Samstag, 25. November 2017

Stadtteilanalyse West abgeschlossen

Eine „alter(n)sfreundliche Kommune“

Weinheim, 17. November 2014. (red/pm) Weinheim sei als „alter(n)sfreundliche Kommune“ in den vergangenen zwei Jahren ein gutes Stück vorangekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Gesundheitsamtes war die Stadt, inbesondere der Stadtteil West, als Modellbezirk ausgewählt, um im Rahmen einer „Stadtteilanalyse“ herauszufinden, wie Menschen dort besser alt werden können. [Weiterlesen…]

Stadtteilbegehung mit Weinheimer Senioren

Das Stahlbad – besser als sein Ruf

Weinheim, 02. Juli 2014. (red/pm) Sehr ruhig, verkehrsarm, viel grün – eigentlich ein schönes Wohngebiet in Weinheim. Das war das positive Fazit der sechsten und damit letzten Begehung in der Weinheimer Weststadt mit Älteren im Rahmen des Projekts „alter(n)sfreundliche Kommune“. [Weiterlesen…]

Einweihung der neuen Stadtbuslinien in die Weststadt, nach Hemsbach und Laudenbach am Sonntag

Mit dem Bus in die Innenstadt und die Stadtteile

Weinheim, 31. März 2014. (red/ld) Nicht nur der neue ZOB wird am kommenden Sonntag eröffnet. Drei neue Buslinien werden die Menschen künftig von den Stadtteilen in die Innenstadt und zurück bringen. Zudem sollen die neuen Haltestellen schneller zu erreichen sein. Bei einer Pressefahrt stellten Stadtplaner Stephan Fischer, der Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim Peter Krämer und V-Bus-Geschäftsführer Stefan Prüfer das neue Linienkonzept vor. [Weiterlesen…]

Hans Mazur als Vorsitzender bestätigt

„Stadtseniorenrat mit vorbildlicher Arbeit“

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Anfang Oktober feiert der Stadtseniorenrat sein Jubiläum. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Der im Dezember erkrankte Stadtrat Hans Mazur meldet sich zurück: Bei der Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates wurde er als Vorsitzender im Amt bestätigt. [Weiterlesen…]

Kinderschutzbund Weinheim sucht ehrenamtliche Helfer

Damit Kinder eine Lobby haben

Weinheim, 05. Juni 2013. (red/pm) Der Kinderschutzbund Weinheim sucht Verstärkung. Das Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen aus problematischer Umgebung ein unbeschwerteres Leben zu ermöglichen. Er stellt sich am 13. Juni im Café „VermittelBar“ vor. [Weiterlesen…]

Werkstätten suchen ehrenamtliche Hilfe

„Man bekommt auch viel zurück“

Weinheim, 06. Februar 2013. (red/pm) Die junge Frau ist ganz aufgeregt. Die Trommel zwischen den zitternden Knien jauchzt sie vor lauter Vorfreude. Sie kann es kaum erwarten, bis einer der Betreuer das Startzeichen gibt. „We will rock you“, von Queen. Auf Kommando trommeln sie alle los; es sind rund ein Dutzend von Menschen mit Behinderung, die bei den Diakoniewerkstätten in Weinheim das Tagesangebot der Förder- und Betreuungsgruppen annehmen. Manche sitzen in Rollstühlen, manche können stehen, sogar tanzen. Trommeln können sie alle. Es ist Musikstunde mit Pfarrerin Martina Ade – und alle haben eine große Freude.

Information der Stadt Weinheim:

„Dann ist da noch Christoph, ein junger Mann mit Handicap und großer Energie. „Es geht ihm so viel besser“, erklärt Josef Achstetter, der Leiter der „Tagesstruktur“ innerhalb der Diakoniewerkstätten, „wenn er am Tag eine Stunde spazierengehen kann“. Aber ohne Aufsicht ist das nicht denkbar. Diese Betreuungsgruppen befinden sich in einem Haus in der Mierendorffstraße; insgesamt haben die Diakoniewerkstätten in Weinheim drei Standorte. Die eigentlichen Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung durchaus produktiv arbeiten, befinden sich in der Daimlerstraße und im Höhnerweg auf dem Betriebsgelände der Firma Freudenberg – das wiederum hat historische Gründe. Die Firma Freudenberg ist seit rund 35 Jahren Auftraggeber für die Diakoniewerkstätten in Weinheim. Die Werkstattleitung Technik im Industriepark obliegt Wolfgang Wild in der Daimlerstraße Andreas Gußmann.

Wer das Angebot in den Werkstätten nicht annehmen kann, gestaltet seinen Tag mit Betreuung in der Mierendorffstraße. Alle werden „Beschäftigte“ genannt. Alle haben sie ihren Platz. In Gruppen wird gegessen, gespielt, Umwelt erfahren, gebastelt, sich ausgeruht, Mobilität trainiert – und gerne musiziert. „Aber unser Betreuungsschlüssel reicht nicht aus, um zu jeder Zeit unseren Beschäftigten Abwechslung und eine ganz persönliche Zuwendung zu geben“, gibt Josef Achstetter zu. Dabei seien doch gerade Menschen mit Behinderung sehr emotional veranlagt und sehr empfänglich gegenüber persönlichen Kontakten.

„Klar ist“, sagt Christine Münch von der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI, „man braucht hier mehr ehrenamtliche Helfer“. Deshalb sind die Diakoniewerkstätten die nächste Einrichtung, die sich am Donnerstag, 14. Februar, von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße beim „Café VermittelBar“ der WEI vorstellt. Josef Achstetter und Wolfgang Wild werden selbst anwesend sein, um aus ihrer Arbeit zu berichten und ehrenamtliche Helfer zu werben.

Tätigkeiten, die Spaß und Freude bereiten

„Man bekommt sehr viel von diesen Menschen zurück“, sagt Josef Achstetter. Helfer müssten als Gäste des Hauses nicht etwa pflegerische Aufgaben erledigen, sondern solche Tätigkeiten, die Spaß und Freude bereiten. Spazierengehen, Vorlesen, Basteln, einen Ausflug begleiten, mal einen Computerkurs geben oder zeigen, wie man ein Fahrrad repariert. „Lebenspraktische Dinge gefallen unseren Beschäftigten am besten“, beschreibt Achstetter. Ehrenamtliche müssten sich auch nicht verpflichtet fühlen. „Jede Stunde ist für unsere Leute wertvoll“, sagt er. Und umgekehrt. Aus 35-jähriger Erfahrung weiß er: „Wir können von Menschen mit Behinderung etwas lernen.“

Info: „Café VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 14. Februar in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße, 14 Uhr bis 16 Uhr, diesmal mit Infos aus erster Hand über die Diakoniewerkstätten in Weinheim mit ihren Tagesförderzentrum in der Mierendorffstraße. Gerne stellt die WEI auch außerhalb des „Café Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine Münch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.“

Torsten Fetzner referiert am 17. Januar beim „Runden Tisch Demografie“

Wie entwickelt sich die Weststadt?

Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm)  Er machte schon den Auftakt: Im Oktober 2012 war es Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der mit einem „gemeinsamen Liedersingen“ das neue Kultur- und Veranstaltungsprogramm „Miteinander-Füreinander“ des „Runden Tisch Demografie“ eröffnete. Fetzner ist der einzige Referent, der im ersten Programm 2012/13 gleich zwei Auftritte hat. Der Auftakt war gesellig, diesmal wird es ernster und fachlich: Am Donnerstag, 17. Januar, 14.30 Uhr bis 17 Uhr, spricht der Technische Dezernent der Stadtverwaltung zum Thema: „Städtebauliche Entwicklung in der Weststadt“. Stadtentwicklung ist eines der Spezialthemen des promovierten Bauingenieurs.

Information der Stadt Weinheim:

„Damit setzt der Runde Tisch Demografie in den Räumen von „Pamina“ am Marienplatz 1 die Veranstaltungsreihe fort, die im Oktober 2012 begonnen hat. Zur Teilnahme sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aufgerufen – aller „Altersklassen“. Das Motto des Runden Tischs heiße schließlich „Gemeinsam älter werden“, betont Christiane Springer als Sprecherin des Runden Tischs. Als Kostenbeitrag sind 3 Euro zahlbar vor Ort. Dafür gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Zur Erinnerung: Es war im Sommer 2012, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“ Es füllten sich einige Flipcharts, die von den Teilnehmern des Runden Tischs (das sind außer dem Roten Kreuz der Stadtseniorenrat, der Verein Pro Weststadt Weinheim, der Stadtjugendring als Träger des Mehrgenerationenhauses, der Tauschring und das Amt für Jugend, Soziales, Senioren und Familien) ausgewertet worden sind.

Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.
Die weiteren Veranstaltungen stehen schon fest. Es handelt sich dabei um ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad).

Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.“

Ehrenamtsinitiative „WEI“ setzt ihr Programm 2013 fort

Tauschring eröffnet „VermittelBar“-Saison

Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm)  Er ist jetzt zwölf Jahre alt – aber die Idee des Weinheimer Tauschrings ist moderner denn je. „Immer mehr Menschen leben alleine und brauchen im gegenseitigen Austausch die Hilfe anderer, sie können geben und nehmen, so wie es unserer Philosophie entspricht“, sagt Christine Münch, die in Weinheim zu den Begründern des „Tauschrings“ gehört, der wiederum eine der Säulen ist, auf dem das Engagement der Weinheimer Ehrenamtsinitiative „WEI“ ruht.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese „WEI“ setzt ihr Engagement natürlich auch im Jahr 2013 fort. Zu den Hauptaktivitäten zählt das monatliche „Café VermittelBar“ in der Cafeteria der „GRN-Kreispflege“ in der Viernheimer Straße. Jeden zweiten Donnerstag im Monat, jeweils von 14 Uhr bis 16 Uhr, bringt die „WEI“ dort Menschen, die helfen wollen mit jenen zusammen, die Hilfe benötigen. 2012 sind daraus schon wichtige neue Gruppen entstanden, bereits tätige haben neue Mitstreiter gefunden. Und jetzt zum Auftakt am Donnerstag, 10. Januar, stellt sich der Tauschring vor. Gegründet wurde er im Herbst 2000.

„Wir haben, was wir brauchen, wenn wir gebrauchen, was wir haben“, mit diesem Leitsatz der bundesweiten Tauschring-Gruppen beschreibt Tauschring-Sprecherin Christine Münch die Motivation der Gruppe. Dadurch, dass Christine Münch selbst auch im Stadtseniorenrat und an einigen runden Tischen aktiv ist, konnte sie eine funktionierende Vernetzung herstellen und neue Projekte anstoßen.

Denn das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ habe angesichts einer wachsenden Zahl rüstiger und motivierter Senioren durchaus Konjunktur, betont sie. Daraus ergeben sich für den Tauschring neue Herausforderungen. Immer mehr „Tauschaktionen“ sind bereits mit einem intergenerativen Ansatz versehen. Junge Menschen können der älteren Generation zum Beispiel die ersten Schritte am PC beibringen, Senioren zeigen den Jungen, wie man kocht oder sinnvolle Handarbeiten machen kann. Das System der „Talente“, so die geldlose Tauschring- Währung, ist von Anfang an gleich geblieben. Jedes Mitglied erhält sein Verrechnungskonto und die aktuellen Angebote werden bekanntgegeben. Da gibt es kaum etwas, was es nicht gibt: Von „Verleih meiner Teppichreinigungsmaschine von Vorwerk“ über „Verleih von Partygeschirr für 20 Personen“ oder „Kuchen backen für Feste oder einfach so“ bis hin zu „Hilfe bei häuslicher Alten- und Krankenpflege“.

Biete Küche einbauen für Kurzurlaub

Wer eine Küche einbauen kann, zum Beispiel, ist beim Tauschring für ein paar Tage König. Denn so eine Aktion ergibt „Talente“ fast wie Sand am Meer. Wer eine Küche einbauen kann, was neulich beim Tauschring in Weinheim tatsächlich geschehen ist, der hat freie Auswahl, ähnlich wie beim Hauptgewinn an der Losbude: Einkäufe erledigen lassen, Hilfe am Computer, im Garten, einen Autoanhänger für einen Tag, wahlweise Baby- oder Omi-Sitting, sogar ein Kurzurlaub im Odenwald wäre als Tauschring-Gegenleistung drin. „Der Tauschring“, erklärt Christine Münch, „will soziale Strukturen, etwa der Nachbarschaftshilfe, ersetzen, die heute leider immer mehr verlorengehen“. Das sei nicht nur sinnvoll, findet sie, es mache auch noch Spaß, weil dabei viele soziale Kontakte und Freundschaften entstehen.

Info: „Café VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 10. Januar in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße, 14 Uhr bis 16 Uhr, diesmal mit Infos des „Tauschrings“, mehr Infos und Kontakte auf www.tauschring-weinheim.de. Gerne stellt die „WIE“ auch außerhalb des „Café Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine Münch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.“

Kulturprogramm für Menschen „50plus“ in der Weststadt wird fortgesetzt – Büchervorstellung am 15. November

Was Senioren gerne lesen

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“
Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.

Information der Stadt Weinheim:

„Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ Priorität eingeräumt – und ein Kulturprogramm „Miteinander – Füreinander 50plus“ aufgelegt, das im Oktober begonnen hat. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner machte mit einem Liedernachmittag den Anfang. Es sind weitere neun Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr bereits geplant. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird. Es gibt Kaffee und Kuchen. Nach dem eher geselligen Auftakt bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg und Maria Stock stellen unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des Bücherherbstes 2012 vor. Die beiden Damen sind erfahrene Literaturexpertinnen. Alice Steinberg ist Mitarbeiterin der Buchhandlung Schäffner, Maria Stock im „Bücherwald“ im Mult-Zentrum sowie bei der katholischen Bücherei in der Weststadt.

Dann geht es Monat für Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10.30 Uhr bis 13 Uhr), ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad). Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Das Programm auf einen Blick

(fast) immer im Pamina-Haus am Marienplatz 1, Donnerstag 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

15.11.2012: Buchvorstellung – „Was Senioren gerne lesen“ mit Alice Steinberg von der Buchhandlung Schäffner

29.11.2012: Skatrunde – Grand mit vier

06.12.2012: Brunch zum Nikolaus – Gutes für Körper und Seele (10.30 Uhr bis 13 Uhr)

17.01.2013: Städtebauliche Entwicklung in der Weststadt mit dem ersten Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner

31.01.2012: Gedächtnistraining mit Christine Münch vom Tauschring

07.02.2013: Erste Hilfe für Senioren mit dem DRK KV Mannheim e.V.

21.02.2013: Dia-Vortrag – Die Geschichte der Weinheimer Weststadt (mit dem Siedlerverein)

07.03.2013: Mein Garten im Frühling – Tipps und Tricks

21.03.2013: Weststadt-Stadtführung mit Stadtführer Franz Piva Treffpunkt am Kurhaus im „Stahlbad“

Nachfrage größer als das Angebot

„WEI“ sucht ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuer

Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Die Nachfrage ist groß, die Aufgabe nicht leicht aber wichtig: Die Ehrenamtsinitiative „WEI“ sucht im Moment wieder ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuer für Grundschüler aus der Weststadt. Seit Anfang des Jahres wird eine solche Betreuung sehr engagiert von ehrenamtlichen Helfern im Mehrgenerationenhaus angeboten.

Information der Stadt Weinheim:

„Ein Pool aus Betreuern wechselt sich ab, so dass von Montag bis Freitag täglich von 14 Uhr bis 15 Uhr eine Hausaufgabenhilfe angeboten werden kann. Die Nachfrage ist allerdings größer als das aktuelle Angebot, das derzeit geleistet werden kann. Darauf hat Christine Münch von der WEI jetzt hingewiesen. Einige der ehrenamtlichen Betreuer werden sich bei der nächsten „VermittelBar“ der WEI am Donnerstag, 11. Oktober, 14 Uhr in der Caféteria der „Kreispflege“ weiteren Interessenten vorstellen.

In der „VermittelBar“ treffen sich alle Akteure des Ehrenamts in Weinheim jeden zweiten Donnerstag im Monat, um sich auszutauschen. Dabei werden Kontakte vermitteln zwischen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und solche, die für ihre Einrichtung ehrenamtliche Hilfe brauchen.“

„Café VermittelBar“ am 12. Juli

Wenn helfen glücklich machen kann

Erika Arta bei ihrer "Arbeit". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 10. Juli 2012. (red/pm) Nächstes „Café VermittelBar“ der Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 12. Juli mit positivem Beispiel.

Information der Stadt Weinheim:

„Manchmal können kleine Gesten wie große Wunder wirken. „Wenn Sie mit einem blinden Menschen eine Drogerie betreten und ihm ein Parfum zum Riechen geben, können sie ihn glücklich machen.“

So beschrieb es Andrea Geffert vom Paul- und Charlotte-Kniese-Haus neulich beim regelmäßigen „Café VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI. Dort treffen sich immer jeden zweiten Donnerstag im Monat Vereine und Organisationen, die ehrenamtliche Unterstützung suchen, mit Menschen, die ihre Freizeit sinnvoll nutzen möchten.

Die nächste „VermittelBar“ der findet jetzt am Donnerstag, 12. Juli, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Caféteria der „VRN-Pflege“ (früher Kreispflegeheim) in der Viernheimer Straße statt.

Diesmal wird es ein gelungenes Beispiel an ehrenamtlichem Einsatz geben – zur Nachahmung empfohlen: Erika Arta, 57 Jahre alt, Renterin, wird von ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Paul- und Charlotte-Kniese-Haus berichten.

„Meine Mitmenschen waren mir schon immer wichtig“, sagt sie, „und mir war klar, dass ich mich als nach wie vor aktive Rentnerin nicht selbst in den „Ruhestand versetzen werde“.

Seit 2011 verbringt Erika Arta nun regelmäßig Zeit mit den Bewohnern der Nikolauspflege. Ob Spaziergänge, gemeinsame Vorleserunden oder die Begleitung zum Reha-Sport oder anderen Aktionen außer Haus. Sie berichtet; „Diese Begegnungen sind für mich etwas sehr, sehr Wertvolles. Man bekommt so viel zurück. Und ich fühle mich wohl und von den MitarbeiterInnen der Nikolauspflege herzlich aufgenommen.“

Willkommen beim „Café Vermittelbar“ ist jeder, der ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen oder in Anspruch nehmen will. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diesmal wird Andrea Geffert verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie sich engagierte Frauen und Männer aus der Stadt im Paul- und Charlotte-Kniese-Haus für beide Seiten sinnvoll einbringen können.

Willkommen zum „Café Vermittelbar“ sind aber generell alle Menschen, die sich über das Thema Ehrenamt austauschen wollen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Es soll dabei keine Hemmschwelle geben und keine allzu zu hohen Anforderungen“, so Christine Münch von der WEI. Wer wem helfen kann, das könne sich zwanglos im Gespräch ergeben.“

Info: Gerne stellt die WEI auch außerhalb des „Café Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine Münch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.

„WEI“ lädt einmal im Monat zum „Café Vermittelbar“ ein

Mittwochs geht’s pflanzen und heilen

Mit Astrid Eichelroth kann man mittwochs "gärteln". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 15. Mai 2012. (red/pm) Ehrenamt in Weinheim: „WEI“ lädt einmal im Monat zum „Café Vermittelbar“ ein. Mit Astrid Eichelroth kann man immer mittwochs „gärteln“. Hilfe wird in vielen Einrichtungen gebraucht.

