Samstag, 18. August 2018

Bürgerversammlung zu den Flüchtlingswohnheimen

Flüchtlingsunterkunft: GAL fordert drei Standorte

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Unmittelbar vor der Bürgerversammlung heute abend gibt es in Weinheim eine intensive Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen. Immer mehr in den Blick gerät dabei auch die Anzahl der Standorte für Flüchtlingswohnheime. Dazu meldet sich nun auch die GAL-Fraktion zu Wort: [Weiterlesen…]

Pflasterarbeiten in Fußgängerzone früher fertig als geplant

Punktlandung in der Fußgängerzone

FGZ fast fertig

Die Rundum-Erneuerung der Weinheimer Fußgängerzone ist nun fast beendet. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. Juni 2013. (red/pm) Die Pflasterarbeiten der Weinheimer Fußgängerzone werden früher fertig als geplant. Die Einweihung erfolgt am 12. und 13. Juli, inklusive Verkaufslanger Nacht und Pflastersteinfest. [Weiterlesen…]

Rhein Petroleum veranstaltet Bürgerversammlung

Seismische Messungen im Gebiet Weinheim

Weinheim, 26. Juni 2012. (red/pm) Seismische Messungen im Gebiet Weinheim. Die Firma Rhein Petroleum veranstaltet am Montag, 23.07.2012, um 19:00 Uhr, im Bürgersaal des Alten Rathauses, Marktplatz 1, in Weinheim eine Bürgerversammlung zur 3-D-Seismik.

Information der Firma Rhein Petroleum:

„Die Firma Rhein Petroleum wird in ihrem Lizenzgebiet „Weinheim“ seismische Messungen durchführen, um zu erkunden, ob möglicherweise Erdöl im Untergrund vorhanden ist. Dies kündigte das Heidelberger Unternehmen an, das daher aktuell mit den zuständigen Gemeinden und Behörden in Kontakt ist.

Als bewährtes Messverfahren wird die sogenannte Vibroseismik angewandt. Dabei fahren geländegängige, LKW-ähnliche Spezialfahrzeuge mit Straßenzulassung die Messstrecke ab und messen an zuvor festgelegten Punkten. Hierzu werden durch das hydraulische Absenken einer Bodenplatte für etwa zehn bis zwölf Sekunden leichte Schallwellen in den Untergrund gesendet, die von den jeweiligen Gesteinsschichten reflektiert werden und so wieder an die Erdoberfläche zurück gelangen. Die Reflexion dieser nicht hörbaren Schallwellen wird von so genannten Geophonen (Erdmikrofonen) aufgezeichnet und direkt an einen Messwagen geleitet.

Beim Aussenden der Schallwellen ist unmittelbar neben den Fahrzeugen ein leichtes Vibrieren zu spüren. Darüber hinaus werden die Messungen und das Einhalten behördlich vorgegebener Richtlinien permanent überwacht.

Diese speziell auch für bewohnte Gegenden entwickelte, sehr schonende 3-D-Seismik ermöglicht eine Darstellung des Untergrunds bis in Tiefen von mehreren Kilometern. Um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu bekommen, macht der Messtrupp etwa alle 40 Meter Halt, so dass der Zug pro Tag eine Strecke von etwa drei bis vier Kilometern zurücklegt – je nach örtlicher Gegebenheit.

Dabei bewegen sich die Fahrzeuge ausschließlich auf von den jeweiligen Eigentümern oder genehmigenden Behörden sowie Städten und Gemeinden freigegebenen Straßen, Wegen und Flächen.

Um diese Genehmigungen einzuholen, werden in den kommenden Tagen und Wochen Mitarbeiter der von Rhein Petroleum beauftragten Firma Geo-Service K. Bittner mit allen Grundstückseigentümern und Behörden persönlich sprechen.

Wenn diese Genehmigungen vorliegen, werden zuerst Punkte im Gelände per GPS eingemessen und dann mit nummerierten und farblich gekennzeichneten Holzpflöcken markiert. Im zweiten Schritt werden die Erdmikrofone verteilt und mit orangefarbenen Messkabeln verbunden. Diese Kabel können problemlos überfahren werden.

Messungen voraussichtlich im September

Voraussichtlich ab September ist dann der Messzug, der aus drei Vibroseis-Fahrzeugen besteht, im Bereich Weinheim unterwegs. Insgesamt wird ein rund 75 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen Hirschberg, Heddesheim, Hemsbach, Weinheim in Baden-Württemberg bis zur A67 bei Viernheim in Hessen auf diese Weise bis etwa Mitte November untersucht werden. Mit den gesammelten Daten kann dann eine dreidimensionale Karte des Untergrunds erstellt werden, anhand derer Experten Hinweise ableiten können, ob Erdöl im Untergrund vorhanden ist.

Rhein Petroleum hat in den vergangenen Monaten bereits im bayerischen Unterallgäu, nördlich von Karlsruhe sowie im hessischen Ried auf über 600 Quadratkilometer solche seismischen Messungen erfolgreich durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Projekt- und Informationsbüro (zwischen 8 und 18 Uhr) in der Alfred-Nobel-Straße 14 in Viernheim, Telefon: 0160-2310164.

Um die Bevölkerung frühzeitig über den Ablauf der seismischen Messungen zu informieren, veranstaltet Rhein Petroleum am Montag, 23.07.2012, um 19 Uhr, im Bürgersaal des Alten Rathauses, Marktplatz 1, in Weinheim eine Bürgerversammlung zur 3-D-Seismik. Rhein Petroleum bedankt sich herzlich für die Unterstützung.“

Bürgergespräch am 21. Juni 2012 geplant

Buslinien-„Süd“ auf dem Prüfstand

Weinheim, 29. Mai 2012. (red/pm)Bürgergespräch am 21. Juni 2012 geplant. Neues Linienkonzept aber grundsätzlich positiv.

Information der Stadt Weinheim:

„Stadtverwaltung und Gemeinderat streben auf der Suche nach der besten Buslinienführung in Lützelsachsen und Hohensachsen einen intensiveren Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern in den Ortsteilen an.

Vor einer Entscheidung im Gemeinderat Ende Juni soll es zunächst eine Bürgerversammlung geben, in der die Buslinien „Süd“ nochmal auf den Prüfstand kommen. Als Termin für eine solche Bürgerbeteiligung wurde jetzt der Donnerstag, 21. Juni, genannt.

In Lützelsachsen und Hohensachsen hatten sich in den letzten Wochen Bürgerinitiativen gegründet, die Bedenken äußerten, wenn die Busse durch die mitunter engen Straßen der Ortskerne fahren.

Genau diese Anbindung von zentralen öffentlichen Einrichtungen in diesen dicht bebauten Ortskernen war aber das Ziel der Verkehrsplaner.

Vor einer Entscheidung wollen Verwaltung und Gemeinderat die Varianten nun mit den
besorgten Bürgerinnen und Bürgern abwägen.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard betonte, dass der Gemeinderat aber noch im Juni entscheiden müsse, um keine Fördermittel zu versäumen und die weitere Zeitplanung einzuhalten.

Die Anwohner der Wintergasse und Hammelbächerstraße in Lützelsachsen und der Kaiserstraße in Hohensachsen haben Varianten vorgeschlagen, die ihre Straßen ausspart. Sie schlagen stattdessen eine Streckenführung über die ohnehin viel befahrenen Muckensturmer Straße, B3 und Obere Bergstraße vor.

Diese Linie hatten die Verkehrsplaner nicht priorisiert, weil die Haltestellen zu weit vom Ortskern entfernt wären. Diese verschiedenen Interessen sollen nun im Gespräch mit den Bürgern abgewogen werden.
Während die genaue Führung der „Südlinien“ nochmal auf den Prüfstand kommt, wird das neue Linienkonzept in der Politik und in der Bürgerschaft grundsätzlich positiv bewertet.

Grundsätzlich soll die Innenstadt im Bereich Fußgängerzone, Institutstraße und Marktplatz besser erschlossen werden. Ein Zentraler Omnibusbahnhof wird am Hauptbahnhof entstehen und dort als Verkehrsdrehscheibe von Bussen und Bahnen wirken. Außerdem sollen die neuen Linien die S-Bahnsteige anfahren. Die neuen Buslinien sollen ab 2013 befahren werden, wenn der neue Omnibusbahnhof in Betrieb gegangen ist.“