Freitag, 22. September 2017

Europawahl in Nordbaden

Wahlerfolge f├╝r SPD und AfD, CDU verliert, FDP erleidet herbe Niederlage

Mannheim-Buergerentscheid-Wahl-Buga-002-20130922_610Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 26. Mai 2014. (red/pro) Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl ist in Deutschland deutlich gestiegen: von 43,3 Prozent 2009 auf 48,1 Prozent 2014. Nordbaden hat nur einen Europa-Abgeordneten – Peter Simon (SPD) aus Mannheim. Nach der vorl├Ąufigen Ausz├Ąhlung der Europawahl 2014 im Rhein-Neckar-Kreis bleibt die CDU st├Ąrkste Kraft – die SPD legt aber deutlich zu. Die AfD erh├Ąlt mehr Stimmen als im Bundesschnitt, Gr├╝ne verlieren leicht, Die Linke gewinnt leicht, die FDP verliert enorm. Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis liegen bei der Wahlbeteiligung deutlich ├╝ber dem Bundesdurchschnitt, Mannheim deutlich darunter. Die NPD spielt keine Rolle. [Weiterlesen…]

Staatsbedienstete und gro├če Parteien tun sich schwer mit demokratischem Verhalten

„├äu├čerste Zur├╝ckhaltung“?

Weinheim/Schriesheim/Rhein-Neckar, 29. April 2014. (red) Das Neutralit├Ątsgebot verpflichtet Staatsbedienstete, sich in Wahlkampfzeiten neutral zu verhalten und keine Parteien oder Kandidaten zu beg├╝nstigen oder zu benachteiligen. Doch ist das immer „Auslegungssache“ und wird im Zweifel leider sehr lax gehandhabt. Das ist bedauerlich, weil sich hier bedenkliche Defizite bei der „Vorbildfunktion“ zeigen. [Weiterlesen…]

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner ├╝ber ihren Umzug von Br├╝ssel nach Berlin

Neuanfang in der Hauptstadt

Franziska Brantner wurde am 22. September ├╝ber die Landesliste in den Bundestag gew├Ąhlt. K├╝nftig will sie h├Ąufiger im Wahlkreis pr├Ąsent sein. Foto: Paul Blau

Franziska Brantner wurde am 22. September ├╝ber die Landesliste in den Bundestag gew├Ąhlt. K├╝nftig will sie h├Ąufiger im Wahlkreis pr├Ąsent sein. Foto: Paul Blau

 

Berlin/Heidelberg/Rhein-Neckar, 05. November 2013. (red/ld) Am Wahlabend hatte Franziska Brantner (Gr├╝ne) noch gezittert. Dann hatte es doch noch f├╝r einen Listenplatz im Bundestag gereicht. F├╝r die fr├╝here Europaabgeordnete bedeutete das einen neuen Job und einen neuen Anfang in Berlin. Wie sie sich dort zurechtfindet, erz├Ąhlte sie uns im Interview. [Weiterlesen…]

Wahlkreis Heidelberg-Weinheim

Kandidaten zur Wahl

wahlparty hd-130922- IMG_0101

Rhein-Neckar, 24. September 2013. (red) In Heidelberg haben wir Dr. Franziska Brantner, Lothar Binding, Sahra Mirow und Jens Brandburg bei der Wahlparty getroffen. Wir dokumentieren Statements, die gegen 21:00 Uhr abgegeben wurden. Dr. Karl A. Lamers feierte mit Parteifreunden im „Reichsapfel“ und hat sich Montagnachmittag telefonisch gemeldet. [Weiterlesen…]

"Unsere" Kommunen im Vergleich

Hirschberg am „schw├Ąrzesten“ und andere Details der BTW13

Mannheim-Buergerentscheid-Wahl-Buga-002-20130922_610(2)

Rhein-Neckar, 23. September 2013. (red/aw/ld) Die FDP ist abgew├Ąhlt worden. Nicht jedoch in unserem Berichtsgebiet – in allen zehn Gemeinden f├╝r die wir Ortszeitungen machen, kamen die Liberalten ├╝ber die F├╝nfprozenth├╝rde. Wir haben uns die Wahlergebnisse genau angeschaut und es gibt viele interessante Details zu entdecken. [Weiterlesen…]

Bundestagswahl 2013

CDU auch in Weinheim st├Ąrkste Partei

Weinheim, 23. September 2013. (red/sw) 75,9 Prozent der Weinheimer nahmen am Sonntag ihr Wahlrecht wahr und gingen zur Urne. Die Weinheimer sind flei├čige W├Ąhler, bundesweit lag die Wahlbeteiligung bei 71,5 Prozent. In 50 Wahlbezirken verteilt auf 23 Geb├Ąude konnte f├╝r die Wahl zum Deutschen Bundestag abgestimmt werden. Direktkandidat Dr. Karl A. Lamers (CDU) hat klar gewonnen – FDP-Kandidat Dirk Niebel auch hier brachial verloren. [Weiterlesen…]

Bundestagswahl am 22. September

Dallinger: ÔÇ×Politische Verantwortung ernst nehmenÔÇť

Landrat_Stefan_Dallinger

Landrat Dallinger. Foto: LRA RNK

Rhein-Neckar, 06. September 2013. (red/pm) Am 22. September sind die B├╝rgerinnen und B├╝rger des Rhein-Neckar-Kreises zur Wahl ihrer Abgeordneten zum Deutschen Bundestag aufgerufen. Dabei sind die St├Ądte und Gemeinden des ├╝ber 525.000 Einwohner starken Rhein-Neckar-Kreises wie bei den vorangegangenen Bundestagswahlen drei verschiedenen Wahlkreisen zugeordnet. Die Zuschnitte haben sich gegen├╝ber der Wahl 2009 nicht ge├Ąndert. [Weiterlesen…]

„Die Haushaltssanierung wird Sie alle schmerzen“

Winfried Kretschmann in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

Landesvater Winfried Kretschmann als Wahlkampf-Unterst├╝tzer in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 06. September 2013. (red) Bei seinen ├Âffentlichen Auftritten als baden-w├╝rttembergischer Ministerpr├Ąsident schl├╝pft Wilfried Kretschmann allzu gerne in die Rolle des pr├Ąsidialen Landesvaters und vertritt dabei h├Ąufig ├╝berparteiliche Positionen. Der 65-j├Ąhrige Gr├╝nen-Politiker kann auch anders – das stellt er bei seinem Auftritt in Schriesheim unter Beweis. Es ist Wahlkampf und insbesondere der Wahlkreis Heidelberg/Weinheim eine besondere Herausforderung. Wird Dr. Franziska Brantner ihrem Konkurrenten Dr. Karl A. Lamers (CDU) Prozente wegnehmen k├Ânnen? [Weiterlesen…]

Sechs NPD-Kundgebungen- vier Gegendemos - keine Zwischenf├Ąlle

Engagement gegen Nazis – aber auch Ignoranz und Lethargie

Laut und friedlich demonstrierten die Menschen heute auf der NPD-Wahlkampftour. In Weinheim mussten sie von ihrem angemeldeten Platz weichen.

Laut, aber friedlich demonstrierten die Menschen gegen die NPD auf Wahlkampftour – bis auf Angelbachtal und Rauenberg, wo die Rechtsextremen auf keinen Widerstand durch Gegendemonstranten gesto├čen sind. In Weinheim hingegen sogar erreichten sie noch nicht mal den angemeldeten Platz bei der „Reiterin“.

 

Ladenburg/Weinheim/Hemsbach/Rhein-Neckar, 01. September 2013. (red/ld/zef/pro/local4u) Es herrscht Wahlkampf in Deutschland – auch f├╝r die rechtsextreme NPD. In sechs Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises hielt die verfassungsfeindliche Partei am Samstag Kundgebungen ab: In Rauenberg, Angelbachtal, Schwetzingen, Ladenburg, Weinheim und Hemsbach. Zwischen 100 und 150 Menschen stellten sich jeweils in Schwetzingen, Ladenburg und Weinheim mit Demonstrationen gegen die rechtsextreme Partei. In Rauenberg, Angelbachtal und Hemsbach waren keine Gegendemonstrationen angemeldet. In Hemsbach kamen trotz „Lethargie“ wenigstens knapp 60 Anwohner und Passanten zu einer spontanen Gegenkundgebung zusammen. [Weiterlesen…]

Doppelmord von Dossenheim heizt Debatte an

Sch├Ąrfere Waffengesetze?

Blumen f├╝r die Opfer.

Blumen f├╝r die Opfer. W├Ąre der Doppelmord von Dossenheim mit einem sch├Ąrferen Waffengesetz m├Âglicherweise nicht geschehen?

 

Rhein-Neckar/Dossenheim, 22. August. (red) Der Schock ├╝ber den Doppelmord von Dossenheim sitzt tief. Ein 71-j├Ąhriger Sportsch├╝tze hat mit einer gro├čkalibrigen halbautomatischen Pistole zwei Menschen get├Âtet, f├╝nf weitere schwer verletzt und sich dann selbst erschossen. Die Verletzten hatten Gl├╝ck – sie k├Ânnten genauso tot sein, denn der T├Ąter hatte nach Einsch├Ątzung der Polizei einen absoluten T├Âtungsdrang. Erst Anfang des Jahres t├Âtete ein Sportsch├╝tze seine fr├╝here Freundin und deren Partner in Eberbach. Soll man nun die Waffengesetze versch├Ąrfen oder ist das sinnlos, weil sich solche Trag├Âdien auch mit sch├Ąrferen Gesetzen nicht verhindern lassen? [Weiterlesen…]

Franziska Brantner zeigt Verst├Ąndnis f├╝r kommunale Probleme beim Besuch im Weinheimer Rathaus

„F├╝r Euch, hier vor Ort, ist das unglaublich schwierig.“

Weinheim_Brantner-Besuch_Franziska Brantner_Heiner Bernhard_12.06.2013_004-3-2

Hier trifft Kommunalpolitik auf Europapolitik: Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard und die Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner.

 

Weinheim, 12. Juni 2013. (red/aw) In lockerer Atmosph├Ąre traf sich am Morgen die Europaagbgeordnete Dr. Franziska Brantner mit den B├╝rgermeistern der Stadt Weinheim, Heiner Bernhard und Dr. Torsten Fetzner sowie einigen GAL-Mitgliedern im Rathaus. Die Runde sprach ├╝ber aktuelle Geschehnisse in Weinheims Kommunalpolitik sowie deren Bez├╝ge zur Europapolitik. Es ging um L├Ąrmschutz, Krippenpl├Ątze und Windenergie.┬áIm September will Franziska Brantner f├╝r B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen in den Bundestag einziehen. Um sich auf ihre neue Rolle als Bundestagsabgeordnete vorzubereiten, besucht sie derzeit die B├╝rgermeister in ihrem Wahlkreis Heidelberg-Weinheim. [Weiterlesen…]

EU F├Ârderprogramm ÔÇťEuropa f├╝r B├╝rgerinnen und B├╝rgerÔÇŁ von K├╝rzungen bedroht

Vereintes Europa: F├Ârdermittel schwer gemacht

Europa ist n├Ąher als viele Menschen in der Region denken. Tats├Ąchlich wird hier umgesetzt, was dort beschlossen wird. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

Ein Europa, in dem sich die verschiedenen Kulturen und Menschen n├Ąher kommen, w├Ąre sch├Ân. Die Umsetzung solcher Begegnungen kosten allerdings Geld. Das ohnehin schon knappe Budget f├╝r solche Projekte soll nun auch noch gek├╝rzt werden. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

 

Rhein-Neckar, 08. Juni 2013. (red/aw) Die Vorstellung eines vereinten Europas, ohne kulturelle Grenzen und Vorurteile, wird vielleicht noch lange Wunschvorstellung bleiben. Denn die F├Ârderung eines solchen interkulturellen Dialogs soll ab 2014 um 23 Prozent gek├╝rzt werden. Aus dem ohnehin nicht ├╝bergro├čen Topf von 215 Millionen Euro, bleiben nach aktuellen Vorstellungen im Haushaltsplan der EU-Kommission nur noch knapp 165 Millionen Euro ├╝brig. Die Aussicht auf eine F├Ârderung von transnationalen Projekten sinkt f├╝r Kommunen damit erheblich. Und das obwohl der Aufwand zum Erhalt solcher F├Ârdermittel so riesig ist, dass viele Gemeinden und St├Ądte gar nicht erst einen Antrag stellen. [Weiterlesen…]

Die Sch├╝lerin Lena Pazinski machte eine Woche BOGY-Praktikum am Europ├Ąischen Parlament

„Eine einmalige Gelegenheit“

Schriesheim/Rhein-Neckar, 08. Juni 2013. (red/ld) Ihre Mitsch├╝ler machen BOGY-Praktika bei Arztpraxen, in sozialen Einrichtungen oder bei Dienstleistern. Die 15-J├Ąhrige Lena Pazinski macht ihr Praktikum am Europ├Ąischen Parlament in Stra├čburg, genauer im B├╝ro der Abgeordneten Franziska Brantner. Nach dem Abitur am Kurpfalz-Gymnasium-Schriesheim┬áin zwei Jahren will Lena „irgendwas mit Sprachen machen.“ Wie es ist, in Stra├čburg zu arbeiten, hat sie uns im Interview erz├Ąhlt. Bei den einw├Âchigen Praktika der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium (BOGY) k├Ânnen Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der zehnten Klasse erste Erfahrungen im Berufsalltag sammeln.
[Weiterlesen…]

Franziska Brantner ist Europaabgeordnete und Mutter.

Organisation ist alles

Die Europaabgeordnete Franziska Brantner ist Mutter und Politikerin.

Die Europaabgeordnete Franziska Brantner ist Mutter und Politikerin. Den Arbeitsalltag zwischen Br├╝ssel, Stra├čburg und Heidelberg meistert sie mit Organisation und Effizienz.

 

Stra├čburg/Rhein-Neckar, 07. Juni 2013. (red/ld) Wenn ihre Tochter sie braucht, ist Franziska Brantner Mutter. Wenn die EU-Politik sie braucht, ist sie Abgeordnete. Die Gr├╝nen-Politikerin arbeitet im Europ├Ąischen Parlament an einer L├Âsung f├╝r die Finanzkrise oder an der Durchsetzung von Frauenrechten. Im September will die 33-J├Ąhrige in den Bundestag gew├Ąhlt werden. [Weiterlesen…]

Ein Arbeitstag im Europ├Ąischen Parlament in Stra├čburg

Keine Zeit vergeuden

Das Europaparlament: Ein Bau, der noch am Werden ist, haben sich die Architekten bei dem Gebäude gedacht.

Das Europaparlament: Ein Turm, der noch am Werden ist, haben sich die Architekten bei dem Gebäude gedacht und ganz bewusst Lücken gelassen. Links gratuliert das Parlament seinen Bürgern zum Friedensnobelpreis.

 

Straßburg/Rhein-Neckar, 06. Juni 2013. (red/ld) „Wo sind die alle?“, das frage ich mich beim ersten Blick in den Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Straßburg. Von den 754 Abgeordneten sind gerade mal 15 im Saal anwesend und debattieren über Energiepolitik. Ich hatte hitzige Debatten erwartet, flammende Reden und vor allem präsente Abgeordnete. Aber dafür ist keine Zeit im legislativen Prozess. Denn die wichtigste Arbeit findet außerhalb des Plenums statt: In den kleinen Sitzungssälen, Büros und – besonders wichtig – in den Bars des Parlaments. [Weiterlesen…]

Was hier passiert, betrifft die Region

Wie in der EU Gesetze gemacht werden

Das Europ├Ąische Parlament in Stra├čburg. Hier werden

Das Europ├Ąische Parlament in Stra├čburg. Hier werden die europ├Ąischen Gesetze verabschiedet, die die Kommission dem Parlament und dem Rat vorgeschlagen haben. Umsetzen m├╝ssen es die Mitgliedsstaaten. So kommt die Gesetzgebung der EU bei den B├╝rgern an.

 

Br├╝ssel/Stra├čburg/Rhein-Neckar, 06. Juni 2013. (red/ld) 27 Staaten geh├Âren mittlerweile der Europ├Ąischen Union (EU) an. Im Herbst diesen Jahres werden es 28 sein. Dann tritt auch Kroatien bei. In der Diskussion um die L├Âsung der Finanzkrise st├Ârt manche Menschen, dass vor allem Deutschland f├╝r die Rettung Griechenlands und Spaniens viel Geld bezahlt. Manche fordern den Austritt aus der EU. Was in Br├╝ssel und Stra├čburg entschieden wird, scheint weit, weit weg. Doch es geht die Menschen in der Region mehr an, als viele denken. Stra├čburg und Br├╝ssel sind n├Ąher als Berlin. [Weiterlesen…]

Die Europaabgeordnete Franziska Brantner (B'90/Die Gr├╝nen) will im September in den Bundestag einziehen - f├╝r den Wahlkreis Weinheim-Heidelberg

„Schon meine Schulzeit war europ├Ąisch gepr├Ągt.“

Franziska Brantner will im September f├╝r B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen in den Bundestag einziehen. Derzeit pendelt sie als Abgeordnete des Europ├Ąischen Parlaments zwischen Heidelberg, Br├╝ssel und Stra├čburg und zieht ihre kleine Tochter gro├č. Chefredakteur Hardy Prothmann traf sie in Heidelberg.

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 02. April 2013. (red/pro) Die Europaabgeordnete Franziska Brantner hat gute Chancen, im September in den Bundestag gew├Ąhlt zu werden. Sie ist Kandidatin von B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim – ein viel kleinerer Wahlkreis als ihr derzeitiger. In Berlin will sie gegen den Bahnl├Ąrm in Weinheim k├Ąmpfen und f├╝r den Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch mit der Eurokrise will sie sich auseinandersetzen und dabei noch viel Pr├Ąsenz in ihren Wahlkreis zeigen. [Weiterlesen…]

Weltweite Aktion gegen Gewalt an Frauen und M├Ądchen

One Billion Rising am Rathaus

Weinheim/Bergstra├če, 14. Februar 2013. (red)┬áFrauen aus Weinheim, Sabine Wagner, die Vorsitzende der Bergstr├Ą├čer Gr├╝nen Fadime┬áTuncer sowie die Europaabgeordnete Franziska Brantner nehmen heute Abend um 18:00 Uhr im Rathaus Weinheim an der weltweiten Aktion┬á„One Billion Rising“ teil und rufen zum Tanzen auf. Ziel ist es, die Gewalt gegen Frauen und M├Ądchen zu beenden.┬áAlle, die ebenfalls ein Zeichen setzen┬áwollen, sind herzlich dazu eingeladen.

