsveranstaltung am vergangenen Freitag wurden erste EinschĂ€tzungen von Experten prĂ€sentiert: In mehreren der ausgewiesenen Freibereiche besteht eine GefĂ€hrdung durch WindrĂ€der insbesondere fĂŒr verschiedene Vogel- sowie Fledermaus-Arten.

Von Alexandra Weichbrodt

Der Erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner staunte nicht schlecht als er sah, wie viele Weinheimerinnen und Weinheimer sich im BĂŒrgersaal des alten Rathauses einfanden, um der Informationsveranstaltung beizuwohnen. Die Stadtverwaltung wollte noch einmal ganz bewusst Experten und Betroffene ihre Sicht der Dinge in Sachen Windenergie erlĂ€utern lassen. Der Schwerpunkt des Abends lag auf den Erkenntnissen der Natur- und LandschaftsschĂŒtzer.

Eingeladen waren hierzu Dietmar Matt vom Naturschutzbund (NABU), Siegfried Demuth vom Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Land- und Fortswirt Philipp Jungmann. Alle drei Referenten leben in Weinheim und kennen daher die betroffenen Gebiete.

Jegliche Erzeugung von Energie greift in die Natur und Landschaft ein,

stellt Siegfried Demuth gleich zu Beginn seines Vortrages klar. Allerdings sei die Gewinnung von Energie durch Windkraftanlagen noch vergleichsweise schonend fĂŒr die Umwelt. Im Gegensatz zu anderen Formen der alternativen Energiegewinnung haben Windkraftanlagen „praktisch keine Auswirkungen auf das Weltklima“. Die Stadt Weinheim mĂŒsse nur die gĂŒnstigsten Gebiete aussuchen, unter BerĂŒcksichtigung der Natur- und Landwirtschaft versteht sich.

„Windenergie hat praktisch keine Auswirkungen auf das Weltklima.“

Im Windenergieerlass des Landes Baden-WĂŒrttemberg sind bereits einige Bedingungen fĂŒr die Aufstellung von Windkraftanlagen festgelegt. Bestimmte FlĂ€chen werden hier von vornherein als Tabuzonen ausgewiesen, etwa weil sie Naturschutzgebiete sind. Die Aufgabe des Diplom-Biologen Demuth bestand nun darin, die Freibereiche 1 bis 6 unter den Aspekten des Natur- und Umweltschutz zu begutachten und zu bewerten. Sein Ergebnis: Bei mindestens zwei Gebieten kommt es zu Problemen.

Vorentwurf der Stadt Weinheim: “FlĂ€chenanalyse zur Steuerung von Standorten fĂŒr Windenergieanlagen im Stadtgebiet”

 

Besonders die FlĂ€chen am Eichelberg in Ober-Flockenbach und rund um den Hirschkopfturm in NĂ€he der Burgen sind aus Sicht des Experten problematisch, da hier teilweise geschĂŒtze Biotope angesiedelt sind. Auch im Bereich der Bergstraßen-Rheinebene könne es zu Problemen kommen, hier wurden immer mal wieder Störche gesichtet.

Die anderen Gebiete sind aus Sicht des BUND-Ortsgruppen-Vorsitzenden „in Ordnung“. Die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Natur seien hier deutlich geringer. Siegfried Demuth befĂŒrwortet die Aufstellung von Windkraftanlagen grundsĂ€tzlich und nennt fĂŒr die „Problemzonen“ Alternativen.

Problemgebiete durch AlternativflÀchen ersetzen

Der Steinberg, westlich der Ursenbacher Höhe, sowie das Gebiet rund um den Weinheimer Kopf wĂŒrden sich als Alternativen anbieten.

Die Gebiete seien zum Teil bereits erschlossen und versiegelt. Im Vergleich zu den Freibereichen am Eichelberg und am Hirschkopfturm wĂŒrde hier ein vergleichsweise geringer Eingriff in die Natur erforderlich sein. DarĂŒber habe er die Stadtverwaltung informiert, mit der Bitte diese Gebiete als mögliche Standorte fĂŒr Windkraftanlagen zu prĂŒfen.

