Sonntag, 24. September 2017

Wärmeversorgung rüstet auf - schon 46 Gebäude angeschlossen

Zweiter Kessel für Fernwärme in Rippenweier

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Im Weinheimer Ortsteil Rippenweier wird aktuell der zweite Heizkessel für die Holzhackschnitzelanlage verrohrt, wie Fachleute die Einbindung in das noch junge Wärmenetz in Rippenweier nennen.

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Neubaugebiet Lützelsachsen Ebene

Spatenstich für Heizzentrale

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Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, Architekt Roland Träger, Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Uwe Gerbich-Demmer vom Pilgerhaus, Werner Sporer vom Autohaus Sporer und Manfred Müller-Jehle von der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim (von Links) setzten heute den ersten Spatenstich für die neue Heizzentrale.

 

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/ld) Heute mittag war Spatenstich für die neue Heizzentrale der Stadtwerke Weinheim. Sie soll im Oktober, zu Beginn der Heizperiode, in Betrieb gehen. In dem 250 Quadratmeter großen, einstöckigen Gebäude soll ein Heizkessel betrieben werden, der als Reserve dienen soll. Die restliche Wärmeleistung wird über die Abwärme des Blockheizkraftwerks von Landwirt Axel Großhans bezogen. [Weiterlesen…]

Projekt der Stadtwerke Weinheim an Theodor-Heuss-Grundschule

Stand-by-Verbrauch vermeiden: Schüler lernen, wie es geht

Weinheim, 16. Januar 2013. (red/pm) Nicht immer ist AUS auch wirklich ganz AUS. Denn oft schalten Geräte lediglich auf Stand-by-Funktion, wenn man aufs Off-Knöpfchen drückt. Und diese brauchen Strom. Das haben am Dienstag (15. Januar) die 16 Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse an der Weinheimer Theodor-Heuss-Grundschule im Weinheimer Ortsteil Oberflockenbach erfahren: Sie haben selbst den Stromverbrauch von DVD-Playern, Computern und Fernsehern im ein- und ausgeschalteten Zustand gemessen – mit verblüffenden Erkenntnissen. [Weiterlesen…]

Stadtwerke Weinheim liefern Fernwärme aus Biogas

Pilgerhaus steigt auf Öko-Wärme um

Weinheim, 29. März 2012. (red/pm) Umweltschonend, preisgünstig und ausbaufähig: Diese drei Kriterien soll die neue Wärmeversorgung des Pilgerhauses Weinheim erfüllen.

Information der Stadtwerke Weinheim:

Der Aufsichtsrat des gemeinnützigen Vereins hat sich nun für eine langfristige Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Weinheim (SWW) entschieden. Deren Fernwärmekonzept hat alle Beteiligten überzeugt.

„Wir freuen uns sehr über die Zusage. Das Pilgerhaus hat sich damit für ein rundum ökologisches und regionales Konzept entschieden“, erklärt Peter Krämer, Geschäftsführer der SWW.

Das Pilgerhaus betreut pro Jahr rund 160 Menschen in Notlagen und sensiblen Situationen. Um dies leisten zu können, ist Kosteneffizienz bei den Verantwortlichen ein großes Thema.

Nach reiflicher Überlegung entschied sich der Verein deshalb, mit dem Bau neuer Gebäude auch gleich die alte Heizzentrale zu ersetzen. Für angenehme Raumtemperaturen und Warmwasser sorgen künftig die Stadtwerke Weinheim. Sie schließen das Pilgerhaus im Laufe des Sommers an das Fernwärmenetz an, das sie derzeit zur Versorgung des Neubaugebietes Lützelsachsen Ebene bauen.

Die Wärme, die dann direkt in die Häuser geliefert wird, stammt aus der Biogas-Anlage eines Landwirts, der unweit des Neubaugebietes seinen Hof betreibt. Er nutzt die Abwärme seines Blockheizkraftwerks bisher kaum.

„Das animierte uns zu einem Energiekonzept, das den eingesetzten Rohstoff optimal nutzt und kohlendioxid-neutral ist“, sagt Peter Krämer.

Vorausschauend geplant

Die Anbindung des Pilgerhauses an das neue Fernwärmenetz ist einfach. Denn die Stadtwerke haben beim Ausbau des Straßenbahnnetzes bereits vorsorglich eine Stichleitung mit verlegt.

Das Pilgerhaus kann also angeschlossen werden, ohne dass Bundesstraße und Bahngleise gekreuzt werden müssen. „Wir müssen nur noch eine 350 Meter lange Leitung im Radweg entlang der Straßenbahntrasse verlegen“, verrät Peter Krämer. In diesem Fernwärmegraben finden auch Leitungen für Wasser und Telekommunikation Platz.

Für das Beheizen der Wohn- und Betriebsgebäude sind jährlich rund 600.000 Kilowattstunden Wärme notwendig. Das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von rund 40 Einfamilienhäusern. Das Pilgerhaus benötigt künftig keine eigene Heizzentrale mehr; diese wird durch drei Wärmeübergabestationen ersetzt. Bezahlt wird lediglich für die abgenommene Wärmemenge.

„Durch die Umstellung auf Fernwärme entfallen für das Pilgerhaus die Anschaffungskosten für eine neue Heizzentrale“, informiert der SWW-Chef, „und wenn das Pilgerhaus weitere Gebäude anschließen will, bezieht es einfach mehr Wärme – ohne investieren zu müssen. Das ist ein großer Vorteil.“ Darüber hinaus erfüllt die Fernwärmeheizung alle gesetzlichen Anforderungen nach der Energieeinsparverordnung und dem Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetz.

Diese Vorzüge können auch weitere Hauseigentümer in der näheren Umgebung des Neubaugebiets nutzen. „Die Wärmeversorgung des Gebiets Lützelsachsen Ebene ist zukunftsweisend“, betont Peter Krämer, „sie ist 100 Prozent regional und 100 Prozent ökologisch.“

Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ wird mit Biogasanlage verbunden

Weinheim, 07. Dezember 2011. (red/pm) Die Stadtwerke Weinheim verlegen zur Zeit eine rund 900 Meter lange Fernwärmeleitung zum 18 Hektar großen Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“. Künftig sollen die hier entstehenden Häuser mit der Fernwärme einer Biogas-Analage bezeizt werden.

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