Samstag, 25. November 2017

Feuerwehr befreit eingeklemmten PKW Fahrer

„Mit 25 Mann im Rettungseinsatz“

Weinheim, 22. Dezember 2014. (red/fw) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in die Freiburger Straße gerufen. Nur mit Hilfe von moderner Technologie gelang es, die Person zu befreien.  [Weiterlesen…]

Lagerhallenbrand in der Konrad-Adenauer-Straße

Rauchpilz ĂŒber der Weststadt

Weinheim, 14. Oktober 2014. (red/pm) Am Samstagmorgen, kurz nach 10:30 Uhr wurden der AusrĂŒckebereich 1 der Feuerwehr Weinheim, die aus den Abteilungen Stadt und Sulzbach bestehen zu einem Lagerhallenbrand in die Konrad-Adenauer Straße alarmiert. Schon bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzfahrzeuge war der Rauchpilz ĂŒber Weinheims Weststadt gut sichtbar. [Weiterlesen…]

Bericht aus der Sommerfreizeit

Jugendfeuerwehr erkundete sĂŒdtiroler Ahrntal

Weinheim, 19. September 2014. (red/fw) In diesem Jahr ging es fĂŒr die Jugendlichen der Feuerwehr Weinheim ins Ahrntal nach SĂŒdtirol. Dort ging es fĂŒr die Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 17 Jahre tief hinab und hoch hinaus. [Weiterlesen…]

Ferienerlebnis mit der Jugendfeuerwehr

Kinderrundfahrt mit Blaulicht

Weinheim, 29. August 2014. (red/fw) Spiel, Spaß, Spannung will die Feuerwehr Weinheim bieten, wenn sich die BrandschĂŒtzer in diesem Jahr wieder am Sommerferienspiel-Programm beteiligen. Los geht es am Mittwoch den 03. September in der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr im Feuerwehrzentrum Weinheim, Bensheimer Straße 6. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim Abteilung LĂŒtzelsachsen-Hohensachsen

Erfolgreicher Tag der offenen TĂŒr

Weinheim, 25. Juli 2014. (red/fw) Am vergangenen Sonntag öffnete die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung LĂŒtzelsachsen-Hohensachsen ihre Pforten fĂŒr die Bevölkerung. [Weiterlesen…]

Tag der offenen TĂŒr der Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt

Lerne uns von vorne kennen

Weinheim, 14. Mai 2014. (red/pm) Am Sonntag, den 18. Mai, lĂ€dt die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zum Tag der offenen TĂŒr ein. Nach dem Motto „Lerne uns von vorne kennen…“ informieren die BrandschĂŒtzer ĂŒber ihre Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement. [Weiterlesen…]

Gemeinderat bestÀtigt Wahl einstimmig

Mike Junghans neuer Kommandant in Oberflockenbach

Weinheim, 05. Mai 2014. (red) In der Hauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Oberflockenbach, am 21. Februar wurde Mike Junghans zum neuen Abteilungskommandanten gewĂ€hlt. In seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch bestĂ€tigte der Gemeinderat die Wahl einstimmig. Herr Junghans tritt damit die Nachfolge von Christian Brunow an, der das Amt aus gesundheitlichen GrĂŒnden zurĂŒckgetreten war.

Vorstellung des Jahresberichts 2013

Landratsamt bescheinigt Feuerwehren „hervorragende Arbeit“

Rhein-Neckar, 01. April 2014. (red/pm) Die Arbeit der Feuerwehren kann nicht genug gelobt werden. Der selbstlose und zeitintensive Einsatz der Kameraden wird seitens ihrer Gemeinden und StĂ€dte hoch geschĂ€tzt. Grund genug fĂŒr das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis auch ein entsprechendes Lob fĂŒr die Ehrenamtlichen Helfer auszusprechen. [Weiterlesen…]

Lydia Dartsch wollte schon immer mal Feuerwehrfrau sein - die Feuerwehr Weinheim hat ihr den Wunsch erfĂŒllt

Respekt, was die leisten!

Weinheim, 24. MĂ€rz 2014. (red/ld) Wir Reporter kennen FeuerwehreinsĂ€tze. Tun wir das wirklich? Wir stehen manchmal dabei, beobachten die Rettungsarbeiten. Oder gehen auf Pressekonferenzen. Wie das aber wirklich ist, wenn die Wehr einen Einsatz hat, das wissen wir nicht. Lydia Dartsch war fĂŒr uns als Teammitglied dabei – zwar nur auf einer Übung im 3-Glocken-Center, aber immerhin unter fast realistischen Bedingungen.
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Auch Jochen Weidenthaler und Sven Weygoldt im Amt bestÀtigt

Steffen Frank bleibt Kommandant

einheim/Rippenweier, 20. MĂ€rz 2014. (red/ms) Gestern bestĂ€tigte der Gemeinderat einstimmig den gewĂ€hlten Feuerwehrkommandanten der Abteilung Rippenweier. [Weiterlesen…]

Keine EinwÀnde gegen Zuwedendungen

Gemeinde nimmt Spenden an

Weinheim, 01. MĂ€rz 2014. (red) StĂ€dte und Gemeinden mĂŒssen der Annahme von Spenden und Zuwendungen zustimmen und die Ergebnisse transparent der Öffentlichkeit zugĂ€nglich machen. Es kommt selten vor, dass etwas abgelehnt wird. So hatte der Gemeinderat keine EinwĂ€nde gegen Sachspenden und GeldbetrĂ€ge: Zahlreiche Zeitschriften und BĂŒcher fĂŒr das Stadtarchiv, Bilder und Skulpturen fĂŒr das Museum und Geld fĂŒr die Feuerwehr – alles wurde einstimmig angenommen.  [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim bereitet sich auf exotische Tiere bei EinsÀtzen vor

Respekt haben vor Drachen und Giftschlangen

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Die Feuerwehr wĂ€hrend des Vortrags ĂŒber exotische Tiere. Foto: David Kunerth

Weinheim, 15. Januar 2014. (red/fw) Reptilien sind die „neuen“ Haustiere und werden in Zukunft hĂ€ufiger fĂŒr FeuerwehreinsĂ€tze sorgen – das weiß Volker Pfenning. Deshalb hielt er in den vergangenen Tagen einen Vortrag fĂŒr die Feuerwehrangehörigen, damit sich diese auf Gefahrensituationen einstellen können. [Weiterlesen…]

Sicherheitstipps der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Zum richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern

Rhein-Neckar, 29. Dezember 2013. (red/RM) DIst die Weihnachtszeit mit ihrer erhöhten BrandgefĂ€hrdung vorĂŒber, treten andere Gefahren in den Vordergrund. Denn Silvester und der bevorstehende Fasching, die Tage des Frohsinns, haben auch eine Kehrseite. Jahr fĂŒr Jahr ereignen sich folgenschwere UnfĂ€lle und BrĂ€nde beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Daher möchte die Feuerwehr Weinheim Sicherheitstipps geben. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Brand schnell im Griff

Feuer im Heizraum

Weinheim, 05. November 2013. (red/fw) Aus bisher ungeklĂ€rter Ursache kam es am Freitagabend in der Alten Straße im Ortsteil Oberflockenbach zu einem Brand im Heizraum. [Weiterlesen…]

Kinderfeuerwehr der Abteilung Stadt startet am 09. Oktober

Der Einstieg fĂŒr den Nachwuchs mit Feuerwehr-Gen

Lina Albrecht, Kerstin Baumann und Christopher Quindel werden die Kinderfeuerwehr leiten. Erster Einsatz ist der Infoabend fĂŒr Eltern am 09. Oktober.

Lina Albrecht, Kerstin Baumann und Christopher Quindel werden die Kinderfeuerwehr leiten. Erster Einsatz ist der Infoabend fĂŒr Eltern am 09. Oktober.

Weinheim, 05. September 2013. (red/ld) Mit dem Feuer spielt man nicht. Das sollen nun auch die ganz Kleinen lernen. Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt hat deshalb eine Kinderfeuerwehr gegrĂŒndet. Teilnehmen können Kinder ab sechs Jahren. Die Feuerwehr will dadurch ihre Jugendarbeit verbessern und spĂ€ter mehr Menschen in den aktiven Feuerwehrdienst bringen. [Weiterlesen…]

Eberhard Strunk referiert am 16. Mai im BĂŒrgersaal

„Botschafter der Energiewende“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/pm) Er ist Hauptbrandmeister, Planungsingenieur, er gilt als „Botschafter der Energiewende“ und Vorzeigeunternehmer: Eberhard Strunk. Auf Einladung des „StrategieForum“ der Metropolregion Rhein-Neckar und der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim spricht der studierte Versorgungstechniker, Diplom-Wirtschaftsingenieur und Ehrendoktor der Gesamthochschule Siegen am Donnerstag, 16. Mai, um 18:30 Uhr im BĂŒrgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz. [Weiterlesen…]

Ralf Mittelbach, Rolf Tilger und Thomas Keller fĂŒr 5 Jahre im Amt

Gemeinderat bestÀtigt Wahl von Mittelbach und Co.

