Sonntag, 08. Dezember 2019

BildungsbĂĽro bietet weiterhin Landesprogramm an

Starke Eltern – Starke Kinder

Weinheim, 19. Juli 2014. (red/pm) Das Weinheimer BildungsbĂĽro kann die Kursangebote des Landesprogramms „Stärke“ weiter anbieten. [Weiterlesen…]

BildungsbĂĽro und Schulleitungen informierten ĂĽber Stand der Werkrealschulfusion

Wenn zwei Schulen zusammenwachsen

Weinheim, 14. März 2013. (red/pm) Das Zusammenwachsen der beiden Werkrealschulen hat bereits begonnen. „Wenn Ihre Kinder nach den Ferien auch ganz offiziell ins Dietrich-Bohoeffer-Schulzentrum gehen“, versicherte jetzt Thomas Lammer, der Konrektor der DB-Werkrealschule, „dann wird es für sie nichts Neues sein, denn schon jetzt werden sie nach und nach in unseren Schulalltag einbezogen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Lammer, seine Kolleginnen aus den Schulleitungen, Vertreterinnen des BildungsbĂĽros, die Schulsozialarbeiterinnen und weitere Akteure der Weinheimer Bildungslandschaft, informierten in dieser Woche Eltern, deren Kinder vom Zusammengehen der beiden Schulen betroffen sind. Es war eine Info-Veranstaltung der besonderen Art, nämlich im Wesentlichen auf tĂĽrkische Familien ausgerichtet und teilweise zweisprachig umgesetzt. [Weiterlesen…]

BildungsbĂĽro qualifiziert Akteure fĂĽr verbesserte Elternbeteiligung an Schulen

Kooperationsviereck – eine runde Sache

Weinheim, 23. Oktober 2012. (red/pm) Die Dame war ein bisschen aufgeregt, was sie auch schmunzelnd zugab. Aber Rita Fabian Gutierrez war auch überzeugend. „Es war für uns sehr beeindruckend“, erklärte sie jetzt den Menschen, von denen viele auch Profis in Bildungsfragen sind, „mit Ihnen allen auf einer Augenhöhe zu sein“. Die Mutter eines Schülers der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wünschte sich, „dass noch möglichst viele Eltern bei dieser Sache mitmachen“. Sie bekam Szenenapplaus.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese Sache“ – das ist das Gemeinschaftsprojekt mit dem etwas sperrigen aber schlĂĽssigen Namen „Elternbeteiligung im Kooperationsviereck Lehrkräfte – Jugendberufshilfe – Lern- und Berufspaten – Elternberatung“. Dahinter verbirgt sich das gemeinsame Ziel aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure der Weinheimer Bildungskette, die Eltern besser und qualifiziert in die Arbeit mit den Jugendlichen einzubinden. Den Impuls hatte der Weinheimer UnterstĂĽtzerkreis Berufsstart (WUB) eingebracht, der an der DBS schon eine Weile Patenschaften mit SchĂĽlern pflegt, die FederfĂĽhrung hatte das Weinheimer BildungsbĂĽro mit Khadija Huber und Ceylan Firat als Projektleiterin Elternbeteiligung.

„Damit haben wir in der Bildungskette mal wieder einen Maßstab gesetzt, indem wir Erfahrungen von der Grundschule auf die Werkrealschule übertragen haben“, beschrieb es WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Denn das „Kooperationsviereck“ war eine runde Sache. Im Musiktheater der DBS wurden jetzt Zertifikate an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verliehen – darunter auch so engagierte Eltern wie Rita Fabian Gutierrez und rund ein Dutzend andere. Gefördert wurde das Projekt auch vom Verein Netzwerke für Bildungspartner e. V. „Die Eltern sind ganz wichtig“, so Prof. Weitbrecht, „damit unsere Hilfe auch wirklich bei den Jugendlichen ankommt“.

Elternbeteiligung von groĂźer Bedeutung

Ulrike Süss, die Leiterin des Bildungsbüros Weinheim, stellte die große Bedeutung der Elternbeteiligung als ein zentrales Element für den Bildungserfolg der Kinder heraus. Besonders wichtig sei es, Zugänge für die Eltern zu schaffen, die aus sprachlichen, kulturellen und sozialen Gründen bisher eine große Distanz zu Bildungseinrichtungen und zum deutschen Bildungssystem hatten. Süss: „Mit dem Projekt Kooperationsviereck ist es gelungen, die Elternsicht in das schon gut funktionierende Netzwerk der Akteure im Bereich Übergang Schule-Beruf zu integrieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man möglichst viele Eltern erreichen kann.“ Ceylan Firat ergänzte: „Unser Ziel war es, alle Beteiligten zu unterstützen und zu befähigen, die Sichtweisen, Stärken und Anliegen ihrer Kooperationspartner wertschätzend wahrzunehmen, neue Zugänge zueinander zu finden und auf gleicher Augenhöhe zu kooperieren.“

Dem Ziel einer systematischen Verzahnung von Schule-Jugendberufshilfe-WUB und Eltern sei man jetzt einen großen Schritt nähergekommen. Mit dem gemeinsam entwickelten Handlungsleitfaden für eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Schule Elternhaus und außerschulische Partnern habe man in Weinheim eine gelungene und erfolgreiche Kooperations- und Netzwerkstruktur erarbeitet. Sie bilde die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auch Dr. Hermann Daum, im WUB Leiter des Schulteams an der DBS, erklärte: „Wir sind viel erfolgreicher, wenn wir mit den Eltern Hand in Hand arbeiten“. So konnten die WUB-Paten durch die Teilnahme der Eltern einen guten Einblick in die Lebenswelt der Kinder und ihre Familien erhalten, Schwellenängste seien abgebaut worden. Ergebnisse werden bereits umgesetzt.

Wie es sich auch Thomas Lammer, als Konrektor der DBS-Werkrealschule gewünscht hatte, sei die Qualifizierung der Elternbeteiligung „nachhaltig angelegt“, so betonte Dr. Daum. Der WUB plane bereits einen Workshop zum Thema Elternbeteiligung mit allen Paten und man werde die Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Kooperationsviereck mit einbringen.
Ceylan Firat ĂĽberreichte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Teilnahmezertifikat und den Handlungsleitfaden. Sie bedankte sich ausdrĂĽcklich fĂĽr die gelungene Zusammenarbeit, insbesondere bei der DBS-Werkrealschule, die sich mit hohem Engagement eingebracht habe.

Enes YĂĽksel und Igor Scherbel setzten mit ihren Rap zur Weinheimer Bildungskette einen gelungenen Schlusspunkt unter die Veranstaltung. Das Zertifikat erhielten:
Eltern: Semra Ă–zoÄźul, Hediye SaÄźlam, Fatima Bouramdane, Rita Fabian-Gutierrez; Elternbegleiterin: Halise YĂĽksel; WUB- Paten: Dagmar Klimpke, Dr. Hermann Daum, Dr. Bernhard Scholtyssek; Lehrkräfte: Tatjana Hening, Taner Ă–zuysal; Jugendberufshelferinnen: Marie Antoinette Mayer, Sabrina Krempler“

Fulya Mor ist neue, mehrsprachige Elternbegleiterin im Weinheimer BildungsbĂĽro

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette“

Weinheim, 27. Juli 2012. (red/pm) Die Fachstelle „Eltern und Schule“ im Bildungsbüro Weinheim hat Zuwachs bekommen. „Mit Fulya Mor haben wir eine neue Elternbegleiterin gewonnen, die es uns ermöglicht, unsere Aktivitäten im schulischen Bereich auszuweiten.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Als Mutter von drei Schulkindern verfĂĽgt sie ĂĽber persönliche Erfahrungen, die sie in ihre Arbeit einbringen kann. Sie ist in mehreren Sprachen und Kulturen Zuhause, und damit die ideale Ergänzung unseres Teams“, freute sich jetzt Fachstellenleiterin Ceylan Firat bei der Vorstellung ihrer neuen Mitarbeiterin, die ihre Arbeit an zwei Grundschulen aufgenommen hat.

Unter ihrer Leitung wurde Ende letzten Jahres begonnen, die Projekte des Weinheimer Bildungsbüros an Weinheimer Grund-, Werkreal- und Förderschulen in der Fachstelle zu bündeln.

„Besonders die Übergänge, wie jener von der Grundschule zu weiterführenden Schulen und der Übergang von der Schule in den Beruf liegen uns am Herzen“

beschreibt Ceylan Firat. Vier erfahrene mehrsprachige Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter seien durch ihre Arbeit eine wichtige BrĂĽcke zwischen Elternhaus, Schule und auĂźerschulischen Partnern. Firat:

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette.“

Die Elternbegleiter beraten Eltern telefonisch und persönlich in der wöchentlichen Sprechstunde. Zudem organisieren und moderieren sie Elterninfocafés, in denen sie über schulische Entwicklungen informieren und Eltern für ihre wichtige Rolle im Bildungsprozess sensibilisieren.

Einsatzorte und Sprechzeiten

Albert- Schweitzer- Grundschule, Fulya Mor, Montags, 8.15 bis 9.45 Uhr
Friedrich- Grundschule, Fulya Mor, Dienstags, 11 bis 12.30 Uhr
Dietrich- Bonhoeffer- Grundschule, Bahar Çalkan, Donnerstags, 9.30 bis 10.45 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, Güller Yıldız, Montags, 8.30 bis 10.30 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, Yasar Kırgız, Dienstags, 9 bis 11 Uhr Dietrich- Bonhoeffer- Werkrealschule, Halise Yüksel, Montags, 9.30 bis 11 Uhr Friedrich- Schiller- Werkrealschule, Halise Yüksel, Mittwochs, 9 bis 11 Uhr Karrillon- Werkrealschule, Halise Yüksel, Dienstags, 9.15 bis 11.15 Uhr.

Kontakt: info@bildungsbuero-weinheim.de; www.bildungsbuero-weinheim.de“

Elterninfo-Café an der Johann-Sebastian-Bach Schule

„Mehr als nur Kaffeeklatsch“

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Das Elterninfo-Café des Bildungsbüros an der Johann-Sebastian-Bach Schule schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Information der Stadt Weinheim:

„Es werden Kaffee, kalte Getränke, Tee und Kekse serviert. Schließlich soll bei den Elterninfo-Cafés des Weinheimer Bildungsbüros für Eltern die Atmosphäre stimmen, beschreibt Yasar Kırgız, Elternberater der Fachstelle Eltern und Schule im Bildungsbüro Weinheim.

Aber das Angebot geht weit über die leiblichen Genüsse hinaus. Zusammen mit seiner Kollegin Güller Yıldız sowie Klassenlehrer Karl-Heinz Fuhry servierte er jetzt für Eltern der achten Klasse der Johann-Sebastian-Bach-Schule vor allem wichtige berufsrelevante Informationen rund um das Thema Praktikum und Ausbildung.

Karl-Heinz Fuhry zeigte die Möglichkeiten der beruflichen Orientierung im Rahmen der verschiedenen Betriebspraktika auf und Yasar Kırgız verwies auf die wichtige Rolle von Eltern am Übergang Schule Beruf, der nicht nur für die Schüler eine Herausforderung darstellt.

Eigene berufliche Erfahrungen weitergeben

Er ermutigte die Eltern, mit ihren Kindern über berufliche Themen zu sprechen und eigene berufliche Erfahrungen weiterzugeben. Dass der berufliche Erfolg der Schülerinnen und Schüler ganz wesentlich von der Unterstützung durch die Eltern in der Schulzeit abhängt, hatte Schulleiterin Karen Backmeyer schon in ihrer Begrüßung herausgestellt.

„Die Eltern sind für uns als Zielgruppe ganz wichtig. Wenn wir sie gut über das Bildungs- und Ausbildungssystem informieren, gegenseitige Vorurteile ausräumen, ihnen praktische Möglichkeiten vorstellen und gemeinsam nach Lösungen suchen, wie ihre Kinder unterstützt werden können, schaffen es Elternhaus und Schule gute und stabile Bildungspartner zu werden. Partner auf dem Weg, für jede Schülerin und jeden Schüler eine passende Ausbildung zu finden, verdeutlichte Ceylan Firat, Leiterin der Fachstelle Eltern und Schule im Bildungsbüro das Ziel der Veranstaltung.

Yasar Kırgız ist erst seit einigen Monaten an der Schule. Dort bieten er und seine Kollegin Güller Yıldız, die seit schon über einem Jahr die Schule in der Zusammenarbeit mit Eltern unterstützt, eine wöchentliche Sprechstunde an. Beide sind Mitarbeiter der Fachstelle Eltern und Schule im Bildungsbüro Weinheim.

Während sich Güller Yıldız auf die Zusammenarbeit mit den Eltern der Klassen eins bis sechs konzentriert, hat Yasar Kırgız seinen Fokus auf die Eltern der Klassen sieben bis neun. Zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit zählt die berufliche Orientierung der Schüler und Schülerinnen dieser Klassen.

„Die Lehrerkräfte und die Schulleitung der Johann-Sebastian-Bachschule setzen sich sehr stark für die Zusammenarbeit mit Eltern ein und sind für uns wichtige Glieder in der Kooperation“, freut sich Fachstellenleiterin Ceylan Firat. Das zeige sich nicht zuletzt daran, dass diese Schule als eine von nur zwei Schulen in Weinheim das so genannte „Tandemprogramm“ des Landes Baden- Württemberg seit Beginn des laufenden Schuljahres umsetzt.

„Tandems“ aus Eltern und Lehrkräften

In diesem Programm setzen sich „Tandems“ aus Eltern und Lehrkräften gemeinsam für eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule und insbesondere für eine interkulturelle Verständigung ein. Güller Yıldız bildet mit der Lehrerin Veronika Graner das Tandemteam und gemeinsam haben sie schon einiges auf die Beine gestellt.

Ebenso liegt der Schule der schulische Erfolg sowie gute schulische oder berufliche Anschlussmöglichkeiten für jede Schülerin und jeden Schüler besonders am Herzen. Ein zentrales Element des Unterrichts in der Hauptstufe ist daher die Vorbereitung auf Leben und Beruf.

Die Kooperation und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, wie der Agentur für Arbeit, den Eltern und natürlich auch dem Bildungsbüro sind für die Schule eine Selbstverständlichkeit.

„Die gemĂĽtliche Atmosphäre des CafĂ©s mit Kaffee und Plätzchen schafft Vertrauen, Sprach- und kulturelle Barrieren verlieren an Bedeutung und eine neue Form der Zusammenarbeit entwickelt sich. Die Erfahrung des BildungsbĂĽros zeigt, wer einmal bei einem Eltern-Info-CafĂ© war, kommt meistens wieder und bringt erfreulicherweise auch andere Eltern mit“, beschreibt Ceylan Firat.

Dieses Eltern-Info-CafĂ© wird daher nicht das letzte in diesem Schuljahr gewesen sein. Die Themen, die man gemeinsam beleuchten kann werden nicht so schnell ausgehen.“