Sonntag, 26. Mai 2019

Kretschmann: Ein spannendes Experiment

Online-Fragestunde mit dem MinisterprÀsidenten

Rhein-Neckar/Stuttgart, 12. April 2013. (red/ms) Heute Abend wird der MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann erstmalig auf der Website www.baden-wuerttemberg.de eine Stunde lang im Live-Stream sprechen. Ab 18.45 Uhr wird man ĂŒber ein Online-Formular Fragen zu den Themen Energiewende, Bildung und Stuttgart 21 stellen können, ab 19.00 Uhr wird Herr Kretschmann antworten. [Weiterlesen…]

Neujahrsempfang der CDU Weinheim mit Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick


Guten Tag!

Weinheim, 31. Januar 2011. (pm) Am vergangenen Samstag hatte der CDU Stadtverband Weinheim zum Neujahrsempfang ins Alte Rathaus eingeladen. Hauptthema war die Bildungspolitik.

Information des CDU Stadtverbands Weinheim:

„Zum gemeinsamen Neujahrsempfang mit dem Landtagsabgeordneten Georg Wacker konnte der CDU Stadtverband im Alten Rathaus mehr als 150 GĂ€ste begrĂŒĂŸen. Als Ehrengast stellte Wacker „seine Chefin“, die Kultusministerin des Landes Baden-WĂŒrttemberg, Prof. Dr. Marion Schick vor.

In seiner kurzen Ansprache ging er auf die Bedeutung des bĂŒrgerschaftlichen Engagements in Baden-WĂŒrttemberg ein, wo sich 51% der Einwohner, und damit deutlich mehr als im bundesweiten Durchschnitt von 36%, ehrenamtlich betĂ€tigen.

So habe sich die EU-Kommissarin Viviane Reding bei einem GesprĂ€ch ĂŒber die Entwicklung in Baden-WĂŒrttemberg informiert und das Land zum Vorbild fĂŒr die gesamte EuropĂ€ische Union erklĂ€rt. Als wichtige Voraussetzung nannte Wacker, dass junge Menschen frĂŒh Verantwortung ĂŒbernehmen. Die „Schule als Ort der Persönlichkeitsbildung“ könne dabei jedoch „nicht alles leisten“, vielmehr mĂŒsse auch in den Familien, den Vereinen und den Unternehmen entsprechend unterstĂŒtzt und ermutigt werden.

Marion Schick und Georg Wacker. Archivbild

In ihrer kurzweiligen Ansprache, in der sie bildungspolitische Fragestellungen sowohl an ihrer eigenen Biographie als auch den Besonderheiten der Weinheimer Bildungslandschaft (Stichwort Weinheimer Bildungskette) spiegelte, skizzierte die Ministerin ihr bildungspolitisches Programm fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg. Leitmotiv war die „individuelle Bildungsbiographie“, die dem einzelnen Menschen die bestmöglichen Entwicklungschancen bietet. Den Forderungen nach einer verlĂ€ngerten Grundschulzeit und einer RĂŒckkehr zum neunjĂ€hrigen Gymnasium stellte Sie das Konzept „Kein Abschluss ohne Anschluss“ entgegen, das es jedem SchĂŒler ermöglicht, bis zur Hochschulreife zu gelangen.

Die Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule begrĂŒndete sie mit dem Ziel, den mittleren Bildungsabschluss zum Mindeststandard zu machen. Dies sei angesichts von fortschreitender Globalisierung und demographischem Wandel fĂŒr die ZukunftsfĂ€higkeit des High-Tech-Landes Baden-WĂŒrttemberg unverzichtbar. Eines war ihr dabei besonders wichtig: „Der Wohlstand in unserem Land wird von allen erarbeitet. Der Mensch beginnt nicht erst beim Abitur.“ Ihr tĂ€ten Kinder leid, die sich am Gymnasium quĂ€len, weil die Eltern es so wollen, anstatt an einer Realschule mit den praxisorientierteren LehrplĂ€nen aufzublĂŒhen.

Im zweiten Teil ihrer Rede beschĂ€ftigte sie sich mit Zahlen. UnverblĂŒmt stellte sie fest, dass sich der Erfolg oder Misserfolg der Bildungspolitik nicht alleine am ausgegeben Geld messen lasse. Zwar brauche sich das Land angesichts eines historischen Höchststandes mit 93.500 Lehrern, einem Anteil von 25% des Landeshaushaltes fĂŒr Bildung und Jugend, und nur 2,7% Jugendarbeitslosigkeit nicht zu verstecken. Andererseits komme ihr in der Diskussion der Dank an die Lehrer zu kurz. Als Neujahrswunsch gab sie allen Anwesenden die Verpflichtung mit auf den Weg, sich persönlich bei einem Lehrer oder einer Lehrerin fĂŒr die geleistete Arbeit zu bedanken.

Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von einem hochkarĂ€tigen Posaunenquartett der Staatlichen Hochschule fĂŒr Musik in Mannheim sowie dem herzerfrischenden Chor der Friedrichgrundschule unter der Leitung von Volker Schmidt-BĂ€umler.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog