Sonntag, 24. September 2017

„Aktivierender Hausbesuch“ bringt Bewegung und Gesellschaft ins Wohnzimmer

Mit 95 Jahren noch aktiv

Weinheim/Schriesheim, 14. Mai 2014. (red/pm) Bei den „aktivierenden Hausbesuchen“ des DRK-Kreisverbandes Mannheim werden Menschen zu Hause besucht. Das bringt neben Gesellschaft auch Bewegung ins Wohnzimmer. [Weiterlesen…]

Service fĂŒr Menschen zu Hause feiert 10-jĂ€hriges JubilĂ€um

„Da wo man uns braucht, sind wir da“

Mannheim/Weinheim, 14. Mai 2014. (red/pm) Am Anfang habe es „nur einen verrĂŒckten Haufen Zivis“ und drei hauptamtliche Mitarbeiter gegeben, die bei den „Mobilen Sozialen Diensten“ und im Hausnotruf arbeiteten, so KreisgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Christiane Springer. Nun feierte die Einrichtung „Service fĂŒr Menschen zu Hause“ im DRK-Kreisverband Mannheim ihr 10-jĂ€hriges JubilĂ€um. Heute arbeiten hier 85 Menschen. [Weiterlesen…]

10 Jahre DRK Service fĂŒr Menschen zu Hause

„Wir werden Ă€lter, bunter und weniger“

Rhein-Neckar, 08. April 2014. (red/pm) „Wir werden Ă€lter, bunter und weniger“ Mit diesen drei Adjektiven umschreibt die Weinheimerin Christiane Springer, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des DRK KV Mannheim e.V. den demografischen Wandel. Auch wenn sich Zeitablauf und Ausmaß des Wandels in den einzelnen Kommunen unterschiedlich darstellen, mĂŒssen sich doch alle mit den Bedingungen einer alternden Gesellschaft intensiv auseinandersetzen. [Weiterlesen…]

"Geschichte des Monats"

Weinheim wieder einmal „best practice“

Weinheim, 13. Februar 2014. (red/pm) Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus ist auf der bundesweiten Internetseite die „Geschichte des Monats“ [Weiterlesen…]

„Aktivierender Hausbesuch“ bringt Gymnastik ins Wohnzimmer

„Da wird mir auch mal zugehört“

Hemsbach, 22. Januar 2014. (red/pm) Der DRK Mannheim bieter sogenannte „aktivierende Hausbesuche“ an. Dabei werden Ă€ltere Menschen zu Hause besucht und mit individuellen Übungen gefordert. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehr Weinheim nutzt Facebook fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit

Brandschutz und AufklĂ€rung – „GefĂ€llt mir!“

Weinheim, 05. Dezember 2013. (red/ld) Sie wollen keine Helden sein, sondern ganz normale Menschen, die in ihrer Freizeit eben BrĂ€nde löschen, statt zu bolzen oder Briefmarken zu sammeln. Die freiwillige Feuerwehr Weinheim postet seit einigen Monaten auf ihrer Facebookseite in eigener Sache. Über das soziale Medium kommen sie mit anderen Nutzern ins GesprĂ€ch und informieren ĂŒber Kameradschaft, BrandbekĂ€mpfung und Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Bevölkerung. [Weiterlesen…]

Beratung ĂŒber Kosten im Haushalt 2014

Stadt- und Tourismusmarketing zieht in altes Rathaus

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Das alte Rathaus am Marktplatz wird fĂŒr 250.000 Euro fĂŒr den Stadt- und Tourismusmarketing e.V. (STM) ausgebaut. Der jetzige Standort in der Hauptstraße 47 wird von dem Verein und der Stadtverwaltung aufgrund der GrĂ¶ĂŸe und der Erreichbarkeit als unbefriedigend angesehen. Auf dem Marktplatz wĂ€re sie zentral gelegen. [Weiterlesen…]

