Donnerstag, 23. November 2017

Freiwillige Feuerwehr Weinheim - Abteilung Ritschweier

Jahr mit Familienabend beendet

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Abteilung Ritschweier ist die kleinste Feuerwehrabteilung und trotzdem eine wichtige StĂŒtze im Gesamtbild der Weinheimer Feuerwehr. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Volker JĂ€ger dankte den Feuerwehrangehörigen der Abteilung Ritschweier fĂŒr ihren Dienst am NĂ€chsten. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim kommt nicht von der Straße ab

Fahrsicherheitstraining fĂŒr junge EinsatzkrĂ€fte

Weinheim, 28. Novmber 2014. (red/pm) „Achtung GlĂ€ttegefahr!“, „Achtung Rutschgefahr!“ oder auch „Vorsicht Wildwechsel!“, mit dem Winter kommen einige Gefahren auf den Autofahrer zu. Aber damit bei Fahrten unserer Jugendfeuerwehr nichts geschieht, wurden in Zusammenarbeit mit dem ADAC und dem Kreisfeuerwehrverband Rhein-Neckar, sieben Feuerwehrleute geschult, sich in Extremsituationen richtig zu verhalten. [Weiterlesen…]

Brand in Weiler-NĂ€chstenbach, die Feuerwehr hat alles unter Kontrolle

Feuerwehr entnimmt Löschwasser aus Swimmingpool

Weinheim, 18. Oktober 2014. (red/pm) Aus bisher ungeklĂ€rter Ursache ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Brand in Weiler-NĂ€chstenbach gekommen. Mitarbeiter der Firma Freudenberg hatten gegen 01:30 Uhr vom WerksgelĂ€nde einen Feuerschein am Berg Richtung NĂ€chstenbach wahrgenommen und die Werkfeuerwehr Freudenberg informiert. [Weiterlesen…]

Feuerwehr nicht fĂŒr Beseitigung von Nestern zustĂ€ndig

Wen rufen wenn die Wespen drohen?

Weinheim, 16. Juni 2014. (red/fw) Die Sonne brennt, die Temperaturen klettern ĂŒber 30 Grad: Ein Eis oder eine kalte Limo sollen AbkĂŒhlung bringen. Doch plötzlich ist man umringt von ungebetenen GĂ€sten: Hornissen, Bienen, Hummeln und Wespen werden von zuckerhaltigen Speisen und GetrĂ€nken angezogen. Damit kommt man vielleicht noch klar. Was aber wenn sich der Insektenschwarm in GrundstĂŒcksnĂ€he oder sogar den eigenen Vier WĂ€nden niederlĂ€sst? [Weiterlesen…]

Lydia Dartsch wollte schon immer mal Feuerwehrfrau sein - die Feuerwehr Weinheim hat ihr den Wunsch erfĂŒllt

Respekt, was die leisten!

Weinheim, 24. MĂ€rz 2014. (red/ld) Wir Reporter kennen FeuerwehreinsĂ€tze. Tun wir das wirklich? Wir stehen manchmal dabei, beobachten die Rettungsarbeiten. Oder gehen auf Pressekonferenzen. Wie das aber wirklich ist, wenn die Wehr einen Einsatz hat, das wissen wir nicht. Lydia Dartsch war fĂŒr uns als Teammitglied dabei – zwar nur auf einer Übung im 3-Glocken-Center, aber immerhin unter fast realistischen Bedingungen.
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Feuerwehr Weinheim, Birkenau und Landkreise ĂŒben den Notfall im Saukopftunnel

„Wozu ĂŒben, wenn alles perfekt ist?“

Weinheim/Birkenau/Rhein-Neckar, 09. MĂ€rz 2014. (red/ld) Wenn es im Saukopftunnel brennt, gibt es nur zwei Fluchtwege: Nach links oder rechts. FĂŒr die Feuerwehr und RettungskrĂ€fte stellt ein Alarm dort immer wieder vor eine besondere Herausforderung ar. Am Samstag ĂŒbten die freiwillige Feuerwehr Weinheim und die Freiwillige Feuerwehr Birkenau den Ernstfall im Saukopftunnel, der dafĂŒr drei Stunden gesperrt worden ist. Der Tunnel verbindet die beiden Orte – aber auch zwei BundeslĂ€nder und damit zwei Systeme. [Weiterlesen…]

Die Betroffenen des Feuers in der Breslauer Straße brauchen dringend Hilfe - Spendenkonte eingerichtet

Traumatisiert und vor einer ungewissen Zukunft

Die Opfer des Hausebrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen

Die Opfer des Hausbrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen.

 

Weinheim, 20. August 2013. (red/ch) Am vergangenen Sonntag brach in einem Mehrfamilenhaus in der Breslauer Straße in Weinheim ein Feuer aus. Eine brennende Zigarette setzte letzlich das gesamte Obergeschoss in Brand. Durch das Feuer und die Löscharbeiten ist das gesamte Haus nun fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht bewohnbar. Die 20 betroffenen Mieter sind solange in einem Hotel oder bei Verwandten untergebracht. Neben den schrecklichen Erlebnissen sind sie nun vor allem mit der Frage beschĂ€ftigt, wer fĂŒr den Schaden in Höhe von rund 500.000 Euro aufkommt. Das Problem: Der Brandverursacher ist nicht versichert. [Weiterlesen…]

Brand in der Mannheimer Straße

Eine Tote bei KĂŒchenbrand

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Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld/fw/pol) Bei einem KĂŒchenbrand in der Mannheimer Straße gestern Abend, ist eine 46 Jahre alte Frau gestorben. Das Feuer war wohl im Bereich der KĂŒchenzeile ausgebrochen. Das ergab die Brandursachenuntersuchung der Polizei. Die Branduntersuchung musste am Nachmittag abgebrochen werden, da die Wohnung noch immer stark verraucht sei, hieß es bei der Polizei. Am Montag werden die Untersuchungen fortgefĂŒhrt. Zur Todesursache der Frau gibt es noch keine Ergebnisse. Die Leiche soll obduziert werden. [Weiterlesen…]

Einstimmigkeit im Gemeinderat

Volker JĂ€ger bleibt stellvertretrender Kommandant

Weinheim, 19. April 2013. (red/ld) Volker JĂ€ger wurde als stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr bestĂ€tigt. Bereits am 25. MĂ€rz wurde er bei der Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr fĂŒr weitere fĂŒnf Jahre wiedergewĂ€hlt. Damit dieses Ergebnis offiziell ist, fehlte noch die Zustimmung des Gemeinderats. Bedenken gegen die Wahl Volker JĂ€gers Ă€ußerte keiner der StadtrĂ€te. Der Gemeinderat stimmte der Wahl einstimmig zu.

Stadt- und Tourismusmarketing bringt mit Fotograf Sebastian Singer einen „Weinheim-Kalender“ heraus

Weinheim fĂŒrs Wohnzimmer

Der Weinheimer Kalender 2013 ist demnÀchst erhÀltlich. Bild: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Viele haben darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Es gibt einen hochwertigen Jahreskalender fĂŒr das Jahr 2013 mit den schönsten Weinheimer Motiven, den Burgen, dem Hermannshof, dem Schlosspark, der Altstadt – und den ganzen Fotoklassikern der Stadt. Der bunte Wandkalender im DIN A-3-Querformat ist ein Gemeinschaftsprojekt des Weinheimer Fotografen Sebastian Singer, dessen Partner Hannes Hartmann von Hartmann Medien Consulting in der Bensheimer Straße, und dem BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing.

Information der Stadt Weinheim:

„Verkaufsstart an den zwei Verkaufsstellen in der Weinheimer Innenstadt ist am 2. November. ErhĂ€ltlich ist der Weinheimer Kalender 2013 dann in der Schalterhalle der DiesbachMedien, dem BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing und bei der Buchhandlung SchĂ€ffner in der FußgĂ€ngerzone. (Vorbestellungen sind aber jetzt schon möglich). Weitere Verkaufsstellen in den Ortsteilen sind geplant. Der Kalender wird aber auch online zu beziehen sein unter der Internetadresse www.weinheim-kalender.de. Der Kaufpreis betrĂ€gt 19.95 Euro, davon sind aber pro Kalender 2 Euro fĂŒr den Kinderförderfonds Bergstraße-Neckar vorgesehen.

„Wir freuen uns schon auf die Spende“, erklĂ€rte Anne Hansch, die als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Diakonischen Werks in Weinheim den Kinderförderfonds leitet. Die Diakonie und das Stadt- und Tourismusmarketing sind in der Mittleren Hauptstraße ja gute Nachbarn. Hochwertig hergestellt und gedruckt wurde der Weinheimer Kalender 2013 in der Druckerei Diesbach an der Bergstraße. Sebastian Singer ist im Hauptberuf als GerĂ€tewart bei der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim angestellt; sein großes Hobby ist seit Jahren aber das Fotografieren in seiner Heimatstadt. Singer und Hartmann gehören auch dem Medien-Team der Freiwilligen Feuerwehr an. Einige seiner Bilder haben fast schon Kultstatus wie die Nacht-Aufnahme wĂ€hrend der Kerwe von der Windeck auf die Altstadt hinunter – das Motiv ist seit August auch das Titelbild der Weinheimer Facebook-Seite. Es ziert auch den Kalender 2013 im August. Denn das farbenprĂ€chtige Werk soll nicht nur ein Augenschmaus sein, es soll seinem Besitzer ein Jahr lang auch Service bieten und damit auf die Attraktionen und Veranstaltungen der Stadt hinweisen; das war dem Stadt- und Tourismusmarketing besonders wichtig. So sind in jedem Monat auch die wichtigsten Veranstaltungen aufgefĂŒhrt.

„Wir hoffen natĂŒrlich“, sagt City-Managerin Maria Zimmermann, „dass der Kalender auch möglichst oft als Geschenk weit ĂŒber die Region hinaus verschickt wird“. Zum Beispiel könnten sich ehemalige Weinheimer ihre Heimatstadt „ein ganzes Jahr lang ins Wohnzimmer holen“. Bei der Auswahl der Bilder und den Beschreibungen waren Maria Zimmermann, Pressesprecher Roland Kern und Silvia Mayer von der Buchhandlung SchĂ€ffner eingebunden.

Singers Bilder beeindrucken durch eine besondere Sicht der scheinbar alltĂ€glichen Motive. Das Titelbild zeigt zum Beispiel den Turm der St. Laurentius-Kirche in direkter Nachbarschaft zur Burgruine Windeck. Diese außergewöhnliche Perspektive ergibt sich nur vom Turm des Schlosses aus. Zu jedem Bild gibt es auf der RĂŒckseite des Kalenders eine kurze ErlĂ€uterung
Info: Neuer Wandkalender fĂŒr Weinheim „Weinheim Kalender 2013“, 14 Seiten (Deckblatt und RĂŒckseite mit Infos), DIN A3 Querformat, hochwertiger vierfarbiger Offsetdruck, Deckfolie. Fotos von Sebastian Singer, Herausgeber Hartmann Medien Consulting mit Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim, Verkaufsstart 2. November (Vorbestellungen ab sofort möglich), Verkaufsstellen in der Innenstadt sind das BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing und die Buchhandlung SchĂ€ffner, Hauptstraße. 19.95 Euro (davon gehen zwei Euro pro Kalender an den Kinderförderfonds Bergstraße/Neckar). Mehr Infos auf: www.weinheim-kalender.de

Am Tag der offenen TĂŒr war die GRN-Klinik komplett zu besichtigen

Vom GummibÀrchen-Angeln bis zum Fachvortrag

Auch die Kinder hatten ihren Spaß und konnten spielerisch erfahren, wie es ist im Krankenhaus zu arbeiten.


Weinheim, 25. September 2012. (red/pm) Ist Dickdarmkrebs heilbar? Was tun bei BlasenschwĂ€che? Wird zu viel operiert? So lauteten die Titel von drei der sieben medizinischen FachvortrĂ€ge, gehalten fĂŒr die zahlreichen Besucher des Tages der offenen TĂŒr in der GRNKlinik Weinheim (am vergangenen Sonntag, 23. September 2012). Ärztinnen und Ärzte, aber auch das Pflege- und Verwaltungspersonal der Klinik suchten den Dialog mit der Öffentlichkeit nicht nur in VortrĂ€gen, sondern darĂŒber hinaus an insgesamt 25 ĂŒber das ganze GebĂ€ude verteilten „Info-Stationen“.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Hier konnten sich die GĂ€ste in nahezu alle Themen einen Einblick verschaffen, die im Krankenhaus eine Rolle spielen: von der Ambulanz mit Röntgenabteilung, EKG und Endoskopie im Untergeschoss ĂŒber die OperationssĂ€le, die neue Intensivstation, den Kreißsaal und die gynĂ€kologische Abteilung im Obergeschoss bis hin zum angeschlossenen Ärztehaus, in dem sich das Nierenzentrum prĂ€sentierte. UnterstĂŒtzt wurden die GRN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von weiteren Partnern, unter anderem kooperierenden Ärzten wie dem Neurochirurgen Dr. med. Frank Rommel vom WirbelsĂ€ulenzentrum und dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Priv.-Doz. Dr. med. Horst Umstadt. Auch das Standesamt, der Stadtseniorenrat, die Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar, die Rhein-Neckar Verkehr GmbH und nicht zuletzt die Freiwillige Feuerwehr Weinheim mit ihrer Demonstration des Automatischen Externen Defibrillators waren vertreten.

Im Außenbereich hinter dem Haus konnten Neugierige verschiedene Rettungsfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes besichtigen, wĂ€hrend der Platz vor der Klinik dem leiblichen Wohlergehen in Form einer HĂŒpfburg fĂŒr Kinder sowie einem Festzelt mit Verköstigung und musikalischer Untermalung durch junge Musizierende der Musikschule Badische Bergstraße gewidmet war. Die jungen GĂ€sten nahmen allerdings nicht nur die klassischen Angebote fĂŒr Kinder wahr – neben der HĂŒpfburg gab es auch Kinderschminken – , sondern sie nutzten unter anderem auch die Gelegenheit, sich spielerisch in chirurgischen Fertigkeiten zu ĂŒben, beispielsweise beim GummibĂ€rchen-Angeln mit einem TrainingsgerĂ€t fĂŒr endoskopische Operationen oder beim gemeinsamen Schrauben, HĂ€mmern und Feilen mit den „Knochendoktoren“ der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie.

„Eine runde Sache“, lautete das zufriedene Fazit nicht nur des Betriebsleiters Markus Kieser, dessen Klinik nach elf Jahren erstmals wieder fĂŒr alle Bereiche gleichzeitig seine TĂŒren zur Besichtigung geöffnet hatte. Er wie auch die Besucher war beeindruckt vom außerplanmĂ€ĂŸigen Engagement vieler Mitarbeiter, die sich bereit erklĂ€rt hatten, medizinische Laien in die Geheimnisse beispielsweise der Geriatrischen FrĂŒhrehabilitativen Komplexbehandlung, der Intraoperativen Radiotherapie bei Brustkrebs oder der Ultraschall-Untersuchung der SchilddrĂŒse einzuweihen. Andere Kolleginnen und Kollegen leisteten derweil ihren regulĂ€ren Dienst, denn es versteht sich von selbst, dass die Arbeit in einem Krankenhaus auch an einem Sonntag nicht stillstehen darf. Umso schöner fĂŒr den Klinikchef, im Vorbeigehen den Satz einer OP-Schwester zu erhaschen: „Mein Beruf ist der beste der Welt“!“

Gemeinsame "AED-Aktion" der DLRG, DRK und Feuerwehr

Leben retten kann jeder, man muss nur wissen wie

Im Notfall bleibt nur wenig Zeit fĂŒr die Ersthilfe. Da sollte jeder Handgriff sitzen. Fotos: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 20. August 2012. (red/rm) Es passiert plötzlich, unerwartet und es kann jeden treffen – der plötzliche Herztod. Der plötzliche Herztod oder auch Sekundentod genannt ist ein medizinischer Fachausdruck fĂŒr einen plötzlich und unerwartet eingetretenen Tod kardialer Ursache. Der Tod ist hierbei meist Folge eines anhaltenden Kammerflimmerns, dem durch Wiederbelebungsmaßnahmen und FrĂŒhdefibrillation entgegen gewirkt werden kann.

Von Ralf Mittelbach

Die Weinheimer Feuerwehr hat im letzten Jahr dem plötzlichen Herztod den Kampf angesagt und das sogenannte AED-Projekt ins Leben gerufen. AED-GerĂ€te sind automatisch externe Defibrillatoren, die nur in Verbindung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Elektroschocks Störungen in der Herzrhytmik beheben können. Der große Vorteil an dem GerĂ€t ist, das es von jedem Laien bedient werden kann und dem Ersthelfer Anweisungen gibt, welche Maßnahmen zu tun sind um dem Patient zu helfen.

Der Kopf der ganzen Aktion sind die FeuerwehrsanitĂ€ter Ralf Michael, Sven Hufnagel und Ralf Mittelbach, die UnterstĂŒtzung und medizinische Beratung von den Ärzten Dr. Arnd Bublitz und Dr. med. Frank Höltermann von der GRN-Klinik Weinheim bekommen. Das Projekt ist inzwischen gewachsen und so konnten noch weitere Hilfsorganisationen fĂŒr die Sache gewonnen werden. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Weinheim, der Johanniter Unfallhilfe (JUH) Bergstraße und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Weinheim stehen die Hilfsorganisationen Seite an Seite, um die Zahl der 100.000 Herztoten, die jĂ€hrlich in Deutschland sterben, deutlich zu verringern.

AED-GerÀte bedienen ist kinderleicht

Durch die AED-Aktion in Weinheim konnte seit Beginn der Initiative zahlreiche AED-GerĂ€te angeschafft und im Stadtgebiet verteilt werden. Allerdings ist nicht nur das Vorhanden sein der GerĂ€te wichtig sondern auch die Information der BĂŒrger. Daher informierten DLRG, DRK und Feuerwehr am vergangen Samstag zeitgleich zwischen 11 und 14 Uhr am Waidsee, dem Waldschwimmbad und am Alten Rathaus auf dem Weinheimer Marktplatz um viel BĂŒrger ĂŒber den Nutzen des GerĂ€tes aufzuklĂ€ren.

Die Aktion war vorher von den Hilfsorganisationen geplant und durchgesprochen, damit auch an allen Stationen das gleiche Wissen vermittelt werden konnte. So gab es an allen Stationen einen Weinheimer Stadtplan, auf dem die GerĂ€te eingezeichnet sind. Auch ein Übungs-AED und eine Übungspuppe standen zur VerfĂŒgung, damit die Interessierten auch mal in der Praxis die Wiederbelebungsmaßnahmen in Verbindung mit einem AED-GerĂ€t ĂŒben konnten. Die Resonanz war durch weg positiv, das war der Tenor aller Beteiligten nach Abschluss der Infoveranstaltung. An allen Standorten konnten jeweils zwischen dreißig und vierzig Personen jeden Alters begrĂŒĂŸt und informiert werden. Auch einige Kinder waren dabei und konnten schnell beweisen, dass die Bedienung mit den Anweisungen des GerĂ€tes kinderleicht ist.

Person ist bewußtlos – was tun?

Simon Stauffert und Mareike MĂŒnch erklĂ€rten, was zu tun ist, wenn man einen Bewußtlosen findet.

Simon Stauffert und Mareike MĂŒnch von der DLRG Weinheim erklĂ€rten an ihrem Stand die wichtigsten Maßnahmen beim Auffinden einer bewusstlosen Person. So muss man zunĂ€chst Ruhe bewahren und ĂŒberprĂŒfen, ob der Patient wach und ansprechbar ist. Ist dieser bewusstlos, sollte man auf sich aufmerksam machen, Umherstehende bitten mit zu helfen und den Notruf ĂŒber die Nummer 112 absetzen.

Als nĂ€chstes ist die Atemkontrolle wichtig. Hier muss man den Kopf des Patient nach hinten in den Nacken neigen und mit dem eigenen Ohr so dicht wie möglich ĂŒber den geöffneten Mund des Patienten und sehen, hören und fĂŒhlen ob der Patient atmet.

Auch bei den FeuerwehrsanitÀter Sven Hufnagel, Lukas GÀrtner und Ralf Michael, die den Stand im Weinheimer Waldschwimmbad betreuten gab es diese Tipps. Auch sie informierten wie man mit einem Notfallpatient umgeht. Sollte dieser nach der Atemkontrolle normal atmen, legt man ihn in die stabile Seitenlage.

Korrekte Notfallhilfe

Peter Fath und Martina Schwindt informierten am Alten Rathaus auf dem Weinheimer Marktplatz ĂŒber das Auffinden von Notfallpatienten. Sollte der Patient nicht mehr atmen, so ist sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Der Patient muss auf dem RĂŒcken liegen und die Kleidung vom Brustkorb des Patienten entfernt werden. Der Handballen des Ersthelfers muss auf das untere Drittel des Brustbeins des Patienten und die zweite Hand auf die erste gelegt werden. Dann muss der Ersthelfer die Arme durchstrecken, krĂ€ftig und möglichst gleichmĂ€ĂŸig 30 Mal den Brustkorb niederdrĂŒcken in einem Zeitabstand von ein bis zwei Sekunden.

Anschließend ohne Verzögerung Mund zu Nase beatmen. DafĂŒr muss man den Kopf des Patienten in den Nacken neigen, dabei den zur Unterlippe neigenden Daumen gegen die Oberlippe drĂŒcken und den eigenen Mund ĂŒber die Nase des Patienten legen und abdichten. Selbst tief einatmen und die eigeatmete Luft zweimal in die Nase des Patienten blasen.

Vorsicht vor dem Elektroschock

Parallel dazu sollte ein weiterer Ersthelfer versuchen ein AED-GerĂ€t zu besorgen. Das AED-GerĂ€t wĂ€hrend der Wiederbelebungsmaßnahmen einschalten und den Anweisungen des GerĂ€tes folgen. WĂ€hrend der Ansagen die Wiederbelebungsmaßnahme nicht unterbrechen. In dem AED-GerĂ€t sind Klebeelektroden die nach Anweisung und Abbildung auf dem Körper des Patienten angebracht werden. Das AED-GerĂ€te wird mitteilen, dass es am Patient eine Analyse durchfĂŒhrt.

WĂ€hrend dieser Zeit darf der Patient nicht berĂŒhrt werden. Sollte das GerĂ€t einen Elektroschock empfehlen, die blinkende Schocktaste betĂ€tigen und darauf achten, dass niemand Kontakt zum Patient hat. Diese Maßnahmen sind bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts durchzufĂŒhren.

Nach dem Herzstillstand bleiben nur drei Minuten

Solche Infoveranstaltungen wie am vergangen Wochenende sind wichtig, da der der plötzliche Herztod mit mehr als 100.000 Betroffenen eine der hĂ€ufigsten Todesursachen in Deutschland außerhalb von Kliniken ist. Vielen ist diese Tatsache gar nicht bewusst. Der hĂ€ufig vermeidbare Tod so vieler MitbĂŒrger ist eine gesellschaftspolitische Herausforderung unserer Zeit. Die Betroffenen haben nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage und der Anwendung eines Defibrillators begonnen wird.

Zum schadensfreien Überleben bleibt nur ein Zeitfenster von drei bis fĂŒnf Minuten. Die Hilfsfrist des Notarzt- und Rettungsdienstes in Baden-WĂŒrttemberg betrĂ€gt 15 Minuten. Die Hilfe innerhalb dieses Zeitfensters ist also weder von NotĂ€rzten noch von Rettungsdiensten machbar. Deshalb ist es wichtig, die Bevölkerung zu schulen und zu informieren um viele Ersthelfer zu haben. Allerdings ist diese Tatsache in der Öffentlichkeit nicht bekannt und auch von der Politik bisher nicht thematisiert worden. Laut der Statistik der Björn-Steiger-Stiftung sterben tĂ€glich 274 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Das ist der Ansporn fĂŒr die Weinheimer Hilfsorganisationen dem entgegenzuwirken.

„Weinheim rettet Leben“ startet

Die Initiatoren der Weinheimer Feuerwehr werden auch weiterhin versuchen in GesprĂ€chen weitere sinnvolle Standorte fĂŒr AED-GerĂ€te zu finden und anzubringen. Auch soll in den kommenden Wochen die Internetseite www.weinheim-rettet-leben.de an den Start gehen und ein Informationsflyer entstehen. Auch weitere öffentliche Veranstaltungen sind geplant. So wird es am Mittwoch den 14. November eine Infoveranstaltung im Feuerwehrzentrum Weinheim geben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Feuerwehr Weinheim, Ansprechpartner Herr Mittelbach 06201 / 25 806 73, E-Mail: sani-info@feuerwehr-weinheim.de. Den Film zum Weinheimer AED Projekt finden Sie im Internet auf Youtube.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weinheim

Festwochenende mit „Tag der offenen TĂŒr“

Die JubilÀumswehr. Bild: Stadt Weinheim.

Weinheim, 08. Mai 2012. (red/pm) Freiwillige Feuerwehr Weinheim feiert 150-jĂ€hriges Bestehen. Festwochenende vom 11. bis 13. Mai 2012. Tag der offenen TĂŒr am 13. Mai mit vielen Highlights.

Information der Stadt Weinheim:

„Zum Tag der offenen TĂŒr im Rahmen ihres JubilĂ€umsjahres lĂ€dt die Weinheimer Feuerwehr am Sonntag, 13. Mai, 10:00 bis 16:00 Uhr, die Öffentlichkeit in ihr topmodernes Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in der Bensheimer Straße ein (an der Automeile).

Besucher aus nah’ und fern werden erwartet. Vor allem stehen wieder die Kinder im Mittelpunkt. Neben der HĂŒpfburg und den Rundfahrten mit einem historischen Feuerwehrauto gibt es dieses Jahr zum ersten Mal das große Experimentarium der Jugendfeuerwehr Baden-WĂŒrttemberg, bei dem man an verschiedenen Stationen spielerisch den richtigen Umgang mit Feuer, Rauch und ZĂŒndquellen erlernen kann.

Auch kommen die Fans von Feuerwehrfahrzeugen wieder einmal nicht zu kurz. Neben den eigenen Fahrzeugen können die Besucher erstmalig die neuen Einsatzleitwagen sowie den neuen Mannschaftstransportwagen begutachten.

Es gibt außerdem wieder eine große Bandbreite an nationalen und internationalen Feuerwehrfahrzeugen, die nicht in jeder Feuerwache vorhanden sind.

NatĂŒrlich wird es auch wieder SchauĂŒbungen geben, bei denen die Freiwilligen Feuerwehrleute sowie die Jugendfeuerwehr ihr Können unter Beweis stellen werden.

Auch fĂŒr das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Neben leckeren regionalen GrillspezialitĂ€ten und dem schon bekannten Kesselgulasch aus der FeldkĂŒche, gibt es auch wieder das große Kuchenbuffet und erfrischende GetrĂ€nke aller Art.

Auf dem großen AußengelĂ€nde finden die Besucher neben der Fahrzeugausstellung auch den beliebten großen Krempel-, Kleider- und Spielzeugflohmarkt mit mehr als 50 StĂ€nden.

Das Festwochenende beginnt fĂŒr die JubilĂ€umswehr am Freitag, 11. Mai mit einem Festbankett in der Stadthalle und anschließendem Großen Zapfenstreich. Bis zum 12. Mai ist in der Weinheim Galerie die Ausstellung „150 Jahre Brandschutz in Weinheim zu sehen“. Das komplette JubilĂ€umsprogramm steht auf www.feuerwehr-weinheim.de.“

1.400 Stunden zum Wohle der BĂŒrger

Hauptversammlung der Feuerwehr Weinheim Abt. Rippenweier

Weinheim, 01. Februar 2012. (red/fw) Die Abteilung Rippenweiher der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim hielt am 27. Januar ihre Jahreshauptversammlung ab. FĂŒr langjĂ€hrige Dienste wurden zahlreiche Mitglieder geehrt, so zum Beispiel Walter und Herbert Schmitt fĂŒr 60 und 40 Dienstjahre.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Am 27.01.2012 lud die Feuerwehr Weinheim Abt. Rippenweier zur Hauptversammlung ein. Neben der fast vollzĂ€hligen aktiven Wehr, waren Vertreter der Alterskameraden und der Jugendfeuerwehr anwesend.

Als GĂ€ste konnte Abt. Kommandant Frank die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle und Volker JĂ€ger begrĂŒĂŸen. Ein besonderer Gruß ging an den Stadtjugendwart Markus SchĂ€fer und an den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Hans-Joachim Gottuck.

Weitere Grußworte gingen an den 1. BĂŒrgermeister Dr. Thorsten Fetzner, Ortsvorsteher Volkmann sowie die OrtschaftsrĂ€te Dr. Wolfgang Rost und Jochen Paul.

Im Anschluss bat Frank die Versammlung sich zu erheben und den verstorbenen Kameraden Herbert Schollenberger und Werner Schröder zu gedenken.

Dann ging man zum 3. Punkt der Tagesordnung ĂŒber, den TĂ€tigkeitsberichten. Hier eröffnete Sebastian Fietz, mit dem Protokoll der aktiven Wehr und blickte dabei auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurĂŒck, das direkt im Januar mit mehreren EinsĂ€tzen aufgrund der starken RegenfĂ€lle begann.

Mit dem Protokoll der Jugendwehr zeigte Patrick Pfrang die vielfĂ€ltigen AktivitĂ€ten der 14 Jugendlichen der Jugendwehr auf, wie z.B. Fußballturnier, einem Zeltlager am Marbach Stausee, dem Ausmarsch und dem Gemeindeschießen. Besonders erwĂ€hnte er, dass die 3 Jugendlichen Sebastian Schmitt, Max Weidenthaler und Yannick Schmidt-Brand zusammen mit anderen Jugendlichen aus den Weinheimer Feuerwehrabteilungen die Jugendleistungsspange absolviert haben. Im Anschluss gab Karl Schmitt einen kurzen Überblick ĂŒber die AktivitĂ€ten der Alterskameraden.

Zum Abschluss der TÀtigkeitsberichte verlass stellv. Abt. Kommandant Sven Weygoldt die Jahresstatistik. Er verwies auf eine Gesamtstundenzahl von 1.400 Stunden, die die Kameraden der Abteilung Rippenweier zum Wohle der Bevölkerung geleistet haben.

FĂŒr eine kleine Abteilung wie Rippenweier ist das eine enorme Arbeitsleistung. Vergleicht man die Lehrgangsstunden mit denen der EinsĂ€tze, so kommt auf jede Einsatzstunde 1,5 Lehrgangsstunden, was die gute Ausbildung der Wehr belegt.

Als nĂ€chster Punkt der Tagesordnung kam der Kassenbericht, bei dem Kassier Markus Hertel einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuelle Finanzlage der Abt. Rippenweier gab. Danach kam KassenprĂŒfer Lars Schmitt zu Wort. Er bescheinigte dem Kassier eine ordnungsgemĂ€ĂŸe KassenfĂŒhrung und bat die Versammlung um Entlastung des Kommandos, die einstimmig gegeben wurde.

Zum neuen KassenprĂŒfer wurde Benjamin MĂŒnd gewĂ€hlt, der die Nachfolge von Lars Schmitt antritt. Philip GĂ€rtner wurde als neues Mitglied fĂŒr den Abteilungsausschuss gewĂ€hlt.

Zum Abschluss standen die Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle ĂŒbernahm den Part der Beförderungen.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden Marcel Barimani, Tim Fendrich, Philip GĂ€rtner, Philip LĂŒbeck und Lars Schmitt sowie zum Hauptfeuerwehrmann wurde Sebastian Knörr ernannt.

Im Anschluss zu den Beförderungen ĂŒbernahm der Stadtjugendwart Markus SchĂ€fer das Wort. Er hatte die freudige Aufgabe, den Jugendwart Patrick Pfrang sowie seinen Stellvertreter Marcel Barimani mit der bronzenen Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises aufgrund ihrer engagierten und erfolgreichen Jugendarbeit zu ehren. Vor den stĂ€dtischen Ehrungen ĂŒbernahm Ortsvorsteher GĂŒnther Volkmann das Wort und dankte der Abt. Rippenweier fĂŒr die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Der Feuerwehrdezernent und 1. BĂŒrgermeister Dr. Fetzner schloss sich den Dankesworten an und wĂŒnschte den Kameraden fĂŒr die Zukunft alles Gute, bevor er die Ehrungen durchfĂŒhrte.

Geehrt wurden: Lars Schmitt fĂŒr 10 Jahre, Thimo Bess, Carina Leonhard und Sebastian Knörr fĂŒr 20 Jahre, Jochen Weidenthaler fĂŒr 30 Jahre, Herbert Schmitt fĂŒr 40 und Walter Schmitt fĂŒr 60 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr Weinheim. Beim letzten Part der Ehrungen kam der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Hans-Joachim Gottuck zu Wort. Er durfte 11 Kameraden fĂŒr besonderes Engagement innerhalb der Feuerwehr ehren.

Die bronzene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes wurde an Jörg Frank, Markus Hertel, Herbert Schmitt, Matthias Schmitt, Thomas Schmitt 1 und Thomas Schmitt 2 verliehen. Mit der silbernen Ehrennadel wurden die Kameraden Erwin Fath, Michael MĂŒller, Jochen Weidenthaler und Sven Weygoldt ausgezeichnet.

Kommandant Steffen Frank erhielt das Ehrenkreuz in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt konnte Jochen Weidenthaler 9 Kameraden einen Gutschein fĂŒr 100%igen Übungsbesuch ĂŒberreichen. Diese waren: Marcel Barimani, Sebastian Fietz, Philip GĂ€rtner, Markus Hertel, Herbert Kilian, Patrick Pfrang, Lars Schmitt, Thomas Schmitt 2 und Sven Weygoldt.

Zum Schluss bedankte sich Steffen Frank bei den stellvertretenden Stadtbrandmeistern sowie Ortsvorsteher GĂŒnther Volkmann und 1. BĂŒrgermeister Dr. Fetzner fĂŒr die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Nach Beendigung der Sitzung ging man zum gemĂŒtlichen Teil ĂŒber.“

Weinheimer Feuerwehr musste 2011 außergewöhnlich viele BrĂ€nde löschen

Über 10 000 Stunden fĂŒr die Sicherheit

Die Weinheimer Feuerwehr musste im Jahr 2011 viele BrÀnde löschen. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 13. Januar 2012 (red/pm) Weinheimer Feuerwehr musste im Jahr 2011 außergewöhnlich viele BrĂ€nde löschen. Das ehrenamtliche Engagement hat fast 200.000 Euro gespart. Die Weinheimer Feuerwehr hat keine Personalprobleme hat. Die Zahl der Aktiven erhöhte sich im Jahr 2011 sogar noch einmal leicht.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf der pfiffigen Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim lĂ€uft ein Ticker, eine Art Kostenuhr. Dort gibt der Webmaster jeweils die geleistete Stundenzahl der Weinheimer Feuerwehrleute bei EinsĂ€tzen und Sicherheitswachen ein und multipliziert sie mit einem bescheidenen Stundenlohn. Am Ende des Jahres erfĂ€hrt dann jeder, was die ehrenamtlich tĂ€tigen Feuerwehrleute der Stadt und letztlich ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern gespart hat, und was die Sicherheit ohne das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr kosten wĂŒrde. Im letzten Jahr waren das fast 200.0000 Euro.

„Das ist nur symbolisch, denn wir leisten unsere Arbeit gerne und aus Überzeugung“, erklĂ€rte jetzt Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht bei der Jahresbilanz-Pressekonferenz der Feuerwehr, „aber sollte dies immer bedenken“.

Sage und schreibe fast 10 500 Stunden haben die Weinheimer Feuerwehren in der Stadt und den Ortsteilen im Jahr 2011 fĂŒr die Sicherheit der BĂŒrger geleistet – davon rund 8700 Einsatzstunden und rund 1800 Stunden bei Sicherheitswachen. Das erlĂ€uterte Albrecht jetzt mit seinen beiden Stellvertretern Volker JĂ€ger und Wolfgang Eberle im Beisein von BĂŒrgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner.

Mit insgesamt 769 EinsĂ€tzen war die Gesamtzahl zwar etwas rĂŒcklĂ€ufig, ins Auge fĂ€llt aber die große Zahl an BrĂ€nden. 141 Mal musste die Wehr ausrĂŒcken, um zu löschen. Am hĂ€ufigsten fuhren die feuerroten Fahrzeuge zu Technischen Hilfeleistungen (bei Sturm, Hochwasser, VerkehrsunfĂ€llen und so weiter), nĂ€mlich 218 Mal.

Es gab aber unter anderem auch 54 NotfalleinsĂ€tze durch Helfer vor Ort – das ist eine Art Spezialeinheit der Weinheimer Feuerwehr: Als Feuerwehr-SanitĂ€ter ausgebildete Blauröcke leisten bei einem gesundheitlichen Notfall Erste Hilfe und ĂŒberbrĂŒcken dabei die oft lebenswichtigen Minuten bis zum Eintreffen des Rettungswagens.

Dazu kommen Maßnahmen des so genannten vorbeugenden Brandschutzes, zum Beispiel Stellungnahmen zu BauantrĂ€gen von Gewerbebauten und rund 150 Beratungen von Bauherren und Architekten – auch diese Aufgabe nimmt die Feuerwehr wahr. Insgesamt wurden bei EinsĂ€tzen 45 Personen gerettet, 33 hiervon kamen mit Verletzungen davon. Aber immer wieder hat die Feuerwehr auch mit tragischen TodesfĂ€llen zu tun, zwölf Mal kam dies im letzten Jahr vor.

Welch ein GlĂŒck bei dieser FĂŒlle von TĂ€tigkeiten, dass die Weinheimer Feuerwehr – ganz im Gegensatz zum bundesweiten Trend – keine Personalprobleme hat. Die Zahl der Aktiven erhöhte sich im Jahr 2011 sogar noch einmal leicht auf jetzt 352 Mitglieder, davon sind 58 Feuerwehrangehörige weiblich. Das Erfolgsrezept ist die engagierte Jugendarbeit; die Zahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr ist von 111 jetzt sogar auf 123 gestiegen – ein echter Talentschuppen.

Dass die Weinheimer Feuerwehr im Verbund mit anderen Wehren in der Metropolregion Rhein-Neckar eine feste Bank ist, brauchte Reinhold Albrecht nicht extra zu betonen. Die Weinheimer sind zum Beispiel vorne dabei, wenn sich die Sicherheitseinrichtungen der Region beim Mannheimer Maimarkt (Halle 25) unter dem Motto „Schulterschluss“ gemeinsam prĂ€sentieren.

Das ist aber beileibe nicht die einzige Aktion, die man in diesem Jahr vor hat. Denn in 2012 feiert die Freiwillige Feuerwehr Weinheim ihr 150-jĂ€hriges Bestehen mit einer Reihe von JubilĂ€umsfeierlichkeiten, unter anderem mit einem Festbankett im Mai und einem Brandschutztag im September.“

OB Bernhard zeichnete verdiente FeuerwehrmÀnner mit der Ehrennadel der Stadt Weinheim aus

Bei der Wehr dem nĂ€chsten zur Ehr’

Erwin Fath aus Rippenweier und Hans Walter Baumann aus LĂŒtzelsachsen wurden mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Guten Tag!

Weinheim, 21. Dezember 2011. (red/pm) Die Feuerwehrleute Erwin Fath aus Rippenweier und Hans Walter Baumann aus LĂŒtzelsachsen wurden mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Information der Stadt Weinheim:

„Feuerwehrleute opfern ihre Freizeit, um andere Menschen zu schĂŒtzen und zu retten – ihr Verdienst, ihr ehrenamtlicher und bĂŒrgerschaftlicher Einsatz könne nicht hoch genug geschĂ€tzt werden, erklĂ€rte jetzt Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, als er im Feuerwehrzentrum zwei hochverdiente Feuerwehr-Mitglieder mit der Ehrennadel der Stadt Weinheim auszeichnete. Erwin Fath aus Rippenweier und Hans Walter Baumann aus LĂŒtzelsachsen.

Erwin Fath war von 1965 bis 1981 Schrift- und ProtokollfĂŒhrer und von 1991 bis 2009 ProtokollfĂŒhrer bei der Abteilung Rippenweier der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim. Von 1985 bis 1988 war er gewĂ€hltes Mitglied des Abteilungsausschusses. Bernhard erinnerte besonders daran, dass Fath 1978 als Mitglied des Festausschusses der Feuerwehr bei der Planung und Organisation des 25. JubilĂ€ums der Rippenweierer Abteilung aktiv mitgewirkt hatte.

Hans Walter Baumann war von 1965 bis Ende 2009 bei der Freiwilligen Feuerwehr LĂŒtzelsachsen in verschiedenen Ämtern aktiv.

Nach dem Zusammenschluss der Feuerwehren zur Freiwilligen Feuerwehr Weinheim im Jahr 1976 wurde er zunĂ€chst als Jugendfeuerwehrwart eingesetzt. Nach erfolgreich besuchten LehrgĂ€ngen an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal, ĂŒbernahm er 1979 das Amt als Ausbilder innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim. 1986 war er Verantwortlicher Ausbildungsleiter der Weinheimer Feuerwehr.

WĂ€hrend seiner aktiven Ausbilderzeit von 1979 bis Ende 2009 wurden fast alle heute tĂ€tigen Feuerwehrangehörigen von ihm im Rahmen der Feuerwehrdienstvorschriften ausgebildet. Bei zwei LehrgĂ€ngen (Grundausbildung und TruppfĂŒhrerlehrgang) pro Jahr mit einer durchschnittlichen Lehrgangszahl von 20 Personen haben etwa 1200 Feuerwehrangehörige der Weinheimer Feuerwehr, der Feuerwehren Hemsbach, Laudenbach und Hirschberg sowie der Werkfeuerwehren Freudenberg und Naturin von Hans Baumann gelernt.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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