Sonntag, 26. Mai 2019

Kommunalwahl am 25. Mai

Torsten Fetzner leitet Gemeindewahlausschuss

Weinheim, 15. Januar 2014. (red/ld) Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses für die Kreistags-, Gemeinderats- und Ortschaftsrätewahl am 25. Mai gewählt. Als sein Stellvertreter wurde Markus Böhm, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, gewählt. [Weiterlesen…]

43.456 Einwohner am Jahreswechsel

Weinheim wächst weiter 2013

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/pm) Der Trend hält jetzt schon ein paar Jahre an: Weinheim wächst wieder stetig. Die Zahl der Bevölkerung in der größten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises steigt, nachdem sie bis etwa zur Jahrtausendwende eine Weile rückläufig war. Zum Jahreswechsel wies das Statistische Landesamt für Weinheim exakt 43 456 Einwohner auf – 21 110 Männer und 22 346 Frauen. Das sind etwa 120 mehr als zum 31.12. 2011, also vor einem Jahr. Und das, obwohl beim Standesamt in 2012 immerhin 549 Sterbefälle registriert worden sind (gegenüber 484 im Vorjahr). Hingegen wurden beim Bürger- und Ordnungsamt im selben Zeitraum 365 neugeborene Kinder angemeldet.

Von Roland Kern

„Erfreulich hoch (575) ist die Zahl der Geburten am Weinheimer Krankenhaus; allerdings wirkt sich das nicht direkt auf die Bevölkerungsstatistik aus, denn diese Kinder stammen ja auch aus Familien der Nachbarkommunen – so wie Weinheimer Kinder zum Beispiel auch in Mannheim, Heidelberg oder Heppenheim zur Welt kommen. Insgesamt entspricht der Bevölkerungszuwachs dem seit Jahren anhaltenden positiven Saldo der Einwohnerschaft.

Im Monatsdurchschnitt melden sich im Bürgerbüro deutlich mehr Personen als neue Bürger an als ab. Marie und Felix waren die beliebtesten Kindernamen. Bei den Mädchen folgen Sophie und Emilia, bei den Jungen Ben und Luca.
Es ist keine Frage: Weinheims Beliebtheit als Wohnort wächst weiter. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in der Kernstadt statt. Dort wohnen im Moment 268 Personen mehr als vor einem Jahr, insgesamt 30 169. Den größten Zuwachs verzeichnet die Weststadt (+95) vor der Nordstadt (+79), der Innenstadt (+66), dem „Müll“ (+21) und der Südstadt (+7). Die Weststadt bleibt mit jetzt 16 252 Bewohnern mit Abstand der größte Stadtteil.

Unter den Ortsteilen hat Lützelsachsen im letzten Jahr recht deutlich an Einwohnern verloren, nämlich 70 in einem Jahr. Nach einem ständigen Zuwachs in den letzten Jahren durch das Neubaugebiet „West“ pendelt sich die Zahl bei jetzt rund 4500 ein. Allerdings, Abhilfe naht: Schon ab diesem Jahr wird die Bebauung im Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ beginnen. Rund 1300 Neubürger sollen es in ein paar Jahren dort sein – das Gebiet zielt auf Familien mit Kindern ab.

80 Personen weniger wohnen aktuell auch in Rippenweier, aber das ist mehr eine statistische Besonderheit: Das frühere Ferienheim der Evangelischen Kirche am Waldrand ist mittlerweile im Besitz eines Unternehmens, das Wohnraum für Personen anbietet, die kurzfristig in der Region einen Arbeitsplatz gefunden haben und eine vorübergehende Wohnung suchen. Die meisten davon melden sich mit einem festen Wohnsitz an, wenn ihr Aufenthalt länger als ein halbes Jahr dauert. Deshalb war die Zahl der in Rippenweier gemeldeten Personen in 2011 kurzzeitig deutlich angestiegen. Jetzt ist sie mit rund 1030 wieder auf Normalmaß. Sulzbach hat leicht an Einwohnern verloren (-21), Hohensachsen, Ritschweier und Oberflockenbach haben leicht zugelegt.

Hochburg des Heiratens

Weinheim bleibt im Land die Hochburg des Heiratens. Wieder haben sich 430 Paare getraut, das liegt im Schnitt der letzten Jahre. Interessant ist dabei wieder der „touristische Aspekt“, denn mehr als die Hälfte der Eheschließungen wurden wieder von außerhalb angemeldet, am meisten von Mannheimern (38). 18 Viernheimer Paare gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, elf Birkenauer, zehn Hirschberger und zehn Heidelberger. Aus Frankfurt reisten sieben Paare zum Heiraten unter die Burgen, aber jeweils eins auch aus Berlin, Hamburg und Köln. Auch aus Lima in Peru und Shanghai in China kam ein Paar nach Weinheim.

Der Trend zum spätentschlossenen Ja-Wort hielt auch 2012 an. Das Durchschnittsalter der Männer lag bei 37,5 Jahren, der Frauen bei 34,1 Jahren. Der älteste Bräutigam war 85 Jahre alt, die älteste Braut 75. Erstmals durften 2012 im Weinheimer Rathaus auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften vollzogen werden. Zwei männliche und zwei weibliche Paare machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Statistik finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Mannheimer Straße wird in der Kreuzung stadteinwärts an einem Wochenende saniert

Kraftakt am „Händelknoten“

Die Mannheimer Straße wird vom 3. bis zum 4. November wegen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt


Weinheim, 26. Oktober 2012. (red/pm) Am Tisch saßen Tiefbau- und Verkehrsexperten gemeinsam, aber sie konnten es drehen und wenden, wie sie wollten: Die dringend nötige Straßensanierung der Mannheimer Straße stadteinwärts im Kreuzungsbereich des so genannten „Händelknoten“ wurde immer aufwändiger, je mehr Zeit dafür eingeplant wurde. Um den Verkehr auf der viel befahrenen Einfallsstraße möglichst nicht zu stoppen, war zunächst an eine einspurige Lösung gedacht – mit wechselnden Spuren und entsprechend veränderten Umleitungsregelungen. Etwa zwei Wochen würde man auf diese Art schon brauchen, bis alles erledigt ist, gab die Fachfirma zu Bedenken.

Information der Stadt Weinheim:

„Da entschied man sich im Weinheimer Rathaus für eine schnelle Lösung – durchaus einen Kraftakt am Händelknoten. Fest steht: An der Straßensanierung geht kein Weg vorbei. Aber wegen der Lage als Verkehrsknotenpunkt, hat sich die Verwaltung entschieden, die Maßnahme möglichst rasch und in einem Zuge „durchzuziehen“. Dazu wurde ein Wochenende in den Herbstferien herausgesucht, der Samstag, 3. November und Sonntag, 4. November. An diesen beiden Tagen wird die Straße stadteinwärts komplett gesperrt. Dadurch kann die Firma an einem Stück so effizient wie möglich arbeiten. „Am Montagmorgen, wenn der Berufsverkehr beginnt, ist die Maßnahme abgeschlossen, inklusive der Farbahnmarkierung“, versichert Tiefbauamtsleiter Karl-Heinz Bernhardt, „und wenn nachts gearbeitet werden muss“.

Weiterer Vorteil: Die Umleitung kann in Absprache mit der Verkehrsabteilung im Bürger- und Ordnungsamt an dem Wochenende unkritisch von der B38 aus entweder über die Pappelallee und die oder direkt über die Westtangente auf die B3 und in die City erfolgen. Insbesondere die touristischen Attraktionen der Innenstadt, die am Wochenende von Gästen oft besucht werden, sind sowieso über die Westtangente ausgeschildert. Für die Anwohner der Weststadt ist außerdem die Cavaillonstraße in nördlicher Richtung geöffnet (allerdings nur in dieser Richtung).

Bereits am Freitag, 2. November, wird es vorbereitende Arbeiten am Händelknoten geben, die allerdings keine Vollsperrung erforderlich machen. Temporäre Verkehrsbehinderungen sind allerdings nicht zu vermeiden. Auch die Buslinien sind an dem Wochenende auf die Umleitung eingestellt. Ausführende Firma ist Grimmig aus Heidelberg, im Tiefbauamt ist Christian Wind als Projektleiter für die Maßnahme zuständig.“

Jeden Donnerstag:

„Jour Fixe“ für Einzelhändler

Weinheim, 30. März 2012. (red/pm) Ausbau der Fußgängerzone: Tiefbauamt richtet ab sofort jeden Donnerstag „Jour Fixe“ für Einzelhändler ein. Die Fußgängerzone ist über Ostern weitgehend baustellenfrei

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will bei den aktuellen Straßenarbeiten zum Ausbau der Fußgängerzone die Einzelhändlern noch stärker einbinden als bislang schon geschehen.

Wie das Tiefbauamt jetzt mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ abgesprochen hat, findet ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr ein „Jour Fixe“ statt, in dem die Anlieger ihre Anregungen einbringen können.

Im Bürger- und Ordnungsamt in der „Weinheim Galerie“ am Dürreplatz (3. OG, Zimmer 306) wird Karl-Christian Gessner, der zuständige Mitarbeiter im Weinheimer Tiefbauamt, als Ansprechpartner persönlich und telefonisch unter 06201-82 493 zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes auch weiterhin für individuelle Absprachen und Fragen der Anlieger bereit. Entweder Amtsleiter Karl-Heinz Bernhardt unter 06201-82 264 und per Mail unter k.-h.bernhardt@weinheim.de oder Karl-Christian Gessner unter 06201-82 402 oder per Mail unter k.-c.gessner@weinheim.de.

Nach wie vor sei es oberste Maßgabe, so betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, dass zu jeder Zeit der Bauarbeiten die Ladengeschäfte für Kunden und Anlieferer geöffnet sein konnten. „Wir haben hierfür von Einzelhändlern und vom Lebendigen Weinheim durchaus auch positiven Zuspruch bekommen“, so der Tiefbauamtsleiter.

Bernhardt bedauerte, dass sich die Baufirma anfangs nicht an die Absprachen gehalten hat, nach denen das Sägen der Steine unter Lärmschutzmaßnahmen vonstatten gehen müsse. Darauf werde die Stadt nun unbedingt drängen.

Die Zeitplanung für die Abschnittseinteilung sieht so aus, dass der erste Abschnitt im Laufe der nächsten Woche, definitiv vor Karfreitag, fertiggestellt werden kann.

Das habe den Vorteil, dass die Fußgängerzone über Ostern weitgehend baustellenfrei sei. Nach den Osterfeiertagen beginnen dann die Arbeiten am Bauabschnitt zwei, also ab der Bäckerei Grimminger.

Das Tiefbauamt geht davon aus, dass der leichte Zeitverzug, der an den ersten Tagen der Maßnahme entstanden ist, schon bald wieder aufgeholt wird.

Ebenso werde auch der Gesamtzeitplan der Maßnahme – zwischen Reiterin und Windeckplatz – eingehalten. Der 2012er Bauabschnitt soll Ende Juli abgeschlossen sein. Erst im Frühjahr 2013 werden die Arbeiten dann zwischen Windeckplatz und Grabengasse fortgesetzt.“

Jeden Donnerstag Anlieger-Sprechstunde in der "Weinheim Galerie"

Tiefbauamt richtet ab sofort „Jour Fixe“ für Einzelhändler ein

Weinheim, 28. März 2012. (red/pm) Im Bürger- und Ordnungsamt finden ab sofort jeden Donnerstag Sprechstunden für die Anlieger zum Ausbau der Fußgängerzone statt. Karl-Christian Gessner vom Weinheimer Tiefbauamt steht dort als Ansprechpartner zur Verfügung.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will bei den aktuellen Straßenarbeiten zum Ausbau der Fußgängerzone die Einzelhändlern noch stärker einbinden als bislang schon geschehen.

Wie das Tiefbauamt jetzt mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ abgesprochen hat, findet ab sofort jeden Donnerstag – und zwar schon heute – in der Zeit von 10 Uhr bis 11 Uhr ein „Jour Fixe“ statt, in dem die Anlieger ihre Anregungen einbringen können.

Im Bürger- und Ordnungsamt in der „Weinheim Galerie“ am Dürreplatz (3. OG, Zimmer 306) wird Karl-Christian Gessner, der zuständige Mitarbeiter im Weinheimer Tiefbauamt, als Ansprechpartner persönlich und telefonisch unter 06201-82 493 zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes auch weiterhin für individuelle Absprachen und Fragen der Anlieger bereit. Entweder Amtsleiter Karl-Heinz Bernhardt unter 06201-82 264 und per Mail unter k.-h.bernhardt@weinheim.de oder Karl-Christian Gessner unter 06201-82 402 oder per Mail unter k.-c.gessner@weinheim.de.

Nach wie vor sei es oberste Maßgabe, so betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, dass zu jeder Zeit der Bauarbeiten die Ladengeschäfte für Kunden und Anlieferer geöffnet sein konnten. „Wir haben hierfür von Einzelhändlern und vom Lebendigen Weinheim durchaus auch positiven Zuspruch bekommen“, so der Tiefbauamtsleiter.

Bernhardt bedauerte, dass sich die Baufirma anfangs nicht an die Absprachen gehalten hat, nach denen das Sägen der Steine unter Lärmschutzmaßnahmen vonstatten gehen müsse. Darauf werde die Stadt nun unbedingt drängen.

Die Zeitplanung für die Abschnittseinteilung sieht so aus, dass der erste Abschnitt im Laufe der nächsten Woche, definitiv vor Karfreitag, fertiggestellt werden kann. Das habe den Vorteil, dass die Fußgängerzone über Ostern weitgehend baustellenfrei sei.

Nach den Osterfeiertagen beginnen dann die Arbeiten am Bauabschnitt zwei, also ab der Bäckerei Grimminger. Das Tiefbauamt geht davon aus, dass der leichte Zeitverzug, der an den ersten Tagen der Maßnahme entstanden ist, schon bald wieder aufgeholt wird.

Ebenso werde auch der Gesamtzeitplan der Maßnahme – zwischen Reiterin und Windeckplatz – eingehalten. Der 2012er Bauabschnitt soll Ende Juli abgeschlossen sein. Erst im Frühjahr 2013 werden die Arbeiten dann zwischen Windeckplatz und Grabengasse fortgesetzt.“

Provisorium in der Burggasse aufgestellt

Autos müssen langsamer fahren

Provisorische Sicherheitselemente in der Burgstraße. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 30. Januar 2012. (red/pm) Stadt stellt provisorische Sicherheitselemente in der Burggasse auf. Konkretes Konzept soll erarbeitet werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Begriff vom „Kurve kratzen“ hat für den Hausbesitzer und Anwohner des Eckhauses von der Burggasse- und Betentalstraße in den letzten Jahren eine ganz eigene Bedeutung bekommen. Denn mindestens zwei bis drei Mal pro Jahr „kratzten“ um die Kurve fahrende Autos an seinem Gartenzaun, an einer Hütte für Müllbehälter vorm Haus oder sogar an der Hauswand selbst.

Einen ganzen Ordner füllen die Fälle, die bislang zwar glimpflich abliefen, aber stets jede Menge Ärger verursachten. Seit 2004 hatten fast ein Dutzend Autos unliebsamen Kontakt mit dem Eckhaus. Und das alles trotz einer 30-Kilometer-Beschränkung, einer Bushaltestelle in der Nähe und eben jener Kurve, von der man annehmen müsste, sie verlangsamt den Verkehr eher statt ihn zu beschleunigen. [Weiterlesen…]

Aktuelle Einwohnerzahl steigt auf 43.340

Weinheim wächst weiter

2011 war ein Baby-Boom-Jahr. 618 Kinder wurden geboren - das ist die höchste Geburtenrate seit zehn Jahren. Bild: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 17. Januar 2012 (red/pm)  Weinheim hat 2011 einen Baby-Boom erfahren – im vergangenen Jahr gab es die höchste Geburtenrate seit 10 Jahren. Insgesamt ist die Einwohnerzahl im Verlauf des Jahres um rund 300 Personen gestiegen. Und: Weinheim ist eine Stadt der Liebe – jedes zweite Paar kommt von außerhalb, um sich in der Zweiburgenstadt trauen zu lassen. Das Statistische Landesamt liefern viele interessante Zahlen. [Weiterlesen…]

Stadt will vermehrt dagegen vorgehen – Gespräch mit der IG Marktplatz geplant

Gegen lästiges Marktplatz-Parken

Weinheim, 23. Dezember 2011. (red/pm) Parkende Autos verunstalten den Marktplatz. Stadt kündigt Maßnahmen an, auch mobile Polleranlage ist vorstellbar.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt will das widerrechtliche Parken auf dem Marktplatz nicht länger hinnehmen und sowohl rechtliche als auch praktische Schlupflöcher schließen, um den Platz künftig auch wirklich autofrei zu halten. Darauf haben sich jetzt die zuständigen Rathaus-Ämter mit dem Büro für Stadt- und Tourismusmarketing verständigt. Dieser Tage hatte ein Brief der Weinheimer Stadtführer an das Bürger- und Ordnungsamt dem Thema zusätzliche Brisanz verliehen. Die Touristenbegleiter hatten sich massiv beschwert, dass sogar der Treffpunkt vor dem Marktplatz-Brunnen immer öfter zugeparkt sei. „Das kann so nicht weitergehen“, konnte Oberbürgermeister Heiner Bernhard die Stadtführer fürs Erste beruhigen. Aber Maßnahmen sollen folgen.

So ist die offizielle Regel im Moment: Der Marktplatz ist eigentlich ein reiner Fußgängerbereich. Allerdings wird bislang ein Anlieferverkehr bis nachmittags um 16 Uhr geduldet. Das ist ein Entgegenkommen an die Marktplatzwirte, die auch im Laufe des Tages noch frische Waren erwarten. Diese Rechtslage führte aber dazu, dass immer mehr allzu bequeme Autofahrer den Marktplatz zum Parken benutzen. Mit der Folge: Wer einen Strafzettel bekam, argumentierte immer schnell, er habe nur etwas angeliefert. Bernhard: „Das wurde ausgenutzt, aber wir lassen uns dadurch nicht den Flair dieses über die Region hinaus geschätzten Platzes kaputtmachen.“

Es soll nun als Erstes ein Gespräch mit der IG Marktplatz stattfinden, zunächst mit dem Appell versehen, dass die Gastronomen selbst ihre Kunden davon überzeugen sollen, den Marktplatz nicht mit ihrem Blech zu verunstalten. Dabei werde auch besprochen, ob eine Anlieferung nicht auf vormittags begrenzt werden könne. Dann seien Falschparker nachmittags auch einfacher zu identifizieren. Die Anlieferungsbegrenzung bis 10 Uhr am Vormittag habe sich in der Fußgängerzone bewährt, und dort gebe es auch Gastronomiebetriebe.

Wenn es trotz aller Bemühungen keine Verbesserungen gebe, schließt Bernhard für den Marktplatz eine mobile Polleranlage wie am Eingang der Fußgängerzone nicht aus. Der OB: „Wenn es keinen einvernehmlichen Weg gibt, werden wir das dem Gemeinderat als letzte Möglichkeit vorschlagen.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog