Donnerstag, 17. Oktober 2019

Projekttage der Werkrealschule beim Stadtjugendring

Das groĂźe Netzwerk Bildung

Weinheim, 21. Februar 2014. (red/pm) Von Montag bis Donnerstag arbeiten Siebtklässler der Werkrealschule an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule fĂĽr die aktuellen Projekttage im Mehrgenerationenhaus des Stadtjugendrings. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlieĂźt LinienfĂĽhrung ĂĽber die Waid

Schöner Schulweg für DBS-Schüler

Weinheim, 16. Januar 2014. (red/ld) Mit der neuen LinienfĂĽhrung des Bus 682 fahren SchĂĽler/innen ab Herbst komfortabler zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Dann wird der Bus endlich ĂĽber die Waid fahren. Eltern hatten bei der Stadt angeregt, den Busfahrplan stärker an den Unterrichtszeiten zu orientieren. Bislang mussten ihre Kinder vor allem nachmittags lange Warte- und Schulwegzeiten in Kauf nehmen. Mit dem gestrigen Gemeinderatsbeschluss wird die Zusammenarbeit mit der Verkehrsgemeinschaft Gersprenztal (VGG) fortgefĂĽhrt. Deren Konzession wäre am 31. Mai ausgelaufen. [Weiterlesen…]

Wie wird die "sichere" Lernplattform fĂĽr den Unterricht genutzt?

Wenn Lehrer und SchĂĽler moodlen

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Ladenburg/Weinheim/Rhein-Neckar, 22. Oktober 2013. (red/ld) Facebook an der Schule ist eigentlich tabu. Der Grund: Datenschutzfragen. Ohnehin nutzen viele Schulen bereits seit Jahren „Moodle“, noch lange bevor das baden-wĂĽrttembergische Kultusministerium Facebook und Co. fĂĽr die SchĂĽler-Lehrer-Kommunikation verboten und Moodle empfohlen hatte. Doch was kann das System, mit dem SchĂĽler/innen schon fast selbstverständlich umgehen? [Weiterlesen…]

109 junge Erwachsene verlassen das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

GlĂĽckwunsch zum Abitur!

Weinheim, 28. Juni 2013. (red/ld) Wir gratulieren den 109 Abiturientinnen und Abiturienten des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums. Anbei die Namensliste, die uns die DBS zur VerfĂĽgung gestellt hat.
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Kritzeleien verursachen mehrere hundert Euro Sachschaden

Erneut Vandalismus unterm Steg

Weinheim, 08. Mai 2013. (red/pm) Im Weinheimer Tiefbauamt und im Bauhof herrschen Verärgerung und Verzweiflung: So unterschiedlich können junge Leute sein. Am Tag nachdem mehr als 220 SchĂĽler der DBS wichtige Orte und Plätze in der Stadt gereinigt haben, beschmierten und bekritzelten unbekannte Personen – wieder einmal – die Naturstein-Sitzbänke unterhalb des Windeck-Platzes und des Steges zur Schlossbergterrasse. [Weiterlesen…]

BildungsbĂĽro und Schulleitungen informierten ĂĽber Stand der Werkrealschulfusion

Wenn zwei Schulen zusammenwachsen

Weinheim, 14. März 2013. (red/pm) Das Zusammenwachsen der beiden Werkrealschulen hat bereits begonnen. „Wenn Ihre Kinder nach den Ferien auch ganz offiziell ins Dietrich-Bohoeffer-Schulzentrum gehen“, versicherte jetzt Thomas Lammer, der Konrektor der DB-Werkrealschule, „dann wird es für sie nichts Neues sein, denn schon jetzt werden sie nach und nach in unseren Schulalltag einbezogen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Lammer, seine Kolleginnen aus den Schulleitungen, Vertreterinnen des BildungsbĂĽros, die Schulsozialarbeiterinnen und weitere Akteure der Weinheimer Bildungslandschaft, informierten in dieser Woche Eltern, deren Kinder vom Zusammengehen der beiden Schulen betroffen sind. Es war eine Info-Veranstaltung der besonderen Art, nämlich im Wesentlichen auf tĂĽrkische Familien ausgerichtet und teilweise zweisprachig umgesetzt. [Weiterlesen…]

"Meilensteine" aus Sicht der Stadtverwaltung

Die Weinheimer Themen des Jahres 2012

Unser Foto des Jahres 2012: OB Heiner Bernhard im GlĂĽck – weil ers „saugeil“ fand, rutschte er den Hurricane-Loop gleich zwei Mal hintereinander und posierte beglĂĽckt wie ein Jugendlicher.

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm/ae) Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende.  Aus diesem Anlass hat sich die Stadt Weinheim dazu entschlossen, einen Rückblick auf die Themen, die Weinheim im Jahr 2012 beschäftigten, zu geben. Sowohl die kommunale Energiewende als auch die Etablierung der Stadt Weinheim als Bildungsstandort und Weinheim als Fair-Trade-Town sind dabei nur ein paar zu nennende Meilensteine.

