Samstag, 23. September 2017

Anfragen zu den NPD-Demonstrationen

Wenige Fraktionen nehmen Stellung

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Rhein-Neckar/Hemsbach/Ladenburg/Weinheim, 24. September 2013. (red) Vor einigen Wochen haben wir an die Gemeinderatsfraktionen Hemsbach, Ladenburg und Weinheim eine Anfrage gestellt, um zu erfahren, wie die Fraktionen mit den Wahlkundgebungen der NPD umgehen. Wir haben ĂŒber die Kundgebungen ausfĂŒhrlich berichtet. Antworten gibt es bis heute leider nur wenige. [Weiterlesen…]

Sechs NPD-Kundgebungen- vier Gegendemos - keine ZwischenfÀlle

Engagement gegen Nazis – aber auch Ignoranz und Lethargie

Laut und friedlich demonstrierten die Menschen heute auf der NPD-Wahlkampftour. In Weinheim mussten sie von ihrem angemeldeten Platz weichen.

Laut, aber friedlich demonstrierten die Menschen gegen die NPD auf Wahlkampftour – bis auf Angelbachtal und Rauenberg, wo die Rechtsextremen auf keinen Widerstand durch Gegendemonstranten gestoßen sind. In Weinheim hingegen sogar erreichten sie noch nicht mal den angemeldeten Platz bei der „Reiterin“.

 

Ladenburg/Weinheim/Hemsbach/Rhein-Neckar, 01. September 2013. (red/ld/zef/pro/local4u) Es herrscht Wahlkampf in Deutschland – auch fĂŒr die rechtsextreme NPD. In sechs Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises hielt die verfassungsfeindliche Partei am Samstag Kundgebungen ab: In Rauenberg, Angelbachtal, Schwetzingen, Ladenburg, Weinheim und Hemsbach. Zwischen 100 und 150 Menschen stellten sich jeweils in Schwetzingen, Ladenburg und Weinheim mit Demonstrationen gegen die rechtsextreme Partei. In Rauenberg, Angelbachtal und Hemsbach waren keine Gegendemonstrationen angemeldet. In Hemsbach kamen trotz „Lethargie“ wenigstens knapp 60 Anwohner und Passanten zu einer spontanen Gegenkundgebung zusammen. [Weiterlesen…]

Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf fasst zeigt, was Schule und Wirtschaft erreichen können

Gemeinsam „Lust am Beruf“ wecken

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm)  Mehr individuelle Förderung, mehr Ausprobieren und praktisches Tun, mehr realistische Einblicke in die Arbeitswelt – das sind die Ziele vielfĂ€ltiger Aktionen zur Berufsorientierung, die Schulen, die Wirtschaft und weitere Partner gemeinsam realisieren. Zahlreiche vorhandene AktivitĂ€ten fasst die kommunale Koordinierungsstelle „Übergang Schule-Beruf“ jetzt in einer neuen BroschĂŒre zusammen.

Information der Stadt Weinheim:

„Dessen Netzwerk ist beeindruckend: Zahlreiche Schulen und Firmen, VerbĂ€nde und Kammern, Staatliche Schulamt und die Arbeitsagentur, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, die Metropolregion, Serviceclubs, die Diakonie, die Stadt Weinheim und das Land, die Jugendagentur Job Central, die ehrenamtlichen Paten vom WUB, die Freudenberg Stiftung – alle tragen bei zur „Bildungsregion Weinheim“.

Die neue BroschĂŒre gibt einen Überblick. Im Zentrum stehen dabei Praxisbeispiele aus der Kooperation von Schulen und Unternehmen. „Es ist beeindruckend, was es da alles gibt. Die Vielzahl, Vielfalt und der Ideenreichtum ist enorm“, findet Dr. Susanne Felger, die Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle.

„Die Kooperationen sollen so gestaltet sein, dass Jugendliche, Schulen und Firmen gleichermaßen profitieren. Dass sie sich gegenseitig kennenlernen, neue Partner und Mitarbeiter gewinnen und jeder das einbringt, was er besonders gut kann.“ Jedes Projekt sei ein Praxisbeispiel, zur Nachahmung und Weiterentwicklung ausdrĂŒcklich geeignet und empfohlen, betonen Dr. Susanne Felger und Gerhard Gölz vom Staatlichen Schulamt Mannheim, in ihrem Vorwort.

Als SchĂŒler im Berufsleben schnuppern

Da geht es um Bildungspartnerschaften, Langzeitpraktika, Praxisprojekte, Werkstatttage, Planspiele, Azubis, die berichten, um Bildungspartnerschaften, Lernortkooperationen und andere Möglichkeiten, Jugendliche wĂ€hrend der Schulzeit ins Berufsleben hineinschnuppern zu lassen. In der BroschĂŒre wird erneut die Vorbildfunktion Weinheims deutlich – rund 40 Seiten mussten es dafĂŒr schon sein. Ein kleiner Flyer reicht fĂŒr die Bandbreite nicht mehr aus. AusdrĂŒcklich danken die Herausgeber allen Akteuren fĂŒr ihr Engagement, ihren Ideenreichtum und den langen Atem, der fĂŒr die Realisierung oft nötig ist.

„Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie jungen Menschen die Gelegenheit geben, sich mit der Arbeitswelt und der eigenen beruflichen Zukunft zu befassen.“ Felger und Gölz wissen nur zu gut: Trotz ersten Anzeichen fĂŒr einen Lehrlingsmangel, gibt es zu viele Jugendliche, die mit der Schule eigentlich abgeschlossen haben und trotzdem noch nicht bereit sind fĂŒr eine . Sie gehen lieber möglichst lange zur Schule und meiden die Arbeitswelt. Susanne Felger: „Das schmerzt, sind doch die Zeiten des Ausbildungsplatzmangels deutlich vorbei. Umso wichtiger, frĂŒhzeitig Gelegenheiten zu schaffen, die Arbeitswelt zu erleben, sich zu orientieren und eigene Talente und Interessen zu entdecken.“

Jugendlichen mit guten Schulleistungen stĂŒnden meistens viele Optionen fĂŒr den Übergang ins Berufsleben zur VerfĂŒgung. Doch anders sei es bei Jugendlichen mit weniger guten AbschlĂŒssen. Der Übergang in die Berufswelt erweise sich fĂŒr SchĂŒler aber auch fĂŒr deren Lehrer als große Herausforderung. Um den Jugendlichen bei dieser HĂŒrde zu helfen, arbeitet das Weinheimer BĂŒro Übergangsmanagement Schule-Beruf als kommunale Koordinierungsstelle eng mit den Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen.

Die Jugendagentur Job Central hilft Jugendlichen und Eltern ganz praktisch, einen Berufswegeplan zu entwickeln und eine Lehrstelle zu finden. „Wichtig ist, ihnen Lust auf Ausbildung und Beruf zu machen und sie zu begleiten, den Schritt in die zunĂ€chst fremde Arbeitswelt zu wagen. DafĂŒr mĂŒssen Schulen, Jugendhilfe, Eltern und Betriebe eng zusammenarbeiten“, betonen Felger und Gölz. DafĂŒr wurde in Weinheim dieses umfangreiche Netzwerk geknĂŒpft, das so umfassend nur in wenigen StĂ€dten zu finden ist.

Info: Die BroschĂŒre und andere stehen außerdem auf www.weinheim.de/Bildung/Übergangsmanagement zum Download bereit.

Bildungsregion Weinheim will QualitÀt im Praktikum stÀrken


Guten Tag

Weinheim/Rhein-Neckar, 03. Mai 2011. (red/pm) FĂŒr den „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ wurde ein Leitfaden erarbeitet, in dem einheitliche QualitĂ€tsstandards fĂŒr Praktika definiert sind. Diese Vereinbarung wird demnĂ€chst von den Kooperationspartnern unterzeichnet. Zu ihnen gehören neben den fĂŒnf Werkrealschulen im Raum Weinheim unter anderem das Staatliche Schulamt, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Agentur fĂŒr Arbeit, die regionale Jugendagentur Job Central, der DGB sowie Ämter und Einrichtungen der Stadt Weinheim.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Bildungsregion Weinheim nimmt ein neues Projekt in Angriff. Gemeinsam mit Partnern setzen die Akteure der Bildungsregion einen „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ in Kraft. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt erfuhr am Mittwochabend aus erster Hand von den bereits sehr konkreten Zielen des Projektes, das am 23. Mai offiziell gestartet werden soll.

FĂŒr den „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ wurde ein Leitfaden erarbeitet, in dem einheitliche QualitĂ€tsstandards fĂŒr Praktika definiert sind. Diese Vereinbarung wird demnĂ€chst von den Kooperationspartnern unterzeichnet. Zu ihnen gehören neben den fĂŒnf Werkrealschulen im Raum Weinheim unter anderem das Staatliche Schulamt, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Agentur fĂŒr Arbeit, die regionale Jugendagentur Job Central, der DGB sowie Ämter und Einrichtungen der Stadt Weinheim.

Wie Dr. Susanne Felger vom kommunalen Übergangsmanagement in der Sitzung berichtete, wird der „QualitĂ€tsrahmen“ als eine Selbstverpflichtung der Beteiligten verstanden. Die Nachfrage nach Praktika habe sich mit der Berufsorientierung vervielfĂ€ltigt; das mache die Festlegung von Standards erforderlich. Gleichzeitig sei der „QualitĂ€tsrahmen“ besonders im Hinblick auf einen bevorstehenden FachkrĂ€ftemangel ein probates Mittel fĂŒr die Wirtschaft.

Der Leitfaden bezieht sich auf die Vorbereitung, auf die DurchfĂŒhrung und die Nachbereitung von Praktika und gibt den Akteuren sehr konkrete Anleitungen. Neben den SchĂŒlern, Schulen und Betrieben sollen auch die Eltern in die QualitĂ€tssicherung der Praktika eingebunden werden. Ein solcher „QualitĂ€tsrahmen“ sei in dieser Form in Deutschland bislang einzigartig.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog