Dienstag, 21. November 2017

Service für Menschen zu Hause feiert 10-jähriges Jubiläum

„Da wo man uns braucht, sind wir da“

Mannheim/Weinheim, 14. Mai 2014. (red/pm) Am Anfang habe es „nur einen verrĂĽckten Haufen Zivis“ und drei hauptamtliche Mitarbeiter gegeben, die bei den „Mobilen Sozialen Diensten“ und im Hausnotruf arbeiteten, so KreisgeschäftsfĂĽhrerin Christiane Springer. Nun feierte die Einrichtung „Service fĂĽr Menschen zu Hause“ im DRK-Kreisverband Mannheim ihr 10-jähriges Jubiläum. Heute arbeiten hier 85 Menschen. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Demografie lädt zur Ideenwerkstatt

Miteinander – füreinander – mitreden!

Weinheim, 22. März 2013. (red/pm) Die Auftaktveranstaltung im Rolf-Engelbrecht-Haus ist gerade mal neun Monate her, doch der Runde Tisch Demografie, der sich damals gegrĂĽndet hat, kann schon einige Erfolge aufweisen. Das Kulturprogramm fĂĽr Senioren in der Weststadt wird nun schon zum zweiten Mal aufgelegt, erste Ausruhebänke wurden installiert. [Weiterlesen…]

Torsten Fetzner referiert am 17. Januar beim „Runden Tisch Demografie“

Wie entwickelt sich die Weststadt?

Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm)  Er machte schon den Auftakt: Im Oktober 2012 war es Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der mit einem „gemeinsamen Liedersingen“ das neue Kultur- und Veranstaltungsprogramm „Miteinander-Füreinander“ des „Runden Tisch Demografie“ eröffnete. Fetzner ist der einzige Referent, der im ersten Programm 2012/13 gleich zwei Auftritte hat. Der Auftakt war gesellig, diesmal wird es ernster und fachlich: Am Donnerstag, 17. Januar, 14.30 Uhr bis 17 Uhr, spricht der Technische Dezernent der Stadtverwaltung zum Thema: „Städtebauliche Entwicklung in der Weststadt“. Stadtentwicklung ist eines der Spezialthemen des promovierten Bauingenieurs.

Information der Stadt Weinheim:

„Damit setzt der Runde Tisch Demografie in den Räumen von „Pamina“ am Marienplatz 1 die Veranstaltungsreihe fort, die im Oktober 2012 begonnen hat. Zur Teilnahme sind alle interessierten BĂĽrgerinnen und BĂĽrger aufgerufen – aller „Altersklassen“. Das Motto des Runden Tischs heiĂźe schlieĂźlich „Gemeinsam älter werden“, betont Christiane Springer als Sprecherin des Runden Tischs. Als Kostenbeitrag sind 3 Euro zahlbar vor Ort. DafĂĽr gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Zur Erinnerung: Es war im Sommer 2012, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“ Es füllten sich einige Flipcharts, die von den Teilnehmern des Runden Tischs (das sind außer dem Roten Kreuz der Stadtseniorenrat, der Verein Pro Weststadt Weinheim, der Stadtjugendring als Träger des Mehrgenerationenhauses, der Tauschring und das Amt für Jugend, Soziales, Senioren und Familien) ausgewertet worden sind.

Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.
Die weiteren Veranstaltungen stehen schon fest. Es handelt sich dabei um ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad).

RĂĽckenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ vom Landesministerium fĂĽr Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-FĂĽreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.“

Stadt und Rotes Kreuz ehrten verdiente mehrfache Blutspender

„Wir brauchen Menschen wie Sie“

„Ihre Bereitschaft war und ist lebenswichtig“, ehrt der OberbĂĽrgermeister Heiner Bernhard die Blutspender

 

Weinheim, 21. November 2012. (red/pm) „Sie sind Vorbild und Beispiel zugleich.“ Mit diesem Lob, Urkunden und Ehrennadeln hat hat Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard im Rathaus eine Reihe von mehrfachen Blutspendern geehrt. „Sie sollen ganz offiziell bescheinigt bekommen, dass unsere Gemeinschaft Menschen wie Sie braucht, ganz dringend braucht“, erklärte der OB, der die Ehrung gemeinsam mit Christiane Springer und Robin Stockmann vom örtlichen Deutschen Roten Kreuz vornahm.

Information der Stadt Weinheim:

„Bei den Spendern waren auch wieder einige Männer, die weit ĂĽberdurchschnittlich oft ihren Lebenssaft weitergegeben haben. Zum Beispiel Franz Riecker, der sage und schreibe 200 Mal Blutplasma gespendet hat. Rolf Zschippig kam nach 50 Jahren Blutspenden nun auf erstaunliche 100 Gelegenheiten, mit seinem Blut anderer Menschen Leben zu retten. Als junger Mann von 22 Jahren hielt der gelernte Schriftsetzer zum ersten Mal den Arm hin. Mit jetzt 72 Jahren hat Rolf Zschippig allerdings eine Altersgrenze erreicht. Er wĂĽrde ansonsten noch weiterspenden. „Es macht mir nichts aus und anderen hilft es“, so seine scheinbar lapidare Erklärung.

„Sie können sicher sein, dass Sie mit Ihren Einsätzen in Sachen Nächstenliebe unschätzbare Dienste geleistet haben. Sie dürfen stolz darauf sein. Ihre Bereitschaft war und ist lebenswichtig“, bescheinigte Heiner Bernhard. Er wünschte sich, das vorbildliche Bürgerverhalten werde möglichst viele Menschen dazu ermuntern, „für das Gemeinwohl ein wenig Blut zu lassen“. Die Nachfrage nach rettenden Blutkonserven übersteige das Angebot immer noch bei Weitem. Der OB nutzte den Anlass, um für die Beschäftigung mit dem Thema Organspende zu werben. Er berichtete, dass nach langem Ringen im Bundestag ein Konsens gefunden wurde. Ab sofort gelte in Deutschland die Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz: Jeder Versicherte wird von seiner Krankenkasse aufgefordert zu dokumentieren, ob er nach seinem Tod Organe spenden möchte oder nicht. Bernhard: „Ich halte es in jedem Fall für wichtig, dass jede und jeder Einzelne eine bewusste Entscheidung zu diesem Thema trifft, um für sich und die Angehörigen Klarheit zu schaffen.“

Die geehrten Blutspender im Einzelnen. FĂĽr zehn Mal: Elvira Bratfisch, Wilhelm Drews, Wolfgang Eder, Thomas Hecklau, Anna Herrwerth, Kastor Höhn, Tanja Kiefer, Constanze Köfeler, Felix Lang, Martina Metz-Matter, TĂĽrkan Pala, Ines Riegeler, Markus Schäfer, Simone Schönemann, Jochen Schuhmann, Karl-Heinz Summ, Martin Thiel, Sandra Weber, Hans-Peter Wiltz, Ingeborg Wolf, Petra Ziemann, Susanne Zöller, Patrick Zöller. FĂĽr 25 Mal: Brigitte Berger, Sascha Dell, Ingeborg DorweiĂź, RĂĽdiger GrĂĽnewald, Gisela Randoll, Josef Rose, Karim Salama, Sabine Schwenzer, Eva-Maria Swiczinsky, Achim Weihrich. FĂĽr 50 Mal: Ulla Schwarz. FĂĽr 75 Mal: . FĂĽr 100 Mal: Rolf Zschippig. FĂĽr 200 Mal: Franz Riecker.“

Kulturprogramm für Menschen „50plus“ in der Weststadt wird fortgesetzt – Büchervorstellung am 15. November

Was Senioren gerne lesen

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“
Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.

Information der Stadt Weinheim:

„Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ Priorität eingeräumt – und ein Kulturprogramm „Miteinander – FĂĽreinander 50plus“ aufgelegt, das im Oktober begonnen hat. BĂĽrgermeister Dr. Torsten Fetzner machte mit einem Liedernachmittag den Anfang. Es sind weitere neun Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr bereits geplant. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird. Es gibt Kaffee und Kuchen. Nach dem eher geselligen Auftakt bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg und Maria Stock stellen unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des BĂĽcherherbstes 2012 vor. Die beiden Damen sind erfahrene Literaturexpertinnen. Alice Steinberg ist Mitarbeiterin der Buchhandlung Schäffner, Maria Stock im „BĂĽcherwald“ im Mult-Zentrum sowie bei der katholischen BĂĽcherei in der Weststadt.

Dann geht es Monat für Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10.30 Uhr bis 13 Uhr), ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad). Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Das Programm auf einen Blick

(fast) immer im Pamina-Haus am Marienplatz 1, Donnerstag 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

15.11.2012: Buchvorstellung – „Was Senioren gerne lesen“ mit Alice Steinberg von der Buchhandlung Schäffner

29.11.2012: Skatrunde – Grand mit vier

06.12.2012: Brunch zum Nikolaus – Gutes fĂĽr Körper und Seele (10.30 Uhr bis 13 Uhr)

17.01.2013: Städtebauliche Entwicklung in der Weststadt mit dem ersten Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner

31.01.2012: Gedächtnistraining mit Christine Münch vom Tauschring

07.02.2013: Erste Hilfe fĂĽr Senioren mit dem DRK KV Mannheim e.V.

21.02.2013: Dia-Vortrag – Die Geschichte der Weinheimer Weststadt (mit dem Siedlerverein)

07.03.2013: Mein Garten im FrĂĽhling – Tipps und Tricks

21.03.2013: Weststadt-StadtfĂĽhrung mit StadtfĂĽhrer Franz Piva Treffpunkt am Kurhaus im „Stahlbad“

Kulturprogramm für Menschen „50plus“ am 11. Oktober

Der Musikalische BĂĽrgermeister legt zuerst los

Der BĂĽrgermeister von Weinheim steckt voller Ăśberraschungen – deswegen packte er beim Dorfjubiläum in Oberflockenbach spontan seine Gitarre aus


Weinheim, 03. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“

Information der Stadt Weinheim:

„Es fĂĽllten sich einige Flipcharts, die jetzt von den Teilnehmern des Runden Tischs (das sind auĂźer dem Roten Kreuz der Stadtseniorenrat, der Verein Pro Weststadt Weinheim, der Stadtjugendring als Träger des Mehrgenerationenhauses, der Tauschring und das Amt fĂĽr Jugend und Soziales) ausgewertet worden sind.

Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf. Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ Priorität eingeräumt – und jetzt ein Kulturprogramm „Miteinander – Füreinander 50plus“ aufgelegt, das bereits in diesem Monat beginnt und bis März 2013 dauert.

Es sind zehn Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird.

Den Auftakt macht kein Geringerer als Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner am Donnerstag, 11. Oktober. Wie man weiß, singt der Technische Dezernent der Stadtverwaltung gerne, spielt vorzüglich Gitarre und Klavier – und lässt am liebsten andere Menschen einstimmen. „Gemeinsames Liedersingen mit dem singenden Bürgermeister“, heißt deshalb der erste Termin der Reihe. Fetzner hat in den letzten Monaten immer mal wieder mit Gesangsnachmittagen auch in Senioreneinrichtungen für gute Laune gesorgt, aber auch beim Dorfjubiläum in Oberflockenbach (Foto) packte er seine Gitarre aus.

Ein BĂĽrgermeister, der voller Ăśberraschungen steckt

Selbstverständlich kann der promovierte Ingenieur und Bürgermeister noch mehr. Er ist der einzige Akteur, der gleich zwei Nachmittage gestaltet. am 17. Januar geht es ein bisschen ernsthafter zu, wenn er zur Städtebaulichen Entwicklung in der Weststadt referiert – einem seiner Spezialthemen. Nach dem geselligen Auftakt am 11. Oktober bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg von der  stellt unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des Bücherherbstes 2012 vor.

Dann geht es Monat für Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10:30 Uhr bis 13 Uhr), ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad).

Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Infos auch auf www.weinheim.de

Runder Tisch Demografie befragte die Bürger nach ihrer Meinung – Nächstes Treffen im September

Das „Quartier Weststadt“ als Vorbild

Mitglieder des "Runden Tisch Demografie" in Weinheim

 

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Am Ende waren die Flipcharts mit bunten Farben vollgeschrieben. Stichworte wie: Kulturelle Zentren, Verkehrssicherheit, Telefonkette und Nachtcafé standen in roter Schrift auf den großen Zetteln.

