Freitag, 06. Dezember 2019

OB Bernhard stellt Projekte beim Bildungskongress vor

Weinheim bei den Bildungs-HauptstÀdten

Weinheim, 11. November 2012. (red/pm) Weinheim spielt bei den deutschen HauptstĂ€dten der Bildung in der Bundesliga mit. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, in persona auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, stellt die Projekte und AktivitĂ€ten seiner Stadt in diesen Tagen gleich zweimal in wichtigen Kongressen und Gremien vor. Dort ist er jeweils eingeladen, um aus der Bildungsregion Weinheim zu berichten – und damit Beispiele fĂŒr andere Kommunen und Regionen zu geben.

Information der Stadt Weinheim:

„Mit seinem BildungsbĂŒro, der Weinheimer Bildungskette und seiner kommunalen Steuerung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben sowie seiner Stellung in der bundesweit vernetzten AG „Weinheimer Initiative“ genießt Weinheim im Kreis von Bildungsexperten einen besonders guten Ruf. Am Donnerstag und Freitag gehörte der Weinheimer Rathauschef beim Bildungskongress des Deutschen StĂ€dtetages in MĂŒnchen zu den Gastrednern und Moderatoren eines Workshops
„Übergangsmanagement Schule-Beruf“. Außer Heiner Bernhard saßen Waltraud Bonekamp, StadtrĂ€tin fĂŒr Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund, sowie Roland Matzdorf, Abteilungsleiter Berufliche Bildung im Arbeitsministerium von Nordrhein-Westfalen, auf dem Podium.

Bernhard beschrieb dort unter anderem: „Nach unseren Erfahrungen gelingt der Übergang am Besten im Rahmen einer integrierten Gesamtstrategie. Sie betrachtet den Übergang Schule-Beruf nicht als isolierte Gestaltungsaufgabe, sondern gestaltet Förderkonzepte und Angebote entlang der Bildungsbiografie des Kindes und des Jugendlichen, also von der frĂŒhkindlichen Bildung und Erziehung bis zu einer stabilen Integration in die Arbeitswelt.“ Er wĂŒnschte sich dabei aber auch einen verbesserten „Kommunen-Land-Dialog auf Augenhöhe“. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kommune und Land sei eine Kernbedingung fĂŒr gelingende Übergangsgestaltung. Der OB kam ĂŒbrigens direkt aus der Praxis beim Bildungskongress an. Am Mittwochabend leitete er im Rathaus noch den Kinder- und Jugendbeirat, der sich unter anderem mit den Weinheimer Projekten der frĂŒhkindlichen Bildung beschĂ€ftigte – noch am gleichen Abend ging der Zug nach MĂŒnchen.

In der kommenden Woche ist Weinheims OB nochmal auf „Tour de Bildung“, diesmal in Reutlingen. Dort tagt der Bildungsausschuss des StĂ€dtetages Baden-WĂŒrttemberg, und Bernhard wurde fĂŒr ein Kurzreferat angefragt. Dabei geht es um die Position der Großen Kreisstadt Weinheim, die – wie Wertheim am Main – das Impulsprogramm „Bildungsregionen in Baden-WĂŒrttemberg“ unterhalb der Kreisebene umsetzt. Diese Erfahrungen können eventuell bei der Entwicklung eines neuen Landesprogramms nĂŒtzlich sein. Heiner Bernhard wird davon berichten, dass diese Zuordnung durchaus positive Folgen hat. „Die Angebote können dadurch aus der unmittelbaren Bedarfsperspektive des Kindes entwickelt werden.“