Dienstag, 21. November 2017

4. Demenztag am 19. Oktober

Weinheim knüpft ein „Netzwerk Demenz“

Weinheim, 18. August 2014. (red/pm) Weinheim knĂĽpft ein „Netzwerk Demenz“: Dieter Gerstner organisiert bereits zum zweiten Mal Schulungen fĂĽr „Demenzpaten“. Der 4. Demenztag findet am 19. Oktober statt. [Weiterlesen…]

Martin Grieb übernimmt die Geschäftsführung ab März 2014

Kulturgemeinde bleibt in festen Händen

Martin Grieb wird der neue Geschäftsführer der Kulturgemeinde Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Er ist in der Kulturszene Weinheims kein Unbekannter: Martin Grieb (48) wird der nächste GeschäftsfĂĽhrer der Kulturgemeinde Weinheim, jenem Verein, der den Theaterbetrieb in der Stadthalle organisiert. [Weiterlesen…]

Dieter Gerstner ist Vorsitzender des Förderverein Alzheimer

Spenden gegen das Vergessen

Weinheim, 09. Oktober 2012. (red/pm) „Der Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, Hilfe für Demenzkranke und deren Angehörige. Der Satzungszweck wird verwirklicht zum Beispiel durch Schulungen und Vorträge, den Aufbau eines ‚Netzwerkes Demenz’, Aufklärungs- und Informationsarbeit in der Bevölkerung.“

Information der Stadt Weinheim:

„So steht es in dem Dokument, das jetzt der GrĂĽndungsversammlung des „Fördervereins Alzheimer Weinheim“ vorgelegen hat, juristisch geprĂĽft und dem Amtsgericht vorgelegt.
Jetzt hat die breite gesellschaftliche Bewegung, die sich in Weinheim seit anderthalb Jahren an einem „Runden Tisch Demenz“ trifft und am Sonntag, 14. Oktober ihren zweiten Weinheimer Demenztag veranstaltet, einen Förderverein, der „ausschlieĂźlich und unmittelbar gemeinnĂĽtzige Zwecke“ verfolgt und die Gabe von Spenden aus der Bevölkerung erleichtert. Motor der VereinsgrĂĽndung war, wie so oft beim Thema Demenz, Dieter Gerstner, der Vize-Vorsitzende und Pflegeexperte des Stadtseniorenrates.

Bei seinen Projekten in den letzten Monaten hat der früher hauptamtliche Pflegedienstleiter immer öfter merken müssen, dass trotz ehrenamtlichem Einsatz immer wieder finanzielle Mittel erforderlich sind, um effektiv vorgehen zu können. Der Runde Tisch Demenz als Netzwerk aller mit dem Thema beschäftigten Akteure in der Stadt ist dazu aber nicht in geeigneter Weise aufgestellt. Deshalb suchte Gerstner Mitstreiter und bereitete eine Satzung vor; zu den Gründungsmitgliedern zählt auch die Stadt Weinheim, die am Runden Tisch Demenz mit Claus Hofmann vom Amt für Jugend und Soziales und Pressesprecher Roland Kern vertreten ist.

Elf anwesende Gründungsmitglieder wählten nun Dieter Gerstner als Vorsitzenden und Dora Jakob zu seiner Stellvertreterin. Peter Dierl wird – wie im Stadtseniorenrat – als Schatzmeister fungieren, Christian Rupp, Pflegedienstleiter im Bodelschwingh-Heim als Schriftführer. Beisitzerinnen sind Elisabeth Merkert und Rosemarie Sowada, Rechnungsprüfer Daniel Schwöbel und Hasso Sieverling.

Weitere Infos zum Förderverein Alzheimer beim Vorsitzenden Dieter Gerstner unter 06201 / 64578. Er steht auch beim Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober (14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus) fĂĽr Fragen zur VerfĂĽgung.“

2. Weinheimer Demenztag

Mit moderner Technik besser leben

Mit modderner Technik besser leben. 2. Weinheimer Demenztag. Bild: DRK e.V., Fotograf: Andre Zelck, Essen.

