Mittwoch, 20. November 2019

Ludwigshafenerin muss zu Fuß nach hause

Unter Drogen mit dem Auto unterwegs

haltpolizei-150x150Weinheim, 01. September 2014 (red/pol) Eine offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende FahrzeugfĂŒhrerin stellten die Beamten des Polizeireviers Weinheim am Freitag gegen 23:15 Uhr im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Weinheim in der HĂ€ndelstraße fest. Die 20-jĂ€hrige Ludwigshafenerin zeigte hier VerhaltensauffĂ€lligkeiten, die auf den Konsum von Drogen schließen lassen. Ein durchgefĂŒhrter Drogenschnelltest zeigte dann auch ein positives Ergebnis. Die junge Frau musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun einer Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss entgegen. Ihren Weg musste sie an diesem Abend zu Fuß fortsetzen.

Unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt

haltpolizei-150x150Weinheim, 01. September 2014. (red/pol) Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Gewerbestraße in Weinheim stellten die Beamten bei einem 26-jĂ€hrigen Peugeot-Fahrer VerhaltensauffĂ€lligkeiten fest, die auf den Konsum von Drogen schließen ließen. Ein Drogenschnelltest verlief dann auch positiv. Der junge Mann musste auf dem Revier eine Blutprobe abgeben. Wenn auch die Blutuntersuchung zu einem positiven Ergebnis fĂŒhrt, muss der Mann mit einem Fahrverbot rechnen.

Mit Amphetaminen und Cannabis im Blut Anzeige erstattet

Unter Drogeneinfluss zum Polizeirevier

Weinheim, 02. Juli 2014. (red/pol) Obwohl er noch tagsĂŒber Cannabis geraucht und Amphetamine konsumiert hatte, erschien ein 31-jĂ€hriger Autofahrer am Montag um 19:00 Uhr auf dem Polizeirevier Weinheim um Anzeige wegen einer Verkehrsunfallflucht zu erstatten. [Weiterlesen…]

Der unfassbare Kosmos des Werner Pieper

„Die Welt provoziert mich. Ich reagiere nur“

Löhrbach/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 11. Juni 2014 (red/ld) 300 LSD-Tripps sind genug, sagte sich Werner Pieper vor rund 20 Jahren. Seitdem habe er keinen mehr genommen. Er habe aber auch keinen einzigen bereut. Mit Allen Ginsberg lief er den Philosophenweg in Heidelberg. JĂŒrgen von der Lippe half er bei der Verdauung und dabei wollte er eigentlich mal Hoteldirektor im Londoner Savoy werden. Doch dazu kam es nie. Das sind nur drei der Geschichten, die er zu erzĂ€hlen weiß. [Weiterlesen…]

Höchststrafe liegt bei sechseinhalb Jahren

Sechsköpfige Einbrecherbande verurteilt

Gelcih zweimal brach die Bande in das selbe Haus ein und stahlen Schmuck, Münzen und auch eine Waffe. Heute wurde der Prozess fortgesetzt,

Die Angeklagte steckten tief im Drogenmilieu und nutzen die geklaute Ware häufig, um sich von dem Verkaufserlös Betäubungsmittel zu beschaffen.

 

Mannheim/Weinheim/Hemsbach, 28. August 2013. (red/aw) Am vergangenen Freitag fiel das Urteil im Prozess gegen die Einbrecherbande, die für über zwanzig Einbrüche zwischen Hemsbach und Weinheim verantwortlich ist. Die 27 Anklagepunkte reichten von schwerem Bandendiebstahl und die Beihilfe dazu über Hehlerei bis hin zu bewaffnetem Raubüberfall. Jetzt wurden die sechs Männer im Alter zwischen 18 und 37 Jahren zu Haftstrafen verurteilt. Das höchste Strafmaß lag bei sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe. Das jüngste Mitglied der Bande erhielt zwei Jahre auf Bewährung. Die Motive für die zahlreichen Einbrüche der Männer lagen in ihrer Drogensucht. Insgesamt entstand bei den Raubzügen ein Schaden in Höhe von 200.000 Euro.  [Weiterlesen…]

Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bewĂ€hrt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere PolizeieinsĂ€tze wie Fußballspiele oder Abschlussfeiern von SchĂŒlern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die persönliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

200.000 Euro Schaden durch Einbrecherbande verursacht

FĂŒnfköpfige Einbrecherbande geschnappt

Weinheim/Mannheim/Heppenheim/Viernheim, 17. April 2013. (red/pol) Eine Ermittlungsgruppe der Weinheimer Polizei hat eine fünfköpfige Einbrecherbande überführt. Die fünf Männer zwischen 18 und 29 Jahren sollen für insgesamt 43 Straftaten verantwortlich sein. Außerdem wurden 13 weitere Tatverdächtige ermittelt. Der Schaden, den die Gruppe verursacht haben soll, wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. [Weiterlesen…]

Offener Brief des AktionsbĂŒndnis Pro Kripo Weinheim an Gerhard Kleinböck

Weinheim/Rhein-Neckar, 13. März 2012. Die Bürgerinitiative „Pro Kripo Weinheim“ macht Druck. In einem offen Brief an den SPD-Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck werden detailliert Bedenken aufgeführt. Auch der Grüne Hans-Ulrich Sckerl und das Innenministerium sind Adressaten des „Brandbriefs“. In Ladenburg gründet sich ebenfalls eine Initiative – die Bürger kämpfen für ihre Kriminalpolizei in ihrer Region. Sie wollen eine Vor-Ort-Lösung, keine Tischplanung. Das Bündnis sucht den Kontakt zu allen Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine „Kripo vor Ort“ einsetzen wollen.

Offener Brief der Bürgerinitiative „Pro Kripo Weinheim“:

„Sehr geehrter Herr Kleinböck,

wir wenden uns heute im Namen des Aktionsbündnisses „Pro Kripo Weinheim“ an Sie, mit der Bitte sich für den Erhalt der Kripo-Außenstelle in Weinheim (und für alle anderen im Rhein-Neckar-Raum) einzusetzen.

Wir haben Ihre gemeinsame Stellungnahme mit Herrn Sckerl und die Stellungnahmen vom Innenministerium genau gelesen und diskutiert.

Sie haben aber unsere Bedenken und Argumente nicht entkräftigen können.

Fakt ist, dass die bestehende Struktur absolut effizient und schlagkräftig war und ist! Auch der Pressesprecher der Polizeidirektion HD hat uns versichert, dass vor den Reformplänen nie eine Kritik an der Leistungsstärke oder Professionalität der Kripo-Außenstelle geäußert wurde.

Es gibt bestimmt Regionen in BW, wo eine Zusammenlegung der Außenstellen und Polizeidirektionen zu einem
schlagkräftigen Polizeipräsidium nötig ist. Aber in unserer Region mit zwei großen Städten, der räumlichen Nähe zu Frankfurt ( mit einem schon durch den Flughafen bedingtem Drogenumschlagplatz, der Einflugschneise zwischen Frankfurt und Mannheim und dadurch erhöhter Kriminalität), exisitiert schon seit Jahren eine schlagkräftige Struktur!

Sie könnte nur noch durch Personalaufstockung der einzelnen Dienststellen (auch in Weinheim sind sowohl Kripo als auch Schutzpolizei chronisch unterbesetzt) schlagkräftiger werden!

Es ist schon fast höhnisch, wenn der Pressesprecher des Innenministeriums, A. Schanz, die Größe der Außenstelle Weinheim ( <10 Beamte) als Argument heranzieht, um diese Außenstelle zu schließen.

Sukzessiv wurde in den letzten Jahren aus Spargründen und wegen fehlender Stellen in Heidelberg der Personalstand reduziert. Aber die Arbeit wurde nicht weniger eher noch mehr, das zeigt sich z.B. auch an den Überstunden (teilweise über 160) der Beamten und Angestellten.

Wir haben viele Eltern, die sich im Aktionsbündnis engagieren und die begründete Befürchtung haben, dass Weinheim zu einem zweitem Viernheim wird.

Denn gerade im Drogenbereich und derJugendkriminalität ist die Präsenz der Beamten und auch die Repression eine der besten Präventionsmaßnahmen überhaupt.

Sie kennen unsere Argumente bzgl. der Orts- und Personenkenntnisse ja wahrscheinlich schon aus der Presse. Aber wir möchten noch einmal betonen, wie bedeutsam dieses Argument ist! Diese Kenntnisse machen den Großteil der Ermittlungserfolge aus.

Wenn die Beamten in Mannheim sitzen, kann man sich genau vorstellen was in den nächsten Jahren passieren wird.

Bedingt durch Personalausfall (Urlaub, Rente, Krankheit) werden „unsere“ Beamten in immer größerem Maße andere Bereiche/Orte mitbetreuen müssen und verlieren ihren Bezug zu Weinheim.

Die zwanglosen Gepräche mit den Bürgern, Ämtern, Bürgermeistern, Jugendleitern der Vereine, mit den Rektoren der Weinheimer Schulen, den Streetworkern und last not least mit den Jugendlichen auf der Straße, werden nicht mehr in der Häufigkeit und erfolgreichen Weise stattfinden können.

„Unsere“ Beamten sind Weinheimer, d.h. sie kennen diese Bezugspersonen auch aus einem persönlichem Umfeld heraus und daher können solche Gespräche „zwanglos“ stattfinden. Und das wird verloren gehen. Mal davon abgesehen, dass Sie auch Ihre „Pappenheimer“ kennen und schon oft am Tatort merken, welche Handschrift dieses Verbrechen trägt.

Dies kann auch nicht durch eine noch so gut funktionierende Schutzpolizei, die durch die Reform sowieso kaum Stärkung erfährt, kompensiert werden.

Auch eine angeblich hochspezialisierter Kriminaldauerdienst, der in Mannheim und Heidelberg bereits seit Jahren
vorhanden ist, konnte und kann dies nicht leisten.

Die Kriminal-Außenstellen sind wichtig, sonst wären sie ja auch nicht gegründet worden. Man kann der CDU-Landesregierung bestimmt nicht vorwerfen, dass sie das Geld mit vollen Händen während ihrer Legislaturperiode in die Polizei/Kripo gesteckt hat.

Da gab es Gründe, die Handeln erforderten.

Und das war z.B. ein erhöhter Anstieg der Kriminalität in unserer Region. Wir leben hier in einem Ballungsgebiet und haben die entsprechenden Probleme auch bei uns in den Kleinstädten.

Unsere Beamten in Weinheim sind für die Sicherheit von 80.000 Einwohnern zuständig und betreuen ein Gebiet von Laudenbach bis Schriesheim. Wie soll solch ein Gebiet ohne Kripo-Außensstellen effizient betreut werden?

Mal abgesehen davon, das die Fahrzeit nach Mannheim im Berufsverkehr mind. 30 Min. beträgt.

Sollen Kinder, die Opfer eines sexuellen Missbrauchs geworden sind, erst nach Mannheim gefahren werden oder 30 Min. in der Wache sitzen und auf eine ausgebildete Kripobeamtin warten?

Sollen Rentner, die Opfer eines Betrugs geworden sind und als Zeugen befragt werden, zukünftig nach Mannheim oder Heidelberg fahren müssen?

Das kann doch auch nicht in Ihrem Sinne sein.

Daher appellieren wir an Sie, sich für den Erhalt der Kripo-Außenstellen in der Region einzusetzen.

Wir können uns nicht vorstellen, dass eine differenzierte Betrachtung der Gegebenheiten in Baden-Württemberg nicht auch zu unterschiedlichen Strukturierungen in den einzelnen Regionen führt.

Da wir Regionen wie die Schwäbische Alb, Bodensee oder die Rhein-Neckar-Region nicht über einen Kamm scheren können, sollte auch eine Polizeireform den unterschiedlichen Bedürfnissen im Detail gerecht werden.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Aktionsbündnisses
Claudia Funke, Gernot Sam und Doris Rauh“

Polizei: Kein Hinweis auf Rauschgift-Szene

HeroinhÀndler in Weinheim festgenommen

Weinheim, 30. Januar 2012 (red/pol) Am Donnerstag wurde ein 28-jĂ€hriger Weinheimer wegen Verdachts auf Heroinhandel festgenommen. Knapp dreißig Gramm Heroin wurden in der Wohnung des VerdĂ€chtigen beschlagnahmt.

Nach Auskunft der Pressestelle ist der Mann einer geregelten Arbeit nachgegangen und bislang nicht auffĂ€llig geworden. 30 Gramm Heroin und 30 Gramm Streckmittel ergeben 60 Gramm verkaufsfĂ€hige „Ware“ im Wert von rund 6.000 Euro, die der illegale Nebenverdienst hĂ€tte „bringen können“.

Auf Nachfrage erklĂ€rte ein Polizeisprecher, dass die Nachricht nicht berunruhigen muss: „Es gibt keine Heroinszene in Weinheim und Umgebung.“ TatsĂ€chlich gebe es vereinzelte Konsumenten, aber die aktuellen Drogen seien eher Kokain und Amphetamine: „Eben alles, was euphorisiert.“

Man gehe von einer Drittelregel aus: Ein Drittel der Junkies sterben, ein Drittel schafft den Absprung und ein Drittel muss mit der Sucht „zurechtkommen“ – das seien auch die Abnehmer.

Die Polizei ist den Konsumenten und anderen HĂ€ndlern ebenfalls auf der Spur.

Information der Polizei Heidelberg:

„Festgenommen wurde am vergangenen Donnerstag (26.Januar) ein 28-jĂ€hriger Weinheimer, der im dringenden Verdacht steht, seit mindestens einem Jahr mit Heroin zu handeln.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen den Beschuldigten Haftbefehl erwirkt; er sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft. Die Weinheimer Kriminalpolizei war dem VerdĂ€chtigen im FrĂŒhjahr 2011 nach einem Hinweis aus der Szene auf die Spur gekommen.

Es schlossen sich langwierige verdeckte Ermittlungen an, in denen der Beschuldigte zunÀchst identifiziert wurde. Im weiteren Verlauf erhÀrtete sich der Verdacht soweit, dass die Staatsanwaltschaft Mannheim im Januar einen Haftbefehl gegen den Mann erwirkte.

Er wurde am 26.Januar an seiner ArbeitsstĂ€tte in Weinheim vorlĂ€ufig festgenommen, bei der Durchsuchung seines Pkw fanden die Ermittler knapp dreißig Gramm des Rauschgifts sowie etwa die gleiche Menge Streckmittel.

In seiner Wohnung wurden noch einmal 20 Ampullen mit einem Heroin-Ersatzmittel beschlagnahmt. Die Ermittlungen gegen Lieferanten und Abnehmer des mutmaßlichen RauschgifthĂ€ndlers dauern an.“