Donnerstag, 23. November 2017

Zwischen Darmstadt und Heidelberg ist ein anspruchsvoller zertifizierter Wanderweg entstanden

ÔÇ×Burgensteig Bergstra├čeÔÇť ist auf dem Weg

Weinheim/Rhein-Neckar, 02. Dezember 2014. (red/pm) Die Bergstra├če wird als Wandergebiet und Reiseziel um eine Attraktion reicher. Derzeit arbeiten die Ortsgruppen des Odenwaldklubs (OWK) an den Markierungen f├╝r einen neuen zertifizierten Qualit├Ąts-Wanderweg, den ÔÇ×Burgensteig Bergstra├čeÔÇť. [Weiterlesen…]

Michel Meyer im Weinheimer Museum

Nachrichten aus der Heimat

Weinheim, 02. Juli 2014. (red/pm) Der K├╝nstler Michel Meyer zeigt im Weinheimer Museum ├╝ber den Sommer seine ÔÇ×WeinheimbilderÔÇť. [Weiterlesen…]

Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt beschlie├čt Wettbewerbsverfahren

Sporthallen am liebsten vom regionalen Architekten

Weinheim, 10. Juni 2014. (red/ld) Das Architektenb├╝ro f├╝r die Sporthallen in L├╝tzelsachsen und Oberflockenbach sollte aus der Region kommen – zumindest, wenn es nach den W├╝nschen der Ausschussmitglieder geht. Geht es aber nicht. Der Architektenwettbewerb muss EU-weit ausgeschrieben werden. Beauftragt wurde damit das B├╝ro B├Ąumle Architekten/Stadtplaner aus Darmstadt. In der Ausgestaltung k├Ânnte der Wettbewerb aber regionale Firmen bevorzugen. [Weiterlesen…]

ÔÇ×Poetry SlamÔÇť im Weinheimer Schloss

Dichterschlacht wieÔÇÖs singt und kracht

Weinheim, 17. Februar 2014. (red/pm9 Dem Fasching zum Trotz findet am 25. Februar im Weinheimer Schloss ein ÔÇ×Poetry SlamÔÇť statt. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Unbekannter entwendet EC-Karte

Hemsabch Betr├╝ger 12122013

Kennen Sie diese Person? Foto: Polizeidirektion Heidelberg

Weinheim/Hemsbach/Darmstadt/Marburg a.d. Lahn, 16. Dezember 2013. (red/pol) Ein bisher Unbekannter entwendete am 14. November eine EC-Karte, hob damit Geld ab und kaufte ├╝ppig ein. Die Polizei fahndet den T├Ąter mit einem Bild aus der ├ťberwachungskamera. [Weiterlesen…]

Gestern tagte der Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt

Zweite Phase des L├Ąrmaktionsplans auf den Weg gebracht

Die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt bleiben stur: Sie liefern keine Daten ├╝ber L├Ąrm von den Schienen. F├╝r den L├Ąrmaktionsplan wird die Stadt nun ein eigenes Gutachten beauftragen.

Die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt bleiben stur: Sie liefern weiterhin keine Daten ├╝ber Krach von den Schienen. F├╝r den L├Ąrmaktionsplan wird die Stadt nun ein eigenes Gutachten beauftragen.

 

Weinheim, 13. Juni 2013. (red/ld) Weil der Baugrund auf dem Friedhof ├╝ber die Jahre aufgeweicht ist, sinkt das Fundament der Friedhofskapelle und verursacht Risse, die immer gr├Â├čer werden. Der Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt hat gestern beschlossen, dem ein Ende zu setzen und das Geb├Ąude mittels einer sogenannten „Pfahlgr├╝ndung“ stabilisieren zu lassen. Bei der zweiten Phase der L├Ąrmaktionsplanung wollen die Stadtr├Ąte nicht l├Ąnger auf die Daten der Deutschen Bahn warten. Stattdessen wird die Stadt ein eigenes Gutachten in Auftrag geben. Au├čerdem wird gepr├╝ft, ob das Sanierungsgel├Ąnde „Am Bahnhof“ um einige Grundst├╝cke erweitert werden kann. [Weiterlesen…]

Neuer Reisef├╝hrer beleuchtet Kulturgeschichte und Gartenkunst

Die Bergstra├če – Wo Deutschland am italienischsten ist


Bergstra├če, 11. Dezember 2012. (red/pm) ÔÇ×Wo Deutschland am italienischsten istÔÇť, so hat Gabriele M. Kohl das Vorwort zu einem neuen Reisef├╝hrer beschrieben, in dem sich die erfahrene Reisejournalistin und promovierte Kunsthistorikerin der Region Bergstra├če widmet. Auf fast 300 Seiten mit vielen Bildern und gut recherchierten Besichtigungstipps widmet sich die Autorin dem Landstrich zwischen Darmstadt und Heidelberg, unternimmt aber auch Ausfl├╝ge nach Schwetzingen und Mannheim. Erschienen ist das handliche Buch im Kehl-Verlag in Hamm/Rhein.

Information der Stadt Weinheim:

„Verleger Rainer Kehl stellte den neuen Reisef├╝hrer jetzt gemeinsam mit Maria Zimmermann und Beate Thorwirth vom Tourismusservice Bergstra├če in Heppenheim vor. Die beiden Vorstandsfrauen des Tourismusverbandes hatten die Journalistin bei ihren Reisen und Recherchen in den letzten beiden Jahren unterst├╝tzt.

ÔÇ×Der neue Reisef├╝hrer trifft die Bergstra├če und die Region sehr gutÔÇť, freute sich Maria Zimmermann, die in Weinheim auch City-Managerin ist, ÔÇ×und es ist der erste Reisef├╝hrer f├╝r die Bergstra├če, der dem Thema Gartenkunst ein ganzes Kapitel widmetÔÇť. In der Tat stellt eine durchaus kunsthistorische Betrachtung der Parks und G├Ąrten ein Schwerpunkt des Buches dar. Unter anderem gibt es ein Kapitel zum F├╝rstenlager Auerbach (ÔÇ×Ferienidylle f├╝r feine HerrschaftenÔÇť), zum Weinheimer Schlosspark (ÔÇ×Vom Schlafbaum, Papier-Maulbeerbaum und einem lebendigen Fossil mit rotgelben NadelnÔÇť) und zum Schwetzinger Schlosspark (ÔÇ×Kurf├╝rstliche FreizeitgestaltungÔÇť).

Aber die Autorin hat sich auch sehr interessiert und fachkundig in den Innenst├Ądten umgesehen, berichtet historisch fundiert von Denkm├Ąlern und Kleinoden ÔÇô aber auch vom Flair der Marktpl├Ątze. Es ist ein Reisef├╝hrer mit Tiefgang und kulturhistorischem Schwerpunkt, erg├Ąnzt durch botanische und landschaftsarchitektonische Hinweise. Es ist ein sehr sorgf├Ąltiges Werk geworden, mit einer alphabetischen Erkl├Ąrung von Fachbegriffen und einem Literaturverzeichnis.
Info: Der neue Reisef├╝hrer ÔÇ×Die Bergstra├če ÔÇô Kulturgeschichte und GartenkunstÔÇť ist im Buchhandel und bei den Touristinfos, in Weinheim beim Stadt- und Tourismusmarkting in der Hauptstra├če 47 ab sofort f├╝r 19.90 Euro erh├Ąltlich. ISBN 978-3-935651-44-2.“

Zollkriminalamt hebt Waffenlager bei Viernheimer Sportsch├╝tzen aus

Als hätte sich der Mann auf einen Krieg vorbereitet. Größert Waffen- und Munitionsfund durch das Zollriminalamt Frankfurt seit zehn Jahren bei einem Viernheimer Sportschützen.

 

Viernheim/Frankfurt/Rhein-Neckar, 25. Januar 2012.(red/pm/Fotos: Zollkriminalamt) Beamte der Zollfahndung Frankfurt am Main (ZFA Ffm) haben ein Waffenlager in Viernheim ausgehoben. Ein 46 Jahre alter Sportschütze hatte über Jahre hinweg 22 Waffen und über 60.000 Schuss Munition sowie Granaten „gesammelt“. Das Gewicht des Funds: Gut eine Tonne. Laut dem Frankfurter Zollkriminalamt ist der größte Waffenfund seit über zehn Jahren.

Von Hardy Prothmann

„Das haben wir tatsächlich nicht erwartet“, sagte Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollkriminalamts auf Anfrage.

Die Ermittler hatten in der Wohnung eines 46-Jährigen zwei Maschinengewehre, neun Sturmgewehre (u.a.
Kalaschnikov), zwei Maschinenpistolen (Uzi, Scorpion), neun Kurzwaffen und 62.519 Schuss Munition, darüber hinaus 22 Nebel- und Farbgranaten, drei Übungs-Handgranaten und zehn Handgranatenzünder sichergestellt:

„Wenn Sie den Mann sehen, hätte Sie das nicht vermutet.“

Der 46-jährige Beschuldigte lebt mit seiner Ehefrau und dem minderjährigen Sohn in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Während die schussfähigen Waffen
vorschriftsmäßig in Waffenschränken und Tresoren untergebracht waren, befand sich das Maschinengewehr zerlegt im Schlafzimmerschrank:

„Der Mann hat eine, sagen wir mal, hohe Affinität zu Waffen. Vieles stammt aus den 90-er Jahren. Eine unmittelbare Gefährdung ging unserer Einschätzung nach nicht von ihm aus.“

Der Sportschütze ist nicht vorbestraft und war sofort geständig. Nach der vorläufigen Festnahme und einem Verhör wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt:

„Aus unserer Sicht besteht keine Fluchtgefahr.“

Die Fahnder waren durch vorangegangene Ermittlungen auf die Spur des Sportschützen gekommen. Er war Inhaber einer Waffenbesitzkarte und durfte lediglich legal drei
Pistolen, eine Langwaffe und zwei Wechselsysteme sowie die dazugehörige Patronenmunition besitzen.

 

Den Ermittlungen zufolge, hatte der Beschuldigte bereits zwischen 1989 und 2000 über 16.000 Schuss Munition bei einem Waffenhändler in der Schweiz erworben, ohne hierfür eine Genehmigung zu besitzen. Darüber hinaus bestand der Verdacht, von diesem Händler verschiedene Waffen gekauft und anschließend nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Darmstadt erwirkte deshalb einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht in Darmstadt. Am Mittwoch, den 18. Januar, durchsuchten die Frankfurter Fahnder die Wohnung des Mannes.

Pia Wiedemann, Leiterin der Frankfurter Zollfahndung, sagte:

Mit dieser unglaublichen Menge Waffen und der bisher größten durch das Zollfahndungsamt Frankfurt/ Main sichergestellten Menge Munition haben wir nicht gerechnet.

Den Waffensammler, der spontan äußerte, er sei froh, dass es nun „vorbei ist“, erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen-, Kriegswaffenkontroll- und Sprengstoffgesetz. Die Strafandrohung reicht von einem Jahr bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Vermutlich wird der Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden.

Die sichergestellten Waffen werden nun durch das Landeskriminalamt „beschossen“, um balistische Untersuchungen vorzunehmen. So soll festgestellt werden, ob diese Waffen im Zusammenhang mit Verbrechen stehen. Falls dem nicht so ist, bleibt es bei den bisherigen Tatvorwürfen. Waffen und Munition, zur Zeit noch Beweismittel, werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.