Dienstag, 17. September 2019

BUND kritisiert schleppende Umsetzung von ILEK

Trotz frühlingshafter Temperaturen keine blühende Bergstraße

Heidelberg, 04. März 2014. (red/pm) Die Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) „Blühende Badische Bergstraße“ kommt zu langsam voran, kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald. Das Projekt liegt seit einem Jahr auf Eis, da bis heute keine Besetzung des vorgesehenen hauptamtlichen Regionalmanagements stattgefunden hat. Aus Sicht des BUND werde damit die Chance vertan, die Zusammenarbeit der Gemeinden entlang der Bergstraße zum Wohl von Mensch und Natur voran zu bringen. [Weiterlesen…]

Ausstellung zu den Weinheimer Türmen

Zwei Türme unter einem Hut

Weinheim, 10. Februar 2014. (red/pm) Die Volkshochschule und die Künstlergruppe GEDOK haben sich mit den Weinheimer Stadttürmen beschäftigt. Das Ergebnis können Sie auf der Vernissage am 16. Februar betrachten. [Weiterlesen…]

Michael Mattig-Gerlach stellt Film und neues Buch vor

Keine Chance für Charles und Sidibé

Michael Mattig-Gerlach stellt sein Buch „Keine Chance für Charles und Sibide“ zum gleichnamigen, preisgekrönten Film vor. Foto: Stadt Weinheim


Weinheim, 05. Februar 2013. (red/pm) November 1994: Nach etwas mehr als 30 Jahren Entkolonialisierung hat man sich daran gewöhnt, dass es vom schwarzen Kontinent vor allem Katastrophenmeldungen gibt. Die Teilnehmer der Expedition „Afrika 94/95“ wollen trotzdem auf dem Landweg bis Benin und schließlich in die Côte d’Ivoire. Sechs Fahrzeuge, 33 Teilnehmer, darunter Litauer, ein Russe und ein Schotte, wollen sich auf das Abenteuer Afrika einlassen. Was er dabei erlebt hat, erzählt der Weinheimer Autor Michael Mattig-Gerlach am 23. Februar.

Information der Stadt Weinheim:

„Ein eigentlich unmögliches Unternehmen – das jetzt in Weinheim erzählt wird, am Samstag, 23. Februar, von einem, der es selbst erlebt und dokumentiert hat: Dem Weinheimer Journalisten, Kamerareporter und Autor Michael Mattig-Gerlach. Bei Fernsehaufnahmen im Regenwald wird die Unternehmung „Afrika 94/95“ auf eine Krankheit aufmerksam: Buruli Ulcus. Die tückische Krankheit verändert die ursprünglichen Planungen der Expedition und wirft ein bezeichnendes Licht auf die Entwicklungshilfe und den Zustand der medizinischen Versorgung in Westafrika – gerade jetzt angesichts der tragischen Umstände in Mali erlangen die Szenen eine fast schon makabre Aktualität.

Charles und Sidibé, den beiden kranken Kindern im afrikanischen Regenwald, kann schließlich geholfen werden. Und dem Rest Afrikas? Hat der auch eine Zukunft? Der Autor Michael Mattig-Gerlach, der die Film-Expedition damals anführte, hat seine Erlebnisse später in einem preisgekrönten Film und jetzt auch in einem Buch festgehalten. Die dreiteilige Dokumentation über Afrika 94/95 lief über 20 Mal in den Regionalsendern der ARD. 1999 bekam „Keine Chance für Charles und Sidibé?“ den Entwicklungshilfepreis der Bundesrepublik. Das Buch mit allen Hintergründen und Erlebnissen ist erst jetzt erschienen. Trotz der drastischen und bitterernsten Handlung ist dem Journalisten wieder eine Erzählung in flüssigem Stil geglückt.

Michael Mattig-Gerlach ist in Weinheim geboren und aufgewachsen. Er hat seit 1970 in Zeitung, Hörfunk, Fernsehtext und Fernsehen sein journalistisches Handwerk lernen und anwenden können. Reisefreudig und in der Arbeit auch auf Reisedokumentationen spezialisiert, richtete er ab 1992 sein Interesse auf den schwarzen Kontinent.

Bis 1998 war er häufig zu Fernsehaufnahmen in Westafrika und bekam dabei einen ganz anderen Blick auf den verlorenen Kontinent. Da Afrika auch stets ein mit Sorgfalt beachtetes Thema der Volkshochschule Badische Bergstraße ist, hat VHS-Leiterin Dr. Cristina Ricca gleich den Saal der VHS in der Luisenstraße für die Vorstellung zur Verfügung gestellt. Die kombinierte Vorstellung des Films und des Buchs am Samstag, 23. Februar, 18 Uhr, dauert etwa eine Stunde, danach sind Gespräche möglich. Der Eintritt ist frei, die VHS nimmt aber gerne Spenden für Bildungsgutscheine entgegen. Die Buchhandlung Schäffner bietet einen passenden Büchertisch zum Thema an.“

Oberbürgermeister unterstützt Projekt

Weinheim lässt die Bergstraße blühen

Das Entwicklungskonzept „Blühende Badische Bergstraße“ ist kostengünstig und wertet die Bergsträßer Kulturlandschaft auf


Weinheim, 13. Dezember 2012. (red/pm) Die Stadt Weinheim treibt das Entwicklungskonzept „Blühende Badische Bergstraße“ voran. Das hat jetzt der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt nach einem Vortrag von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bekräftigt.

Information der Stadt Weinheim:

„Gleichzeitig stimmte das Gremium einem Abschluss des „Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes ILEK“ in interkommunaler Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden zu. Vertreter aller Fraktionen lobten das städtische Engagement für die „Blühende Bergstraße“. Dr. Fetzner hat im Weinheimer Rathaus die „ILEK“-Geschäftsstelle eingerichtet, um den Prozess zu begleiten.

Vom Kreis und vom Land werde das Projekt unterstützt, so dass nur geringe Kosten auf die Stadt entfallen. Wie auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard betonte, erwarte sich die Stadt nicht nur eine Aufwertung der Bergsträßer Kulturlandschaft, sondern auch höhere touristische Anziehungskraft. Unter anderem strebt „ILEK“ auch einen zertifizierten Qualitätswanderweg von Dossenheim über Weinheim bis zur hessischen Landesgrenze an. „Das wird uns voranbringen“, glaubt OB Bernhard.“

Die Bergstraße soll schöner werden

Landrat Dallinger nimmt ILEK-Bericht entgegen

Matthias Güthler (rechts) übergibt Landrat Stefan Dallinger den ILEK Abschlussbericht.

Schriesheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Am Sonntag lud  Landrat Stefan Dallinger zur ILEK – Wanderung.  Trotz starker Regenschauer kamen etwa 100 Teilnehmer. Wer bis zum Endpunkt in Schriesheim kam, hatte die Gelegenheit, an einer Verlosung teilzunehmen. Weinheim gewinnt Rundflug.

Von Christian Ruser

Was ist ILEK?

ILEK steht für Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Unter dem Titel „Blühende Badische Bergstraße“ entwickeln die Bergstraßengemeinden Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim momentan ein Modellprojekt. Ziel ist es, die Bergstraße attraktiver zu gestalten.

Am 20. April 2011 hatten die Gemeinden die Firma Ökologie-Planung-Forschung aus Ludwigsburg beauftragt, die Möglichkeiten und Schwächen der Bergstraße zu untersuchen. Erforscht wurde das Potential für Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Landwirtschaftspflege sowie Erholung, Freizeit und Tourismus.

Geplant sind unter anderem das Anlegen eines durchgängigen Wanderwegs entlang der Bergstraße und eine teilweise Flurbereinigung. Bürgermeister Höfer berichtet, dass für dieses Jahr erste Neuordnungen am Kuhberg zwischen Dossenheim und Schriesheim und die Pflanzung von Kirschbäumen zwischen Schriesheim und Leutershausen geplant sind.

Großes Interesse an der Bergstraße

Zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts lud Landrat Dallinger zur Gartenwanderung ein. Es kamen über 100 interessierte Wanderer aus den Bergstraßengemeinden, aber auch aus Sinsheim, Weibstadt und Waghäusel. Landrat Dallinger selbst konnte nicht mitwandern. Dafür ging Bürgermeister Hansjörg Höfer mit gutem Beispiel voran. Mit ihm waren auch Gemeinderäte der Bergstraßengemeinden dabei.

Nach dreieinhalb Stunden kommen die Wanderer sichtlich beeindruckt in Schriesheim an. Dort werden sie mit Schriesheimer Wein und Bratwurst empfangen. Landrat Dallinger ist inzwischen auch in Schriesheim eingetroffen. Pünktlich zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts.

Der Weg war das Ziel. Aber nur die erste Etappe.

So sieht der Landrat das Modellprojekt und versichert der Bergstraße auch für die Durchführung der angeregten Projekte seine Unterstützung.

Im Anschluss werden unter den Mitwanderern Blumensamen, Grußkarten, Bildbände und Bio Apfelsaft verlost. Den zweiten Preis, ein Einkaufsgutschein für die Gärtnerei Huben, gewinnt die Dossenheimer Gemeinderätin Dr. Helga Waller-Baus. Der heißbegehrte Rundflug über die Bergstraße geht an Bernd Schulz aus Weinheim.

 

 

ILEK – Modellprojekt „Blühende Badische Bergstraße“

Heidelberg/Rhein-Neckar, 04. Mai 2012. (red/pm) Wandern in der freundlichen Landschaft der Bergstraße und gleichzeitig etwas über ILEK – Modellprojekt „Blühende Badische Bergstraße“ erfahren, dazu lädt Landrat Stefan Dallinger am Sonntag, dem 6. Mai 2012, alle Mitbürger und Mitbürgerinnen der Badischen Bergstraße herzlich ein. Die Veranstaltung geht von 14:00 – 18:30 Uhr, Treffpunkt ist die alte Turnhalle in Großsachsen, von dort wird zum Festplatz in Schriesheim gewandert, wo ab 17:30 Uhr die Übergabe des ILEK-Abschlussberichts und die Ziehung der Gartenquiz-Gewinner stattfinden.

„Blühende Bergstraße“ auf gutem Weg

Weinheimer Schloss

Weinheim/Bergstraße, 13. Oktober 2011.(red/pm) Das Zukunftsprojekt „blühende Bergstraße“ nimmt Gestalt an. Der Gemeinderats-Ausschuss in Weinheim bekräftigte die Ziele des interkommunalen ILEK-Konzeptes. Ein öffentlicher Informationsabend im November soll interessierten Bürgern Einblick in das Projekt geben.

Information der Stadt Weinheim:

Die „blühende Bergstraße“ ist keine Werbefloskel. Sie ist Markenzeichen und eine Chance, die Beschaffenheit der Kulturlandschaft zu erhalten. Deshalb ist auch das Integrierte Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) für die „Blühende Badische Bergstraße“ ein Zukunftsprojekt.

Das hat jetzt auch der Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt der Stadt Weinheim bestätigt. Nach einem Bericht von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in dieser Woche bekräftigte das Gremium die Ziele des ILEK-Konzeptes.

Zum Hintergrund: Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim erarbeiten derzeit das ILEK „Blühende Badische Bergstraße“. Dieses Konzept zur Regionalentwicklung wird in wichtigen Teilen durch Vertreter der betroffenen Gemeindeverwaltungen und Fachbehörden, sowie von Mitgliedern regionaler Verbände und Vereine entwickelt.

Nach einer Exkursion durch das Projekt-Gebiet im Frühjahr, haben die ILEK-Akteure während eines Workshops im Juli Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der Themenfelder Weinbau, Naturschutz und Tourismus analysiert.
Durch den regen Austausch sei nun eine gemeinde- und themenübergreifende Gesamtschau auf die Badische Bergstraße und ihre Entwicklungsmöglichkeiten entstanden, erklärte Fetzner.

Die Sicherung der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft als hochwertige Weinbauregion, als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und als attraktive Erholungslandschaft sei ein entscheidender Entwicklungsbereich von ILEK. Die Erreichbarkeit der Grundstücke durch geeignete Wege eine entscheidende Voraussetzung für die dauerhafte Bewirtschaftung und Pflege der Hanglagen an der Bergstraße.

Ebenso wird die Entwicklung eines durchgängigen Wegenetzes von Laudenbach bis Dossenheim angestrebt, das den Ansprüchen verschiedener Nutzergruppen wie Winzern, Wanderern und Radfahrern gerecht wird. Desweiteren gibt es das gemeinsame Ziel, sowohl die Bürger vor Ort als auch Touristen für die Badische Bergstraße zu begeistern.

Auf Basis der bislang erarbeiteten Ergebnisse sollen in den nächsten Monaten Projektideen entwickelt werden, die einen Beitrag zur Stärkung der Region leisten, erklärte Dr. Fetzner. Den Auftakt hierzu bildet eine Veranstaltung namens „Ideenschmiede“, zu der die Akteure des ILEK-Prozesses noch im Oktober nach Dossenheim eingeladen sind. Interessierte Bürger erhalten Informationen zum ILEK im Rahmen eines öffentlichen Informationsabends im November. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Anregungen und Ideen zur Regionalentwicklung an der Badischen Bergstraße vorzubringen.