Information der Stadt Weinheim:

„Astrid Eichelroth hatte nur kurz Zeit, dann rief der Garten. „Es wächst alles ganz arg im Moment“, erklärte sie und verabschiedete sich schon wieder zur Arbeit. Aber ihre kurze Schilderung beim letzten „Café VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI hat Eindruck hinterlassen. Wer dort helfen will, auf den Terrassen des Schlossparks am Blauen Hut, der kann auch viel über Heilpflanzen und deren heilende Kräfte, aber auch über Salben und Tinkturen erfahren – von Astrid Eichelroth persönlich.

Die „Weinheimer Kräuterfee“ war jetzt zu Gast im „Café Vermittelbar“, das immer jeden zweiten Donnerstag in der Caféteria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße stattfindet. Astrid Eichelroth braucht im Moment nämlich helfende Hände mit möglichst „grünen Daumen“. Denn es wächst und wuchert.

Sie macht den Einstieg ins Ehrenamt übrigens ganz einfach: Jeden Mittwoch ist sie im Heilkräutergarten, wer helfen will oder auch nur mehr erfahren, der kann einfach auftauchen und „gärteln“. Sie sagt: „Wir freuen uns über jede und jeden.“

Astrid Eichelroth gehörte jetzt zu den Akteuren, die sich im „Café VermittelBar“ im Mai Bürgerinnen und Bürgern Weinheims vorstellten, die sich gerne sinnvoll und ehrenamtlich betätigen wollen.

Die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI sieht sich dabei als Brücke zwischen jenen, die helfen wollen und jenen, die Hilfe brauchen.

So wie auch das Pilgerhaus, in dem behinderte Menschen leben, die über das Maß der professionell geleisteten Unterstützung und Pflege sehr gerne Beschäftigung und Zuwendung von ehrenamtlichen Besuchern spüren. Familie Becker aus Weinheim plauderte in der „VermittelBar“ über ihre Besuche bei älteren Bewohnern des Pilgerhauses, von Ausflügen und gemeinsamen Aktivitäten, aber auch darüber dass ehrenamtliche Arbeit „eine Bereicherung des eigenen Lebens“ sein kann. Einmal alle vierzehn Tage pilgern die Beckers zu ihren Freunden ins Pilgerhaus, gemeinsam wollen sie diese Erfahrung nicht mehr missen.

Mittlerweile gebe es in fast allen Einrichtungen, wie in Weinheim im Pilgerhaus oder dem Paul- und Charlotte-Kniese-Haus Beauftragte für ehrenamtliches Engagement.

So sind die Möglichkeiten, sich in Weinheim ehrenamtlich zu engagieren, vielfältig. Carola Marg, Leiterin des Pflegestützpunktes des Rhein-Neckar-Kreises in der Weinheim Galerie wünscht sich, sie könne Angehörigen von Demenzkranken, die „bis zur totalen Erschöpfung gehen, jemanden nennen, der sie entlasten kann – und wenn es auch nur kurze Zeit ist.

Heinz-Hermann Metz, der die Hausaufgabenbetreuung im Mehrgenerationenhaus leitet, sucht eine Paten oder eine Patin für einen Jungen, der Zusatzbetreuung benötigt.

Hans-Josef Berger steht für das Patenmodell, bei dem Mentoren Langzeitarbeitslose betreuen und – wenn es gut läuft – sie wieder in den Beruf begleiten.

Interessenten können sich bei der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI melden. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine Münch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229. Das Pilgerhaus direkt ist erreichbar unter 06201-500 21. Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz im Heilkräutergarten ist jeden Mittwoch ab 14 Uhr.

Das nächste „Café Vermittelbar“ findet wieder am Donnerstag, 14. Juni, 14 Uhr bis 16 Uhr statt, sowie an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Dort können sich Weinheimerinnen und Weinheimer über Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements informieren.“

Hausaufgabenbetreuung im Mehrgenerationenhaus

In Ruhe den Hausaufgaben widmen

Hausaufgabenbetreuung im Mehrgenerationenhaus. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Ehrenamt in Weinheim: Hausaufgabenbetreuung im Mehrgenerationenhaus gut angelaufen – Zweites „Café VermittelBar“ am 10. Mai.

Information der Stadt Weinheim

„Immer mehr Projekte in Weinheim werden durch ehrenamtliche Helfer unterstützt und überhaupt erst möglich gemacht. Das ist ein Resultat der Arbeit bürgerschaftlich engagierter Gruppen und Einrichtungen, die ihre Kräfte in der „Weinheimer Ehrenamtsinitiative“ bündeln, kurz: WEI.

Ein solches Projekt kommt jetzt Grundschulkindern aus dem Umfeld des Mehrgenerationenhauses besonders zugute. Seit Februar wird dort an drei Tagen in der Woche von 14 Uhr bis 15 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung angeboten und aktuell nochmal ausgebaut. Ab sofort findet die Hausaufgabenbetreuung täglich von Montag bis einschließlich Donnerstag statt.

Es sind mittlerweile sieben Personen, die sich abwechseln, um täglich etwa einem halben Dutzend Kinder, die meisten mit Migrationshintergrund, beim Lösen der Hausaufgaben zur Seite zu stehen. Dazu wurde im Mehrgenerationenhaus ein Raum hergerichtet.

„Es ist oftmals schon ein großer Fortschritt, wenn die Kinder eine ruhige und ungestörte Arbeitsatmosphäre genießen können und einen Menschen an der Seite haben, dem sie vertrauen“, sagt Heinz-Hermann Metz. Der erfahrene Pädagoge und frühere Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule leitet für die „WEI“ das Projekt im Mehrgenerationenhaus und fungiert selbst als „Springer“, wenn einer der Betreuer zum Beispiel kurzfristig erkrankt.

„Das Mehrgenerationenhaus“, beschreibt Metz, „ist für dieses Angebot genau der richtige Ort, denn viele Kinder aus der Umgebung des Hauses kommen schon lange her, das Umfeld ist vertraut, sie fühlen sich aufgehoben“. MGH-Leiter Daniel Merk, Sozialarbeiter im Stadtjugendring, verstehe es, die richtige Atmosphäre und eine Bindung zu den Familien herzustellen. Das Mehrgenerationenhaus ist auch ein Glied der Weinheimer Bildungskette.

Uschi Nickerl beispielsweise ist jetzt neu ins Team eingestiegen; die Rentnerin war Jahre lang mit Kindern beschäftigt und weiß auch, wie es in einer Schule zugeht. Sie war früher Leiterin der Mensa in der Multschule. Aus dieser Zeit kennt sie auch schon Heinz-Hermann Metz. Ihre eigenen Kinder wohnen in der Republik verstreut, eigene Enkelkinder hat die agile Frau noch keine. „Und Arbeit mit Kindern hat mir immer schon Spaß gemacht“, erzählt Uschi Nickerl. Sie geht in der neuen Aufgabe ganz auf.

Metz erwartet, dass sich das Angebot schnell herumsprechen wird und neue Kinder in der Hausaufgabenbetreuung angemeldet werden. Dann braucht das Team nochmal Zuwachs. Interessenten können sich bei der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI melden. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der Bürgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine Münch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229, in diesem Fall auch das Mehrgenerationenhaus selbst (Daniel Merk) unter 06201-67133.

Wer sich grundsätzlich für Ehrenämter in Weinheim interessiert, ehrenamtliche Hilfe anbieten oder in Anspruch nehmen will, ist herzlich eingeladen zum 2. „Café VermittelBar“ der WEI am Donnerstag, 10. Mai, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, in der Caféteria der „GRN-Kreispflege“ in der Viernheimer Straße.

Diesmal wird sich die Diakonie mit einem Patenschaftsmodell für Arbeitssuchende und ihren Diakoniewerkstätten vorstellen, ebenso Astrid Eichelroth, die für ihren Heilkräutergarten im Schlosspark helfende Hände gebrauchen könnte. Eine Anmeldung zum „Café VermittelBar“ ist nicht erforderlich. Es findet regelmäßig jeden zweiten Donnerstag im Monat statt, immer in der „GRN-Kreispflege“.“