Donnerstag, 23. November 2017

Vollsperrung der Birkenauer Ortseinfahrt

Ein sicherer Weg für Radfahrer

Weinheim, 08. Juli 2014. (red/pm) Die Gelegenheit für Straßenarbeiten ist jetzt günstig, deshalb wird der Fahrstreifen von Birkenau bis zur B3 weitergezogen. [Weiterlesen…]

Live-Musik am 05. Juli

Stadtfest-Party mit „Sam Jam“

Weinheim, 02. Juli 2014. (red/pm) Am 05. Juli gibt es auf dem Weinheimer Amtshausplatz Live-Musik bei freiem Eintritt. Die Party-Band „Sam Jam“ bringt mit ihrem Auftritt Stimmung auf das Stadtfest. [Weiterlesen…]

Neuer Radweg ab September

Sicherer rollen durchs Birkenauer Tal

Weinheim, 01. August 2012. (red/pm) Stadt richtet im September einen neuen Radweg ein. Weitere Verbesserungen sind in Vorbereitung.

Information der Stadt Weinheim:

So soll der Radweg nach Weinheim künftig aussehen - Fotomontage. Bild: Stadt Weinheim.

„Gute Nachrichten für Radler und Pendler aus den Nachbarorten des Weschnitztals: Die Stadt macht das Radfahren von Birkenau nach Weinheim in der Birkenauer Talstraße sicherer und leichter. Im September wird ein neuer Radfahrstreifen auf der nördlichen Seite der Straße eingerichtet, also bergab.

Der Streifen wird etwa 1.90 Meter – also breit genug für Fahrräder und mit einer deutlichen durchgezogenen weißen Linie von der Fahrbahn abgetrennt sein. Piktogramme mit dem Radsymbol auf dem Asphalt kennzeichnen den Weg außerdem deutlich. „Mit dieser Art der Markierung konnte in der besonders beengten Situation in der Birkenauer Talstraße eine für alle Verkehrsteilnehmer funktionierende und tragfähige Lösung gefunden werden“, erklärt Dietmar Schmittinger, Verkehrsplaner im Weinheimer Amt für Stadtentwicklung.

Die Birkenauer Talstraße sei breit genug für einen solchen Radfahrstreifen, der ausschließlich für die bergab fahrenden Radfahrer reserviert ist; dafür steht die durchgezogene Linie. Die Radfahrer seien
allerdings auch verpflichtet, bergab den Radweg zu benutzen. Diese sind, da sie sich im direkten Sichtfeld der Autofahrer befinden, gut zu sehen und werden dadurch beachtet.

Besonders komfortabel ist: Radfahrer brauchen von Birkenau bis zur Weinheimer Peterskirche und zukünftig auch im weiteren Verlauf Richtung Stadthalle nicht die Straßenseite zu wechseln. Damit beseitigt die Stadt ein Sicherheitsproblem. Denn bislang war es Praxis, dass der südliche Geh- und Radweg auch von den Radlern aus Birkenau genutzt wurde. Dadurch kam es aber immer zu gefährlichem Gegenverkehr, außerdem gibt es auf dieser Straßenseite einige Ausfahrten, an denen es immer wieder zu kritischen Situationen und Unfällen gekommen war.

Die Verkehrsplanung sieht vor, dass der neue Radfahrstreifen in Weinheim ab dem Ortseingang in einen so genannten Schutzstreifen übergeht. Dieser ist dann nur noch mit einer unterbrochenen Linie markiert und etwa 1,25 Meter breit, denn im Bereich bis zur B 3 reicht die Fahrbahnbreite nicht aus, um einen echten Radfahrstreifen zu markieren. Diese Schutzstreifen werden gerne in geschlossenen Ortschaften verwendet, um den fließenden Autoverkehr einerseits nicht zu stören, den Radfahrern andererseits aber mehr Aufmerksamkeit und damit mehr Sicherheit zukommen zu lassen. Die Autos können im Bedarfsfall den Schutzstreifen mitnutzen, wenn er von Radfahrern frei ist.

Mit diesem Verfahren von Radfahr- und Schutzstreifen will die Stadt – wie auch mittlerweile viele andere Städte in Deutschland – in den nächsten Monaten weitere Hauptverkehrsstraßen für Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen sicherer machen. Eine weitere Planung für die B3 zwischen Stadthalle und Hauptfriedhof ist durch Verkehrsplaner Schmittinger schon in Vorbereitung und wurde in der Verkehrsbesprechung, insbesondere auch unter Beteiligung der Polizei, bereits vorabgestimmt.

Sven-Patrick Marx, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, sagt: „Ziel ist eine einheitliche und für alle begreifbare Fahrbahnaufteilung auf den Weinheimer Hauptverkehrsstraßen.“

Arbeiten an der Hildebrand’schen Mühle beginnen gleich im neuen Jahr – Bürger-Info am 21. Dezember

Im Januar kommt die Brücke

Die Hildebrand'sche Mühle.

Guten Tag!

Weinheim, 15. Dezember 2011. (red/pm) Die Abrissarbeiten beginnen im nächsten Frühjahr. Bürgerinformation am 21. Dezember 2011 im Sitzungssaal des Rathauses.

Information der Stadt Weinheim:

„Es ist ein Brückenschlag zu einer der wohl spannendsten Bauprojekte in Weinheim überhaupt. Im nächsten Frühjahr sollen die Abrissarbeiten an der teilweise denkmalgeschützten Hildebrand’schen Mühle am Eingang des Birkenauer Tals beginnen. Nur die Villa und der Siloturm bleiben erhalten, der Rest ist baufällig und sogar einsturzgefährdet. Weil es aber keinen geeigneten Weg gibt, um das Abrissmaterial zu befördern, wird die DeutscheDenkMal AG, für die Bauzeit eine Behelfsbrücke über die Weschnitz auf die Birkenauer Talstraße bauen. Darauf hat sich die Firma, die auch Investor und Bauherr ist, jetzt mit der Stadt verständigt. Wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, soll der Brückenbau im Januar beginnen.

Insgesamt will die Deutsche DenkMal AG nach Angaben auf rund 5000 Quadratmeter Wohnfläche 40 bis 60 hochwertige Wohnungen in Größen zwischen 50 und 300 Quadratmeter errichten. Dabei soll großer Wert auf das Einfügen von modernem Wohnen in die historische Bausubstanz und das denkmalgeschützte Umfeld gelegt werden. Die DenkMal-Unternehmensgruppe mit Sitz in Wiesbaden ist seit über 15 Jahren auf solche Projekte spezialisiert.

Geplant ist, dass die Brücke zwischen dem Mühlweg und der Birkenauer Talstraße direkt hinter dem Parkkplatz der Metallbaufirma Lenz angesetzt wird. Alleine die Installation der Brücke dauert etwa acht Wochen, dann kann der Abriss beginnen. Erst nach dem Abriss wiederum kann die detaillierte Neubauplanung beginnen, weil erst dann exakte Grundstücksvermessungen möglich sind.

Zumindest für den ersten Zeitraum, in dem die Brückenfundamente gesetzt werden, ist es unvermeidbar, dass Baufahrzeuge auch über den Mühlweg fahren. Daher muss das Parken zeitweise eingeschränkt werden. Auf der anderen Seite muss die Birkenauer Talstraße phasenweise halbseitig gesperrt werden. Verkehrsbehinderungen sind dann vorübergehend möglich.

Genauere Informationen will Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner den Anwohnern und anderen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Bürgerinformation am Mittwoch, 21. Dezember, 16 Uhr aus erster Hand liefern. Die Bürger-Info findet im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog