Sonntag, 17. Dezember 2017

Aktuelle Entwicklungen beim Runden Tisch Demografie

Die Weststadt attraktiver machen

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/ld) Ein neues Gewerbegebiet auf den Breitwiesen, die verramschte Freiburger Straße und ein neues Schul- und Kulturzentrum im Rolf Engelbrecht-Haus sind nur drei der Themen in der städtebaulichen Entwicklung der Weststadt. Darüber referierte Dr. Torsten Fetzner, Erster Bürgermeister der Stadt Weinheim, heute Nachmitag im Haus „Pamina.“ Rund 30 Zuhörer waren zu dem Vortrag gekommen. Er gehört zur Veranstaltungsreihe des „Runder Tisch Demografie.“

Von Lydia Dartsch

Alarmierend seien die Zahlen in Weinheim und der Weststadt noch nicht. Rund 40 Prozent der hier lebenden Frauen seien in der Altersstufe, um Kinder zu bekommen. Die Geburtenrate in der Weststadt liege derzeit bei rund 80 Prozent und damit im städtischen Durchschnitt. Vor allem in Lützelsachsen werden noch mehr Kinder geboren. Woran das liegt, wagte Dr. Fetzner gestern nicht zu beantworten:

Möglicherweise hängt es mit der sozialen Struktur des Stadtteils zusammen: Kinder kosten Geld und scheinbar können sich viele Menschen dort viele Kinder leisten.

vermutete er. Jetzt sei es daran, die Stadt attraktiv zu machen für junge Familien, um dem Trend des demografischen Wandels – einer alternden Gesellschaft – in Weinheim aufzuhalten. In einigen Fällen sei das schon gelungen, in anderen bestehe noch Handlungsbedarf.

Schul- und Kulturzentrum im Rolf-Engelbrecht-Haus

Denn Kinder brauchen Platz und gehen irgendwann mal auf die Schule. Ganz leise sind sie dabei selten. Nun will die Stadt das Rolf-Engelbrecht-Haus gemeinsam mit der Multschule zu einem neuen Schul- und Kulturzentrum umbauen und die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule und die Albert-Schweitzer-Schule dorthin verlegen. Durch diese Bündelung der Schulen erhofft sich die Stadt Synergieeffekte nutzen zu können, da man beispielsweise nur einen Hausmeister für die drei Schulen brauche, erklärte Dr. Fetzner. Eine Anwohnerin befürchtet jedoch noch mehr Lärm:

Wir wohnen seit 30 Jahren dort und jedes Jahr wurde es lauter.

Die Albert-Schweitzer-Schule sei auch viel zentraler, wirft ein anderer Zuhörer ein. Für ihn mache es mehr Sinn, die Schule beizubehalten. Das Gebäude sei auch so schön und als Zeitzeuge von historischer Bedeutung wird als Argument in die Diskussion eingeworfen. Das sei auch alles im Dialogprozess zur Sprache gekommen, sagte Dr. Fetzner. Allerdings seien die Sanierungsmaßnahmen an den drei Schulstandorten deutlich teurer als die Sanierung des Rolf-Engelbrecht-Hauses und der Neubau der beiden Schulen. Deshalb habe man sich auf diese Lösung geeinigt.

Große Lkws in der kleinen Anne-Frank-Straße

Über Lärm klagt auch eine Anwohnerin der Anne-Frank-Straße:

Diese kleine Straße ist offenbar für den Lkw-Verkehr freigegeben. Die donnern da ständig durch.

Lkws fahren dort vom Industriegebiet in Richtung Mannheimer Straße, B38 und Autobahn. Das werde noch schlimmer, befürchtete Dr. Fetzner. Man habe dort in 80er Jahren planerische Fehler gemacht, durch die nun die Zufahrtstraßen zum Gewerbegebiet durch die Wohnsiedlung verliefen.

Gemeinderat entscheidet über Bürgerentscheid bei Breitwiesen

Einen solchen Fehler will die Stadt bei den Breitwiesen vermeiden. Ursprünglich sei geplant gewesen, den benachbarten Hammelsbrunnen als Gewerbegebiet auszuweisen. Dann sei man auf die Idee gekommen, stattdessen das Gewerbegebiet auf den Breitwiesen auszuweisen.

Da haben wir die Rechnung ohne die Landwirte gemacht.

sagte Dr. Fetzner. Die wollten ihre Felder auf den Breitwiesen behalten, auch weil diese in ihren Größen viel wirtschaftlicher seien, als die zum Tausch angebotenen Flächen auf den Hammelsbrunnen. Nun könnte ein Bürgerentscheid die Frage klären, ob der Tausch zu Stande kommt oder nicht, oder ob kein neues Gewerbegebiet ausgewiesen wird.

Braucht man diese Flächen überhaupt?

fragte ein Besucher. Er befürchte ein weiteres Logistikunternehmen wie Pfenning in Heddesheim oder Amazon. Anfragen von Amazon gebe es aber derzeit nicht, sagte Dr. Fetzner. Im Fall von Pfenning sei er froh, dass das Verteilzentrum bereits in Heddesheim gebaut worden sei. Damit bestünde die Gefahr nicht für Weinheim.

Angst vor Verramschung der Freiburger Straße

Ein neues Gewerbegebiet birgt auch die Gefahr für ein Trading-Down-Effekt. Dieser Effekt beschreibt die Abwanderung angesehener Unternehmen und Läden und deren Ersetzung durch geringerwertige Gewerbeflächen, wie Spielhallen oder Ramschläden, wie es Dr. Fetzner ausdrückte. So geschehen in der Freiburger Straße. Das Gebiet dort könne man als Sanierungsgebiet ausweisen und mit Fördermitteln zu einem Gewerbe- und Wohngebiet umbauen.

Als Erfolg verbucht Dr. Fetzner dagegen die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Naturin-Parkplatz in der Gleiwitzer Straße und dem Käsackerweg.

Ich finde, das ist gelungen.

Weststadtplatz als Quartiersmittelpunkt

Der Weststadt fehlt nur noch ein zentraler Stadtteilplatz als Treffpunkt und für Stadtteilfeste. Ein solcher Platz fehle im Quartier. Er könnte im Bereich um den Breitplatz entstehen, der ursprünglich als Parkplatz für die Geschäfte dort angelegt wurde. Der Platz liegt an der Kurt-Schumacher-Straße und der Blumenstraße. Die OEG hält direkt davor und dahinter befindet sich eine Grünfläche, die in den Quartiersplatz mit einbezogen werden könnte, stellte sich Dr. Fetzner vor. Im Moment erlebe man auf dem Breitplatz eine Vermüllung, berichtete er. Eine Besucherin berichtete auch davon, dass Berufspendler dort parkten, um morgens die OEG zur Arbeit zu nehmen.

Diese Park & Ride-Nutzung ist mir neu.

sagte Dr. Fetzner. Diese Probleme könnten gelöst werden, wenn dort ein Quartiersplatz entsteht, wünscht sich der Erste Bürgermeister.

Entlang der Bahntrasse wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger vor allem Ruhe. Doch die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn seien schwierig und langwierig, wie Dr. Fetzner erklärte:

Die Bahn hat ihre Lärmschutzmaßnahmen abgeschlossen und wird auf der Strecke deshalb mehr Züge fahren lassen.

Das führe auch zu einer Mehrbelastung der Anwohner. Aktuell sei die Stadt aber in Verhandlungen mit der Bahn über eine neue Lärmsanierung.

FDP-Stadtrat Breiling "verbabbelt" sich - Oberbürgermeister Bernhard verlässt kopfschüttelnd den Saal

Wohnungsverkauf bringt sechs Millionen Euro

Sechs Millionen Euro soll der Verkauf der 209 Wohnungen in der Stettiner und Breslauer Straße bringen. Oberbürgermeister Bernhard war fassungslos ob der unüberlegten „Veröffentlichung“ der „geheimen Zahl“ durch FDP-Stadtrat Günter Breiling heute im Hauptausschuss.

 

Weinheim, 16. Januar 2013. (red/hp) Sechs Millionen Euro bringt der Verkauf der 209 Wohnungen in der Stettiner Straße. Das erklärte soeben FDP-Fraktionsvorsitzender Günter Breiling in der laufenden öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses. Damit hatte sich der Gemeinderat offenbar „verbabbelt“. Fassungslos starrte Oberbürgermeister Heiner Bernhard den Stadtrat Breiling einige Sekunden lang an und rang nach Worten: „Das gibt’s nicht! Das glaub ich jetzt nicht!“

Breiling ließ sich durch den sichtlich empörten Oberbürgermeister nicht aufhalten und redete seelenruhig in seiner monotonen Art weiter. Bernhard konnte sich nicht beruhigen. Kopschüttelnd verließ er den Saal. Der Erste Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner übernahm die Leitung. Erst einige Minuten später kam er wieder zurück, schluckte die Empörung über diese Form der „Veröffentlichung“ durch die Äußerung Breilings herunter und nahm die Sitzungsführung wieder in die Hand.

Im Dezember hat der Gemeinderat beschlossen die 209 Wohnungen in der Stettiner und der Breslauer Straße an die Familienheim Rhein-Neckar e.G. zu verkaufen. Zu den Konditionen und dem Verkaufspreis wollte die Stadtverwaltung sich damals nicht äußern. Unseren Bericht lesen Sie hier: Familienheim soll Stadtwohnungen kaufen.

Facebookinterview mit Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner

Transparent und nah am Leser

Die Facebook-Seite des Weinheimblog. Foto: local4u

 

Weinheim, 14. Januar 2012. (red/ld) Vergangenen Freitag führte Chefredakteur Hardy Prothmann ein Facebook-Interview mit Weinheims erstem Bürgermeister Torsten Fetzner. Vermutlich war es deutschlandweit das erste Interview dieser Art auf dieser Plattform. Rund 1.000 Facebook-Nutzer sahen die Ankündigung. Rund 200 von ihnen lasen das Interview live mit. Das Ziel dieses Experiments: Eine größtmögliche Transparenz und die Beteiligung unserer Leser/innen. Anders als bei Live-Chats kann das Interview auch danach noch gelesen werden und auch weiter kommentiert werden. Bis jetzt haben rund 2.500 Nutzer die Interviewseite aufgerufen. Wir ziehen Bilanz.

Um 16 Uhr ging es los: Torsten Fetzner meldete sich in unserem Thread auf Facebook und schrieb den ersten Kommentar:

Auszug aus dem Facebookinterview mit Weinheims erstem Bürgermeister Torsten Fetzner am 11. Januar 2013.

 

Thematisch ging es um die Motivation des Bürgermeisters bei Facebook mitzumachen und natürlich um Weinheimer Themen: Die Frage nach dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Herausforderungen des demografischen Wandels und um die Sanierung der Weinheimer Sporthallen. Um ein breites Spektrum an Themen abzudecken, wechselten wir oft unsere Fragen und lieferten mit Link-Postings auf unsere Artikel Hintergrundinformationen, die wir bereits früher veröffentlicht hatten.

Auszug aus dem Facebookinterview mit Weinheims erstem Bürgermeister Torsten Fetzner am 11. Januar 2013.

 

In Echtzeit konnten die Leser/innen die Antworten von Herrn Fetzner nachlesen, selbst nachfragen und auch durch Verlinkungen auf andere Webseiten die Diskussion mit Zusatzinformationen bereichern.

Auch für Nicht-Facebooker

Unsere Leserschaft ist modern, kritisch und viele kennen sich aus mit den modernen Medien. Wer dennoch kein Profil auf Facebook besitzt, konnte trotzdem mitlesen. Denn öffentliche Seiten sind bei Facebook auch von außen einsehbar. Wer eine Frage hatte, schrieb uns einfach eine Email. Anders als bei Interviewchats wird die Seite nach dem Interview nicht geschlossen, sondern kann nachgelesen oder geteilt werden. Wer noch Fragen hat, kann sie sogar nachträglich noch stellen.

Auszug aus dem Facebookinterview mit Weinheims erstem Bürgermeister Torsten Fetzner am 11. Januar 2013.

 

Wir erhielten von Dr. Fetzner sehr ehrliche Antworten. Unser Experiment führte einen sehr kommunikativen und experimentierfreudigen Bürgermeister zu Tage. Wir danken Dr. Torsten Fetzner sehr dafür – weil ein solches Experiment auch eine große Offenheit bei allen verlangt. Da unser Interviewpartner seine Antworten selbst schrieb, hatten die Leser das größtmögliche Live-Erlebnis ohne nachträglichen Schnitt oder „Weichspülfilter“. Darüberhinaus mussten wir vor Veröffentlichung des Interviews nicht auf Herrn Fetzners Autorisierung warten, wie es sonst bei Interviews üblich ist und können seine Zitate auch für unsere weitere Berichterstattung verwenden.

Experiment geglückt, Technik noch unausgereift

Nacharbeit ist trotzdem nötig. Denn für das Live-Erlebnis des Facebook-Interviews mussten unsere Leser und wir ständig die Seite im Browser aktualisieren. Dadurch kamen die Fragen der Leser meist zeitverzögert, oder alle auf einmal. Entsprechend unsortiert kamen – vor allem am Ende – die Antworten zurück. Manchmal dauerte es auch länger bis eine Antwort oder eine Frage gepostet wurde. Wir arbeiten daran, damit das nächste Live-Interview flüssiger abläuft.

Auszug aus dem Facebookinterview mit Weinheims erstem Bürgermeister Torsten Fetzner am 11. Januar 2013.

Direkter Austausch mit Lesern und Interviewpartnern gelungen

Auch die Beteiligung unserer Leser fanden wir sehr gut. Zwar haben wir zu Anfang angekündigt, Nutzer auszuschließen, die sich nicht an die „Netiquette“ halten. Das war aber zu keinem Zeitpunkt nötig. Der direkte Austausch zwischen unseren Lesern, unserem Interviewpartner und uns finden wir trotz der kleinen technischen Hürden sehr gelungen.

An dieser Stelle bedanken wir uns sehr bei unseren Lesern fürs Mitmachen und bei Dr. Torsten Fetzner für das Interview. Durch seine Bereitschaft an unserem Experiment teilzunehmen, hebt er sich sehr deutlich von vielen anderen lokalen Politikern und Amtsträgern ab – hier herrscht häufig noch großes Misstrauen gegenüber den neuen Medien und „ungefilterten“ Kontakten zu den Bürger/innen. Das ganze Interview können Sie auf unserer Facebook-Seite noch einmal nachlesen, teilen und kommentieren. Es ist keine Mitgliedschaft bei Facebook erforderlich, um den Thread zu lesen – um ihn zu kommentieren, müssen Sie sich einloggen.

 

Die Naturin Viscofan GmbH präsentiert sich gut aufgestellt für die Zukunft

Naturin sagt „Ja“ zum Standort Weinheim

Der Oberbürgermeister Heiner Bernhard (3.v.l.) und der Erste Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner (4.v.l.) in den Arbeitshallen der Firma Weidler auf dem Gelände der Naturin Viscofan GmbH in Weinheim.

 

Weinheim, 29. November 2012. (red/aw) Es liegen ereignisreiche Jahre hinter der Naturin Viscofan GmbH: Strukturwandel, Produktionsverlagerung, Einführung neuer Technologien. Die Unternehmsleitung bestätigt den Standort Weinheim und investiert in die Zukunft der Kunstdarm-Produktion. Besonders im Bereich der Collagen-Wursthüllen ist die Naturin Viscofan GmbH am Weltmarkt erfolgreich.

Von Alexandra Weichbrodt

Im nächsten Jahr feiert die Naturin ihr 80-jähriges Bestehen am Standort Weinheim. Seit 30 Jahren ist sie fester Bestandteil der weltweit agierenden Viscofan-Gruppe. In Rahmen einer Firmenführung mit Presse und Stadtverwaltung bekannte sich das Unternehmen nun klar zum Standort Weinheim in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Weinheimer Traditionsunternehmen legt Wert auf zeitgemäße Produktionstechnik, um im weltweiten Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.

Eine Mission und viele Visionen

Der Geschäftsführer der Naturin Viscofan GmbH Bertram Trauth führte aus, worauf es dem Unternehmen jetzt und auch in Zukunft ankommt:

Unser Ziel ist es besser, schneller und flexibler als alle anderen zu sein.

Die Aufgabe bestehe darin, das Optimum für den Kunden zu erreichen. Möglich wäre dies nur durch die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für einen weltweiten Markt.

Die Basis dafür sei banal: Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sowie eine klare und einfache Mitarbeiter-Führung seien die Voraussetzung.

Wir arbeiten qualifiziert und leistungsorientiert. Wir sind kein Mädchenpensionat.

Geschäftsführer Bertram Trauth: „Wir sind kein Mädchenpensionat.“

Ausserdem liege es im Interesse des Unternehmens Entwicklung, Produktion und Vertrieb möglichst wirtschaftlich miteinander zu vereinen. Besonders im Bereich der Collagen-Produkte wolle man in Zukunft als Kompetenzzentrum agieren.

„Strukturwandel erfolgreich geschafft“

Der Markt im Produktions-Segment der „essbaren Hüllen“ wächst. Die Grundlage für das Wachstum eines Unternehmens, wie der Naturin Viscofan GmbH, sei die beste Qualität, so der Technische Leiter Wilfried Schobel.

Die Entscheidung über die Einführung neuester Produktionstechnologien zur Herstellung von Collagen-Produkten fiel im Jahr 2007. Eineinhalb “heiße Jahre” später habe man die reibungslose Funktionalität der neuen Anlage erreicht:

Seit 2009 verwenden wir im Bereich der essbaren Hüllen die modernste Technik weltweit.

Die Super Fast Edible-Technologie (SFE) wird im nächsten Jahr sogar um ein weiteres Modul ergänzt. SFE Plus ist ein neu entwickeltes Trocknungssystem, mit dem die Energie noch effizienter genutzt werden kann, indem beispielsweise Luft mehrfach verwendet wird.

Die Naturin Viscofan GmbH sieht sich für die Zukunft daher gut aufgestellt:

Wir haben viel technologisches Potenzial unter unseren Mitarbeitern und außerdem starke Partner in der Region.

Zu den Partnern in der Region gehört auch die Firma Weidler aus Weinheim, die in den Firmengebäuden der Naturin einen eigenen logistischen Teil in der Produktions- und Vertriebskette betreibt.

Energiekosten sind ein immer stärker werdender Faktor

In Zukunft wird die Naturin Viscofan GmbH vor allem im Bereich Energiegewinnung weitere Maßnahmen ergreifen, um die steigenden Ausgaben für die benötigten Energien aufzufangen.

Man sei in Baden-Württemberg wahrscheinlich der größte private Stromverbraucher ohne eigenes Kraftwerk, so Schobel. Noch sei man zum Teil EEG befreit. Auch, wenn die Grenze des Verbrauchs von 14 Prozent „schwer zu erreichen“ sei.

Bisher waren die Ausgaben der Naturin Viscofan GmbH „relativ stabil“. Allerdings sei mit Wegfall der EEG-Umlage ein deutlicher Anstieg zu erwarten. 2012 werden es noch etwa 11 Millionen Euro Energiekosten sein. Im Jahr 2013 rechnet man bereits mit Ausgaben in Höhe von 13,6 Millionen Euro.

Das Thema zwingt uns dazu, uns mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auseinander zu setzen,

Hier wolle man investieren, versichert auch Geschäftsführer Trauth. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll das Projekt „Kraft-Wärme-Kopplung“(KWK) in Angriff genommen werden. Wann genau eine Fertigstellung zu erwarten ist, weiß man derzeit aber noch nicht. Die Viscofan-Gruppe unterstützt die Installation von KWK-Anlagen. In Spanien und Mexiko sind die Unternehmen zum Teil bereits damit ausgestattet.

Zahlreiche Vertreter der Stadt waren zum Informationsvortrag der Geschäftsleitung erschienen.

Soziale Verantwortung

Oberbürgermeister Heiner Bernhard schätzt an der Naturin Viscofan GmbH besonders die „absolut hohe Identifikation des Unternehmens mit dem Standort Weinheim“:

Die Naturin ist für uns ein Ansprechpartner ohne Schwelle.

Doch neben gemeinschaftlichem Engagement für Kulturverantstaltungen, Schulen oder Vereinen legt das Unternehmen nach eigenen Angaben besonderen Wert auf eine „vorrausschauende Personalpolitik“.

Der Leiter der Abteilung „Personal und Soziales“ Uwe Seehaus erläuterte, dass mit ein bisschen Flexibiliät fast jeder Auszubildene übernommen werden könne. Vielleicht nicht in seinem ursprünglich erlernten Tätigkeitsfeld, aber mit einer sicheren Beschäftigung im Unternehmen.

Der Oberbürgermeister lobt diese Einstellung:

Diese Art von Vorratspolitik ist aufgrund des demografischen Wandels wichtig und wird von der Naturin beeindruckend umgesetzt.

Mit einem Weiterbildungsbudget von 435.000 Euro im Jahr, werden Fachseminare, Talentprogramme, Workshops und Trainings der Mitarbeiter finanziert.

Die Unterstützung berufsbegleitender Qualifikationen ist für uns sehr wichtig,

betonte Seehaus. Daneben biete die Naturin Viscofan GmbH ihren 500 Arbeitnehmern in vielen Bereichen Leistungen, die „über den tariflichen Bestimmungen“ lägen. Dazu gehöre die Bereitstellung von Arbeitskleidung und Schutzausrüstung ebenso, wie die flexiblen Möglichkeiten einer Freistellung für Mitarbeiter. Beispielsweise, wenn persönliche Umstände eine „häuslichen Pflege“ erfordern.

Rekord-Umsatz im Jahr 2011

Mit der finanziellen Entwicklung des Unternehmens ist die Geschäftsleitung äußerst zufrieden. Die Erträge der Naturin Viscofan GmbH „entwickeln sich fantastisch“. Im Jahr 2011 hat das Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 140 Millionen Euro ein Rekord-Ergebnis erzielt.

Zuvor hatte man sich 2010 im Zuge des Wandels von allen Risiken, wie beispielsweise Fremdwährungen, befreit.

Das hat Geld gekostet,

erklärte Bernhard Kissel, der Leiter des Finanzwesens der Naturin Viscofan GmbH. Daher habe die Umsatzkurve in der Übersicht im Jahr 2010 einen deutlichen Knick. Etwa 127 Millionen Jahresumsatz konnten damals verbucht werden. Im Folgejahr dann aber bereits das Rekord-Ergebnis und auch für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 ist man optimistisch. Die Unternehmensleitung geht von einer weiteren Steigerung des Umsatzes auf 144 Millionen Euro im nächsten Jahr aus. Für 2014 rechnet man mit 147 Millionen Euro Gesamtumsatz.

Betrachte man den Markt der „essbaren Wursthüllen“, sei diese positive Entwicklung weiter fortzuführen bzw. noch auszubauen. Vertriebsleiter Alfred Bruinekool bestätigt, dass die Viscofan-Gruppe mit 32 Prozent Marktanteil im Collagen-Segment „deutlich führend“ ist.

Der Wursthüllenmarkt bestehe zur einen Hälfte aus Natur- und zur anderen Hälfte aus Kunstdarm-Produkten. Im Kunstdarm-Bereich sei Collagen mittlerweile ein viel verwendeter Bestandteil. Die Produktionsleistung des Weinheimer Unternehmens mit Hilfe der SFE-Technologie sei „weltweit spitze“.

Die Investionen der letzten Jahr haben sich also durchaus gelohnt,

versichert Geschäftsführer Bertram Trauth. Allein im Jahr 2011 investierte die Naturin Viscofan GmbH rund 15 Millionen Euro in die technische Verbesserung der Produktion. Damit habe man die:

richtige Produktion mit der weltweit modernsten Technik.

Im Zusammenspiel mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern könne man so die Kunden zufrieden stellen.

Das ermöglicht uns „Ja“ zum Standort Weinheim zu sagen. Sowohl der Standort als auch die Arbeitsplätze sind sicher.

So ganz ohne Entgegenkommen der Arbeitnehmer konnte dies allerdings nicht gewährleistet werden. Daher schloss die Naturin Viscofan GmbH mit ihren Beschäftigten einen Standortsicherungsvertrag ab. Dieser beeinhaltet die Bereitschaft der Angestellten bis 2016 wöchentlich 39,5 statt 37 Stunden zu arbeiten. Ohne zusätzliche Bezahlung. Im Gegenzug verpflichtet sich die Naturin keine Entlassungen durchzuführen.

Ein kompletter Wegzug des Unternehmens, wie von Kritikern – nach der Verlagerung eines Produktionssegments nach Serbien im Jahr 2007 – befürchtet, ist aufgrund dieser Tatsachen eher unwahrscheinlich.

„Wir sagen „Ja“ zum Standort Weinheim.“ Diese Aussage freut nicht nur die Beschäftigten der Naturin sondern auch die Stadt.

 

Stadt und Pilgerhaus gehen Partnerschaft bei der Baumpflege ein – Alte Obstsorten

Gemeinsam für die blühende Bergstraße

Die Bewohner des Pilgerhauses engagieren sich.

 

Weinheim, 23.November 2012. (red/pm) Es ist eine florierende Partnerschaft für eine blühende Bergstraße. Bewohner des Pilgerhauses pflanzten jetzt unter Anleitung des Heilpädagogen Walter Laurenzi und Weinheims Umweltberater Roland Robra auf ihrer Schafswiese zwischen ihrem Areal und den OEG-Schienen 22 junge Obstbäume – alles alte Sorten und natürlich Hochstämme, wie sie traditionell für die Bergstraße typisch sind.

Information der Stadt Weinheim:

„Mit dem Ausbau der OEG-Gleise fällt es immer schwerer“, beschreibt Robra, „die Ortseingänge als Teil der blühenden Bergstraße wahrzunehmen“. Deshalb hat der Umweltberater immer einen Blick auf mögliche Flächen im Stadtgebiet. Außerdem kennt er das Pilgerhaus seit geraumer Zeit als besonders guten Partner in gemeinsamer Verbundenheit zur Landschaft der Region. Denn die evangelische Einrichtung für Jugend- und Behindertenhilfe pflegt zum Beispiel auch eine städtische Grünfläche mit fast 50 Bäumen im Nordwesten der Stadtunterhalb der Westtangente.

Auch dort stehen Obstbäume aus verschiedenen Pflanzengenerationen, die von den Bewohnern des Pilgerhauses mit Walter Laurenzi gepflegt werden – auch geerntet: Jeden Herbst keltert das Pilgerhaus jetzt seinen eigenen Apfelsaft. Von der Stadt erhält die Einrichtung eine Aufwandsentschädigung; das alles ist in einem Baumpatenschaftsvertrag geregelt. Die Gärtner-Projekte des Pilgerhauses, die Ausrüstung und Schulung der Helfer, wird außerdem von der Bürgerstiftung Weinheim gefördert.

Deshalb waren die Teilnehmer der Pflanzaktion jetzt an der B3 schon gute Bekannte. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Pilgerhaus-Leiter Uwe Gerbich-Demmer, Robra, Laurenzi und Dr. Adalbert Knapp von der Bürgerstiftung Weinheim legten selbst Hand an und einige Kinder packten eifrig zu. Die Stadt hat die Bäume finanziert, das Pilgerhaus pflegt sie. „Ein tolles Gemeinschaftsprojekt für unsere Landschaft“, findet Roland Robra. Die Obstbäume, überwiegend alte Apfel- und Birnensorten, sind in Bioqualität gezüchtet und aufgewachsen. Schon im nächsten Frühjahr werden sie blühen und Früchte tragen.“

Stadt gedachte am 9. November der Reichspogromnacht von 1938

Steine gegen das Vergessen

Am 9. November gedachte Weinheim der Progromnacht: Während der Bürgermeister die Namen aller 114 jüdischer Personen verlas, die am 9. November 1938 in Weinheim gelebt haben, legten Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Steine am Mahnmal nieder

 

Weinheim, 16. November 2012. (red/pm) „In den frühen Morgenstunden wurde mein Vater von SA-Leuten abgeholt und wie alle jüdischen Männer Weinheims ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Als ich später zur gewohnten Zeit in die Schule gehen wollte, da konnte ich nicht mehr aus dem Haus. Bald rückten auf einem offenen Lieferwagen Schlägertrupps mit großen Äxten an und begannen, alles kurz und klein zu schlagen. Die großen Schaufenster und das ganze Inventar der Geschäfte meiner Großeltern und meines Großonkels wurden zerstört und über den Splittern der Schaufenster wurden dann die Bettfedern von aufgeschlitzten Kopfkissen verstreut. Es war ein Bild des Grauens.”

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Strategie-Abstimmung mit der Stadt

Mit Rückenwind gegen den Bahnlärm

Die Bürgerinitiative legt fast 500 Unterschriften zur Bekräftigung des Lärmaktionsplanes vor. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 12. November 2012. (red/pm) Die Bürgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ gibt keine Ruhe. Das wird auch nicht von ihr erwartet. Ganz im Gegenteil. Die Menschen in Weinheim sind offensichtlich dankbar für diese Vertretung der Bürgerschaft, und die Verwaltungsspitze im Rathaus freut sich über den Rückenwind; denn die Forderungen nach Lärmschutz bei den übergeordneten Behörden und bei der Deutschen Bahn erfordern Nachdruck. „Deshalb sind wir sehr froh über deutliche Meinungsäußerungen aus der Bevölkerung“, erklärte jetzt Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bei einem Treffen mit den Vertretern der Bürgerinitiative.

Information der Stadt Weinheim:

„Deren Sprecher Dr. Hans Irion, Joachim Körber und Peter Thunsdorff überbrachten dem Dezernenten an die 500 Unterschriften und Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern, die sich jetzt für eine Verbesserung der Lärmsituation in Weinheim ausgesprochen haben. Viele Bürgerinnen und Bürger haben nicht nur eine Unterschrift geleistet, sondern konkrete Anregungen gemacht, wie ein besserer Lärmschutz erreicht werden könnte. Dass es in Weinheim in der Nähe der Bahnlinie zu laut ist – darin ist sich die Bürgerinitiative mit der Stadtverwaltung einig. Das Amt für Stadtentwicklung erarbeitet im Moment einen Lärmaktionsplan. Kastor Höhn, der Stellvertretende Leiter des Fachamtes, erläuterte,
dass die Eingaben der Bürger zur richtigen Zeit kommen; so können sie während der Phase der Offenlage gleich in den Lärmaktionsplan einfließen. Gemeinsames Ziel: Mehr Lärmschutz entlang der Bahnhlinie auf der kompletten Weinheimer Gemarkung.

Bürgermeister Dr. Fetzner bot regelmäßige Treffen mit der Vertretern der Bürgerinitiative an, um jeweils die weitere Strategie abzustimmen. Schließlich ziehe man an einem Strang – und dies sollte man auch in Berlin (im Bundesverkehrsministerium) und in Bonn (beim Eisenbahnbundesamt) spüren. Irion, Körber und Thunsdorff erklärten, dass sie auf allen politischen Ebenen einen höheren Grad der Sensibilisierung wecken wollen. In der nächsten Zeit wollen sie die Fraktionen des Gemeinderates besuchen. Ihr Anliegen: Das Gremium soll die Mittel bewilligen, mit denen die Stadt auf eigene Kosten ein unabhängiges Lärmschutzgutachten erstellen lässt. Den Gutachten der Bahn, die außerdem schon einige Jahre alt sind, wolle man nicht vertrauen. Die Lärmbelastung habe sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Ein eigenes Gutachten werde, so die BI, die Argumentationsbasis der Stadt und ihrer Bürger verbessern. Desweiteren werde man Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten und dem Regierungspräsidium aufnehmen. Auch der Bundestag beschäftige sich im Moment mit dem Thema Bahnlärm, berichtete Joachim Körber und bestätigte: „Da ist was im Gange.“ Auch er bekräftigte den Willen, konstruktiv mit der Stadtverwaltung zusammenzuarbeiten. „Wenn die Stadt Weinheim gewinnt, bekommen die Bürger den Lärmschutz, den sie verdient haben.“

Kulturprogramm für Menschen „50plus“ in der Weststadt wird fortgesetzt – Büchervorstellung am 15. November

Was Senioren gerne lesen

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“
Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.

Information der Stadt Weinheim:

„Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ Priorität eingeräumt – und ein Kulturprogramm „Miteinander – Füreinander 50plus“ aufgelegt, das im Oktober begonnen hat. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner machte mit einem Liedernachmittag den Anfang. Es sind weitere neun Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr bereits geplant. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird. Es gibt Kaffee und Kuchen. Nach dem eher geselligen Auftakt bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg und Maria Stock stellen unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des Bücherherbstes 2012 vor. Die beiden Damen sind erfahrene Literaturexpertinnen. Alice Steinberg ist Mitarbeiterin der Buchhandlung Schäffner, Maria Stock im „Bücherwald“ im Mult-Zentrum sowie bei der katholischen Bücherei in der Weststadt.

Dann geht es Monat für Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10.30 Uhr bis 13 Uhr), ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad). Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Das Programm auf einen Blick

(fast) immer im Pamina-Haus am Marienplatz 1, Donnerstag 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

15.11.2012: Buchvorstellung – „Was Senioren gerne lesen“ mit Alice Steinberg von der Buchhandlung Schäffner

29.11.2012: Skatrunde – Grand mit vier

06.12.2012: Brunch zum Nikolaus – Gutes für Körper und Seele (10.30 Uhr bis 13 Uhr)

17.01.2013: Städtebauliche Entwicklung in der Weststadt mit dem ersten Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner

31.01.2012: Gedächtnistraining mit Christine Münch vom Tauschring

07.02.2013: Erste Hilfe für Senioren mit dem DRK KV Mannheim e.V.

21.02.2013: Dia-Vortrag – Die Geschichte der Weinheimer Weststadt (mit dem Siedlerverein)

07.03.2013: Mein Garten im Frühling – Tipps und Tricks

21.03.2013: Weststadt-Stadtführung mit Stadtführer Franz Piva Treffpunkt am Kurhaus im „Stahlbad“

Jubiläumsbroschüre zur Feuerwehrgeschichte

75 Jahre Werkfeuerwehr Naturin – Viscofan

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/fw) Zu einer Feierstunde hatte die Werkfeuerwehr der Naturin Viscofan GmbH anlässlich ihres 75jährigen Bestehens in das Feuerwehrgerätehaus in der Badeniastraße eingeladen. Neben zahlreichen Vertretern der Feuerwehren des Unterkreises Weinheim, waren Kreisbrandmeister Peter Michels, Unterkreisführer Sven Ballas sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Rhein Neckar Hans Joachim Gottuck und Naturins Ehrenkommandant Wolfgang Eberle zur Jubiläumsfeier gekommen. Volker Jäger Kommandant der Werkfeuerwehr Naturin Viscofan begrüßte Geschäftsführer Bertram Trauth, den ersten Bürgermeister der Stadt Weinheim Dr. Torsten Fetzner, Uwe Seehaus Leiter Personal und Soziales, Ralf Jung Sicherheitsingenieur sowie Mitglieder des Betriebsrats am Standort Weinheim.

Von Ralf Mittelbach

„Bertram Traut, Geschäftsführer des auf dem Gebiet der Herstellung von Wursthüllen weltweit führenden Unternehmens, dankte seinen Mitarbeitern, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit bei Naturin Viscofan ehrenamtlich bei der Werkfeuerwehr engagieren. Jedes Jahr kommt es auf dem Werksgelände zu circa vierzig Ereignissen. Bei den meisten handelt es sich um die Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen und technischen Hilfeleistungen. Trauth lobte die Mitglieder der Werkfeuerwehr, die durch ihren Einsatz sich zum Schutz ihrer Kollegen einsetzen aber auch den Standort Weinheim vor größeren Gefahren schützen. Sein Dank galt auch den Feuerwehren der Umgebung für die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Torsten Fetzner ging in seinem Grußwort auch auf die gute Zusammenarbeit ein. Das die Werkfeuerwehr Naturin und die Feuerwehr Weinheim einen guten Draht haben, zeige auch, das Kommandant Volker Jäger, wie auch schon sein Vorgänger Wolfgang Eberle, der stellvertretende Stadtbrandmeister in Weinheim ist.

75 Jahre Feuerwehrgeschichte

Uwe Seehaus stellte die Jubiläumsbroschüre vor, die anlässlich des 75 jährigen Jubiläums der Werkfeuerwehr erstellt wurde und nahm die Gäste auf einer Reise durch 75 Jahre Feuerwehrgeschichte. Ernst Fichtner begann 1936 seine Arbeit bei Naturin und baute das Luftschutzkommando auf, aus der dann am 1. April 1937 die Werkfeuerwehr Naturin gegründet wurde. Zu den Gründungsmitgliedern zählten damals neben Ernst Fichtner, Karl Schreiber, Georg Grieser, Ernst Gärtner und Peter Springer. Bereits am 8. Januar 1939 hatte die Werkfeuerwehr ihre erste Bewährungsprobe zu bestehen. Die sogenannte „Trockenhalle“ stand in Flammen und wurde mit Motorspritzen durch die Unterstützung der Feuerwehren aus Mannheim und Weinheim gelöscht. 1941 während der Kriegsjahre wurde die Werkfeuerwehr dann uniformiert und wurde in diesen Jahren elf Mal zur Unterstützung nach Mannheim, Ladenburg und Umgebung gerufen. 1943 wurde die Werkfeuerwehr offiziell Anerkannt.

Nach dem Krieg baute Ernst Fichtner die Wehr neu auf. Nach einer Krise im August 1955 wurde Karl Schreiber beauftragt die Werkfeuerwehr der Firma Naturin neu aufzuziehen und so fand bereits im Oktober eine gemeinsame Hauptübung mit der Feuerwehr Weinheim auf dem Werksgelände statt. Am 18. Februar 1956 musst die Wehr erneut zeigen, dass sie nicht nur den Werkschutz sicherstellen kann, sondern auch ein verlässlicher Partner sein kann. Nach einer Explosion mit anschließendem Großbrand im Nora Werk der Firma Carl Freudenberg löschte die Werkfeuerwehr Naturin gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Freudenberg, den Feuerwehren aus Weinheim und Heppenheim sowie der Berufsfeuerwehr Mannheim den Brand. Auch in den kommenden Jahren musste die Werkfeuerwehr immer wieder ausrücken um den Feuerwehren zu helfen. Zu den größten Ereignissen zählten hier ein Flächenbrand im Februar 1957 in Nächstenbach, ein Großbrand im März 1957 bei dem Weinheimer Nudelhersteller „Drei Glocken“ und ein Großbrand im Robuswerk auf dem Firmengelände von Carl Freudenberg im Oktober 1957.

Meilenstein der Werkfeuerwehr

Ein Meilenstein in der Geschichte der Werkfeuerwehr konnte am 8. Februar 1978 gesetzt werden, als den Feuerwehrangehörigen zum Schutz der Mitarbeiter ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF8) übergeben wurde. Bereits 1979 musste das Fahrzeug seine Feuerprobe bestehen. In diesem Jahr kam es zu zahlreichen Bränden, wobei der 2. August 1979 in die Firmengeschichte einging. Über eine Million DM Sachschaden entstand bei dem Brand, zu dem neben der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Berufsfeuerwehr Mannheim auch alle Bergstraßen Feuerwehren gerufen wurden. In den folgenden Monaten kam es noch zu weiteren Bränden, die die Werkfeuerwehr in dem schwarzen Jahr für die Firma Naturin löschen musste. Trotz der Krise ließen sich die Mitarbeiter nicht entmutigen und so konnte bereits im Dezember der Wiederaufbau des Werkes beendet werden.

In den weiteren Jahren wurde der vorbeugenden Brandschutz immer weiter ausgebaut und so blieb die Naturin vor weiteren verheerenden Bränden verschont. Trotzdem wurde die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Umgebung immer weiter ausgebaut und geübt. 1999 fand daher die Unterkreisübung mit 150 Männer und Frauen der Feuerwehr Weinheim, der Werkfeuerwehr Freudenberg, sowie der Feuerwehren aus Hemsbach, Laudenbach, Großsachsen und Leutershausen statt. Am 23.07.2009 kam es gegen 7 Uhr morgens zu einem Brand in einer Produktionshalle. Trotz des schnellen Eingreifens der Werkfeuerwehr Naturin, die den Brand mit der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Weinheimer Feuerwehr löschte, wurden vier Mitarbeiter verletzt und mussten im Krankenhaus weiter behandelt werden.

Den letzten größeren Brand musste die Wehr im Juli diesem Jahres löschen, als es zu einem Brand im Destillat kam. Glücklicherweise kamen hier keine Mitarbeiter zu Schaden. Im Jubiläumsjahr ist die Werkfeuerwehr Naturin gut aufgestellt. Kommandant Volker Jäger und sein Stellvertreter Reiner Drescher sind mit 23 Einsatzkräften und 6 Alterskameraden für die weitere Zukunft gut aufgestellt. Ihnen stehen zwei Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und ein Schlauchanhänger für ihren Dienst zur Verfügung. Auch Unterkreisführer Sven Ballas dankte der Werkfeuerwehr für die gute Zusammenarbeit innerhalb des Unterkreises. Er überreichte im Namen der Feuerwehren des Weinheimer Unterkreises die Jubiläumsurkunde und wünschte der Wehr, das Sie immer wieder gesund von ihren Einsätzen zurückkommen.“

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Bundesgerichtshof wird sich mit Rechtsbeschwerde der Stadt beschäftigen

Rechtsstreit wegen „Per“ am Bahnhof

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) Ist die Stadt Weinheim Anfang der 1970er Jahre ihrer Überwachungspflicht ausreichend nachgekommen, als eine Textil-Reinigung am Bahnhof ihren Hausanschluss an den kommunalen Kanal angebunden hat – mangelhaft, wie man heute weiß? Mit dieser Frage soll sich jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigen. Darüber haben die Verwaltung und der beauftragte Rechtsanwalt Axel Schüssler am Mittwochabend den Ausschuss für Technik und Umwelt informiert.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Mitglieder des Gremiums bestärkten die Verwaltung in diesem Schritt. Schüssler ergänzte, dass ein Erkenntnisverfahren vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe zwar bereits abgeschlossen sei. Nun wurde im Prozess mit der deutschen Bahn allerdings Rechtsbeschwerde eingelegt, damit der BGH eine Revision zulässt. Gleichzeitig konnte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner in der Sitzung Entwarnung geben, was die drohende finanzielle Belastung der Stadt angeht. Der Badische Gemeinde-Versicherungsverband BGV habe sich bereiterklärt, den im Urteil des Landgerichtes Mannheim ausgewiesenen und vom Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigten Zahlungsbetrag (inklusive Verzinsung) in Höhe von rund 231 000
Euro zu tragen und in Vorlage zu treten bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens.

In der Tat, so der Tenor im Ratssaal, ist der seit Jahren schwelende Rechtsstreit zwischen der Stadt und der Bahn um die Kostenbeteiligung wegen der Bodenverunreinigungen am Bahnhof kompliziert. Rechtsanwalt Schüssler zeichnete in der Sitzung den Vorgang nach: Es beginnt 1951, in diesem Jahr verpachtete die Deutsche Bahn das Grundstück südlich des Bahnhofsgebäudes an einen Investor, derdort eine Ladenzeile errichtete – unter anderem eine Textil-Reinigung. Die Bahn ist immer Eigentümer des Grundstücks geblieben. Spätestens seit den frühen 1970er Jahren leitete die Textil-Reinigung – ohne Wissen der Stadt und gegen die rechtskräftigen Regeln der Abwassersatzung, also illegal – den giftigen Chlorkohlenwasserstoff Perchlorethylen, kurz „Per“, durch den Hausanschluss in den städtischen Kanal.

In den 1990er Jahren wurde die Verunreinigung bekannt, das Wasserrechtsamt des Rhein-Neckar- Kreises ordnete daraufhin eine Altlastensanierung an. So geschah es auch. Wie es sich später herausstellte, waren der Hauskanal und der Anschluss an den kommunalen Sammler mangelhaft. So war das giftige Abwasser ins Erdreich geraten. Die Sanierung ging weiter.
Es war im Jahr 2005 da flatterte beim Tiefbauamt plötzlich eine Rechnung auf den Tisch. Darin hieß es, die Stadt habe sich an den Erkundungskosten zu beteiligen. Hintergrund: Eine Klage gegen den früheren Reinigungsbetreiber war ins Leere gelaufen; die Firma gab es nicht mehr. Die Stadt war sich keiner Schuld bewusst und verweigerte die Zahlung. Daraufhin wurde sie von der Bahn verklagt – der Beginn des seit damals schwelenden Rechtsstreites.

Nun geht es darum, ob die Stadt seinerzeit, als die Reinigung ihren Anschluss vorgenommen hat, ihrer Überwachungspflicht genügend nachgekommen ist oder nicht. Weil der Rechtsstreit vor dem BGH noch anhängig ist, der Versicherungsverband hinsichtlich der Kosten nun in Vorlage getreten ist und der Stadt zunächst keine weiteren Kosten entstehen, war in der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt noch keine Beschlussfassung erforderlich.

Vertreter des Gremiums beschwerten sich über mangelhafte inhaltliche Information im Vorfeld der Sitzung. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner räumte in diesem Zusammenhang Versäumnisse ein und versprach Besserung.“

Weinheim stellt dafür einen Flächennutzungsplan auf

Windkraft zieht in die Kommunen ein

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) Die Stadt bringt frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) hat am Mittwochabend den Einstieg in ein Verfahren beschlossen, mit dem künftig der Bau von Windkraftanlagen auch auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Dafür ist die Erstellung eines Teil-Flächennutzungsplanes erforderlich. Der ATU sprach sich einstimmig für diesen Schritt aus.

Information der Stadt Weinheim:

„Gleichzeitig gab das Gremium der Verwaltung Rückenwind für eine erweiterte Bürgerbeteiligung, um die Akzeptanz einer Planung in der Bevölkerung zu erhöhen. „Wir werden bei diesem sensiblen Thema die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und anhören“, versicherte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner. Mit einem Teil-Flächennutzungsplan sollen Konzentrationszonen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden.

Grundlage für die Planung ist ein Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat. Darin sind zunächst sechs so genannte Freibereiche genannt, die nach den Auschlusskriterien für Windkraftanlagen als mögliche Standorte übrig bleiben. Sie befinden sich im Westen an der Gemarkungsgrenze zu Hemsbach, in der „Altau“, im Bereich des „Hirschkopf“, oberhalb von Lützelsachsen sowie im Odenwald bei Rippenweier und Oberflockenbach.

Das Verfahren soll begleitet werden von einer so genannten zweistufigen Bürgerbeteiligung. In deren Zuge soll es Ortstermine und Besichtigungen für jedermann geben; eine Podiumsdiskussion mit Einbindung der Interessensvertreter folgt. Die Bürgerbeteiligung ist für Januar und Februar 2013 vorgesehen. Im Frühjahr könnte dann die Richtungsentscheidung im Gemeinderat fallen, wie Weinheim mit der Winkraft weiter verfährt.“

Auftakt-Veranstaltung zum Kulturprogramm „Füreinander – Miteinander 50+“

Der musikalische Bürgermeister

Dr. Torsten Fetzner machte sich bereits einen Namen als „Singender Bürgermeister“

Weinheim, 17. Oktober 2012. (red/pm) „Die Gedanken sind frei“, „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Es sind Lieder der Jugend, selbst für Menschen, die heute älter und betagt sind. Der Auftakt zum neuen „Kulturprogramm“ für Senioren in der Weststadt, das gemeinsame Liedersingen mit Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, könnte zur „Kult-Veranstaltung“ des neuen Kulturprogrammes für Menschen „U50“ aus der Weststadt werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Der „Runde Tisch Demographie“ hat die Reihe „Füreinander – Miteinander“ jetzt gestartet, nachdem bei einer ersten Sitzung im Juli der Wunsch nach mehr Kultur und Geselligkeit geäußert worden war. „Füreinenander – Miteinander“ wird unterstützt durch das , Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Würrtemberg. Zum Auftakt besuchte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner das Betreute Wohnen „Pamina“ am Marienplatz, um mit den Senioren gemeinsam zu singen. Begleitet von der Gitarre und dem Vize-Rathauschef sangen die Frauen und Männer altbekannte Lieder mit.

„Es hat Spaß gemacht“, bedankte sich der Kommunalpolitiker bei seinen Zuhörern, die sichtlich Freude an seinem Besuch hatte. Natürlich kann der Dezernent und promovierte Bauingenieur mehr als Gitarre spielen. Im (weit gefassten) Kulturprogramm steht er bald nochmal. Im Januar wird er über Stadtentwicklung in der Weststadt sprechen. Der nächste Termin ist aber der Donnerstag, 15. November, wieder in „Pamina“ am Marienplatz. Dann werden kompetent besonders für Senioren lesenswerte Bücher vorgestellt.“

Weinheimer Naturdiplome wurden verliehen

Naturkinder eroberten den Eichelberg

Weinheimer Naturdiplome wurden mitten im Wald verliehen. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm) Weinheimer Naturdiplome wurden diesmal musikalisch und mitten im Wald verliehen. Rund 30 Kinder haben sich das „Weinheimer Naturdiplom“ verdient.

Information der Stadt Weinheim:

„Sie waren im Hermannshof, im Schlosspark, bei den Burgen, im Wasserwerk, an der Kläranlage und am Waidsee, sie haben gelernt, wo das Trinkwasser herkommt, wie man Fahrräder für umweltfreundliche Mobilität repariert und wie sich Pflanzen vermehren. Wieder deutlich mehr als 80 Kinder haben sich über Sommer am „Weinheimer Naturdiplom“ beteiligt. Rund 30 von ihnen waren so fleißig und haben an sechs oder mehr Veranstaltungen teilgenommen: Sie haben sich damit der „Weinheimer Naturdiplom“ verdient. Die Urkunden wurden jetzt von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner höchstpersönlich verliehen, und zwar – wie es sich gehört – mitten in der Natur.

Weinheims Umweltberater Roland Robra hatte sich ein besonderes Programm überlegt. Im Wald bei Oberflockenbach gibt es den Geopark-Pfad „Steine, Sagen, Schluchten“, der spannende Einblicke in die Erdgeschichte des Odenwalds und in die Mythen früherer Zeiten bietet. Zum Beispiel den „Wilde-Leut’-Stein“, der in Vorzeiten einmal den Außgestoßenen des Dorfes Unterschlupf geboten haben soll. In Sichtweite liegt der Eichelberg, Weinheims höchster Berg.

Die Naturdiplomanden zogen gemeinsam mit Roland Robra, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Kinder-Musikus Hartmut Höfele von der Ursenbacher Höhe auf dem Kinder-Erlebniswanderweg zum „Wilde-Leut-Stein“, wo sie schaurige Geschichten hörten; dann verlieh Bürgermeister Dr. Fetzner die Naturdiplome. Auf dem Hin- und Rückweg sangen er und Musikprofi Höfele gemeinsam mit den Kindern passende Lieder. Es war ein erlebnisreicher Tag im Wald. Und die Naturdiplomanden waren glücklich.“