Mittwoch, 16. Oktober 2019

Drei Mandelbäume geplanzt

Blühender Ortseingang in Lützelsachsen

Weinheim, 03. April 2014. (red/pm) Der Ortseingang in Lützlesachsen blüht besonders schön. Damit das auch so bleibt, hat die Vorstandschaft des Obst-, Wein- und Gartenbauvereins drei blühende Mandelbäume gepflanzt. [Weiterlesen…]

Landwirtschaftsminister informierte sich zum Stand des „ILEK-Projektes“

Vom Breisgau über die Bergstraße nach Brüssel

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Besser vorbereitet kann ein Landwirtschaftsminister eigentlich nicht nach Brüssel kommen, der Behördenhauptstadt Europas. Lützelsachsener Wein im Gepäck, eine bunt mit touristischen Attraktionen gefüllte Info-Mappe von der Bergstraße, gestärkt mit badisch-spanischen Tapas aus dem „Café Florian“ am Weinheimer Marktplatz und mit erfreulichen Infos von der „Blühenden Bergstraße“.

Information der Stadt Weinheim:

„Alexander Bonde (38) aus Freiburg, grüner Landwirtschaftsminister der grün-roten Regierung in Stuttgart, legte am Sonntag – auf Einladung seines Parteifreundes Uli Sckerl – auf seiner Fahrt vom Breisgau über die Bergstraße nach Brüssel in Weinheim eine informelle Mittagsrast ein. „Es war die passende Gelegenheit, einen direkten Kontakt mit dem Minister herzustellen“, freute sich Sckerl, MdL und Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Landtag, bei seiner Begrüßung. Es passte in der Tat gut, denn Bondes Ministerium und die Bergstraße im Rhein-Neckar-Kreis – zwischen Heidelberg und der hessischen Grenze – haben aktuell ein gemeinsames Thema: Das Integrierte Landschaftsschutzprojekt ILEK; das ist eine konzertierte Aktion von Kommunen, Behörden und Verbänden, die sich den Erhalt der Blühenden Bergstraße als Kulturlandschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Einfach ausgedrückt: Durch eine Organisation der Pflege von Grundstücken und Wegen soll die Verbuschung der Bergstraße verhindert werden. Es soll weiterhin Wiesen, Gärten und Weinberger geben.

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass es dieses tolle Projekt gibt“, lobte Landrat Stefan Dallinger, der ebenso wie Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner ein bekennender Fan von Bergstraßen-Wanderungen ist. Land, Landkreis und Kommunen seien sich einig, und man wisse vor Ort die finanzielle Beteiligung des Landes, zum Beispiel an Personalkosten, durchaus zu schätzen. Fetzner informierte den Minister dann über den aktuellen Stand des ILEK-Projektes, das an der Bergstraße über eine verbesserte Landschaftspflege, Naturschutzmaßnahmen, Investitionen in den Wegebau und eine Forcierung der Flurneuordnung umgesetzt wird. Interessante und durchaus schon konkrete Themen sind geplant, wie der Ausbau des Burgen- und Blütenweges zum zertifizierten „Qualitätswanderweg“ oder eine „Grundstücksbörse“. Minister Bonde sprach das „magische Dreieck“ an, mit dessen Hilfe Ministerpräsident Winfried Kretschmann immer die optimale Nutzung von Landschaft beschreibe: Aspekte des Naturschutzes müssten genauso gehegt werden wie der Landwirtschaft und des Tourismus.

„Mit diesen Instrumenten arbeiten Sie hier schon vorbildlich“, bescheinigte der Landwirtschaftsminister, der sich entsprechend im Goldenen Buch der Stadt Weinheim verewigte: „Weiter viel Erfolg mit ILEK und der blühenden Bergstraße“, so steht es dort oberhalb seiner Signatur zu lesen. Einen Appell von Stadt- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann und Landrat Dallinger nahm der Politiker noch mit: Mit der geplanten touristischen Zusammenfassung unter dem Begriff „Nördliches Baden-Württemberg“ können sich die Touristiker vor Ort nicht anfreunden. „Wir werben mit unseren Sonnenstunden und dem mediterranen Flair, da passt der Begriff Norden nicht“, fand Maria Zimmermann. „Lassen Sie uns die bestens eingeführten Labels“, wünschte sich der Landrat.“

Die Bergstraße soll schöner werden

Landrat Dallinger nimmt ILEK-Bericht entgegen

Matthias Güthler (rechts) übergibt Landrat Stefan Dallinger den ILEK Abschlussbericht.

Schriesheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Am Sonntag lud  Landrat Stefan Dallinger zur ILEK – Wanderung.  Trotz starker Regenschauer kamen etwa 100 Teilnehmer. Wer bis zum Endpunkt in Schriesheim kam, hatte die Gelegenheit, an einer Verlosung teilzunehmen. Weinheim gewinnt Rundflug.

Von Christian Ruser

Was ist ILEK?

ILEK steht für Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Unter dem Titel „Blühende Badische Bergstraße“ entwickeln die Bergstraßengemeinden Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim momentan ein Modellprojekt. Ziel ist es, die Bergstraße attraktiver zu gestalten.

Am 20. April 2011 hatten die Gemeinden die Firma Ökologie-Planung-Forschung aus Ludwigsburg beauftragt, die Möglichkeiten und Schwächen der Bergstraße zu untersuchen. Erforscht wurde das Potential für Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Landwirtschaftspflege sowie Erholung, Freizeit und Tourismus.

Geplant sind unter anderem das Anlegen eines durchgängigen Wanderwegs entlang der Bergstraße und eine teilweise Flurbereinigung. Bürgermeister Höfer berichtet, dass für dieses Jahr erste Neuordnungen am Kuhberg zwischen Dossenheim und Schriesheim und die Pflanzung von Kirschbäumen zwischen Schriesheim und Leutershausen geplant sind.

Großes Interesse an der Bergstraße

Zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts lud Landrat Dallinger zur Gartenwanderung ein. Es kamen über 100 interessierte Wanderer aus den Bergstraßengemeinden, aber auch aus Sinsheim, Weibstadt und Waghäusel. Landrat Dallinger selbst konnte nicht mitwandern. Dafür ging Bürgermeister Hansjörg Höfer mit gutem Beispiel voran. Mit ihm waren auch Gemeinderäte der Bergstraßengemeinden dabei.

Nach dreieinhalb Stunden kommen die Wanderer sichtlich beeindruckt in Schriesheim an. Dort werden sie mit Schriesheimer Wein und Bratwurst empfangen. Landrat Dallinger ist inzwischen auch in Schriesheim eingetroffen. Pünktlich zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts.

Der Weg war das Ziel. Aber nur die erste Etappe.

So sieht der Landrat das Modellprojekt und versichert der Bergstraße auch für die Durchführung der angeregten Projekte seine Unterstützung.

Im Anschluss werden unter den Mitwanderern Blumensamen, Grußkarten, Bildbände und Bio Apfelsaft verlost. Den zweiten Preis, ein Einkaufsgutschein für die Gärtnerei Huben, gewinnt die Dossenheimer Gemeinderätin Dr. Helga Waller-Baus. Der heißbegehrte Rundflug über die Bergstraße geht an Bernd Schulz aus Weinheim.

 

 

ILEK – Modellprojekt „Blühende Badische Bergstraße“

Heidelberg/Rhein-Neckar, 04. Mai 2012. (red/pm) Wandern in der freundlichen Landschaft der Bergstraße und gleichzeitig etwas über ILEK – Modellprojekt „Blühende Badische Bergstraße“ erfahren, dazu lädt Landrat Stefan Dallinger am Sonntag, dem 6. Mai 2012, alle Mitbürger und Mitbürgerinnen der Badischen Bergstraße herzlich ein. Die Veranstaltung geht von 14:00 – 18:30 Uhr, Treffpunkt ist die alte Turnhalle in Großsachsen, von dort wird zum Festplatz in Schriesheim gewandert, wo ab 17:30 Uhr die Übergabe des ILEK-Abschlussberichts und die Ziehung der Gartenquiz-Gewinner stattfinden.

„Blühende Bergstraße“ auf gutem Weg

Weinheimer Schloss

Weinheim/Bergstraße, 13. Oktober 2011.(red/pm) Das Zukunftsprojekt „blühende Bergstraße“ nimmt Gestalt an. Der Gemeinderats-Ausschuss in Weinheim bekräftigte die Ziele des interkommunalen ILEK-Konzeptes. Ein öffentlicher Informationsabend im November soll interessierten Bürgern Einblick in das Projekt geben.

Information der Stadt Weinheim:

Die „blühende Bergstraße“ ist keine Werbefloskel. Sie ist Markenzeichen und eine Chance, die Beschaffenheit der Kulturlandschaft zu erhalten. Deshalb ist auch das Integrierte Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) für die „Blühende Badische Bergstraße“ ein Zukunftsprojekt.

Das hat jetzt auch der Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt der Stadt Weinheim bestätigt. Nach einem Bericht von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in dieser Woche bekräftigte das Gremium die Ziele des ILEK-Konzeptes.

Zum Hintergrund: Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim erarbeiten derzeit das ILEK „Blühende Badische Bergstraße“. Dieses Konzept zur Regionalentwicklung wird in wichtigen Teilen durch Vertreter der betroffenen Gemeindeverwaltungen und Fachbehörden, sowie von Mitgliedern regionaler Verbände und Vereine entwickelt.

Nach einer Exkursion durch das Projekt-Gebiet im Frühjahr, haben die ILEK-Akteure während eines Workshops im Juli Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der Themenfelder Weinbau, Naturschutz und Tourismus analysiert.
Durch den regen Austausch sei nun eine gemeinde- und themenübergreifende Gesamtschau auf die Badische Bergstraße und ihre Entwicklungsmöglichkeiten entstanden, erklärte Fetzner.

Die Sicherung der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft als hochwertige Weinbauregion, als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und als attraktive Erholungslandschaft sei ein entscheidender Entwicklungsbereich von ILEK. Die Erreichbarkeit der Grundstücke durch geeignete Wege eine entscheidende Voraussetzung für die dauerhafte Bewirtschaftung und Pflege der Hanglagen an der Bergstraße.

Ebenso wird die Entwicklung eines durchgängigen Wegenetzes von Laudenbach bis Dossenheim angestrebt, das den Ansprüchen verschiedener Nutzergruppen wie Winzern, Wanderern und Radfahrern gerecht wird. Desweiteren gibt es das gemeinsame Ziel, sowohl die Bürger vor Ort als auch Touristen für die Badische Bergstraße zu begeistern.

Auf Basis der bislang erarbeiteten Ergebnisse sollen in den nächsten Monaten Projektideen entwickelt werden, die einen Beitrag zur Stärkung der Region leisten, erklärte Dr. Fetzner. Den Auftakt hierzu bildet eine Veranstaltung namens „Ideenschmiede“, zu der die Akteure des ILEK-Prozesses noch im Oktober nach Dossenheim eingeladen sind. Interessierte Bürger erhalten Informationen zum ILEK im Rahmen eines öffentlichen Informationsabends im November. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Anregungen und Ideen zur Regionalentwicklung an der Badischen Bergstraße vorzubringen.