Samstag, 25. November 2017

Anzeige gegen 15-jähriger Jugendlichen wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr

Gefährlicher Unfug

Hemsbach/Weinheim/Laudenbach, 01. M√§rz 2014. (red/pol) Wohl aus √úbermut warf ein alkoholisierter 15-j√§hriger Jugendlicher in der Nacht von Freitag auf Samstag in Hemsbach einen Blumenk√ľbel auf die Bachstra√üe. Ein Pkw-Fahrer konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Beim Zusammensto√ü wurde die Beifahrerin leicht verletzt. [Weiterlesen…]

Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bew√§hrt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere Polizeieins√§tze wie Fu√üballspiele oder Abschlussfeiern von Sch√ľlern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die pers√∂nliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

Betrunkene Weinheimerin randaliert in Notaufnahme

Krankenhauspatientin rastete aus

Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Februar 2013. (red/pol) Als eine betrunkene Weinheimerin am vergangenen Freitag, 08. März, wegen Verdachts auf einen epileptischen Anfall eingeliefert wird, rastet sie aus. Dabei beschädigte sie diverse medizinische Geräte.

Information des Polizeipräsidiums Mannheim:

„Nach der Einlieferung in die Notaufnahme eines Mannheimer Krankenhauses rastete eine Patientin v√∂llig aus. Sie besch√§digte diverse medizinische Ger√§te und schlug auf zwei Krankenschwestern ein.

Die Weinheimerin wurde gegen 21.40 Uhr mit Verdacht auf einen epileptischen Anfall eingeliefert. Als sich zwei Krankenschwestern sich um die 37-J√§hrige k√ľmmern wollten, geriet die stark betrunkene Frau pl√∂tzlich v√∂llig au√üer sich, warf mehrere medizinische Ger√§te um und schlug eine Fensterscheibe im Behandlungsraum ein.

Danach riss die ‚ÄěPatientin‚Äú eine mit N√§geln versehene Zierleiste aus dem Fensterrahmen, warf sie in Richtung einer der Gesch√§digten und schlug dieser mit der Faust in den R√ľcken.
Auch der Sicherheitsdienst konnte die Randaliererin nicht beruhigen. Erst beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich die Beschuldigte wie umgewandelt und verhielt sich völlig entspannt.

Einen epileptischen Anfall schloss das Krankenhauspersonal aus. Das Ergebnis eines durchgef√ľhrten Alkoholtests ergab einen Wert von nahezu 1,9 Promille. √úberm√§√üiger Alkoholgenuss d√ľrfte somit wohl eher als Grund f√ľr die ‚Äěmedizinische Notlage‚Äú der Frau anzusehen sein.

Bis zu ihrer Ausn√ľchterung wurde die Dame in einer Gewahrsamszelle der Polizei untergebracht. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen K√∂rperverletzung und Beleidigung.“

F√ľhrerschein einbehalten

PKW-Fahrerin mit 2,3 Promille

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pol) Aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise fiel am Sonntag gegen 01.00 Uhr in der Breslauer Straße eine 34jährige Pkw-Fahrerin einer Streife des Polizeireviers Weinheim auf.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Bei der anschlie√üend durchgef√ľhrten Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die Frau unter Alkoholeinwirkung stand und mit einem Alkoholtestergebnis von 2, 3 Promille nicht mehr in der Lage war, mit ihrem Pkw am Stra√üenverkehr teilzunehmen. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Ihr F√ľhrerschein wurde einbehalten und wird mit einer Anzeige der Staatsanwaltschaft zugeleitet.“

Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive Werbepl√§tze – ohne Risiko f√ľr Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler k√∂nnen aktuell bei uns Werbeleistungen in H√∂he von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorw√§rts denken und realisieren, dass √ľberteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angeh√∂rt und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. Daf√ľr werden wir von unseren Leserinnen und Lesern gesch√§tzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der √Ėffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), Gr√ľnder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas Gl√ľck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen k√∂nnen und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko f√ľr Sie. Daf√ľr haben Sie die M√∂glichkeit, unverbindlich unsere Werbem√∂glichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

Glaubw√ľrdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir √ľberzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabh√§ngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der √Ėffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Ma√ü von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an Glaubw√ľrdigkeit verlieren. Am dramatischsten l√§sst sich dieser Glaubw√ľrdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die Werbeums√§tze noch drastischer, weil die Preise unversch√§mt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird h√§ufig tendenzi√∂s berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und gro√üer √úberzeugung f√ľr die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen B√ľgerinnen und B√ľrgern unterst√ľtzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre Bed√ľrfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre W√ľnsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind √ľberzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Ma√ü von dieser Trennung und der damit verbundenen Glaubw√ľrdigkeit profitieren. Selbstverst√§ndlich sind unsere Werbekunden f√ľr uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zur√ľckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief l√§uft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. Daf√ľr gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden¬† uns das bislang √ľbel genommen, was f√ľr die gro√üe Souver√§nit√§t unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. √úber „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit besch√§digen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre Glaubw√ľrdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind √ľberwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverst√§ndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr √ú50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch √ľberregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergr√ľndige Berichte und Service-Informationen f√ľr die Bev√∂lkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild f√ľr eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren √ľberall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschlie√ülich √ľber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterst√ľtzen und st√ľtzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner nat√ľrlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen k√∂nnen, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu gro√üen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner sch√§tzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. ūüôā

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, wählen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn√ľtzige Wohlt√§tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden√ľbergabe die n√§chste – so wie vergangenes Jahr auch und n√§chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, √ľber mildt√§tige Spenden f√ľr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f√ľr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht √ľber Spenden, egal wie gro√üz√ľgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk√ľl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt√§tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus √úberzeugung spendet oder unterst√ľtzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro√üe Glocke“ zu h√§ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f√ľr alle m√∂glichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine √∂ffentliche Nennung.

Wer hingegen der „√Ėffentlichkeit“ seine „Gro√üz√ľgigkeit“ mitteilen m√∂chte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht √ľber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir √ľber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:¬†Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).

Das ist die einzige „saubere“ L√∂sung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr√§bt die Glaubw√ľrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw√ľrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl√§rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H√§rtef√§llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v√∂llig inaktzeptable „Bl√ľten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:¬†„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar√ľber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f√ľr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek√ľndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr√ľndung:

Die Werbung im Fu√üball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr√§sent geworden. Da m√ľssen intelligentere L√∂sungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz √ľber Sport berichtet, t√§glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh√§ngiger werden.

Guter Ansatz Рleider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen Рdenn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w√§re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w√ľrden – das aber darf man tats√§chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l√§ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f√ľrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr√§gen“ ein paar mehr Nullen dranh√§ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R√ľcksicht“ nimmt und f√ľr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h√§ngen von der H√∂he der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds√§tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar√ľber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds√§tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw√ľrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw√§hnen, weil das tats√§chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf√§hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f√ľr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl√§che missbrauchen lassen, sollten tats√§chlich dar√ľber nachdenken, worum es geht.

Um F√∂rderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F√∂rderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „√ľblich“.

Spendenziele m√ľssen transparent sein

Gemeinden m√ľssen Spenden beispielsweise l√§ngst √∂ffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw√§schegesetz so vor. Und daf√ľr gibt es ganz sicher Gr√ľnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f√ľr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst√§ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro√ükonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F√ľr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M√∂glichkeiten. F√ľr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro√üz√ľgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor√ľber sollte man dankbarer sein? Wor√ľber berichten?

Denken Sie mal dr√ľber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf√ľr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf√§nglich auch √ľber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog √ľber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K√ľnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Vorfall am Waidsee - Vorwurf der "gefährlichen Körperverletzung"

Ehefrau von Bundestagsmitglied Christian Str√∂bele (Gr√ľne) zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an

Weinheim/Heddesheim/Mannheim, 22. November 2011. (red/korrigiert) Anfang August war der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Str√∂bele mit seiner Frau Juliana Str√∂bele-Gregor im Weinheimer Waidsee schwimmen. Dort, wo schwimmen eigentlich nicht erlaubt ist. Jugendmitglieder eines Anglervereins schossen „Futterkugeln“ ins Wasser – eine davon traf Frau Str√∂bele-Gregor am Kopf. Hans-Christian Str√∂beles Ehefrau zeigte den Jungen in Begleitung ihres Mannes daraufhin wegen „gef√§hrlicher K√∂rperverletzung mittels einer Waffe“ an.

Hans-Christian Ströbele. Seine Ehefrau zeigte einen 13-jährigen Jungen wegen angeblich "gefährlicher Körperverletzung" an. Bild: Wikipedia/Codeispoetry, CC BY-SA 3.0

Anmerkung der Redaktion: Hans-Christian Str√∂bele hat uns durch den Berliner Anwalt Johannes Eisenberg am 25. November, 09:25 Uhr, wegen „Verletzung der Pers√∂nlichkeitsrechte“ abmahnen lassen. Wir sollen es bei einer Vertragsstrafe von 10.000 Euro unterlassen, den Satz „Bundestagsmitglied Christian Str√∂bele (Gr√ľne) zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an“ zu wiederholen. Wir sollen Herrn Str√∂bele die Anwaltskosten von 775,64 Euro erstatten. Die Verpflichtung sollen wir bis heute, 25. November, 18:00 Uhr, abgeben

Wir versuchen zur Zeit, unseren Rechtsanwalt zu erreichen, was Freitagnachmittag nicht einfach ist. Nach den Gespr√§chen mit unseren Quellen, darunter die Staatsanwaltschaft Mannheim, hatten wir keinen Grund zum Zweifel an unserer √úberschrift. Tats√§chlich hat uns die Staatsanwaltschaft zun√§chst unsere Frage, ob es zutreffe, dass Herr Str√∂bele eine Anzeige erstattet hat, best√§tigt. Auf unsere heutige Nachfrage und Pr√ľfung der Akte wurde konkretisiert, dass Herrn Str√∂beles Ehefrau Strafanzeige und Strafantrag im Beisein ihres Mannes gestellt hat. Deshalb haben wir ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder einer Kosten√ľbernahme diesen Satz umgehend korrigiert.

Wir hatten auch Herrn Str√∂bele am 22. November (!) schriftlich um Antwort zur Sachlage gebeten – sofern Herr Str√∂bele geantwortet h√§tte, h√§tten wir nat√ľrlich sofort eine Korrektur vorgenommen. Tats√§chlich verbittet sich Herr Str√∂bele laut anwaltlichem Schreiben jeglichen Kontakt von uns zu ihm – wir sollen nur √ľber seinen Anwalt mit ihm kommunizieren und nahezu 800 Euro bezahlen. Der Anwalt hat uns dar√ľber hinaus auch „jedwede auch nur indirekte publizistische Nutzung“ der Abmahnung verboten. Wir nutzen die Abmahnung in keinster Weise publizistisch, informieren aber unsere Leserinnen und Leser √ľber diese skandal√∂se Reaktion.

Herr Str√∂bele ist als Anwalt erfahren genug, um zu wissen, dass uns bei Einschaltung eines eigenen Anwalts die doppelten Kosten entstehen. 1.550 Euro f√ľr die Korrektur, dass nicht er pers√∂nlich, sondern seine Ehefrau in seinem Beisein die Anzeige gegen das Kind vorgenommen hat, erscheint uns weniger geeignet, „Pers√∂nlichkeitsrechte“ zu sch√ľtzen, als vielmehr eine freie Berichterstattung abstrafen zu wollen.

Wie gesagt: Herr Str√∂bele hat unsere Daten gehabt, h√§tte jederzeit eine Korrektur senden k√∂nnen oder das heute scheinbar in Vergessenheit geratene Mittel der „Gegendarstellung“ nutzen k√∂nnen.

Sofern Sie uns unterst√ľtzen m√∂chten, bitten wir um eine Spende, denn wir rechnen wegen des Rufs von Anwalt Eisenberg mit einem Verfahren und Kosten von bis zu 5.000 Euro in erster Instanz, sofern die Sache vor Gericht geht.¬†Und mit einer Verdoppelung, sollte eine zweite Instanz n√∂tig sein. Wir werden die eingegangenen Spenden ausschlie√ülich f√ľr die Rechtskosten verwenden.

Wir werden fortlaufend √ľber die H√∂he der eingegangenen Spenden berichten. Die Namen der Spender behandeln wir anonym, auf Wunsch nennen wir sie auch. Geld, das nicht f√ľr dieses Verfahren ben√∂tigt wird, werden wir dem Verein „Journalisten helfen Journalisten“ spenden, die vor allem Journalisten in Krisenregionen unterst√ľtzen. Dort wird selten abgemahnt, daf√ľr vorzugsweise gefoltert und geschossen, um Berichterstatter (mund)tot zu machen.

Bankverbindung: Hardy Prothmann, comdirect Konto: 218213700, BLZ: 20041133

Aktueller Spendenstand (28.11.2011, 19:00 Uhr)  paypal/Konto: 1.827,31 Euro (67 Spenden zwischen 1,00 und 300,00 Euro). Vielen Dank!
Sascha Pallenberg¬†(Taiwan) hat sich bereit erkl√§rt, die Abmahngeb√ľhren von 775 Euro zu √ľbernehmen, falls wir diese zahlen m√ľssen.

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Die Staatsanwaltschaft Mannheim best√§tigte auf unsere Anfrage die Anzeige. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden eingestellt, da der Junge mit 13 Jahren erstens strafunm√ľndig ist und die Ermittlungen der Polizei keinen Vorsatz ergaben. Am 03. August waren Herr Str√∂bele und seine Frau im See schwimmen, allerdings nicht im erlaubten Bereich des kostenpflichtigen Strandbads, sondern als „Schwarzschwimmer“.
Treffer am Kopf
Vier minderj√§hrige Jungs eines Angelvereins verbrachten hier einen Teil ihrer Sommerferien und schossen im s√ľdlichen Teil des Waidsees Futterkugeln (Boilies) mit einer Futterschleuder ins Wasser, um Fische anzulocken. Versehentlich, so die Jungen, wurde dabei Frau Str√∂bele am Kopf getroffen.
Der Jugendwart best√§tigte uns gegen√ľber den Vorgang und sagte: „Der Vorwurf eines absichtlichen Treffers ist absurd. Man kann √ľberhaupt nicht genau mit solch einer Schleuder ein Ziel treffen. Und die Jungs sind sehr verantwortungsbewusst. Sie haben die Frau im Wasser nicht gesehen. Die hatte an dieser Stelle auch nichts zu suchen, weil hier schwimmen nicht erlaubt ist.“Im Anschluss entwendete Herr Str√∂bele nach den Schilderungen der beteiligten Personen sehr zornig dem Jungen die Futterschleuder, schrie die Kinder an und „konfiszierte“ die Schleuder. Er soll mit einer Anzeige gedroht haben, obwohl sich die Jungs und zwei erwachsene Angler um Deeskalation bem√ľht haben und die Jungen sich entschuldigt haben sollen. Die Anzeige durch seine Frau in seinem Beisein erfolgte nach unseren Informationen einen Tag sp√§ter bei der Weinheimer Polizei.
Außer Rand und Band
Der aufgebrachte Str√∂bele lie√ü sich nach Angaben der Beteiligten am „Tatort“ nicht beruhigen. Auf den Hinweis, dass die Frau sich au√üerhalb des Schwimmbereichs im Wasser aufgehalten habe, soll den Mann noch zorniger gemacht haben. Das t√§te nichts zur Sache. „Der Mann war au√üer Rand und Band und v√∂llig uneinsichtig“, so ein Zeuge.Man habe den Eheleuten Str√∂bele ein „erzieherisches“ Gespr√§ch mit den Jungs angeboten, was diese aber nicht annehmen wollten.

Die Polizei Weinheim hatte den Vorgang aufgenommen, die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim bearbeitet, da der „tatverd√§chtige“ Junge in Heddesheim wohnt und damit im Zust√§ndigkeitsbereich der Mannheimer Staatsanwaltschaft f√§llt. Weil kein Vorsatz erkennbar war und der Junge mit 13 Jahren strafunm√ľndig ist, wurde das Verfahren eingestellt.

Anmerkung der Redaktion:
Herrn Str√∂bele haben wir nicht erreichen k√∂nnen und eine Anfrage per email gestellt. Sollte er sich √§u√üern, werden wir den Artikel aktualisieren. (Hat sich erledigt, in der Zwischenzeit hat Herr Str√∂bele „Kontakt mit uns aufgenommen“.) ūüôĀ

Sch√∂ner Wohnen ist ein Lebensgef√ľhl

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Kathrin Sinnreich freut sich √ľber die Er√∂ffnung von casa-elements in Ladenburg: In ihrem Ladengesch√§ft bietet sie Produkte an, um sch√∂ner zu wohnen.

Ladenburg, 10. September 2011. (pr) Kathrin Sinnreich strahlt: Endlich ist ihr Ladengesch√§ft casa-elements in Ladenburg fertig und er√∂ffnet. Die Unternehmerin erf√ľllt sich damit einen Traum und bietet ihren Kunden √ľber Produkte zu den vier Elementen ‚ÄěWasser-Feuer-Luft-Erde‚Äú das an, was ihrer Lebensphilosophie entspricht: Sch√∂ner Wohnen.(Hinweis: Am 10.09.2011 ist das Gesch√§ft von 10:00-18:00 Uhr ge√∂ffnet, am 11.09.2011 von 11:00-18:00 Uhr)

Interview: Tilmann Schreiber

Herzlichen Gl√ľckwunsch zur Er√∂ffnung von casa-elements in Ladenburg. Ganz ehrlich? Wasser-Feuer-Luft-Erde klingt irgendwie ein wenig esoterisch. Ist es das, was Ihre Produkte ausmacht?

Kathrin Sinnreich (lacht): Wenn Sie meinen, dass meine Lebens- und Gesch√§ftsphilosophie ‚ÄěSch√∂ner Leben – kreativ Wohnen‚Äú esoterisch ist, dann haben Sie wohl recht. Aber ganz im Ernst – casa-elements bietet Produkte an, die dem Wohlf√ľhlen dienen, die K√∂rper und Herz gut tun.

Erläutern Sie das bitte.

Kathrin Sinnreich: Beispielsweise unsere Produkte von Carbonit zur Wasserfiltration. Das Wasser, was aus unseren Leitungen kommt, schmeckt nicht, finde ich jedenfalls. Und: Es sind jede Menge R√ľckst√§nde darin, beispielsweise von Medikamenten. Unsere Wasserfilter, die dem Wasserhahn vorgeschaltet werden, filtern Viren und Baktieren und R√ľckst√§nde zu 99,9 Prozent heraus, lassen aber das wichtige Kalzium und Magnesium durch. Das Wasser schmeckt besser und ist reiner.

Was kostet so eine Anschaffung?

Kathrin Sinnreich: ‚ÄěJe nach System etwa 250 bis 350 Euro, dazu kommen 50-80 Euro Montage. Jedes halbe Jahr muss der Filter gewechselt werden, der kostet rund 30-50 Euro.

Das ist nicht teuer, aber auch nicht gerade billig.

Auch B√ľrgermeister Rainer Ziegler (links) freut sich √ľber den "Neuzugang" und besuchte casa-elements mit besten W√ľnschen f√ľr gute Gesch√§fte.

Kathrin Sinnreich: Ganz im Gegenteil, dass ist sogar sehr g√ľnstig. Wenn Sie fortan das gefilterte, reinere Wasser trinken, sparen Sie sich den Einkauf und das Schleppen von Wasserkisten – und Sie sparen sehr viel Geld.

Wie das?

Kathrin Sinnreich: Das zeige ich den Kundinnen und Kunden anhand einer Tabelle. Das Haushaltswasser haben Sie bezahlt – √ľber die Jahre kommen da ein paar tausend Euro zusammen, die man nicht f√ľr extra gekauftes Wasser ausgeben muss.

Das h√∂rt der Getr√§nkeh√§ndler sicher nicht gerne-‚ā¨¬¶

Kathrin Sinnreich (lacht): Da haben Sie vermutlich recht – der verkauft ja aber auch andere Getr√§nke-‚ā¨¬¶

Aber Leitungswasser sprudelt nicht.

Kathrin Sinnreich: Wers gerne sprudelig hat, dem bieten wir auch Wassersprudler an und nat√ľrlich wundersch√∂ne Karaffen von blomus oder die Serie von Emil – das bestehen aus recyceltem Glas und sich ideal f√ľr Freizeit, Sport oder Schule.

Sie wohnen in Hirschberg – wieso sind Sie mit casa-elements nach Ladenburg gegangen?

Kathrin Sinnreich: Ich habe hier im Raum ein Ladengeschäft gesucht РLadenburg ist eine tolle Stadt und der Laden hat mir sofort gefallen.

Mit viel Laufkundschaft können Sie hier aber nicht rechnen, oder?

Kathrin Sinnreich: Klar, wir sind nicht in der Altstadt, aber nur ein paar Gehminuten davon entfernt und haben drei Parkpl√§tze vor der T√ľr. Casa-elements ist ein Ausstellungsgesch√§ft, in dem ich vor allem private Kunden berate. Zu meiner Arbeit geh√∂rt aber auch der Au√üendienst, weil die geschmackvollen Accessoires sich auch B√ľros und Hotels beispielsweise sehr gut gefallen.

Beispielsweise?

Kathrin Sinnreich: Auch in Hotels und B√ľros wollen sich die Kunden und Mitarbeiter wohlf√ľhlen. Gesund gefiltertes Wasser, unsere Bioalkohol-Kamine oder Raumbedufter schaffen diese angenehme Wohlf√ľhlatmosph√§re. Das werden die Kunden zu sch√§tzen wissen. Ich pers√∂nlich finde es herrlich, wenn R√§ume gut duften.

Aha – da sind wir wieder bei der Esoterik-‚ā¨¬¶
Kathrin Sinnreich (lacht): Da lassen Sie nicht locker, was? Ich wiederhole mich, dann ist ‚ÄěSch√∂ner Leben‚Äú halt esoterisch. Tats√§chlich setze ich auf Bioprodukte, beispielsweise bei den Duft√∂len, den Wasserveredlern oder dem Bioalkohol. Aber die Ger√§te, also Wasserfilter, die Kamine, die Bedufter sind High-tech-Entwicklungen, allerbeste Ingenieursarbeit. Und nat√ľrlich T√úV-zertifiziert und die Wirksamkeit der Filter ist wissenschaftlich durch Universit√§ten belegt. √úbrigens sind die meisten Produkte made in Germany.

Braucht man f√ľr die Kamine eigentlich eine Genehmigung?

Kathrin Sinnreich: Nein – das ist ja das sch√∂ne an diesen Produkten. Sie machen keinen Schmutz, sind umweltfreundlich und genehmigungsfrei. F√ľr Haushalte mit Kindern oder Tieren bieten wir auch geschlossene Systeme an.

Sie starten zum Herbst und bald steht Weihnachten vor der T√ľr. Sind Aktionen geplant?

Kathrin Sinnreich: Ganz sicher. Lassen Sie sich √ľberraschen. Unsere Wohndesign-Produkte aus dem Bereich ‚ÄěErde‚Äú bieten geschmackvolle Geschenkm√∂glichkeiten, die sicher viel Freude bereiten werden.

Gute Laune: Zur Neueröffnung kamen Freunde und Kunden.

Information:

Kathrin Sinnreich
Einzelhandel casa-elements
Kurzgewannstr. 3
68526 Ladenburg

Telefon 0172/37 74 14 – 06203/95 66 488
Email: info@casa-elements.de
Internet: www.casa-elements.de
√Ėffnungszeiten:
Dienstag: 13:00-18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 10:00-13:00 Uhr, 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 10:00-13:00 Uhr, 15:00-18:00 Uhr
Samstag: 10:00-13:00 Uhr
Montag: geschlossen

Es besteht auch die M√∂glichkeit, au√üerhalb der √Ėffnungszeiten telefonisch oder per email einen Termin zu vereinbaren.


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Geht gar nicht: Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung


Hauptsache "geschmiert" - Skulpturen der Diesbach Medien wurden bespr√ľht. Bild: Stadt Weinheim

Weinheim, 20. April 2011. (red/pm) Die Polizei ermittelt gegen „Unbekannt“ wegen Sachbesch√§digung. Die Skulpturen ‚ÄěBas Gret und Vetter Philp‚Äú wurden von „Sprayern“ „beschmiert“, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Unsere Redaktion k√∂nnte das „kalt“ lassen, schlie√ülich hat sich „die Konkurrenz“ der Weinheimer Nachrichten mitten in der Stadt ein „altbackenes“ Denkmal gesetzt.

Von Hardy Prothmann

Schadenfreude mag bei uns nicht aufkommen. Die Graffitis auf den Skulpturen am „neuen Windeckplatz“ sind daf√ľr nicht geeignet.

Wer sich mal ein wenig mit Graffiti auseinander gesetzt hat, wei√ü, was nur „Schmiere“ und was „Kunst“ oder „Subkultur“ ist. Bei dieser Aktion handelt es sich um „Schmiere“.

Cool w√§re gewesen, die Figuren zu verpacken oder sie komplett zu „versilbern“. Das h√§tte man interpretieren k√∂nnen. Und zwar anders als B√ľrgermeister Heiner Bernhard.

Der sagte:

‚ÄěDas lassen wir uns nicht einfach gefallen.“

Denn die Verschmutzung sei nicht nur eine Verschandelung des Platzes und der nagelneuen Bronzeskulptur von ‚ÄěBas Gret und Vetter Philp‚Äú. Die Tat sei eine Beleidigung der Bev√∂lkerung, die den neuen Windeckplatz sehr gerne als Aufenthaltsort nutzt und eine grobe Missachtung b√ľrgerschaftlichen Engagements, denn die Skulptur ist eine Spende des verstorbenen Weinheimer Zeitungsverlegers Heinrich Diesbach an seine Heimatstad, so OB Bernhard in der Pressemitteilung.

„B√ľrgerschaftliches Engagement?“, fragen wir uns. √úber die Toten nichts als Gutes, aber man soll doch bei der Wahrheit bleiben. Diesbach Medien ist ein Unternehmen. Und hat als lokaler Monopolist sehr, sehr viele Geld verdient.

Anstatt zweier Figuren, von denen eine eine Zeitung liest (welche wohl?), k√∂nnte man sich auch andere „b√ľrgerschaftliche und gemeinn√ľtzige“ Spenden vorstellen.

Und mehr Ehrlichkeit und Transparenz.

Wir haben schon √∂fter √ľber die Weinheimer Nachrichten berichtet. Ganz selbstverst√§ndlich, denn immerhin sind diese das „dominierende“ Medium in der Stadt.

Hat auch Diesbach Medien es schon n√∂tig gehabt, ein „klitzekleines“ Mal √ľber eine neue demokratisch-journalistische Stimme in der Stadt zu berichten? Sich also „souver√§n“ zu zeigen und die wenn auch aus deren Sicht „nicht sp√ľrbare“ Konkurrenz zu berichten?

Nein. Daf√ľr wurde aber gerade das Online-Angebot „√ľberholt“.

Jetzt hat jemand die altbackenenen, zeitungslesenden Figuren „√ľberholt“. Das ist nicht nett und wir finden das nicht in Ordnung.

Das w√§re ungef√§hr so, als w√ľrde jemand unsere Seiten „hacken“ – das f√§nden wir auch nicht nett. W√ľrden sich aber die Diesbach Medien √§hnlich solidarisch wie wir zeigen? Eher nicht.

Andererseits haben wir grundsätzlich nichts gegen Graffiti Рwenn das Sinn macht. Und irgendwie passt.

Bei uns kann man sich mit Kommentaren „verewigen“ – seine Meinung √§u√üern. Sehr gerne offen und vollkommen legal – Artikel 5 Grundgesetz √ľber die Meinungsfreiheit ist dazu gut geeignet.

Spr√ľhen und abhauen ist, naja, mindestens so unsouver√§n und feige wie die Weinheimer Nachrichten auf eine neue journalistische Konkurrenz reagieren.

Vielleicht sind die „Schmierereien“ ja auch metaphorisch zu sehen. Wenn das auch schwer vermittelbar ist.

Im Zweifel ist „gerade heraus“ immer der beste Weg.

Wer verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Freitag auf Samstag gemacht hat, soll sich bitte unter der Telefonnummer 06201-10030 mit der Polizei in Weinheim in Verbindung setzen.