Mittwoch, 20. September 2017

Die Stadt ehrte ihre erfolgreichsten Sportler – Große Investitionen stehen an

Weinheimer Weltmeister

Weinheim, 09. Dezember 2014. (red/pm) Ein Weltmeister der Nationalmannschaft, die im Sommer in Brasilien den Titel holte, kommt aus Weinheim, genauer aus WĂŒnschmichelbach. Allerdings gehört Jonas Schröter vom TV WĂŒnschmichelbach nicht zu Jogis Jungs, sondern zur Weltmeistermannschaft des deutschen Faustballverbands. Und auch diese WM fand tatsĂ€chlich in Brasilien statt. [Weiterlesen…]

SchĂŒler interviewen OberbĂŒrgermeister

SchĂŒler entdecken Lebenswelten

Weinheim, 24. Juni 2014. (red/pm) Zum Auftakt eines sozialpĂ€dagogischen Projektes wurde der OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard im Rathaus interviewt. [Weiterlesen…]

"Geschichte des Monats"

Weinheim wieder einmal „best practice“

Weinheim, 13. Februar 2014. (red/pm) Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus ist auf der bundesweiten Internetseite die „Geschichte des Monats“ [Weiterlesen…]

Stadt ehrte erfolgreichen Sportler zum 60. Mal

Auch Walters Jungs waren dabei

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Die starken Sportlerinnen und Sportler wurden vergangenen Sonntag geehrt. Foto: Stadt Weinheim

 


Weinheim, 16. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt Weinheim ehrte ihre erfolgreichen Sportler vergangenen Sonntag zum 60. Mal. [Weiterlesen…]

Stadt richtet neue Betreuung fĂŒr GrundschĂŒler in der Moltkestraße ein

GenĂŒgend Platz fĂŒr Kinder

Hier können die GrundschĂŒler der Pestalozzischule kĂŒnftig ihre Hausaufgaben machen und Mittag essen. Foto: Stadt Weinheim

Hier können die GrundschĂŒler der Pestalozzischule kĂŒnftig ihre Hausaufgaben machen und Mittag essen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 30. August 2013. (red/pm) EngpĂ€sse machen manchmal erfinderisch. Erst bei ganz genauem Hinsehen fiel der Stadt Weinheim im FrĂŒhjahr eine leerstehende frĂŒhere Physiotherapeutische Praxis auf – in der Moltkestraße unweit der Pestalozzi-Grundschule – die sich fĂŒr die Grundschulbetreuung eignet, also fĂŒr die Betreuung von GrundschĂŒlern außerhalb der Unterrichtszeiten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Neuanmietung in der Moltkestraße

Die Betreuung der PestalozzischĂŒler wird erweitert

Weinheim, 20. Juni 2013. (red/ld) Die Tagesbetreuung der SchĂŒler der Pestalozzischule wird fĂŒr die kommenden zwei Jahre erweitert. Der Gemeinderat beschloss gestern einstimmig, RĂ€ume in der Moltkestraße 20 fĂŒr zwei Jahre mit einer Option auf VerlĂ€ngerung anzumieten. [Weiterlesen…]

Konzeptgruppe Ă€ußert sich positiv zum Zwischenergebnis

Jetzt geht es um die Synergieeffekte

Moderation Weststadt

 

Weinheim, 30. November 2012. (red/pm) Das Geschenk war mit einer blauen Schleife verziert und ansonsten ein StĂŒck Weinheimer Schulgeschichte. Es war ein schwerer alter KartenstĂ€nder mit Metallfuß, wie ihn Marc Pfeiffer aus seiner eigenen Schulzeit vom Erdkundeunterricht noch kannte. Das GerĂ€t stammt aus den ersten Jahren der Weinheimer Albert-Schweitzer-Grundschule vor fast 60 Jahren; Rektorin Jutta Wirth ĂŒberreichte es jetzt dem Moderator, der nun eineinhalb Jahre lang in Weinheim den Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ geleitet hat. Das Geschenk zum – vorlĂ€ufigen – Ende des Moderationsprozesses sollte wohl sinngemĂ€ĂŸ heißen: Die alten Lehrmittel bekommen ihren Ehrenplatz, denn jetzt ist Zeit fĂŒr Neues.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Konzeptgruppe des Moderationsprozesses, die Expertenrunde aus Lehrern, Eltern, Schulleitern sowie Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat, traf sich jetzt im Alten Rathaus, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die neulich getroffenen BeschlĂŒsse des kommunalpolitischen Gremiums zu bewerten.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die vorgeschlagene Variante aus dem Moderationsprozess in einer Machbarkeitsstudie konkret prĂŒfen zu lassen. Diese sieht den Neubau eines Schul- und Kulturzentrums mit Grundschule und Förderschule am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses vor, wobei ĂŒber das genaue Raumprogramm fĂŒr den Anteil des Umbaus oder Neubaus des Rolf-Engelbrecht-Hauses noch nicht entschieden wurde.

Dahinter stecke ein schulpolitisches Gesamtkonzept, erlĂ€uterte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard: Denn im gleichen Zuge sollen die Schulstandorte Albert-Schweitzer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Schule und Musikschule aufgegeben werden, Die jetzige Werkrealschule an der Karrillonschule wird ab dem kommenden Schuljahr in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule integriert.

Standortkonzentration

Grund- und Förderschule werden am neuen Standort zusammengefĂŒhrt, die Musikschule soll dann in das frei werdende GebĂ€ude der Karrillonschule umziehen. Alles in allem spare die Stadt durch diese Standortkonzentration auf lange Sicht Personal-, Unterhaltungs- und Mietkosten in betrĂ€chtlicher Höhe, so das entscheidende Argument. Außerdem könnten frei werdende GrundstĂŒcke als BauplĂ€tze ausgewiesen und verkauft werden. Diese Synergien und einzusparenden Kosten wĂŒrden nun in der Machbarkeitsstudie nĂ€her beleuchtet, erklĂ€rte der OB. Dem Gemeinderat werde ein Finanzierungsplan vorgelegt. Bernhard: „In diesem Rahmen von Einsparungen und Verkaufserlösen halte ich eine Investition von bis zu 20 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung fĂŒr machbar.“

Die Konzeptgruppe bestĂ€rkte den Verwaltungschef und den Gemeinderat in diesen Ideen und Zielen. Durch das Gesamtkonzept rĂŒcke das neue Schul- und Kulturzentrum in den Bereich der Realisierung. Einig war man sich in der EinschĂ€tzung, dass ein solches Zentrum mit Hort und Förderschule eine deutliche Aufwertung der Bildungslandschaft in Weinheims Westen darstellt – insbesondere unter dem Aspekt der Inklusion, die damit beispielhaft umgesetzt werde.

Die Ausarbeitung des konkreten Raumprogramms erfolgt in den nĂ€chsten Wochen und Monaten. Die Beauftragung eines externen FachbĂŒros zur Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie und die Auswahl eines kompetenten Projektsteuerers sind die nĂ€chsten Schritte in Richtung eines neuen Schul- und Kulturzentrums fĂŒr die Weststadt.

Zwar ist der Moderationsprozess laut Gemeinderatsbeschluss bis auf Weiteres ausgesetzt, Bernhard und Bildungsamtsleiterin Carmen Harmand sicherten jedoch zu, die Expertenrunde auch bei den weiteren Schritten einbinden zu wollen. „Wir wollen und können dabei auf diese Runde nicht verzichten“, so der OB.“

Erste TrĂ€gerkonzeption fĂŒr die kommunalen Kindertageseinrichtungen in Weinheim steht

Grundsteine fĂŒr die Bildung setzen

Weinheim, 21. November 2012. (red/pm) „Kinder sind unser höchstes Gut“ – das ist die grundlegende Aussage der ĂŒber 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den pĂ€dagogischen Einrichtungen der Stadt Weinheim, die sich jetzt einen Tag lang zu einer wichtigen Dialog-Werkstatt trafen. Gemeinsam hatten sie zuvor eine Gesamtkonzeption fĂŒr alle Kindertageseinrichtungen der Stadt entwickelt und um Einzelkonzeption fĂŒr die jeweilige Einrichtung ergĂ€nzt.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese Gesamtkonzeption sagt: Krippen, KindergĂ€rten und SchĂŒlerhorte sind Orte die es dem Kind ermöglichen, unabhĂ€ngig von seiner Herkunft, seiner sozialen und kulturellen Bezugswelt, Erfahrungen im Miteinander zu machen. Sie sind Orte, an denen Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten gestĂ€rkt werden und lernen, Verantwortung fĂŒr sich und andere zu ĂŒbernehmen. GrundsĂ€tzlich heißt es. „Das pĂ€dagogische Fachpersonal in den Kindertageseinrichtungen nimmt das Kind und seine Familie in ihrer unterschiedlichen Lebenslage wahr und heißt das Kind und seine Familie willkommen.“

Von diesem Grundgedanken ausgehend, werde in den Weinheimer Kindertageseinrichtungen ein bedarfsgerechtes und Familien ergĂ€nzendes Betreuungs- und Bildungsangebot entwickelt. Der wertschĂ€tzende Blick auf das Kind und seine Familie stehe somit als durchgĂ€ngiger Ansatz der TrĂ€gerkonzeption fĂŒr die Kindertageseinrichtungen der Stadt, erklĂ€rte Bildungsamtsleiterin Carmen Harmand. Die BroschĂŒre „TrĂ€gerkonzeption fĂŒr die pĂ€dagogische Arbeit in den Krippen, KindergĂ€rten und Horten der Stadt Weinheim“, wurde im Rahmen des Dialog-Werkstatt-Tages symbolisch ĂŒbergeben.

Individuelle Konzeptionen

Carmen Harmand betonte, diese TrĂ€gerkonzeption sei das Ergebnis von eineinhalb Jahren fachlicher Zusammenarbeit und Dokumentation zwischen dem Amt und den Einrichtungsleitungen. „Was sich in der Praxis bewĂ€hrt hat, soll uns fĂŒr die Zukunft Richtschnur sein“, sagt die Amtsleiterin, fĂŒr die das Niedergeschriebene auch ein Zeichen von „VerlĂ€sslichkeit und BestĂ€ndigkeit“ ist. Im Fachamt waren Alexandra Kohl und Doris Jochim bei der Konzeption federfĂŒhrend.
Darauf basierend, haben die zehn kommunalen Einrichtungen in Ihren Teams individuelle Konzeptionen erarbeitet, in denen die jeweiligen Besonderheiten herausgestellt werden. „Jede Einrichtung hat etwas Einzigartiges“, findet Doris Jochim. Die Veröffentlichung erfolgt im FrĂŒhjahr 2013. Bei der Dialog-Werkstatt, wie bei der Erarbeitung des TrĂ€gerkonzeptes ließ sich die Stadt von einer ausgewiesenen Expertin fĂŒr Bildungs- und Kommunikationsfragen beraten, der Stuttgarter Volkswirtin und Personaltrainerin Susanne Stegmann.

„Es ist schon etwas Besonderes, wenn eine Stadt wie Weinheim so eine Konzeption erarbeitet“, bescheinigte sie. In keinem anderen kommunalen Bereich sei die Entwicklung seit Jahren so schnell und unĂŒberschaubar wie in der Kinderbetreuung. VerĂ€nderte gesetzliche Vorgaben, der rasch wachsende Bedarf und im Gegenzug die UmbrĂŒche im traditionellen GefĂŒge der Familien, erfordere vom TrĂ€ger Orientierung und VerlĂ€sslichkeit fĂŒr seine Mitarbeiterinnen und die Eltern. Deshalb komme die Konzeption als Leitbild zur richtigen Zeit.

Zumal das Bildungsumfeld in Weinheim ein besonderes sei, ergĂ€nzte Carmen Harmand. Es sei mit großem Engagement aber auch mit hohem Anspruch versehen. So spielt auch die Einbindung in die Weinheimer Bildungskette eine Rolle in der neuen TrĂ€gerkonzeption, unter anderem ist das Programm „Lebenswelt Schule“ ein Teil; damit werden die KiTa-Kinder sorgfĂ€ltig in die Schule ĂŒbergeleitet. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard beschreibt es in seinem Vorwort zur Konzeption so: „In unseren Einrichtungen wird jedes Kind auf seinem individuellen Bildungs- und Entwicklungsweg durch die pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte begleitet. Dabei leitet uns ein zentraler Gedanke: „Kein Kind darf verloren gehen.“

Karrillon-SchĂŒler besuchen ab dem Schuljahr 2013/14 die DBS

Alles spricht fĂŒr einen sanften Übergang

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) „Oberstes Leitziel ist, dass es fĂŒr die SchĂŒler die beste Lösung ist.“ So hat jetzt Schulrat Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim eine bevorstehende VerĂ€nderung in der Weinheimer Schullandschaft beschrieben. Weil es immer weniger Anmeldungen und damit immer weniger SchĂŒler an der Karrillon-Werkrealschule gibt, werden die Karrillon-SchĂŒler ab dem Schuljahr 2013/14 mitsamt einem Großteil ihrer Lehrer an die Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wechseln.

Information der Stadt Weinheim:

„Wir empfinden das als Bereicherung“, erklĂ€rte Gudrun Aisenbrey, die Schulleiterin des dortigen Schulverbundes. Vertreter der Schulen, Schulrat Ebel und Carmen Harmand, Leiterin des Weinheimer Bildungsamtes, erklĂ€rten jetzt gemeinsam, dass sie keine Probleme beim Zusammengehen der beiden Werkrealschulen erwarten. „Das wird ein gelungener Übergang sein“, so Karrillon-Rektorin Susanne Amler, „wir haben jetzt schon viel Hand in Hand angepackt, unsere Konzepte sind sehr Ă€hnlich“. Ebel berichtete, dass der landesweite Trend nach dem Wegfall der Grundschulempfehlung schon eine Weile gegen Haupt- und Werkrealschulen verlaufe. „Woanders gibt es solche Zusammenlegungen schon lange und öfter, in Weinheim tritt das spĂ€ter ein, weil die gute pĂ€dagogische Arbeit da viel ausgeglichen hat“, so der Schulrat.

Vor allem beim Thema Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zum Beruf sei Weinheim ein vorbildlicher Bildungsstandort. Carmen Harmand verwies darauf, dass die Zusammenlegung am Standort DBS auch ein Ergebnis des Moderationsprozesses Schulentwicklung Weststadt sei. „Es gibt keinerlei BerĂŒhrungsĂ€ngste“, garantierte Uschi SchĂ€fer, Leiterin der DB-Werkrealschule. Allerdings werde man die „Karrillonier“ mit speziellen Trainings auf die deutlich grĂ¶ĂŸere Schule vorbereiten. „Das wird ein sanfter Übergang“, ist sich Endrik Ebel sicher. „Doppelt froh“, sagte Carmen Harmand, sei sie jetzt, dass der Gemeinderat im FrĂŒhjahr drei neue Schullsozialarbeiterstellen bewilligt habe. Die neuen professionellen Begleiter werden die Schulfusion auf beiden Seiten vorbereiten und unterstĂŒtzen.“

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard zeigt sich erfreut

Vier neue Schulsozialarbeiterinnen fĂŒr die Weinheimer Schulen

Weinheims neue Schulsozialarbeiterinnen

Weinheim, 06. Oktober 2012. (red/pm) Weinheims Schulen stehen seit Beginn des neuen Schuljahres vier neue Schulsozialarbeiterinnen zur VerfĂŒgung. Die Neuankömmlinge fĂŒhlen sich sehr wohl an ihrer neuen WirkungsstĂ€tte.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„FĂŒr Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard war es „genau der richtige Zeitpunkt, hier tiefer einzusteigen“. Und fĂŒr Dr. Susanne Felger, die Leiterin der kommunalen Koordinierungsstelle „Schule-Beruf“, ist das neue Angebot inmitten der Weinheimer Bildungslandschaft ein „Edelstein in der Weinheimer Bildungskette“.

Jedenfalls fĂŒhlen sich alle vier neuen Weinheimer Schulsozialarbeiterinnen, die mit dem neuen Schuljahr ihre Arbeit aufgenommen haben, an ihrer neuen WirkungsstĂ€tte wohl und willkommen. Das versicherten sie jetzt bei der ersten Vorstellung fĂŒr die lokalen Medien im Turmzimmer des Rathauses. [Weiterlesen…]

Weinheims Werkrealschulen gehen zusammen

„Beste Lösung fĂŒr die SchĂŒler“

Weinheim, 31. Juli 2012. (red/pm)Weinheims Werkrealschulen gehen zusammen – Karrillon-SchĂŒler besuchen ab dem Schuljahr 2013/14 die Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule.

Information der Stadt Weinheim:

„Oberstes Leitziel ist, dass es fĂŒr die SchĂŒler die beste Lösung ist.“ So hat jetzt Schulrat Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim eine bevorstehende VerĂ€nderung in der Weinheimer Schullandschaft beschrieben. Weil es immer weniger Anmeldungen und damit immer weniger SchĂŒler an der Karrillon-Werkrealschule gibt, werden die Karrillon-SchĂŒler ab dem Schuljahr 2013/14 mitsamt einem Großteil ihrer Lehrer an die Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wechseln.

„Wir empfinden das als Bereicherung“, erklĂ€rte Gudrun Aisenbrey, die Schulleiterin des dortigen Schulverbundes. Vertreter der Schulen, Schulrat Ebel und Carmen Harmand, Leiterin des Weinheimer Bildungsamtes, erklĂ€rten jetzt gemeinsam, dass sie keine Probleme beim Zusammengehen der beiden Werkrealschulen erwarten. „Das wird ein gelungener Übergang sein“, so Karrillon-Rektorin Susanne Amler, „wir haben jetzt schon viel Hand in Hand angepackt, unsere Konzepte sind sehr Ă€hnlich“.

Ebel berichtete, dass der landesweite Trend nach dem Wegfall der Grundschulempfehlung schon eine Weile gegen Haupt- und Werkrealschulen verlaufe. „Woanders gibt es solche Zusammenlegungen schon lange und öfter, in Weinheim tritt das spĂ€ter ein, weil die gute pĂ€dagogische Arbeit da viel ausgeglichen hat“, so der Schulrat.

Vor allem beim Thema Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zum Beruf sei Weinheim ein vorbildlicher Bildungsstandort. Carmen Harmand verwies darauf, dass die Zusammenlegung am Standort DBS auch ein Ergebnis des Moderationsprozesses Schulentwicklung Weststadt sei.

„Es gibt keinerlei BerĂŒhrungsĂ€ngste“, garantierte Uschi SchĂ€fer, Leiterin der DB-Werkrealschule. Allerdings werde man die „Karrillonier“ mit speziellen Trainings auf die deutlich grĂ¶ĂŸere Schule vorbereiten. „Das wird ein sanfter Übergang“, ist sich Endrik Ebel sicher.

„Doppelt froh“, sagte Carmen Harmand, sei sie jetzt, dass der Gemeinderat im FrĂŒhjahr drei neue Schullsozialarbeiterstellen bewilligt habe. Die neuen professionellen Begleiter werden die Schulfusion auf beiden Seiten vorbereiten und unterstĂŒtzen.“