Mittwoch, 21. Februar 2018

NĂ€chster Bauabschnitt wie geplant abgeschlossen – neue Toiletten und Fahrradboxen stehen schon

Mehr Service rund um den Bahnhof

Weinheim, 18. November 2014. (red/pm) In Weinheim kommt man als Reisender mit Bus und Bahn immer besser an. Beim Ausbau des Bahnhofsumfeldes ist die Stadt jetzt wieder einen guten Schritt weitergekommen. [Weiterlesen…]

Strecke Weinheim-Frankfurt fast fĂŒnf Stunden blockiert

IC-Unfall – massive Behinderungen

Weinheim/Karlsruhe/Rhein-Neckar, 05. MĂ€rz 2014. (red) GlĂŒck im UnglĂŒck hatten heute 200 FahrgĂ€ste eines Inter-City-Zugs von Weinheim nach Frankfurt. Zwischen Weinheim und Hemsbach touchierte der Triebwagen einen neben dem Gleis liegenden Schienenstrang. Personen wurden nicht verletzt. Ab 14:47 Uhr war die Strecke wieder frei. Durch die blockierte Strecke kam es zu 600 VerspĂ€tungsminuten. [Weiterlesen…]

Beginn der Baumaßnahmen im April

Ladenzeile weicht fĂŒr „ZOB“

Bereits jetzt haben die Abrissarbeiten an der Ladenzeile begonnen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 22. Januar 2013. (red/pm) WĂ€hrend im Moment in den politischen Gremien der Stadt ĂŒber die neuen Buslinien entschieden wird, die ab Dezember 2013 fahren werden, werden die wichtigsten technischen Weichen fĂŒr das Konzept gerade gestellt.

Information der Stadt Weinheim:

„In dieser Woche haben die Abrissarbeiten an der Ladenzeile begonnen, die seit einigen Jahren den Anblick des Hauptbahnhofs nicht gerade verschönert haben. Bis Ende Februar soll der eingeschossige Bau samt des baufĂ€lligen „gelben Pavillons“ gegenĂŒber abgerissen sein. Im April sollen dann die Baumaßnahmen am Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) beginnen. Über diesen „ZOB“ sollen kĂŒnftig sĂ€mtliche Buslinien der Stadt gefĂŒhrt und von dort mit den weiteren Verkehrsmitteln Bahn und OEG, spĂ€ter auch der S-Bahn verknĂŒpft werden. Bis zum entscheidenden Fahrplanwechsel am 1. Dezember 2013 soll der Bahnhof fertiggestellt sein. Der „ZOB“ hat auch direkte Auswirkungen auf die Innenstadt; denn nach einem Umzug an den Bahnhof kann die Verschönerung und Gestaltung des DĂŒrreplatzes an der Weinheim Galerie beginnen.“

Vermutlicher Bombenfund fĂŒhrt zu Streckensperrung der Bahn


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Heppenheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red) Die Polizei hat heute Abend einen 58 Jahre alten Mann deutscher Staatsangehörigkeit verhaftet, der im Verdacht steht, eine Bombe gebaut zu haben. Ob und wo ein Anschlag geplant war, ist zur Zeit noch unklar.

Von Hardy Prothmann

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt ist in einer Werkstatt des städtischen Bauhofs der Stadt Heppenheim ein verdächtiger Gegenstand durch Bombenspezialisen untersucht und sichergestellt worden.

Weil sich das Gebäude, in dem der Gegenstand entdeckt worden ist, in rund 20 Meter Entfernung zur Bahnlinie befindet, wurde die Bahnstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Zugausfälle und Verspätungen für tausende Pendler waren die Folge. Nähere Angaben, ab wann der Bahnverkehr wieder geregelt verlaufen ist, wurden nicht gemacht.

Die von der Polizei als „vorsorgliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ bezeichnete Maßnahme hatte unmittelbar vor Ort weitere Konsequenzen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut Polizei wurde ein rund 30 Zentimeter langes Metallrohr entdeckt, aus dem Drähte herausragten – eine vermutliche „Rohrbombe“. Nach Polizeiangaben war an diesem Rohr auch ein Zünder angebracht. In der Sache ermittelt nun das hessische Landeskriminalamt.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs hatte den „verdächtigen Gegenstand“ auf einem Gelände des städtischen Bauhofs gegen 17:00 Uhr entdeckt und dies der Polizei gemeldet.

