Montag, 18. Juni 2018

Weinheimer Naturdiplomverleihung auf dem Hirschkopfturm

Diplomverleihung im dichten Nebel

Weinheim, 16. Oktober 2014. (red/pm) Zum zehnten Mal wurde in diesem Jahr das Naturdiplom angeboten und verliehen. Rund 30 Vereine und Institutionen boten den Sommer ĂŒber Exkursionen und Seminare fĂŒr Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an. Es ging um Natur- und Umweltschutz. Die Regel besagt: Wer mindestens sechs der Veranstaltungen besucht, bekommt Ende des Jahres ein „Weinheimer Naturdiplom“ verliehen. [Weiterlesen…]

Stadt bekÀmpft die Eichenprozessionsspinner

Spinner adé

Weinheim. Bald kommen sie wieder, spĂ€testens wenn es ein paar Tage (und NĂ€chte) lang warm wird: Die Eichenprozessionsspinner, jene Raupen, die ganze BĂ€ume kahl fressen und auch noch einen unangenehmen Juckreiz verursachen können. [Weiterlesen…]

Weinheim will Windenergieanlagen sinnvoll steuern

„Wind of change“ fĂŒr die Energiewende

Weinheim will in Zukunft auf Windenergie setzen, Foto: Wikipedia, E4l energymap (CC BY-SA 3.0)


Weinheim, 29. Oktober 2012. (red/pm) Die Windkraft kommt, das steht so fest wie die Eiche im Sturm. Nur wie und wo, das ĂŒberlĂ€sst das Landesplanungsgesetz nach einer Änderung durch die grĂŒn-rote Landesregierung in Stuttgart seit diesem Jahr den Kommunen. Diese können jetzt ihr FĂ€hnchen einfach in den Wind hĂ€ngen oder das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Weinheim hat sich fĂŒr diese aktive Variante entschieden; das Amt fĂŒr Stadtentwicklung hat dafĂŒr erst neulich vom Gemeinderat deutlichen RĂŒckenwind bekommen.

Information der Stadt Weinheim:

„Dazu muss man wissen: Windenergieanlagen sind bau- und immissionschutzrechtlich gesehen in Außenbereichen zunĂ€chst grundsĂ€tzlich zulĂ€ssig; also im Regelfall zu genehmigen. Außer die Kommune entscheidet sich fĂŒr den Weg der lokalen planungsrechtlichen Steuerung, in deren Zuge sie priorisierte Standorte im FlĂ€chennutzungsplan ausweist. Nur dann kann sie AntrĂ€ge außerhalb dieser so genannten Konzentrationszonen ablehnen. Konkret formuliert es Dietmar Schmittinger vom Weinheimer Stadtentwicklungsamt, so: „WĂŒrden wir auf das Aufstellen eines Teil-FlĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ verzichten, könnten bei einem konkreten Vorhaben weder die Verwaltung noch die BĂŒrger direkt Einfluss auf die Planung nehmen.“ Nun sind Windenergieanlagen, das zeigen Beispiele von andernorts, mitunter ein heikles Thema – bisweilen haben sie erhöhtes Konfliktpotential. Bei der Aufstellung des Teil-FlĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ will die Stadt daher die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger so gut mitnehmen, wie es nur geht. Ein entsprechendes Vorgehen hat ebenfalls bereits der Gemeinderat bewilligt.

Die Aufstellung des Teil-FlĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ mit Freibereichen sei durchaus komplex und umfangreich, erklĂ€rt Stadtplaner Schmittinger. Es geht unter anderem um AbstĂ€nde zur Wohnbebauung, zu Straßen und anderen Verkehrstrassen, um Umwelt- sowie um Tier- und Landschaftsschutzaspekte. Ein Gutachten hat fĂŒr Weinheim sechs so genannte Freibereiche ermittelt: Im Westen von , auf den Feldern nahe der unteren Weschnitz, am Hirschkopf, oberhalb von LĂŒtzelsachsen, östlich von Ritschweier und in Oberflockenbach. Das ist die Diskussionsgrundlage, betont Schmittinger. „Ob, wann und wo wirklich gebaut wird, ist noch nicht absehbar“, sagt er.

Im Rahmen einer BĂŒrger-Infoveranstaltung am Donnerstag, 8. November, 18 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus will die Stadtverwaltung – unterstĂŒtzt vom renommierten PlanungsbĂŒro Fischer aus Linden bei Gießen – die interessierten Weinheimerinnen und Weinheimer ĂŒber den aktuellen Stand des Verfahrens und die geplante weitere BĂŒrgereinbindung informieren, dabei werden auch das Gutachten und die möglichen Freibereiche vorgestellt. Direkt am nĂ€chsten Tag, dem 9. November, geht das Verfahren dann offiziell in die formelle frĂŒhzeitige Beteiligung. Bis zum 9. Februar 2013 kann jedermann dann Stellungnahmen abgeben, die zum Bestandteil des Verfahrens werden. Im Winter sind weitere BĂŒrgerbeteiligungen mit Ortsbegehungen und Diskussionsveranstaltungen geplant.“