 

Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“ – so lautet das Motto des 2. Weinheimer Demenztages, der am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet. Organisatoren sind der Stadtseniorenrat und der „Runde Tisch Demenz“. Am 2. Weinheimer Demenztag sind halbstündlich interessante Vorträge zu hören.

Information der Stadt Weinheim:

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“, diesem Thema widmet sich auch ein Vortrag, den um 15:30 Uhr Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz halten wird. Er ist dort Projektbeauftragter „AAL“. Diese drei Buchstaben erklären eigentlich die englische Bezeichnung „Ambient Assisted Living“, was sinngemäß soviel bedeutet wie „Altersgerechte Assistenzsysteme“ im Haushalt, also unterstützende Technik im Wohnumfeld. Das kann der klassische Hausnotruf sein, das können aber weitere technische Geräte sein, die dem alten und pflegebedürftigen Menschen helfen, zu Hause zurechtzukommen. Die Möglichkeiten reichen sogar bis zu einem Mobilruf mit GPS-Ortung und dem so genannten „Geofencin“, mit der die Kontrolle verwirrter Menschen möglich ist.

Nach der Eröffnung um 14:00 Uhr durch Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, wird es im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses jede halbe Stunde einen interessanten Kurzvortrag geben. „AAL-Beauftragter“ Horst Seibert spricht um 15:30 Uhr. Weitergehende Infos und praktische Beispiele werden am Stand des DRK im Foyer geboten.

Um 14:30 Uhr widmet sich Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwingh-Heim, dem Thema Biographiearbeit bei dementen Menschen. Er erklärt: „Da in der Regel das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr funktioniert, sind wir auf den Erfahrungsschatz des Langzeitgedächtnisses angewiesen. Viele demente Menschen können auf das darin vorhandene Potential relativ lange zurĂĽckgreifen. Sie konfrontieren sozusagen uns als Angehörige oder Betreuungspersonal mit dem Gestern der eigenen Lebensgeschichte.“ Der Vortrag will Möglichkeiten aufzeigen, wie man dementen Menschen unter BerĂĽcksichtigung der Biographie begegnen kann, um eine wertschätzende Haltung einzunehmen und letztendlich das GefĂĽhl des Verstandenseins zu geben. Hierbei wird Rupp immer wieder auf Praxisbeispiele zurĂĽckgreifen, die auf langjähriger Erfahrung im Demenzbereich des Heimes basieren. Auch das Bodelschwingh-Heim ist im Foyer mit einem Stand vertreten.“

Info: 2. Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr, die Akteure des „Runden Tisch Demenz“ stehen im Rolf-Engelbrecht-Haus für Fragen und Informationen zur Verfügung. Kurzvorträge (etwa 15 Minuten lang) werden halbstündlich gehalten.

Die Vorträge im Einzelnen sind:

14:30 Uhr Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz, Christian Rupp, PDL Bodelschwingh-Heim
15:00 Uhr Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz, Andreas Töpfl, BEK/GEK
15:30 Uhr UnterstĂĽtzende Technik im Wohnumfeld, Horst Seibert, Projektbeauftragter AAL beim DRK
16:00 Uhr Einsatzmöglichkeiten von AlltagsbetreuerInnen, Helen-Keller-Schule Weinheim
16:30 Uhr Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz, Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge

Zweiter Weinheimer Demenztag: Alle Infos an einem Platz

FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause

Mit Demenz ist nicht zu spaßen. Wie Sie trotzdem ein selbstbestimmtes Leben zu Hause führen können, erfahren Sie am 2. Weinheimer Demenztag, Foto: Andre Zelck, Essen


Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Welche Betreuungsangebote gibt es? Welche Hilfsmittel, welche Literatur, wie sieht die mögliche klinische Versorgung aus? Wer mit Demenzerkrankungen zu tun hat, der hat Fragen über Fragen. Antworten – alle Infos an einem Platz – erhalten Interessierte am zweiten Weinheimer Demenztag, der in diesem Jahr am Sonntag, 14. Oktober, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet.

Information der Stadt Weinheim:

„Veranstalter ist wieder der Runde Tisch Demenz, an dem alle kommunalen Akteure sitzen, die sich dem Thema widmen. Also Stadt und Stadtseniorenrat, die Sozialstationen und Pflegeheime, die Betreuungsdienste und Servicebetriebe, dazu gibt es aber auch einen BĂĽchertisch der BĂĽcherei Schäffner, die Vorstellung eines örtlichen Atlas in Sachen Demenz, Wohnangebote und alles Weitere zum Thema.

Der Demenztag ist auch Teil der Demografie-Woche der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Motto des Tages lautet: „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause.“ Um 14 Uhr werden Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner den Demenztag eröffnen. Ab 14:30 Uhr werden im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Haus jede halbe Stunde Vorträge angeboten.

Den Anfang macht Christian Rupp, der Pflegedienstleiter des Bodelschwingh-Heims, mit dem Thema: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“.

Dann folgen Andreas Töpfl von der Barmer Ersatzkasse („Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz“), Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz („Unterstützende Technik im Wohnumfeld“), eine Vertreterin der Helen-Keller-Schule („Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen) und Andreas Kluge von der Ergopraxis Kluge („Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“).

Der zweite Weinheimer Demenztag findet am Sonntag, dem 14. Oktober, 14 Uhr bis 17 Uhr statt. FĂĽr Kaffee und Kuchen sowie einen kleinen Imbiss ist gesorgt.“

Zweiter Weinheimer Demenztag am 14. Oktober

Heute mit Gestern leben – „FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

Teilnehmer des „Runden Tisches Demenz“


Weinheim, 17. August 2012. (red/pm) „Demenz geht uns alle an.“ Unter diesem Motto hat sich im September 2010 in Weinheim ein „Runder Tisch Demenz“ gegründet – ein Netzwerk aus Einrichtungen und Gruppen, die sich im Raum Weinheim mit der Betreuung und Begleitung von demenzkranken Menschen und deren Angehörigen beschäftigen. Der erste „Weinheimer Demenztag“ im Juni 2011 war zunächst ein Versuch, und dann mit mehr als 500 Besuchern ein Erfolg.

Information der Stadt Weinheim:

„Und ein Ansporn weiterzumachen, sagt Dieter Gerstner, GrĂĽnder und Sprecher des Runden Tisch Demenz. Schon bald nach der Premiere war den etwa 15 ständigen Teilnehmern des Netzwerkes klar, dass der Bedarf an gebĂĽndelter Information groĂź ist. Die Vorbereitungen auf den zweiten „Weinheimer Demenztag“ laufen daher bereits auf Hochtouren; stattfinden wird er am Sonntag, 14. Oktober, von 14 Uhr bis 18 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, eingebettet in die Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar.

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

So lautet diesmal das Motto des Tages, an dem sich mehr als 20 Einrichtungen und Organisationen vorstellen. „Die Frage, wie Demenzkranke möglichst lange im eigenen Haus leben können, und wie die Angehörigen dabei helfen können, beschäftigt viele“, weiß Dieter Gerstner aus Erfahrung. Möglichst alle Fragen sollen in diesen vier Stunden an Info-Ständen, Vorträgen und im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Um 14 Uhr wird der Demenztag von Hans Mazur, dem Vorsitzenden des Weinheimer Stadtseniorenrates, und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner eröffnet. Im Halbstundentakt (ab 14.30 Uhr) werden zehnminütige Kurzvorträge zu hören sein. Themen sind: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“ (Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwinghheim), „Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung“ (Andreas Töpfl von der „Barmer“), „Unterstützende Technik im Wohnumfeld“ (Horst Seibert, Altersgerechte Assistenzsysteme beim DRK), „Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen“ (Helen-Keller-Schule) und „Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“ (Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge).

Im hinteren Teil des Saales und im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses stellen sich die verschiedenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen vor, es gibt Kaffee und Kuchen, sowie einen BĂĽchertisch der Buchhandlung Schäffner mit Literatur zum Thema.“

Info: Zweiter Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr, Rolf-Engelbrecht-Haus mit Infoständen und Vorträgen, Veranstalter ist der Runde Tisch Demenz. Weitere Infos bei Dieter Gerstner, Telefon 06201-64578, das genaue Programm steht auf www.weinheim.de zum Download bereit.“