Die Polizei vermutet, dass sich in dem Metallrohr möglicherweise Sprengstoff befindet – sicher ist dies allerdings nicht.

Gegen 20:00 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Tatverdächtiger verhaftet, der zur Zeit verhört wird. Nähere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Der Heppenheimer steht im Verdacht, die „verdächtige Konstruktion“ gebaut zu haben. Ob das Motiv persönliche Umstände sein könnten oder ein terroristischer Hintergrund besteht, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Sie verwies an die Staatsanwaltschaft als zuständige Ermittlungsbehörde.

Wir berichten bei neuen Erkenntnissen nach.

Volksabstimmung zu Stuttgart 21: Wenn Ja Nein und Nein Ja bedeutet – der Abstimmungszettel im Detail


Guten Tag!

Heddesheim, 08. November 2011. (red) Am 27. November können alle Wahlberechtigten BĂŒrger Baden-WĂŒrttembergs ĂŒber das „Gesetz ĂŒber die AusĂŒbung von KĂŒndigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen fĂŒr das Bahnprojekt Stuttgart 21“ abstimmen. Es gibt nur zwei Antwortmöglichkeiten. FĂŒr oder gegen das Gesetz. Im nachfolgenden möchten wir den Stimmzettel kurz anhand einer Animation erlĂ€utern.

Von Christian MĂŒhlbauer

„Stimmen Sie der Gesetzesvorlage ‚Gesetz ĂŒber die AusĂŒbung von KĂŒndigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen fĂŒr das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S21-KĂŒndigungsgesetz)‘ zu?

Wer am 27. November im Zuge der Volksabstimmung zur Wahl geht, wird sich dieser Frage gegenĂŒbersehen. Die Antwortmöglichkeiten sind dabei klar gefasst: Ja oder Nein.

Klingt einfach – ist es aber nicht, denn Ja bedeutet Nein zu Stuttgart 21 und Nein bedeutet Ja zu Stuttgart 21.

Abstimmung – Ja? Nein?

Wer sein Kreuz bei Ja macht, stimmt dafĂŒr, dass das „S21-KĂŒndigungsgesetz“ auf den Weg gebracht wird. Ein Ja-Votum ist also eine Stimme gegen Stuttgart 21.

Wer sein Kreuz bei Nein macht, stimmt gegen das „S21-KĂŒndigungsgesetz“. Ein Nein-Votum ist also eine Stimme fĂŒr Stuttgart 21.

Ungeachtet des Votums ist es notwendig, dass im Rahmen der Volksabstimmung ein Quorum erreicht wird. Das bedeutet, dass mindestens ein Drittel der wahlberechtigten Bevölkerung mit Ja abstimmen mĂŒssen. Das sind laut Angaben des Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg etwa 2,5 Millionen Menschen. Ist dies nicht der Fall, kommt es zum „unechten Scheitern“, weil das „Quorum“ nicht erfĂŒllt worden ist.

Ob dies erreicht werden kann, ist indes offen. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl 2011 erhielten die GrĂŒnen „nur“ 1,2 Millionen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei knapp ĂŒber 5 Millionen WĂ€hlern.

Unser animierter Stimmzettel zeigt, wie es geht:

Der Stimmzettel zur Volksabstimmung ĂŒber Stuttgart 21

Der Stimmzettel zur Volksabstimmung ĂŒber Stuttgart 21

Frau kollidiert mit Zug – lebensgefĂ€hrlich verletzt


Eine Frau ist heute in Weinheim unter einen Zug geraten - Polizei und RettungskrÀfte schirmen die Unfallstelle ab.

Guten Tag!

Weinheim, 26. Juli 2011. (red: aktualisiert) Heute ist eine 63-jÀhrige Frau aus einem kleinen Ort im Odenwald am Weinheimer Bahnhof nach einer Kollission mit einer Regionalbahn lebensgefÀhrlich verletzt worden. Die Frau wurde gerettet und im Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 14:30 Uhr an Gleis 3 im Bahnsteigbereich. Die Frau konnte von der Feuerwehr unter dem Zug heraus gerettet werden und wurde auf dem Bahnsteig notÀrztlich erstversorgt.

Die Feuerwehr Weinheim informierte spĂ€ter: „Um besser an die Verletzte Person heranzukommen wurde der Zug etwas nach vorne bewegt, bis ein Zugang möglich war. Außerdem wurde der Zug gesichert und der komplette Bahnhof fĂŒr den Zugverkehr gesperrt. Notarzt, Rettungsassistenten, FeuerwehrsanitĂ€ter und Polizeibeamte des Reviers Weinheim ĂŒbernahmen die medizinische Erstversorgung und bereitet die Rettung unter dem Zug vor.“

Feuerwehr und Polizei errichteten ein Sichtschutz und die Unfallstelle weitrÀumig abgesperrt. Mit Hilfe einer Schaufeltrage konnte die Person unter dem Zug gerettet und zur weiteren Behandlung auf den Bahnsteig gebracht werden. Hier wurde die Person weiter medizinisch betreut und versorgt, bis der Transport zum Rettungswagen möglich war, berichtet die Feuerwehr weiter.

Zwischenzeitlich wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 53 nachgefordert. Polizei und Feuerwehr bereiteten die Landung auf der Wiese am Busbahnhof vor dem BahnhofsgelÀnde vor.

Der Rettungshubschrauber landete auf dem GelÀnde des Busbahnhofs und transportierte die Frau, die unter anderem lebensgefÀhrliche Kopfverletzungen erlitten hat, ins Mannheimer Klinikum. Nach derzeitigem Informationsstand lebt die Frau.

Zum Unfallhergang konnte die Bundespolizei noch keine genauen Angaben machen – es ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Selbsttötungsversuch handelt. „Wir ermitteln selbstverstĂ€ndlich ergebnisoffen“, sagte der Pressesprecher der Karlsruher Behörde, Bernd Herlan, auf Anfrage. Ob es Zeugen gibt, ist bislang unklar.

Die lebensgefÀhrlich verletzte Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Mannheimer Klinikum geflogen.

Wer den Vorgang beobachtet hat, kann Angaben bei jeder Polizeidienststelle machen, vorzugsweise aber an die zustÀndige Bundespolizei in Mannheim, Telefon 0621/40049-0.

Die Feuerwehr Weinheim war unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht mit drei Fahrzeugen und zehn Mann vor Ort im Einsatz und wurde vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Axel Schuh beratend unterstĂŒtzt.

Anmerkung der Redaktion:
Gestern wurde am Bahnhof Heddesheim/Hirschberg ein 72 Jahre alter Mann durch eine Kollision mit einem GĂŒterzug getötet. Hierbei handelte es sich um einen Unfall. Der Mann aus Worms hatte versucht, die Gleise zu ĂŒberqueren. Siehe unseren Bericht vom 25. Juli 2011 dazu.

Tödlicher Unfall am Bahnhof


Tödlicher Unfall am Heddesheimer Bahnhof - RettungskrÀfte und Polizei im Einsatz

Heddesheim/Hirschberg, 25. Juli 2011. (aktualisiert) Heute Abend ist kurz vor 22:00 Uhr ein 72-jĂ€hriger Mann aus Worms auf den Gleisen des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg tödlich verunglĂŒckt. Die Polizei und die RettungskrĂ€fte sind noch vor Ort und haben den Bahnhof weitrĂ€umig abgesperrt.

ZunĂ€chst war unklar, ob es sich um eine Selbsttötung oder einen Unfall handelt: „Das ist fĂŒr uns vor Ort und in der KĂŒrze der Zeit kaum feststellbar“, sagte Polizeihauptkommissar Daniel Neideck, der Regionalgruppenleiter der Bundespolizei Mannheim.

Die Feuerwehr Großsachsen im Einsatz.

„Der ZugfĂŒhrer ist natĂŒrlich mitgenommen von dem Vorfall, hat aber eindeutig ausgesagt, dass der Mann von links, also der Hirschberger Seite, die Gleise ĂŒberqueren wollte“, sagte Herr Neideck uns gegenĂŒber: „Der Beschreibung nach gehen wir von einem tragischen Unfall aus.“

Der GĂŒterzug konnte nicht mehr rechtszeitig stoppen und erfasste den-  72-jĂ€hrigen Mann, der an der Unfallstelle verstorben ist: „FĂŒr den ZugfĂŒhrer ist das eine ausweglose Situation, selbst wenn er einige hundert Meter zuvor die Gefahr erkennt, kann er den Zug nicht mehr rechtzeitig stoppen.“

„Leider versuchen immer wieder Menschen Gleise zu ĂŒberqueren“, so Herr Neideck: „Es ist und bleibt eine tödliche Gefahr.“ So wie man eben schnell mal ĂŒber die Gleise will, ZĂŒge sind oft schneller da, als „man denkt“. Wer beim GleisĂŒberqueren erwischt wird, dem droht ein Bußgeld von 25 Euro: „Es gibt keinen direkten Weg zum AbkĂŒrzen ĂŒber die Gleise. Jeder Umweg ist besser und sicherer.“

Die Deutsche Bahn hat eigene "Unfallmanager" bei PersonenschÀden im Einsatz.

Im Einsatz ist die Feuerwehr Großsachsen/Hirschberg, da die Alarmierung der Leitstelle auf die „Großsachsener“ Seite wies. TatsĂ€chlich passierte der Unfall auf der Heddesheimer Seite des gemeinsamen Bundesbahnhofs.

Nach Angaben des „Unfallmanagers“ der Deutschen Bahn vor Ort und des Bahnpersonals war dies der erste Unfall im Bahnhof. Am Bahnhof wurde kurz nach 22:00 Uhr ein nĂ€chster Personenzug erwartet. Ein aufmerksamer Leser hat uns per email informiert, dass es am 09. April 2008 in der NĂ€he des Bahnhofs einen tödlichen Unfall gegeben hat.-  Wobei damals von „Personenschaden“ die Rede war, was auf Selbsttötung hindeutet.

Die Strecke Weinheim ĂŒber Heddesheim Richtung Mannheim wurde gesperrt, bis die Bergungsarbeiten abgeschlossen waren und der Zug weiterfahren konnte. Nach unseren Informationen kam der GĂŒterzug aus Frankfurt und wollte ĂŒber Mannheim-Friedrichsfeld weiter nach SaarbrĂŒcken. Der Tritteinstieg wurde beschĂ€digt, der Zug konnte nach Personaltausch aber die Fahrt fortsetzen.

Stadtbahn der Linie 5 entgleist


Weinheim, 05. Juli 2011. (red/pm) Am Montag, den 04. Juli 2011, kam es gegen 10 Uhr an der Haltestelle OEG Bahnhof Weinheim in Fahrtrichtung Weinheim zu einer Entgleisung einer Stadtbahn der Linie 5. Wegen der FahrtausfÀlle kam es zu VerspÀtungen.

Information der RNV:

„Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) setzte wĂ€hrend der Störung Pendelbusse zwischen der HĂ€ndelstraße und dem OEG Bahnhof Weinheim
ein.

Als Unfallursache schließt die RNV einen technischen Defekt nicht aus, genauere Erkenntnisse können jedoch erst im weiteren Verlauf gewonnen
werden. Personen kamen bei der Entgleisung nicht zu Schaden.

Auf der betroffenen Linie 5 kam es zu VerspĂ€tungen. Die Strecke wurde gegen 12.25 Uhr wieder freigegeben.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

„GĂŒnstiges Baugebiet“ wird teuer fĂŒr die Stadt


Guten Tag!

Weinheim, 01. April 2011. (red/pm) Um die Erschließung des Neubaugebietes „LĂŒtzelsachsen Ebene“ und die Vorbereitungen fĂŒr die „S-Bahn“ nicht zu verzögern, tritt die Stadt Weinheim in diesem Jahr in Vorlage, um den Neubau des Bahnsteiges Ost und einer LĂ€rmschutzwand voranzutreiben. Kosten: rund 1,1 Millionen Euro.

Bei der Maßnahme geht es darum, die Zugstrecke bereits zum Zeitpunkt der Besiedelung mit einer LĂ€rmschutzwand zu versehen. Fördermittel des Bundes fließen allerdings erst laut Zeitplanung der Bahn.

Rund 1,1 Millionen will die Stadt in diesem Jahr „vorschießen“, um die Maßnahme nicht zu gefĂ€hrden. Denn die Bahn als VorhabentrĂ€ger plant die Maßnahme erst zur Fertigstellung der S-Bahn in den Jahren 2014 und 2015, was wiederum schlecht mit den Bau- und Erschließungsmaßnahmen in „LĂŒtzelsachsen Ebene“ vereinbar wĂ€re. Der Gemeinderat segnete in seiner Sitzung am Mittwoch – wie zuvor schon der LĂŒtzelsachsener Ortschaftsrat – eine so von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise ab.

Soll durch LĂ€rmschutz aufgewertet werden: Baugebiet LĂŒtzelsachsen Ebene. Bild: weinheimblog.de