Mittwoch, 18. September 2019

Anzeige gegen 15-jĂ€hriger Jugendlichen wegen gefĂ€hrlichem Eingriff in den Straßenverkehr

GefÀhrlicher Unfug

Hemsbach/Weinheim/Laudenbach, 01. MĂ€rz 2014. (red/pol) Wohl aus Übermut warf ein alkoholisierter 15-jĂ€hriger Jugendlicher in der Nacht von Freitag auf Samstag in Hemsbach einen BlumenkĂŒbel auf die Bachstraße. Ein Pkw-Fahrer konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Beim Zusammenstoß wurde die Beifahrerin leicht verletzt. [Weiterlesen…]

Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bewĂ€hrt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere PolizeieinsĂ€tze wie Fußballspiele oder Abschlussfeiern von SchĂŒlern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die persönliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

Betrunkene Weinheimerin randaliert in Notaufnahme

Krankenhauspatientin rastete aus

Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Februar 2013. (red/pol) Als eine betrunkene Weinheimerin am vergangenen Freitag, 08. MÀrz, wegen Verdachts auf einen epileptischen Anfall eingeliefert wird, rastet sie aus. Dabei beschÀdigte sie diverse medizinische GerÀte.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Nach der Einlieferung in die Notaufnahme eines Mannheimer Krankenhauses rastete eine Patientin völlig aus. Sie beschĂ€digte diverse medizinische GerĂ€te und schlug auf zwei Krankenschwestern ein.

Die Weinheimerin wurde gegen 21.40 Uhr mit Verdacht auf einen epileptischen Anfall eingeliefert. Als sich zwei Krankenschwestern sich um die 37-JĂ€hrige kĂŒmmern wollten, geriet die stark betrunkene Frau plötzlich völlig außer sich, warf mehrere medizinische GerĂ€te um und schlug eine Fensterscheibe im Behandlungsraum ein.

Danach riss die „Patientin“ eine mit NĂ€geln versehene Zierleiste aus dem Fensterrahmen, warf sie in Richtung einer der GeschĂ€digten und schlug dieser mit der Faust in den RĂŒcken.
Auch der Sicherheitsdienst konnte die Randaliererin nicht beruhigen. Erst beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich die Beschuldigte wie umgewandelt und verhielt sich völlig entspannt.

Einen epileptischen Anfall schloss das Krankenhauspersonal aus. Das Ergebnis eines durchgefĂŒhrten Alkoholtests ergab einen Wert von nahezu 1,9 Promille. ÜbermĂ€ĂŸiger Alkoholgenuss dĂŒrfte somit wohl eher als Grund fĂŒr die „medizinische Notlage“ der Frau anzusehen sein.

Bis zu ihrer AusnĂŒchterung wurde die Dame in einer Gewahrsamszelle der Polizei untergebracht. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung.“

FĂŒhrerschein einbehalten

PKW-Fahrerin mit 2,3 Promille

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pol) Aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise fiel am Sonntag gegen 01.00 Uhr in der Breslauer Straße eine 34jĂ€hrige Pkw-Fahrerin einer Streife des Polizeireviers Weinheim auf.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Bei der anschließend durchgefĂŒhrten Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die Frau unter Alkoholeinwirkung stand und mit einem Alkoholtestergebnis von 2, 3 Promille nicht mehr in der Lage war, mit ihrem Pkw am Straßenverkehr teilzunehmen. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Ihr FĂŒhrerschein wurde einbehalten und wird mit einer Anzeige der Staatsanwaltschaft zugeleitet.“

Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive WerbeplĂ€tze – ohne Risiko fĂŒr Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler können aktuell bei uns Werbeleistungen in Höhe von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorwĂ€rts denken und realisieren, dass ĂŒberteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angehört und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. DafĂŒr werden wir von unseren Leserinnen und Lesern geschĂ€tzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der Öffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), GrĂŒnder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas GlĂŒck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen können und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko fĂŒr Sie. DafĂŒr haben Sie die Möglichkeit, unverbindlich unsere Werbemöglichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

GlaubwĂŒrdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir ĂŒberzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabhĂ€ngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der Öffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Maß von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an GlaubwĂŒrdigkeit verlieren. Am dramatischsten lĂ€sst sich dieser GlaubwĂŒrdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die WerbeumsĂ€tze noch drastischer, weil die Preise unverschĂ€mt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird hĂ€ufig tendenziös berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und großer Überzeugung fĂŒr die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen BĂŒgerinnen und BĂŒrgern unterstĂŒtzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre BedĂŒrfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre WĂŒnsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind ĂŒberzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Maß von dieser Trennung und der damit verbundenen GlaubwĂŒrdigkeit profitieren. SelbstverstĂ€ndlich sind unsere Werbekunden fĂŒr uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zurĂŒckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief lĂ€uft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. DafĂŒr gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden  uns das bislang ĂŒbel genommen, was fĂŒr die große SouverĂ€nitĂ€t unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. Über „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit beschĂ€digen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre GlaubwĂŒrdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind ĂŒberwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverstĂ€ndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr Ü50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch ĂŒberregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergrĂŒndige Berichte und Service-Informationen fĂŒr die Bevölkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild fĂŒr eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren ĂŒberall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschließlich ĂŒber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterstĂŒtzen und stĂŒtzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner natĂŒrlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen können, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu großen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner schĂ€tzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. 🙂

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, wÀhlen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: UneigennĂŒtzige WohltĂ€tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine SpendenĂŒbergabe die nĂ€chste – so wie vergangenes Jahr auch und nĂ€chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ĂŒber mildtĂ€tige Spenden fĂŒr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion fĂŒr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ĂŒber Spenden, egal wie großzĂŒgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „KalkĂŒl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildtĂ€tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstĂŒtzt, braucht seine Haltung nicht an die „große Glocke“ zu hĂ€ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld fĂŒr alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.

Wer hingegen der „Öffentlichkeit“ seine „GroßzĂŒgigkeit“ mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ĂŒber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ĂŒber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet: Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort prĂ€sentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße FlĂ€che).

Das ist die einzige „saubere“ Lösung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergrĂ€bt die GlaubwĂŒrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubwĂŒrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente AufklĂ€rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „HĂ€rtefĂ€llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable „BlĂŒten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen: „Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darĂŒber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen fĂŒr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angekĂŒndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die BegrĂŒndung:

Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omniprĂ€sent geworden. Da mĂŒssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ĂŒber Sport berichtet, tĂ€glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhĂ€ngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine ErklĂ€rung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergĂ€nzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es  geht doch um MildtĂ€tigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen AnlĂ€ssen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig wĂ€re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen wĂŒrden – das aber darf man tatsĂ€chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon lĂ€ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fĂŒrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „AuftrĂ€gen“ ein paar mehr Nullen dranhĂ€ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „RĂŒcksicht“ nimmt und fĂŒr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die hĂ€ngen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grundsĂ€tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? DarĂŒber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grundsĂ€tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende GlaubwĂŒrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwĂ€hnen, weil das tatsĂ€chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfĂ€hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich fĂŒr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als VermarktungsflĂ€che missbrauchen lassen, sollten tatsĂ€chlich darĂŒber nachdenken, worum es geht.

Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „Förderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders GeschmĂ€ckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch AuftrĂ€ge und GeschĂ€fte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschĂ€ftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „ĂŒblich“.

Spendenziele mĂŒssen transparent sein

Gemeinden mĂŒssen Spenden beispielsweise lĂ€ngst öffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das GeldwĂ€schegesetz so vor. Und dafĂŒr gibt es ganz sicher GrĂŒnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz fĂŒr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „MissverstĂ€ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. FĂŒr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. FĂŒr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „großzĂŒgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? WorĂŒber sollte man dankbarer sein? WorĂŒber berichten?

Denken Sie mal drĂŒber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – dafĂŒr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anfĂ€nglich auch ĂŒber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ĂŒber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. KĂŒnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Vorfall am Waidsee - Vorwurf der "gefÀhrlichen Körperverletzung"

Ehefrau von Bundestagsmitglied Christian Ströbele (GrĂŒne) zeigte 13-jĂ€hrigen Heddesheimer an

Weinheim/Heddesheim/Mannheim, 22. November 2011. (red/korrigiert) Anfang August war der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele mit seiner Frau Juliana Ströbele-Gregor im Weinheimer Waidsee schwimmen. Dort, wo schwimmen eigentlich nicht erlaubt ist. Jugendmitglieder eines Anglervereins schossen „Futterkugeln“ ins Wasser – eine davon traf Frau Ströbele-Gregor am Kopf. Hans-Christian Ströbeles Ehefrau zeigte den Jungen in Begleitung ihres Mannes daraufhin wegen „gefĂ€hrlicher Körperverletzung mittels einer Waffe“ an.

Hans-Christian Ströbele. Seine Ehefrau zeigte einen 13-jÀhrigen Jungen wegen angeblich "gefÀhrlicher Körperverletzung" an. Bild: Wikipedia/Codeispoetry, CC BY-SA 3.0

Anmerkung der Redaktion: Hans-Christian Ströbele hat uns durch den Berliner Anwalt Johannes Eisenberg am 25. November, 09:25 Uhr, wegen „Verletzung der Persönlichkeitsrechte“ abmahnen lassen. Wir sollen es bei einer Vertragsstrafe von 10.000 Euro unterlassen, den Satz „Bundestagsmitglied Christian Ströbele (GrĂŒne) zeigte 13-jĂ€hrigen Heddesheimer an“ zu wiederholen. Wir sollen Herrn Ströbele die Anwaltskosten von 775,64 Euro erstatten. Die Verpflichtung sollen wir bis heute, 25. November, 18:00 Uhr, abgeben

Wir versuchen zur Zeit, unseren Rechtsanwalt zu erreichen, was Freitagnachmittag nicht einfach ist. Nach den GesprĂ€chen mit unseren Quellen, darunter die Staatsanwaltschaft Mannheim, hatten wir keinen Grund zum Zweifel an unserer Überschrift. TatsĂ€chlich hat uns die Staatsanwaltschaft zunĂ€chst unsere Frage, ob es zutreffe, dass Herr Ströbele eine Anzeige erstattet hat, bestĂ€tigt. Auf unsere heutige Nachfrage und PrĂŒfung der Akte wurde konkretisiert, dass Herrn Ströbeles Ehefrau Strafanzeige und Strafantrag im Beisein ihres Mannes gestellt hat. Deshalb haben wir ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder einer KostenĂŒbernahme diesen Satz umgehend korrigiert.

Wir hatten auch Herrn Ströbele am 22. November (!) schriftlich um Antwort zur Sachlage gebeten – sofern Herr Ströbele geantwortet hĂ€tte, hĂ€tten wir natĂŒrlich sofort eine Korrektur vorgenommen. TatsĂ€chlich verbittet sich Herr Ströbele laut anwaltlichem Schreiben jeglichen Kontakt von uns zu ihm – wir sollen nur ĂŒber seinen Anwalt mit ihm kommunizieren und nahezu 800 Euro bezahlen. Der Anwalt hat uns darĂŒber hinaus auch „jedwede auch nur indirekte publizistische Nutzung“ der Abmahnung verboten. Wir nutzen die Abmahnung in keinster Weise publizistisch, informieren aber unsere Leserinnen und Leser ĂŒber diese skandalöse Reaktion.

Herr Ströbele ist als Anwalt erfahren genug, um zu wissen, dass uns bei Einschaltung eines eigenen Anwalts die doppelten Kosten entstehen. 1.550 Euro fĂŒr die Korrektur, dass nicht er persönlich, sondern seine Ehefrau in seinem Beisein die Anzeige gegen das Kind vorgenommen hat, erscheint uns weniger geeignet, „Persönlichkeitsrechte“ zu schĂŒtzen, als vielmehr eine freie Berichterstattung abstrafen zu wollen.

Wie gesagt: Herr Ströbele hat unsere Daten gehabt, hĂ€tte jederzeit eine Korrektur senden können oder das heute scheinbar in Vergessenheit geratene Mittel der „Gegendarstellung“ nutzen können.

Sofern Sie uns unterstĂŒtzen möchten, bitten wir um eine Spende, denn wir rechnen wegen des Rufs von Anwalt Eisenberg mit einem Verfahren und Kosten von bis zu 5.000 Euro in erster Instanz, sofern die Sache vor Gericht geht. Und mit einer Verdoppelung, sollte eine zweite Instanz nötig sein. Wir werden die eingegangenen Spenden ausschließlich fĂŒr die Rechtskosten verwenden.

Wir werden fortlaufend ĂŒber die Höhe der eingegangenen Spenden berichten. Die Namen der Spender behandeln wir anonym, auf Wunsch nennen wir sie auch. Geld, das nicht fĂŒr dieses Verfahren benötigt wird, werden wir dem Verein „Journalisten helfen Journalisten“ spenden, die vor allem Journalisten in Krisenregionen unterstĂŒtzen. Dort wird selten abgemahnt, dafĂŒr vorzugsweise gefoltert und geschossen, um Berichterstatter (mund)tot zu machen.

Bankverbindung: Hardy Prothmann, comdirect Konto: 218213700, BLZ: 20041133

Aktueller Spendenstand (28.11.2011, 19:00 Uhr)  paypal/Konto: 1.827,31 Euro (67 Spenden zwischen 1,00 und 300,00 Euro). Vielen Dank!
Sascha Pallenberg (Taiwan) hat sich bereit erklĂ€rt, die AbmahngebĂŒhren von 775 Euro zu ĂŒbernehmen, falls wir diese zahlen mĂŒssen.

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Die Staatsanwaltschaft Mannheim bestĂ€tigte auf unsere Anfrage die Anzeige. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden eingestellt, da der Junge mit 13 Jahren erstens strafunmĂŒndig ist und die Ermittlungen der Polizei keinen Vorsatz ergaben. Am 03. August waren Herr Ströbele und seine Frau im See schwimmen, allerdings nicht im erlaubten Bereich des kostenpflichtigen Strandbads, sondern als „Schwarzschwimmer“.
Treffer am Kopf
Vier minderjĂ€hrige Jungs eines Angelvereins verbrachten hier einen Teil ihrer Sommerferien und schossen im sĂŒdlichen Teil des Waidsees Futterkugeln (Boilies) mit einer Futterschleuder ins Wasser, um Fische anzulocken. Versehentlich, so die Jungen, wurde dabei Frau Ströbele am Kopf getroffen.
Der Jugendwart bestĂ€tigte uns gegenĂŒber den Vorgang und sagte: „Der Vorwurf eines absichtlichen Treffers ist absurd. Man kann ĂŒberhaupt nicht genau mit solch einer Schleuder ein Ziel treffen. Und die Jungs sind sehr verantwortungsbewusst. Sie haben die Frau im Wasser nicht gesehen. Die hatte an dieser Stelle auch nichts zu suchen, weil hier schwimmen nicht erlaubt ist.“Im Anschluss entwendete Herr Ströbele nach den Schilderungen der beteiligten Personen sehr zornig dem Jungen die Futterschleuder, schrie die Kinder an und „konfiszierte“ die Schleuder. Er soll mit einer Anzeige gedroht haben, obwohl sich die Jungs und zwei erwachsene Angler um Deeskalation bemĂŒht haben und die Jungen sich entschuldigt haben sollen. Die Anzeige durch seine Frau in seinem Beisein erfolgte nach unseren Informationen einen Tag spĂ€ter bei der Weinheimer Polizei.
Außer Rand und Band
Der aufgebrachte Ströbele ließ sich nach Angaben der Beteiligten am „Tatort“ nicht beruhigen. Auf den Hinweis, dass die Frau sich außerhalb des Schwimmbereichs im Wasser aufgehalten habe, soll den Mann noch zorniger gemacht haben. Das tĂ€te nichts zur Sache. „Der Mann war außer Rand und Band und völlig uneinsichtig“, so ein Zeuge.Man habe den Eheleuten Ströbele ein „erzieherisches“ GesprĂ€ch mit den Jungs angeboten, was diese aber nicht annehmen wollten.

Die Polizei Weinheim hatte den Vorgang aufgenommen, die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim bearbeitet, da der „tatverdĂ€chtige“ Junge in Heddesheim wohnt und damit im ZustĂ€ndigkeitsbereich der Mannheimer Staatsanwaltschaft fĂ€llt. Weil kein Vorsatz erkennbar war und der Junge mit 13 Jahren strafunmĂŒndig ist, wurde das Verfahren eingestellt.

Anmerkung der Redaktion:
Herrn Ströbele haben wir nicht erreichen können und eine Anfrage per email gestellt. Sollte er sich Ă€ußern, werden wir den Artikel aktualisieren. (Hat sich erledigt, in der Zwischenzeit hat Herr Ströbele „Kontakt mit uns aufgenommen“.) 🙁

Schöner Wohnen ist ein LebensgefĂŒhl

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Kathrin Sinnreich freut sich ĂŒber die Eröffnung von casa-elements in Ladenburg: In ihrem LadengeschĂ€ft bietet sie Produkte an, um schöner zu wohnen.

Ladenburg, 10. September 2011. (pr) Kathrin Sinnreich strahlt: Endlich ist ihr LadengeschĂ€ft casa-elements in Ladenburg fertig und eröffnet. Die Unternehmerin erfĂŒllt sich damit einen Traum und bietet ihren Kunden ĂŒber Produkte zu den vier Elementen „Wasser-Feuer-Luft-Erde“ das an, was ihrer Lebensphilosophie entspricht: Schöner Wohnen.(Hinweis: Am 10.09.2011 ist das GeschĂ€ft von 10:00-18:00 Uhr geöffnet, am 11.09.2011 von 11:00-18:00 Uhr)

Interview: Tilmann Schreiber

Herzlichen GlĂŒckwunsch zur Eröffnung von casa-elements in Ladenburg. Ganz ehrlich? Wasser-Feuer-Luft-Erde klingt irgendwie ein wenig esoterisch. Ist es das, was Ihre Produkte ausmacht?

Kathrin Sinnreich (lacht): Wenn Sie meinen, dass meine Lebens- und GeschĂ€ftsphilosophie „Schöner Leben – kreativ Wohnen“ esoterisch ist, dann haben Sie wohl recht. Aber ganz im Ernst – casa-elements bietet Produkte an, die dem WohlfĂŒhlen dienen, die Körper und Herz gut tun.

ErlÀutern Sie das bitte.

Kathrin Sinnreich: Beispielsweise unsere Produkte von Carbonit zur Wasserfiltration. Das Wasser, was aus unseren Leitungen kommt, schmeckt nicht, finde ich jedenfalls. Und: Es sind jede Menge RĂŒckstĂ€nde darin, beispielsweise von Medikamenten. Unsere Wasserfilter, die dem Wasserhahn vorgeschaltet werden, filtern Viren und Baktieren und RĂŒckstĂ€nde zu 99,9 Prozent heraus, lassen aber das wichtige Kalzium und Magnesium durch. Das Wasser schmeckt besser und ist reiner.

Was kostet so eine Anschaffung?

Kathrin Sinnreich: „Je nach System etwa 250 bis 350 Euro, dazu kommen 50-80 Euro Montage. Jedes halbe Jahr muss der Filter gewechselt werden, der kostet rund 30-50 Euro.

Das ist nicht teuer, aber auch nicht gerade billig.

Auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler (links) freut sich ĂŒber den "Neuzugang" und besuchte casa-elements mit besten WĂŒnschen fĂŒr gute GeschĂ€fte.

Kathrin Sinnreich: Ganz im Gegenteil, dass ist sogar sehr gĂŒnstig. Wenn Sie fortan das gefilterte, reinere Wasser trinken, sparen Sie sich den Einkauf und das Schleppen von Wasserkisten – und Sie sparen sehr viel Geld.

Wie das?

Kathrin Sinnreich: Das zeige ich den Kundinnen und Kunden anhand einer Tabelle. Das Haushaltswasser haben Sie bezahlt – ĂŒber die Jahre kommen da ein paar tausend Euro zusammen, die man nicht fĂŒr extra gekauftes Wasser ausgeben muss.

Das hört der GetrĂ€nkehĂ€ndler sicher nicht gerne-۩

Kathrin Sinnreich (lacht): Da haben Sie vermutlich recht – der verkauft ja aber auch andere GetrĂ€nke-۩

Aber Leitungswasser sprudelt nicht.

Kathrin Sinnreich: Wers gerne sprudelig hat, dem bieten wir auch Wassersprudler an und natĂŒrlich wunderschöne Karaffen von blomus oder die Serie von Emil – das bestehen aus recyceltem Glas und sich ideal fĂŒr Freizeit, Sport oder Schule.

Sie wohnen in Hirschberg – wieso sind Sie mit casa-elements nach Ladenburg gegangen?

Kathrin Sinnreich: Ich habe hier im Raum ein LadengeschĂ€ft gesucht – Ladenburg ist eine tolle Stadt und der Laden hat mir sofort gefallen.

Mit viel Laufkundschaft können Sie hier aber nicht rechnen, oder?

Kathrin Sinnreich: Klar, wir sind nicht in der Altstadt, aber nur ein paar Gehminuten davon entfernt und haben drei ParkplĂ€tze vor der TĂŒr. Casa-elements ist ein AusstellungsgeschĂ€ft, in dem ich vor allem private Kunden berate. Zu meiner Arbeit gehört aber auch der Außendienst, weil die geschmackvollen Accessoires sich auch BĂŒros und Hotels beispielsweise sehr gut gefallen.

Beispielsweise?

Kathrin Sinnreich: Auch in Hotels und BĂŒros wollen sich die Kunden und Mitarbeiter wohlfĂŒhlen. Gesund gefiltertes Wasser, unsere Bioalkohol-Kamine oder Raumbedufter schaffen diese angenehme WohlfĂŒhlatmosphĂ€re. Das werden die Kunden zu schĂ€tzen wissen. Ich persönlich finde es herrlich, wenn RĂ€ume gut duften.

Aha – da sind wir wieder bei der Esoterik-۩
Kathrin Sinnreich (lacht): Da lassen Sie nicht locker, was? Ich wiederhole mich, dann ist „Schöner Leben“ halt esoterisch. TatsĂ€chlich setze ich auf Bioprodukte, beispielsweise bei den Duftölen, den Wasserveredlern oder dem Bioalkohol. Aber die GerĂ€te, also Wasserfilter, die Kamine, die Bedufter sind High-tech-Entwicklungen, allerbeste Ingenieursarbeit. Und natĂŒrlich TÜV-zertifiziert und die Wirksamkeit der Filter ist wissenschaftlich durch UniversitĂ€ten belegt. Übrigens sind die meisten Produkte made in Germany.

Braucht man fĂŒr die Kamine eigentlich eine Genehmigung?

Kathrin Sinnreich: Nein – das ist ja das schöne an diesen Produkten. Sie machen keinen Schmutz, sind umweltfreundlich und genehmigungsfrei. FĂŒr Haushalte mit Kindern oder Tieren bieten wir auch geschlossene Systeme an.

Sie starten zum Herbst und bald steht Weihnachten vor der TĂŒr. Sind Aktionen geplant?

Kathrin Sinnreich: Ganz sicher. Lassen Sie sich ĂŒberraschen. Unsere Wohndesign-Produkte aus dem Bereich „Erde“ bieten geschmackvolle Geschenkmöglichkeiten, die sicher viel Freude bereiten werden.

Gute Laune: Zur Neueröffnung kamen Freunde und Kunden.

Information:

Kathrin Sinnreich
Einzelhandel casa-elements
Kurzgewannstr. 3
68526 Ladenburg

Telefon 0172/37 74 14 – 06203/95 66 488
Email: info@casa-elements.de
Internet: www.casa-elements.de
Öffnungszeiten:
Dienstag: 13:00-18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 10:00-13:00 Uhr, 15:00-18:00 Uhr
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Geht gar nicht: Polizei ermittelt wegen SachbeschÀdigung


Hauptsache "geschmiert" - Skulpturen der Diesbach Medien wurden besprĂŒht. Bild: Stadt Weinheim

Weinheim, 20. April 2011. (red/pm) Die Polizei ermittelt gegen „Unbekannt“ wegen SachbeschĂ€digung. Die Skulpturen „Bas Gret und Vetter Philp“ wurden von „Sprayern“ „beschmiert“, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Unsere Redaktion könnte das „kalt“ lassen, schließlich hat sich „die Konkurrenz“ der Weinheimer Nachrichten mitten in der Stadt ein „altbackenes“ Denkmal gesetzt.

Von Hardy Prothmann

Schadenfreude mag bei uns nicht aufkommen. Die Graffitis auf den Skulpturen am „neuen Windeckplatz“ sind dafĂŒr nicht geeignet.

Wer sich mal ein wenig mit Graffiti auseinander gesetzt hat, weiß, was nur „Schmiere“ und was „Kunst“ oder „Subkultur“ ist. Bei dieser Aktion handelt es sich um „Schmiere“.

Cool wĂ€re gewesen, die Figuren zu verpacken oder sie komplett zu „versilbern“. Das hĂ€tte man interpretieren können. Und zwar anders als BĂŒrgermeister Heiner Bernhard.

Der sagte:

„Das lassen wir uns nicht einfach gefallen.“

Denn die Verschmutzung sei nicht nur eine Verschandelung des Platzes und der nagelneuen Bronzeskulptur von „Bas Gret und Vetter Philp“. Die Tat sei eine Beleidigung der Bevölkerung, die den neuen Windeckplatz sehr gerne als Aufenthaltsort nutzt und eine grobe Missachtung bĂŒrgerschaftlichen Engagements, denn die Skulptur ist eine Spende des verstorbenen Weinheimer Zeitungsverlegers Heinrich Diesbach an seine Heimatstad, so OB Bernhard in der Pressemitteilung.

„BĂŒrgerschaftliches Engagement?“, fragen wir uns. Über die Toten nichts als Gutes, aber man soll doch bei der Wahrheit bleiben. Diesbach Medien ist ein Unternehmen. Und hat als lokaler Monopolist sehr, sehr viele Geld verdient.

Anstatt zweier Figuren, von denen eine eine Zeitung liest (welche wohl?), könnte man sich auch andere „bĂŒrgerschaftliche und gemeinnĂŒtzige“ Spenden vorstellen.

Und mehr Ehrlichkeit und Transparenz.

Wir haben schon öfter ĂŒber die Weinheimer Nachrichten berichtet. Ganz selbstverstĂ€ndlich, denn immerhin sind diese das „dominierende“ Medium in der Stadt.

Hat auch Diesbach Medien es schon nötig gehabt, ein „klitzekleines“ Mal ĂŒber eine neue demokratisch-journalistische Stimme in der Stadt zu berichten? Sich also „souverĂ€n“ zu zeigen und die wenn auch aus deren Sicht „nicht spĂŒrbare“ Konkurrenz zu berichten?

Nein. DafĂŒr wurde aber gerade das Online-Angebot „ĂŒberholt“.

Jetzt hat jemand die altbackenenen, zeitungslesenden Figuren „ĂŒberholt“. Das ist nicht nett und wir finden das nicht in Ordnung.

Das wĂ€re ungefĂ€hr so, als wĂŒrde jemand unsere Seiten „hacken“ – das fĂ€nden wir auch nicht nett. WĂŒrden sich aber die Diesbach Medien Ă€hnlich solidarisch wie wir zeigen? Eher nicht.

Andererseits haben wir grundsĂ€tzlich nichts gegen Graffiti – wenn das Sinn macht. Und irgendwie passt.

Bei uns kann man sich mit Kommentaren „verewigen“ – seine Meinung Ă€ußern. Sehr gerne offen und vollkommen legal – Artikel 5 Grundgesetz ĂŒber die Meinungsfreiheit ist dazu gut geeignet.

SprĂŒhen und abhauen ist, naja, mindestens so unsouverĂ€n und feige wie die Weinheimer Nachrichten auf eine neue journalistische Konkurrenz reagieren.

Vielleicht sind die „Schmierereien“ ja auch metaphorisch zu sehen. Wenn das auch schwer vermittelbar ist.

Im Zweifel ist „gerade heraus“ immer der beste Weg.

Wer verdÀchtige Beobachtungen in der Nacht von Freitag auf Samstag gemacht hat, soll sich bitte unter der Telefonnummer 06201-10030 mit der Polizei in Weinheim in Verbindung setzen.