Die Referenten des Abends (v.l.n.r.): Philipp Jungmann, Siegfried Demuth, Dietmar Matt, Dietmar Schmittinger, Dr. Alexander Boguslawski.

 

Der Hobby-Ornithologe und ehemalige Vorsitzende der Ortsgruppe des NABU in Weinheim, Dietmar Matt, besichtigte die ausgewiesenen Freibereiche ebenfalls. Allerdings lag sein Augenmerk auf möglichen Folgen von Windkraftanlagen fĂŒr die Tierwelt.

Der NABU Weinheim begrĂŒĂŸt die Haltung der Stadt zur Energiewende,

stellte Matt zu Beginn klar. Allerdings beinhalte die Planung „zu viel Politik und zu wenig Biologie sowie Ökologie“. Die biologischen und ökologischen Aspekte mĂŒssten aus seiner Sicht stĂ€rker berĂŒcksichtigt werden.

„Zu viel Politik, zu wenig Biologie.“

Beim Betrachten der potentiellen FlĂ€chen sei deutlich geworden, dass besonders Vögel und FledermĂ€use unter Windkraftanlagen leiden wĂŒrden. Ihre LebensrĂ€ume sowie ihre Existenz seien durch Windkraftanlagen besonders gefĂ€hrdet.

Windkraftanlagen können Vögel und FledermÀuse gefÀhrden oder vertreiben. Brut- und RastplÀtze gehen möglicherweise verloren.

Dietmar Matt brachte Anschauungsmaterial mit: Rotmilan, Weißstorch und die Baumfledermaus – diese Arten sind u.a. durch Windkraftanlagen gefĂ€hrdet.

Matt erlĂ€utert das Tiervorkommen fĂŒr alle der sechs ausgewiesenen FlĂ€chen. Überall gibt es seiner Meinung nach Tiere, auf die RĂŒcksicht genommen werden muss. So sei u.a. der Freiebereich 1 in Hemsbach und Laudenbach Nahrungshabitat fĂŒr den Greifvogel Rotmilan und BrutstĂ€tte des Weißstorchs. Im Freibereich 3 bestehe eine große Gefahr unterhalb der Vogesenschau, besonders fĂŒr die dort ansĂ€ssigen BaumfledermĂ€use.

Von Windkraftanlagen gehe fĂŒr Flugtiere ein besonderes Kollisionsrisiko aus. Durch die RotorenblĂ€tter der Anlagen sind die Tiere akut gefĂ€hrdet. Aber auch ein „Meideverhalten“ von Gebieten mit Windkraftanlagen durch andere Tiere, wie Hasen, Libellen oder KĂ€fern könne man nicht ausschließen, so Matt.

AbwÀgen, ob GefÀhrdung der Tiere zu rechtfertigen ist.

Doch man mĂŒsse eben abwĂ€gen, findet Siegfried Demuth:

Können wir die GefÀhrdung der Tiere rechtfertigen?

Ja, finden einige Anwesende. Mit dem Auto töte man ja auch tagtĂ€glich Tiere, das seien eben KollateralschĂ€den die in Kauf genommen werden mĂŒssten, findet eine Dame. Dietmar Schmittinger vom Stadtentwicklungsamt berichtet in diesem Zusammenhang von Windkraftanlagen, die ihren Betrieb auch zeitweise einstellen könnten:

Um so, in den Flugzeiten von Vögeln oder auch FledermÀusen das Risiko zu minimieren.

Ob dass dann fĂŒr den Investor noch wirtschaftlich tragbar sei, sei nicht bewertungsrelevant fĂŒr das Planungsverfahren. Ebenso wenig, wie das Windaufkommen in Weinheim. DarĂŒber mĂŒsse der Investor eigene Gutachten erstellen.

