Freitag, 21. September 2018

„Wissensgrenzen verschoben und neue MaßstĂ€be gesetzt“

Wissenschaftspreis der Hector Stiftung II fĂŒr Professoren aus Karlsruhe, Konstanz und Freiburg

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. h.c. Hans-Werner Hector, Josephine Hector, Prof. Dr. Axel Meyer, Prof. Dr. Nikolaus Pfanner, Ministerin Theresia Bauer. Bild: Marco Schilling

 

Heidelberg/Weinheim/Rhein-Neckar, 06. Februar 2012. (red/pm) Am 03. Februar wurde der Hector Wissenschaftspreis in Heidelberg an drei herausragende Wissenschaftler vergeben. Der mit 150.000 Euro dotierte Preis ging an Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen (Karlsruher Institut fĂŒr Technologie, KIT), Prof. Dr. Axel Meyer (Uni Konstanz) und Prof. Dr. Nikolaus Pfanner (Uni Freiburg).

Information der Hector Stiftung II:

„Drei herausragende Wissenschaftler haben am 3. Februar 2012 den mit jeweils 150.000 Euro dotierten Hector Wissenschaftspreis erhalten:

Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen (Karlsruher Institut fĂŒr Technologie, KIT), Prof. Dr. Axel Meyer (Uni Konstanz) und Prof. Dr. Nikolaus Pfanner (Uni Freiburg).

Sie wurden zugleich in den Kreis der „Hector-Fellows“ aufgenommen, dem nun zwölf renommierte Wissenschaftler angehören.

Beim Festakt im Hotel EuropÀischer Hof in Heidelberg machte Dr. h.c. Hans-Werner Hector deutlich, dass Löhneysen, Meyer und Pfanner mit ihren Arbeiten entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft nehmen:

Das zunĂ€chst Undenkbare denkbar zu machen und dann durch Ergebnisse in die RealitĂ€t zu ĂŒberfĂŒhren, zeichnet sie aus. Sie sind Trendsetter ihres Faches und weithin beachtete Persönlichkeiten der Wissenschaft.

Auch die baden-wĂŒrttembergische Ministerin fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, wĂŒrdigte die PreistrĂ€ger des Hector Wissenschaftspreises:

Sie haben auf ihrem jeweiligen Gebiet Herausragendes geleistet, Wissensgrenzen verschoben und neue MaßstĂ€be gesetzt. Der Hector Wissenschaftspreis ist dafĂŒr die verdiente Anerkennung.

Sie dankte der Hector-Stiftung II, die damit in ganz vortrefflicher Weise die Anstrengungen der Landesregierung zur StĂ€rkung des Wissenschaftsstandorts Baden-WĂŒrttemberg ergĂ€nze.

Weiter betonte Ministerin Bauer:

Ein Meilenstein unserer Erfolgsgeschichte ist die Exzellenzinitiative – und damit verbunden die Exzellenz-UniversitĂ€ten.

Vier von bundesweit neun Exzellenz-UniversitĂ€ten seien in Baden-WĂŒrttemberg, an acht von neun LandesuniversitĂ€ten werde ein Projekt in mindestens einer Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert.

Nirgendwo sonst gebe es eine vergleichbare Breite des Erfolgs. Das Land tue alles dafĂŒr, um auch in der zweiten Runde erfolgreich zu sein und habe die nachhaltige Finanzierung des Landesanteils fĂŒr die bewilligten Exzellenzprojekte sichergestellt.

Sie setze darauf, dass auch weiterhin die wissenschaftliche QualitĂ€t der Projekte und nicht etwa regionale oder andere politische Kriterien fĂŒr die Förderentscheidungen ausschlaggebend seien.

Mitochondrien entschlĂŒsselt

Nikolaus Pfanner konzentriert seine wissenschaftlichen Forschungen auf den Energiehaushalt der lebenden Zellen. Insbesondere faszinieren ihn die „Kraftwerke“ der Zellen (Mitochondrien). Sie liefern die Energie fĂŒr die Zelle, die damit ihre lebenserhaltenden Funktionen erfĂŒllen kann.

Dem 55-jĂ€hrigen Biochemiker ist es weltweit erstmals gelungen, deren Zusammensetzung zu entschlĂŒsseln. In seinen Forschungen geht es aber auch um den Weg der Proteine ins Innere der Zellkraftwerke. Er beschreibt die Proteine als die „Arbeiter der Zellen“, die verschiedene Aufgaben erfĂŒllen.

Pfanner untersucht, wie die circa 1.000 verschiedenen Proteine der Mitochondrien mit den richtigen Transportmaschinen an ihren Arbeitsplatz gelangen und welche Bindungen entstehen oder wieder gelöst werden.

Er entdeckte molekulare Pförtner, Schleusen und Verkehrspolizisten, die diese Prozesse steuern und ĂŒberwachen. Der Biochemiker weiß, dass selbst kleine Fehler im Proteintransport zu Krankheiten am Nervensystem fĂŒhren können. „Wir beginnen, ein molekulares VerstĂ€ndnis von Krankheiten zu entwickeln“, sagt der Wissenschaftler.

Fische hatten doppelt so viele Gene wie Landwirbeltiere

Axel Meyer (51) zĂ€hlt zu den weltweit fĂŒhrenden Experten auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie.

Er hat unter anderem die empirische Erkenntnis etabliert – und damit ein Jahrzehnt wĂ€hrendes Lehrbuchdogma widerlegt –, dass Artentstehung auch ohne geographische Barrieren stattfinden kann.

Pionierarbeit leistete er in der Verwendung genetischer Daten in der Evolutionsbiologie. Seine vergleichenden Analysen zeigten, dass in Vorfahren aller Fische eine Verdopplung des gesamten Genoms stattfand und so Fische zunÀchst doppelt so viele Gene hatten wie Landwirbeltiere.

Die Forschung der Arbeitsgruppe von Axel Meyer versucht eine BrĂŒcke zwischen dem Ă€ußeren Erscheinungsbild von Arten und deren genetischen Ursachen zu schlagen, um besser zu verstehen, welche genetischen Unterschiede fĂŒr Anpassungen und Artunterschiede verantwortlich sind.

„Quantensprung“ in Halbleiterforschung

Prof. Dr. Horst Hippler, PrĂ€sident des KIT, nahm den Preis in Vertretung fĂŒr Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen entgegen, der an diesem Tag als Vorsitzender die Sitzung des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland in Berlin leitete.

Der 65-jĂ€hrige Physiker Löhneysen hat ganz neue Wege in der Erforschung von sogenannten Quanteneffekten in Metallen beschritten. In Halbleitern fĂŒr die Computerindustrie bewegen sich die Elektronen nahezu unabhĂ€ngig voneinander.

Doch im Labor zeigen die Elektronen bei sehr kalten Temperaturen – nahe am absoluten Nullpunkt, bei minus 273 Grad Celsius – starke Wechselwirkungen. Der Physiker untersuchte daher die ÜbergĂ€nge zwischen den ZustĂ€nden in diesen Materialien, wie beispielsweise von leitend zu isolierend, von magnetisch zu unmagnetisch.

Dabei entdeckte Löhneysen einen neuen Typ dieser QuantenphasenĂŒbergĂ€nge. Aus diesen Effekten ergeben sich bemerkenswerte Eigenschaften, die große Vorteile bei Kontakten und Bauelementen haben könnten.

Auch in metallischen Nanostrukturen spielen Wechselwirkungen zwischen Elektronen eine wichtige Rolle. Nanoelektronische Bauelemente auf dieser Grundlage könnten in Zukunft zu neuartigen und leistungsfĂ€higen Rechnersystemen fĂŒhren.

Vorne (PreistrĂ€ger 2011): Dr. h.c. Hans-Werner Hector, Josephine Hector, Prof. Dr. Axel Meyer, Prof. Dr. Nikolaus Pfanner, Ministerin Theresia Bauer 2. Reihe (von links, PreistrĂ€ger 2010): Prof. Dr. Jens Timmer, Prof. Dr. Stephen Hashmi, Prof. Dr. JĂŒrg Leuthold. 3. Reihe (von links, PreistrĂ€ger 2009): Prof. Dr. Franz Nestmann, Prof. Dr. Thomas Elbert. 4. Reihe (von links, PreistrĂ€ger 2008): Prof. Dr. Peter Gumbsch, Prof. Dr. Doris Wedlich, Prof. Dr. Martin Wegener. Bild: Marco Schilling

Hector-Fellows

Die Professoren Löhneysen, Meyer und Pfanner gehören nun zum Kreis der „Hector-Fellows“, was im angelsĂ€chsischen Raum Mitglieder eines Teams von Spezialisten bezeichnet, die gemeinsam an wissenschaftlichen Themen arbeiten. Denn die Stifter Josephine und Hans-Werner Hector verfolgen mit der seit 2009 jĂ€hrlich an drei Wissenschaftler vergebenen Auszeichnung auch das Ziel, dass sich die PreistrĂ€ger gegenseitig bei ihrer Arbeit unterstĂŒtzen und die Naturwissenschaften der Allgemeinheit nĂ€her bringen.

Über die Stiftung

Die H. W. & J. Hector-Stiftung wurde 1995 von dem Ehepaar Josephine und Dr. h. c. Hans-Werner Hector in Weinheim an der Bergstraße gegrĂŒndet. 2008 wurde als ErgĂ€nzung die „Hector-Stiftung II“ ins Leben gerufen.

In WĂŒrdigung ihrer Verdienste erhielten Josephine und Dr. h. c. Hans-Werner Hector 2003 das Bundesverdienstkreuz; seit Dezember 2011 sind sie EhrenbĂŒrger von Weinheim.

Die Stiftung widmet sich folgenden Zielen:

  • UnterstĂŒtzung der medizinischen Forschung, speziell im Bereich Krebs und Aids, zum Beispiel durch Ausschreibung von Forschungsprojekten.
  • Hilfe im sozialen Bereich, insbesondere fĂŒr behinderte Menschen.
  • Förderung von Kunst und Kultur, zum Beispiel mit dem „Hector-Preis der Kunsthalle Mannheim fĂŒr dreidimensionale Kunst“.
  • Förderung von talentierten und hochbegabten jungen Menschen, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich („Hector-Kinderakademie“ und „Hector-Seminar“).
  • Förderung herausragender Wissenschaftler mit dem Hector Wissenschaftspreis („Hector-Fellows“) und Ausstattung von Personalfonds fĂŒr Elite-UniversitĂ€ten, zum Beispiel in Karlsruhe und Konstanz.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hector-stiftung.de.“

In eigener Sache: rheinneckarblog istlokal.de


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ende 2010 haben die Journalisten Stefan Aigner und Hardy Prothmann sowie der Diplom-MedienpĂ€dagoge Thomas Pfeiffer das Netzwerk istlokal.de gestartet. Das Netzwerk unterstĂŒtzt journalistische Angebote im Internet, die lokal oder regional informieren.

Von Hardy Prothmann

Die lokale Berichterstattung bietet die exklusivsten Nachrichten der Welt. Was vor Ort passiert, betrifft die Menschen, die dort leben. Egal ob in MĂŒnchen, Berlin, Köln, Stuttgart, auf dem platten Land oder in einem Ballungsraum. Oder in New York, Los Angeles, Paris, London, Mailand, Barcelona.

In den vergangenen zwei Jahren sind in vielen Orten Deutschlands lokale „Blogs“ oder digitale Internet-Zeitungen entstanden und auch 2011 werden viele neue Angebote dazukommen. Mal sind es politisch engangierte BĂŒrger, mal Journalisten, die das „nebenbei“ machen. Aber immer mehr Angebote werden mit dem Anspruch der Herausgeber betrieben, von dieser Arbeit auch leben zu können.

Kritischer Zustand des Journalismus.

Jeder, der ein kommerzielles Angbot betreibt, steht dabei vor denselben Problemen: Der lokale und regionale Werbemarkt im Internet ist noch nicht befriedigend entwickelt, noch nicht einmal ausreichend.

Das Portal von istlokal.de bietet vernetzten Journalismus.

Aus gutem Grund. Die Presselandschaft in Deutschland ist ĂŒberwiegend monopolisiert. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es fast nur noch „Einzeitungskreise“ – sprich, es gibt keinen journalistischen Wettbewerb mehr vor Ort. Die Monopolzeitungen bestimmen, ĂŒber wen was wann wie berichtet wird.

Wozu das fĂŒhrt, zeigt das Beispiel Stuttgart21 deutlich. Die Stuttgarter Zeitung hat kaum kritisch berichtet – aus gutem Grund. Wie der stern mit dem Hintergrundbericht „Fahrt auf schwĂ€bischem Filz“ offenlegte, gehört die Zeitung zur SĂŒdwestdeutschen Medienholding (SWMH), die vor einiger Zeit die SĂŒddeutsche Zeitung gekauft hat.

„Fahrt auf schwĂ€bischem Filz.“

Ein schwerer finanzieller Brocken, der das Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. Über die Landesbank Baden-WĂŒrttemberg nahm man ein Schuldscheindarlehen ĂŒber 300 Millionen Euro auf, so der Bericht.

Darin heißt es: „Die LBBW war hierfĂŒr ein idealer Partner. Vorsitzender ihrer TrĂ€gerversammlung ist MinisterprĂ€sident Mappus. In ihrem Verwaltungsrat hat die Politik das Sagen. Vorsitzender ist der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider, PrĂ€sident des baden-wĂŒrttembergischen Sparkassenverbands. Mitglieder des Verwaltungsrats sind unter anderem der Stuttgarter OB Wolfgang Schuster, die CDU-Landesminister Wolfgang Reinhart (Berlin/Europa) und Willi StĂ€chele (Finanzen), die Unternehmer Heinz DĂŒrr und Dieter Hundt und Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Der hielt Stuttgart 21 bis vor kurzem fĂŒr „menschenfreundlich, umweltfreundlich und relativ schnell realisierbar.“

Solche Verbindungen lassen vermuten, dass eine objektive Berichterstattung nicht mehr gegeben ist.

Der stern berichtet ĂŒber die Verfilzung von Medien, Politik und Wirtschaft.

ZurĂŒck zum Werbemarkt – der wird von Zeitungen dominiert. Und jede Anzeige, die von Print nach Online abwandert, ist ein Verlust, der die Zeitungen trifft. Die haben folglich ĂŒberhaupt kein Interesse, den Online-Werbemarkt zu entwickeln. Denn Online-Anzeigen sind gĂŒnstiger, sprich, bringen den Zeitungen weniger Einnahmen.

Dramatische Entwicklung.

Und wer sich online informiert, auch durch Werbung, braucht keine Zeitung mehr – die teils dramatisch zurĂŒckgehenden Auflagen- und Abozahlen zeigen deutlich, unter welchem wirtschaftlichem Druck Zeitungen stehen.

Mit dramatischen Folgen fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger: Die Berichterstattung wird zunehmend flacher, da die Zeitungsverlage in den vergangenen Jahren hunderte Journalisten entlassen haben. Es gibt Regionen in Deutschland, ĂŒber die ĂŒberhaupt keine Berichterstattung mehr stattfindet. Die ungeprĂŒfte Übernahmen von „PR-Artikel“ ist an der Tagesordnung.

Wer aufmerksam die Zeitung liest, stellt fest, dass der ĂŒberwiegende Teil der Artikel nicht mehr redaktionell vor Ort erarbeitet wird, sondern außerhalb der Zeitung. Ob als Agenturmeldung oder PR-Text.

Und es gibt jede Menge Lokalredakteure, die eine Pressemitteilung ein wenig umschreiben und dann unter ihrem Namen als eigenen Artikel veröffentlichen. Das ist Betrug am Leser. Und der findet tĂ€glich ĂŒberall statt.

Journalismus ist wichtig fĂŒr die Demokratie.

Und es schadet der GlaubwĂŒrdigkeit des Journalismus, der eigentlich die „4. Macht“ im Staate sein soll. Durch kritisches PrĂŒfen von Informationen, durch Recherche von HintergrĂŒnden und Verbindungen, durch eine objektive Berichterstattung. Diese Aufgabe ist enorm wichtig, um eine Demokratie stabil zu halten.

Engagierte BĂŒrger und freie Journalisten grĂŒnden deshalb ihre eigenen Medien – aus Frust ĂŒber die unzulĂ€ngliche „Lobby“-Berichterstattung der Zeitungen, die oft mehr verschweigen, denn berichten. Aus der Überzeugung heraus, dass dort immer weniger echter Journalismus stattfindet.

Die Alternative heißen Blog oder Internet-Zeitung – die Namensgebung spielt keine Rolle, sondern der Inhalt. Hier finden Dokumentation und kritische Berichte statt.

VielfÀltige Herausforderungen.

„BĂŒrgerjournalisten“ stehen dabei vor der Herausforderung, wie sie diese journalistische TĂ€tigkeit wahrnehmen. Journalismus ist ein Handwerk, das man lernen kann und muss. Ohne Kenntnisse in Sachen Recherche, Schreiben und auch Medienrecht werden wichtige Informationen nicht gefunden oder es drohen Abmahnungen von denen, die sich durch die Berichte „gestört“ fĂŒhlen – sei es die Kirche, seien es Unternehmen oder Politiker oder Ämter.

Hardy Prothmann ist verantwortlicher Redakteur fĂŒr die Angebote des rheinneckarblogs. Bild: sap

Professionelle Journalisten brauchen Einnahmen, von denen sie leben können und mit denen sie ihre Arbeit finanzieren. Also Werbeeinnahmen. Manche grĂŒnden auch Fördervereine, die die Arbeit ĂŒber MitgliedsbeitrĂ€ge und Spenden finanzieren.

Das Netzwerk istlokal.de will eine Genossenschaft grĂŒnden, in der unabhĂ€ngige Internet-Medien, die lokal und/oder regional berichten, sich organisieren. Um journalistische Aus- und Fortbildung anzubieten. Um sich bei technischen Lösungen zu unterstĂŒtzen, um sich rechtlich wehren zu können und natĂŒrlich, um den lokal-regionalen Onlinewerbemarkt voranzubringen.

Wir stehen dabei in Konkurrenz zu den Tageszeitungen. Journalistisch und auch geschÀftlich.

Vernetzter Journalismus.

Wo es schon teils herausragende lokale Angebote gibt, können Sie auf unserer Seite istlokal.de nachschauen. Wenn Sie selbst ein Angebot planen, können Sie sich gerne an uns wenden. Wenn Sie schon ein Angebot in Betrieb haben, schließen Sie sich uns an. Die notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Website.

istlokal.de wird seine Mitglieder, egal ob hauptberufliche Journalisten oder BĂŒrgerjournalisten, unterstĂŒtzen. Zum einen zur Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit, zum anderen als „Unternehmer“-Verband fĂŒr professionelle Journalisten. Und wir sind ĂŒberzeugt davon, dass wir auch die Wirtschaft, die Vereine, die Forschung und andere Bereiche der Gesellschaft mit einem verantwortungsvollen Journalismus unterstĂŒtzen.

FĂŒr das erste Halbjahr 2011 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Wir werden Sie ĂŒber unsere Fortschritte zeitnah informieren.

Hintergrund:

Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr das rheinneckarblog und betreibt zudem die lokalen Angebote heddesheimblog.de, hirschbergblog.de, ladenburgblog.de und weinheimblog.de. FĂŒr seine Arbeit wurde er 2009 und die „100 Journalisten des Jahres“ durch eine unabhĂ€ngige Jury der Fachzeitschrift „MediumMagazin“ auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gewĂ€hlt.

Er arbeitet seit 1991 als freier Journalist. WĂ€hrend des Studiums von 1991-1994 fĂŒr den Mannheimer Morgen, ab 1995 ĂŒberregional fĂŒr fast alle großen Medien sowie die ARD. Er ist GrĂŒndungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presseclubs. Im Mai 2009 startete er das heddesheimblog.de.

Stefan Aigner ist freier Journalist in Regensburg. Er betreibt die Seite regensburg-digital.de und ist bundesweit durch seine kritische Berichterstattung bekannt geworden, die ihm schon drei Prozesse eingebracht hat. Aktuell hat ihn die Diözese Regensburg verklagt, weil er die Zahlung von Geldern an die Eltern eines Missbrauchsopfers in Anlehnung an einen Spiegelbericht als „Schweigegeld“ benannt hat. Die katholische Kirche hat auf Unterlassung geklagt. Weil Stefan Aigner 10.000 Euro Spendengelder einwerben konnte, hat er sich auf den Prozess einlassen können. Das Hamburger Landgericht will das Urteil Ende Februar 2011 verkĂŒnden.

Thomas Pfeiffer ist Diplom-MedienpĂ€dagoge und Social Media-Experte. Er betreibt die Seite webevangelisten.de und ist MitbegrĂŒnder des Twittwoch, eines Vereins zur Förderung von Social Media-Anwendungen. Der passionierte Bergsteiger unterstĂŒtzt das Netzwerk istlokal.de mit seinen Expertenkenntnissen. Als politisch interessierter BĂŒrger ist er zudem „Genosse“ der links-liberalen Tageszeitung die „taz“ aus Berlin.

istlokal.de wurde am 28. Dezember 2010 in Heddesheim gegrĂŒndet. Zur Zeit findet die Mitgliederwerbung statt. In KĂŒrze wird der „Vorstand“ durch weitere Journalisten erweitert, die sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Geplant ist die GrĂŒndung einer Genossenschaft sowie einer operativen GmbH, die die organisatorischen Arbeiten ĂŒbernimmt.

Wir sind offen fĂŒr Sponsoren, die zu uns passen und Kooperationspartner, die gerne mit istlokal.de zusammenarbeiten möchten. Erste GesprĂ€che werden mit der Fotografenagentur Freelens sowie dem Autoren-Netzwerk Freischreiber gefĂŒhrt.