Donnerstag, 22. November 2018

Hei√ües Wochenende f√ľr die DLRG

20.000 Besucher strömten an den Waidsee

Weinheim, 12. Juni 2014. (red/fw) Schon der Wetterbericht hatte ein hei√ües Pfingstwochenende vorausgesagt. Weit mehr als 20.000 Besucher kamen an den Weinheimer Badesee, um sich im kalten Nass abzuk√ľhlen. [Weiterlesen…]

Stadtjugendring vermittelt noch Angebote

Noch Plätze frei bei Ferienspielen

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Gute Nachrichten f√ľr Kinder und Jugendliche, die in den bald beginnenden Ferien noch nichts vor oder zumindest noch freie Zeit haben: Bei einigen Ferienspiel-Angeboten, die ja immer vom Stadtjugendring geb√ľndelt werden, sind noch Pl√§tze frei. [Weiterlesen…]

Berufsfeuerwehrwochenende f√ľr Jugendfeuerwehr

48 Stunden Feuerwehralltag

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Während des Berufsfeuerwehrwochenendes konnten die angehenden Feuerwehrmänner viel lernen. Foto: Manuel Pflästerer

 

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/fw) Im Juli hatte die Jugendfeuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zusammen mit der Partnerwehr der Lutherstadt Eisleben im Feuerwehrzentrum der Abteilung Stadt ihr j√§hrliches Berufsfeuerwehrwochenende. [Weiterlesen…]

DLRG-Strömungsretter Andreas und Matthias Starker im Hochwassereinsatz

F√ľr Weinheim in den rei√üenden Fluten

Lebensretter

Andreas und Matthias Starker sind Lebensretter. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. Juni 2013. (red/pm) ‚ÄěWas andere als Extremsport machen, das machen wir, um damit Menschen zu retten.‚Äú Mit diesem Satz bringt es Matthias Starker auf den Punkt. Er ist wie sein j√ľngerer Bruder Andreas ausgebildeter Str√∂mungsretter der DLRG ‚Äď so nennt man die Extremlebensretter, die auch aus stark str√∂menden, ja rei√üenden Gew√§ssern Menschen retten k√∂nnen. [Weiterlesen…]

Badesaison kann beginnen

Die ‚ÄěPelikane‚Äú haben viel zu schlucken

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Die „Pelikane“ machen alles, um den See so sch√∂n zu halten, wie auf dem Foto zu sehen ist.¬† Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Erst das Hochwasser, dann die Hitzewelle. Die ‚ÄěPelikane‚Äú haben viel zu „schlucken“. Dennoch bleibt die Weinheimer Waidsee-Qualit√§t gut. Sie hat sich sogar verbessert. [Weiterlesen…]

Externe Defibrillatoren als Erste Hilfe Maßnahme

Gemeinsam im Kampf gegen den plötzlichen Herztod

Dr. Frank H√∂ltermann erl√§utert in seinem Vortrag¬† die Ursachen f√ľr pl√∂tzlichen Herztod, Foto: Ralf Mittelbach


Weinheim, 21. November 2012. (red/fw) Jedes Jahr sterben in Deutschland √ľber 100.000 Menschen am pl√∂tzlichen Herztod. Die Weinheimer Feuerwehr hat, der mit Abstand h√§ufigsten Todesursache, den Kampf erkl√§rt. Seit dem letzten Jahr haben die Brandsch√ľtzer die Aktion: ‚ÄěWeinheim rettet leben ‚Äď Kampf dem pl√∂tzlichen Herztod‚Äú gestartet. Inzwischen haben sich der Kampagne auch weitere Unterst√ľtzer angeschlossen. Gemeinsam mit der Weinheimer Feuerwehr setzen sich die GRN-Klinik Weinheim, das Deutsche Rote Kreuz Weinheim, die DLRG Weinheim, die Johanniter Unfallhilfe Bergstra√üe und der Stadtseniorenrat f√ľr die Sache ein.

Von Ralf Mittelbach

„Im letzten Jahr hat die Feuerwehr Weinheim mit dem Aufbau eines dichten Netzes von AED Ger√§ten begonnen. Mit diesen automatisch externen Defibrillatoren kurz AED, kann die Erste Hilfe Ma√ünahme bei einem pl√∂tzlichen Herzstillstand mit einem Stromsto√ü erg√§nzt werden um dem Patient zu helfen. Aktuell versucht die Feuerwehr das AED Netz im Weinheimer Stadtgebiet weiter auszubauen und die B√ľrger mit dem Ger√§t vertraut zu machen. Daher fand dieser Tage ein Informationsabend zu den AED Ger√§ten im Feuerwehrzentrum statt. Ralf Michael von den Feuerwehrsanit√§tern stellte den 70 Besuchern das AED Projekt und die Kooperationspartner vor.

Im Anschluss referierte Dr. Frank H√∂ltermann von der GRN-Klinik Weinheim zum pl√∂tzlichen Herztod. H√∂ltermann berichtete, das in den meisten F√§llen eine akute Herzrhythmusst√∂rung (95%), zumeist sogenanntes Kammerflimmern (75 ‚Äď 80%) ausl√∂st. H√∂chstens 5 Prozent der Patienten √ľberleben dieses Ereignis. Mit dem AED Ger√§t und der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsma√ünahme k√∂nnte dieses Ergebnis erheblich verbessert werden. H√∂ltermann vermutet, dass die √úberlebenschancen der Patienten auf bis zu 50 Prozent steigen k√∂nnten. Das solche Zahlen durchaus realistisch sind, zeigt auch die ‚ÄěCasinostudie in Las Vegas‚Äú bei der solche Ger√§te in Spielkasinos verteilt wurden und bei Menschen mit einem Herzstillstand zum Einsatz kamen. Da das Ger√§t auch f√ľr Laien sicher und schnell bedienbar ist und dem Patient das Leben retten kann, unterst√ľtzt H√∂ltermann und die GRN-Klinik die von der Feuerwehr angesto√üene Aktion.

Im zweiten Teil seines Vortrags erl√§uterte H√∂ltermann auch die Ursachen f√ľr den pl√∂tzlichen Herztod. In 80 Prozent der F√§lle sind durch akute Durchblutungsst√∂rung oder eine Narbe, nach einem √ľberstandenen Herzinfarkt daf√ľr verantwortlich. Herzmuskelerkrankungen liegen bei 15 Prozent. Eher selten, mit f√ľnf Prozent, ist die angeborene Neigung zu gef√§hrlichen Herzrhythmusst√∂rungen. Die Ausl√∂ser f√ľr den Herztod sind meistens gro√üe k√∂rperliche Anstrengung, Aufregung oder Stress. Wenn es zu so einem medizinischen Notfall kommt, ist die Zeit ist der wichtigste Faktor, denn das Gehirn kann h√∂chstens f√ľnf Minuten einen pl√∂tzlichen Herztod ohne Sch√§den √ľberleben. Daher ist die Herzdruckmassage mit 30 Mal auf die Mitte des Brustkorbs dr√ľcken und danach zwei Atemspenden √ľber Mund zu Nase bei √ľberstreckten Kopf, eine wichtige Wiederbelebungsma√ünahme bis der Rettungsdienst eintrifft. Wenn ein AED Ger√§t zur Verf√ľgung steht, unterst√ľtzt es die Ma√ünahme sinnvoll.

H√∂ltermann erkl√§rte auch, wie es nach so einem Ereignis weitergeht. Nachdem der Patient dann in der Klinik angekommen ist, erfolgt die weitere Behandlung auf der Intensivstation. Zun√§chst erfolgt √ľber 24 Stunden eine sogenannte Hypothermie. Durch die K√ľhlung wird der Schaden im Gehirn verhindert oder zumindest begrenzt. Anschlie√üend erfolgt dann die Behandlung der Ursachen, zum Beispiel die Wiederer√∂ffnung eines verschlossenen Herzkranzgef√§√ües mittels Herzkatheter. Sollte danach weiter die Gefahr f√ľr erneute Rhythmusst√∂rungen bestehen bleiben, wird ein Defibrillator implantiert, der neben der Funktion eines Herzschrittmachers auch lebensrettende Schocks abgeben kann. In der Weinheimer GRN-Klinik werden jedes Jahr etwa 20 bis 25 Ger√§te bei sonst zus√§tzlich 80 ‚Äď 100 Herzschrittmachern implantiert. Zum Schluss der Infoveranstaltung erkl√§rten die Erste Hilfe Ausbilder des Deutschen Roten Kreuz Weinheim und der Johanniter Unfallhilfe Bergstra√üe die Benutzung eines AED Ger√§tes an einer √úbungspuppe. Jeder Teilnehmer hatte die M√∂glichkeit die Anwendung des Ger√§tes zu √ľben.

Informationen zur AED Kampagne der Weinheimer Feuerwehr erhalten Sie per Mail unter aed@feuerwehr-weinheim.de oder telefonisch bei Ralf Mittelbach 06201 / 25 806 73 Mit der Kampagne wurde die Feuerwehr Weinheim auch f√ľr die Feuerwehr des Jahres nominiert. Wenn Sie der Feuerwehr Weinheim ihre Stimme geben m√∂chten, k√∂nnen Sie dies auf http://www.feuerwehrwelt.de/award/abstimmen tun.“

Gemeinsame "AED-Aktion" der DLRG, DRK und Feuerwehr

Leben retten kann jeder, man muss nur wissen wie

Im Notfall bleibt nur wenig Zeit f√ľr die Ersthilfe. Da sollte jeder Handgriff sitzen. Fotos: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 20. August 2012. (red/rm) Es passiert pl√∂tzlich, unerwartet und es kann jeden treffen ‚Äď der pl√∂tzliche Herztod. Der pl√∂tzliche Herztod oder auch Sekundentod genannt ist ein medizinischer Fachausdruck f√ľr einen pl√∂tzlich und unerwartet eingetretenen Tod kardialer Ursache. Der Tod ist hierbei meist Folge eines anhaltenden Kammerflimmerns, dem durch Wiederbelebungsma√ünahmen und Fr√ľhdefibrillation entgegen gewirkt werden kann.

Von Ralf Mittelbach

Die Weinheimer Feuerwehr hat im letzten Jahr dem plötzlichen Herztod den Kampf angesagt und das sogenannte AED-Projekt ins Leben gerufen. AED-Geräte sind automatisch externe Defibrillatoren, die nur in Verbindung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Elektroschocks Störungen in der Herzrhytmik beheben können. Der große Vorteil an dem Gerät ist, das es von jedem Laien bedient werden kann und dem Ersthelfer Anweisungen gibt, welche Maßnahmen zu tun sind um dem Patient zu helfen.

Der Kopf der ganzen Aktion sind die Feuerwehrsanit√§ter Ralf Michael, Sven Hufnagel und Ralf Mittelbach, die Unterst√ľtzung und medizinische Beratung von den √Ąrzten Dr. Arnd Bublitz und Dr. med. Frank H√∂ltermann von der GRN-Klinik Weinheim bekommen. Das Projekt ist inzwischen gewachsen und so konnten noch weitere Hilfsorganisationen f√ľr die Sache gewonnen werden. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Weinheim, der Johanniter Unfallhilfe (JUH) Bergstra√üe und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Weinheim stehen die Hilfsorganisationen Seite an Seite, um die Zahl der 100.000 Herztoten, die j√§hrlich in Deutschland sterben, deutlich zu verringern.

AED-Geräte bedienen ist kinderleicht

Durch die AED-Aktion in Weinheim konnte seit Beginn der Initiative zahlreiche AED-Ger√§te angeschafft und im Stadtgebiet verteilt werden. Allerdings ist nicht nur das Vorhanden sein der Ger√§te wichtig sondern auch die Information der B√ľrger. Daher informierten DLRG, DRK und Feuerwehr am vergangen Samstag zeitgleich zwischen 11 und 14 Uhr am Waidsee, dem Waldschwimmbad und am Alten Rathaus auf dem Weinheimer Marktplatz um viel B√ľrger √ľber den Nutzen des Ger√§tes aufzukl√§ren.

Die Aktion war vorher von den Hilfsorganisationen geplant und durchgesprochen, damit auch an allen Stationen das gleiche Wissen vermittelt werden konnte. So gab es an allen Stationen einen Weinheimer Stadtplan, auf dem die Ger√§te eingezeichnet sind. Auch ein √úbungs-AED und eine √úbungspuppe standen zur Verf√ľgung, damit die Interessierten auch mal in der Praxis die Wiederbelebungsma√ünahmen in Verbindung mit einem AED-Ger√§t √ľben konnten. Die Resonanz war durch weg positiv, das war der Tenor aller Beteiligten nach Abschluss der Infoveranstaltung. An allen Standorten konnten jeweils zwischen drei√üig und vierzig Personen jeden Alters begr√ľ√üt und informiert werden. Auch einige Kinder waren dabei und konnten schnell beweisen, dass die Bedienung mit den Anweisungen des Ger√§tes kinderleicht ist.

Person ist bewußtlos Рwas tun?

Simon Stauffert und Mareike M√ľnch erkl√§rten, was zu tun ist, wenn man einen Bewu√ütlosen findet.

Simon Stauffert und Mareike M√ľnch von der DLRG Weinheim erkl√§rten an ihrem Stand die wichtigsten Ma√ünahmen beim Auffinden einer bewusstlosen Person. So muss man zun√§chst Ruhe bewahren und √ľberpr√ľfen, ob der Patient wach und ansprechbar ist. Ist dieser bewusstlos, sollte man auf sich aufmerksam machen, Umherstehende bitten mit zu helfen und den Notruf √ľber die Nummer 112 absetzen.

Als n√§chstes ist die Atemkontrolle wichtig. Hier muss man den Kopf des Patient nach hinten in den Nacken neigen und mit dem eigenen Ohr so dicht wie m√∂glich √ľber den ge√∂ffneten Mund des Patienten und sehen, h√∂ren und f√ľhlen ob der Patient atmet.

Auch bei den Feuerwehrsanitäter Sven Hufnagel, Lukas Gärtner und Ralf Michael, die den Stand im Weinheimer Waldschwimmbad betreuten gab es diese Tipps. Auch sie informierten wie man mit einem Notfallpatient umgeht. Sollte dieser nach der Atemkontrolle normal atmen, legt man ihn in die stabile Seitenlage.

Korrekte Notfallhilfe

Peter Fath und Martina Schwindt informierten am Alten Rathaus auf dem Weinheimer Marktplatz √ľber das Auffinden von Notfallpatienten. Sollte der Patient nicht mehr atmen, so ist sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Der Patient muss auf dem R√ľcken liegen und die Kleidung vom Brustkorb des Patienten entfernt werden. Der Handballen des Ersthelfers muss auf das untere Drittel des Brustbeins des Patienten und die zweite Hand auf die erste gelegt werden. Dann muss der Ersthelfer die Arme durchstrecken, kr√§ftig und m√∂glichst gleichm√§√üig 30 Mal den Brustkorb niederdr√ľcken in einem Zeitabstand von ein bis zwei Sekunden.

Anschlie√üend ohne Verz√∂gerung Mund zu Nase beatmen. Daf√ľr muss man den Kopf des Patienten in den Nacken neigen, dabei den zur Unterlippe neigenden Daumen gegen die Oberlippe dr√ľcken und den eigenen Mund √ľber die Nase des Patienten legen und abdichten. Selbst tief einatmen und die eigeatmete Luft zweimal in die Nase des Patienten blasen.

Vorsicht vor dem Elektroschock

Parallel dazu sollte ein weiterer Ersthelfer versuchen ein AED-Ger√§t zu besorgen. Das AED-Ger√§t w√§hrend der Wiederbelebungsma√ünahmen einschalten und den Anweisungen des Ger√§tes folgen. W√§hrend der Ansagen die Wiederbelebungsma√ünahme nicht unterbrechen. In dem AED-Ger√§t sind Klebeelektroden die nach Anweisung und Abbildung auf dem K√∂rper des Patienten angebracht werden. Das AED-Ger√§te wird mitteilen, dass es am Patient eine Analyse durchf√ľhrt.

W√§hrend dieser Zeit darf der Patient nicht ber√ľhrt werden. Sollte das Ger√§t einen Elektroschock empfehlen, die blinkende Schocktaste bet√§tigen und darauf achten, dass niemand Kontakt zum Patient hat. Diese Ma√ünahmen sind bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts durchzuf√ľhren.

Nach dem Herzstillstand bleiben nur drei Minuten

Solche Infoveranstaltungen wie am vergangen Wochenende sind wichtig, da der der pl√∂tzliche Herztod mit mehr als 100.000 Betroffenen eine der h√§ufigsten Todesursachen in Deutschland au√üerhalb von Kliniken ist. Vielen ist diese Tatsache gar nicht bewusst. Der h√§ufig vermeidbare Tod so vieler Mitb√ľrger ist eine gesellschaftspolitische Herausforderung unserer Zeit. Die Betroffenen haben nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage und der Anwendung eines Defibrillators begonnen wird.

Zum schadensfreien √úberleben bleibt nur ein Zeitfenster von drei bis f√ľnf Minuten. Die Hilfsfrist des Notarzt- und Rettungsdienstes in Baden-W√ľrttemberg betr√§gt 15 Minuten. Die Hilfe innerhalb dieses Zeitfensters ist also weder von Not√§rzten noch von Rettungsdiensten machbar. Deshalb ist es wichtig, die Bev√∂lkerung zu schulen und zu informieren um viele Ersthelfer zu haben. Allerdings ist diese Tatsache in der √Ėffentlichkeit nicht bekannt und auch von der Politik bisher nicht thematisiert worden. Laut der Statistik der Bj√∂rn-Steiger-Stiftung sterben t√§glich 274 Menschen an einem pl√∂tzlichen Herztod. Das ist der Ansporn f√ľr die Weinheimer Hilfsorganisationen dem entgegenzuwirken.

„Weinheim rettet Leben“ startet

Die Initiatoren der Weinheimer Feuerwehr werden auch weiterhin versuchen in Gespr√§chen weitere sinnvolle Standorte f√ľr AED-Ger√§te zu finden und anzubringen. Auch soll in den kommenden Wochen die Internetseite www.weinheim-rettet-leben.de an den Start gehen und ein Informationsflyer entstehen. Auch weitere √∂ffentliche Veranstaltungen sind geplant. So wird es am Mittwoch den 14. November eine Infoveranstaltung im Feuerwehrzentrum Weinheim geben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Feuerwehr Weinheim, Ansprechpartner Herr Mittelbach 06201 / 25 806 73, E-Mail: sani-info@feuerwehr-weinheim.de. Den Film zum Weinheimer AED Projekt finden Sie im Internet auf Youtube.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Anmeldung bis 10. August

Piratenfreizeit der DLRG

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Eine Woche Piratenzeltlager am Waidsee ‚Äď das bietet die DLRG zum Ende der Sommererien vom 27. bis 31. August f√ľr Kinder im Alter von neun bis zw√∂lf Jahren.

Information des Stadtjugendrings:

‚ÄěF√ľr alle Piraten, und solche, die es noch werden wollen! Die Kinder bekommen f√ľnf Tage voller Spiel und Spa√ü geboten. Dabei gibt es allerlei Sch√§tze zu entdecken und nat√ľrlich piratengetreu zu vergraben. Ort des Ereignisses ist der Waidsee Weinheim.

Anmeldeformulare können beim Stadtjugendring, per Mail info@stadtjugendring-weinheim.de oder per Telefon unter der 06201 65851 angefordert werden.

Die Freizeit kostet nur 30 Euro, inklusive Versorgung und aller Aktivit√§ten. Anmeldeschluss ist der 10. August. Eine rasche Anmeldung ist erforderlich, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.“

Rettungskräfte simulieren Strömungs- und Höhenrettungen

Die Osterflut von Weinheim

Rhein-Neckar, 10. April 2012. (red/pm) Am Wochenende retteten Mitglieder von DLRG, Feuerwehren, Bergwacht und THW Menschen aus Autos im Wasser, verunfallte Kanuten aus der Weschnitz, seilten verungl√ľckte Opfer ab – die vier Tage lange √úbung der Rettungsspezialisten simulierte sehr reale Unfallszenarien. Die rund 30 Einsatzkr√§fte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich √ľber Ostern zu einer bisland einzigartigen Gro√ü√ľbung von Str√∂mungs- und H√∂henrettern. Und die Erfahrungen waren vielf√§ltig.

Von Torsten Ahl

Schwindelerregende H√∂hen sind f√ľr sie nicht ungew√∂hnlich, f√ľr einen Teil von ihnen aber auch rei√üende B√§che oder von Hochwasser √ľberschwemmte Fl√§chen.

Aus Höhen von 12-16 Metern seilen sich die Höhenretter mit den zu rettenden Opfern ab.

Die ‚Äě96h ‚Äď Die Osterflut von Weinheim‚Äú brachte √ľber 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer in Deutschland bisher einzigartigen gemeinsamen √úbung von Str√∂mungs- und H√∂henrettern zusammen. √úber das gesamte Osterwochenende tauschten sich Einsatzkr√§fte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bergwacht, Feuerwehren, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk (THW) √ľber ihre Erfahrungen in diesen Spezialgebieten aus.

Organisiert wurde diese √úbung vom Wasserrettungsdienst Nordbaden der DLRG und deren Ortsgruppe Weinheim. Von ihrem Basislager am Weinheimer Waidsee aus, starteten die Teilnehmer zu √úbungsteilen in Ludwigshafen, Ilvesheim und Birkenau.

Rettungsspezialisten in der Strömung und der Höhe

H√∂henretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen z.B. von Kr√§nen oder T√ľrmen, aus tieferen Baustellensch√§chten oder von Ger√ľsten gerettet werden m√ľssen und herk√∂mmliche Rettungstechniken oder Ger√§te wie Drehleitern nicht ausreichend sind.

Matthias Starker, Einsatzleiter und Seiltechnikausbilder bei der DLRG-Ortsgruppe Weinheim erkl√§rt, warum seine Helfer f√ľr Eins√§tze in durch Regen stark √ľberfluteten B√§chen, Hochwassern oder f√ľr Rettungen aus Wildwasserschluchten geeignet sind:

Als Strömungsretter vereinen wir Techniken aus dem Bereich Höhenrettung mit denen des Rettungsschwimmens und aus dem Canyoning-Sport.

Die Str√∂mungsrettung ist dabei die j√ľngere Disziplin der beiden Spezialrettungsarten und erf√§hrt durch immer unberechenbarere Naturereignisse eine immer gr√∂√üere Verbreitung.

Das gemeinsame viert√§gige Training verfolgt laut Axel Manz, Ausbilder f√ľr Spezialtrettungsverfahren beim THW und gemeinsam mit Starker √úbungsleiter, weitaus gr√∂√üere Ziele als das Nebeneinander der Fachdienste.

Schnellst- und bestmöglichste Hilfe

„Wir wollen diese sehr eng verwandten Fachgebiete st√§rker miteinander verzahnen, weil wir erkannt haben, wie sehr wir voneinander lernen k√∂nnen“, betont Manz, dass Menschen in Notlagen von dem Engagement der zumeist ehrenamtlichen Retter profitieren k√∂nnen:

Jeder von uns erkennt in solch einer √úbung, wo seine eigenen Grenzen sind und was sein Teampartner leisten kann. Gemeinsam erreichen wir eine best- und schnellstm√∂gliche Hilfe f√ľr die Betroffenen.

Diese ‚ÄěAHA-Effekte‚Äú f√ľr alle Teilnehmer stellen sich bereits am Karfreitag auf dem Gel√§nde des THW in Ludwigshafen ein. Dessen Helfer hatten sich trotz des Feiertags gerne Zeit genommen, um die verschiedenen Seil- und Rettungstechniken kennenzulernen.

An dicken Seilen gesichert, geht es die 16 Meter einer Strickleiter unterhalb des THW-Krans in die H√∂he oder vom nahen √úbungsturm gemeinsam mit einem Verungl√ľckten rund 12 Meter hinunter. ‚ÄěSchon hier haben die Teilnehmer gesehen, dass unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel f√ľhren, aber im Ergebnis ebenso sicher sein k√∂nnen‚Äú, urteilt Manz am Ende √ľber den ersten und die folgenden √úbungstage.

Schnell raus aus dem kalten Wasser - doch das ist bei der reissenden Strömung gar nicht so einfach!

Den hohen Stellenwert der Sicherheit bei √úbungen und Eins√§tzen dieser Art, erleben vor allem die Osterspazierg√§nger an der Br√ľcke √ľber den Alten Neckar zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim. Diese ist f√ľr zwei Tage das Trainingsgebiet.

Katastrophenszenario bei schönstem Wetter

Trotz des strahlenden Sonnenscheins dick in Schutz- oder Neoprenanz√ľge, Klettergurte und zum Teil Schwimmwesten eingepackte Retter mit Helmen spannen zwischen den Br√ľckenpfeilern Seile oder fixieren diese am Gel√§nder, immer unter dem wachsamen Auge mindestens eines Kollegen und mit einem zweiten Karabiner gesichert. Mit der so genannten Schleifkorbtrage bef√∂rdern die Retter ihre Patienten in rund acht Metern H√∂he sicher auf die andere Uferseite.

Andere seilen sich aus etwa f√ľnfzehn Metern von der Br√ľckenfahrbahn gezielt zu den im Wasser treibenden Verunfallten ab und werden mit ihnen durch die kalte und starke Str√∂mung mitgerissen. Wurfs√§cke fliegen durch die Luft ‚Äď an den darin enthaltenen Leinen werden Retter und Patient zur√ľck an Land gezogen.

Auch vierbeinige Helfer werden f√ľr den Notfall trainiert.

In den Str√∂mungsrettungsaufgaben trainieren die Helfer das Schwimmen in diesem, von Steinen direkt unter der Wasseroberfl√§che unberechenbar gemachten, Gew√§sserabschnitt. Gespannt sind die Zuschauer auf und unter der Br√ľcke vor allem auf die Rettung aus einem Fahrzeug.

Unberechenbares Wasser

Die DLRGler und ihre Mit√ľbenden m√ľssen schwimmerisch ein mit zwei Personen besetztes Wrack erreichen, ein Sicherungsseil anschlagen und trotz des wilden Gezerres der Wassermassen die Betroffenen sicher an Land verbringen.

Gegen Abend zeigen die Retter, was sie bei der √úbung noch alles erlernt haben. Mit einem selbst gebauten Seilzug und viel Muskelkraft bergen sie ihr √úbungswrack unter den neugierigen Blicken der Passanten wieder zur√ľck an Land.

In der gro√üen Abschluss√ľbung kurz vor dem hessischen Birkenau, ‚Äěverunfallen‚Äú schlie√ülich am Montag zwei Kanuten an einem Wehr der Weschnitz.

Die Str√∂mungs- und H√∂henretter m√ľssen ihre die Patienten schnell erreichen, festhalten und vor weiterer Unterk√ľhlung sichern. Andere Helfer bauen derweil √ľber den circa sechs Meter hohen Hang hinunter ein Schr√§gseil auf, an dem die stets betreuten Verungl√ľckten auf den n√§chsten Weg und damit zum rettenden Einsatzwagen gebracht werden k√∂nnen.

Jetzt hei√üt es schnell sein, um den "Verunfallten" vor Unterk√ľhlung zu sch√ľtzen.

Auch hier kommen die Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen ‚Äď trotz des kalten Bergwassers aus dem Odenwald.

Die √úbenden loben denn auch das viert√§gige intensive Programm, das Manz und Starker gemeinsam mit Vertretern der DLRG-Gruppen Weinheim, Leimen, Neckargem√ľnd und Mannheim auf die Beine gestellt haben.

Viele kleine und große Überraschungen

‚ÄěBesonders die variantenreichen √úbungsstellen mit ihren immer wieder kleineren und gr√∂√üeren √úberraschungen boten f√ľr jeden Schwierigkeitsgrad etwas‚Äú, zollt Andreas Tegethoff, Beobachter der √úbung und Ausbilder f√ľr H√∂henretter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbeken, den Kollegen Respekt.

‚ÄěDas Alles w√§re nicht m√∂glich gewesen, ohne die Unterst√ľtzung des THW in Ludwigshafen und des Ilvesheimer B√ľrgermeisters Andreas Metz und der Ilvesheimer Minigolfanlage‚Äú, gibt Starker den Dank auch gleich an zwei der eingebundenen Stellen weiter. Diese hatten durch ihr Verst√§ndnis, eine √úbung an diesen hohen Feiertagen durchzuf√ľhren, erst den Weg f√ľr diese einzigartige Veranstaltung gebahnt.

‚ÄěNat√ľrlich ist es schwer, solche ehrenamtlichen Spezialisten f√ľr einen so langen Zeitraum und mit einer so weiten Anreise an einem Ort zusammen zu bekommen. Da bleiben nur Feiertage wie Ostern oder Pfingsten‚Äú, dankte der Seiltechnikausbilder auch den Passanten f√ľr ihr Verst√§ndnis, dass es hie und da auf dem Fu√üweg der Br√ľcke doch zu kleineren Behinderungen kam. Starker ist √ľberzeugt:

Aber ich gehe davon aus, dass die Leute wussten, dass wir ja f√ľr Ihre Sicherheit unsere Freizeit und unser Engagement eingebracht haben.

Breite Nachwuchsförderung

Die Bedeutung der √úbung im Zusammenhang mit dem derzeit in Mannheim laufenden Kampf um das Hallenbad Seckenheim, betonte Torsten Ahl, Pressesprecher der Veranstaltung und des Aktionsb√ľndnisses „Erhalt Mannheimer B√§der“.

Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, ist ohne eine breite Nachwuchsförderung nicht möglich. Ohne ausreichende Bäderkapazitäten werden wir nicht mehr wie bisher aus den vielen, vielen Schwimmanfängern und später Rettungsschwimmern genug Nachwuchs gewinnen können!

Derartige Spezialisten f√ľr den Wasserrettungsdienst k√∂nnten dann nicht mehr ausgebildet werden, fordert Ahl den Mannheimer Gemeinderat auf, seine derzeitige Position zum Wassersport zu korrigieren. Andernfalls sieht der DLRG-Mann nachhaltige Einbusen f√ľr die Sicherheit der Mannheimer Bev√∂lkerung.

Schlimmstenfalls m√ľsse der Verlust von Menschenleben beklagt werden, so Ahl.

Das Aktionsb√ľndnis aus mehr als sechzehn Vereinen und Institutionen setzt sich f√ľr den Erhalt des Hallenbades Seckenheim und eine dauerhafte fl√§chendeckende Versorgung von Mannheims Kindern und Jugendlichen, B√ľrgern und Vereine mit geeigneten Schwimmeinrichtungen ein.

Anm. d. Red.: Thorsten Ahl ist Pressesprecher der DLRG Mannheim.

Hinweis: Unsere Bildergalerie finden sie im Rheinneckarblog…

Hochwasser: Die Lage an der Weschnitz hat sich vorerst entspannt


Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 14. Januar 2011. (red) Am Abend hat sich die Situation entlang der Weschnitz in Weinheim leicht entspannt. Der Höchststand war nach 17:00 Uhr mit 2,22 Meter erreicht worden und liegt nun unterhalb von zwei Metern. Das Rekordhochwasser von 1970 hatte einen Pegelstand von 2,26 Metern. Gegen 23:00 Uhr sind rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bauhofs, des THW und der DLRG vor Ort und sichern den Weschnitzdamm auf einer Länge von rund einem Kilometer ab.

Von Hardy Prothmann, Fotos: local4u

„Der Damm ist sehr weich geworden“, sagt Einsatzleiter Patrick M√ľller von der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim, „hier und da ist klares Wasser ausgetreten. Diese Stellen sichern wir jetzt mit Kies, Folien und Sands√§cken ab.“

√úberdimensionale "Pflaster" f√ľr den Damm, der aufgeweicht ist. Foto: local4u

Klares Wasser ist ein gutes Zeichen. Wäre es schmutzig, wäre das ein Hinweis darauf, dass Material abgetragen wird. Das wäre kein gutes Zeichen.

Wir stehen auf einem Bauhofgel√§nde in der Weidsiedlung. Hinter Einsatzleiter M√ľller zieht sich der Damm. Feuerwehr und THW haben √ľberall Lichtquellen installiert und leuchten die Einsatzstelle aus. Die Dieselaggregate brummen vor sich hin.

Bagger und Lkw mit Sch√ľttgut rangieren und bringen das Material aus. Mit anderen Fahrzeugen werden die Sands√§cke an die Stellen gefahren, an denen der Damm butterweich geworden ist.

Wenn man drauf läuft, merkt man, wie vollgesogen das Erdreich ist. Es schmatzt beim Laufen und man sinkt leicht ein. Über die Straße rinnt das Wasser auf den daneben gelegenen Acker.

Str√∂mungsretter“ der DLRG Rhein-Neckar stehen bereit, falls oben auf dem Damm gearbeitet werden muss. Sie sichern dann die anderen Hilfskr√§fte ab.

Die Weschnitz selbst ist gegen 21:00 Uhr nur weniger als einen Mater von der Deichkrone entfernt. Die Fließgeschwindigkeit ist sehr schnell. Das Wasser rast gleichsam durch den Kanal. Es stehen ein paar Schulustige herum.

Zun√§chst gingen die Einsatzkr√§fte davon aus, dass sie gegen Mitternacht fertig mit den Sicherungsarbeiten sein k√∂nnten. „Wenn wir Pech haben, dauert das die ganze Nacht“, sagt Patrick M√ľller, Abteilungskommandant der Abteilung Stadt.

Bis 20.30 Uhr hatte die Feuerwehr mit weiteren Hilfskräften der DLRG, des städtischen Bauhofs und des THW im Stadtgebiet 17 Einsätze zu bewältigen, insgesamt waren dabei rund 50 Personen im Einsatz.

Die Weschnitz in der Stadt - tobendes Wasser. Foto: local4u

Gl√ľcklicherweise ist es nicht kalt und es regnet nur leicht. Trotzdem ist die Arbeit mit den Sands√§cken kr√§ftezehrend. Immer wieder wird der Damm von Einsatzkr√§ften abgelaufen, die mit Handlampen nachschauen, wo die Rinnsale aus dem Damm herauslaufen.

Auf dem Gelände des Bauhofs hat die Feuerwehr ihre Einsatzleitung im AB-Mehrzweck (Abrollbehälter Mehrzweck) eingerichtet. Hier wird koordiniert und die Einsatzkräfte werden versorgt.

Sobald die Lkw das Material abgeladen haben, wird es mit einem Bagger verteilt. Grobes Material, braun und schmutzig. Auf dem Feldweg stehen die Schlammpf√ľtzen.

Das-¬† Material wird gut 20 Zentimeter dick angedr√ľckt und wirkt wie schmutzige Pflaster auf den Wunden des Damms. Vor allem im unteren Bereich wird es ausgebracht, um den vollgesogenen Damm zu beschweren. Der muss gerade viel aushalten. Die Wassermassen dr√ľcken.

Zwischendurch m√ľssen die M√§nner warten, bis der n√§chste Laster anr√ľckt und seine Ladung abl√§dt. So wird das noch Stunden gehen. Die Fahrzeuge k√∂nnen nicht wenden, sie w√ľrden im ebenfalls komplett aufgeweichten Acker einsinken.

Immerhin ist soviel sicher: Das Weschnitzhochwasser ist zur√ľckgegangen, der Pegelstand liegt gegen 23:00 Uhr unter zwei Meter. „Damit entspannt sich die Lage deutlich“, sagt Einsatzleiter Patrick M√ľller und stiefelt davon. Er will sich-¬† einen aktuellen Lage√ľberblick verschaffen.

Fotostrecke: local4u

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