Freitag, 24. November 2017

Bebauungsplan liegt im Rathaus aus

Die Zukunft der Heppenheimer Straße

Weinheim, 17. November 2014. (red/ms) 240 Flüchtlinge sollen in Weinheim Unterkunft finden, 80 davon in einem Neubau in der Heppenheimer Straße. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2015 beginnen. Für die Stadt bedeutet das keinerlei finanzielle Belastung, da alle wesentlichen Kosten vom Landratsamt übernommen werden. Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat einen Entwurf zu dem Vorhaben beschlossen, der ab heute für drei Wochen im Rathaus ausliegen wird – in dieser Zeit können Anregungen und Bedenken bei der Stadtverwaltung eingebracht werden.  [Weiterlesen…]

Oberbürgermeister soll Alternative für Stadtmarketing prüfen

Altstadtgalerie wird zum Politikum

Weinheim, 18. September 2014. (red/ld) Souvenirs statt handgearbeiteter Goldschmiedekunst? Das wollte sich der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) am Mittwoch nicht bieten lassen. Eigentlich sollte vorberaten werden, dass das Stadt- und Tourismusmarketing ihre künftige Bleibe im Erdgeschoss am Marktplatz 1 um das Erdgeschoss am Marktplatz 3 erweitert. Gleichzeitig sollten 445.000 Euro Sanierungs- und Umbaukosten für die Räume beschlossen werden – knapp das Doppelte der anfangs veranschlagten 245.000 Euro. [Weiterlesen…]

Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt Wettbewerbsverfahren

Sporthallen am liebsten vom regionalen Architekten

Weinheim, 10. Juni 2014. (red/ld) Das Architektenbüro für die Sporthallen in Lützelsachsen und Oberflockenbach sollte aus der Region kommen – zumindest, wenn es nach den Wünschen der Ausschussmitglieder geht. Geht es aber nicht. Der Architektenwettbewerb muss EU-weit ausgeschrieben werden. Beauftragt wurde damit das Büro Bäumle Architekten/Stadtplaner aus Darmstadt. In der Ausgestaltung könnte der Wettbewerb aber regionale Firmen bevorzugen. [Weiterlesen…]

ATU beschließt Instandsetzungsmaßnahmen

Straßeninstandsetzung und Schlossmauersanierung geplant

Weinheim, 10. April 2014. (red/csk) Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) beschloss in seiner Sitzung am Mittwoch die Vergabe der Straßenbauarbeiten in Weinheim-Heiligkreuz an die Firma Carsten Grimmig GmbH aus Heidelberg. Auch die Vergabe der Arbeiten zur Sanierung eines Abschnitts der Schlossmauer wurde durch den Ausschuss genehmigt. Die Auftragsvergabe für diese Maßnahme soll erfolgen, sobald der Haushaltsplan Rechtskraft erlangt. [Weiterlesen…]

Neue Weststadt bis 2024

Sanierungsgebiet „Westlich Hauptbahnhof“ beschlossen

Weinheim, 21. März 2014. (red/ld) In den kommenden Jahren wird sich das Gebiet rund um den Hauptbahnhof drastisch verändern. Gestern beschloss der Gemeinderat die Ausweisung des Bereichs zum Sanierungsgebiet. [Weiterlesen…]

Weitere Flächen als Wohngebiet ausgewiesen

Weinheim, 12. März 2014. (red) Die Stadt verfügt seit 2003 über knapp 6.000 Quadratmeter freie Fläche im Ortsteil Hohensachsen. Ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1998 sieht für dieses Gebiet die Ansiedlung von Einzelhandel vor, der am besten nicht nur die anliegenden Anwohner versorgt, sondern auch noch die Nachbarorte – allerdings ließ sich in den letzten Jahren kein interessierter Anbieter finden.

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Bürger sollen intensiv an der Planung der Asylbewerberunterkunft beteiligt werden

Weinheim, 12. März 2014. (red/pro) Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) hat heute beschlossen, noch im März eine öffentliche Veranstaltung abzuhalten, um die Bürger/innen in die Planung der Asylbewerberkunft an der Heppenheimer Straße einzubinden.

