Dienstag, 21. November 2017

4. Demenztag am 19. Oktober

Weinheim knĂŒpft ein „Netzwerk Demenz“

Weinheim, 18. August 2014. (red/pm) Weinheim knĂŒpft ein „Netzwerk Demenz“: Dieter Gerstner organisiert bereits zum zweiten Mal Schulungen fĂŒr „Demenzpaten“. Der 4. Demenztag findet am 19. Oktober statt. [Weiterlesen…]

Mehr als ein Dutzend Anbieter sind am kommenden Sonntag vertreten

Riesiges Veranstaltungsangebot beim Demenztag

Weinheim, 10. Oktober 2012 (red/pm) Beratung, Betreuung, Pflege zu Hause oder im Heim, Angebote, die das selbststĂ€ndige Leben erleichtern. Das Informationsangebot, das der „Runde Tisch Demenz“ beim Zweiten Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus zusammengestellt hat, ist ein dickes Paket.

Information der Stadt Weinheim:

„Mehr als ein Dutzend von Einrichtungen, Fachfirmen und Institutionen stellen sich im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses im Rahmen der Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Es hat sich in den letzten beiden Jahren in der Stadt sehr viel getan bei diesem Thema, seitdem sich auf Anregung des Stadtseniorenrates und seines unermĂŒdlichen Zweiten Vorsitzenden Dieter Gerstner der Runde Tisch Demografie gegrĂŒndet hat. Die Zahl der Beratungsangebote ist gestiegen, neue Therapieformen sind hinzugekommen, das „CafĂ© Zeitlos“ des Deutschen Roten Kreuzes und die Musiktherapie bei der Katholischen Sozialstation beispielsweise.

Indessen stellen sich Gesellschaft, Handel und Industrie auf die steigende Zahl von Demenzerkrankungen ein; es gibt neue Wohnformen und technische Hilfen fĂŒr das hĂ€usliche Umfeld, mehr Informationen, es gibt BĂŒcher und Filme. All das wird am Sonntag beim „Weinheimer Demenztag“ zusammenfließen.

Auch der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises mit Sitz in den BĂŒrorĂ€umen der Weinheim Galerie hat sein Angebot immer weiter ausgebaut. Das Beratungsspektrum von Carola Marg umfasst die gesamte Breite des Themas. Auch sie steht im Rolf-Engelbrecht-Haus gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Demenz-Experten Dieter Gerstner fĂŒr AuskĂŒnfte zur VerfĂŒgung.

PĂŒnktlich zum 14. Oktober wird ĂŒbrigens der neue Info-Flyer der PflegestĂŒtzpunkte auch in tĂŒrkischer und spanischer Sprache vorliegen. Denn Demenz macht an keinen nationalen oder kulturellen Barrieren Halt.“

„WEI“ lĂ€dt einmal im Monat zum „CafĂ© Vermittelbar“ ein

Mittwochs geht’s pflanzen und heilen

Mit Astrid Eichelroth kann man mittwochs "gÀrteln". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 15. Mai 2012. (red/pm) Ehrenamt in Weinheim: „WEI“ lĂ€dt einmal im Monat zum „CafĂ© Vermittelbar“ ein. Mit Astrid Eichelroth kann man immer mittwochs „gĂ€rteln“. Hilfe wird in vielen Einrichtungen gebraucht.

Information der Stadt Weinheim:

„Astrid Eichelroth hatte nur kurz Zeit, dann rief der Garten. „Es wĂ€chst alles ganz arg im Moment“, erklĂ€rte sie und verabschiedete sich schon wieder zur Arbeit. Aber ihre kurze Schilderung beim letzten „CafĂ© VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI hat Eindruck hinterlassen. Wer dort helfen will, auf den Terrassen des Schlossparks am Blauen Hut, der kann auch viel ĂŒber Heilpflanzen und deren heilende KrĂ€fte, aber auch ĂŒber Salben und Tinkturen erfahren – von Astrid Eichelroth persönlich.

Die „Weinheimer KrĂ€uterfee“ war jetzt zu Gast im „CafĂ© Vermittelbar“, das immer jeden zweiten Donnerstag in der CafĂ©teria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße stattfindet. Astrid Eichelroth braucht im Moment nĂ€mlich helfende HĂ€nde mit möglichst „grĂŒnen Daumen“. Denn es wĂ€chst und wuchert.

Sie macht den Einstieg ins Ehrenamt ĂŒbrigens ganz einfach: Jeden Mittwoch ist sie im HeilkrĂ€utergarten, wer helfen will oder auch nur mehr erfahren, der kann einfach auftauchen und „gĂ€rteln“. Sie sagt: „Wir freuen uns ĂŒber jede und jeden.“

Astrid Eichelroth gehörte jetzt zu den Akteuren, die sich im „CafĂ© VermittelBar“ im Mai BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern Weinheims vorstellten, die sich gerne sinnvoll und ehrenamtlich betĂ€tigen wollen.

Die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI sieht sich dabei als BrĂŒcke zwischen jenen, die helfen wollen und jenen, die Hilfe brauchen.

So wie auch das Pilgerhaus, in dem behinderte Menschen leben, die ĂŒber das Maß der professionell geleisteten UnterstĂŒtzung und Pflege sehr gerne BeschĂ€ftigung und Zuwendung von ehrenamtlichen Besuchern spĂŒren. Familie Becker aus Weinheim plauderte in der „VermittelBar“ ĂŒber ihre Besuche bei Ă€lteren Bewohnern des Pilgerhauses, von AusflĂŒgen und gemeinsamen AktivitĂ€ten, aber auch darĂŒber dass ehrenamtliche Arbeit „eine Bereicherung des eigenen Lebens“ sein kann. Einmal alle vierzehn Tage pilgern die Beckers zu ihren Freunden ins Pilgerhaus, gemeinsam wollen sie diese Erfahrung nicht mehr missen.

Mittlerweile gebe es in fast allen Einrichtungen, wie in Weinheim im Pilgerhaus oder dem Paul- und Charlotte-Kniese-Haus Beauftragte fĂŒr ehrenamtliches Engagement.

So sind die Möglichkeiten, sich in Weinheim ehrenamtlich zu engagieren, vielfĂ€ltig. Carola Marg, Leiterin des PflegestĂŒtzpunktes des Rhein-Neckar-Kreises in der Weinheim Galerie wĂŒnscht sich, sie könne Angehörigen von Demenzkranken, die „bis zur totalen Erschöpfung gehen, jemanden nennen, der sie entlasten kann – und wenn es auch nur kurze Zeit ist.

Heinz-Hermann Metz, der die Hausaufgabenbetreuung im Mehrgenerationenhaus leitet, sucht eine Paten oder eine Patin fĂŒr einen Jungen, der Zusatzbetreuung benötigt.

Hans-Josef Berger steht fĂŒr das Patenmodell, bei dem Mentoren Langzeitarbeitslose betreuen und – wenn es gut lĂ€uft – sie wieder in den Beruf begleiten.

Interessenten können sich bei der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI melden. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der BĂŒrgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine MĂŒnch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229. Das Pilgerhaus direkt ist erreichbar unter 06201-500 21. Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz im HeilkrĂ€utergarten ist jeden Mittwoch ab 14 Uhr.

Das nĂ€chste „CafĂ© Vermittelbar“ findet wieder am Donnerstag, 14. Juni, 14 Uhr bis 16 Uhr statt, sowie an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Dort können sich Weinheimerinnen und Weinheimer ĂŒber Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements informieren.“

„Engel Linchen rettet Weihnachten" - letzter Kindernachmittag im Jahr 2011 „Die Poesie des Vergessens“ - Collagen-Ausstellung zum Thema Demenz

Kostenloses W-Lan in der Stadtbibliothek

Weinheim, 12. Dezember 2011. (red/pm/ek) Neues aus der Stadtbibliothek Weinheim: Ab sofort kann jeder Besucher kostenlos drahtloses Internet nutzen. Der letzte Kindernachmittag im Jahr widmet sich dem Thema Weihnachten und prĂ€sentiert die Geschichte „Engel Linchen rettet Weihnachten“ von Ursula Keicher und Kerstin M. Schuld. Das Thema Demenz steht im Mittelpunkt der Ausstellung  „Die Poesie des Vergessens“ . Noch bis zum 20. Januar 2012 können Besucher wĂ€hrend der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Collagen  der Weinheimer SozialpĂ€dagogin, Autorin und Demenzexpertin Antonia Scheib-Berten ansehen.

Information der Stadt Weinheim:

In der Weinheimer Stadtbibliothek kann ab sofort jeder Besucher mit einem entsprechend technisch ausgestatteten EndgerĂ€t draht- und kostenlos ins Internet. Denn die Stadtbibliothek Weinheim bietet ab sofort W-Lan an. Das funktioniert mobil im ganzen Haus. NatĂŒrlich besteht darĂŒber hinaus auch weiterhin die Möglichkeit, gegen die ĂŒbliche GebĂŒhr an den vorhandenen Computern der Bibliothek das Internet zu nutzen. [Weiterlesen…]