Donnerstag, 21. September 2017

Neue Wärmeversorgung in Rippenweier reduziert den Verbrauch

„Keltensteinhalle als Vorzeigeobjekt“

Weinheim, 26. November 2014. (red/pm) Die Keltensteinhalle und das Feuerwehrhaus in Rippenweier seien laut Angaben der Stadt „Erfolgsmodelle“ und ein „energetische Vorzeigeprojekte“.¬† [Weiterlesen…]

Radtour zum Fest der Weidsiedlung

60-jähriges Bestehen der Aussiedlerhöfe

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/pm) Kommenden Sonntag, 07. Juli, wird in der Feldflur das 60-j√§hrige Bestehen der Aussiedlerh√∂fe an Weschnitz und Bertleinsbr√ľcke gefeiert. [Weiterlesen…]

Feuerwehrhaus und Keltensteinhalle

√Ėkologische W√§rme f√ľr Rippenweier

Weinheim-Rippenweier, 29. November 2012. (red/pm) Feuerwehrhaus und Keltensteinhalle werden jetzt von einer Holzheizung versorgt ‚Äď Stadtwerke pr√ľfen W√§rmenetz f√ľr den Ort.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim:

Das Feuerwehrhaus und die Keltensteinhalle in Rippenweier werden jetzt durch eine Holzheizung versorgt. Foto: Stadt Weinheim.

„Energetisch betrachtet, ist die Keltensteinhalle im Weinheimer Ortsteil Rippenweier jetzt das wohl umweltfreundlichste und innovativste Geb√§ude in der ganzen Stadt. Im Sommer wurde auf dem Dach eine B√ľrgersolaranlage installiert, die seither ordentlich Strom produziert. Und seit dem heutigen Donnerstag (29. November) wird die Halle mitsamt dem benachbarten Feuerwehrhaus √ľber eine Nahw√§rmeversorgung aus einer Holzheizung im Ort versorgt.

Das ist f√ľr die beiden √∂ffentlichen Geb√§ude ein gro√üer Fortschritt, betonte jetzt Weinheims B√ľrgermeister Dr. Torsten Fetzner, denn bislang musste dort mit Nachtspeicher√∂fen elektrisch geheizt werden. Die Stromkosten waren in den letzten Jahren st√§ndig gestiegen. Eine Umstellung auf Gas war nicht m√∂glich, weil in Rippenweier kein Gasleitungsnetz zur Verf√ľgung steht.

Jetzt hat die Stadt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch die Umstellung auf die Nahw√§rme heizt sie CO2-neutral und damit deutlich √∂kologischer, sie spart rund 10 000 ‚ā¨ Heizkosten im Jahr (was eine rasche Amortisation der Investitionskosten erm√∂glicht) und sie bewahrt die Wertsch√∂pfung vor Ort. Denn die Holzhackschnitzel- und Scheitholzheizung steht beim √∂rtlichen Forstunternehmen Werner Bitsch. Von dort werden bereits neben seinem eigenen Wohnhaus zwei weitere Geb√§ude mit W√§rme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt.

Die W√§rme f√ľr die beiden st√§dtischen Geb√§ude wird durch eine 300 Meter lange W√§rmeleitung zum Feuerwehrhaus gef√ľhrt. Dort steht ein Pufferspeicher mit 5000 Liter Speichervolumen. Von dort wird die W√§rme √ľber W√§rmetauscher auf die beiden Geb√§ude verteilt. Die alten Nachtspeicher√∂fen wurden entfernt und durch wassergef√ľhrte Heizk√∂rper ersetzt. Die L√ľftungsanlage und die Fu√übodenheizung in der Keltensteinhalle wurden ebenfalls an das wassergef√ľhrte Heizsystem angeschlossen. Werner Bitsch und Dr. Torsten Fetzner unterzeichneten am Donnerstag einen Vertrag √ľber die W√§rmelieferung. Beantragt ist ein Zuschuss aus dem Landesprogramm ‚ÄěKlimaschutz Plus“.

Und Werner Bitsch plant noch mehr: Gemeinsam mit seinem Partner Peter Quintel will er im Ortskern ein W√§rmenetz aufbauen. Die Stadtwerke Weinheim, selbst engagierte Verfechter von Nah-und Fernw√§rme, stehen dem Projekt aufgeschlossen gegen√ľber: ‚ÄěWir k√∂nnen uns vorstellen, Juniorpartner des Projekts zu sein‚Äú, sagt Peter Kr√§mer, Gesch√§ftsf√ľhrer der Stadtwerke Weinheim dazu. ‚ÄěWir w√ľrden als Stadtwerke unser Know-how beim Aufbau von W√§rmenetzen einbringen; die Herrn Bitsch und Quintel den Brennstoff und die R√§umlichkeiten f√ľr die W√§rmezentrale‚Äú, f√ľhrt er weiter aus.

Ob sich ein W√§rmenetz allerdings wirtschaftlich in Rippenweier realisieren l√§sst, h√§nge davon ab, wie viele Hausbesitzer und Bauherren k√ľnftig tats√§chlich W√§rme beziehen wollen. Im ersten Schritt wollen die drei jetzt zun√§chst das Interesse der Anlieger und die Machbarkeit pr√ľfen.“