Freitag, 06. Dezember 2019

Seit 15 Jahren mehr Chancen im Leben

„Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf

Weinheim, 23. September 2014. (red/pm) Seit ĂŒber 15 Jahren gibt es „Job Central“. Die Agentur hilft Jugendlichen dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und will den Berufseinstieg erleichtern. TrĂ€ger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg-Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. [Weiterlesen…]

Job Central Ausbildungstage

Chance fĂŒr engagierte Bewerber

Weinheim, 23. Juli 2014. (red/pm) Endspurt zum Ausbildungsplatz – fĂŒr engagierte Bewerber gibt es noch Chancen. Besonders angesprochen sind Jugendliche aus den Gemeinden Schriesheim, Hirschberg, Heddesheim, Hemsbach, Laudenbach, Gorxheimertal, Birkenau und Weinheim. [Weiterlesen…]

Duale Ausbildungsvorbereitung als Schulversuch

Neue Schule startet nach den großen Ferien

Weinheim, 27. Juni 2014. (red/pm) Die Duale Ausbildungsvorbereitung (AV dual) startet zum Schuljahresbeginn 2014/2015 als Schulversuch an der Hans-Freudenberg-Schule Weinheim und der Helen-Keller-Schule Weinheim, die beide in der TrĂ€gerschaft des Rhein-Neckar-Kreises liegen. [Weiterlesen…]

Die Mannheimer Straßenschule bietet Jugendlichen mit Problemen eine zweite Chance

Den Sprung von der Straße schaffen

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Ute Schnebel hatte die Idee fĂŒr die Mannheimer Straßenschule, die sie vor drei Jahren bei Freezone gegrĂŒndet hatte und seitdem koordiniert.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 09. Dezember 2013. (red/ld) FĂŒr ihre Mitmenschen aus dem bĂŒrgerlichen Umfeld gelten sie als „Loser“ – Verlierer. Statt eines geregelten Lebens mit Schulabschluss, Ausbildung und Berufsleben, sind sie irgendwann ausgestiegen, wurden rausgeschmissen oder einfach aus der Bahn geworfen. So ist das Leben. Ihres ist eigentlich chancenlos, sollte man meinen. Doch diese Annahme ist falsch! [Weiterlesen…]

Übung am Ausbildungszug der Deutschen Bahn

BrandschĂŒtzer bei Gefahrgutausbildung

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Die Deutsche Bahn stellte der Feuerwehr Weinheim einenAsubildungszug zur VerfĂŒgung. Foto: Feuerwehr Weinheim

 

Heidelberg/Weinheim, 31. Oktober 2013. (red/fw) Die BrandschĂŒtzer der Feuerwehr Weinheim nutzen den Stopp des Ausbildungszuges Gefahrgut der Notfalltechnik der Deutschen Bahn in Heidelberg um neues Wissen zu den Gefahrguttransporten und Möglichkeiten des Transportes zu lernen bzw. ihr Wissen zu vertiefen. [Weiterlesen…]

Servus und griaß De, Christopher!

Christopher Horn, VolontĂ€r der TegenerseerStimme.de, ist fĂŒr fĂŒr Wochen Gast in unserer Redaktion.

Christopher Horn, VolontĂ€r der TegenerseerStimme.de, ist fĂŒr fĂŒr Wochen Gast in unserer Redaktion.

Rhein-Neckar, 05. August 2013. (red) Seit heute begrĂŒĂŸen wir einen waschechten Bayer bei uns in der Kurpfalz. Christoper Horn kommt von der TegernseerStimme, unserem Partnerblog vom schönen oberbayerischen Tegernsee. Im Rahmen der Nachwuchsausbildung haben unsere Redaktionen einen VolontĂ€rstausch vereinbart, damit die jungen Kollegen einen Einblick in andere Redaktionen und deren ArbeitsablĂ€ufe erhalten. [Weiterlesen…]

Extra Beratungstag am 22. Juli

Es gibt noch AusbildungsplÀtze

Weinheim, 12. Juli 2013. (red/pm) Die Jugendagentur Job Central bietet am 22. Juli in Weinheim einen extra Beratungstag an. [Weiterlesen…]

Akademie Deutsches BÀckerhandwerk feiert 75-jÀhriges Bestehen

Nachwuchssorgen, trotz voller Schulungs-Backstuben

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Weinheim, 21. Juni 2013. (red/aw) Weinheim ist in der Backbranche eine große Nummer: Denn hier wird das traditionelle deutsche BĂ€ckerhandwerk gelehrt. Die SchĂŒler kommen aus der ganzen Welt, um im Waldschlösschen ihre MeisterprĂŒfung abzulegen. Der hohe Standard der deutschen Ausbildung wird international geschĂ€tzt. Mit immer neuen, innovativen Produkt- und Fortbildungsideen lockt die Fachschule pro Jahr ĂŒber 3.000 BĂ€cker, VerkĂ€ufer und Manager in die Stadt. Dieses Jahr feiert die Akademie ihr 75-jĂ€hriges Bestehen und Direktor Bernd KĂŒtscher erzĂ€hlte uns, wie es um das BĂ€ckerhandwerk steht und welche Herausforderungen es zu bewĂ€ltigen gibt. [Weiterlesen…]

StÀdte und Landkreise tagen in Freiburg

Kommunale Koordinierung ist dauerhaft notwendig

Freiburg/Weinheim, 28. Februar 2013. (red/pm) Die Kommunale Koordinierung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt wird ein immer wichtigeres Thema. Beim diesjĂ€hrigen Jahresforum der Arbeitsgemeinschaft „Weinheimer Initiative“ in Freiburg konnte am Freitag (1. MĂ€rz) ein besonderer Ehrengast die GrĂŒĂŸe der baden-wĂŒrttembergischen Landesregierung ĂŒberbringen: Die neue BildungsstaatssekretĂ€rin Marion von Wartenberg. An ihrem ersten Arbeitstag noch vor der offiziellen Ernennung in Stuttgart, besuchte sie die Jahrestagung. „Das ist fĂŒr uns ein wichtiges Zeichen“, freute sich Dr. Wilfried Kruse, der Koordinator der AG. [Weiterlesen…]

Stadtwerke Weinheim auf den Ausbildungstagen „Fit fĂŒr morgen“

Attraktive Ausbildungsbedingungen

Auch das ist Ausbildung: Gemeinsam mit GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter KrĂ€mer schwangen die Auszubildenden der Stadtwerke Weinheim beim Freiwilligentag die Pinsel. Über neue Farbe auf dem Schulhof freuten sich die Kinder der Albert-Schweizer-Grundschule.

 

Weinheim, 12. November 2012. (red/pm) Ausbildung bei einem Energieversorger? Warum nicht! Wie spannend Energieberufe sein können, zeigen die Stadtwerke Weinheim bei den Ausbildungstagen „Fit fĂŒr morgen“ am 13. und 14. November. Im Rolf-Engelbrecht-Haus stehen fĂŒr interessierte Jugendliche kompetente Ansprechpartner bereit. Mit dabei: vier Studenten und Auszubildende der Stadtwerke.

Information der Stadtwerke Weinheim:

„Kommen, informieren, fragen: Das sollen Jugendliche aus Weinheim und Umgebung bei den Ausbildungstagen. Am Stand der Stadtwerke Weinheim stehen neben Verantwortlichen aus der Personalabteilung auch junge Leute Rede und Antwort, die selbst in Ausbildung sind. FĂŒr den Herbst 2013 hat das Unternehmen sogar noch ein paar AusbildungsplĂ€tze zu vergeben. Es sucht aufgeschlossene MĂ€dchen und Jungs, die Lust haben, Anlagenmechaniker fĂŒr SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik oder Elektroniker fĂŒr Betriebstechnik zu werden. „Wir freuen uns auf Bewerbungen“, erklĂ€rt Isabella Hansson, Leiterin der Personalabteilung. „Bei uns sind in allen Berufen junge Frauen und MĂ€nner gleichermaßen willkommen.“ Sie ist auch bei den Ausbildungstagen anzutreffen. Egal, ob Interessenten mit ihrer Klasse, den Eltern oder Freunden kommen – gerne beantwortet Isabella Hansson alle Fragen, die SchĂŒler zu ihrer Berufswahl haben. Kleine Geschenke gibt es am Stand der Stadtwerke zusĂ€tzlich.

Große Vielfalt

Neben den bereits genannten Berufsbildern bietet das Unternehmen auch die Ausbildung zum Fachangestellten fĂŒr BĂ€derbetriebe, die Ausbildungen zum Industriekaufmann und zum Anlagenmechaniker fĂŒr SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik an. Außerdem sind die Stadtwerke Partner in der dualen Ausbildung bei den StudiengĂ€ngen Öffentliche Wirtschaft und Energiewirtschaft der . Hier spiegelt das Ausbildungsangebot die enorme Bandbreite des Unternehmens wieder.

Anerkannte AusbildungsqualitÀt

Die Stadtwerke Weinheim bilden derzeit zehn junge Menschen aus. Sie zĂ€hlen zu den Top-Ausbildungsbetrieben der Region. RegelmĂ€ĂŸig erbringen Azubis der Stadtwerke Spitzenleistungen bei den AbschlussprĂŒfungen. „Wir brauchen hervorragend ausgebildeten Nachwuchs“, erklĂ€rt die Personalleiterin. Denn die Themen in der Energie- und Wasserwirtschaft werden immer komplexer – und im wahrsten Sinne des Wortes auch spannender. DarĂŒber hinaus sei es den Stadtwerken Weinheim wichtig, jungen Menschen aus der Region eine gute berufliche Grundausbildung zu ermöglichen. Davon profitiert das Unternehmen aber auch selbst: „In den vergangenen Jahren konnten wir fast alle Auszubildenden ĂŒbernehmen“, berichtet die Personalleiterin. Sie werden dann nahtlos mit grĂ¶ĂŸeren Aufgaben betraut.

Soziales Lernen kommt an

Erfahrene Ausbilder erklĂ€ren den jungen Leuten die Theorie und zeigen dann, worauf es in der Praxis ankommt. Doch zu einer fundierten Ausbildung gehört nach Meinung von Isabella Hansson noch etwas mehr. So engagierten sich die Studenten und Auszubildenden Mitte September im Rahmen des bundesweiten Freiwilligentages an der Albert-Schweizer-Grundschule. Gemeinsam erneuerten sie auf dem Pausenhof mit Pinsel und Farbe die HĂŒpf- und Bewegungsspiele fĂŒr die Jungen und MĂ€dchen. Mit dabei war Jonas Maurer, der am 1. Oktober dieses Jahres sein Studium der Energiewirtschaft an der Berufsakademie begonnen hat. „Es hat uns allen wahnsinnig viel Spaß gemacht“, erzĂ€hlt der 19-JĂ€hrige. Er ist auch an beiden Tagen auf der Ausbildungsmesse mit am Stand dabei – als Ansprechpartner fĂŒr junge Leute und mit taufrischen EindrĂŒcken vom Lernen bei den Stadtwerken Weinheim.“

Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf fasst zeigt, was Schule und Wirtschaft erreichen können

Gemeinsam „Lust am Beruf“ wecken

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm)  Mehr individuelle Förderung, mehr Ausprobieren und praktisches Tun, mehr realistische Einblicke in die Arbeitswelt – das sind die Ziele vielfĂ€ltiger Aktionen zur Berufsorientierung, die Schulen, die Wirtschaft und weitere Partner gemeinsam realisieren. Zahlreiche vorhandene AktivitĂ€ten fasst die kommunale Koordinierungsstelle „Übergang Schule-Beruf“ jetzt in einer neuen BroschĂŒre zusammen.

Information der Stadt Weinheim:

„Dessen Netzwerk ist beeindruckend: Zahlreiche Schulen und Firmen, VerbĂ€nde und Kammern, Staatliche Schulamt und die Arbeitsagentur, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, die Metropolregion, Serviceclubs, die Diakonie, die Stadt Weinheim und das Land, die Jugendagentur Job Central, die ehrenamtlichen Paten vom WUB, die Freudenberg Stiftung – alle tragen bei zur „Bildungsregion Weinheim“.

Die neue BroschĂŒre gibt einen Überblick. Im Zentrum stehen dabei Praxisbeispiele aus der Kooperation von Schulen und Unternehmen. „Es ist beeindruckend, was es da alles gibt. Die Vielzahl, Vielfalt und der Ideenreichtum ist enorm“, findet Dr. Susanne Felger, die Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle.

„Die Kooperationen sollen so gestaltet sein, dass Jugendliche, Schulen und Firmen gleichermaßen profitieren. Dass sie sich gegenseitig kennenlernen, neue Partner und Mitarbeiter gewinnen und jeder das einbringt, was er besonders gut kann.“ Jedes Projekt sei ein Praxisbeispiel, zur Nachahmung und Weiterentwicklung ausdrĂŒcklich geeignet und empfohlen, betonen Dr. Susanne Felger und Gerhard Gölz vom Staatlichen Schulamt Mannheim, in ihrem Vorwort.

Als SchĂŒler im Berufsleben schnuppern

Da geht es um Bildungspartnerschaften, Langzeitpraktika, Praxisprojekte, Werkstatttage, Planspiele, Azubis, die berichten, um Bildungspartnerschaften, Lernortkooperationen und andere Möglichkeiten, Jugendliche wĂ€hrend der Schulzeit ins Berufsleben hineinschnuppern zu lassen. In der BroschĂŒre wird erneut die Vorbildfunktion Weinheims deutlich – rund 40 Seiten mussten es dafĂŒr schon sein. Ein kleiner Flyer reicht fĂŒr die Bandbreite nicht mehr aus. AusdrĂŒcklich danken die Herausgeber allen Akteuren fĂŒr ihr Engagement, ihren Ideenreichtum und den langen Atem, der fĂŒr die Realisierung oft nötig ist.

„Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie jungen Menschen die Gelegenheit geben, sich mit der Arbeitswelt und der eigenen beruflichen Zukunft zu befassen.“ Felger und Gölz wissen nur zu gut: Trotz ersten Anzeichen fĂŒr einen Lehrlingsmangel, gibt es zu viele Jugendliche, die mit der Schule eigentlich abgeschlossen haben und trotzdem noch nicht bereit sind fĂŒr eine . Sie gehen lieber möglichst lange zur Schule und meiden die Arbeitswelt. Susanne Felger: „Das schmerzt, sind doch die Zeiten des Ausbildungsplatzmangels deutlich vorbei. Umso wichtiger, frĂŒhzeitig Gelegenheiten zu schaffen, die Arbeitswelt zu erleben, sich zu orientieren und eigene Talente und Interessen zu entdecken.“

Jugendlichen mit guten Schulleistungen stĂŒnden meistens viele Optionen fĂŒr den Übergang ins Berufsleben zur VerfĂŒgung. Doch anders sei es bei Jugendlichen mit weniger guten AbschlĂŒssen. Der Übergang in die Berufswelt erweise sich fĂŒr SchĂŒler aber auch fĂŒr deren Lehrer als große Herausforderung. Um den Jugendlichen bei dieser HĂŒrde zu helfen, arbeitet das Weinheimer BĂŒro Übergangsmanagement Schule-Beruf als kommunale Koordinierungsstelle eng mit den Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen.

Die Jugendagentur Job Central hilft Jugendlichen und Eltern ganz praktisch, einen Berufswegeplan zu entwickeln und eine Lehrstelle zu finden. „Wichtig ist, ihnen Lust auf Ausbildung und Beruf zu machen und sie zu begleiten, den Schritt in die zunĂ€chst fremde Arbeitswelt zu wagen. DafĂŒr mĂŒssen Schulen, Jugendhilfe, Eltern und Betriebe eng zusammenarbeiten“, betonen Felger und Gölz. DafĂŒr wurde in Weinheim dieses umfangreiche Netzwerk geknĂŒpft, das so umfassend nur in wenigen StĂ€dten zu finden ist.

Info: Die BroschĂŒre und andere stehen außerdem auf www.weinheim.de/Bildung/Übergangsmanagement zum Download bereit.

Gabis Kolumne

Von Wurzeln und FlĂŒgeln

Es gibt viel Literatur zu diesem Thema. Quelle: Francke-Buchhandlung

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2012. Gestern waren die Kinder noch im Kindergarten und heute ziehen sie aus. So kommt es zumindest Gabi und ihren Freundinnen vor. Das macht Kummer und birgt aber auch neue Möglichkeiten.

Okay, okay, wir haben es schon lange gewusst: Irgendwann ziehen sie aus. Und das kommt dann ganz plötzlich. Man hat das GefĂŒhl erst vor Kurzem kamen sie in den Kindergarten, gestern in die Schule und und nur einen Augenblick spĂ€ter, ziehen sie aus.

Es gibt so einen netten, viel zitierten, ich glaube, indischen Spruch:

Solange Kinder klein sind, gib ihnen tiefe Wurzeln, wenn sie Ă€lter geworden sind, gib ihnen FlĂŒgel.

Das mit den Wurzeln, meine ich, haben wir ganz gut hingekriegt, aber das mit den FlĂŒgeln ist ganz schön schwer.

Das vergangene Jahr, raste nur so dahin und auf das Abi zu. Klar, war mir bewusst, danach wird sich mein Sohn um einen Studienplatz bewerben und ziemlich sicher ausziehen. Und das ist auch gut so. FĂŒr ihn und fĂŒr mich. Das ist der Lauf der Dinge. Und dann ist es plötzlich so weit. Und aus der Distanz schien alles einfacher.

Jetzt ist es ja nicht so, dass mich das Schicksal „verwaiste Mutter“ allein betrifft, sondern dass ein Großteil meiner Freundinnen dies mit mir teilen. Ob die Kinder nun eine Ausbildung oder ein Studium machen.

Gemeinsam haben wir unsere Kinder in die KindergĂ€rten geschickt, in die Grundschule, auf die weiterfĂŒhrenden Schulen. Wir hatten durchwachte NĂ€chte als sie klein und krank waren und spĂ€ter, wenn sie zu spĂ€t oder nicht nach Hause kamen. Wir haben die Streitigkeiten mit Freunden mit durchlitten und ihr erster Liebesummer war der unsere. Es gab die Höhen und die Tiefen und jeder, der Kinder hat, weiß wie hoch und wie tief es gehen kann.

„Ich bin froh, wenn du mal ausgezogen bist und deine WĂ€sche selbst wĂ€schst“, diesen Satz hat wohl jeder mal gesagt oder zumindest gedacht. Und dann steht der Umzugswagen vor der TĂŒr, die Koffer sind gepackt – und man fĂŒhlt sich hundeelend.

Die Tochter einer Freundin hat einen Studienplatz in MĂŒnchen bekommen, das ist ganz schön weit weg. Wir haben uns kennen gelernt, als wir die Kinderwagen unserer Erstgeborenen durch die Gegend schoben. Wir kamen ins GesprĂ€ch zwischen den Regalen im Drogeriemarkt, direkt vor den Windeln. Ihre Tochter war dreieinhalb, mein Sohn war zwei Wochen alt. Wir waren jung und leicht ĂŒberfordert mit der neuen Lebensaufgabe. Jetzt 18 Jahre spĂ€ter, sind wir es wieder.

„Du musst den Schmerz zulassen“, hat sie zu mir gesagt, „ich habe tagelang immer wieder geheult, meine Tochter mit den Koffern am Bahnhof, das war ziemlich hart“.

Der Sohn einer anderen Freundin ist vor ĂŒber einem Monat in die NĂ€he von DĂŒsseldorf gezogen. Auch das ist sehr weit. „Er hat im Umzugswagen meine Hand bis Worms gehalten, das hat er schon seit Jahren nicht mehr gemacht“, erzĂ€hlt sie.

Abschied und Neuanfang

„Mein Kind war am Wochenende da“, berichtet eine weitere Freundin und strahlt. „Plötzlich können wir wieder viel besser miteinander reden und meine Tochter ruft oft an und fragt nach meinem Rat, das war schon lange nicht mehr so“, erzĂ€hlt sie glĂŒcklich.

Bei uns war es letzte Woche so weit. Mein Sohn hat einen Studienplatz an einer Uni bekommen, die keine 100 Kilometer entfernt liegt. „Du hast es gut“, sagten meine Freundinnen, „du kannst fĂŒr einen Nachmittag dort vorbei fahren und er kann auch nur mal zum Mittagessen kommen“.

Doch Entfernung ist nicht alles. Denn hart sind die Umzugskartons, die im Zimmer stehen, die Bilder, die von der Wand genommen werden. Es ist ein Abschied nicht von dem Kind, sondern von einer Zeit. Es ist ein Abschnitt und es ist ein Neuanfang, fĂŒr Eltern und Kinder. Es ist das Loslassen, das so schwer fĂ€llt.

Es ist der Alltag, der sich Ă€ndert: Man deckt fĂŒr eine Person weniger den Tisch und im Supermarkt will man noch zu den Lieblingsspeisen greifen. Es ist eine TĂŒr, die nicht mehr geöffnet und geschlossen wird. Es ist laute Musik, die nicht mehr durchs Haus halt. Es ist einfach mein Kind, das fehlt.

„Beim zweiten Kind, das auszieht, ist es schon leichter“, tröstet mich eine Freundin und sich selbst, deren Erstgeborener schon vor Jahren ausgezogen ist. Sie hat noch einen dritten Sohn, der noch zu Hause lebt, wenn er geht, wie ist es dann? DarĂŒber will sie nicht nachdenken.

Die Tochter einer Freundin bleibt noch ein Jahr zu Hause, sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr. „Manchmal wĂ€re ich froh“, sagt sie, „sie wĂŒrde auch ausziehen“. Aber nur manchmal, gibt sie zu und ist froh, dass dies noch ein Jahr warten kann.

„So lange es ihm gut geht, ist es fĂŒr mich auch gut“, sagt eine Freundin. Sie hat ihren Sohn ĂŒber vier Wochen nicht gesehen. Jetzt habe er Heimweh, erzĂ€hlt sie und fĂ€hrt ihn besuchen.

Aktionismus ist gut gegen Kummer

Also letzte Woche war es nun so weit. Die Kartons waren gepackt, der Transporter gemietet. Schon in der FrĂŒh standen die Freunde meines Sohnes auf der Matte und packten Möbel und Umzugskisten ein. Und Aktionismus ist bekanntlich das beste Rezept gegen Kummer.

„Ich weiß im Moment nicht, wo ich hingehöre“, sagte mein Sohn dieser Tage:

Zuhause bin ich eigentlich schon weg und in meiner WG bin ich noch nicht angekommen.

„Du gehörst zu mir“, will ich sagen und weiß, dass es falsch ist. Denn, und hier bemĂŒhe ich den Spruch des libanesisch-amerikanischen Philosophen und Dichters Kahlil Gribran:

Deine Kinder sind nicht deine Kinder,
sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
(…)

„Das wird schon, das geht schneller als du denkst“, sage ich stattdessen und verspreche, ihn nĂ€chsten Sonntag zu besuchen.

Die FlĂŒgel sind schon da, aber jetzt mĂŒssen sie noch groß und krĂ€ftig werden. FĂŒr ihn und fĂŒr mich.

(Das Buch Gib mir Wurzeln, schenk mir FlĂŒgel gibt es bei Amazon.)

MdL Uli Sckerl verteidigt den grĂŒn-roten Sparhaushalt vor dem Hintergrund von 140 Milliarden Euro Schulden

CDU-Erbe: „Griechische VerhĂ€ltnisse sind da nicht weit weg“

Rhein-Neckar/Ladenburg, 03. Oktober 2012. (red/la) WĂ€hrend die SPD noch immer Geschenke versprĂ€che, wĂŒrden die GrĂŒnen darauf setzen dem WĂ€hler die bittere Wahrheit zu sagen. Bei der Kreisversammlung der GrĂŒnen am 20. September im Ladenburger Domhof erklĂ€rte Uli Sckerl, wie die Koalition das strukturelle Haushaltsdefizit 2020 in den Griff bekommen will und trotzdem gestalten will. Die CDU habe ĂŒber Jahrzehnte defizitĂ€r gewirtschaftet und einen desolaten Schuldenstand von 140 Milliarden Euro hinterlassen.

Von Reinhard Lask

Der Haushalt Baden-WĂŒrttembergs umfasst dieses Jahr 38,8 Milliarden Euro. Die Verschuldung des Landes betrage 140 Milliarden Euro. Finanziell gesehen hatte der grĂŒne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl nur schlechte Nachrichten zu verkĂŒnden.

Vertuschte Schulden

Die grĂŒn-rote Landesregierung habe beim Kassensturz 2011 eine strukturelle DeckungslĂŒcke in Höhe von 2,5 Milliarden Euro entdeckt.

Wir geben jedes Jahr 2,5 Milliarden Euro mehr aus, als wir einnehmen. Schwarz-gelb hat diese LĂŒcke jahrelang vertuscht. Griechische VerhĂ€ltnisse sind da nicht weit weg. Es ist ein unbequemer Job diese LĂŒcke wegzubekommen. Das wird auch zu Protesten bei vielen unserer Freunde geben.

Das grĂ¶ĂŸte Problem beim Sparen sei, dass das Land auf die meisten seiner Einnahmen und Ausgaben keinen Einfluss habe. Die meisten Steuern erhebe der Bund. Diese Einnahmen wĂŒrden nach bestimmten SchlĂŒsseln den BundeslĂ€ndern zugewiesen.

Personalausgaben sind ein SchlĂŒssel

Die Forderung „Erhöht doch einfach die Steuern“ könne ein Bundesland kaum umsetzen. 17 Milliarden Euro zahle das Land allein fĂŒr Löhne, GehĂ€lter und Renten – 44 Prozent des Staatshaushaltes. 6,6 Milliarden erhielten die Gemeinden als Zuweisungen.

Das meiste davon ist fest vereinbart. Es gibt kaum Posten, die vom Land beeinflusst werden können. Die meisten davon sind Pflichtleistungen, nur wenige sind freiwillige Leistungen, die man streichen kann. Hinzu kommt ein milliardenschwerer Sanierungsstau bei den Hochschulen oder Kliniken. Wir können also die 2,5 Milliarden Euro umfassende StrukturlĂŒcke nicht abbauen, ohne an die GehĂ€lter und Personalausgaben ranzugehen.

Allerdings will die Landesregierung die 227.000 Personalstellen des Landes ohne betriebsbedingte KĂŒndigungen reduzieren.

Wir werden die demografische Rendite und die hohe Zahl von AltersabgÀngen bis 2020 mitnehmen.

Sprich: Wenn Mitarbeiter in Rente gehen, gibt es fĂŒr diese Stellen keine Nachfolger. Die Polizei soll von weiteren Sparmaßnahmen ausgenommen bleiben – zumindest im kommenden Doppelhaushalt:

Mit der schwierigen Reform hat die Polizei ihren Beitrag zur Konsolidierung geleistet.

Auch im Bildungsbereich, soll es keine weiteren MittelkĂŒrzungen geben. Dabei verteidigte Sckerl die Abschaffung der StudiengebĂŒhren:

150 Millionen Euro StudiengebĂŒhren weniger einzunehmen ist finanzpolisch zwar eine SĂŒnde, war sozialpolitisch aber absolut richtig.

Bei den Schulen sollen die vorhandenen Lehrer effektiver eingesetzt werden. Lehrer mĂŒssten viel zu oft unterrichtsfremden TĂ€tigkeiten nachgehen. Deputats- und Lehrerstellensteuerungen sollen Lehrer an passende Stellen bringen. Die Situation sei auf dem Papier richtig gut:

Mit 1:14 besitzt das Land derzeit die höchste Lehrer-SchĂŒler-Relation in der Geschichte. Wichtig ist nun intelligentere Systeme einzufĂŒhren, dass dies auch unten ankommt.

Straffes Sparprogramm

Bis 2014 sollen 800 Millionen Euro der 2,5 Milliarden-Euro-LĂŒcke eingespart sein. Im Doppelhaushalt 2015/16 sollen es weiter 200 Millionen Euro werden. Danach sind strukturelle Maßnahmen geplant, um die restlichen 1,6 Milliarden Euro einzusparen. Ab 2017 will die Landesregierung – wenn sie denn wiedergewĂ€hlt wĂŒrde – auch die RegierungsprĂ€sidien umbauen und dabei die Verwaltung straffen.

Wir sind erste Regierung, die sich grundsĂ€tzlich an den Schuldenabbau macht. Wir sind auch die einzigen, die versuchen, das Sparen und Gestalten in Einklang zu bringen. CDU und FDP haben jahrelang Schiss gehabt dem WĂ€hler die Wahrheit zu sagen. MinisterprĂ€sident Erwin Teufel hat ĂŒbrigens die meisten Schulden gemacht.

Spitzen in Richtung SPD

Dabei verteilte Sckerl auch Spitzen in Richtung Koalitionspartner:

Wir GrĂŒne machen uns die HĂ€nde schmutzig, aber der Sozialdemokrat möchte Wohltaten verteilen und die Spendierhosen anhaben. Trotzdem werden wir dem BĂŒrger die unangenehmen Wahrheiten mitteilen. Wenn wir diese BewĂ€hrungsprobe schaffen, bleiben wir lange oben. Wenn ihr mit kritischen Gewerkschaftlern reden wollt, werden wir euch dabei unterstĂŒtzen. Wir machen das nicht im stillen KĂ€mmerlein.

Im Land herrsche weitgehende Unkenntnis darĂŒber, wie schlecht die Lage ist.

Mappus hat schöne schwarze Töne verbreitet. Die wurden breit und unkritisch in den Medien publiziert. Aber die meisten kennen nicht mal den Schuldenstand von 140 Milliarden Euro.

Leider mĂŒssten nun die GrĂŒnen die schlechte Botschaft ĂŒberbringen.

Und das ist keine vergnĂŒgungspflichtige Veranstaltung.

Streife im Quadrat

Mannheim, 25. Mai 2012 (red/pol) Die Polizei Mannheim sucht NachwuchskrĂ€fte. Einen besonderen Schwerpunkt möchte man auf Bewerber mit Migrationshintergrund legen. Besonders fĂŒr die Quadratestatt mit ihrer multikulturellen Bevölkerung, können diese Bewerber von Vorteil sein.

Information der Polizei Mannheim:

„Mit einem eigenen Internetauftritt und weiteren technischen Neuheiten ist das PolizeiprĂ€sidium Mannheim auf Nachwuchssuche.
Unter www.streife-im-quadrat.de wurde ein attraktives Informationsangebot erstellt, das direkt auf den Kreis der Berufsinteressenten zugeschnitten ist.
Ein besonderes Augenmerk legt die Internetseite auf die Suche nach Bewerbern mit auslĂ€ndischen Wurzeln. „Wir sind eine offene Polizei und wollen den Vorteil einer kulturellen Vielfalt fĂŒr die Arbeit der Polizei nutzen. Durch den hohen Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund in Mannheim haben wir gute Chancen, geeignete Bewerberinnen und Bewerber fĂŒr uns zu gewinnen“, antwortet Projektleiter Joachim Scholl, Leiter des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt.
Damit die Web-Site gut frequentiert wird, wurde auf allen Streifenwagen des PolizeiprÀsidiums ein QR-Code angebracht. Am Polizeiberuf interessierte Jugendliche können so mit ihrem Smartphone den Wegweiser zur neu gestalteten Internetseite einlesen.
„Wir haben sehr viele Kolleginnen und Kollegen gewinnen können, die sich bereit erklĂ€rt haben, bei dieser Nachwuchskampagne aktiv mitzuwirken.
Wichtig ist uns der Bezug zu Mannheim, was durch die Wahl des Logos und die Motive der erstellten Fotos und Videos deutlich zum Ausdruck gebracht wird“, betont PolizeiprĂ€sidentin Caren Denner.
Das Internetangebot unter www.streife-im-quadrat.de beinhaltet neben einem Einstellungscheck auch aktuelle Termine zu Informationsveranstaltungen und Bewerbertrainings. „Zu fast allen Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Polizei können wir auf unserer Seite eine Antwort prĂ€sentieren“, so Projektmitglied Michael Schwenk.
Zur Steigerung der Chancen bei der EinstellungsprĂŒfung wurden eigens fĂŒr die Berufsinteressenten Videos zum sportlichen Auswahltest der Polizei produziert und online gestellt. „Wir wollen unseren potentiellen Nachwuchs optimal auf die Tests vorbereiten und haben hierfĂŒr spezielle Trainings in unserem Beratungsangebot.
So lernen wir unsere zukĂŒnftigen Auszubildenden bereits frĂŒhzeitig kennen und können uns ein Bild ĂŒber ihren Fitnesszustand machen.“ erlĂ€utert Einstellungsberaterin Bianca Erbs.
In dem noch bis Ende 2012 laufenden Projekt sollen in Kooperation mit Institutionen und Vereinen sowie dem Migrationsbeirat der Stadt Mannheim außerdem Aktionsveranstaltungen durchgefĂŒhrt werden, mit dem Ziel, qualifizierten Nachwuchs zu finden.
Interessierte sind herzlich eingeladen, die Internetseite unter www.streife-im-quadrat.de zu besuchen.“
Regionale Jugendagentur „Job Central“ veranstaltet "Berufeparcours"