Information der Stadt Weinheim

„Wir bedanken uns fĂĽr Ihr groĂźes Engagement und Ihre Mitarbeit“, fasste Christiane Springer, Leiterin der DRK-Einrichtung „Servive fĂĽr Menschen zu Hause“, nach gut einer Stunde „Brainstorming“ zusammen. Die vielfach engagierte Weinheimerin ist es auch, die jetzt in der Weststadt einen ersten „Runden Tisch Demografie“ gegrĂĽndet hat – fĂĽr das „Quartier Weststadt“, wie es genauer heiĂźt.

Das soll bedeuten: Die Menschen, die entweder schon alt sind oder es zu Hause werden wollen, sollen die eingerahmten Strukturen eines Stadtviertels oder „Stadtquartiers“ nutzen, um herauszufinden, wie sie später leben möchten – oder auch können. Das Stichwort Netzwerk fiel in diesem Zusammenhang immer wieder, ebenso die Vorzüge der Weststadt mit ihrer vorhandenen Infrastruktur – auch dass die Weststadt ein Vorbild für andere Ortsteile werden könne.

Nachdem das DRK im Vorfeld schon den Verein „Pro West Weinheim“, den Stadtseniorenrat, die Stadtverwaltung und den Tauschring an einen Tisch versammelt hatte, stieß rechtzeitig zur ersten öffentlichen Präsentation das Mehrgenerationenhaus, vertreten durch Jürgen Holzwarth, zu diesem Gremium dazu, das künftig Lenkungsaufgaben wahrnehmen soll.

Das GesamtgefĂĽge muss stimmen

Anregungen für die Arbeit sollen aus der älteren und älter werdenden Gesellschaft selbst kommen – am letzten Freitag war Auftakt im Rolf-Engelbrecht-Haus. Christiane Springer und ihre Mitstreiter waren durchaus zufrieden über etwa 20 interessierte Personen, die auch rege Anstöße gaben: Nahversorgung, Busverbindung, Pflege, Betreuung und Beratung waren Themen, aber auch Kinderbetreuung und Vereine. „Das Älterwerden in einem Quartier kann nur klappen, wenn das Gesamtgefüge stimmt“,  betonte Christiane Springer.

Nach gut einer Stunde stand die „Agenda“ für den Runden Tisch fast schon fest. Zum Schluss konnten die Teilnehnmer ihre Anregungen und Wünsche mit „Wunschpunkten“ priorisieren. Über Sommer will die Lenkungsgruppe Vorschläge zur Umsetzung der einzelnen Themen erarbeiten und bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung im September diskutieren.

Wer weitere Anregungen und Vorschläge einbringen will, kann das auch beim DRK „Service fĂĽr Menschen fĂĽr Zuhause“ im Weinheimer Platanenweg 2/1 tun, Telefon 06201-602046 oder per Mail an christiane.springer@kv-mannheim.drk.de.“

Lebenssaft fĂĽr die Integration


Guten Tag!

Weinheim, 05. Juli 2011. (red/pm) 205 Menschen spendeten in der Weinheimer Moschee dem Roten Kreuz ihr Blut. Die Aktion war ein voller Erfolg.

Information der Stadt Weinheim:

Blutspender in der Mevlana-Moschee.

„Das war eine super Aktion, Menschen tun was für Menschen, egal welche Kultur oder Nationalität sie haben“, freute sich der Weinheimer Feuerwehrmann Ralf Mittelbach, selbst ein überzeugter Blutspender. Und Robin Stockmann vom Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Weinheim berichtete am Abend: „Der Termin in der Moschee war ein Riesenerfolg.“

Das kann man so sagen. Bei der ersten Blutspendeaktion in der Moschee gaben 205 Spendenwillige fĂĽr das Rote Kreuz ihr Blut, darunter waren 62 Erstspender – das sind ĂĽberdurchschnittlich viele. Auch die Gesamtzahl ist beachtlich, weil nur wenige Tage zuvor im Rolf-Engelbrecht-Haus schon einmal eine Bluspendeaktion stattfand. Trotz der hochsommerlichen Hitze nahm der Blutspendedienst aus Weinheim in einer Woche also rund 450 Spenden entgegen. „Das war sicher nicht der letzte Termin hier“, bekräftigte Stockmann.
Dank des bewährten Rotkreuz-Teams konnte der Andrang in den kühlen Kellerräumen der Moschee gut abgewickelt werden.

Unter den Helfern übrigens auch die beiden in Deutschland geborenen türkischen Mädchen Büsra Attuz und Tugba Pala, die Mitglieder im DRK-Ortsverein
sind. In Rotkreuz-Uniform und traditionellem Kopftuch zeigten sie, wie anpassungsfähig und tolerant junge Türken sein können.

„Wir fĂĽhlen uns hier sehr gut aufgenommen“, bedankte sich auch DRK-Vizevorsitzende Christiane Springer, die diesmal und diesmal ganz anders fĂĽr die obligatorische Verpflegung der Spender zuständig war. Statt des ĂĽblichen Vespers gab es diesmal auf der Terrasse der Moschee einen Döner Kebab.“

Info: Die nächsten Blutspendetermine in Weinheim stehen schon fest, sie lauten: 1. Oktober: Theodor-Heuss-Schule in Oberflockenbach, 24. Oktober 2011, im Rolf-Engelbrecht-Haus, Weinheim .

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Blutspender ausgezeichnet


Guten Tag!

Weinheim, 11. Januar 2011. (pm) „Blutspender sind Lebensretter.“ Für Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard gibt es an dieser These keinen Zweifel. Eine ganze Reihe von mehrfachen Blutspendern ehrte das Weinheimer Stadtoberhaupt jetzt gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein im Turmzimmer des Rathauses.

Information der Stadt Weinheim:

„FĂĽr ihn, so Bernhard, seien Blutspender „Beispiele gelebter Nächstenliebe“. Auch Christiane Springer, Zweite Vorsitzende des Roten-Kreuz-Ortsvereins in Weinheim, bedankte sich fĂĽr das selbstlose Engagement der Spender, die stets die Weinheimer Blutspendeaktionen zum Erfolg werden lassen. Sie betonte aber auch, dass ihr Mitarbeiter Robin Stockmann jede Aktion mit groĂźem Elan und reichlich Werbeaufwand vorbereitet.

Blutspender werden geehrt. Bild: Stadt Weinheim

Stadt und DRK bedankten sich mit Ehrennadeln und einem Präsent bei den Spendern, die „sich das Blutspenden teilweise zur Lebensaufgabe gemacht haben“, wie Bernhard wĂĽrdigte. Der OB hatte sich mit der Geschichte der Bluttransfusion beschäftigt, die – mit eher dilettantischen Versuchen – im 15 Jahrhundert beginnt. Erst im 20. Jahrhundert wurden medizinisch praktikable Verfahren des Blutaustausches entwickelt, erklärte Heiner Bernhard, der selbst mit der Hergabe seines Lebenssaftes „langsam auf die Zahl zehn zugeht“.

Zwei Spender (die ihr Plasma zur Verfügung stellen, was häufiger möglich ist) wurden für sage und schreibe 175 Mal ausgezeichnet: Holger Harnisch und Franz Riecker.

100 Mal spendeten Matthias Fischer und Wolfgang Pluschke. FĂĽr 50-maliges Blutspenden wurden Jörg Junghans, Eugen MĂĽnd und JĂĽrgen Zerweck geehrt. 25 Mal an der Spendernadel hingen Sabine Kowalski Thomas Kurz, Hartmut MĂĽller, Ralf Richter, Thomas Vörös, zehn Mal Alfred Albrecht, Susann Becke, Tanja Berthold, Jutta Breuer, Christiane Etzel, Klaus Gehrke, Astrid Haesner, Ingrid Hofmann, Julia Lautenschläger, Stefanie Malcherek, Michael Oehlschläger, Chrisoula Pouli, Anette PreĂźler, Carola Schladebach, Brigitte Schmidt, Uta Ilse Schmitt, Peter Schmitt, Pauline Schneider, Manfred Stoll, Nadine Wacker und Mustafa YĂĽksel.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog