Samstag, 17. August 2019

Weinheimer BrandschĂŒtzer mit neuem Wagen

Neues Rettungstunnelfahrzeug im Dienst

Weinheim, 06. MĂ€rz 2014. (red/fw) Die Feuerwehr Weinheim hat ein Kleineinsatzfahrzeug auch Rettungstunnelfahrzeug in den Einsatzdienst gestellt. Dieses Fahrzeug ist das erste Rettungstunnelfahrzeug in der Geschichte der Weinheimer Feuerwehr zum Schutz der BĂŒrgerschaft. [Weiterlesen…]

Neuer Einsatzwagen fĂŒr die Feuerwehr

Ein Fahrzeug fĂŒr alle KleineinsĂ€tze

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Der neue GerĂ€tewagen „Florian Weinheim 1/59“ kommt beispielsweise nach Unwettern zum Einsatz. Foto: Richard Meier

Weinheim, 16. Oktober 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Weinheim hat ein neues Einsatzfahrzeug in den Dienst gestellt. Der GerĂ€tewagen Unwetter ist das jĂŒngste Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim. Stationiert ist es im Feuerwehrzentrum und hört auf den Funkrufname Florian Weinheim 1/59. [Weiterlesen…]

Rettungshubschrauber im Einsatz

Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Weinheim, 06. MÀrz 2013. (red/pol) Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag wurde ein 20-jÀhriger Fahrradfahrer schwer verletzt.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Gegen 13 Uhr war der Biker auf der HĂ€ndelstraße in Richtung Mannheimer Straße unterwegs, als er sich an einem Einkaufsmarkt zwischen einer wartenden Autofahrerin und dem Bordstein hindurchschlĂ€ngeln wollte. Dabei streifte er offenbar mit dem Lenker das Fahrzeug und stĂŒrzte zu Boden.

Nach seiner notĂ€rztlicher Versorgung an der Unfallstelle wurde der 20-JĂ€hrige, der keinen Fahrradhelm getragen hatte, mit Verdacht auf schwere innere Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen ist eher gering. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Heidelberg, Tel.: 06221/99-1870 oder mit dem Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 in Verbindung zu setzen.“

FeuerwehrsanitÀter bekommen Einsatzfahrzeug

Foto: Ralf Mittelbach

Foto: Ralf Mittelbach

Weinheim, 20. Mai 2012. (red/pm) Die Feuerwehr Weinheim hat ein „Helfer vor Ort“ Fahrzeug erhalten. Die Erstversorgung von Verletzten wird dadurch noch schneller möglich.

Information der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim:

„Die Feuerwehr Weinheim bildet seit 2001 FeuerwehrsanitĂ€ter aus. Die Ausbildung zum FeuerwehrsanitĂ€ter wird in einem 80-stĂŒndigen SanitĂ€tskurs, sowie einer zusĂ€tzlichen AED Ausbildung und GerĂ€tekunde durchgefĂŒhrt. WeiterfĂŒhrende Ausbildungen zum RettungssanitĂ€ter oder Ă€hnlichem erfolgte meist auf eigene Initiative der FeuerwehrsanitĂ€ter. Jeden Monat treffen sich die FeuerwehrsanitĂ€ter aller Abteilungen und erweitern ihr medizinisches Fachwissen durch Fortbildungen und FachvortrĂ€gen von Lehrrettungsassistenten und Ärzten.

Seit 2006 gibt es auch ein gemeinsames Helfer vor Ort Projekt, des Deutschen Roten Kreuz Weinheim in Kooperation mit der Feuerwehr Weinheim. Im englischen nennt man das First Responder. Diese Einheiten rĂŒcken aus, um eventuelle Verzögerungen in der Hilfsfrist, die in Baden WĂŒrttemberg fĂŒr den Rettungsdienst 15 Minuten betrĂ€gt, mit sinnvoller erweiterten Erste Hilfe zu ĂŒberbrĂŒcken. Das System ist vornehmlich zum Schutz der eigenen EinsatzkrĂ€fte gedacht. DarĂŒber hinaus können die Helfer vor Ort Einheiten, die es bei den Abteilungen Weinheim – Stadt, Sulzbach und Oberflockenbach gibt den Rettungsdienst bei grĂ¶ĂŸeren Schadenslagen unterstĂŒtzen oder bis zu dessen Eintreffen erste Maßnahmen durchfĂŒhren. In Oberflockenbach rĂŒckten die FeuerwehrsanitĂ€ter bisher immer mit dem Mannschaftstransportwagen aus, das stellte die Wehr aber immer wieder vor Probleme, da das Einsatzmaterial im Einsatzfall ein, beziehungsweise ausgerĂ€umt werden musste und dadurch Zeit verloren ging.

Daher setzte sich der Förderverein der Abteilung Oberflockenbach mit ihren Vorsitzenden Reiner Fath und Kurt Weber seit 2008 dafĂŒr ein, dass die FeuerwehrsanitĂ€ter ein eigenes Fahrzeug bekommen um schneller den BĂŒrgern zu helfen. Durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen konnten Spenden gesammelt werden und mit UnterstĂŒtzung von Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht und FeuerwehrsanitĂ€ter Holger Seib ein Kontakt hergestellt werden, um einen gut erhaltenen VW Passat Kombi zu beschafften. Das Fahrzeug wurde in Eigenarbeit der Feuerwehrangehörigen umgebaut. Sven Hufnagel kĂŒmmerte sich mit seinem Team um die Elektroverkabelung und montierte den Blaulichtbalken. Außerdem musste der Fahrersitz ausgetauscht werden. Rolf Tilger, der sich bei der Weinheimer Feuerwehr um die Fahrzeugbeschriftungen kĂŒmmert, beklebte das Einsatzfahrzeug nach seinem Entwurf, damit es als Helfer vor Ort Einsatzfahrzeug erkennbar ist.

Durch die Motivation der Feuerwehrangehörigen und ihren Arbeitseinsatz entstanden der Stadt Weinheim bei der Anschaffung keine Kosten. Abteilungskommandant Christian Brunow und sein Stellvertreter Rainer Schmitt nahmen nun das Fahrzeug vom Förderverein entgegen. „Wir bedanken uns fĂŒr die UnterstĂŒtzung“, so Brunow, „mit der Anschaffung des Fahrzeuges konnte ein weiterer Meilenstein fĂŒr die Helfer vor Ort Einheit gelegt werden“. Seit Beginn des Helfer vor Ort Projekts im Juni 2007 wurden die Oberflockenbach FeuerwehrsanitĂ€ter zu 118 medizinischen NotfĂ€llen gerufen. Dabei rĂŒckten sie nicht nur nach Oberflockenbach aus, sondern wurden auch nach Rippenweier, Rittenweier, Heiligkreuz, Ritschweier, Kunzenbach, Steinklingen und WĂŒnschmichelbach gerufen. Einmal ging es sogar ins hessische, zu einem internistischen Notfall nach Unterflockenbach.

Zur AusrĂŒstung der Helfer vor Ort Einheit gehört ein Notfallrucksack, ein AED GerĂ€t, Sauerstoff, eine Kindernotfalltasche sowie ein Spineboard und eine Hygienebox in der SchutzanzĂŒge mit Einweghandschuhen sowie Desinfektionsmittel und MĂŒllbeutel vorgehalten werden. Die EinsĂ€tze sind umfangreich, sie gehen vom normalen medizinischen Notfall, bis hin zu Verkehrs-, Freizeit-, und ArbeitsunfĂ€llen und kommen bei Kindern wie Erwachsenen vor.

Den ersten Einsatz hatte das Fahrzeug bereits. Am vergangen Mittwoch wurden die Oberflockenbacher FeuerwehrsanitĂ€ter zu einem Kollaps gerufen. Dass dieses Helfer vor Ort System Sinn macht, konnte an diesem Einsatz wieder deutlich gemacht werden. Denn die FeuerwehrsanitĂ€ter waren bereits 8 Minuten vor dem Rettungswagen vor Ort und stellten nach der ersten Diagnose fest, dass noch ein Notarzt benötigt wird. Durch diese Feststellung entstand ein Zeitvorteil von 8 Minuten fĂŒr den Patienten. „