Mittwoch, 20. September 2017

Vorbeugen, behandeln, pflegen

Demenztag: „Vergessen geht uns alle an“

Weinheim, 15. Oktober 2014. (red/pm) Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, findet der vierte „Weinheimer Demenztag“ statt. Auch seit vier Jahren gibt es den „Runden Tisch Demenz“, in dem sich die Akteure der Stadt, die mit pflegebedĂŒrftigen Personen und Demenzerkrankungen arbeiten, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. [Weiterlesen…]

4. Demenztag am 19. Oktober

Weinheim knĂŒpft ein „Netzwerk Demenz“

Weinheim, 18. August 2014. (red/pm) Weinheim knĂŒpft ein „Netzwerk Demenz“: Dieter Gerstner organisiert bereits zum zweiten Mal Schulungen fĂŒr „Demenzpaten“. Der 4. Demenztag findet am 19. Oktober statt. [Weiterlesen…]

Seit vier Jahren PflegestĂŒtzpunkt in Weinheim

Beratung und UnterstĂŒtzung rund um die Pflege

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) Mittlerweile gibt es den PflegestĂŒtzpunkt des Rhein- Neckar- Kreises in Weinheim seit fast vier Jahren. Ratsuchende erhalten dort unabhĂ€ngige, umfassende und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege- und UnterstĂŒtzungsbedarf. [Weiterlesen…]

Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen am 24. Juli 2014 in Weinheim

Austausch und Information fĂŒr Betroffene

Weinheim, 19. Juli 2014. (red/pm) Das nĂ€chste Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen findet am Donnerstag, 24. Juli ab 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr in der Weinheim Galerie (Eingang BĂŒrgerbĂŒro), Raum 306 im 3. Obergeschoss, DĂŒrrestraße 2 in Weinheim statt. [Weiterlesen…]

NĂ€chstes Treffen fĂŒr Angehörige am 22. Mai

Austausch, Information und UnterstĂŒtzung bei Demenz

Heidelberg-Landratsamt Rhein Neckar Kreis-20140310-002_tnIMG_3825-20140310Rhein-Neckar, 13. Mai 2014. (red/pm) Menschen, die sich als Freunde, Angehörige oder Partner um Demenzkranke kĂŒmmern, haben am 22.Mai 2014, 15:00 bis 16:30 Uhr wieder Gelegenheit zum Austausch, zur Information und zur gegenseitigen UnterstĂŒtzung. RegelmĂ€ĂŸig jeden 4. Donnerstag im Monat finden von 15:00 bis 16:30 Uhr die Austausch- und Informationstreffen statt. NĂ€chster Termin ist der 22. Mai in der Weinheim Galerie, DĂŒrrestraße 2, Weinheim, Raum 246 (Amt fĂŒr Bildung und Sport, Eingang BĂŒrgerbĂŒro, 2 Obergeschoss). Weitere Informationen gibt es beim PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim unter Tel 06221 522 – 2620.

Vortrag mit Heidi Zieger

„Stadien der Demenz“

Weinheim, 30. April 2014. (red/pm) Der Runde Tisch Demenz setzt in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Alzheimer in Weinheim seine Vortragsreihe mit Experten zum Thema Demenz fort. Am Donnerstag, 08. Mai, 18:00 Uhr im Bodelschwingh-Heim spricht GeschĂ€ftsfĂŒhrerin und Pflege-Expertin Heidi Zieger zum Thema „Stadien der Demenz“. Auch dieser Vortrag wird kostenfrei angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos zum Thema und zum Förderverein gibt es auch beim Vorsitzenden Dieter Gerstner unter 06201-64578.

Dritter Demenztag am 13. Oktober

Weinheim knĂŒpft ein „Netzwerk Demenz“

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Was können wir tun, damit Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können? Diese Frage stellt sich nicht nur Dieter Gerstner, sondern auch die Mitglieder des Fördervereins Alzheimer e.V. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 09. Juli 2013. (red/pm) Dieter Gerstner kennt sich beim Thema Demenz aus, wie nur wenig andere Menschen. „Die zentrale Frage unserer Gesellschaft wird lauten: Was können wir tun, damit Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können?“, sagt der Pflegedienstleiter im Ruhestand. [Weiterlesen…]

Hans Mazur als Vorsitzender bestÀtigt

„Stadtseniorenrat mit vorbildlicher Arbeit“

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Anfang Oktober feiert der Stadtseniorenrat sein JubilÀum. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Der im Dezember erkrankte Stadtrat Hans Mazur meldet sich zurĂŒck: Bei der Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates wurde er als Vorsitzender im Amt bestĂ€tigt. [Weiterlesen…]

Förderverein Alzheimer stellt sich im Café Vermittelbar vor

Ein Netzwerk von Demenzpaten

Der Vorstand des Fördervereins Alzheimer e.V. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 04. April 2013. (red/pm) Jeder kann an Demenz erkranken. Darauf machte der „Runde Tisch Demenz“ bereits vor zwei Jahren aufmerksam. Aus diesem Grund stellt sich der Förderverein Alzheimer am 11. April 2013 im nĂ€chsten CafĂ© Vermittelbar vor. [Weiterlesen…]

FĂŒnf Jahre GrĂŒne Damen und Herren

„Wir sind einfach da!“

Weinheim, 26. MĂ€rz 2013. (red/pm) Seit dem 29. Februar 2008 gibt es die ehrenamtlichen GrĂŒnen Damen und Herren der GRN-Klinik Weinheim. Deswegen feierten sie jetzt das fĂŒnfjĂ€hriges Bestehen der Gruppe. [Weiterlesen…]

Am 24. Januar und dann jeweils den vierten Donnerstag im Monat

RegelmĂ€ĂŸiges Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen in Weinheim

Weinheim, 16. Januar 2013. (red/pm) Angehörige von demenzkranken Menschen haben in Weinheim ab sofort eine Möglichkeit sich jeweils am vierten Donnerstag im Monat auszutauschen. Der nĂ€chsten Termin am 24. Januar steht unter dem Motto „Freizeitgestaltung und BeschĂ€ftigungsangebote fĂŒr an Demenz erkrankte Menschen“. Dazu laden der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim und das Heidelberger SelbsthilfebĂŒro  ein. Schon beim Zweiten Demenztag Weinheim im Oktober 2012 war die Erkrankung das zentrale Thema.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Ab sofort jeden 4. Donnerstag im Monat Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen in Weinheim Auch dieses Jahr laden der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim und das Heidelberger SelbsthilfebĂŒro zu einem Austausch- und Informationstreffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, sich ĂŒber aktuelle Themen zu informieren und sich mit Menschen, die in einer Ă€hnlichen Situation sind, auszutauschen. Dies nimmt die Unsicherheit und gibt eine bessere Orientierung im Umgang mit den Betroffenen.

Die Treffen finden ab sofort jeden 4. Donnerstag im Monat von 15 Uhr bis 16:30 Uhr statt, im Anschluss besteht die Möglichkeit zu EinzelgesprĂ€chen. Das erste Treffen in diesem Jahr ist am 24. Januar 2013 und steht unter dem Motto „Freizeitgestaltung und BeschĂ€ftigungsangebote fĂŒr an Demenz erkrankte Menschen“. Treffpunkt ist der Besprechungsraum 306 in der Weinheim- Galerie (Eingang BĂŒrgerbĂŒro), DĂŒrrestraße 2 in der 3. Etage.

Weitere Informationen gibt es bei Ralph Carque unter Tel. 06203 961 846 oder Karola Marg unter Tel. 06221 522 2620.“

Angehörige von demenzkranken Menschen treffen sich am 28. November

Gestaltung der Wohnumgebung bei Demenz

Weinheim, 21. November 2012. (red/pm) Zum Thema „Gestaltung der Wohnumgebung bei Demenz“ treffen sich Angehörige von demenzkranken Menschen am Mittwoch, 28. November 2012, 15 Uhr in der Weinheim-Galerie; Jugend- und Sozialamt, Besprechungsraum 220.

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar:

„Als Referentin konnten der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim und das Heidelberger SelbsthilfebĂŒro Birgit Kramer gewinnen, die sich beim Netzwerk Alternsforschung Heidelberg (NAR) wissenschaftlich mit Demenz und TechnikunterstĂŒtzung befasst. Weitere Informationen und Anmeldung beim PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim. Ansprechpartnerin ist Karola Marg unter Tel. 06221/522 2620 oder E-Mail: karola.marg@rhein-neckar-kreis.de.“

NĂ€chstes Treffen: 24. Oktober, 15 Uhr

Selbsthilfegruppe fĂŒr Angehörige von Demenzkranken

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm) Knapp ein Jahr gibt es bereits die auf Initiative des Heidelberger SelbsthilfebĂŒros und des PflegestĂŒtzpunktes des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim gegrĂŒndete Selbsthilfegruppe fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen.

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar:

„Sich austauschen und voneinander lernen ist Ziel dieser Selbsthilfegruppe“, weiß Karola Marg vom PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim aus ihren Erfahrungen zu berichten. Denn Menschen in Ă€hnlichen Lebenslagen werden gleiche oder Ă€hnliche Herausforderungen zu meistern haben. Dies kann beispielsweise den Umgang mit dem demenzkranken Angehörigen, leistungsrechtliche Fragen oder anderes betreffen.

In jedem Fall besteht die Chance, der Lösung durch einen Erfahrungsaustausch ein StĂŒck nĂ€her zu kommen. „Der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim unterstĂŒtzt Interessierte mit Fachliteratur, Informationsschriften und einem offenen Ohr“, so Marg weiter.

Das nĂ€chste Treffen der Selbsthilfegruppe findet am 24. Oktober, 15 Uhr in der Weinheim Galerie, 2. Ebene, Raum 220 (Sozial- und Jugendamt) statt. Geplant ist, dass sich die Betroffenen dann regelmĂ€ĂŸig jeden 4. Mittwoch im Monat treffen.

Es wird um Voranmeldung im PflegestĂŒtzpunkt unter Tel. 06221/522-2620 oder E-Mail: karola.marg@rhein-neckar-kreis.de oder beim Heidelberger SelbsthilfebĂŒro unter Tel.: 06221/184290 oder E-Mail: info@selbsthilfe-heidelberg.de gebeten.“

Mehr als ein Dutzend Anbieter sind am kommenden Sonntag vertreten

Riesiges Veranstaltungsangebot beim Demenztag

Weinheim, 10. Oktober 2012 (red/pm) Beratung, Betreuung, Pflege zu Hause oder im Heim, Angebote, die das selbststĂ€ndige Leben erleichtern. Das Informationsangebot, das der „Runde Tisch Demenz“ beim Zweiten Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus zusammengestellt hat, ist ein dickes Paket.

Information der Stadt Weinheim:

„Mehr als ein Dutzend von Einrichtungen, Fachfirmen und Institutionen stellen sich im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses im Rahmen der Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Es hat sich in den letzten beiden Jahren in der Stadt sehr viel getan bei diesem Thema, seitdem sich auf Anregung des Stadtseniorenrates und seines unermĂŒdlichen Zweiten Vorsitzenden Dieter Gerstner der Runde Tisch Demografie gegrĂŒndet hat. Die Zahl der Beratungsangebote ist gestiegen, neue Therapieformen sind hinzugekommen, das „CafĂ© Zeitlos“ des Deutschen Roten Kreuzes und die Musiktherapie bei der Katholischen Sozialstation beispielsweise.

Indessen stellen sich Gesellschaft, Handel und Industrie auf die steigende Zahl von Demenzerkrankungen ein; es gibt neue Wohnformen und technische Hilfen fĂŒr das hĂ€usliche Umfeld, mehr Informationen, es gibt BĂŒcher und Filme. All das wird am Sonntag beim „Weinheimer Demenztag“ zusammenfließen.

Auch der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises mit Sitz in den BĂŒrorĂ€umen der Weinheim Galerie hat sein Angebot immer weiter ausgebaut. Das Beratungsspektrum von Carola Marg umfasst die gesamte Breite des Themas. Auch sie steht im Rolf-Engelbrecht-Haus gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Demenz-Experten Dieter Gerstner fĂŒr AuskĂŒnfte zur VerfĂŒgung.

PĂŒnktlich zum 14. Oktober wird ĂŒbrigens der neue Info-Flyer der PflegestĂŒtzpunkte auch in tĂŒrkischer und spanischer Sprache vorliegen. Denn Demenz macht an keinen nationalen oder kulturellen Barrieren Halt.“

2. Weinheimer Demenztag

Mit moderner Technik besser leben

Mit modderner Technik besser leben. 2. Weinheimer Demenztag. Bild: DRK e.V., Fotograf: Andre Zelck, Essen.

 

Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) „FĂŒr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“ – so lautet das Motto des 2. Weinheimer Demenztages, der am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet. Organisatoren sind der Stadtseniorenrat und der „Runde Tisch Demenz“. Am 2. Weinheimer Demenztag sind halbstĂŒndlich interessante VortrĂ€ge zu hören.

Information der Stadt Weinheim:

„FĂŒr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“, diesem Thema widmet sich auch ein Vortrag, den um 15:30 Uhr Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz halten wird. Er ist dort Projektbeauftragter „AAL“. Diese drei Buchstaben erklĂ€ren eigentlich die englische Bezeichnung „Ambient Assisted Living“, was sinngemĂ€ĂŸ soviel bedeutet wie „Altersgerechte Assistenzsysteme“ im Haushalt, also unterstĂŒtzende Technik im Wohnumfeld. Das kann der klassische Hausnotruf sein, das können aber weitere technische GerĂ€te sein, die dem alten und pflegebedĂŒrftigen Menschen helfen, zu Hause zurechtzukommen. Die Möglichkeiten reichen sogar bis zu einem Mobilruf mit GPS-Ortung und dem so genannten „Geofencin“, mit der die Kontrolle verwirrter Menschen möglich ist.

Nach der Eröffnung um 14:00 Uhr durch Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner, wird es im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses jede halbe Stunde einen interessanten Kurzvortrag geben. „AAL-Beauftragter“ Horst Seibert spricht um 15:30 Uhr. Weitergehende Infos und praktische Beispiele werden am Stand des DRK im Foyer geboten.

Um 14:30 Uhr widmet sich Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwingh-Heim, dem Thema Biographiearbeit bei dementen Menschen. Er erklĂ€rt: „Da in der Regel das KurzzeitgedĂ€chtnis nicht mehr funktioniert, sind wir auf den Erfahrungsschatz des LangzeitgedĂ€chtnisses angewiesen. Viele demente Menschen können auf das darin vorhandene Potential relativ lange zurĂŒckgreifen. Sie konfrontieren sozusagen uns als Angehörige oder Betreuungspersonal mit dem Gestern der eigenen Lebensgeschichte.“ Der Vortrag will Möglichkeiten aufzeigen, wie man dementen Menschen unter BerĂŒcksichtigung der Biographie begegnen kann, um eine wertschĂ€tzende Haltung einzunehmen und letztendlich das GefĂŒhl des Verstandenseins zu geben. Hierbei wird Rupp immer wieder auf Praxisbeispiele zurĂŒckgreifen, die auf langjĂ€hriger Erfahrung im Demenzbereich des Heimes basieren. Auch das Bodelschwingh-Heim ist im Foyer mit einem Stand vertreten.“

Info: 2. Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr, die Akteure des „Runden Tisch Demenz“ stehen im Rolf-Engelbrecht-Haus fĂŒr Fragen und Informationen zur VerfĂŒgung. KurzvortrĂ€ge (etwa 15 Minuten lang) werden halbstĂŒndlich gehalten.

Die VortrÀge im Einzelnen sind:

14:30 Uhr Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz, Christian Rupp, PDL Bodelschwingh-Heim
15:00 Uhr Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung fĂŒr Menschen mit Demenz, Andreas Töpfl, BEK/GEK
15:30 Uhr UnterstĂŒtzende Technik im Wohnumfeld, Horst Seibert, Projektbeauftragter AAL beim DRK
16:00 Uhr Einsatzmöglichkeiten von AlltagsbetreuerInnen, Helen-Keller-Schule Weinheim
16:30 Uhr Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz, Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge

Hilfe bei Demenz in Weinheim: Musiktherapie bei der Katholischen Sozialstation

Wenn sich Ohren und Herzen öffnen

Musiktherapie in Weinheim

Weinheim, 06. Oktober 2012. (red/pm) Musiktherapie kann bei Demenzerkrankungen helfen: Die Katholische Sozialstation in Weinheim bietet diese Form der Therapie zwei Mal wöchentlich an.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Es war wie ein Erwachen, schildert Gisela Rexroth-Deuschel. Normalerweise sei der Mann in seiner Demenzerkrankung sehr verschlossen und in sich gekehrt. Er sprach auch so gut wie nie. Dann legte die Musiktherapeutin Vogelgezwitscher auf. Langsam glitt der Mann ins Leben zurĂŒck. Wenige Minuten spĂ€ter erklĂ€rte er den anderen Personen in der Musiktherapie den Unterschied zwischen den Stimmen und welches Gezwitscher von welchem Vogel stammt.

„Solche Überraschungen erlebe ich immer wieder“, erklĂ€rt Gisela Rexroth-Deuschel, die gute Erfolge mit Musiktherapie fĂŒr Demenzkranke vorweisen kann. In Weinheim, wo sich mehr als ein Dutzend Einrichtungen zum „Runden Tisch Demenz“ zusammengeschlossen haben, bietet sie diese Therapie zweimal in der Woche bei der Katholischen Sozialstation in der Paulstraße an; die Sozialstation ist GrĂŒndungsmitglied des Runden Tischs. [Weiterlesen…]

Selbsthilfegruppe trifft sich am 26. September in Weinheim

Heidelberger SelbsthilfebĂŒro bietet Hilfe fĂŒr Angehörige von Demenzkranken

Weinheim/Heidelberg, 13. September 2012. (red/pm) Sich austauschen und voneinander lernen ist ein wichtiges Ziel der Selbsthilfegruppe von Angehörigen von demenzkranken Menschen, die vom Heidelberger SelbsthilfebĂŒro und vom PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim ins Leben gerufen wurde.

Information des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis:

„Themen können zum Beispiel sein: Umgang mit demenzkranken Menschen, leistungsrechtliche Fragen, alters- und demenzgerechte Gestaltung von öffentlichen RĂ€umen oder Entlastungsangebote fĂŒr pflegende Angehörige.

Die Treffen finden regelmĂ€ĂŸig jeden 4. Mittwoch im Monat statt. Das nĂ€chste Treffen ist am 26. September 2012, 15 Uhr in der Weinheim- Galerie, 2. Ebene, Raum 220 (Sozial- und Jugendamt). Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim PflegestĂŒtzpunkt in Weinheim unter Tel. 06221/522-2620.“

PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreis beteiligt sich mit Infostand

Welt-Alzheimertag in Wilhelmsfeld

Weinheim, 11. September 2012. (red/pm) Seit 1994 finden am 21. September in der ganzen Welt vielfĂ€ltige AktivitĂ€ten statt, um auf die Situation von Demenzkranken und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. Das diesjĂ€hrige weltweite Motto des Welt-Alzheimertags lautet „Demenz: zusammen leben“.

Information des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis:

„Demenz geht alle an, denn die demografische Entwicklung verĂ€ndert die Gesellschaft. Menschen mit und ohne Demenz leben zusammen in Familien, in Heimen, aber auch in Stadtvierteln, Dörfern und Nachbarschaften. Mit dem Ziel, dieses Zusammenleben positiv zu gestalten, wenden sich Teilnehmer der Ideenwerkstatt „Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune“* und der PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim mit einem Infostand an die Wilhelmsfelder Bevölkerung.

Interessierte sind eingeladen, sich am Samstag, 22. September 2012 von 10 bis 12 Uhr am Infostand vor der Wilhelmsfelder BĂŒcherei zu informieren. Die Buchhandlung Arb aus Schönau wird einen BĂŒchertisch zum Thema vorbereiten. Informationsmaterial zum Mitnehmen steht zur VerfĂŒgung, und es besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch.

* Die Ideenwerkstatt „Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune“ ist an die GeschĂ€ftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz  Rhein-Neckar-Kreis & Stadt Heidelberg beim Gesundheitsamt / Landratsamt RNK angebunden. Die Aufgaben bestehen primĂ€r darin, lokale Initiativen anzuregen, deren Ergebnisse zusammenzufĂŒhren, den Gedankenaustausch zu fördern und fachliche Anregungen zu geben.

NĂ€chstes Treffen: 23. Mai

Selbsthilfegruppe fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen

Weinheim, 18. Mai 2012. (red/pm) Jeden 4. Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr findet im Besprechungsraum 220 (Jugendamt) in der Weinheim-Galerie – Eingang BĂŒrgerbĂŒro, 2. Obergeschoss – in Weinheim ein Treffen von Angehörigen von demenzkranken Menschen statt. Das nĂ€chste Treffen ist am 23. Mai 2012.

Information des Heidelberger SelbsthilfebĂŒros:

„Initiiert haben diese in Weinheim Treffen und das der Angehörige von demenzkranken Menschen sehen sich mit vielen Unsicherheiten, Fragen und Ängsten konfrontiert. Schließlich weiß niemand, wie eine Demenz nach der ersten Diagnosestellung oder den ersten Krankheitszeichen weiter verlĂ€uft. Da ist es gut voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Die Idee der Selbsthilfe ist es, sich aktiv Schritte zu ĂŒberlegen und umzusetzen, die die persönliche und die öffentliche Situation von Betroffenen und ihren Angehörigen verbessern, so dass sie weiterhin ein lebenswertes Leben fĂŒhren und an der Gesellschaft teilnehmen können. Das ist im Falle einer Demenzerkrankung oft nicht gegeben, wie viele Fallbeispiele zeigen. Meistens gibt es keine einfachen Antworten auf die komplexen Lebenssituationen, in denen Betroffenen stecken. Da ist es gut, verschiedene alternative Möglichkeiten kennenzulernen.

  • Das Spektrum der Themen ist weit gefĂ€chert. Hier einige Beispiele:
  • Wo gibt es Betreuungsgruppen fĂŒr demenzkranke Menschen und fĂŒr wen sind sie geeignet?
  • Was sind die „zusĂ€tzlichen“ Betreuungsleistungen, wie können sie beantragt und eingesetzt werden?
  • Urlaub und Rehabilitation fĂŒr Angehörige und Betroffene – wo gibt es das?
  • Warum Demenz- Diagnostik?

Übrigens hĂ€lt der PflegestĂŒtzpunkt fĂŒr alle Interessenten bei den Treffen umfangreiches Informationsmaterial bereit, unter anderem auch ein Infoblatt ĂŒber die aktuellen Betreuungsangebote in der Region.

Weitere Informationen zu den Treffen der Selbsthilfegruppe gibt es im PflegestĂŒtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim, Tel. 06221/522-2620, E-Mail: karola.marg@rhein-neckar-kreis.de oder beim Heidelberger SelbsthilfebĂŒro, Tel.: 06221/184290, E-Mail: info@selbsthilfe-heidelberg.de.“

Angebote fĂŒr GedĂ€chtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. MĂ€rz 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige AktivitĂ€ten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von GedĂ€chtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von PflegebedĂŒrftigkeit im Alter durch Maßnahmen der PrĂ€vention und Gesundheitsförderung von großer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige AktivitĂ€ten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmĂ€ĂŸige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder GedĂ€chtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten Ă€lteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die OrtsverbĂ€nde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgefĂŒllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zurĂŒck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht – das zeigen die Ergebnisse – fĂŒr Ă€ltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind ĂŒberall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen FĂ€higkeiten fordern.

DarĂŒber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die möglichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die Ă€lteren Menschen ist verbesserungsfĂ€hig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie Ă€ltere MĂ€nner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation – so die Initiatoren – mĂŒssen nun im GesprĂ€ch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ansĂ€ssigen Vereinen und Organisationen und den Ă€lteren BĂŒrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verfĂŒgbar.“