Mittwoch, 20. September 2017

Ab kommenden Jahr sind Rauchmelder Pflicht

Mach mich an – die Decke!

Weinheim, 16. Juni 2014. (red/fw) Am Freitag, den 13. Juni, fand deutschlandweit der 9. Rauchmeldertag statt. Deshalb informierte die Weinheimer Feuerwehr ĂŒber die Rauchmelderpflicht zum 01. Januar 2015. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Kraftstoffleitung gerissen:

Diesel verteilt sich auf B3

Foto

Die Feuerwehr konnte sicherstellen, dass sich das Diesel nicht weiter ausbreitet. Foto: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 27. August 2013. (red/fw) Am Dienstagvormittag, 27. August, trat an der B3 Höhe Prankel an einem Mercedes der Kraftstoff aus. Die Weinheimer Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. [Weiterlesen…]

Fahrer im Fahrzeug stabilisiert

Verkehrsunfall in der Stahlbadstraße

Unfall

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Foto: Ralph Mittelbach

 

Weinheim, 15. Mai 2013. (red/fw) Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt gestern mittag gegen 12:30 Uhr am Berliner Platz gerufen. Die Leitstelle teilte mit, dass es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen sei und Personen im Fahrzeug eingeklemmt wĂ€ren. Daher rĂŒckte die Wehr mit dem RĂŒstzug (Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeuge und dem RĂŒstwagen) zur Einsatzstelle aus. [Weiterlesen…]

JubilĂ€umsbroschĂŒre zur Feuerwehrgeschichte

75 Jahre Werkfeuerwehr Naturin – Viscofan

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/fw) Zu einer Feierstunde hatte die Werkfeuerwehr der Naturin Viscofan GmbH anlĂ€sslich ihres 75jĂ€hrigen Bestehens in das FeuerwehrgerĂ€tehaus in der Badeniastraße eingeladen. Neben zahlreichen Vertretern der Feuerwehren des Unterkreises Weinheim, waren Kreisbrandmeister Peter Michels, UnterkreisfĂŒhrer Sven Ballas sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Rhein Neckar Hans Joachim Gottuck und Naturins Ehrenkommandant Wolfgang Eberle zur JubilĂ€umsfeier gekommen. Volker JĂ€ger Kommandant der Werkfeuerwehr Naturin Viscofan begrĂŒĂŸte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Trauth, den ersten BĂŒrgermeister der Stadt Weinheim Dr. Torsten Fetzner, Uwe Seehaus Leiter Personal und Soziales, Ralf Jung Sicherheitsingenieur sowie Mitglieder des Betriebsrats am Standort Weinheim.

Von Ralf Mittelbach

„Bertram Traut, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des auf dem Gebiet der Herstellung von WursthĂŒllen weltweit fĂŒhrenden Unternehmens, dankte seinen Mitarbeitern, die sich neben ihrer beruflichen TĂ€tigkeit bei Naturin Viscofan ehrenamtlich bei der Werkfeuerwehr engagieren. Jedes Jahr kommt es auf dem WerksgelĂ€nde zu circa vierzig Ereignissen. Bei den meisten handelt es sich um die Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen und technischen Hilfeleistungen. Trauth lobte die Mitglieder der Werkfeuerwehr, die durch ihren Einsatz sich zum Schutz ihrer Kollegen einsetzen aber auch den Standort Weinheim vor grĂ¶ĂŸeren Gefahren schĂŒtzen. Sein Dank galt auch den Feuerwehren der Umgebung fĂŒr die gute Zusammenarbeit. BĂŒrgermeister Torsten Fetzner ging in seinem Grußwort auch auf die gute Zusammenarbeit ein. Das die Werkfeuerwehr Naturin und die Feuerwehr Weinheim einen guten Draht haben, zeige auch, das Kommandant Volker JĂ€ger, wie auch schon sein VorgĂ€nger Wolfgang Eberle, der stellvertretende Stadtbrandmeister in Weinheim ist.

75 Jahre Feuerwehrgeschichte

Uwe Seehaus stellte die JubilĂ€umsbroschĂŒre vor, die anlĂ€sslich des 75 jĂ€hrigen JubilĂ€ums der Werkfeuerwehr erstellt wurde und nahm die GĂ€ste auf einer Reise durch 75 Jahre Feuerwehrgeschichte. Ernst Fichtner begann 1936 seine Arbeit bei Naturin und baute das Luftschutzkommando auf, aus der dann am 1. April 1937 die Werkfeuerwehr Naturin gegrĂŒndet wurde. Zu den GrĂŒndungsmitgliedern zĂ€hlten damals neben Ernst Fichtner, Karl Schreiber, Georg Grieser, Ernst GĂ€rtner und Peter Springer. Bereits am 8. Januar 1939 hatte die Werkfeuerwehr ihre erste BewĂ€hrungsprobe zu bestehen. Die sogenannte „Trockenhalle“ stand in Flammen und wurde mit Motorspritzen durch die UnterstĂŒtzung der Feuerwehren aus Mannheim und Weinheim gelöscht. 1941 wĂ€hrend der Kriegsjahre wurde die Werkfeuerwehr dann uniformiert und wurde in diesen Jahren elf Mal zur UnterstĂŒtzung nach Mannheim, Ladenburg und Umgebung gerufen. 1943 wurde die Werkfeuerwehr offiziell Anerkannt.

Nach dem Krieg baute Ernst Fichtner die Wehr neu auf. Nach einer Krise im August 1955 wurde Karl Schreiber beauftragt die Werkfeuerwehr der Firma Naturin neu aufzuziehen und so fand bereits im Oktober eine gemeinsame HauptĂŒbung mit der Feuerwehr Weinheim auf dem WerksgelĂ€nde statt. Am 18. Februar 1956 musst die Wehr erneut zeigen, dass sie nicht nur den Werkschutz sicherstellen kann, sondern auch ein verlĂ€sslicher Partner sein kann. Nach einer Explosion mit anschließendem Großbrand im Nora Werk der Firma Carl Freudenberg löschte die Werkfeuerwehr Naturin gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Freudenberg, den Feuerwehren aus Weinheim und Heppenheim sowie der Berufsfeuerwehr Mannheim den Brand. Auch in den kommenden Jahren musste die Werkfeuerwehr immer wieder ausrĂŒcken um den Feuerwehren zu helfen. Zu den grĂ¶ĂŸten Ereignissen zĂ€hlten hier ein FlĂ€chenbrand im Februar 1957 in NĂ€chstenbach, ein Großbrand im MĂ€rz 1957 bei dem Weinheimer Nudelhersteller „Drei Glocken“ und ein Großbrand im Robuswerk auf dem FirmengelĂ€nde von Carl Freudenberg im Oktober 1957.

Meilenstein der Werkfeuerwehr

Ein Meilenstein in der Geschichte der Werkfeuerwehr konnte am 8. Februar 1978 gesetzt werden, als den Feuerwehrangehörigen zum Schutz der Mitarbeiter ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF8) ĂŒbergeben wurde. Bereits 1979 musste das Fahrzeug seine Feuerprobe bestehen. In diesem Jahr kam es zu zahlreichen BrĂ€nden, wobei der 2. August 1979 in die Firmengeschichte einging. Über eine Million DM Sachschaden entstand bei dem Brand, zu dem neben der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Berufsfeuerwehr Mannheim auch alle Bergstraßen Feuerwehren gerufen wurden. In den folgenden Monaten kam es noch zu weiteren BrĂ€nden, die die Werkfeuerwehr in dem schwarzen Jahr fĂŒr die Firma Naturin löschen musste. Trotz der Krise ließen sich die Mitarbeiter nicht entmutigen und so konnte bereits im Dezember der Wiederaufbau des Werkes beendet werden.

In den weiteren Jahren wurde der vorbeugenden Brandschutz immer weiter ausgebaut und so blieb die Naturin vor weiteren verheerenden BrĂ€nden verschont. Trotzdem wurde die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Umgebung immer weiter ausgebaut und geĂŒbt. 1999 fand daher die UnterkreisĂŒbung mit 150 MĂ€nner und Frauen der Feuerwehr Weinheim, der Werkfeuerwehr Freudenberg, sowie der Feuerwehren aus Hemsbach, Laudenbach, Großsachsen und Leutershausen statt. Am 23.07.2009 kam es gegen 7 Uhr morgens zu einem Brand in einer Produktionshalle. Trotz des schnellen Eingreifens der Werkfeuerwehr Naturin, die den Brand mit der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Weinheimer Feuerwehr löschte, wurden vier Mitarbeiter verletzt und mussten im Krankenhaus weiter behandelt werden.

Den letzten grĂ¶ĂŸeren Brand musste die Wehr im Juli diesem Jahres löschen, als es zu einem Brand im Destillat kam. GlĂŒcklicherweise kamen hier keine Mitarbeiter zu Schaden. Im JubilĂ€umsjahr ist die Werkfeuerwehr Naturin gut aufgestellt. Kommandant Volker JĂ€ger und sein Stellvertreter Reiner Drescher sind mit 23 EinsatzkrĂ€ften und 6 Alterskameraden fĂŒr die weitere Zukunft gut aufgestellt. Ihnen stehen zwei Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und ein SchlauchanhĂ€nger fĂŒr ihren Dienst zur VerfĂŒgung. Auch UnterkreisfĂŒhrer Sven Ballas dankte der Werkfeuerwehr fĂŒr die gute Zusammenarbeit innerhalb des Unterkreises. Er ĂŒberreichte im Namen der Feuerwehren des Weinheimer Unterkreises die JubilĂ€umsurkunde und wĂŒnschte der Wehr, das Sie immer wieder gesund von ihren EinsĂ€tzen zurĂŒckkommen.“

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Nachbericht zum "Tag der offenen TĂŒr"

BĂŒrger informieren sich ĂŒber ihre Feuerwehr

Großes Interesse und Lob fĂŒr die Feuerwehrfrauen beim „Tag der offenen TĂŒr“ der Feuerwehr Weinheim. Quelle: Ralf Mittelbach/Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 13. September 2012. (red/pm) Der Tag der offenen TĂŒr der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach lockte am vergangen Wochenende zahlreiche Besucher in das FeuerwehrgerĂ€tehaus in der Großsachsener Straße.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Gerade zur Mittagszeit konnte man sehen, dass sich die BĂŒrgerschaft fĂŒr ihre Feuerwehr interessieren, denn im Feuerwehrhaus war kaum noch ein Platz zu finden. Die Feuerwehr Oberflockenbach informierte ĂŒber ihre Arbeit und stellte das Fahrzeug der Helfer vor Ort vor. Diese ĂŒbernehmen medizinische NotfĂ€lle, um die medizinfreie Zeit bei NotfĂ€llen bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts zu ĂŒberbrĂŒcken.

Informationen rund ums Thema Brandschutz gab es auch und die Feuerwehr erklĂ€rte noch mal warum Rauchmelder wichtig sind, damit man sich bei einem Brand rechtzeitig in Sicherheit bringen kann. Auch die Feuerwehrfahrzeuge standen im Interesse und die Kinder freuten sich ĂŒber eine Rundfahrt im Löschfahrzeug. Viele Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Region waren bereits am Vormittag nach Oberflockenbach gekommen, denn da hatten die FloriansjĂŒnger ein bayrisches FrĂŒhstĂŒck organisiert.

Die kleinsten GĂ€ste hatten auch keine Langeweile, denn fĂŒr sie hatte die Jugendfeuerwehr eine Spielstraße aufgebaut. Der Förderverein der Feuerwehr Oberflockenbach prĂ€sentierte sich ebenfalls mit einem Informationsstand und stellte seine Arbeit vor. Viel Lob ernteten die Feuerwehrfrauen fĂŒr ihr umfangreiches Kuchenbuffet.“

Jugendfeuerwehr erkundet Europa – und das Werk von Salvatore Dali

Feuerwehr trifft Kunst

Spaß und Erholung unter spanischer Sonne: Die Jugenfeuerwehr auf Europatour. Quelle: Ralf Mittelbach / Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 30. August 2012. (red/rm) Schweden, Holland, Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und die Schweiz – das waren bisher die Ziele der Sommerfreizeit der Weinheimer Jugendfeuerwehr. Nach dem Motto, Europa wir kommen, standen auch in diesen Sommerferien eine Sommerfreizeit der Weinheimer Jugendfeuerwehr auf dem Ferienprogramm des Feuerwehrnachwuchses.

Von Ralf Mittelbach:

„Auch die befreundete Jugendfeuerwehr der Lutherstadt Eisleben hatte die Koffer gepackt und sich den Weinheimern angeschlossen. Diesmal ging es in das Land der Fußball Europameister nach Spanien. Dank der UnterstĂŒtzung der Fahrschule Kluge, konnten mit deren Lastwagen die FeldkĂŒche und Zelte nach Feigeres gefahren werden.

Die Reiseleitung hatte Stadtjugendfeuerwehrwart Markus SchĂ€fer. Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht reiste mit seiner Frau Manuela nach Spanien. Er tauschte Schlauch und FunkgerĂ€t in Löffel und Kochtopf und versorgte mit seiner Frau die 60 Teilnehmer der diesjĂ€hrigen Freizeit. Auf einem Campingplatz in einem kleinen Nachbarort von Figueres, der Geburtsstadt von Salvatore Dali in Katalonien, schlugen die Jugendliche ihre Zelte auf. Der Spaß stand ganz oben auf dem Erlebnisprogramm.

Jugend wandelt auf den Spuren Dalis

Fast jeden Tag verbrachte die Jugend am Strand und lieferte sich einen Wettstreit, wer denn die schönsten Sandburgen bauen kann. Dass die Feuerwehrjugend nicht nur im Brandschutz fit ist, zeigten sie beim Basteln, fĂ€delten Halsketten  und knĂŒpften ArmbĂ€nder. Als Projektarbeit stand in diesem Jahr der heilige Sankt Florian Modell auf dem Plan. Die Jugendlichen bildeten ihn mit Muscheln und Tapetenresten nach. Nun werden die zwei Kunstwerke jeweils einen Platz in den FeuerwehrhĂ€usern Eisleben und Weinheim erhalten. NatĂŒrlich gab es auch einige AusflĂŒge und so wurde unter anderem die katalanische Großstadt Barcelona besucht und besichtigt. Anregungen fĂŒr neue Bastelprojekte erhielten die Urlauber bei einer fachkundigen MuseumfĂŒhrung von Salvatore Dali.

Dramatische Ankunft – Waldbrand gelöscht

Ein besonderes Erlebnis war auch die Fahrt mit einem Glasbodenboot, bei der man die Meerestiere in ihrer natĂŒrlichen Umgebung beobachten konnte. Ein Pflichtbesuch fĂŒr die Jugendfeuerwehr war die ortsansĂ€ssige Jugendfeuerwehr. Allerdings war zunĂ€chst nicht klar, ob dieser klappt, da bei der Abreise noch ein großer Waldbrand wĂŒtete. GlĂŒcklicherweise hatten die BrandschĂŒtzer bis zum Besuch der Jugend den Brand unter Kontrolle und so konnten sich der Feuerwehrnachwuchs ĂŒber den Brandschutz und die Technik der spanischen Feuerwehr informieren.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Brandschutz stand auch im Urlaub an erster Stelle. Trotzdem blieb genĂŒgend Zeit fĂŒr „fachfremde“ Projekte wie beispielsweise das KnĂŒpfen von ArmbĂ€ndern oder den Modellnachbau spanischer Kathedralen. Quelle: Ralf Mittelbach / Feuerwehr Weinheim.

JubilĂ€umswochenende mit Festakt und Tag der offenen TĂŒr

„Feuerwehrleute sind unbezahlbar“

Großer Zapfenstreich beim festakt mit OB Heiner Bernhard. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 15. Mai 2012. (red/pm) Weinheimer Feuerwehr feierte ihr JubilĂ€umswochenende mit Festakt und Tag der offenen TĂŒr. OB Heiner Bernhard begrĂŒĂŸte und Landesbranddirektor Herman Schröder hielt die Festrede.

Information der Stadt Weinheim:

„FĂŒr Hermann Schröder, den obersten Feuerwehrmann des Landes, war es eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, alle anderen Termine zwischen Konstanz, Aalen und Weil am Rhein abzusagen. „Es gehört sich einfach“, erklĂ€rte der Landesbranddirektor der Stuttgarter Landesregierung, „dass man zu diesem JubilĂ€um persönlich kommt“.

Landesbranddirektor Hermann Schröder. Foto: Stadt Weinheim.

Schröder, ein Dossenheimer und der Weinheimer Feuerwehr lange verbunden, war Ehrengast und Festredner beim Festbankett zum 150-jĂ€hrigen Bestehen der Feuerwehr. Dieses JubilĂ€um feierte die Wehr mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen: Einer Totenehrung, dem Festbankett mit feierlichem Großen Zapfenstreich in der Stadthalle, einer Stadtrallye der Jugendfeuerwehr, einem Treffen der Altersmannschaften und am Sonntag mit einem Tag der offenen TĂŒr am neuen Feuerwehrzentrum in der Bensheimer Straße.

Die beiden Feuerwehrseelsorger Agnes Seyferth und Tomas Knapp eröffneten dieses Fest fĂŒr die Bevölkerung mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dann standen ein großer Flohmarkt mit 50 StĂ€nden, eine Fahrzeugschau mit vielen Sonderfahrzeugen der Region, spezielle GerĂ€tewagen, Drehleiter, Löschfahrzeuge, und historische Fahrzeuge den Besuchern zur VerfĂŒgung. Geboten wurde auch eine SchauĂŒbung der Jugendfeuerwehr. Es gab Fahrradcodierung durch die Polizei. Die Resonanz auf alles war erfreulich gut.

„Der ehrenamtliche Dienst am NĂ€chsten, nicht selten unter eigener GefĂ€hrdung, ist in unserer Stadt von unermesslichem Wert. Und deshalb ist es heute mein besonderes Anliegen, Ihnen im Namen von Verwaltung und Gemeinderat, aber ich denke auch im Sinne der gesamten BĂŒrgerschaft, ein herzliches Dankeschön zu sagen“, so begrĂŒĂŸte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard die Feuerwehrleute und deren GĂ€ste am Festbankett.

Die Stadt mĂŒsste enorme Summen aufwenden, wenn sie diese Dienste bezahlen mĂŒsste. Aber der OB war sich sicher:

Ich denke, dass man mit reiner Aufrechnung der Dienstauffassung und der Ehre unserer Feuerwehrleute nicht gerecht wird – sie sind, so wie sie sind, unbezahlbar.

Die Weinheimer Feuerwehr sei gut aufgestellt, lobte der Rathauschef. Es freue ihn, dass es die Kommune – gerade in den letzten zwei Jahren – geschafft habe, trotz einer nach wie vor schwierigen kommunalen Finanzlage, die Wehr fĂŒr ihre schwierigen EinsĂ€tze angemessen auszustatten. Bernhard: „Wohlgemerkt, ein neues Feuerwehrhaus oder auch ein neuer Einsatzwagen werden nicht zum PrivatvergnĂŒgen oder gar Spaß der Feuerwehrleute angeschafft. Es ist das Handwerkszeug, das gebraucht wird, um Schaden von Leib und Leben der Weinheimer BĂŒrger abzuwenden. Das war die ganzen 150 Jahre lang so.“

Eingangs des Abends hatte Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht die EhrengĂ€ste in der Stadthalle begrĂŒĂŸt. Abteilungskommandant Patrick MĂŒller bezeichnete die Freiwillige Feuerwehr als „die wichtigste BĂŒrgerinitiative in der Geschichte der Stadt Weinheim“.

Als Schirmherr erinnerte der Weinheimer Unternehmer und Zeitungsverleger Dr. Volker Diesbach an die lange und abenteuerliche Geschichte des Brandschutzes und des Feuerwehrwesens. Er bescheinigte der Wehr eine „vorausschauende FĂŒhrung und eine innere StabilitĂ€t.

Einige teilweise hochkarĂ€tige Ehrungen wurden am Festabend verliehen, bevor die Trachtenkapelle Ober-Abtsteinach und der Spielmannszug Sulzbach mit UnterstĂŒtzung aus Laudenbach gemeinsam den Großen Zapfenstreich anstimmten. Vom Land wurden fĂŒr 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt: Patrick MĂŒller und Marco Vetter, fĂŒr 40 Jahre Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht sowie fĂŒr 50 Jahre GĂŒnther Eberle und Karl Kreis. Von der Wehr fĂŒr zehn Jahre Jens Mandel, Daniel Paradiso, Simon PflĂ€sterer, Daniel Schneider, Sebastian Singer. 20 Jahre: Martin Kotula, Stephan Priebe und Jörg Scherer. 40 Jahre: Werner Thielking, Hans Kasper, Gerhard Clemens. 50 Jahre: GĂŒnther Eberle, Dieter Pfenning und Alfred Röhling.“

150 Jahre Brandschutz

Dauerausstellung in Weinheim Galerie eröffnet

Großes Aufgebot zur Eröffnung der Ausstellung (v.l.n.r.): Thomas Stonjeck (Centermanager), Max Krull (Feuerwehr Eisleben), Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, David Kunerth (Festausschuss), Hannes Hartmann (Festausschuss), Wolfgang Metzeltin (BĂŒrgermeisterstellvertreter), Rolf Tilger (stellvertretender Abteilungskommandant Weinheim Abteilung Stadt) und Patrick MĂŒller (Abteilungskommandant Abteilung Stadt).

 

Weinheim, 30. April 2012. (red/jt/pm) Wolfgang Metzeltin eröffnete am Freitagabend im Namen der Stadt Weinheim die Dauerausstellung „150 Jahre Brandschutz“. Bis zum 12. Mai kann die Ausstellung in der Weinheim Galerie besucht werden.

Zum 150-jÀhrigen Bestehen hat die Feuerwehr Weinheim eine Dauerausstellung organisiert. Bis zum 12. Mai gibt es in der Mall und auf der Parkgaragenebene interessante Exponate aus 150 Jahren Brandschutz zu sehen. In der Weinheim Galerie findet man in Vitrinen und als Einzelexponate verteilt alte Spritzen, Helme, SchlÀuche, Atemschutzmasken und sogar einen Feuerwehr-Oldtimer aus den 50er Jahren.

Bei seiner Eröffnungsrede ging Gesamtkommandant und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht auf die Geschichte des Brandschutzes in seiner Heimatstadt ein.

Schon in Überlieferungen aus dem siebten Jahrhundert aus der damaligen Siedlung „Winnenheim“ wurde auf das Wasser als Garant fĂŒr Leben und Sicherheit eingegangen. Ein frĂ€nkischer StammesfĂŒrst namens Wino erkannte bereits damals die Schutzfunktion des Wassers.

Etwa 1000 Jahre spĂ€ter, im Jahr 1617, wurden wegen Brandgefahr die StrohdĂ€cher in der Stadt verboten. Ein Jahr spĂ€ter bekam Weinheim seine erste Feuerlöschordnung, jedoch erst 1776 die erste fahrbare Feuerwehrspritze. Der NachtwĂ€chter schlug zu dieser Zeit den Alarm. Aus 1862 datiert ein Ratsbeschluss zur GrĂŒndung einer Freiwilligen Feuerwehr – und das war das Geburtsdatum vor 150 Jahren.

Wolfgang Metzeltin, der Stellvertreter des OberbĂŒrgermeisters, gratulierte der Wehr im Namen der Bevölkerung und danke fĂŒr den „ehrenamtlichen Dienst am NĂ€chsten“.

Weinheim ist eine Stadt, in der sich die Menschen – nachweislich – wohl und sicher fĂŒhlen. Dass dies so ist, ist auch ein Verdienst unserer Freiwilligen Feuerwehr mit all ihren Abteilungen und Einheiten.

FĂŒr Metzeltin stimmt bei der Weinheimer Feuerwehr alles. Die ehrenamtliche FĂŒhrung auf professionellem Niveau, die Einstellung und die Einsatzbereitschaft.

Es freue ihn, dass es die Kommune – gerade in den letzten zwei Jahren – geschafft habe, trotz einer nach wie vor schwierigen kommunalen Finanzlage, die Wehr fĂŒr ihre schwierigen EinsĂ€tze angemessen auszustatten.

Metzeltin:

Wohlgemerkt, ein neues Feuerwehrhaus oder auch ein neuer Einsatzwagen werden nicht zum PrivatvergnĂŒgen oder gar Spaß der Feuerwehrleute angeschafft. Es ist das Handwerkszeug, das gebraucht wird, um Schaden von Leib und Leben der Weinheimer BĂŒrger abzuwenden.

Und dieser Einsatz, so Metzeltin, ist „von unermeßlichem Wert“.

Mit welchen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nden frĂŒher und heute der Kampf gegen das Feuer stattfand, lĂ€sst sich in der Weinheim Galerie durch die Ausstellung „live“ erleben.

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Ausstellung in der Weinheim Galerie

Ein Blick in 150 Jahre Brandschutz

150 Jahre Brandschutz - Ausstellung in der Weinheim Galerie. Foto: Ralf Mittelbach.

 

Weinheim, 24. April 2012. (red/rm) Ausstellung vom 27. April bis zum 14. Mai 2012 in der Weinheim Galerie.

Information der Feuerwehr:

„Der rote Feuerwehr VW Bus T1 aus dem Jahr 1957 in der Weinheim Galerie kann vom 27. April bis zum 14. Mai in der Weinheim Galerie angeschaut werden. Denn die Feuerwehr Weinheim hat sich anlĂ€sslich ihres 150jĂ€hrigen Bestehens etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Die FloriansjĂŒnger haben eine Dauerausstellung organisiert, bei dem nicht nur das Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilung Hohensachsen, das spĂ€ter als Mannschaftstransportwagen bis ins Jahr 1989 im Einsatzdienst war angeschaut werden, sondern auch viele andere ausgewĂ€hlte Exponate.

Jeden Tag außer sonntags besteht die Möglichkeit von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Geschichte der Feuerwehr in Weinheim zu erleben. Mit zahlreichen Exponaten aus ĂŒber 150 Jahren Brandschutz zeigt die Wehr, wie sich die Technik von frĂŒher bis heute verĂ€ndert und verbessert hat. Von den einfachen Leineneimern ĂŒber die Pumpen bis hin zur persönlichen SchutzausrĂŒstung.“