Information von „One Billion Rising

„ONE BILLION RISING begann als Aktionsaufruf, der aus der ersch├╝tternden Statistik hervorging, dass eine von drei Frauen weltweit im Laufe ihres Lebens Gewalt erf├Ąhrt oder mit Gewalt konfrontiert wird. Bei einer Weltbev├Âlkerung von sieben Milliarden Menschen bedeutet das mehr als eine Milliarde Frauen und M├Ądchen. Am 14. Februar 2013, am 15. Geburtstag von V-Day, werden wir uns mit Menschen rund um den Globus vereinen, unsere Emp├Ârung zum Ausdruck bringen, Ver├Ąnderung fordern, tanzen und uns ERHEBEN gegen das Unrecht gegen├╝ber den Frauen.

Weitere Infos unter http://onebillionrising.org/page/event/detail/4v55f

Geprothmannt: Franziska Brantner wird hoch gehandelt - aus lokaler Sicht gibt es daf├╝r bislang genau keinen Grund

Wenn Frau Brantner an der Bergstra├če ankommen will, muss sie Br├╝ssel verlassen

Weshalb Frau Dr. Franziska Brantner scheinbar hoch in der Gunst steht, hat sie in Schriesheim definitiv nicht bewiesen.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/pro) Rund zwei Wochen ist der Neujahrsempfang der Bergstr├Ą├čer Gr├╝nen her. Muss man dar├╝ber eigentlich noch berichten? Man muss, denn es ist wichtig. Es war nicht wichtig, aktuell zu berichten, weil es dort nichts aktuelles zu berichten gab. Aber es ist wichtig, weil die Zukunft viele aktuelle Fragen aufwerfen wird. Vor allem f├╝r Dr. Franziska Branter. Die entscheidende Frage ist, wie und ob sie ihr „au├čenpolitisches“ Image in ein lokales wandeln kann. Die erste Chance vor Ort hat sie – umgangsprachlich – komplett vergeigt.

Von Hardy Prothmann

Wie geht es einem Journalisten, der etwas berichten will und hinterher auf den Schreibblock schaut und sich fragt, wie man aus keiner Notiz einen Bericht verfassen soll? Man f├╝hlt sich, naja, ein wenig ratlos. Genau das war mein Gef├╝hl, nachdem ich die in Kreisen der Gr├╝nen sehr hoch gehandelte Dr. Franziska Brantner beim Neujahrsempfang der Gr├╝nen in der Schriesheimer Gastst├Ątte zur Pfalz erlebt habe.

Glatte Note 6. Setzen.

Was hat Frau Dr. Brantner genau gesagt? Sie erkl├Ąrte internationale Politik anhand eines Kinderbuchs mit roten und schwarzen Fischen (jaja, das ihre Tochter liebt) und wollte irgendwie die Botschaft r├╝berbringen, dass die Menschen nur solidarisch eine Zukunft haben.

Dann redete sie was von Verantwortung und Mali und Bundesregierung und Ausland und so weiter. Am Ende ihres Vortrags stand eins f├╝r mich fest und das musste ich nicht aufschreiben: Franziska Brantner hatte es geschafft, rund eine halbe Stunde lang zu reden und mit keinem einzigen Satz, mit keinem Halbsatz, mit keiner Bemerkung auch nur irgendeine Verbindung zu ihrem Wahlkreis Heidelberg-Weinheim herzustellen. Eine solch verbl├╝ffende Ignoranz gegen├╝ber den Menschen, die sie k├╝nftig als Nachfolgerin von Fritz Kuhn (der jetzt OB in Stuttgart ist) vertreten soll, ist bemerkenswert. Thema verfehlt. Das ist eine glatte Note 6. Setzen.

Volles Haus in der Gastst├Ątte Zur Pfalz in Schriesheim.

Rund 130 Gr├╝ne und Sympathisanten der gr├╝nen Politik waren gekommen. Sie lauschten, die R├╝cken gespannt, die K├Âpfe konzentriert. Die Erwartungen hoch. Franziska Brantner, die junge Hoffnung, die erfolgreiche Europa-Politikerin, verheiratet mit dem T├╝binger Oberb├╝rgermeister Boris Palmer redet, l├Ąchelt, tr├Ągt vor. Es wirkt einstudiert. Und verschwindet genau in dem Augenblick, als der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Dr. Gerhard Schick ihren Vortrag in seiner Rede aufnimmt – sehr freundlich und nett und kollegial. Frau Brantner dreht sich auf dem Weg kurz vorm Ausgang um, l├Ąchelt, murmelt ein „Ich muss“. Und ist weg. Husch, husch.

Was muss Frau Brantner?

Dieser Neujahrsemfpang war so etwas wie der inoffizielle Wahlkampfauftakt. Immerhin wird im Herbst gew├Ąhlt. Frau Brantner ist an der Bergstra├če nicht angekommen. Sie musste weg. Nach Br├╝ssel. Nach T├╝bingen. Irgendwohin. F├╝r einen geselligen Abend, Gespr├Ąche mit Wahlk├Ąmpfern, mit den Menschen, mit den W├Ąhlern hatte sie keine Zeit: „Ich muss“. Sowas ist immer eine Frage der Priorit├Ąten.

Frau Dr. Franziska Brantner muss tats├Ąchlich etwas: In ihrem Wahlkreis ankommen. Um hier Wahlkampf zu machen. Um hier die Menschen vor Ort zu verstehen, sich ihrer Probleme annehmen und sich als integre Person f├╝r L├Âsungen einsetzen, mit denen die Menschen hier vor Ort leben k├Ânnen.

Lokale Kompetenz?

Verstopfte Stra├čen wie die B3, die A5 oder A6? Schulreform? Kommunale Finanzen? Branichtunnel – um in Schriesheim zu bleiben, Neckarbr├╝cke, Ringstra├če in Heddesheim – hier gibt es jede Menge Themen, die dringend ein politisches Engagement brauchen. Frau Brantner hat sich f├╝r jedes dr├Ąngende Thema bei diesem ersten inoffiziellen-offiziellen Auftritt durch Unkenntnis und/oder nicht Thematisierung disqualifiziert.

Als Fritz Kuhn f├╝r den OB-Posten in Stuttgart kandidierte, war die Frage, wer wohl in die Fu├čstapfen dieses Gr├╝nen-Vork├Ąmpfers treten k├Ânnte. Irgendwann hie├č es, die Brantner. Die ist so jung, so frisch, so k├Ąmpferisch. Sie schaut gut aus, ist gescheit und sogar mit dem Boris zusammen.

Wie Frau Dr. Brantner ausschaut und mit wem sie zusammen ist, sollte keine besondere Rolle spielen, um sie zu w├Ąhlen. Viel eher, dass sie gescheit ist. So hat sie sich aber nicht pr├Ąsentiert. Vielleicht abgehoben als „Europa-Politikerin“, aber nicht heimatverbunden als lokale Kandidatin. Vielleicht kalkuliert sie wie Kuhn – der ist auch ├╝ber die Landesliste eingezogen und war lokal eher nicht pr├Ąsent.

Sckerl pr├Ąsent

Uli Sckerl war souver├Ąn – zeugen die Farben von einer neuen schwarz-gelben Koalition?

Ganz anders der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl. Der tr├Ągt routiniert Landespolitik vor und kriegt immer wieder die Ankn├╝pfung ins kommunale hin. Sein Bundestagskollege Dr. Schick schie├čt sich auf die Kontrolle von Versicherern ein und der Star des Abends ist Hans-Peter Schw├Âbel. Der emeritierte Professor bringt mit Sprachwitz, humorigem Ernst und b├Âsem Witz die G├Ąste zum Nachdenken, zum Lachen und mit einem gl├╝henden Nachwort in Wallung. Demokratie. Einmischen. Jetzt. Der Mann ist gesundheitlich angeschlagen, aber im Kopf in Hochform. Er wei├č, wof├╝r er einsteht. Sagt es klar und deutlich und bringt lokale, regionale, ├╝berregionale, nationale, internationale und wenn es sein muss supranationale Ph├Ąnomene in seiner Performance unter. Grandios. Er hat die Sympathien und den Bonus, als K├╝nstler vielleicht das ein oder „k├╝nstlerisch“ sagen zu k├Ânnen.

Viel Arbeit vs. Landesliste

Frau Dr. Brantner bekommt von alldem nichts mit. Sie ist weg. Eventuell auf dem Weg zu wichtigen internationalen Terminen. Frau Dr. Brantner ist sicher klug. Wenn sie das ist, sollte sie dringend, schnell und ├╝berzeugend lernen, dass der wichtigste internationale Termin immer irgendwo in ihrem Wahlkreis stattfindet und wenn au├čerhalb, sie genau wei├č, wo auf dieser Welt ihr Wahlkreis ist, wo die Menschen sind, die sie w├Ąhlen werden.

Vielleicht ist das Frau Dr. Franziska Brantner auch alles egal und der Wahlkreis Heidelberg-Weinheim ist nur eine H├╝rde in der Karriereleiter, die sie dank Landesliste einfach so nimmt.

Die Menschen hier vor Ort werden das so einfach nicht hinnehmen. Die Gr├╝nen haben viel gewonnen – dank Uli Sckerl, einer sehr engagierten Basis, einer agilen Fadime Tuncer, die den Auftritt von Frau Dr. Brantner organisiert hat und ebenso verwundert zur├╝ckbleibt – wie die meisten anderen anwesenden G├Ąste.

Frau Dr. Franziska Brantner hat viel Arbeit vor sich – man darf gespannt sein, ob sie sich dieser annimmt.

Und ich entsorge den Zettel, auf dem bislang nix steht. Ins Altpapier. Wohin sonst? M├╝lltrennung ist schlie├člich komplett normal.

Baden-W├╝rttembergischer Parteitag der Gr├╝nen

Franziska Brantner vertritt Wahlkreis Weinheim-Heidelberg

Heidelberg/Weinheim, 01. Dezember 2012. (red/pm) Die Europaabgeordnete Franziska Brantner wird die Nachfolge von Fritz Kuhn im Wahlkreis Weinheim/Heidelberg antreten. Kuhn wird ab Januar Oberb├╝rgermeister von Stuttgart. Beim Landesparteitag der Gr├╝nen wurde Brantner auf Listenplatz 9 gew├Ąhlt. 15 Sitze aus Baden-W├╝rttemberg erhoffen sich die Gr├╝nen bei der Bundestagswahl im Herbst 2013.

Information des Kreisverbands B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen:

Die Bundestagskandidatin der Gr├╝nen f├╝r den Wahlkreis Weinheim-Heidelberg Franziska Brantner wurde vom baden-wuerttembergischen Parteitag am vergangenen Wochenende auf den Listenplatz 9 f├╝r die n├Ąchste Bundestagswahl gew├Ąhlt. „Das ist ein tolles Ergebnis angesichts zahlreicher und prominenter Bewerberinnen. Franziska hat damit eine Riesenchance dem neuen Bundestag anzugeh├Âren“, sagte die Vorsitzende der Bergstraesser Gr├╝nen Fadime Tuncer (Schriesheim). Brantner ├╝bernimmt f├╝r Die Gr├╝nen den Wahlkreis von Fritz Kuhn, der im Januar das OB-Amt in Stuttgart antreten wird.

„Wir Gruene wollen in Baden-W├╝rttemberg ein sehr gutes Ergebnis erzielen und zum Regierungswechsel mit einer rot-gruenen Mehrheit in Berlin entscheidend beitragen“, sagte Tuncer weiter. „Gut f├╝r die Bergstra├če, dass unsere Kandidatin auf einem vorderen Listenplatz dabei sein kann“. Die Gr├╝nen hoffen auf mindestens 15 Sitze f├╝r Baden-W├╝rttemberg.