Weil der Job auch Spaß machen soll

Weinheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Am Dienstag, 7. Februar, von 9 Uhr bis 13 Uhr, veranstaltet „Job Central“ im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim einen Berufeparcours, bei dem die Jugendlichen spielerisch mit den AblĂ€ufen verschiedener Berufe vertraut gemacht werden.

An etwa 25 Stationen können die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausfĂŒhren und somit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen. Die SchĂŒler wĂ€hlen sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben aus, die sie gerne bearbeiten möchten und notieren sich anschließend auf einem Laufzettel, mit welchem Erfolg sie diese lösen konnten.

Es sind die Handgriffe, die spĂ€ter einmal in Fleisch und Blut ĂŒbergehen sollen. Das spiegelverkehrte Zeichnen zum Beispiel. Frisörinnen und Zahnarzthelferinnen brauchen das tĂ€glich. Einen Piepser anzuschließen, das wird fĂŒr einen Mechatroniker ebenso zum TagesgeschĂ€ft gehören wie das Tisch eindecken fĂŒr einen Restaurant-Fachangestellten. „Macht mir so etwas Spaß?“ „Geht mir das leicht von der Hand?“ „Liegt mir das?“

Das sind Fragen, die sich AchtklĂ€sslerinnen und AchtklĂ€ssler der Haupt- und Werkrealschulen der Region natĂŒrlich stellen: „Welcher Beruf passt einmal zu mir?“
Die Regionale Jugendagentur „Job Central“, die Jugendliche von der Bergstraße und dem vorderen Odenwald an das Berufsleben heranfĂŒhrt, bietet jetzt wieder einmal die Möglichkeit, Antworten zu finden.

Beteiligte Schulen sind die Karl-Drais-Schule, die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule, Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar, Ladenburg und die Friedrich-Schiller-Schule, Hemsbach.
MĂ€dchen und Jungen absolvieren den Parcours ĂŒbrigens getrennt, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen ausprobieren zu können. UnterstĂŒtzt wird „Job Central“ von der Jugendagentur Heidelberg, Ehrenamtlichen des WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.

Rhein-Neckar-Kreis sucht mehrere Azubis fĂŒr technische Berufe ab 2012


Heidelberg, 07. September 2011. (red/pm) Das Landratsamt als einer der grĂ¶ĂŸten kommunalen Arbeitgeber der Region sucht fĂŒr das Ausbildungsjahr 2012 noch motivierte und zuverlĂ€ssige Menschen fĂŒr mehrere AusbildungsplĂ€tze in den Berufen Vermessungstechniker/in, StraßenwĂ€rter/in und Forstwirt/in.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

Wer sich fĂŒr einen solchen Ausbildungsplatz interessiert, kann sich bis zum 15. Oktober 2011 mit den ĂŒblichen Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse schriftlich bewerben beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Haupt- und Personalamt, Postfach 10 46 80, 69036 Heidelberg. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de – Stichwort: Ausbildung oder von Thomas Böbel, Tel. 06221/522-1211.“

Auf Nachfrage erhielten wir folgende zusĂ€tzliche Informationen: Bewerber mĂŒssen fĂŒr die Ausbildung Vermessungstechniker/StraßenwĂ€rter mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen, fĂŒr die Vermessungstechnik sind eine mittlere Reife sowie gute Mathematik-Kenntnisse gewĂŒnscht. StraßenwĂ€rter und Forstwirte sollten Freude an der Arbeit im Freien haben und ĂŒber eine gute körperliche Konstitution verfĂŒgen.

FĂŒr jeden Beruf werden mindestens zwei AusbildugnsplĂ€tze angeboten, bevorzugt an SchulabgĂ€nger. Der Verdienst liegt bei rund 700 Euro im ersten Lehrjahr, 750 Euro im zweiten und 800 Euro im dritten Lehrjahr. Wenn freie Stellen vorhanden sind, ist eine Übernahme bei guter Leistung von Seiten des Landratsamt gewĂŒnscht.

Forstwirte absolvieren ihre Ausbildung am StĂŒckpunkt NeckargmĂŒnd, StraßenwĂ€rter bei der Straßenmeisterei Neckar-Bischofsheim, Vermessungstechniker in Heidelberg und bei der Außenstelle Sinsheim.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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