Um alle Aspekte in Bezug auf den Tierschutz berĂŒcksichtigen zu können, empfiehlt Dietmar Matt der Stadtverwaltung die Einrichtung eines Arbeitskreises fĂŒr den „Artenschutz und Windkraftanlagen“.

„Ohnehin zu wenig landwirtschaftliche FlĂ€chen“

Auch der Milchkuhbauer und Biogasanlagen-Betreiber Philipp Jungmann zeigte sich grundsĂ€tzlich aufgeschlossen gegenĂŒber Windkraftanlagen, sieht aber Probleme in der FlĂ€chenausweisung:

Ich persönlich wĂŒrde die Nutzung von ForstflĂ€chen bevorzugen, da landwirtschaftliche FlĂ€chen ohnehin rar sind.

Dies sei jedoch seine ganz persönliche Meinung. Jeder Landwirt habe da andere Interessen. FĂŒr Jungmann selbst wĂ€re wichtig, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. DafĂŒr erhĂ€lt er Applaus der Anwesenden.

Im Anschluss an die VortrĂ€ge der Referenten eröffnet Dr. Alexander Boguslawski die Diskussions- und Fragerunde. Und obwohl Dietmar Schmittinger vom Weinheimer Stadtentwicklungsamt zu Beginn die aktuelle Ausgangsituation noch einmal erlĂ€utert hatte, wurde die Frage, ob denn ĂŒberhaupt potentielle FlĂ€chen ausgewiesen werden mĂŒssen, im Laufe des Abends immer wieder thematisiert.

Diskussion endet erneut in Grundsatzfrage

Dabei ist die Frage, ob Windenergie nach Weinheim kommt lÀngst geklÀrt. Sie kommt. Es geht nun viel mehr darum wohin. Und wie die Stadt, die Standorte möglichst selbstbestimmt steuern kann. (Anm. der Red.: Wir berichteten.)

Die Diskussionsrunde wurde schnell hitzig. Allerdings nicht wegen des Tierschutzes, sondern wegen der Grundsatzfrage: Windkraft – Ja oder Nein?

 

Die Veranstaltung sollte ursprĂŒnglich dazu dienen, die von der Stadtverwaltung ausgewiesenen Freibereiche des TeilflĂ€chennutzungsplans aus Sicht der Natur- und TierschĂŒtzer zu analysieren. Es wĂ€re toll gewesen, wenn die vielen Anwesenden auch tatsĂ€chlich aus Interesse am Tier- und Naturschutz gekommen wĂ€ren. Leider war dem nicht so. Einige Wenige haben nach wie vor nicht verstanden, was die Stadtverwaltung mit ihrer Steuerungsplanung bezwecken will.

Auf VorschlĂ€ge aus dem Publikum, doch einfach alle Gebiete auszuschließen und so die gesetzlichen Bestimmungen zu umgehen, musste Dr. Fetzner noch einmal erlĂ€utern, dass die Stadt in einer deutlich schlechteren Position wĂ€re, wĂŒrde sie keine FlĂ€chen finden und ausweisen.

So entsteht am Ende erneut eine hitzige Diskussion zur Grundsatzfrage „Windenergie: Ja oder Nein?“  und der Naturschutz rĂŒckt in den Hintergrund. Trotzdem sind die Erkenntnisse der Experten wichtig und werden in den Planungsprozess mit einbezogen.

Nun mĂŒssen wir anhand der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes das fĂŒr und wider abwĂ€gen,

schloss Dr. Torsten Fetzner die Veranstaltung.

Aktive BĂŒrgerbeiteiligung vor Ort

Die BĂŒrgerbeteiligung geht wĂ€hrenddessen mit Vor-Ort-Terminen in die nĂ€chste Runde. ZunĂ€chst am Samstag, 19. Januar, an der Kolpingscheuer nahe der BertleinsbrĂŒcke von 13 Uhr bis 14.30 Uhr, dann im Ortsteil Rippenweier an der Keltensteinhalle von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Von beiden Orten aus kann man mögliche Standorte fĂŒr Windkraftanlagen einsehen. Vorgesehen sind die PrĂ€sentation von Visualisierungen, ErlĂ€uterungen der maßgeblichen Tabukriterien und der Ergebnisse des Artenschutzgutachtens. NatĂŒrlich stehen die Stadtplaner und Experten auch hier fĂŒr Fragen, Hinweise und Anregungen zur VerfĂŒgung. Ein Bustransfer vom Rathaus (Haltestelle Schlossparkplatz), Abfahrt 12.30 Uhr, wird kostenfrei von der Stadt Weinheim angeboten. Ankunft ist circa um 17 Uhr am Rathaus.

Den Vor-Ort-Terminen folgt eine BĂŒrgerwerkstatt am Freitag 25. Januar in der Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse soll dort in Kleingrupppen gearbeitet werden. Bis jetzt sind folgende Themen angedacht: Schutz der Landschaft, Naturschutz, Nutzung und Eigentum, Nachbarschaft zu den FlĂ€chen, Klimaschutz und Energiewende, Projektentwickler und Investoren. Weitere Gruppen können folgen. Danach diskutieren die Vertreter der Gruppen vor dem Plenum ihre zuvor ausgearbeiteten Thesen. Die komplette BĂŒrgerwerkstatt wird protokolliert und Gemeinderat wie Verwaltung als Entscheidungsgrundlage zur VerfĂŒgung gestellt.

Einladung an alle BĂŒrger

Experten und Betroffene zum Thema Windenergie

Weinheim, 21. Dezember 2012. (red/pm) Bevor im Januar die groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung im Zuge der Steuerungsplanung von Windenergieanlagen auf Weinheimer Areal beginnt, lĂ€sst die Stadtverwaltung ganz bewusst auch nochmal Experten und Betroffene in einer öffentlichen Veranstaltung zu Wort kommen – im Zuge des Verfahrens zur Aufstellung eines TeilflĂ€chennutzungsplanes konnten sie ihre offiziellen Stellungnahmen bereits abgeben.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Freitag, 11. Januar, 19 Uhr werden sich im Alten Rathaus am Marktplatz Dietmar Matt vom Naturschutzbund, Siegfried Demuth vom BUND und als Land- und Forstwirt Philipp Jungmann aus ihrer Sicht zum Thema Windenergieanlagen Ă€ußern. Da alle drei Weinheimer sind, werden ihre BeitrĂ€ge interessante Informationen mit direktem lokalem Bezug vermitteln, versprechen die Organisatoren vom Energieteam der Stadt Weinheim.

Die Referenten werden zum Thema ebenso auch fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung stehen wie Vertreter der Weinheimer Stadtverwaltung. Moderiert wird der Abend von Dr. Alexander Boguslawski vom Runden Tisch Energie. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen.“

Die BĂŒrgerbeteiligung zur Windenergie mĂŒndet im Januar in eine „BĂŒrgerwerkstatt“

BĂŒrger mit RĂŒckenwind

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm) Die Stadt Weinheim hat fĂŒr ihre ausgiebige BĂŒrgerinformation und BĂŒrgerbeteiligung bei der aktuellen Steuerungsplanung von Windenergieanlagen großes Lob erhalten. „Sie mĂŒssen lange suchen, bis Sie so etwas finden“, teilte Rolf Pfeifer jetzt bei der öffentlichen Veranstaltung im Alten Rathaus den interessierten Zuhörern mit. Er habe so etwas „in dieser Art noch nicht erlebt“. Die groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung komme „genau zum richtigen Zeitpunkt“.

Information der Stadt Weinheim:

„Auch fĂŒr Dr. Alexander Boguslawski, den Sprecher des Runden Tisches Energie, hat mit dem Eintritt in das Verfahren „ein langer Prozess begonnen, bei der die BĂŒrgerbeteiligung eine große Rolle einnimmt“. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner sowie Stadtplaner Dietmar Schmittinger bekrĂ€ftigten erneut den aktuellen Planungsbedarf: Denn nur mit der Aufstellung eines sachlichen TeilflĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ und damit der positiven Ausweisung von Konzentrationszonen sei eine Steuerung von Standorten innerhalb der Kommune möglich. Weinheim befinde sich mit diesem Vorgehen im Zeitplan und auf gutem Wege.

„Auf andere Kommunen wird das genauso zukommen“, erklĂ€rte Dr. Fetzner. Parallel zur Einbindung der interessierten BĂŒrger fĂŒhre die Stadtverwaltung GesprĂ€che mit den Nachbarkommunen und NaturschutzverbĂ€nden. Dass der jetzige Einstieg ins Verfahren richtig war, beweise, dass bereits Investoren Interesse an Standorten in Weinheim bekundet haben. Fetzner appellierte an GrundstĂŒcksbesitzer, jetzt nicht vorzupreschen, sondern in Abstimmung mit der Stadt vorzugehen. Nur so sei ein gesteuerter Umgang mit Windenergie möglich.

Mit der bereits zweiten öffentlichen Veranstaltung zum Thema Windenergie hat die BĂŒrgerbeteiligung zum Thema Windenergie jetzt an Fahrt aufgenommen. Im Januar geht die BĂŒrgerkommunikation dann in die heiße Phase. In zwei Veranstaltungen haben die BĂŒrger Gelegenheit, sich ĂŒber die Weinheimer Gegebenheiten zu informieren und explizit zu Ă€ußern. Ziel sei, so Schmittinger, eine umfassende Information mit Hilfe von Sichtbarkeitsanalysen und Visualisierungen sowie neuesten Erkenntnissen aus der Beteiligung der Behörden und VerbĂ€nde, Einblicke in die PlanungsvorgĂ€nge sowie die Möglichkeit zur Diskussion mit Experten.

Die Stadt verspricht sich dadurch ein direktes Meinungsbild der Bevölkerung, das sie im weiteren Entscheidungsweg berĂŒcksichtigen kann. Das Ziel: Die weiteren Entscheidungen sind von den BĂŒrgern nachvollziehbar und können akzeptiert werden.

Termine

Zwei Termine werden angeboten, eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema und seinem direkten Bezug zu Weinheim beschĂ€ftigen wollen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ZunĂ€chst am Samstag, 19. Januar, erst an der Kolpingscheuer nahe der BertleinsbrĂŒcke von 13 Uhr bis 14.30 Uhr, dann im Ortsteil Rippenweier an der Keltensteinhalle von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Termine finden im Freien statt. Von beiden Orten aus kann man mögliche Standorte einsehen. Vorgesehen sind PrĂ€sentation von Visualisierungen, ErlĂ€uterungen der maßgeblichen Tabukriterien und der Ergebnissen des Artenschutzgutachtens.

NatĂŒrlich stehen die Stadtplaner und Experten aber auch fĂŒr Fragen, Hinweise und Anregungen zur VerfĂŒgung. Ein Bustransfer vom Rathaus (Haltestelle Schlossparkplatz), Abfahrt 12.30 Uhr, wird kostenfrei von der Stadt Weinheim angeboten. Ankunft ist circa um 17 Uhr am Rathaus.

Den Vor-Ort-Terminen folgt eine BĂŒrgerwerkstatt am Freitag 25. Januar in der Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse soll dort in Kleingrupppen gearbeitet werden. Bis jetzt sind folgende Themen angedacht: Schutz der Landschaft, Naturschutz, Nutzung und Eigentum, Nachbarschaft zu den FlĂ€chen, Klimaschutz und Energiewende, Projektentwickler und Investoren. Weitere Gruppen können folgen. Danach diskutieren die Vertreter der Gruppen vor dem Plenum ihre zuvor ausgearbeiteten Thesen. Die komplette BĂŒrgerwerkstatt wird protokolliert und Gemeinderat wie Verwaltung als Entscheidungsgrundlage zur VerfĂŒgung gestellt.“

Konzeptgruppe Ă€ußert sich positiv zum Zwischenergebnis

Jetzt geht es um die Synergieeffekte

Moderation Weststadt

 

Weinheim, 30. November 2012. (red/pm) Das Geschenk war mit einer blauen Schleife verziert und ansonsten ein StĂŒck Weinheimer Schulgeschichte. Es war ein schwerer alter KartenstĂ€nder mit Metallfuß, wie ihn Marc Pfeiffer aus seiner eigenen Schulzeit vom Erdkundeunterricht noch kannte. Das GerĂ€t stammt aus den ersten Jahren der Weinheimer Albert-Schweitzer-Grundschule vor fast 60 Jahren; Rektorin Jutta Wirth ĂŒberreichte es jetzt dem Moderator, der nun eineinhalb Jahre lang in Weinheim den Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ geleitet hat. Das Geschenk zum – vorlĂ€ufigen – Ende des Moderationsprozesses sollte wohl sinngemĂ€ĂŸ heißen: Die alten Lehrmittel bekommen ihren Ehrenplatz, denn jetzt ist Zeit fĂŒr Neues.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Konzeptgruppe des Moderationsprozesses, die Expertenrunde aus Lehrern, Eltern, Schulleitern sowie Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat, traf sich jetzt im Alten Rathaus, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die neulich getroffenen BeschlĂŒsse des kommunalpolitischen Gremiums zu bewerten.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die vorgeschlagene Variante aus dem Moderationsprozess in einer Machbarkeitsstudie konkret prĂŒfen zu lassen. Diese sieht den Neubau eines Schul- und Kulturzentrums mit Grundschule und Förderschule am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses vor, wobei ĂŒber das genaue Raumprogramm fĂŒr den Anteil des Umbaus oder Neubaus des Rolf-Engelbrecht-Hauses noch nicht entschieden wurde.

Dahinter stecke ein schulpolitisches Gesamtkonzept, erlĂ€uterte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard: Denn im gleichen Zuge sollen die Schulstandorte Albert-Schweitzer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Schule und Musikschule aufgegeben werden, Die jetzige Werkrealschule an der Karrillonschule wird ab dem kommenden Schuljahr in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule integriert.

Standortkonzentration

Grund- und Förderschule werden am neuen Standort zusammengefĂŒhrt, die Musikschule soll dann in das frei werdende GebĂ€ude der Karrillonschule umziehen. Alles in allem spare die Stadt durch diese Standortkonzentration auf lange Sicht Personal-, Unterhaltungs- und Mietkosten in betrĂ€chtlicher Höhe, so das entscheidende Argument. Außerdem könnten frei werdende GrundstĂŒcke als BauplĂ€tze ausgewiesen und verkauft werden. Diese Synergien und einzusparenden Kosten wĂŒrden nun in der Machbarkeitsstudie nĂ€her beleuchtet, erklĂ€rte der OB. Dem Gemeinderat werde ein Finanzierungsplan vorgelegt. Bernhard: „In diesem Rahmen von Einsparungen und Verkaufserlösen halte ich eine Investition von bis zu 20 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung fĂŒr machbar.“

Die Konzeptgruppe bestĂ€rkte den Verwaltungschef und den Gemeinderat in diesen Ideen und Zielen. Durch das Gesamtkonzept rĂŒcke das neue Schul- und Kulturzentrum in den Bereich der Realisierung. Einig war man sich in der EinschĂ€tzung, dass ein solches Zentrum mit Hort und Förderschule eine deutliche Aufwertung der Bildungslandschaft in Weinheims Westen darstellt – insbesondere unter dem Aspekt der Inklusion, die damit beispielhaft umgesetzt werde.