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Definitive Zahlen noch offen

Die 200 Asylbewerber kommen – auf zwei Standorte verteilt

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Küchen-Container in Schwetzingen.

 

Weinheim, 13. Februar 2014. (red) 200 Asylbewerber sollten in die Heppenheimer Straße kommen – jetzt sollen es nur noch bis zu 100 sein. Möglicherweise auch rund 100. Ein zweiter Standort wird noch gesucht. Landrat Dallinger wird die 2-Standorte-Lösung mittragen, Oberbürgermeister Heiner Bernhard ist verärgert. Das hören wir von unseren Quellen. Doch was wie letztlich beschlossen wird und ob das dem OB gefällt oder nicht, löst nicht weitere offene Fragen. Gestern hat der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) beraten – wieder mal nicht-öffentlich. [Weiterlesen…]

Fusion der evangelischen Kirchengemeinden

Neuer Wohnraum in Weststadt

Weinheim, 09. Januar 2014. (red/pm) In der Weinheimer Weststadt entstehen neue Wohnungen. Der Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt hat in seiner ersten Sitzung des Jahres den Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan gefasst, der die künftige Bebauung an der Stelle des Lukas-Gemeindehauses in der Schollstraße regelt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt für Einzug von Musikschule, Stadtarchiv und Volkshochschule

Neues Leben an alter Karillonschule

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau für das Magazin des Stadtarchivs.

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau für das Magazin des Stadtarchivs. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat gestern einstimmig beschlossen, dass die Musikschule und die Volkshochschule in das leerstehende Gebäude der Karillonschule ziehen werden. Zuvor sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 6 Millionen Euro vorgesehen. Für Diskussionen sorgte vor allem der Umzug des Stadtarchivs, für dessen Magazin ein Neubau im Hof des Schulgebäudes entstehen soll. Dies wurde bei sechs Enthaltungen beschlossen. Seit 1992 sind die Büros als „Zwischenlösung“ im Gebäude der Pestalozzi-Grundschule untergebracht. Die Magazine haben bereits Schimmelschäden erlitten. [Weiterlesen…]

Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt Bebauungsplanauftstellung für Nordanbindung Industriepark

„Mir gebet nix!“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Nordanbindung an den Industriepark kommt. Die Bahnbrücke am Langmaasweg muss bis 2014 abgerissen werden. Das sieht der Bebauungsplanvorentwurf vor, den der Ausschuss für Technik und Umwelt am Mittwoch beschlossen hat. Besonders kritisch betrachteten die Stadträte die Kostenverteilung zwischen der Firma Freudenberg und der Stadt. Nach ihrer Meinung profitiert hauptsächlich das Unternehmen von dem Bebauungsplan. Die größten Anteil der Kosten trägt aber die Stadt. [Weiterlesen…]

Beratung über die künftige Bebauung in „West II“

„Lage und Topographie nutzen“

Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm) Das Grundstück zwischen Muckensturmer Straße, der B3 und den bisherigen Grenzen des Gebietes „Hohensachsen West II“ ist fast 6.000 Quadratmeter groß und die Bebauung wird künftig von Hohensachsen prägen. Deshalb will die Stadtverwaltung die künftige Gestaltung des Grundstücks sorgfältig begleiten und öffentlich diskutieren. [Weiterlesen…]

Ausschuss für Technik und Umwelt

Bebauungsstruktur im Süden der Lützelsachsener Straße soll gesichert werden

Weinheim, 11. Januar 2013. (red/tt) Bei der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am Mittwoch war das einzige Thema die Sicherung der einheitlichen Bebauung am südlichen Rand der Innenstadt. Diese ist durch „großzügige  Einfamilienhäuser“ geprägt. Der Anlass des Aufstellungsbeschlusses entstand, weil ein Eigentümer sein großes Grundstück in diesem Bereich neu beplant. Dem Bebauungsplan Nr. 1/01-13 für das Gebiet „Lützelsachsener Straße – Süd“ wurde mehrheitlich beschlossen. Finanzielle Auswirkungen entstehen keine, da das Gebiet bereits bebaut und erschlossen ist und somit keine Erschließungskosten entstehen.

Ein Grundstückseigentümer im Bebauungsgebiet „Lützelsachsener Straße – Süd“ will entweder seinen Hauptwohnsitz nach Weinheim komplett verlegen und bauen oder das Grundstück verkaufen. Die Verwaltung hat Sorge, dass bei einem Verkauf ein Investor hier ein Gebäude mit maximal zulässigen Wohneinheiten planen könnte. Deswegen soll mit diesem Auftstellungsbeschluss des Ausschusses für Technik und Umwelt (ATU) die prägende Bebauung durch großzügige, villenartige Einfamilienhäuser im Süden der Lützelsachsener Straße gesichert werden.

Lützelsachsener Straße

Bebauungsgebiet Lützelsachsener Straße – Süd, Plan: Sitzungsvorlage des Ausschusses für Technik und Umwelt

Die bestehende Bebauungsstruktur zwischen Schubertstraße, Weinbergstraße, Leimengrübweg und Telemannstraße soll erhalten bleiben, um eine Verdichtung und Mehrbelastung des Verkehrs in der Lützelsachsener Straße entgegenzuwirken. Das Stadtbild der Stadt Weinheim soll durch das Gebiet am südlichen Rand der Innenstadt positiv beeinflusst werden. Die beiden Teilbereiche des Gebiets sind in sich homogen und in klarer Struktur bebaut.

Hintergrund der Planung

Der Hintergrund der Planung liegt darin, dass das Planungsgebiet nahe des Bereichs der Lützelsachsener Straße Nord liegt, dessen großzügigen Grundstücke mit großen, repräsentativen Gebäuden bebaut sind. Diese Struktur wurde 2005 im Bebauungsplan Nr. 121 festgelegt und soll übertragen werden. Südlich des Planungsgebietes schließt sich dagegen eine insgesamt uneinheitlichere Struktur mit mehr Wohnungen pro Gebäude an. Diese wurde insbesondere  am Klingenhohlweg in den Jahren 2009/2010 heftig wegen eines großen Bauvorhabens von Anwohnern und daraufhin auch im Ausschuss für Technik und Umwelt diskutiert. Nach einer Prüfung der Bebauung wurde festgestellt, dass diese kaum beeinflusst und rechtlich nicht reguliert werden kann.

Inhalte der Planung

Die Planung soll das Gebiet als reines Wohngebiet mit einer spezifischen städtebaulichen Struktur erhalten, aber gleichzeitig „gebietsverträgliche Entwicklungsmöglichkeiten“ zulassen. Die städtebauliche Struktur sieht grundsätzlich nur Einzelhäuser und nur in Ausnahmefällen Doppelhäuser vor. Zudem sind die Grundstücke mindestens zwischen 500 und 1.000 Quadratmeter groß und es sind maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude zulässig. Die Sicherung soll über eine Definition der Grundflächenzahl, der überbaubaren Grunstücksflächen und der maximalen Gebäudehöhen erreicht werden.

Verfahren

Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden, da es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung handelt, kein Vorhaben begründet ist und keine Beeinträchtigung von Gebieten mit gemeinschaftlicher Bedeutung oder von europäischen Vogelschutzgebieten besteht.

 

 

 

Kalkulationen für Ab- und Niederschlagswasser sowie Wirtschaftsplan der Stadtentwässerung beschlossen

Ausschuss für Technik und Umwelt erhält Zustimmung vom Gemeinderat

Weinheim, 21. Dezember 2012. (red/aw) Nach ausführlicher Vorberatung im Ausschuss für Technik und Umwelt, konnten zwei Wirtschafts-Themen vom Gemeinderat beschlossen werden. Die Kosten für Ab- und Niederschlagswasser bleiben stabil bzw. sinken und der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Stadtentwässerung für 2013 steht.

