Mittwoch, 19. Juni 2019

Literaturprofessor Jochen Hörisch bewertet FAZ-Pamphlet

Die skandalisierte „Odenwaldhölle“ – nicht sonderlich originell

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„Ästhetische Massaker sind eher langweilig“, sagt der renommierte Germanist Jochen Hörisch.

 

Rhein-Neckar/Kreis Bergstraße, 10. Januar 2013. (red/pro/ms) Die Feuilleton-Redakteurin Antonia Baum beleidigte mit ihrem Pamphlet gegen den Odenwald eine gesamte Region. Von der FAZ wird der Text verteidigt: Das „literarische StĂŒck“ tauge sogar bestens als „SchullektĂŒre“, antwortete die FAZ auf Schreiben des Landrats Matthias Wilkes und der BĂŒrgermeister. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch bewertet im Interview, welche literarischen QualitĂ€t er dem Text zumisst und welche Motivation die Verfasserin vermutlich hatte. [Weiterlesen…]

"Odenwaldbeschimpfung" als Teil einer literarischen Tradition?

FAS empfiehlt „Odenwaldhölle“ als „SchullektĂŒre“

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Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sieht in der „Odenwaldbeschimpfung“ die Fortsetzung einer literarischen Tradition. Foto: Schloss in Birkenau, Wikipedia, JĂŒrgen Kader, CC BY-SA 3.0

 

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 04. Januar 2014. (red) Der Feuilleton-Beitrag „Dieses StĂŒck Germany“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) hat hohe Wellen geschlagen. Eine ganze Region fĂŒhlt sich beleidigt, Landrat Matthias Wilkes fordert eine Richtigstellung und der Ressortleiter des Feuilletons legt nach. Er empfiehlt den Text seiner Kollegin Antonia Baum als „SchullektĂŒre“ und meint, der Odenwald solle sich darĂŒber freuen. [Weiterlesen…]