Von Roland Kern

Es ist das Thema des Jahres: Die Stadt Weinheim geht neue Wege bei der Einbeziehung der Bürgerschaft in politische Zukunftsentscheidungen. Die Frage, wie und wo in den nächsten Jahren die Gewerbeentwicklung der Großen Kreisstadt stattfindet, wird in einem Bürgerdialogverfahren von den Bürgern selbst beraten. Im März hat die Stadtverwaltung ein Konzept der Bürgerbeteiligung vorgestellt, das von der Deutschen Forschungsstelle Bürgerbeteiligung der Uni Wuppertal begleitet wird. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen und ein Bürgergutachten von zufällig ausgewählten Bürgerräten. Zu einem geforderten Bürgerentscheid kommt es dann aber doch nicht, weil sich der Gemeinderat und eine Bürgerinitiative auf keine Formulierung für eine Fragestellung einigen können.

Im September spricht sich das Gremium gegen einen Bürgerentscheid und für einen Geländetausch aus, so dass die Planungen für ein Gewerbegebiet in den „Breitwiesen“ an der Autobahn weitergehen. Die Verwaltungsspitze verspricht: Auch ohne Bürgerentscheid wird die Stadt die Bürger bei der weiteren „Breitwiesen“-Planung einbeziehen. Zum Jahresende gibt es aber auch Bemühungen, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Schullandschaft im Westen

Lokalpolitiker, Eltern und Lehrer beschäftigt die Veränderung der Schullandschaft – nicht nur wie hier beim Infoabend in Hemsbach.

 

Die Stadt will die Schullandschaft im größten Stadtteil, der Weststadt, für die Zukunft neu und nachhaltig aufstellen. Verschiedene Faktoren erfordern die Veränderung: Der Bedarf nach einer neuen Grundschule anstatt der baufälligen Albert-Schweitzer Schule, die demografische Entwicklung sowie die neue Schulpolitik im Land. Es gibt immer weniger Haupt- und Werkrealschüler, deshalb werden die Karrillon-Schule und die DBS-Werkrealschule zum nächsten Schuljahr fusionieren. Ein Moderationsprozess mit Konzeptgruppe und großen World-Cafés entwickelt nach einigen Monaten einen Vorschlag an den Gemeinderat: Eine Grundschule mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule unter einem Dach am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses. Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um die Finanzierbarkeit unter Berücksichtigung aller Synergieeffekte zu prüfen. Im Gegenzug werden nämlich drei alte Schulgebäude frei, die anders verwertet oder genutzt werden können.

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort und Bildungsregion im Land Baden-Württemberg. Im April wird eine Vereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit und dem Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf geschlossen, künftig bei der Berufsorientierung enger zusammenzuarbeiten. Das Übergangsmanagement ist nun offiziell bei der Stadt Weinheim angesiedelt. Mit dem neuen Schuljahr haben vier neue Schulsozialarbeiterinnen auf drei Stellen ihre Tätigkeit aufgenommen. OB Bernhard bezeichnet die Schulsozialarbeit als „Edelstein in der Bildungskette“.

Mit der „Bildungskette“ und der „Weinheimer Initiative“ sorgt die Stadt weiter bundesweit für Aufsehen und positive Beispiele, unter anderem informiert sich deshalb Kultus-Staatssekretär Dr. Frank Mentrup vor Ort – und hat großes Lob für die Bildungslandschaft. Außerdem: Im Sommer erscheinen gleich in mehreren Fachmagazinen Lobeshymnen auf die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS. OB Bernhard betonte: „Ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass es in Fragen der Qualität von Bildung in dieser Stadt immer eine große Einigkeit gibt.“

Unsere Artikel zum Thema Schule und Bildung finden Sie hier.

Auch MdL Uli Sckerl sagt: „Die Energiewende ist der richtige Weg.“

Kommunale Energiewende hat begonnen

Ein Jahr im Zeichen der Energiewende: Im Rathaus stößt ein Energie-Team, begleitet vom Runden Tisch Energie, eine Reihe von ökologischen Verbesserungen an. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung, alle öffentlichen Gebäude, Straßen und Plätze ab diesem Jahr zu hundert Prozent mit Öko-Strom zu versorgen. Die Stadtwerke Weinheim kommen der Stadt dabei entgegen. Die Arbeiten an einem Klimaschutz-Gutachten durch eine Fachagentur haben begonnen. Die Vorstellung ist faszinierend: Pro Jahr könnten in Weinheim fast 30 000 Tonnen CO 2-Gas eingespart werden, wenn man alles ausschöpft. Die ersten Projekte nehmen ihre Arbeit auf: Auf der Rippenweierer Keltensteinhalle produziert eine Bürgersolaranlage Strom, die Wärme kommt von der Holzschnitzelheizung eines benachbarten Betriebes, möglicherweise entsteht dadurch ein neues Wärmenetz für den ganzen Ort.

Die Stadt legt weitere Solardächer an. Der Runde Tisch Energie feiert einjähriges Bestehen und mischt sich engagiert ein. Der Energietag beim Autohaus Sporer wird zum Publikumsschlager. An diesem Tag startet auch die Vermarktung des Neubaugebietes „Lützelsachsen Ebene“ als Biogas-Wohngebiet. Hier kommt die Wärme aus einer Biogasanlage vom benachbarten Bauernhof. Und die Stadt bringt weiter frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt den Einstieg in ein Verfahren, mit dem künftig der Bau von Windenergieanlagen auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Auch hier beginnt eine groß angelegte Bürgerbeteiligung.

Die BĂĽrgerbeteiligungen 2012 auf einen Blick

Mehrgenerationenhaus in der zweiten Runde

Ein wichtiger Baustein der Bildungsregion Weinheim steht stabil und wackelt nicht – zumindest für die nächsten drei Jahre. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Weinheimer Weststadt wird definitiv ins Förderprogramm des Bundesamtes für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben aufgenommen. Die Aktivitäten werden ausgeweitet.

GrĂĽnes Licht fĂĽr das Fachmarktzentrum

OBI kann anrolle(r)n: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim beschließt Ende April den Bebauungsplan für das Gelände des früheren Güterbahnhofs am südlichen Stadteingang zwischen Bahnschienen und B3. Damit steht der Umsetzung des dort geplanten Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege. Im Sommer wird mit dem Bau begonnen, zum Jahreswechsel stehen die ersten beiden Fachmärkte im Rohbau. Allerdings hat es im August Diskussionen wegen Lärmbelastigungen im Umfeld der Baustelle gegeben.

Ein Plan gegen den Lärm

Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende Lärmbelästigung in der Stadt vorgehen. Das Amt für Stadtentwicklungen nimmt die Arbeit an einem Lärmaktionsplan auf. Im Laufe des Jahres stellt sich heraus, dass der Bahnlärm das größte Problem ist. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ drängt die Stadt beim Eisenbahnbundesamt und beim Verkehrsministerium auf Verbesserungen.

Die Männer der BĂĽrgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ (v.l.n.r.): Joachim Körber, Peter Thunsdorff und Dr. Hans Irion.

Abbau von Schulden in Sicht

Die Finanzlage der Stadt Weinheim erholt sich spürbar. Die Entwicklung des aktuellen Haushaltsjahres verläuft erfreulich, wie die Kämmerei bereits im Halbjahresbericht mitteilen kann. Im Dezember kann OB Bernhard im Gemeinderat einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Ein zweistelliger Millionenbetrag kann der Allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Die Kämmerei stellt in Aussicht, dass bei einer Fortsetzung der finanziellen Verbesserung in den nächsten Jahren ein Schuldenabbau gelingen kann.

Fußgängerzone kommt voran

Mit einem „Pflasterstein-Fest“ feiert die Stadt, das Stadt- und Tourismusmarketing und der Verein „Lebendiges Weinheim“ im Juli die Übergabe des zweiten Bauabschnittes der Fußgängerzone. Von der „Weinheim Galerie“ bis zum Windeckplatz ist jetzt alles mit rotem Naturstein ausgelegt. Die hochwertige Gestaltung wird überall gelobt. Im Frühjahr 2013 beginnt das Tiefbauamt mit dem letzten Abschnitt vom Windeckplatz bis zur Grabengasse – dann hat die Stadt in die Verschönerung ihrer Einkaufsmeile rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Die neue Fußgängerzone, Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim ist Feuerwehr-Hochburg

Es ist ein großes Jahr der Weinheimer Feuerwehr: Weinheim liegt in diesem Jahr im Zentrum aller Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Zweiburgenstadt – die größte im Kreis – feiert ihr 150-jähriges Bestehen und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Der zunächst feuerwehrinterne Auftakt ins große Jubiläumsjahr findet im März statt, weitere Gedenken und Veranstaltungen schließen sich an. Nichtsdestrotrotz fällt die Jubiläumswehr durch eine Reihe von spektakulären Einsätzen auf. Und nicht zuletzt werden die Feuerwehrsanitäter wegen ihres AED-Projektes bundesweit zur „Feuerwehr des Jahres“ nominiert.

Boardsport Weinheim macht von sich reden

Ein neuer Weinheimer Verein macht von sich reden: Boardsport Weinheim e.V.. Begleitet vom Stadtjugendring stellt sich der Skateboardverein vor und mischt sich in der Stadt ein. Engagiert wie die jungen Männer um Vorstand Marc Flößer sind, bewegen sie auch die Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres gibt es konkrete Pläne zum Bau einer Skateranlage an der Barbarabrücke.

Weinheim, die Facebook-Stadt

Weinheim sorgt wegen seiner engagierten Facebook-Aktivität für Aufsehen. Bei vergleichenden Rankings liegt die Stadt (mit aktuell fast 5500 Fans) unter den Großen Kreisstädten im Land ganz vorne, in der Metropolregion nach den Großstädten auf Rang vier, landesweit unter allen nicht-kommerziellen Seiten auf Rang 27. Die Freiwillige Feuerwehr belegt unter allen Feuerwehren im Land bei den Facebook-Aktivitäten Rang eins. Medienteams aus anderen Rathäusern holen sich Rat.

„Hildebrand’sche Mühle“ nimmt Gestalt an

Die Deutsche Denkmal-AG stellt erstmals ihre Pläne fĂĽr Modernes Wohnen auf dem Areal der „Hildebrandschen MĂĽhle“ vor. Vorgesehen sind schicke neue Stadthäuser in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am OdenwaldflĂĽsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption fĂĽr das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen MĂĽhle“ in Weinheim dar. Im Juni beginnen die Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Villa, im Oktober werden die Pläne konkreter. Das Projekt liegt im Plan. In 2013 wird gebaut.

Zum Teil baufällig, aber im Kern erhaltenswert – die Hildebrand’sche MĂĽhle. Bild: Stadt Weinheim

DĂĽrreplatz als leuchtendes Beispiel

Seit „Stuttgart 21“ reden alle davon: Bürgerbeteiligung. Die Kommunen landauf und landab machen sich Gedanken, wie sie künftig ihre Bürger früh und qualifiziert in Entscheidungsprozesse einbinden können. Manche sind weiter als andere. Die Weinheimer Stadtverwaltung hat bereits neue Wege eingeschlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung des Dürreplatzes vor der Weinheim Galerie. Dafür hat das Amt für Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb unter Bürgern organisiert und begleitet. Eine Beschreibung dieses Projektes wurde im Februar gewissermaßen als leuchtendes Beispiel mit einer Doppelseite in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ veröffentlicht.

Eine „App“ für alle

Weinheim geht medial weiter voran: Zwei Agenturen haben für die Stadt einen mobile Internetdienst entwickelt. Bernhard Kück („puntodesign“) und Martin Nowak („gruenphase“) entwickeln für ihre Heimatstadt eine „Stadt-App“ und ergänzen das Medienangebot.

Ein Haus fĂĽr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“. Foto: Stadt Weinheim.

 

Nicht nur optisch, auch inhaltlich setzt der Neubau der AWO-Rhein-Neckarauf dem Gelände des früheren Freudenberg-Fellspeichers im Stadtteil „Müll“ Maßstäbe. Im Neubau der „Sozialen Dienste“ bündelt die AWO ihre sämtlichen Angebote.

Weinheim – Mehr drin!

Der Verein „Lebendiges Weinheim“ bringt einen neuen Einkaufsführer heraus. Wieder einmal wird dokumentiert: In mehr als 200 Einzelhandelsgeschäften in der City sind viele Einkaufsmöglichkeiten geboten.

OB im freien Fall

Rund vier Millionen Euro investiert die Familie Steinhart im Spaß- und Erlebnisbad Miramar in eine neue spektakuläre Rutschenanlage, unter anderem steht dort jetzt die erste Looping-Rutsche Süddeutschlands. OB Heiner Bernhard traut sich als Erster – es ist der „freie Fall“ in die bunte Rutsche. Wenige Monate später ereignet sich ein Unfall, der durch einen Bedienungsfehler verursacht worden ist. Die Miramar-Betreiber reagieren mit mehr Kontrollen und technischen Verbesserungen.

OB Heiner Bernhard weiht die neue Rutsche des Miramars ein, Foto: Stadt Weinheim

Erster Spatenstich fĂĽr neuen Firmensitz

Die Firma WBI GmbH, ein fĂĽhrendes IngenieurbĂĽro fĂĽr die Planungen von Tunnelbauten, Staumauern und anderen GroĂźprojekten, zieht mit ihrer Unternehmenszentrale in den Technologiepark Weinheim. Im Juni ist erster Spatenstich.

GroĂźe Mehrheit fĂĽr die Kripo vor Ort vergebens

6000 Unterschriften eines Aktionsbündnis für eine „Kripo vor Ort“ helfen leider nicht. Bei einem Besuch in Weinheim teilt der neue Leitende Polizeidirektor Detlef Werner mit, dass die Weinheimer Kripo-Außenstelle nach der Polizeireform in Baden-Württemberg nicht zu halten ist. Die Kripoarbeit soll im Präsidium gebündelt werden.

Deutschlands erste „AMA“ steht in Weinheim

Sie ist die dritte ihrer Art und sie badet genüsslich im Weinheimer Schlossparkweiher unter den beiden Burgen. „AMA du Parc“ heißt die knapp zwei Meter große Bronzeskulptur, die im August von Oberbürgermeister Heiner Bernhard und der französischen Künstlerin Amaryllis Bataille enthüllt wird. Sie ist eine Spende des Weinheimer Unternehmers und Kunstliebhabers Thomas Noor.

Seismische Messungen

Die Firma Rhein Petroleum sorgt mit seismischen Messungen im südlichen Bereich ihres Lizenzgebiets „Weinheim“ für Aufsehen, weil ganze Straßenzüge verkabelt werden. Mit den Messungen soll herausgefunden werden, ob sich unter Weinheims Erde Ölvorkommen befinden und wie gut sich die Tiefe für Geothermie eignet.

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Fairer Handel nun auch in Weinheim. Alle Rechte Transfair e.V.

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach von den Weltläden der Kirchen in Lützelsachen und der Weststadt setzen sich mit ihrer Idee durch, Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln. Der Gemeinderat fällt im September einen Grundsatzbeschluss, der sie unterstützt und bestätigt.

Mehr TagesmĂĽtter

Tagesmütter und Tagesväter, die qualifiziert Kleinkinder betreuen, bekommen in Weinheim jetzt einen erhöhten kommunalen Zuschuss. Die Zahl der Tagesmütter und Tagesväter steigt auch deshalb an – so wird auch Druck auf kommunale Betreuungseinrichtungen etwas gesenkt.

Abiturienten räumen auf

Nach zwei aus dem dem Ruder gelaufenen Abi-Feten im Schlosskeller, revanchieren sich die Abitur-Jahrgänge des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, in dem sie Putzaktionen im Schlosspark und am Waidsee organisieren. Dafür bekommen sie großes Lob.

„Winfried“ – ein Freund Weinheims

Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt in die Weinheimer Stadthalle. Quelle: Winfried Kretschmann.

 

Winfried Kretschmann hat etwas dazugelernt. Die Bedeutung seines Vornamens kannte der baden-württembergische Ministerpräsident natürlich schon vorher. Winfried steht für „Freund des Friedens“. Aber dass er als erster „grüner“ Landeschef der Republik daher ein Namensvetter des Weinheim-Gründers und Franken „Wino“ ist, das ist dem Schwaben neu, als er beim Bürgergespräch im Mai in der Stadthalle ist. Er wird Weinheim schon deshalb nicht vergessen.

Hände reichen über alle Grenzen

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war für einen Tag das Zentrum und das Symbol für die Metropolregion. Der Weinheimer Ortsteil Ober-Flockenbach und der Gorxheimer Ortsteil Unterflockenbach feiern grenzübergreifend mit Tausenden von Gästen das gemeinsame 1000-jährige Bestehen.

Weitere Strukturveränderungen im Rathaus

Die Stadtverwaltung setzt ihre Strukturveränderungen fort: Im Januar übernimmt der Rhein-Neckar-Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe, wie in jeder anderen Kommune im Kreisgebiet. Landrat Dallinger ist am 11. Januar vor Ort, um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst zu begrüßen. In diesem Zusammenhang ist auch eine

tere Veränderung im November zu sehen: Die Erziehungsberatungsstelle wird künftig unter der Trägerschaft des Pilgerhauses arbeiten. Das frühere Weinheimer Amt für Jugend und Soziales übernimmt noch weitere Aufgaben des demografischen Wandels und nennt sich seit September: Amt für Jugend, Soziales, Familien und Senioren.

Menschen 2012

  • Karl Berg erhält die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂĽr vielfältiges bĂĽrgerschaftliches Engagement.
  • Hans Mazur, unter anderem Stadtrat und Vorsitzender des Stadtseniorenrates, erhält das Bundesverdienstkreuz.
  • Livia Bodzsar, 43-jährige Weinheimerin, vereitelte einen RaubĂĽberfall an der ALDI-Kasse. Sie wird von der Stadt und der Polizei geehrt.
  • Peter Lulay erhält die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂĽr sein bĂĽrgerschaftliches Engagement. Er war unter anderem 24 Jahre lang Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.
  • Die Spanierin Maria Guerrero Gallego ist die erste Preisträgerin des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises fĂĽr ihr Engagement um die Integration in der Stadt.
  • Juliane Wasser ist die neue Gastronomie-Pächterin der Wachenburg. Im Mai soll nach einer Sanierung und technischen AufrĂĽstung Eröffnung sein.
  • Jugend-und Sozialamtsleiter Heiner Amann wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Claus Hofmann. Auch Dietmar Pfennigschmidt, der langjährige Leiter der Stadtbibliothek geht in Ruhestand.
  • Stella Kirgiane-Efremidis und Alexandros Efremidis bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen, unter anderem fĂĽr das viele Jahre veranstaltete Benefiz-Essen fĂĽr einen guten Zweck.
  • Christina EitenmĂĽller, langjährige Rektorin der Friedrich-Grundschule und GeschäftsfĂĽhrende Schulleiterin, wird nach 45 Jahren aus dem Schuldienst verabschiedet. Sie war eine Institution.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Weinheim: Ort für Musik und Pädagogik

Weinheim – „Schule der Lebensfreude“

Weinheim, 11. November 2012. (red/pm) Wer sich für Musik und für Pädagogik interessiert, kommt an Weinheim nicht vorbei. Vor allem der Bereich der sozio-kulturellen Schularbeit an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule ist in Fachkreisen bekannt – und wird als „Best Practice“-Beispiel immer wieder erwähnt und zur Nachahmung empfohlen. In letzter Zeit sind gleich zwei Veröffentlichungen in wesentlichen Fachorganen erschienen, die einzelne Projekte und die sozialpädagogische Strategie an der DBS beleuchten: In „Musik und Unterricht“, dem Magazin für Fachpädagogik sowie in der Dokumentation „Jazz.Schule.Medien“, dem aktuellen Band der „Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung“. Darmstadt ist Sitz des Jazzinstituts. Der Aufsatz „Black Music als Teil der Schulsozialarbeit“ wurde zuvor beim 12. Darmstädter Jazzforum gehalten; er stammt von Günter „Ben“ Schmidt und Cordula Groß.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Oberstudienrätin und Musikpädagogin an der DBS hat in den letzten Jahren zahlreiche soziokulturelle Musikprojekte geleitet und „Beni“ Schmidt ist seit Multschulzeiten fĂĽr soziokulturelle Jugendarbeit an der Schule und darĂĽberhinaus zuständig. Das Thema „Black Music als Teil der Schulsozialarbeit“ zieht sich bei „Beni“ Schmidts Leben wie ein „Blaues Band“. Was viele nicht wissen, die ihn in Weinheim als GrĂĽnder des Bluesforum Rhein-Neckar und des Muddys Club sowie als Konzertveranstalter und Blues- und Jazzpromotor kennen: der Erziehungs- und Sozialwissenschaftler GĂĽnter B. Schmidt ist in Fachkreisen ein sehr geschätzter Autor und Referent, unter anderem mit Lehrauftrag am Institut fĂĽr Bildungswissenschaften an der Universität Heidelberg.

Bei ihrem Vortrag vor namhaften Jazz-Experten aus dem ganzen Land wurden Groß und Schmidt von Alexander Schildhauer und Thomas Rauch unterstützt. Beide sind auch lebendige Beispiele soziokultureller Bildungsbiographien: Alexander Schildhauer ist gefragter Jazz-Schlagzeuger, Thomas Rauch Kommunikationsdesigner und kreativer Kopf in einer Werbeagentur. Beide stammen aus dem Verein „creAktiv“, in dem seit Jahren die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS unterstützt werden.

Die Experten aus Weinheim lieferten mit ihrem sozialpädagogischen Ansatz beim Jazzforum den Musikexperten ganz neue Aspekte. „Die Vermittlung von Jazz in der Schule“, heißt es unter anderem, „ist für uns weniger eine musikpädagogische Aufgabe. Es geht uns darum, Jazz als Möglichkeit zum soziokulturellen Lernen zu nutzen. Jazz ist sowohl identitätsstiftend als auch integrierend.“ Jazz, so Weinheims Botschaft, transportiere neben den musikalischen Botschaften eine Einstellung zum Leben mit eigenen Werten und Orientierungen – etwa das Recht auf Individualismus, die Bereitschaft zur Flexibilität und gleichzeitiger Verpflichtung gegenüber normativen Traditionen, Spiritualität und Improvisation als tragendes Element der Kommunikation, Bekenntnis zu Emotionalität und Spontanität sowie das Bewusstsein, dass Jazz eine „One-Word-Kultur“ sei. Schließlich sei es eine zentrale pädagogische Aufgabe unserer Zeit, die Jugendlichen auf eine globalisierte Welt vorzubereiten. Denn Jazz sei eine One World Kultur. Er nimmt kulturelle Elemente rund um den Globus auf und wird über all gespielt und Verstanden ´- selbst in China und Dubai.

Entwicklung in Weinheim

Der ausführliche Aufsatz in den „Darmstädter Beiträgen“ zeichnet sehr anschaulich in die Entwicklung in Weinheim auf – von der „Multschule“ über Stadtjugendring, Jugendhaus West, Bluesforum und Muddys Club bis hin zu „CreAktiv“ und einer Reihe von soziokulturellen Schulprojekten in verschiedenen Musiksparten wie Salsa, Gospel, Jazz aber auch HipHop und Rap. Auf den Salsa-Workshop, der mit Musik der Schulband „Los Bonitos“, Tanz und Malerei fächerübergreifend ansetzte, geht die Fachzeitschrift „Musik und Pädagogik“ nochmals genauer ein. Titel des mehrseitigen Beitrags: „Schule der Lebensfreude.“

Dazu passte jetzt ein Spontanbesuch der amerikanischen Jazz-Sängerin Sharrie Williams, die in dieser Woche vor ihrem Konzert in Muddys Club „Beni“ Schmidt und seinen jungen Mitarbeitern von „creAktiv“ einen spontanen Besuch abstattete. FĂĽr ihre vielfache UnterstĂĽtzung fĂĽr die Soziokultur in Weinheim verlieh er der KĂĽnstlerin einen neuen Award, den Award „Star for the Future“. Denn Sharrie Williams sei fĂĽr viele Kinder und Jugendliche in Weinheim zum Vorbild geworden. Die Sängerin bedankte sich – Tränen in den Augen – mit einem spontanen „Song for Beni“.“

BildungsbĂĽro qualifiziert Akteure fĂĽr verbesserte Elternbeteiligung an Schulen

Kooperationsviereck – eine runde Sache

Weinheim, 23. Oktober 2012. (red/pm) Die Dame war ein bisschen aufgeregt, was sie auch schmunzelnd zugab. Aber Rita Fabian Gutierrez war auch überzeugend. „Es war für uns sehr beeindruckend“, erklärte sie jetzt den Menschen, von denen viele auch Profis in Bildungsfragen sind, „mit Ihnen allen auf einer Augenhöhe zu sein“. Die Mutter eines Schülers der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wünschte sich, „dass noch möglichst viele Eltern bei dieser Sache mitmachen“. Sie bekam Szenenapplaus.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese Sache“ – das ist das Gemeinschaftsprojekt mit dem etwas sperrigen aber schlĂĽssigen Namen „Elternbeteiligung im Kooperationsviereck Lehrkräfte – Jugendberufshilfe – Lern- und Berufspaten – Elternberatung“. Dahinter verbirgt sich das gemeinsame Ziel aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure der Weinheimer Bildungskette, die Eltern besser und qualifiziert in die Arbeit mit den Jugendlichen einzubinden. Den Impuls hatte der Weinheimer UnterstĂĽtzerkreis Berufsstart (WUB) eingebracht, der an der DBS schon eine Weile Patenschaften mit SchĂĽlern pflegt, die FederfĂĽhrung hatte das Weinheimer BildungsbĂĽro mit Khadija Huber und Ceylan Firat als Projektleiterin Elternbeteiligung.

„Damit haben wir in der Bildungskette mal wieder einen Maßstab gesetzt, indem wir Erfahrungen von der Grundschule auf die Werkrealschule übertragen haben“, beschrieb es WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Denn das „Kooperationsviereck“ war eine runde Sache. Im Musiktheater der DBS wurden jetzt Zertifikate an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verliehen – darunter auch so engagierte Eltern wie Rita Fabian Gutierrez und rund ein Dutzend andere. Gefördert wurde das Projekt auch vom Verein Netzwerke für Bildungspartner e. V. „Die Eltern sind ganz wichtig“, so Prof. Weitbrecht, „damit unsere Hilfe auch wirklich bei den Jugendlichen ankommt“.

Elternbeteiligung von groĂźer Bedeutung

Ulrike Süss, die Leiterin des Bildungsbüros Weinheim, stellte die große Bedeutung der Elternbeteiligung als ein zentrales Element für den Bildungserfolg der Kinder heraus. Besonders wichtig sei es, Zugänge für die Eltern zu schaffen, die aus sprachlichen, kulturellen und sozialen Gründen bisher eine große Distanz zu Bildungseinrichtungen und zum deutschen Bildungssystem hatten. Süss: „Mit dem Projekt Kooperationsviereck ist es gelungen, die Elternsicht in das schon gut funktionierende Netzwerk der Akteure im Bereich Übergang Schule-Beruf zu integrieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man möglichst viele Eltern erreichen kann.“ Ceylan Firat ergänzte: „Unser Ziel war es, alle Beteiligten zu unterstützen und zu befähigen, die Sichtweisen, Stärken und Anliegen ihrer Kooperationspartner wertschätzend wahrzunehmen, neue Zugänge zueinander zu finden und auf gleicher Augenhöhe zu kooperieren.“

Dem Ziel einer systematischen Verzahnung von Schule-Jugendberufshilfe-WUB und Eltern sei man jetzt einen großen Schritt nähergekommen. Mit dem gemeinsam entwickelten Handlungsleitfaden für eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Schule Elternhaus und außerschulische Partnern habe man in Weinheim eine gelungene und erfolgreiche Kooperations- und Netzwerkstruktur erarbeitet. Sie bilde die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auch Dr. Hermann Daum, im WUB Leiter des Schulteams an der DBS, erklärte: „Wir sind viel erfolgreicher, wenn wir mit den Eltern Hand in Hand arbeiten“. So konnten die WUB-Paten durch die Teilnahme der Eltern einen guten Einblick in die Lebenswelt der Kinder und ihre Familien erhalten, Schwellenängste seien abgebaut worden. Ergebnisse werden bereits umgesetzt.

Wie es sich auch Thomas Lammer, als Konrektor der DBS-Werkrealschule gewünscht hatte, sei die Qualifizierung der Elternbeteiligung „nachhaltig angelegt“, so betonte Dr. Daum. Der WUB plane bereits einen Workshop zum Thema Elternbeteiligung mit allen Paten und man werde die Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Kooperationsviereck mit einbringen.
Ceylan Firat ĂĽberreichte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Teilnahmezertifikat und den Handlungsleitfaden. Sie bedankte sich ausdrĂĽcklich fĂĽr die gelungene Zusammenarbeit, insbesondere bei der DBS-Werkrealschule, die sich mit hohem Engagement eingebracht habe.

Enes YĂĽksel und Igor Scherbel setzten mit ihren Rap zur Weinheimer Bildungskette einen gelungenen Schlusspunkt unter die Veranstaltung. Das Zertifikat erhielten:
Eltern: Semra Ă–zoÄźul, Hediye SaÄźlam, Fatima Bouramdane, Rita Fabian-Gutierrez; Elternbegleiterin: Halise YĂĽksel; WUB- Paten: Dagmar Klimpke, Dr. Hermann Daum, Dr. Bernhard Scholtyssek; Lehrkräfte: Tatjana Hening, Taner Ă–zuysal; Jugendberufshelferinnen: Marie Antoinette Mayer, Sabrina Krempler“

creActiv legt Jahresbericht vor

Mit Begeisterung zum Erfolg!

Besuch beim Luftsportverein. Foto: Stadt Weinheim.


Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) Seit 1978 arbeiten an der ehemaligen Gesamt-Schule – der heutigen Dietrich-Bonhoeffer-Schule – sozialpädagogische Fachkräfte mit. Seit einigen Jahren unterstĂĽtzt der Verein „creActiv – Soziokulturelle Schulprojekte e.V.“ die erfolgreiche Sozialpädagogik in der Schule.

Information der Stadt Weinheim:

„Durch diese Kooperation ist es gelungen, die modellhafte Arbeit auch in Zeiten knapper Ressourcen am Leben zu halten. Neben dem Erziehungs- und Sozialwissenschaftler Ben Schmidt gehören Jan Hutter – ehemaliger Schulsprecher, heute Gastronom – und Michael Hofmann, ehemaliger SchĂĽler, heute GeschäftsfĂĽhrer – zum Vorstand des Vereins. Sie werden von der Sozialpädagogin Carola Pohle-Arslan unterstĂĽtzt. Die ehemalige Mutter von zwei Abiturienten ist heute Finanz-Beraterin.

Überhaupt ist es ein Merkmal der Initiative, dass die Arbeit von ehemaligen Eltern und Schülern getragen wird. Brigitte Menzel und Antje Wegner-Michler sind für die Verwaltung zuständig. Gernot Sam und Kai Deckert engagieren sich in der Schülerwerkstatt. Thomas Rauch und Daniel Menzel betreuen den Grafik-Design Bereich. Alexander Schildhauer und Sebastian Strodtbeck helfen bei den Musikveranstaltungen. Rick Hutter und Walter Rall stehen für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. Rolf Zeitler unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.

Durch PrĂĽfungsprojekte zum Erfolg

Im zurückliegenden Schuljahr konnte die Arbeit von creActiv mit den verschieden Projekten wieder rund 100 Schülerinnen und Schüler aller Schularten erreichen. Der Schwerpunkt lag dabei im Übergangsbereich Schule / Beruf. Vor allem auf Grund der Prüfungsprojekte gelang es für viele Schüler die Schulzeit sehr erfolgreich zu beenden. Insbesondere zwei Werkrealschul Abschlussprojekte können als „Highlights“ gelten. Bei „Warum Flugzeuge fliegen?“ erstellte die Gruppe eine umfassende Ausstellung über die Geschichte der Luftfahrt. Sie veranschaulichten mit zahlreichen Experimenten das „Wunder des Fliegens“. Bei einer Exkursion zum Luftsport-Verein Weinheim konnten die Jugendlichen das Gelernte unmittelbar erleben.

Beim „Flying Büfett“ setzten sich die Schüler mit leckeren Feinkost-Happen auseinander. Sie lernten u. a., dass das Tellerbüfett auf Napoleon zurück geht. Es darf heute bei keinem Empfang fehlen. Neben dem Herstellen von Canapés und Cocktails brachte Heiko Stilgenbauer den Schüler den richtigen Schliff beim Service bei. Auch der Restaurantleiter von Hutter im Schloss ist ehemaliger Schüler der DBS. Die Kommission war über die originelle und schmackhafte Prüfung begeistert. Bei beiden Prüfungs-Gruppen lautete das Ergebnis: „sehr gut!“

Alle PrĂĽflinge vermittelt

Besonders erfreulich ist für creActiv, dass alle betreuten Prüflinge in eine Ausbildung vermittelt werden konnten. Darunter sind so anspruchsvolle Betriebe wie die Stadtwerke und Elektro Ahmend in Weinheim oder das ausgezeichnete Unternehmen R & S Solutions in Mannheim. Dieser Erfolg gelang durch die intensive und enge Zusammenarbeit der sozialpädagogischen Arbeit in der Schule mit Marie A. Mayer und Daniel Merck vom Stadtjugendring. „Vernetzung“ gehört von Anbeginn zu dem Konzept dieses sozial-ökologischen Hilfeansatzes.

Die renovierte die Räumlichkeiten von creActiv. Sie baut im neuen Schuljahr die Ausstattung für den Schülerclub im Vorraum. Sessel und ein Sofa aus Holz entstehen. Außerdem wird eine Bühne aus alten Tischen gebaut. Darauf werden die von creActiv betreuten Newcommer-Bands ihre erste Bühnenerfahrung sammeln können.

Natürlich half die sozialpädagogische Einrichtung wieder bei der Organisation eines Fußball-Turniers. In der neuen Saison möchte man den Basketball an der Schule wieder beleben. Zudem wird die Sozialwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft ihr Projekt über „Sklaverei“ mit einer Ausstellung zum Thema „The Birth of the Black American Citizen“ fortführen. Kooperationspartner ist hierbei erneut das Deutsch-Amerikanische Institut (dai) in Heidelberg.

Mitte November wird die Jahreshauptversammlung von creActiv in Hutter-im Schloss stattfinden. Neben Neuwahlen stehen dann auch Satzungsänderungen auf der Tagesordnung.“

Auftritt in der Heidelberger Fußgängerzone

Lob vom Funkjoker

Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) „Sie sind jung, begabt und haben Courage!“ so ein begeisterter Passant. Letzte Woche konnte er die „Blue Jeans“ bei ihrem Spontanauftritt in der Heidelberger Fußgänger Zone bestaunen.

Information der Stadt Weinheim:

„Die sechs Mädchen besuchen die sechste Klasse der DBS-Realschule. Seit einiger Zeit werden sie von creActiv, „gecoacht“, der sozialpädagogischen SchĂĽlerhilfe des Schulverbundes.  In diesem Zusammenhang besuchte das Projekt die Internationale Bauausstellung „Wissen schafft Stadt“. Die Tanzpädagogin Uschy Szott hatte die creActiv- Gruppe zu einem Auftritt der Rap-Legende Tony L. und den „Alpha Beats“ eingeladen. Sie wird einen Tanz-Workshop mit SchĂĽlern und SchĂĽlerinnen  aus Weinheim im Haus der Jugend Heidelberg leiten.  Im Foyer der Stadthalle zeigten die Mädchen aus der Zweiburgen-Stadt, was sie schon „drauf haben“.  Auch Tony L. und die sehr professionellen Tänzerinnen und Tänzer von „Alpha Beat“ waren  darĂĽber sehr angetan.

„So haben  wir auch angefangen! Super!“ baute der Rap-Poet den Nachwuchs auf.  Gerne erklärte er sich bereit, das Projekt „RAP – ATTACK“ zu unterstĂĽtzen.  Im Sommer 2013 wird das „Cafe Central“ wieder zum Mekka fĂĽr die Hipp Hopp Kultur.  Bereits zwei Mal veranstaltete creActiv und der Stadtjugendring das Jugendkultur-Spektakel. Es geht auf ein PrĂĽfungs-Projekt von DBS-WerkrealschĂĽlerInnen zurĂĽck. Neben Tony L. wollen Ben Schmidt (creActiv), Michael Wiegand (Cafe Central) und Daniel Merck (Stadtjugendring) den Hamburger Rap- Star Sammy DeLuxe gewinnen. Er geht seit langem in Hamburger Schulen und lernt den „LĂĽtten“ den kreativ en Umgang mit Rhythmus und Sprache. Ganz sicher werden dann auch die „Blue Jeans“ mit dabei sein.“