Der Gebührensatz für Schmutzwasser bleibt unverändert. Wie 2011 und 2012 müssen die Weinheimer Bürgerinnen und Bürger auch 2013 für den Kubikmeter Schmutzwasser 1,47 Euro Gebühr zahlen. Die Kosten für Niederschlagswasser sinken im nächsten Jahr sogar um vier Cent auf 0,72 Euro pro Kubikmeter versiegelter Fläche. Dies beschloss der Gemeinderat am vergangen Mittwochabend einstimmig. Der kalkulatorische Zinsatz wird für 2013 auf 4,49 Prozent festgesetzt. Eventuelle Über- oder Unterdeckungen bei der Gebührenabrechnung gehen in die Kalkulation der Folgejahre ein.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde der vorgelegte Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2013 des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Weinheim. Da der Bereich Stadtentwässerung als Sondervermögen mit Sonderrechnung geführt wird, ist für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufzustellen. Dieser beinhaltet einen Erfolgsplan, mit allen Erträge und Aufwendungen und einen Vermögensplan, der den Finanzierungsbedarf, die vorhandenen Finanzierungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthält.

Für das Jahr 2013 wurde ein Überschuss von 262.610 Euro kalkuliert. Das sind 268.200 Euro mehr als im Vorjahr. Für 2013 sieht der Vermögensplan Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6.025.720 Euro vor. Auf Investitionsmaßnahmen entfallen etwa 4.261.000 Euro. Nicht gedeckte Ausgaben müssten über Kredite finanziert werden. Dabei handelt es sich laut Wirtschaftsplan um ca. 3.921.640 Euro.

 

Bundesgerichtshof wird sich mit Rechtsbeschwerde der Stadt beschäftigen

Rechtsstreit wegen „Per“ am Bahnhof

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) Ist die Stadt Weinheim Anfang der 1970er Jahre ihrer Überwachungspflicht ausreichend nachgekommen, als eine Textil-Reinigung am Bahnhof ihren Hausanschluss an den kommunalen Kanal angebunden hat – mangelhaft, wie man heute weiß? Mit dieser Frage soll sich jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigen. Darüber haben die Verwaltung und der beauftragte Rechtsanwalt Axel Schüssler am Mittwochabend den Ausschuss für Technik und Umwelt informiert.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Mitglieder des Gremiums bestärkten die Verwaltung in diesem Schritt. Schüssler ergänzte, dass ein Erkenntnisverfahren vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe zwar bereits abgeschlossen sei. Nun wurde im Prozess mit der deutschen Bahn allerdings Rechtsbeschwerde eingelegt, damit der BGH eine Revision zulässt. Gleichzeitig konnte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in der Sitzung Entwarnung geben, was die drohende finanzielle Belastung der Stadt angeht. Der Badische Gemeinde-Versicherungsverband BGV habe sich bereiterklärt, den im Urteil des Landgerichtes Mannheim ausgewiesenen und vom Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigten Zahlungsbetrag (inklusive Verzinsung) in Höhe von rund 231 000
Euro zu tragen und in Vorlage zu treten bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens.

In der Tat, so der Tenor im Ratssaal, ist der seit Jahren schwelende Rechtsstreit zwischen der Stadt und der Bahn um die Kostenbeteiligung wegen der Bodenverunreinigungen am Bahnhof kompliziert. Rechtsanwalt Schüssler zeichnete in der Sitzung den Vorgang nach: Es beginnt 1951, in diesem Jahr verpachtete die Deutsche Bahn das Grundstück südlich des Bahnhofsgebäudes an einen Investor, derdort eine Ladenzeile errichtete – unter anderem eine Textil-Reinigung. Die Bahn ist immer Eigentümer des Grundstücks geblieben. Spätestens seit den frühen 1970er Jahren leitete die Textil-Reinigung – ohne Wissen der Stadt und gegen die rechtskräftigen Regeln der Abwassersatzung, also illegal – den giftigen Chlorkohlenwasserstoff Perchlorethylen, kurz „Per“, durch den Hausanschluss in den städtischen Kanal.

In den 1990er Jahren wurde die Verunreinigung bekannt, das Wasserrechtsamt des Rhein-Neckar- Kreises ordnete daraufhin eine Altlastensanierung an. So geschah es auch. Wie es sich später herausstellte, waren der Hauskanal und der Anschluss an den kommunalen Sammler mangelhaft. So war das giftige Abwasser ins Erdreich geraten. Die Sanierung ging weiter.
Es war im Jahr 2005 da flatterte beim Tiefbauamt plötzlich eine Rechnung auf den Tisch. Darin hieß es, die Stadt habe sich an den Erkundungskosten zu beteiligen. Hintergrund: Eine Klage gegen den früheren Reinigungsbetreiber war ins Leere gelaufen; die Firma gab es nicht mehr. Die Stadt war sich keiner Schuld bewusst und verweigerte die Zahlung. Daraufhin wurde sie von der Bahn verklagt – der Beginn des seit damals schwelenden Rechtsstreites.

Nun geht es darum, ob die Stadt seinerzeit, als die Reinigung ihren Anschluss vorgenommen hat, ihrer Überwachungspflicht genügend nachgekommen ist oder nicht. Weil der Rechtsstreit vor dem BGH noch anhängig ist, der Versicherungsverband hinsichtlich der Kosten nun in Vorlage getreten ist und der Stadt zunächst keine weiteren Kosten entstehen, war in der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt noch keine Beschlussfassung erforderlich.

Vertreter des Gremiums beschwerten sich über mangelhafte inhaltliche Information im Vorfeld der Sitzung. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner räumte in diesem Zusammenhang Versäumnisse ein und versprach Besserung.“

Weinheim stellt dafür einen Flächennutzungsplan auf

Windkraft zieht in die Kommunen ein

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) Die Stadt bringt frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) hat am Mittwochabend den Einstieg in ein Verfahren beschlossen, mit dem künftig der Bau von Windkraftanlagen auch auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Dafür ist die Erstellung eines Teil-Flächennutzungsplanes erforderlich. Der ATU sprach sich einstimmig für diesen Schritt aus.

Information der Stadt Weinheim:

„Gleichzeitig gab das Gremium der Verwaltung Rückenwind für eine erweiterte Bürgerbeteiligung, um die Akzeptanz einer Planung in der Bevölkerung zu erhöhen. „Wir werden bei diesem sensiblen Thema die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und anhören“, versicherte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner. Mit einem Teil-Flächennutzungsplan sollen Konzentrationszonen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden.

Grundlage für die Planung ist ein Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat. Darin sind zunächst sechs so genannte Freibereiche genannt, die nach den Auschlusskriterien für Windkraftanlagen als mögliche Standorte übrig bleiben. Sie befinden sich im Westen an der Gemarkungsgrenze zu Hemsbach, in der „Altau“, im Bereich des „Hirschkopf“, oberhalb von Lützelsachsen sowie im Odenwald bei Rippenweier und Oberflockenbach.

Das Verfahren soll begleitet werden von einer so genannten zweistufigen Bürgerbeteiligung. In deren Zuge soll es Ortstermine und Besichtigungen für jedermann geben; eine Podiumsdiskussion mit Einbindung der Interessensvertreter folgt. Die Bürgerbeteiligung ist für Januar und Februar 2013 vorgesehen. Im Frühjahr könnte dann die Richtungsentscheidung im Gemeinderat fallen, wie Weinheim mit der Winkraft weiter verfährt.“

Heizen mit heimischem Holz

Öko-Energie für öffentliche Gebäude

Weinheim, 10. Mai 2012. (red/pm) Energiewende vor Ort: Weinheim heizt im Ortsteil Rippenweier öffentliche Gebäude mit heimischem Holz.

Information der Stadt Weinheim:

„So sieht die Energiewende vor Ort aus: Die Stadt Weinheim geht im Odenwald-Ortsteil Rippenweier bei der Heizung für öffentliche Gebäude neue Wege.

Schon zur nächsten Heizperiode sollen die Keltensteinhalle und das Feuerwehrhaus von einer Holzhackschnitzelheizung versorgt werden, die ein benachbarter Bauernhof betreibt.

Der Landwirt, der selbst auch Forstwirtschaft betreibt, gewinnt die Hackschnitzel aus heimischem Wald. Die öffentlichen Gebäude werden über ein Nahwärmenetz versorgt.Teure und stromfressende Nachtspeicheröfen können dann ausgebaut werden.

Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt hat sich am Mittwoch einstimmig für diese neue Art der Energieversorgung ausgesprochen. Zwar muss die Stadt zunächst rund 68 000 Euro in die neue Heizungsanlage investieren. Allerdings wurde ausgerechnet, dass im Vergleich zur Nachtspeicherheizung pro Jahr rund 20 000 Euro gespart werden können. So werde sich die Investition in
wenigen Jahren amortisieren.

Die CO-2-Einsparung beträgt künftig pro Jahr etwa 134 Tonnen. Auf dem Dach der Keltensteinhalle wird außerdem eine Bürgersolaranlage errichtet.“

Ausschuss für Technik und Umwelt

Neues Rückhaltebecken am Hammerweg

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Ein neues Regenrückhaltebecken im Stadtteil Waid wurde gestern im Ausschuss für Technik und Umwelt genehmigt. Für die Planung entstehen Kosten in Höhe von 190.000 Euro.

Information der Stadt Weinheim:

„Weinheims Südwesten bekommt eine sicherere Abwassersituation – auch wenn im nächsten Jahr Zug um Zug das Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ bevölkert wird.

Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt genehmigte jetzt die Planung für ein neues Regenrückhaltebecken am Hammerweg im Stadtteil Waid.

Das Becken soll unterirdisch in der Nähe des künftigen S-Bahn-Haltepunktes Lützelsachsen liegen. Es steht in einer Verbindung mit einem weiteren offenen Regenüberlaufbecken südlich der
Schrebergärten und dem Ausbau eines bestehenden Pumpwerkes mit Regenüberlaufbecken.

Die Objektplanung kostet rund 190 000 Euro.“

Ausschuss für Technik und Umwelt

Omnibusbahnhof ZOB nimmt jetzt Fahrt auf

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Der Dürreplatz vor der Weinheim Galerie wird neu gestaltet. Für rund 70.000 Euro werden nun die ersten Gebäude, Verkehrsanlagen, Informationssysteme und Bussteigdächer für den neuen Zentralen Omnibusbahnhof geplant.

Information der Stadt Weinheim:

„Im Jahr 2013 wird der Öffentliche Personennahverkehr in Weinheim neu geordnet, Busse und Bahnen werden besser miteinander vernetzt – der Dürreplatz an der Weinheim Galerie wird neu gestaltet.

Erste Stufe hierzu, ist der Bau eines neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Hauptbahnhof.

Und auf diesem Weg nimmt die Stadt jetzt Fahrt auf, wie auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard im Gemeinderatsschuss für Technik und Umwelt bestätigte.

Nach zunächst langwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn sei man jetzt auf einem guten Weg, so der OB. Die Weichen stellte jetzt das Gremium, in dem er erste Planungsleistungen an ein Fachingenieurbüro vergab.

Für rund 70 000 Euro können nun Gebäude, Verkehrsanlagen, Informationssysteme und Bussteigdächer geplant werden.“

Ausschuss für Technik und Umwelt

Plan gegen den Lärm

Weinheim, 20. April 2012. (red/pm) Der von der Stadt und dem Ausschuss für Technik und Umwelt geplante „Lärmaktionsplan“ soll der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadt möchte die Hauptlärmquellen analysieren und durch entsprechende Maßnahmen den ständig steigenden Lärmpegel wieder absenken.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende Lärmbelästigung in der Stadt vorgehen.

Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt hat jetzt einen weiteren Schritt zu einem so genannten „Lärmaktionsplans“ beschlossen. Der Plan soll nun in der Öffentlichkeit breit diskutiert werden. Oberbürgermeister Heiner Bernhard warnte davor, zu große Erwartungen in den Plan zu setzen.

Die Stadt könne den Zustand analysieren, habe aber bei den Hauptlärmquellen – zum Beispiel der Bahn, den Bundesstraßen und Autobahnen – keine Handhabe einzugreifen.

Auch wenn Missstände festgestellt werden, könne die Stadt die verantwortlichen Behörden und Unternehmen nicht zur Behebung zwingen. Im Gremium herrschte Verärgerung über das Verhalten der Deutschen Bahn, die im Planverfahren ihre Emissionsdaten zurückhält.

Allerdings zeigt der „Lärmaktionsplan“ auch im aktuellen Stand eine Reihe von Ansätzen auf, die von der Stadt beeinflusst werden können, zum Beispiel eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Einfallsstraßen. Um solche Maßnahmen wird es unter anderem im weiteren Verfahren gehen.“