(von links) Stellvertreter Rolf Tilger, der frĂŒhere Kommandant Patrick MĂŒller, der neue Kommandant Ralf Mittelbach und Stellvertreter Thomas Keller.

 

Weinheim, 14. MĂ€rz 2013. (red/aw/ms) Die Wahl zum neuen Feuerwehrkommandanten Weinheims hat Ralf Mittelbach schon am 16. Februar gewonnen. Damit das Ergebnis jedoch gĂŒltig und Mittelbach ist seinem Amt offiziell ist, bedurfte es noch der Zustimmung des Gemeinderats. Diese erfolgte in der Sitzung gestern einstimmig. [Weiterlesen…]

"Meilensteine" aus Sicht der Stadtverwaltung

Die Weinheimer Themen des Jahres 2012

Unser Foto des Jahres 2012: OB Heiner Bernhard im GlĂŒck – weil ers „saugeil“ fand, rutschte er den Hurricane-Loop gleich zwei Mal hintereinander und posierte beglĂŒckt wie ein Jugendlicher.

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm/ae) Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende.  Aus diesem Anlass hat sich die Stadt Weinheim dazu entschlossen, einen RĂŒckblick auf die Themen, die Weinheim im Jahr 2012 beschĂ€ftigten, zu geben. Sowohl die kommunale Energiewende als auch die Etablierung der Stadt Weinheim als Bildungsstandort und Weinheim als Fair-Trade-Town sind dabei nur ein paar zu nennende Meilensteine.

Von Roland Kern

Es ist das Thema des Jahres: Die Stadt Weinheim geht neue Wege bei der Einbeziehung der BĂŒrgerschaft in politische Zukunftsentscheidungen. Die Frage, wie und wo in den nĂ€chsten Jahren die Gewerbeentwicklung der Großen Kreisstadt stattfindet, wird in einem BĂŒrgerdialogverfahren von den BĂŒrgern selbst beraten. Im MĂ€rz hat die Stadtverwaltung ein Konzept der BĂŒrgerbeteiligung vorgestellt, das von der Deutschen Forschungsstelle BĂŒrgerbeteiligung der Uni Wuppertal begleitet wird. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen und ein BĂŒrgergutachten von zufĂ€llig ausgewĂ€hlten BĂŒrgerrĂ€ten. Zu einem geforderten BĂŒrgerentscheid kommt es dann aber doch nicht, weil sich der Gemeinderat und eine BĂŒrgerinitiative auf keine Formulierung fĂŒr eine Fragestellung einigen können.

Im September spricht sich das Gremium gegen einen BĂŒrgerentscheid und fĂŒr einen GelĂ€ndetausch aus, so dass die Planungen fĂŒr ein Gewerbegebiet in den „Breitwiesen“ an der Autobahn weitergehen. Die Verwaltungsspitze verspricht: Auch ohne BĂŒrgerentscheid wird die Stadt die BĂŒrger bei der weiteren „Breitwiesen“-Planung einbeziehen. Zum Jahresende gibt es aber auch BemĂŒhungen, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Schullandschaft im Westen

Lokalpolitiker, Eltern und Lehrer beschĂ€ftigt die VerĂ€nderung der Schullandschaft – nicht nur wie hier beim Infoabend in Hemsbach.

 

Die Stadt will die Schullandschaft im grĂ¶ĂŸten Stadtteil, der Weststadt, fĂŒr die Zukunft neu und nachhaltig aufstellen. Verschiedene Faktoren erfordern die VerĂ€nderung: Der Bedarf nach einer neuen Grundschule anstatt der baufĂ€lligen Albert-Schweitzer Schule, die demografische Entwicklung sowie die neue Schulpolitik im Land. Es gibt immer weniger Haupt- und WerkrealschĂŒler, deshalb werden die Karrillon-Schule und die DBS-Werkrealschule zum nĂ€chsten Schuljahr fusionieren. Ein Moderationsprozess mit Konzeptgruppe und großen World-CafĂ©s entwickelt nach einigen Monaten einen Vorschlag an den Gemeinderat: Eine Grundschule mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule unter einem Dach am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses. Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um die Finanzierbarkeit unter BerĂŒcksichtigung aller Synergieeffekte zu prĂŒfen. Im Gegenzug werden nĂ€mlich drei alte SchulgebĂ€ude frei, die anders verwertet oder genutzt werden können.

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort und Bildungsregion im Land Baden-WĂŒrttemberg. Im April wird eine Vereinbarung zwischen der Agentur fĂŒr Arbeit und dem Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf geschlossen, kĂŒnftig bei der Berufsorientierung enger zusammenzuarbeiten. Das Übergangsmanagement ist nun offiziell bei der Stadt Weinheim angesiedelt. Mit dem neuen Schuljahr haben vier neue Schulsozialarbeiterinnen auf drei Stellen ihre TĂ€tigkeit aufgenommen. OB Bernhard bezeichnet die Schulsozialarbeit als „Edelstein in der Bildungskette“.

Mit der „Bildungskette“ und der „Weinheimer Initiative“ sorgt die Stadt weiter bundesweit fĂŒr Aufsehen und positive Beispiele, unter anderem informiert sich deshalb Kultus-StaatssekretĂ€r Dr. Frank Mentrup vor Ort – und hat großes Lob fĂŒr die Bildungslandschaft. Außerdem: Im Sommer erscheinen gleich in mehreren Fachmagazinen Lobeshymnen auf die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS. OB Bernhard betonte: „Ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass es in Fragen der QualitĂ€t von Bildung in dieser Stadt immer eine große Einigkeit gibt.“

Unsere Artikel zum Thema Schule und Bildung finden Sie hier.

Auch MdL Uli Sckerl sagt: „Die Energiewende ist der richtige Weg.“

Kommunale Energiewende hat begonnen

Ein Jahr im Zeichen der Energiewende: Im Rathaus stĂ¶ĂŸt ein Energie-Team, begleitet vom Runden Tisch Energie, eine Reihe von ökologischen Verbesserungen an. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung, alle öffentlichen GebĂ€ude, Straßen und PlĂ€tze ab diesem Jahr zu hundert Prozent mit Öko-Strom zu versorgen. Die Stadtwerke Weinheim kommen der Stadt dabei entgegen. Die Arbeiten an einem Klimaschutz-Gutachten durch eine Fachagentur haben begonnen. Die Vorstellung ist faszinierend: Pro Jahr könnten in Weinheim fast 30 000 Tonnen CO 2-Gas eingespart werden, wenn man alles ausschöpft. Die ersten Projekte nehmen ihre Arbeit auf: Auf der Rippenweierer Keltensteinhalle produziert eine BĂŒrgersolaranlage Strom, die WĂ€rme kommt von der Holzschnitzelheizung eines benachbarten Betriebes, möglicherweise entsteht dadurch ein neues WĂ€rmenetz fĂŒr den ganzen Ort.

Die Stadt legt weitere SolardĂ€cher an. Der Runde Tisch Energie feiert einjĂ€hriges Bestehen und mischt sich engagiert ein. Der Energietag beim Autohaus Sporer wird zum Publikumsschlager. An diesem Tag startet auch die Vermarktung des Neubaugebietes „LĂŒtzelsachsen Ebene“ als Biogas-Wohngebiet. Hier kommt die WĂ€rme aus einer Biogasanlage vom benachbarten Bauernhof. Und die Stadt bringt weiter frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt beschließt den Einstieg in ein Verfahren, mit dem kĂŒnftig der Bau von Windenergieanlagen auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Auch hier beginnt eine groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung.

Die BĂŒrgerbeteiligungen 2012 auf einen Blick

Mehrgenerationenhaus in der zweiten Runde

Ein wichtiger Baustein der Bildungsregion Weinheim steht stabil und wackelt nicht – zumindest fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Weinheimer Weststadt wird definitiv ins Förderprogramm des Bundesamtes fĂŒr Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben aufgenommen. Die AktivitĂ€ten werden ausgeweitet.

GrĂŒnes Licht fĂŒr das Fachmarktzentrum

OBI kann anrolle(r)n: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim beschließt Ende April den Bebauungsplan fĂŒr das GelĂ€nde des frĂŒheren GĂŒterbahnhofs am sĂŒdlichen Stadteingang zwischen Bahnschienen und B3. Damit steht der Umsetzung des dort geplanten Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege. Im Sommer wird mit dem Bau begonnen, zum Jahreswechsel stehen die ersten beiden FachmĂ€rkte im Rohbau. Allerdings hat es im August Diskussionen wegen LĂ€rmbelastigungen im Umfeld der Baustelle gegeben.

Ein Plan gegen den LĂ€rm

Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende LĂ€rmbelĂ€stigung in der Stadt vorgehen. Das Amt fĂŒr Stadtentwicklungen nimmt die Arbeit an einem LĂ€rmaktionsplan auf. Im Laufe des Jahres stellt sich heraus, dass der BahnlĂ€rm das grĂ¶ĂŸte Problem ist. Gemeinsam mit der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ drĂ€ngt die Stadt beim Eisenbahnbundesamt und beim Verkehrsministerium auf Verbesserungen.

Die MĂ€nner der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ (v.l.n.r.): Joachim Körber, Peter Thunsdorff und Dr. Hans Irion.

Abbau von Schulden in Sicht

Die Finanzlage der Stadt Weinheim erholt sich spĂŒrbar. Die Entwicklung des aktuellen Haushaltsjahres verlĂ€uft erfreulich, wie die KĂ€mmerei bereits im Halbjahresbericht mitteilen kann. Im Dezember kann OB Bernhard im Gemeinderat einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Ein zweistelliger Millionenbetrag kann der Allgemeinen RĂŒcklage zugefĂŒhrt werden. Die KĂ€mmerei stellt in Aussicht, dass bei einer Fortsetzung der finanziellen Verbesserung in den nĂ€chsten Jahren ein Schuldenabbau gelingen kann.

FußgĂ€ngerzone kommt voran

Mit einem „Pflasterstein-Fest“ feiert die Stadt, das Stadt- und Tourismusmarketing und der Verein „Lebendiges Weinheim“ im Juli die Übergabe des zweiten Bauabschnittes der FußgĂ€ngerzone. Von der „Weinheim Galerie“ bis zum Windeckplatz ist jetzt alles mit rotem Naturstein ausgelegt. Die hochwertige Gestaltung wird ĂŒberall gelobt. Im FrĂŒhjahr 2013 beginnt das Tiefbauamt mit dem letzten Abschnitt vom Windeckplatz bis zur Grabengasse – dann hat die Stadt in die Verschönerung ihrer Einkaufsmeile rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Die neue FußgĂ€ngerzone, Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim ist Feuerwehr-Hochburg

Es ist ein großes Jahr der Weinheimer Feuerwehr: Weinheim liegt in diesem Jahr im Zentrum aller Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Zweiburgenstadt – die grĂ¶ĂŸte im Kreis – feiert ihr 150-jĂ€hriges Bestehen und das 50-jĂ€hrige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Der zunĂ€chst feuerwehrinterne Auftakt ins große JubilĂ€umsjahr findet im MĂ€rz statt, weitere Gedenken und Veranstaltungen schließen sich an. Nichtsdestrotrotz fĂ€llt die JubilĂ€umswehr durch eine Reihe von spektakulĂ€ren EinsĂ€tzen auf. Und nicht zuletzt werden die FeuerwehrsanitĂ€ter wegen ihres AED-Projektes bundesweit zur „Feuerwehr des Jahres“ nominiert.

Boardsport Weinheim macht von sich reden

Ein neuer Weinheimer Verein macht von sich reden: Boardsport Weinheim e.V.. Begleitet vom Stadtjugendring stellt sich der Skateboardverein vor und mischt sich in der Stadt ein. Engagiert wie die jungen MĂ€nner um Vorstand Marc FlĂ¶ĂŸer sind, bewegen sie auch die Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres gibt es konkrete PlĂ€ne zum Bau einer Skateranlage an der BarbarabrĂŒcke.

Weinheim, die Facebook-Stadt

Weinheim sorgt wegen seiner engagierten Facebook-AktivitĂ€t fĂŒr Aufsehen. Bei vergleichenden Rankings liegt die Stadt (mit aktuell fast 5500 Fans) unter den Großen KreisstĂ€dten im Land ganz vorne, in der Metropolregion nach den GroßstĂ€dten auf Rang vier, landesweit unter allen nicht-kommerziellen Seiten auf Rang 27. Die Freiwillige Feuerwehr belegt unter allen Feuerwehren im Land bei den Facebook-AktivitĂ€ten Rang eins. Medienteams aus anderen RathĂ€usern holen sich Rat.

„Hildebrand’sche MĂŒhle“ nimmt Gestalt an

Die Deutsche Denkmal-AG stellt erstmals ihre PlĂ€ne fĂŒr Modernes Wohnen auf dem Areal der „Hildebrandschen MĂŒhle“ vor. Vorgesehen sind schicke neue StadthĂ€user in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am OdenwaldflĂŒsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption fĂŒr das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen MĂŒhle“ in Weinheim dar. Im Juni beginnen die Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Villa, im Oktober werden die PlĂ€ne konkreter. Das Projekt liegt im Plan. In 2013 wird gebaut.

Zum Teil baufĂ€llig, aber im Kern erhaltenswert – die Hildebrand’sche MĂŒhle. Bild: Stadt Weinheim

DĂŒrreplatz als leuchtendes Beispiel

Seit „Stuttgart 21“ reden alle davon: BĂŒrgerbeteiligung. Die Kommunen landauf und landab machen sich Gedanken, wie sie kĂŒnftig ihre BĂŒrger frĂŒh und qualifiziert in Entscheidungsprozesse einbinden können. Manche sind weiter als andere. Die Weinheimer Stadtverwaltung hat bereits neue Wege eingeschlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung des DĂŒrreplatzes vor der Weinheim Galerie. DafĂŒr hat das Amt fĂŒr Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb unter BĂŒrgern organisiert und begleitet. Eine Beschreibung dieses Projektes wurde im Februar gewissermaßen als leuchtendes Beispiel mit einer Doppelseite in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ veröffentlicht.

Eine „App“ fĂŒr alle

Weinheim geht medial weiter voran: Zwei Agenturen haben fĂŒr die Stadt einen mobile Internetdienst entwickelt. Bernhard KĂŒck („puntodesign“) und Martin Nowak („gruenphase“) entwickeln fĂŒr ihre Heimatstadt eine „Stadt-App“ und ergĂ€nzen das Medienangebot.

Ein Haus fĂŒr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“. Foto: Stadt Weinheim.

 

Nicht nur optisch, auch inhaltlich setzt der Neubau der AWO-Rhein-Neckarauf dem GelĂ€nde des frĂŒheren Freudenberg-Fellspeichers im Stadtteil „MĂŒll“ MaßstĂ€be. Im Neubau der „Sozialen Dienste“ bĂŒndelt die AWO ihre sĂ€mtlichen Angebote.

Weinheim – Mehr drin!

Der Verein „Lebendiges Weinheim“ bringt einen neuen EinkaufsfĂŒhrer heraus. Wieder einmal wird dokumentiert: In mehr als 200 EinzelhandelsgeschĂ€ften in der City sind viele Einkaufsmöglichkeiten geboten.

OB im freien Fall

Rund vier Millionen Euro investiert die Familie Steinhart im Spaß- und Erlebnisbad Miramar in eine neue spektakulĂ€re Rutschenanlage, unter anderem steht dort jetzt die erste Looping-Rutsche SĂŒddeutschlands. OB Heiner Bernhard traut sich als Erster – es ist der „freie Fall“ in die bunte Rutsche. Wenige Monate spĂ€ter ereignet sich ein Unfall, der durch einen Bedienungsfehler verursacht worden ist. Die Miramar-Betreiber reagieren mit mehr Kontrollen und technischen Verbesserungen.

OB Heiner Bernhard weiht die neue Rutsche des Miramars ein, Foto: Stadt Weinheim

Erster Spatenstich fĂŒr neuen Firmensitz

Die Firma WBI GmbH, ein fĂŒhrendes IngenieurbĂŒro fĂŒr die Planungen von Tunnelbauten, Staumauern und anderen Großprojekten, zieht mit ihrer Unternehmenszentrale in den Technologiepark Weinheim. Im Juni ist erster Spatenstich.

Große Mehrheit fĂŒr die Kripo vor Ort vergebens

6000 Unterschriften eines AktionsbĂŒndnis fĂŒr eine „Kripo vor Ort“ helfen leider nicht. Bei einem Besuch in Weinheim teilt der neue Leitende Polizeidirektor Detlef Werner mit, dass die Weinheimer Kripo-Außenstelle nach der Polizeireform in Baden-WĂŒrttemberg nicht zu halten ist. Die Kripoarbeit soll im PrĂ€sidium gebĂŒndelt werden.

Deutschlands erste „AMA“ steht in Weinheim

Sie ist die dritte ihrer Art und sie badet genĂŒsslich im Weinheimer Schlossparkweiher unter den beiden Burgen. „AMA du Parc“ heißt die knapp zwei Meter große Bronzeskulptur, die im August von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der französischen KĂŒnstlerin Amaryllis Bataille enthĂŒllt wird. Sie ist eine Spende des Weinheimer Unternehmers und Kunstliebhabers Thomas Noor.

Seismische Messungen

Die Firma Rhein Petroleum sorgt mit seismischen Messungen im sĂŒdlichen Bereich ihres Lizenzgebiets „Weinheim“ fĂŒr Aufsehen, weil ganze StraßenzĂŒge verkabelt werden. Mit den Messungen soll herausgefunden werden, ob sich unter Weinheims Erde Ölvorkommen befinden und wie gut sich die Tiefe fĂŒr Geothermie eignet.

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Fairer Handel nun auch in Weinheim. Alle Rechte Transfair e.V.

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach von den WeltlĂ€den der Kirchen in LĂŒtzelsachen und der Weststadt setzen sich mit ihrer Idee durch, Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln. Der Gemeinderat fĂ€llt im September einen Grundsatzbeschluss, der sie unterstĂŒtzt und bestĂ€tigt.

Mehr TagesmĂŒtter

TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter, die qualifiziert Kleinkinder betreuen, bekommen in Weinheim jetzt einen erhöhten kommunalen Zuschuss. Die Zahl der TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter steigt auch deshalb an – so wird auch Druck auf kommunale Betreuungseinrichtungen etwas gesenkt.

Abiturienten rÀumen auf

Nach zwei aus dem dem Ruder gelaufenen Abi-Feten im Schlosskeller, revanchieren sich die Abitur-JahrgĂ€nge des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, in dem sie Putzaktionen im Schlosspark und am Waidsee organisieren. DafĂŒr bekommen sie großes Lob.

„Winfried“ – ein Freund Weinheims

MinisterprÀsident Winfried Kretschmann kommt in die Weinheimer Stadthalle. Quelle: Winfried Kretschmann.

 

Winfried Kretschmann hat etwas dazugelernt. Die Bedeutung seines Vornamens kannte der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident natĂŒrlich schon vorher. Winfried steht fĂŒr „Freund des Friedens“. Aber dass er als erster „grĂŒner“ Landeschef der Republik daher ein Namensvetter des Weinheim-GrĂŒnders und Franken „Wino“ ist, das ist dem Schwaben neu, als er beim BĂŒrgergesprĂ€ch im Mai in der Stadthalle ist. Er wird Weinheim schon deshalb nicht vergessen.

HĂ€nde reichen ĂŒber alle Grenzen

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war fĂŒr einen Tag das Zentrum und das Symbol fĂŒr die Metropolregion. Der Weinheimer Ortsteil Ober-Flockenbach und der Gorxheimer Ortsteil Unterflockenbach feiern grenzĂŒbergreifend mit Tausenden von GĂ€sten das gemeinsame 1000-jĂ€hrige Bestehen.

Weitere StrukturverÀnderungen im Rathaus

Die Stadtverwaltung setzt ihre StrukturverĂ€nderungen fort: Im Januar ĂŒbernimmt der Rhein-Neckar-Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe, wie in jeder anderen Kommune im Kreisgebiet. Landrat Dallinger ist am 11. Januar vor Ort, um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst zu begrĂŒĂŸen. In diesem Zusammenhang ist auch eine

tere VerĂ€nderung im November zu sehen: Die Erziehungsberatungsstelle wird kĂŒnftig unter der TrĂ€gerschaft des Pilgerhauses arbeiten. Das frĂŒhere Weinheimer Amt fĂŒr Jugend und Soziales ĂŒbernimmt noch weitere Aufgaben des demografischen Wandels und nennt sich seit September: Amt fĂŒr Jugend, Soziales, Familien und Senioren.

Menschen 2012

  • Karl Berg erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr vielfĂ€ltiges bĂŒrgerschaftliches Engagement.
  • Hans Mazur, unter anderem Stadtrat und Vorsitzender des Stadtseniorenrates, erhĂ€lt das Bundesverdienstkreuz.
  • Livia Bodzsar, 43-jĂ€hrige Weinheimerin, vereitelte einen RaubĂŒberfall an der ALDI-Kasse. Sie wird von der Stadt und der Polizei geehrt.
  • Peter Lulay erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr sein bĂŒrgerschaftliches Engagement. Er war unter anderem 24 Jahre lang Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.
  • Die Spanierin Maria Guerrero Gallego ist die erste PreistrĂ€gerin des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises fĂŒr ihr Engagement um die Integration in der Stadt.
  • Juliane Wasser ist die neue Gastronomie-PĂ€chterin der Wachenburg. Im Mai soll nach einer Sanierung und technischen AufrĂŒstung Eröffnung sein.
  • Jugend-und Sozialamtsleiter Heiner Amann wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Claus Hofmann. Auch Dietmar Pfennigschmidt, der langjĂ€hrige Leiter der Stadtbibliothek geht in Ruhestand.
  • Stella Kirgiane-Efremidis und Alexandros Efremidis bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen, unter anderem fĂŒr das viele Jahre veranstaltete Benefiz-Essen fĂŒr einen guten Zweck.
  • Christina EitenmĂŒller, langjĂ€hrige Rektorin der Friedrich-Grundschule und GeschĂ€ftsfĂŒhrende Schulleiterin, wird nach 45 Jahren aus dem Schuldienst verabschiedet. Sie war eine Institution.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Wolfgang Eberle ist Weinheims erster „Ehrenjugendfeuerwehrwart"

Da gab es nichts mehr zu „bebbern“

Wolfgang Eberles Ehrung, da gab es nichts mehr zu „bebbern“


Weinheim, 12. November 2012. (red/pm) Da machte er seinem Spitznamen ausnahmsweise einmal keine Ehre. In Feuerwehrkreisen in Weinheim und darĂŒber hinaus nennt man Wolfgang Eberle eigentlich nur den „Bebber“. Im Wortschatz Weinheims und der Kurpfalz gekramt, erfĂ€hrt man, dass ein „Bebber“ jemand ist, der – auf Hochdeutsch ausgsdrĂŒckt – immer noch seinen Senf dazuzugeben hat. Aber am Sonntagmorgen gab es auch fĂŒr Wolfgang „Bebber“ Eberle nichts mehr „zu bebbern“. Vor RĂŒhrung ungewohnt wortkarg, sagte er nur so knapp es ging: „Das Buffet ist eröffnet.“


Von Roland Kern

„DafĂŒr wurde manches ĂŒber ihn gesagt, den Feuerwehrmann aus Leib und Seele, der ein Berufsleben lang Feuerwehrprofi bei der Firma Naturin und gefĂŒhlte 50 Jahre engagiertes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim ist, zuletzt zwölf Jahre als Stellvertretender Stadtbrandmeister. Wolfgang Eberle ist Weinheims erster „Ehrenjugendfeuerwehrwart“. Stadtbrandmeister und WeggefĂ€hrte Reinhold Albrecht verlieh ihm diesen Titel wĂ€hrend der Feier zum 50-jĂ€hrigen Bestehen der Weinheimer Jugendfeuerwehr – sie ist, 1962, gegrĂŒndet, die Ă€lteste ihrer Art im Rhein-Neckar-Kreis. Albrecht nahm Bezug auf einen Bilder-Vortrag von Miriam Eberle, der aktuellen Jugendwartin der Weinheimer Wehr. Darin tauchte immer wieder Wolfgang Eberle auf. „Unsere Jugendfeuerwehr wĂ€re heute nicht das, was sie ist, ohne Wolfgang Eberle“, bescheinigte der Kommandant.

Bei zahlreichen Freizeiten und anderen AktivitĂ€ten war der „Bebber“ einer der engagiertesten, einer der fleißigsten Organisatoren. „Seine TĂ€tigkeit war immer eine Bereicherung“, lobte Albrecht. Extra fĂŒr Eberle wurde der neue Ehrentitel samt Urkunde im Jahr des 150-jĂ€hrigen Bestehens der Weinheimer Feuerwehr und des 50-jĂ€hrigen Bestehens der Jugendfeuerwehr jetzt geschaffen – eine historische Auszeichnung in einem großen Jahr fĂŒr die Weinheimer Feuerwehr, das mit dieser Veranstaltung nun abgeschlossen wurde. Nach vielen Veranstaltungen, Festen, Banketten und RĂŒckblicken, galt das JubilĂ€umsfinale jetzt der Jugendfeuerwehr. Das hatte einge gewisse Symbolkraft. „Denn wir sind das Fundament der Wehr“, erklĂ€rte Miriam Eberle, die in ihrem Vortrag an die GrĂŒnder und wichtigen Akteure der Nachwuchs-Wehr erinnerte. Auch BĂŒrgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner gratulierte zum doppelten JubilĂ€um. Sein Lob: „In der Feuerwehr werden an junge Menschen Werte vermittelt, die fĂŒr unsere Gesellschaft wichtig sind.“

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim