Mittwoch, 20. September 2017

Transparenter Journalismus: Wir stellen Öffentlichkeit her - wir stellen uns der Öffentlichkeit

Willkommen: Erste öffentliche Redaktionskonferenz

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Rhein-Neckar, 12. Oktober 2014. (red) Am 13. Oktober, 18:30 Uhr, treffen wir uns zu der ersten öffentlichen Redaktionskonferenz bei „Müllers Restaurant&Café Lounge“ im Museumsschiff . Zu Gast sind die Lokalpolitiker Bernd Kupfer (CDU), Reinhold Götz (SPD), Raquel Rempp (Freie Wähler) sowie ein afghanischer Flüchtling. Künftig werden wir ein Mal im Monat in ausgewählten Gastronomien eine öffentliche Redaktionskonferenz abhalten. [Weiterlesen…]

Bürgerversammlung zu den Flüchtlingswohnheimen

Flüchtlingsunterkunft: GAL fordert drei Standorte

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Unmittelbar vor der Bürgerversammlung heute abend gibt es in Weinheim eine intensive Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen. Immer mehr in den Blick gerät dabei auch die Anzahl der Standorte für Flüchtlingswohnheime. Dazu meldet sich nun auch die GAL-Fraktion zu Wort: [Weiterlesen…]

OB Bernhard verspricht frühestmögliche Beteiligung der Anwohner

Zweite Flüchtlingsunterkunft in der Weststadt möglich

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Weinheim priorisieren für die Flüchtlingsunterkunft des Kreises ein Grundstück an der Theodor-Heuss-Straße. Der Gemeinderat berät sich am 25. Juni. [Weiterlesen…]

Infoveranstaltung am 02. April

Bürgerbeteiligung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft

Weinheim, 26. März 2014. (red/pm) Am 02. April findet eine Bürger-Infoveranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft östlich der Heppenheimer Straße statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. [Weiterlesen…]

Weinheim hat die erste Chance verpasst, Modellstadt zu werden. Eine zweite Chance kann man sich schaffen.

Wie ein Bürgerbeteiligungsfahrplan das Thema Asylbewerber entspannen könnte

Weinheim, 30. Januar 2014. (red/ld) Ende 2015 soll eine zentrale Unterkunft für 200 Asylbewerber in der Heppenheimer Straße entstehen. Das verkündeten Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Landrat Stefan Dallinger im vergangenen Dezember. Der Widerstand dagegen ist enorm. Es gibt viele Einwände. Die Asylbewerber werden sicher Thema in den Kommunalwahlkampf sein. Sie könnte fremdenfeindlichen Gruppierungen genug Material liefern, um in den kommenden fünf Jahren die Stadtpolitik zu bestimmen. Mehr Bürgerbeteiligung könnte das Dilemma lösen. [Weiterlesen…]

Besinnliche Weihnacht. Zeit, sich zu besinnen: Was war, was ist und was sein soll

Auch Jesus war ein Flüchtling

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Dieser Bub spielt unter Aufsicht seines Vaters im neuen „Garten auf Zeit“ – im Hintergrund sieht man Blumen, die er gerade gepflanzt hat. Die Aufnahme entstand im August 2013 in Ladenburg. Ab Mitte Januar 2014 wird die Familie aus der Alten Martinsschule ausgezogen sein und in Container in Schweztingen umgesetzt.

 

Rhein-Neckar, 24. Dezember 2013. (red/Rose) Rund 700 neu eingetroffene Asylsuchende hat der Rhein-Neckar-Kreis dieses Jahr aufnehmen müssen – auch die kreisfreien Städte in unserer Region werden hunderte Menschen aufnehmen. Und es werden mehr werden, denn in Syrien tobt ein grausamer Bürgerkrieg, die Menschen fliehen aus Afghanistan, aus dem Irak, aus dem Sudan. Hinter den Zahlen stehen Schicksale. Menschen. Und die brauchen Hilfe. [Weiterlesen…]

Mehrgenerationenhaus und Arbeitskreis Asyl vermitteln Lernbegleitung für Kinder von Flüchtlingsfamilien

Eine Brücke zum Leben in Deutschland

Stefanie Nier mit vier Lernbegleiter/innen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 24. Mai 2013. (red/pm) Beim Arbeitskreis Asyl bitten immer wieder Väter und Mütter, die als Flüchtlinge in Weinheim leben, um Nachhilfe für ihre Kinder in der deutschen Schule. Seit 2008 hat sich das Mehrgenerationenhaus Weinheim gemeinsam mit dem Arbeitskreis Asyl der Aufgabe angenommen, Unterstützung für diese Kinder zu organisieren. [Weiterlesen…]

Rund 100 Personen im Wahlkreis Weinheim betroffen

Flüchtlinge sollen besser gestellt werden

Weinheim/Rhein-Neckar, 09. Dezember 2011. (red/pm) Die Landtagsfraktionen von Grünen und SPD haben sich mit Innenminister Reinhold Gall auf Eckpunkte für eine neue Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge verständigt. Der Innenminister wird mit Unterstützung der beiden Fraktionen auf Bundesebene für die Initiative des Landes Rheinland-Pfalz werben.  

Gemeinsame Presseerklärung von Gerhard Kleinböck (SPD) und Hans-Ulrich Sckerl (Bündnis90/Die Grünen):

„“Das gemeinsame Ziel ist eine humanitäre Lösung, die den Betroffenen nach jahrelanger Unsicherheit eine gesicherte Perspektive bietet. Anstelle der bisherigen Kettenduldungen soll eine stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung treten. Das hat u.a. für zahlreiche frühere Bürgerkriegsflüchtlinge im Rhein-Neckar-Kreis unmittelbare Bedeutung.

„Unsere Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Angleichung der Rechtslage an die Realität; hier besteht seit längerem dringender Handlungsbedarf“ sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der GRÜNEN Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Sckerl. Der Landtagsabgeordnete der SPD, Gerhard Kleinböck, sprach von einem „Quantensprung“ für die Betroffenen im Vergleich zur derzeitigen Rechtslage, und einem „Gebot der Menschlichkeit, dass der Gesetzgeber hier tätig wird“.

Zuvor hatten die Kirchen auf die derzeitige, unbefriedigende Situation hingewiesen und auf eine humanitäre Lösung gedrängt. Bislang leiden in Deutschland langjährig Geduldete unter so genannten „Kettenduldungen“, welche jedoch keine dauerhaften Perspektiven bieten. „Diese Menschen leben und arbeiten hier. Nach einer Aufenthaltsdauer von fünf bis sieben Jahren und nach Integration in den Arbeitsmarkt haben sie hier mehr Perspektive als in ihren Herkunftsländern,“ stellt Kleinböck fest.

Sckerl fügt noch hinzu: „Die stichtagsfreie Bleiberechtsregelung bedeutet nicht, dass an die bislang Geduldeten keine Anforderungen gestellt werden. Wer Verbindungen zu extremistischen oder terroristischen Organisationen hat kann nicht unter die Regelung fallen“.

Die genauen Anforderungen, beispielsweise an die Sicherung des Lebensunterhalts, die Sprachkenntnisse u.ä. werden Gegenstand der Beratungen im Bundesrat in den nächsten Wochen sein. „Bis zum Inkrafttreten einer neuen Regelung gilt übrigens das bisherige Bleiberecht weiter. Keiner der Betroffenen mit einer Duldung muss daher aktuell Nachteile befürchten“, sagte Sckerl weiter.

Die Abgeordneten wiesen darauf hin, dass im Wahlkreis Weinheim ungefähr 100 Menschen von einer solchen Regelung profitieren werden.“

Anm. d. Red.: Die Verlängerung von  Duldungen nennt man Kettenduldung. Eine große Zahl von geduldeten Personen können „praktisch“ nicht abgeschoben werden, da sie keine Ausweispapiere besitzen.