Donnerstag, 12. Dezember 2019

Nicht optimal - aber praktikabel

Betreuung außerhalb des Unterrichts an Gelberg-Grundschule

Weinheim, 16. Juni 2014. (red/pm) Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Joachim-Gelberg-Grundschule erhalten im kommenden Schuljahr eine Betreuung auch außerhalb der Unterrichtszeiten. Die Lösungen sind nach Aussage der Stadt nicht optimal. Weiterhin wird nach nachhaltigen Lösungen gesucht. Im Raum steht dabei auch weiterhin die Entwicklung der Schule zu einer Ganztagsschule. [Weiterlesen…]

Karrillon-SchĂŒler besuchen ab dem Schuljahr 2013/14 die DBS

Alles spricht fĂŒr einen sanften Übergang

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) „Oberstes Leitziel ist, dass es fĂŒr die SchĂŒler die beste Lösung ist.“ So hat jetzt Schulrat Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim eine bevorstehende VerĂ€nderung in der Weinheimer Schullandschaft beschrieben. Weil es immer weniger Anmeldungen und damit immer weniger SchĂŒler an der Karrillon-Werkrealschule gibt, werden die Karrillon-SchĂŒler ab dem Schuljahr 2013/14 mitsamt einem Großteil ihrer Lehrer an die Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wechseln.

Information der Stadt Weinheim:

„Wir empfinden das als Bereicherung“, erklĂ€rte Gudrun Aisenbrey, die Schulleiterin des dortigen Schulverbundes. Vertreter der Schulen, Schulrat Ebel und Carmen Harmand, Leiterin des Weinheimer Bildungsamtes, erklĂ€rten jetzt gemeinsam, dass sie keine Probleme beim Zusammengehen der beiden Werkrealschulen erwarten. „Das wird ein gelungener Übergang sein“, so Karrillon-Rektorin Susanne Amler, „wir haben jetzt schon viel Hand in Hand angepackt, unsere Konzepte sind sehr Ă€hnlich“. Ebel berichtete, dass der landesweite Trend nach dem Wegfall der Grundschulempfehlung schon eine Weile gegen Haupt- und Werkrealschulen verlaufe. „Woanders gibt es solche Zusammenlegungen schon lange und öfter, in Weinheim tritt das spĂ€ter ein, weil die gute pĂ€dagogische Arbeit da viel ausgeglichen hat“, so der Schulrat.

Vor allem beim Thema Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zum Beruf sei Weinheim ein vorbildlicher Bildungsstandort. Carmen Harmand verwies darauf, dass die Zusammenlegung am Standort DBS auch ein Ergebnis des Moderationsprozesses Schulentwicklung Weststadt sei. „Es gibt keinerlei BerĂŒhrungsĂ€ngste“, garantierte Uschi SchĂ€fer, Leiterin der DB-Werkrealschule. Allerdings werde man die „Karrillonier“ mit speziellen Trainings auf die deutlich grĂ¶ĂŸere Schule vorbereiten. „Das wird ein sanfter Übergang“, ist sich Endrik Ebel sicher. „Doppelt froh“, sagte Carmen Harmand, sei sie jetzt, dass der Gemeinderat im FrĂŒhjahr drei neue Schullsozialarbeiterstellen bewilligt habe. Die neuen professionellen Begleiter werden die Schulfusion auf beiden Seiten vorbereiten und unterstĂŒtzen.“