Samstag, 14. Dezember 2019

StraßenbĂ€ume leiden unter Trockenheit

Stadt bittet: Anwohner sollen mitgießen

Weinheim, 17. Juni 2014. (red/pm) Die Weinheimer StadtgĂ€rtner arbeiten unter Hochdruck, denn die StraßenbĂ€ume leiden unter der aktuellen Trockenheit.
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Stadt muss Eichen und Kastanien im Schlosspark fÀllen

Alte BĂ€ume sind nicht mehr sicher

Weinheim, 04. Februar 2014. (red/pm) Die Stadt Weinheim muss Eichen und Kastanien im Schlosspark fĂ€llen, um die Sicherheit der Passanten zu gewĂ€hrleisten. Die gefĂ€llten BĂ€ume sollen allerdings als „ÖkobĂ€ume“ fungieren: Vier Meter hohe StĂŒmpfe bleiben erhalten um Vögeln und Insekten weiterhin einen Lebensraum zu ermöglichen. [Weiterlesen…]

27 Pflanzungen und zwei neue Standorte

Stadt pflanzt neue BĂ€ume

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Die Zahl der Pflanzungen wird die Zahl der FĂ€llungen ausgleichen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 12. November 2013. (red/pm) Die Zahl der StadtbĂ€ume wird trotz einiger erforderlicher FĂ€llungen ĂŒber Winter nicht sinken. So sehen es die Planungen des GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamtes vor. [Weiterlesen…]

Stomausfall im Odenwald

Baum fÀllt auf Oberleitung

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Durch den Strom auf der Leitung fing der Baum bereits an zu glimmen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim, 10. Juli 2013. (red/fw) Gestern wurde der Feuerwehr Abteilung LĂŒtzelsachen – Hohensachsen kurz vor 08:00 Uhr gemeldet, dass in der Talstraße ein Baum auf die Oberleitung gefallen war. Die EnBW musste diese ausser Betrieb nehmen. [Weiterlesen…]

Stadt bekÀmpft die Eichenprozessionsspinner

Spinner adé

Weinheim. Bald kommen sie wieder, spĂ€testens wenn es ein paar Tage (und NĂ€chte) lang warm wird: Die Eichenprozessionsspinner, jene Raupen, die ganze BĂ€ume kahl fressen und auch noch einen unangenehmen Juckreiz verursachen können. [Weiterlesen…]

Aktion „Zukunftsbaum“ auch in Weinheim verwurzelt

Eine Silberlinde fĂŒr den Marienplatz

Weinheim, 17. April 2013. (red/pm) Es regnete, und danach kam die Sonne. Besser kann es einem Baum bei seiner Pflanzung gar nicht gehen. Die Silberlinde, die der Stadt jetzt vom Weinheimer Bauunternehmen Kirch-Wohnungsbau GmbH, gespendet worden ist, konnte gleich so richtig Wurzeln schlagen. [Weiterlesen…]

Unfallflucht endet am Baum

Alkoholisierter Fahrer verursacht 11.000 Euro Sachschaden

Weinheim, 3. Februar 2013. (red/pm) Ein 25-JĂ€hriger Fahrer eines Pkw verursachte am Sonntag um kurz nach 1 Uhr mehrfachen Sachschaden, als er ein parkendes Fahrzeug streifte und kurz darauf einen Peitschenlampenmast sowie einen Baum rammte. Die Polizei stellte beim Alkoholtest 1,82 Promille fest.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Am Sonntag kurz nach 01.00 Uhr streifte ein 25jĂ€hriger Pkw-Fahrer auf dem Parkplatz des Miramar in der Waidallee einen zum Parken abgestellten Skoda Fabia. Obwohl an diesem ein Sachschaden von 2000 Euro entstanden war, flĂŒchtete der 25jĂ€hrige von der Unfallstelle ohne sich um eine Schadensregulierung zu kĂŒmmern. Ein Zeuge hatte den Verkehrsunfall beobachtet und sich das Kennzeichen des 25jĂ€hrigen notiert.

Dieser befuhr die Waidallee in nördlicher Richtung und kam dann in der Linkskurve nach der Passage des BahnĂŒbergangs nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier fuhr er gegen einen Peitschenlampenmast und gegen einen Baum. Bei dem Aufprall wurden beide umgerissen und total beschĂ€digt, Schaden ca. 4000 Euro. An dem Pkw des 25jĂ€hrigen entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Auch dieser Unfall wurde von Zeugen beobachtet.

Eine Streife des Polizeireviers Weinheim, die auf der Anfahrt zu der zuvor gemeldeten Unfallflucht war, traf unmittelbar nach dem Unfall an der Unfallstelle ein. Diese konnten bei dem 25jĂ€hrigen bei der ersten Befragung deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmen, Alkoholtestergebnis 1,82 Promille. Dem 25jĂ€hrigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein FĂŒhrerschein wurde einbehalten.“

SchnurbÀume bekommen Nachwuchs


Der Japanische Schnurrbaum am Weinheimer Marktplatz

Weinheim, 28. Oktober 2011. (red/pm) Der Japanische Schnurrbaum auf dem Weinheimer Marktplatz bekommt Nachwuchs: Die Wurzeln des Baums sind in den letzten Jahren so krÀftig gewachsen, dass das Kopfsteinpflaster bis zu 30 Zentimeter nach oben gehoben wurde. Schon in den nÀchsten Wochen soll der alte Japanische Schnurrbaum durch einen etwa sechs Jahre jungen Baum ersetzt werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Im Alter werden auch BĂ€ume manchmal schwierig im Umgang. So wie der Japanische Schnurbaum, der seit rund 70 Jahren im unteren Bereich des Weinheimer Marktplatzes stand.

Seine Wurzeln waren in den letzten Jahren so krÀftig in Richtung BodenoberflÀche gewachsen, dass sie das Kopfsteinpflaster bis zu 30 Zentimeter weit nach oben gehoben haben.

Wurzeln bilden Unfallrisiko aus

„Ein Unfallrisiko, das so nicht bleiben konnte“, sagt Karl-Heinz Bernhardt, der Leiter des Weinheimer Tiefbauamtes. Die Stolperkanten waren zu gefĂ€hrlich.

In dieser Woche ging es nun dem Schnurbaum ans GeĂ€st: Mit dem Hubsteiger rĂŒckten die BaumgĂ€rtner des kommunalen Baubetriebshofs dem etwa 15 Meter hohen Baum zuleibe. Ast um Ast, Meter um Meter wurde er gekĂŒrzt, bis nur noch der Stumpf stehenblieb. Und auch der wird noch entfernt.

Der Nachwuchs lĂ€sst nicht lange auf sich warten. „Eine Nachpflanzung zu dieser Jahreszeit stellt kein Problem dar. Der neue Baum ist etwa sechs Jahre alt und wartet pflanzfertig in der alten GĂ€rtnerei“, erklĂ€rt Bernhard von Hirschheydt, der Baumexperte des GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamts.

Maßnahmen

Zuvor mĂŒsse der Standort allerdings aufwĂ€ndig vorbereitet werden, bevor bis Mitte November neu gepflanzt werden kann. Die Pflanzgrube wird nun besonders großflĂ€chig ausgehoben, mit einem speziellen Substratgemisch gefĂŒllt und als Vorsichtsmaßnahme mit einem Wurzelschutzvlies ausgelegt, so dass die Wurzeln ihren Weg eher nach unten suchen.

BelĂŒftungsrohre sollen dem Baum am innerstĂ€dtischen und daher schwierigen Standort außerdem beim Gedeihen helfen. Das sei Stand der Technik bei StraßenbĂ€umen, erklĂ€rt Bernhard von Hirschheydt. Dann wird neu und ebenerdig gepflastert.

Der Platz vor dem frĂŒheren FrisörgeschĂ€ft Eberle sei nur der Anfang gewesen, erklĂ€rt auch das Tiefbauamt. Auch an anderen Stellen der Marktplatzterrassen attackieren die Baumwurzeln das Pflaster.

Suzessive sollen in den nĂ€chsten Jahren weitere BĂ€ume ersetzt werden. NatĂŒrlich nicht ohne Ersatz. Fest steht aber, sagt Bernhard von Hirschheydt: „An den Japanischen SchnurbĂ€umen halten wir fest, das gehört zum Bild des Marktplatzes.“

Unbekannte wollten SĂ€ulenpappel fĂ€llen – Schaden geht in die Tausende


Weinheim, 1. Juni 2011. (red/pm) Die BrutalitĂ€t und die Skrupellosigkeit erschrecken mich am meisten“, klagt Bernhardt von Hirschheydt, Baumexperte im Weinheimer GrĂŒnflĂ€chenamt. Seine Kollegen des Weinheimer Bauhofs machten am frĂŒhen Dienstagmorgen eine unliebsame Entdeckung. Unbekannte TĂ€ter hatten wahrscheinlich in der zurĂŒckliegenden Nacht der dort stehenden elf Jahre alten SĂ€ulenpappel einen vernichtenden Schaden zugefĂŒgt.

Bereits im Januar wurden BĂ€ume am Multring und der ZeppelinbrĂŒcke verletzt. Ob ein Zusammenhang besteht, ist laut Polizei nicht klar, aber möglich.

Information der Stadt Weinheim:

BeschĂ€digte Pappel an der RömerbrĂŒcke.

„Offenbar mit einer Axt hatten die Unbekannten den etwa 90 Zentimeter dicken Stamm des Baumes schwer beschĂ€digt. Möglicherweise sollte die Pappel gefĂ€llt werden. „Der Baum kann das nicht ĂŒberleben“, attestierte von Hirschheydt. Die Pappel wird in den nĂ€chsten Tagen entfernt. Sie war 2002 von der Stadt gepflanzt worden, damals als Ersatz einer Ă€lteren mĂ€chtigen SĂ€ulenpappel, die gemeinsam mit der denkmalgeschĂŒtzten Eiche den historischen Platz an der RömerbrĂŒcke prĂ€gt.

„Das muss richtig mit Vorsatz passiert sein“, Ă€rgert sich Michael Langhammer, der Leiter des Weinheimer GrĂŒnflĂ€chenamtes. Denn die ÜbeltĂ€ter mĂŒssen Werkzeug mit an die RömerbrĂŒcke gebracht haben. „Das sieht nicht nach einem Taschenmesser aus.“

Der Baum hatte einen Wert von einigen Tausend Euro. Deshalb will die Stadt die TĂ€ter auch unbedingt ĂŒberfĂŒhren und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Montagabend oder in der Nacht auf Dienstag im Bereich der RömerbrĂŒcke verdĂ€chtige VorgĂ€nge bemerkt hat, soll sich bitte mit dem Weinheimer GrĂŒnflĂ€chenamt unter 06201-82 527 in Verbindung setzen oder per Mail gruenflaechenamt@weinheim.de.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Sachschaden wegen Dachschaden – Idioten reagieren sich an BĂ€umen ab


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge BĂ€ume am Multring und im Kreuzungsbereich zur ZeppelinbrĂŒcke Opfer von Vandalismus, wie das GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

Von Hardy Prothmann

Dem jungen Baum wurde die Krone abgerissen. Bild: Stadt Weinheim

Immer wieder kommen solche Meldungen auf den Redaktionstisch. Die Stadt Weinheim informiert:

„Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge BĂ€ume am Multring und im Kreuzungsbereich zur ZeppelinbrĂŒcke Opfer von Vandalismus, wie das GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

So wurde an einer jungen Eiche gegenĂŒber von „Auto Reiff“ komplett die Krone abgebrochen. In der NĂ€he der Abfahrt zum Stadion wurden so genannte „Dreiböcke“ zerstört, die den jungen BĂ€umen beim Wachsen helfen sollen.

Ingesamt entstand durch den Vandalismus ein Schaden von rund 500 Euro. Wer Zeugenangaben machen kann und etwas VerdĂ€chtiges beobachtet hat, möchte bitte auf dem Weinheimer GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamt anrufen (Bernhard von Hirschheydt, Telefon 06201-82400).“

Warum passiert so etwas? Wer macht das? Wieso und warum und ĂŒberhaupt? Man ist fassungslos ĂŒber solche als „Vandalismus“ beschriebenen Taten.

Muss man das verstehen? Schwere Jugend? Zu viel Alkohol? Schlechten Tag gehabt?

Und doch muss man wohl zur Kenntnis nehmen, dass es leider viele Menschen gibt – und nicht nur junge – die ihren Frust auf was auch immer vollstĂ€ndig sinnlos an GegenstĂ€nden und manchmal auch andere Menschen ablassen.

Und es ist gut und richtig, aufmerksam durchs Leben zu gehen und solche VorfĂ€lle zu melden. Damit die TĂ€ter im Rahmen der Gesetze dafĂŒr bestraft werden. Und ihnen gezeigt wird, wie asozial und dumm solche Gewaltakte sind.

VerstĂ€ndnis muss man fĂŒr solch dumpfe Zerstörungswut nicht haben. Sie richtet sich gegen die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Dazu ist sie feige und erbĂ€rmlich.