Brand schnell im Griff

Feuer im Heizraum

Weinheim, 05. November 2013. (red/fw) Aus bisher ungeklĂ€rter Ursache kam es am Freitagabend in der Alten Straße im Ortsteil Oberflockenbach zu einem Brand im Heizraum. [Weiterlesen…]

Aufmerksamer Essensausfahrer des DRK rettet alte Damen

„Da stimmte was nicht“

MenĂŒservice

Armin Neckarauer vom MenĂŒservice des DRK wurde misstrauisch, als ihm niemand die TĂŒr öffnete. Foto: DRK Kreisverband Mannheim

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 05. November 2013. (red/pm) Der DRK-Mitarbeiter Armin Neckarauer rettete im Heidelberger Pfaffengrund zwei alte Damen – weil er aufmerksam war. [Weiterlesen…]

Festwochenende Sulzbach mit Wandertag und bayrischem Abend

Die 112 wird 112 Jahre alt

Foto: Feuerwehr Weinheim

Die Feuerwehr lÀdt zum Festwochenende nach Sulzbach. Foto: Feuerwehr Weinheim


Weinheim, 26. September 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Weinheim hat Grund zum Feiern: Ganze 112 Jahre existiert die Feuerwehrabteilung Sulzbach jetzt. Mit einer Veranstaltung vom 03. bis zum 05. Oktober will die Wehr nun auf ihre Notrufnummer 112 aufmerksam machen. [Weiterlesen…]

DRK Servicestelle Weinheim

Umzug des MenĂŒservice und der Mobilen Dienste

Weinheim, 30. Juli 2013. (red/pm) Das Deutsche Rote Kreuz unterstĂŒtzt Weinheimer Senioren und HilfebedĂŒrftige ĂŒber den Mobilen Sozialen Dienst. Die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen steigt aufgrund der demografischen Entwicklung stetig. Deswegen zog die Servicestelle im Juli vom Haus Platanenweg in den Marienplatz um. [Weiterlesen…]

JahreshauptĂŒbung der Feuerwehr Weinheim

Mutprobe mit Folgen

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Das unglĂŒckliche Ende eines Autorennens: Ein Wagen ĂŒberschlĂ€gt sich, der andere prallt gegen eine Mauer: Gut 70 Helferinnen und Helfer waren bei der JahreshauptĂŒbung der Feuerwehren Weinheim, Sulzbach, Hohensachsen und LĂŒtzelsachsen beteiligt.

 

Weinheim, 16. Juli 2013 (red/ld) Es sollte nur ein Autorennen sein, vielleicht eine Mutprobe im jugendlichen LeichtsĂ­nn. FĂŒr die Feuerwehr Weinheim endete sie in einem Großeinsatz in der Viernheimer Straße mit mehreren schwer verletzten Personen und einer unbekannten Chemikalie, die durch den Unfall auslief. Zum GlĂŒck war alles nur gespielt. Trotzdem war Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht zufrieden mit dem Ergebnis der JahreshauptĂŒbung der Weinheimer Feuerwehr.

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DRK-Familienfest im Weinheimer Schlosspark

Mit „Pflaster-Paul“ auf Entdeckungstour

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Umgeben von großen BĂ€umen in der einzigartigen AtmosphĂ€re des Weinheimer Schlossparks feiert der DRK-Kreisverband Mannheim am Sonntag, 23. Juni, ein großes Familienfest. [Weiterlesen…]

Fahrer im Fahrzeug stabilisiert

Verkehrsunfall in der Stahlbadstraße

Unfall

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Foto: Ralph Mittelbach

 

Weinheim, 15. Mai 2013. (red/fw) Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt gestern mittag gegen 12:30 Uhr am Berliner Platz gerufen. Die Leitstelle teilte mit, dass es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen sei und Personen im Fahrzeug eingeklemmt wĂ€ren. Daher rĂŒckte die Wehr mit dem RĂŒstzug (Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeuge und dem RĂŒstwagen) zur Einsatzstelle aus. [Weiterlesen…]

Technische UnterstĂŒtzung fĂŒr Senioren: DRK informiert am 18. April

Mit Assistenzsystemen im trauten Heim alt werden

Weinheim, 17. April 2013. (red/pm) „Zu Hause ist es am Schönsten“ – das wissen alte Menschen und wollen so lange wie möglich zu Hause wohnen. Mit dem richtigen Know-How ist das auch möglich. Horst Seibert vom DRK Kreisverband Mannheim wird morgen die wichtigsten Assistenzsysteme vorstellen, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Miteinander – FĂŒreinander“. [Weiterlesen…]

Feuerwehr warnt: Im Schlaf riecht man nicht

Matratzenbrand im Kinderzimmer

Weinheim, 28. MĂ€rz 2013. (red/fw) Eine brennende Matratze rief die Weinheimer Feuerwehr am Donnerstagvormittag auf den Plan. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz Weinheim und Beamten des Polizeirevier Weinheim wurden Sie in die Stettiner Straße gerufen. [Weiterlesen…]

Sachschaden gering

KĂŒchenbrand in Sportzentrum

Weinheim, 13. Februar 2013. (red/fw) Glimpflich endete ein beginnender KĂŒchenbrand im TSG Hector Sportzentrum in der Waidallee. Gegen 13:20 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Brandmeldealarm bei der TSG alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr war das GebĂ€ude bereits gerĂ€umt und der Einsatzleiter wurde von den Mitarbeiter ĂŒber die Lage informiert.

Von Ralf Mittelbach

Die Mitarbeiter hatten vorbildlich gehandelt, so dass auch keine Panik aufkam. Mit einem Feuerlöscher hatte ein Mitarbeiter bereits das Feuer, das in einer KĂŒchenzeile ausgebrochen war, versucht unter Kontrolle zu bringen. Nach dem Löschversuch verließ er die KĂŒche und schloss die TĂŒr. „Durch das Schließen der TĂŒr verhinderte der Mitarbeiter nicht nur einen Rauchschaden, sondern sicherte auch den Fluchtweg, denn wenn dieser verraucht gewesen wĂ€re, wĂ€re er nicht mehr begehbar gewesen,“ so Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht. Nach Angaben der TSG Weinheim hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs circa 70 Personen in dem GebĂ€ude auf. Sie alle konnten das GebĂ€ude unverletzt verlassen. Ein Trupp der Feuerwehr ging mit einem Rohr sowie KleinlöschgerĂ€t ins GebĂ€ude unter Atemschutz vor.

Die KĂŒche befand sich im ersten Obergeschoss, wo die Drehleiter ĂŒber den Multring in Stellung ging. Der erste Trupp setzte einen mobilen Rauchvorhang in den TĂŒrrahmen, um eine weitere Rauchausbreitung der komplett verqualmten KĂŒche, beim vorgehen zu verhindern. Das Feuer war bereits unter Kontrolle und so mussten lediglich noch kleinere Nachlöscharbeiten durchgefĂŒhrt werden. Parallel dazu wurde ein Fenster der KĂŒche geöffnet und mit einem LĂŒfter der Rauch aus dem GebĂ€ude gedrĂŒckt.

Nachdem die Lage unter Kontrolle war und fĂŒr die Personen keine weitere Gefahr bestand, wurden die Sportler in einer Sporthalle im nicht betroffenen Bereich des Erdgeschoss untergebracht. Mit der WĂ€rmebildkamera wurde die Brandausbruchstelle, die betroffenen HĂ€ngeschrĂ€nke und die abgehĂ€ngte Decke kontrolliert. Mit dieser Maßnahme wurde sichergestellt, das sich keine Glutnester gebildet hatten. Die Einsatzstelle wurde an die TSG und die Polizei Weinheim ĂŒbergeben. Das Deutsche Rote Kreuz Weinheim war mit einem Rettungswagen vor Ort, musste aber nicht tĂ€tig werden.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr.

Externe Defibrillatoren als Erste Hilfe Maßnahme

Gemeinsam im Kampf gegen den plötzlichen Herztod

Dr. Frank Höltermann erlĂ€utert in seinem Vortrag  die Ursachen fĂŒr plötzlichen Herztod, Foto: Ralf Mittelbach


Weinheim, 21. November 2012. (red/fw) Jedes Jahr sterben in Deutschland ĂŒber 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Die Weinheimer Feuerwehr hat, der mit Abstand hĂ€ufigsten Todesursache, den Kampf erklĂ€rt. Seit dem letzten Jahr haben die BrandschĂŒtzer die Aktion: „Weinheim rettet leben – Kampf dem plötzlichen Herztod“ gestartet. Inzwischen haben sich der Kampagne auch weitere UnterstĂŒtzer angeschlossen. Gemeinsam mit der Weinheimer Feuerwehr setzen sich die GRN-Klinik Weinheim, das Deutsche Rote Kreuz Weinheim, die DLRG Weinheim, die Johanniter Unfallhilfe Bergstraße und der Stadtseniorenrat fĂŒr die Sache ein.

Von Ralf Mittelbach

„Im letzten Jahr hat die Feuerwehr Weinheim mit dem Aufbau eines dichten Netzes von AED GerĂ€ten begonnen. Mit diesen automatisch externen Defibrillatoren kurz AED, kann die Erste Hilfe Maßnahme bei einem plötzlichen Herzstillstand mit einem Stromstoß ergĂ€nzt werden um dem Patient zu helfen. Aktuell versucht die Feuerwehr das AED Netz im Weinheimer Stadtgebiet weiter auszubauen und die BĂŒrger mit dem GerĂ€t vertraut zu machen. Daher fand dieser Tage ein Informationsabend zu den AED GerĂ€ten im Feuerwehrzentrum statt. Ralf Michael von den FeuerwehrsanitĂ€tern stellte den 70 Besuchern das AED Projekt und die Kooperationspartner vor.

Im Anschluss referierte Dr. Frank Höltermann von der GRN-Klinik Weinheim zum plötzlichen Herztod. Höltermann berichtete, das in den meisten FĂ€llen eine akute Herzrhythmusstörung (95%), zumeist sogenanntes Kammerflimmern (75 – 80%) auslöst. Höchstens 5 Prozent der Patienten ĂŒberleben dieses Ereignis. Mit dem AED GerĂ€t und der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahme könnte dieses Ergebnis erheblich verbessert werden. Höltermann vermutet, dass die Überlebenschancen der Patienten auf bis zu 50 Prozent steigen könnten. Das solche Zahlen durchaus realistisch sind, zeigt auch die „Casinostudie in Las Vegas“ bei der solche GerĂ€te in Spielkasinos verteilt wurden und bei Menschen mit einem Herzstillstand zum Einsatz kamen. Da das GerĂ€t auch fĂŒr Laien sicher und schnell bedienbar ist und dem Patient das Leben retten kann, unterstĂŒtzt Höltermann und die GRN-Klinik die von der Feuerwehr angestoßene Aktion.

Im zweiten Teil seines Vortrags erlĂ€uterte Höltermann auch die Ursachen fĂŒr den plötzlichen Herztod. In 80 Prozent der FĂ€lle sind durch akute Durchblutungsstörung oder eine Narbe, nach einem ĂŒberstandenen Herzinfarkt dafĂŒr verantwortlich. Herzmuskelerkrankungen liegen bei 15 Prozent. Eher selten, mit fĂŒnf Prozent, ist die angeborene Neigung zu gefĂ€hrlichen Herzrhythmusstörungen. Die Auslöser fĂŒr den Herztod sind meistens große körperliche Anstrengung, Aufregung oder Stress. Wenn es zu so einem medizinischen Notfall kommt, ist die Zeit ist der wichtigste Faktor, denn das Gehirn kann höchstens fĂŒnf Minuten einen plötzlichen Herztod ohne SchĂ€den ĂŒberleben. Daher ist die Herzdruckmassage mit 30 Mal auf die Mitte des Brustkorbs drĂŒcken und danach zwei Atemspenden ĂŒber Mund zu Nase bei ĂŒberstreckten Kopf, eine wichtige Wiederbelebungsmaßnahme bis der Rettungsdienst eintrifft. Wenn ein AED GerĂ€t zur VerfĂŒgung steht, unterstĂŒtzt es die Maßnahme sinnvoll.

Höltermann erklĂ€rte auch, wie es nach so einem Ereignis weitergeht. Nachdem der Patient dann in der Klinik angekommen ist, erfolgt die weitere Behandlung auf der Intensivstation. ZunĂ€chst erfolgt ĂŒber 24 Stunden eine sogenannte Hypothermie. Durch die KĂŒhlung wird der Schaden im Gehirn verhindert oder zumindest begrenzt. Anschließend erfolgt dann die Behandlung der Ursachen, zum Beispiel die Wiedereröffnung eines verschlossenen HerzkranzgefĂ€ĂŸes mittels Herzkatheter. Sollte danach weiter die Gefahr fĂŒr erneute Rhythmusstörungen bestehen bleiben, wird ein Defibrillator implantiert, der neben der Funktion eines Herzschrittmachers auch lebensrettende Schocks abgeben kann. In der Weinheimer GRN-Klinik werden jedes Jahr etwa 20 bis 25 GerĂ€te bei sonst zusĂ€tzlich 80 – 100 Herzschrittmachern implantiert. Zum Schluss der Infoveranstaltung erklĂ€rten die Erste Hilfe Ausbilder des Deutschen Roten Kreuz Weinheim und der Johanniter Unfallhilfe Bergstraße die Benutzung eines AED GerĂ€tes an einer Übungspuppe. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit die Anwendung des GerĂ€tes zu ĂŒben.

Informationen zur AED Kampagne der Weinheimer Feuerwehr erhalten Sie per Mail unter aed@feuerwehr-weinheim.de oder telefonisch bei Ralf Mittelbach 06201 / 25 806 73 Mit der Kampagne wurde die Feuerwehr Weinheim auch fĂŒr die Feuerwehr des Jahres nominiert. Wenn Sie der Feuerwehr Weinheim ihre Stimme geben möchten, können Sie dies auf http://www.feuerwehrwelt.de/award/abstimmen tun.“

Kulturprogramm fĂŒr Menschen „50plus“ in der Weststadt wird fortgesetzt – BĂŒchervorstellung am 15. November

Was Senioren gerne lesen

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der FederfĂŒhrung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wĂŒnschen, um „Miteinander und FĂŒreinander gemeinsam Ă€lter zu werden im Quartier (Weststadt)?“
Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmĂ€ĂŸige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprĂ€gt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf.

Information der Stadt Weinheim:

„Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ PrioritĂ€t eingerĂ€umt – und ein Kulturprogramm „Miteinander – FĂŒreinander 50plus“ aufgelegt, das im Oktober begonnen hat. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner machte mit einem Liedernachmittag den Anfang. Es sind weitere neun Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr bereits geplant. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird. Es gibt Kaffee und Kuchen. Nach dem eher geselligen Auftakt bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg und Maria Stock stellen unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des BĂŒcherherbstes 2012 vor. Die beiden Damen sind erfahrene Literaturexpertinnen. Alice Steinberg ist Mitarbeiterin der Buchhandlung SchĂ€ffner, Maria Stock im „BĂŒcherwald“ im Mult-Zentrum sowie bei der katholischen BĂŒcherei in der Weststadt.

Dann geht es Monat fĂŒr Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10.30 Uhr bis 13 Uhr), ein GedĂ€chtnistraining mit Christine MĂŒnch (31. Januar), Erste Hilfe fĂŒr Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps fĂŒr den FrĂŒhling (7. MĂ€rz) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-FĂŒhrung mit StadtfĂŒhrer Franz Piva (21. MĂ€rz ab dem Kurhaus im Stahlbad). RĂŒckenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium fĂŒr Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-FĂŒreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Das Programm auf einen Blick

(fast) immer im Pamina-Haus am Marienplatz 1, Donnerstag 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

15.11.2012: Buchvorstellung – „Was Senioren gerne lesen“ mit Alice Steinberg von der Buchhandlung SchĂ€ffner

29.11.2012: Skatrunde – Grand mit vier

06.12.2012: Brunch zum Nikolaus – Gutes fĂŒr Körper und Seele (10.30 Uhr bis 13 Uhr)

17.01.2013: StĂ€dtebauliche Entwicklung in der Weststadt mit dem ersten BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner

31.01.2012: GedĂ€chtnistraining mit Christine MĂŒnch vom Tauschring

07.02.2013: Erste Hilfe fĂŒr Senioren mit dem DRK KV Mannheim e.V.

21.02.2013: Dia-Vortrag – Die Geschichte der Weinheimer Weststadt (mit dem Siedlerverein)

07.03.2013: Mein Garten im FrĂŒhling – Tipps und Tricks

21.03.2013: Weststadt-StadtfĂŒhrung mit StadtfĂŒhrer Franz Piva Treffpunkt am Kurhaus im „Stahlbad“

50 Jahre HaWei: Wasserolympiade ein voller Erfolg

Am Ende gewinnen alle

Bei der Wasserolympiade im HaWei ging es mÀchtig rund.

 

Weinheim, 29. Oktober 2012. (red/aw) Das Weinheimer Hallenbad (HaWei) feierte an diesem Wochenende mit mehreren Veranstaltungen sein 50-jĂ€hriges JubilĂ€um. Das Highlight war die Wasserolympiade am Samstagabend. Zehn Teams kĂ€mpften fĂŒr den guten Zweck um die Herrschaft des Wasserolymps.

Von Alexandra Weichbrodt

WĂ€hrend draußen der Winter Einzug hielt, war es im HaWei gewohnt tropisch warm. Bei 30 Grad Luft- und 31 Grad Wassertemperatur war von Winteranfang nicht viel zu spĂŒren. Die Sportler der zehn Mannschaften sollten aber nicht nur aufgrund des angenehmen Klimas ins Schwitzen kommen. In sechs Disziplinen galt es so viele Punkte wie möglich zu holen, um am Ende viel Geld fĂŒr das Pilgerhaus in Weinheim spenden zu können.

Die Stimmung unter den Wassersportlern ist gut. Das ursprĂŒngliche Teilnehmerfeld wurde noch kurzfristig um zwei Mannschaften des Deutschen Roten Kreuzes ergĂ€nzt. Am Start waren außerdem ein Team der Feuerwehr, der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Weinheim, Vereinsmannschaften der Weinheimer BlĂŒten, TSG Weinheim und DLRG Hemsbach, sowie die Firmen Weidler GmbH und Kadel SanitĂ€r GmbH aus Weinheim. Pro Team waren fĂŒnf bis acht “Sportler” zugelassen. MĂ€nner und Frauen kĂ€mpften miteinander.

„Die Spiele sind eröffnet“

Um Punkt 18 Uhr werden die Spiele im kleinen Becken des Hallenbades eröffnet. Es könnte kaum spektakulĂ€rer losgehen: In einem ĂŒberdimensional großem Wasserball muss pro Mannschaft zwei Mal 25 Meter ĂŒber das Wasser gelaufen werden. Ob auf allen Vieren oder per Salto, die Fortbewegungsmöglichkeiten innerhalb des Wasserballes sind groß und die Techniken der Teams Ă€ußerst kreativ. Am Ende hat die Feuerwehr mit 1 Minute und 55 Sekunden den schnellsten Lauf in Spiel eins absolviert. Damit lagen sie nur ein paar Sekunden vor den beiden zeitgleich platzierten Mannschaften der Firma Kadel und des DRK 2.

WĂ€hrend fĂŒr viele im Vorfeld mehr der olympische Gedanke “Dabei sein ist alles” zĂ€hlte, ist spĂ€testens jetzt auch beim letzten Wassersportler der Ehrgeiz geweckt. Schnell wird allen Beteiligten klar: Wer hier gewinnen will, muss sich anstrengen. Doch eigentlich gewinnen ja alle, betont Manfred Maser vom OdenwĂ€lder Shanty Chor, der im bunten Hawaiihemd durch die Veranstaltung fĂŒhrt.

FĂŒr die restlichen fĂŒnf Disziplinen geht es in das große Becken, wo auch schon Spiel zwei auf die Teams wartet. Das “Schlauchboot-Tauziehen” verlangt den Mannschaften einiges ab. Jeweils vier Teammitglieder mussten rudern, was die Arme hergaben, um die Gegner auf ihre Seite zu ziehen. Unter lauten Anfeuerungsrufen ihrer Fans ging es in die Duelle. Das lĂ€ngste fand zwischen den Weinheimer BlĂŒten und den Stadtwerken statt. Bereits nach dem ersten von drei DurchgĂ€ngen waren die Ruderer beider Teams ganz schön ausgepumpt. Am Ende setzten sich dann aber die Stadtwerke, mit ihrem Chef Peter KrĂ€mer durch und konnten wertvolle Punkte fĂŒr die Gesamtwertung erzielen.

Die „Olympioniken“ mussten zum Teil hart einstecken, besonders bei der Disziplin „Fischerstechen“.

 

Ausgedacht hat sich das Ganze das Team des Hallenbades. Gemeinsam mit den Stadtwerken haben sie die Feierlichkeiten anlĂ€sslich des JubilĂ€ums geplant und organisiert. Bereits am Freitagabend fand ein das Aqua-Kino statt. Gezeigt wurden zwei Filme fĂŒr Jung und Alt.

Das Aqua-Kino ist großartig angekommen, besonders die Kindervorstellung war hervorragend besucht,

sagt Peter KrĂ€mer. Und auch die Wasserolympiade zieht die Menschen in das Hallenbad. Etwa 250 Besucher, sind zum Startschuss der Spiele ins HaWei gekommen. Einen großen Teil davon bilden die zehn Mannschaften mit ihrer AnhĂ€ngerschaft. Wenn es darum geht zu helfen, mĂŒssen sich Vereine und Firmen aus Weinheim und Umgebung nicht lange bitten lassen.

Es ist toll, dass sich zehn Mannschaften so spontan dazu entschlossen haben mitzumachen. Einfach perfekt,

freut sich Betriebsleiter des HaWei, Herbert Hutter, der auch gleichzeitig die Spielleitung innehÀlt. Er ist der Mann der Punkte, ZwischenstÀnde und Ergebnisse. Aufmerksam notiert er jedes Duell und seinen Ausgang.

Voller Einsatz fĂŒr die gute Sache

Beim Staffelschwimmen ist Schnelligkeit gefragt.

Ordentlich zur Sache ging es in Spiel Nummer drei. Gleichgewichtssinn und Angriffslust waren hier gefragt. Beim “Fischerstechen” war das Ziel den Gegner vom Rand des Schlauchboots zu stoßen. Gar nicht so einfach, wie die Mitspieler feststellten. Der ein oder andere musste zum Teil harte StĂ¶ĂŸe einstecken. Am Ende triumphierten die, denen es gelang Geschick und Balance zu vereinen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit fand in Spiel vier statt. Staffelschwimmen unter erschwerten Bedingungen war angesagt. Jeweils fĂŒnf Schwimmer pro Team wurden mit T-Shirt ins Wasser geschickt. Bei freier Auswahl des Schwimmstils, galt es so schnell wie möglich 5×25 Meter zu absolvieren. Die Mannschaft der TSG Weinheim hatte hier mit 1 Minute und 4 Sekunden klar die Nase vorn. Platz zwei sicherten sich die Stadtwerke, mit einer Zeit von 1,24 und Platz drei belegte die DLRG Hemsbach, mit 1 Minute und 29 Sekunden.

Die TSG war auch im fĂŒnften Spiel erfolgreich. Wenn auch nur ganz knapp. Beim Wettrutschen war GleitfĂ€higkeit gefragt. Die fĂŒnf TSG’ler sausten am schnellsten durch die große Rutsche des HaWei. Mit einer Gesamtzeit von 37 Sekunden lagen sie allerdings nur einen Hauch vor den beiden zeitgleichen Teams der Feuerwehr und der Stadtwerke, die mit 39 Sekunden mininal langsamer waren.

OB Heiner Bernhard wagte den Sprung vom Dreimeter-Turm.

Spannend wurde es dann beim sechsten und letzten Spiel. Schirmherr der Veranstaltung, OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, bestieg den Dreimeter-Turm und zeigte worum es ging: Höhentauglichkeit und Treffsicherheit.

Jeweils fĂŒnf Mannschaftsmitglieder mĂŒssen in zwei unterschiedlich große, im Wasser fixierte Körbe treffen. Jeder Teilnehmer hat dafĂŒr zwei WĂŒrfe, wobei ein Treffer in den kleineren Korb drei Punkte, in den grĂ¶ĂŸeren nur einen bringt. Eine echte Herausforderung, wie sich herausstellte. Lediglich Reinhold Albrecht traf fĂŒr das Team der Feuerwehr in den blauen Korb und sicherte so drei Punkte. Punkte die am Ende noch wichtig werden sollten. “Korbwerfen” war ein krönender Abschluss dieser Wasserolympiade. Auch die Zuschauer gaben noch einmal alles und belohnten jeden Treffer mit lauten Jubel.

Erschöpft, aber zufrieden

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard warf außer Konkurrenz, fieberte aber sichtlich fĂŒr das Team der Stadt mit. Die Wasserolympiade ist „eine schöne Sache, die man öfters mal machen könnte“. Das Hallenbad Weinheim sei als eines der Ă€ltestes SchwimmbĂ€der der Region nach wie vor wichtig fĂŒr die Stadt Weinheim, findet er:

Mit ĂŒber 96.000 Besuchern im Jahr, ist es auch Teil der stĂ€dtischen Kultur und LebensqualitĂ€t.

Erschöpft aber zufrieden, sind die Teams nach den sechs absolvierten Spielen. Nun bleibt noch die Frage: Wer hat gewonnen und wie viele Punkte und somit Euro wurden erspielt? Herbert Hutter zieht sich zurĂŒck und rechnet das Endergebnis aus. Es wurde knapp auf den vorderen PlĂ€tzen. Lange sah es so aus, als wĂŒrde die TSG Weinheim am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen. Allerdings gelang es der Feuerwehr im letzten Spiel noch einmal aufzuholen. Mit drei Punkten Vorsprung gewannen sie am Ende vor der TSG und der Stadtverwaltung Weinheim.

Die erfolgreichsten Wassersportler: Das Team der Feuerwehr Weinheim.

Die Platzierungen im Überblick:

1. Platz – Feuerwehr Weinheim
2. Platz – TSG Weinheim
3. Platz – Stadtverwaltung Weinheim
4. Platz – Firma Kadel SanitĂ€r & die Stadtwerke Weinheim
6. Platz – DLRG Hemsbach
7. Platz – Weinheimer BlĂŒten
8. Platz – DRK 1
9. Platz – Firma Weidler
10. Platz – DRK 2

 

Doch viel wichtiger als die Platzierung war das Gesamtergebnis der erspielten Punkte.

426 Punkte und somit 426 Euro wurden fĂŒr eine soziale Einrichtung in Weinheim erspielt,

verkĂŒndet Manfred Maser bei der Siegerehrung. Die Stadtwerke unterstĂŒtzen mit dieser Spende das Pilgerhaus Weinheim.

So haben am Ende irgendwie doch alle gewonnen.

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