Die Ausarbeitung des konkreten Raumprogramms erfolgt in den nĂ€chsten Wochen und Monaten. Die Beauftragung eines externen FachbĂŒros zur Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie und die Auswahl eines kompetenten Projektsteuerers sind die nĂ€chsten Schritte in Richtung eines neuen Schul- und Kulturzentrums fĂŒr die Weststadt.

Zwar ist der Moderationsprozess laut Gemeinderatsbeschluss bis auf Weiteres ausgesetzt, Bernhard und Bildungsamtsleiterin Carmen Harmand sicherten jedoch zu, die Expertenrunde auch bei den weiteren Schritten einbinden zu wollen. „Wir wollen und können dabei auf diese Runde nicht verzichten“, so der OB.“

Info-Veranstaltung mit Experten

Windenergie als Teil der Wende

Weinheim, 28. November 2012. (red/pm) Durch die neue Gesetzeslage erlebt die Windenergie in ganz Baden-WĂŒrttemberg derzeit einen Aufschwung. Auch in Weinheim wird aktuell geprĂŒft, welche Rolle die Windenergie in einem regionalen Energiekonzept spielen kann. Die Stadt begrĂŒĂŸt das aktive Interesse der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, sich dabei einzubringen. Windenergie sei schließlich ein elementarer Bestandteil einer regionalen Energiewende.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Montag, 10. Dezember, 18.30 Uhr im Alten Rathaus am Marktplatz lĂ€dt der Runde Tisch Energie gemeinsam mit der „endura kommunal GmbH“ die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu einer Info-Veranstaltung ein. Dabei kann sich jeder umfassend ĂŒber das Thema Windenergie informieren. Themen werden unter anderem sein: Technische Voraussetzungen, Formen bĂŒrgerschaftlicher Beteiligung und FlĂ€chensicherung sowie Bau und Betrieb einer Windenergieanlage.

Rolf Pfeifer, Fachmann der „endura“ wird dazu Rede und Antwort stehen und die zentralen Herausforderungen beschreiben. Weil die möglichen Standorte fĂŒr die Windenergienutzung in Weinheim gerade im Rahmen der Aufstellung eines TeilflĂ€chennutzungsplans „Windenergie“ untersucht werden, hat der Runde Tisch Energie zudem Dietmar Schmittinger vom Amt fĂŒr Stadtentwicklung eingeladen, der ĂŒber den aktuellen Stand berichtet. Mit der Planung soll eine Steuerung der Standorte fĂŒr Windenergieanlagen erfolgen, nachdem die grĂŒn-rote Landesregierung durch eine Änderung des Landesplanungsgesetzes Windenergieanlagen praktisch ĂŒberall im Außenbereich der Kommunen möglich gemacht hat.

Im Anschluss an die VortrĂ€ge gibt es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussionen. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden sich auch auf www.weinheim.de (Aktuelles).“

Tipps fĂŒr ExistenzgrĂŒnder im Alten Rathaus

„Erfolgreich selbststĂ€ndig“

Weinheim, 13. November 2012. (red/pm) Im Rahmen der regionalen GrĂŒnderwoche der Metropolregion Rhein-Neckar wird es heute Abend auch eine Veranstaltung in Weinheim geben, die sich an ExistenzgrĂŒnder und Jungunternehmer richtet.

Information der Stadt Weinheim:

„Gemeinsam mit der Weinheimer Wirtschaftsförderung lĂ€dt der ehrenamtliche Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit zu einem ExistenzgrĂŒndertag am Dienstag, 13. November, 18 Uhr, in den BĂŒrgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz ein. Unter dem Motto „Erfolgreich SelbststĂ€ndig“ gibt es kompakt Referate und Erfahrungsberichte zu hören, eine Fragen- und Diskussionsrunde schließt sich an. Die Veranstaltung ist kostenfrei.“