Mittwoch, 24. April 2019

Austausch erfolgt im Winterhalbjahr

Exotenwald erhält neue Bänke

Weinheim/Rhein-Neckar, 05. Dezember 2014. (red/pm) Die Bänke im Weinheimer Exotenwald sind mittlerweile in die Jahre gekommen und werden in den Wintermonaten komplett ausgetauscht. [Weiterlesen…]

Weinheimer Menschen im Porträt: Stadtführer Franz Piva erzählt Anekdoten und Historisches

Mehr Gerberei als Weinseligkeit

Weinheim, 10. Juni 2014. (red/ld) Dass Weinheim mal 200 Hektar Weinberge hatte, kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Denn eigentlich lebten die Menschen hier frĂĽher von der Gerberei, sagt StadtfĂĽhrer Franz Piva. Auch mit Wein hat der Name „Weinheim“ nichts zu tun. [Weiterlesen…]

Neu: Die „Kombi“-Führung

„Weinheims ganze Schönheit“

Weinheim, 02. Juni 2014. (red/pm) Das Stadt- und Tourismusmarketing bietet am Pfingstsonntag die „Kombi-Führung“ an, die die Attraktionen der Stadt zeigt.
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Wanderung zum geheimnisvollen Judenbuckel

Zu FuĂź durch Zeit- und Stadtgeschichte

Weinheim, 22. Mai 2014. (red/pm) Am Samstag, den 31. Mai, bietet der Stadt – und Tourismusmarketing Weinheim e.V. eine FĂĽhrung mit Franz Piva ĂĽber die Geschichte Weinheims an. [Weiterlesen…]

Putzaktion im Weinheimer Schlosspark

Säckeweise Verbundenheit zur Stadt

Foto: Stadt Weinheim

Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm). Sie strömten aus wie die Heinzelmännchen, mit Handschuhen, Greifzangen und blauen MĂĽllbeuteln. Nach rund zwei Stunden waren am Montag der Weinheimer Schlosspark, der angrenzende Exotenwald und die Wege rund um den Waidsee blitzblank sauber – kein Papiertaschentuch, keine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, kein Bonbonpapier war mehr zu sehen. [Weiterlesen…]

Weinheimer Walking-Halbmarathon am 27. April

Walken zwischen Exoten

Weinheim, 25. April 2013. (red/pm) Der Weinheimer Exotenwald ist zum Sporttreiben ideal. Die Wege sind komfortabel und abwechslungsreich, die landschaftlichen EindrĂĽcke sind ein Erlebnis. Die Strecken bieten herrliche Ausblicke auf das Rheintal und auf den vorderen Odenwald. [Weiterlesen…]

„Land-Art” mit Exkursion durch den Exotenwald am 28.Oktober

Die Kunst der Natur

Die Natur-Kunst ist vergänglich. Deswegen werden die Werke auf Fotos festgehalten

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) In Weinheim gibt es jetzt ein Naturerlebnis der besonderen Art. Die Natur kreativ zu entdecken und die Schätze des Waldes zu einem Kunstwerk zu gestalten, dazu lädt die Exkursion „Land-Art – Kreativität & Spaß“ ein.

Information der Stadt Weinheim:

„Das Seminar ist verbunden mit einer mehrstĂĽndigen Wanderung durch den Exotenwald auf der Spur nach natĂĽrlichen Stoffen, die sich zu einem Kunstwerk komponieren lassen.
Geleitet wird diese Geopark-FĂĽhrung von Georpark-Rangerin Ulrike HäuĂźler, sie ist erfahrene Reiseleiterin und Kommunikationstrainerin. Pflanzen, Steine und Ă„ste sollen die Basis fĂĽr eigene kĂĽnstlerische Werke der Teilnehmer sein. Die Kreativität ist in der Natur, sagt Ulrike HäuĂźler.  Dort entstehen Mandalas, Figuren oder Elfenpfade.  Da „Natur-Art“ vergänglich ist, werden die Kunstwerke als Fotografie festgehalten und später in einer kleinen Ausstellung dokumentiert. Der Kurs findet am Sonntag, 28. Oktober, von 10 Uhr bis 15 Uhr statt. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Weinheimer Exotenwald, BodelschwinghstraĂźe, Weinheim. Anmeldung und Kontakt: Ulrike_Haeussler@yahoo.de oder Tel 06201-340832. Die KursgebĂĽhr beträgt 35 Euro pro Person.“

Farbenspiel des Zuckerahorns zur Zeit besonders sehenswert

Indian Summer im Exotenwald

(Foto Landratsamt): Farbspiele des Zuckerahorns von dunkelrot bis grĂĽn

Weinheim, 20. Oktober 2012. (red/pm) Der Exotenwald in Weinheim ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Das Kreisforstamt Rhein-Neckar-Kreis hat die Informationstafel des Zuckerahorns pĂĽnktlich zum ausklingenden Indian Summer erneuert.

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis:

„PĂĽnktlich zum ausklingenden Indian Summer im Exotenwald hat das Kreisforstamt Rhein-Neckar-Kreis die Informationstafel beim Zuckerahorn erneuert und wieder aufgestellt. Diese Ahornart ist die Charakterart des Indian Summers an der NordostkĂĽste von Amerika. Mit seinen leuchtroten Blättern prägt er dort die Herbstfärbung der Laubbäume.

Um dieses Farbenspiel zu erfahren, muss man jedoch nicht die weite Reise bis nach Amerika antreten, sondern kann dieses im Exotenwald Weinheim, quasi vor der Haustür genießen, wie Dr. Dieter Münch vom Kreisforstamt erläutert.

Neben dem Zuckerahorn trägt vor allen Dingen die Scharlacheiche und die Roteiche sowie der Tulpenbaum zum Farbenspiel des Indian Summers bei. Ein Spaziergang im Exotenwald ist daher mit Blick auf die angekündigten goldenen Herbsttage besonders lohnenswert, wie Revierleiter Stähle hervorhebt.

Neben dem Informationsschild beim Zuckerahorn wurden weitere Informationstafeln erneuert. Im Besonderen die Übersichtstafeln an den jeweiligen Eingängen zum Exotenwald, mit Hinweisen zu drei Rundwegen. Spaziert man auf dem Rundweg Nr. 2, zeigt sich der Indian Summer von seiner schönsten Seite.

Hinweis zum Zuckerahorn (Acer saccharum):
Der Zuckerahorn ist im ganzen Osten Nordamerikas beheimatet. Das Blatt ist typisch fünffingrig und läuft an den Enden spitz zu. Der Baum kann bis zu 35 m hoch werden und bildet oft einen breitkronigen Habitus aus. Das Holz wird für Möbel und zu Parkettböden verarbeitet. In Farbe und Eigenschaften entspricht es dem Holz des mitteleuropäischen Bergahorns.

Hinweis zum Exotenwald:
Der Exotenwald ist ein rund 60 Hektar groĂźes Waldgebiet im Besitz des Landes Baden-WĂĽrttemberg. Er befindet sich vor den Toren der Stadt Weinheim und grenzt unmittelbar an den Schlosspark in Weinheim an. Zur Anfahrt in den Exotenwald folgt man in Weinheim den touristischen Schildern „Schloss“ und später den Hinweisschildern „Exotenwald“. „

Lions Club fördert Projekt von Schülern der Hans-Freudenberg-Schule

GemĂĽtlich sitzen an der Kneippanlage

SchĂĽler der Hans-Freudenberg-Schule bauen Sitzgruppe an der Kneippanlage. Foto: Stadt weinheim.

Weinheim, 22. Mai 2012. (red/pm) Weinheimer Lions Club fördert wieder ein Projekt von Schülern der Hans-Freudenberg-Schule.

Information der Stadt Weinheim:

„Alex Fuchs langte kräftig zu, schaufelte Erdlöcher und hob einen Graben aus, Timucin Kirkar maĂź sorgfältig mit der Wasserwaage ab, Tobias Riedel, Ladina Schulz und Tolgahan Selvi wuchteten die massiven Holzteile an und lieĂźen sie sorgfältig in die Erde. Wie schon zuvor in der Schreinerwerkstatt der Hans-Freudenberg-Schule, war es ein echtes Gemeinschaftsprojekt der jungen Leute.

Davon haben jetzt alle etwas.

Denn eine stabile und auch optisch ansprechende Sitzgruppe für Verschnauf- und Picknickpausen steht ab sofort den Spaziergängern im Weinheimer Exotenwald an der Kneippanlage im Weihertal zur Verfügung. Schüler einer VAB-Klasse an der Hans-Freudenberg-Schule haben sie gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Peter Bohrmann gebaut und nun mit Hilfe der Grünflächenarbeiter des Weinheimer Baubetriebshofs fest eingebaut.

Es war eine schweißtreibende Arbeit, aber sie hat auch sichtlich Spaß gemacht, wie Dr. Detlev Schirmer, der Vizepräsident des Weinheimer Lions Clubs, zufrieden bemerkte.

Unter dem Motto: „Junge Menschen für das Leben stärken“, fördert der Lions Club solche Schülerprojekte und in Weinheim seit Jahren regelmäßig Arbeiten der Hans-Freudenberg-Schule – vor allem solche, die der Allgemeinheit zugute kommen.

„Wir möchten den Schülern Mut machen, sich zu engagieren und etwas Gutes und Nützliches zu tun“, beschreibt Dr. Schirmer. Gleichzeitig könnten den Schülern damit Startchancen ins Berufsleben ermöglicht werden, bestätigte auch Fachlehrer Bohrmann. Teamfähigkeit und Motivation seien durch solche Projekte deutlich zu steigern.

Sichtlich stolz nahmen die SchĂĽler nach getaner Arbeit nicht nur eine persönlich ausgestellte Urkunde sondern auch noch eine Geschenkbox des Lions Clubs mit Kinokarten entgegen. Fachlehrer Bohrmann und Thomas Keil vom kommunalen Baubetriebshof bedankten sich im Namen der Schule und der Stadt fĂĽr groĂźzĂĽgige Förderung des Projektes.“

Ein Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims

Geopark-Exkursion: Schloss – Schlosspark – Exotenwald – Judenbuckel

Der Weinheimer Schlosspark. Foto: Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 20. Mai 2012. (red/pm) Exkusion vom Schlosspark durch den Exotenwald zum Judenbuckel am 2. Juni 2012. Voranmeldung erforderlich.

Information des Stadt– und Tourismusmarketings Weinheim:

„Warum hängt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller Honoré de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „Räuberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-FĂĽhrer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt.

Franz Piva startet die Exkursion im Schlosspark, welcher im Laufe der Jahrhunderte vom Lust- ĂĽber Barock- zum Englischen Garten wurde, und heute bekanntlich ein Geopunkt im Geo-Naturpark ist.

Er kennt die alten Bäume dort wie seine Westentasche und kann Amüsantes und Mythisches über sie erzählen. Wer weiß schon, was der Amberbaum und ein Pottwal gemeinsam haben?

Vorbei am Mausoleum der Grafen von Berckheim, einem Stück Stadtgeschichte, führt ein dendrologisch interessanter Weg durch den Exotenwald zur ehemaligen geheimnisvollen jüdischen Begräbnisstätte, dem Judenbuckel.

Der Judenbuckel war einst Lagenname für bekannten Weinheimer Wein. Von dort reicht der Blick weit in die Ebene hinab – Franz Piva wird die Zeit nutzen, um die Entstehung des Rheingrabens, der Bergstraße und den Verlauf des ehemaligen Bergstraßen-Neckars zu erklären.

Selbst Weinheim–Kenner dürften bei dieser Exkursion Neuigkeiten erfahren.

Info: Die öffentliche Führung findet am Samstag, den 2. Juni, um 14:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Brunnen im kleinen Schlosshof. Die Führung dauert ca. 3 Stunden und kostet für Erwachsene 6 Euro pro Person, für Kinder bis 12 Jahre 3 Euro. Voranmeldung erforderlich beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de. Diese Führung kann auch für Gruppen gebucht werden.

"Land-Art" am 25. März 2012

Die Kunst der Natur

Die Natur kreativ entdecken und die Schätze des Waldes zu einem Kunstwerk gestalten. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 20. März 2012. (red/pm) Neues Angebot in Weinheim: „Land-Art” mit Exkursion durch den Exotenwald am 25. März 2012.

Information der Stadt Weinheim

„In Weinheim gibt es jetzt eine Veranstaltung der besonderen Art. Die Natur kreativ zu entdecken und die Schätze des Waldes zu einem Kunstwerk zu gestalten, dazu lädt die Exkursion „Land-Art – Kreativität & Spaß“ ein. Das Seminar ist verbunden mit einer mehrstĂĽndigen Wanderung durch den Exotenwald auf der Spur nach natĂĽrlichen Stoffen, die sich zu einem Kunstwerk komponieren lassen.

Geleitet wird diese Führung von Ulrike Häußler, sie ist erfahrene Kommunikationstrainerin. Pflanzen, Steine und Äste sollen die Basis für eigene künstlerische Werke der Teilnehmer sein.

Die Kreativität ist in der Natur und in jedem Menschen, sagt Ulrike Häußler.  So entstehen Mandalas, Figuren oder Elfenpfade.  Da „Natur-Art“ vergänglich ist, werden die Kunstwerke als Fotografie festgehalten und später in einer kleinen Ausstellung dokumentiert.

Info: Der Kurs findet am Sonntag, 25 März, von 10 Uhr bis etwa 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Weinheimer Exotenwald, Bodelschwinghstraße, Weinheim. Anmeldung und Kontakt: Ulrike_Haeussler@yahoo.de oder Tel 06201-340832. Die Kursgebühr beträgt 35 Euro pro Person.

Baumfällarbeiten

Waldwege im Exotenwald teilweise gesperrt

Wege im Weinheimer Exotenwald. Quelle: Wikipedia.

Weinheim/Rhein-Neckar, 02. Februar 2012. (red/pm) Wie das Forstamt mitteilt sind Waldwege im Exotenwald vom 6. bis 25. Februar 2012 teilweise gesperrt.

Information des Rhein-Neckar-Kreis:

„Wie das Forstamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, werden in der Zeit vom 6. bis 25. Februar 2012 im gesamten Bereich des Exotenwalds Bäume gefällt. Diese MaĂźnahme ist dringend erforderlich, um die Sicherheit fĂĽr alle, die den Exotenwald besuchen, zu erhalten.

Teilweise müssen nur Einzelbäume entfernt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhalten. Manche Bestände werden komplett durchforstet, damit die Bäume eine größere Krone entwickeln und damit mehr Zuwachs und Stabilität erhalten. Gleichzeitig werden dringende Sicherungsmaßnahmen am Damm unterhalb der Kneippanlage durchgeführt, so dass es auch in diesem Bereich Beeinträchtigungen wegen Bauarbeiten geben wird.

Um die Bevölkerung nicht zu gefährden, mĂĽssen einzelne Wege in dieser Zeit komplett gesperrt werden. Die Sperrungen werden auch nachts aufrechterhalten. Das Kreisforstamt bittet alle Betroffenen um Verständnis.“

Interessante StadtfĂĽhrungen

Von Goethe bis zu Ingrid Noll

Auch Honoré de Balzac war in Weinheim, davon zeugt ein Sandsteintisch im Schlosspark. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 25. Januar 2012. (red/pm) Weinheim bietet auch 2012 eine Reihe neuer interessanter StadtfĂĽhrungen. Eine Erfolgsgeschichte.

Information der Stadt Weinheim:

„Hier ist es köstlich zu weilen“, schwärmte kein Geringerer als Johann Wolfgang Goethe, als er in den 40er Jahren des 18. Jahrhunderts auf der Heimreise nach Frankfurt in Weinheim vorbeikam. Der DichterfĂĽrst blieb nicht allein in den folgenden Jahren und Jahrhunderten. In Weinheim spielte sich Literaturgeschichte ab – bis heute, denn Ingrid Noll, einer der bekanntesten deutschen Krimi-Autorinnen, lebt ja in Weinheim. Sie tut dies im Ăśbrigen sehr gerne und lässt sich im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof zu neuen Geschichten inspirieren. Sie kennt dort sogar seltene Pflanzen, aus denen ein tödliches Gift gewonnen werden kann …

Es war jedenfalls naheliegend, dass zu den neuen Themen-Stadtführungen, die das Büro für Stadt- und Tourismusmarketing jetzt entwickelt hat, erstmals auch eine durch die „Literaturgeschichte Weinheims und der Kurpfalz“ gehört. Ende März wird die erste ihrer Art öffentlich angeboten, am 24. März. Dann wieder am 23. Juni.

Aber jederzeit – wie alle Weinheimer Stadtführungen – kann auch die „Literaturgeschichte“ mit dem erfahrenen Weinheimer Stadtführer und Literaturliebhaber Dietmar Spicker von Gruppen gebucht werden. Übrigens auch auf Englisch und Französisch, denn Spicker ist von Hause aus gelernter Dolmetscher.

Er wandelt mit den Teilnehmern auf den Spuren der Schriftlichkeit, beginnend beim ersten dicken Buch der frühmittelalterlichen Geschichte der Region: Dem Lorscher Codex, in dem auch wesentliche Daten Weinheims festgehalten sind, etwa die Ortsgründung oder der Bau der Burgruine Windeck. Dann gab es im 16. Jahrhundert einen Herrn namens „Preatorius von Laudenbach“, der weiland viel beachtete Schriften gegen Folter und Hexenwahn verfasste.

Für Weinheim bekannter sind Schriftsteller des 19. und 20 Jahrhunderts, zum einen Märchensammler Albert Ludwig Grimm: er wohnte dort, wo sich heute am Marktplatz das Bistro „Montmartre“ befindet. Und Adam Karrillon wurde als Heimatdichter über die Grenzen hinaus bekannt. Aber auch Mark Twain kannte Weinheim, im März 1878 lernte er die Stadt bei seiner Europareise kennen, die später zum Roman „A Tramp abroad“ führte.

Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Sandsteintisch im Schlosspark darf natürlich in der Literatur-Stadtführung nicht fehlen. Der französische Romantiker Honoré de Balzac hat hier seinen autobiografischen Roman Louis Lambert vollendet, als er im Weinheimer Schloss bei Lady Jane zu Besuch war.

StadtfĂĽhrungen in Weinheim – eine Erfolgsgeschichte

Weinheim und seine Stadtführungen, das ist ohnehin ein Kapitel für sich, gleichsam eine Erfolgsgeschichte. Auch im letzten Jahr, so berichtete jetzt Stadt- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann, nahm die Zahl der Führungen weiter zu: 508 mal tourten Gruppen unter Anleitung durch die Stadt. Die Zahl der Teilnehmer nähert sich der 10 000. Damit ist Weinheim unter den Städten von vergleichbarer Größe nach wie vor im wahrsten Sinne des Wortes führend.

Der beliebte Klassiker ist immer noch die AltstadtfĂĽhrung, die im Sommer jeden Freitag ab Marktplatz angeboten wird. Sie fand im Jahr 2011 diesmal 263 Mal statt. Auf Platz zwei landete die FackelfĂĽhrung (62) vor der Exotenwald (FĂĽhrung).

Im 2012er-Programm gibt es neben der Literatur-Führung weitere originelle Neuheiten: Eine heißt „Mit der geschwätzigen Magd durch die Altstadt“; dabei werden die Besucher von einer wahrhaftigen Magd geleitet. Passend zur „Hochzeits-Hochburg“: Die Führung „Junges Paar – Alte Hochzeitsbräuche“, auch die Fachwerkidylle ist Thema eines Rundgangs.

Mehr als 20 ThemenfĂĽhrungen sieht das Programm vor, das jetzt in gedruckter Form und auf www.weinheim-marketing.de vorliegt. Die beiden Burgen können dabei ebenso ein Ziel sein wie Exotenwald und Hermannshof, wie Heilpflanzengarten oder Sechs-MĂĽhlen-Tal. Es gibt wieder FĂĽhrungen fĂĽr Kinder, aber auch fĂĽr Seh- und Gehbehinderte. Die „Segways“ der „Stadtsafari“ sind wieder im Rennen, Museum und Geopark bieten eigene Themen an.“

Mehr Infos und Buchungen beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim, HauptstraĂźe 47, Telefon 06201-874450, mail info@weinheim-marketing.de, www.weinheim-marketing.de.

Die Kunst der Natur


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 26. Oktober 2011. (red/pm) Neues Geopark-Angebot in Weinheim “Land-Art-€ mit Exkursion durch den Exotenwald am 30. Oktober 2011.

Information der Stadt Weinheim:

„Land-Art - Kreativität & Spaß“ am 30. Oktober 2011.

„In Weinheim gibt es jetzt eine Geopark-Veranstaltung der besonderen Art. Die Natur kreativ zu entdecken und die Schätze des Waldes zu einem Kunstwerk zu gestalten, dazu lädt die Exkursion „Land-Art – Kreativität & Spaß“ ein.- Das Seminar ist verbunden mit einer mehrstĂĽndigen Wanderung durch den Exotenwald auf der Spur nach natĂĽrlichen Stoffen, die sich zu einem Kunstwerk komponieren lassen.

Geleitet wird diese Geopark-Führung von Geopark-Rangerin Ulrike Häußler, sie ist erfahrene Reiseleiterin und Kommunikationstrainerin.

Pflanzen, Steine und Ă„ste sollen die Basis fĂĽr eigene kĂĽnstlerische Werke der Teilnehmer sein.

Die Kreativität ist in der Natur, sagt Ulrike Häußler.- Dort entstehen Mandalas, Figuren oder Elfenpfade.- Da „Natur-Art“ vergänglich ist, werden die Kunstwerke als Fotografie festgehalten und später in einer kleinen Ausstellung dokumentiert.“

Info: Der Kurs findet am Sonntag, 30. Oktober, von 10 Uhr bis 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Weinheimer Exotenwald, Bodelschwinghstraße, Weinheim. Anmeldung und Kontakt: Ulrike_Haeussler@yahoo.de oder Tel 06201-340832. Die Kursgebühr beträgt 35 Euro pro Person.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

„Kneippengang“ mit Erika Schneider im Exotenwald

Gesunder "Kneippengang" in der Kneipp-Anlage im Exotenwald. Foto: Stadt Weinheim

Guten Tag!

Weinheim, 1. Juni 2011. (red/pm) In Weinheim gibt es seit 40 Jahren eine Kneipp-Anlage im Exotenwald im Tal der Romantischen Wege.-  Seit diesem Jahr gibt die ausgebildete Kneipp-Gesundheitstrainerin Erika Schneider Besuchern vor Ort Tipps zur effektiven Nutzung der Anlage.

Information der Stadt Weinheim:

Vor 190 Jahren ist Sebastian Kneipp geboren, seit 75 Jahren besteht in Weinheim ein Kneipp-Verein und seit 40 Jahren gibt es die Kneipp-Anlage im Exotenwald. Und seit diesem Jahr engagiert sich die ausgebildete Kneipp-Gesundheitstrainerin Erika Schneider mit Vorträgen und Führungen dafür, dass die schön gelegene Anlage im Tal des Romantischen Wege gut besucht ist.

Jeden ersten Samstag im Monat, so wie jetzt am 4. Juni um 14 Uhr, ist Treffpunkt am Schlosspark-Weiher, von dort bietet Erika Schneider einen gemeinsamen etwa 15-minütigen Spaziergang zur Kneipp-Anlage an. Vort Ort kann sie dann gleich die richtigen Tipps geben, wie man das Bad der Gliedmaßen im kühlen Wasser möglichst gesundheitsfördernd einsetzt.

Mehr noch. Dieser „Kneippengang“ ist kostenfrei versteht sich.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

 

Ein Mammut als Wegweiser – Kurt Oehlenschläger stiftete einen markanten Baum

Guten Tag!

Weinheim, 09. April 2011. (red/pm) Der Mann kann das Gras wachsen hören. Fast 50 Jahren lang arbeitete Kurt Oehlenschläger aus Weinheim als Gärtner. Gleich nach dem Krieg war er der erste Lehrling der Grafenfamilie von Wieser in Leutershausen, dann wechselte er in den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof – und blieb dort 45 Jahre lang bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1996. Er war und ist ein Gärtner aus Leidenschaft – und ein Freund seiner Heimatstadt Weinheim, ihrer Parks, Gärten und Wälder.

Kurt Oehlenschläger stiftete der Stadt einen markanten Baum am Stadteingang

Kurt Oehlenschläger stiftet Mammutbaum.

Anlässlich seines 80. Geburtstages hatte der Mann nun eine echt riesige Idee: Er stiftete dem städtischen Grünflächenamt einen Mammutbaum. Der steht seit Mitte der Woche an einem markanten Ort, nämlich an der Kreuzung B 3/ Prankelstraße, quasi dem südlichen Tor in die Innenstadt.

Geschenk und Standort sind vom Jubilar nicht zufällig gewählt. „Ich bin ein Freund des Exotenwaldes, und dieser Mammutbaum soll den Weinheim-Besuchern den Weg dorthin weisen“, erklärte er. Im Exotenwald stehen bis zu 60 Meter hohe und rund 140 Jahre alte Mammutbäume. Irgendwann wird der „Prankel-Mammut“ genauso groß und sicherlich zu einem Weinheimer Wahrzeichen.

Der neue Mammutbaum ist zwar noch ein Baby, aber dennoch bereits 500 Kilo schwer und drei Meter hoch, so dass die Gärtner des Baubetriebshofs mit schwerem Gerät anrückten, um ihn in die Pflanzgrube zu setzen. Stadt-Mitarbeiter Mirko Schöbel hob den Baum mit dem Kran an den richtigen Platz, Georg Alles, städtischer Baumpfleger, sorgte für die fachgerechte Pflanzung. Kurt Oehlenschläger selbst ließ es sich nicht nehmen, tatkräftig und fachmännisch selbst Hand anzulegen. Dann wurde der Baumnachwuchs mit einem Kirschwasser „getauft“, damit nichts schiefgeht.

Einen schönen Tag wünscht
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