Freitag, 23. August 2019

Seit 15 Jahren mehr Chancen im Leben

„Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf

Weinheim, 23. September 2014. (red/pm) Seit ĂŒber 15 Jahren gibt es „Job Central“. Die Agentur hilft Jugendlichen dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und will den Berufseinstieg erleichtern. TrĂ€ger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg-Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. [Weiterlesen…]

Karrierechancen im Handwerk

„Goldener Boden“ und Sprungbrett

Weinheim, 19. MĂ€rz 2014. (red/pm) ZusĂ€tzliche StĂŒhle mussten organisiert werden, als an der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule ein zweisprachiges ElterninfocafĂ© fĂŒr die Eltern der 10. Klasse stattfand. Rektor Frank Bausch freute sich ĂŒber den regen Besuch und begrĂŒĂŸte in seinen Eingangsworten die Initiative von Elternberaterin Halise YĂŒksel vom BildungsbĂŒro Weinheim, die die Veranstaltung mit ihrer Kollegin GĂŒller Yildiz geplant und organisiert hatte. [Weiterlesen…]

Keine Angst vor Apps und Tablets

Mit neuen Medien zum besseren Lesen

Fobi Bildungsbuero

Lern- und Lesepaten. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 20. Dezember 2013. (red/pm) Die Lern- und Lesepaten des Weinheimer BildungsbĂŒros lernten dazu: Dank einer Fortbildung fĂŒrchten sie nun weder Apps und Tablets. [Weiterlesen…]

„Bois de Rose!“ am 20. Juli im Kultursommer – Ein Konzert und mehr

Musik von wo der Pfeffer wÀchst

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In der creActiv- Allstar-Band vereinen sich junge Musiker der verschiedensten Stilrichtungen mit „Altmeistern“ wie dem Gitarristen Claus Boesser-Ferrai (Bild) oder Laurent Leroi am Akkordeon. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Der Freunde Madagaskars MĂŒnchen e.V., creActiv Weinheim und die Stadt veranstalten vom 19. – 21. Juli ein soziokulturelles Programm rund um Madagaskar. Ein Konzert im Schlosshof, Workshops in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und ein Round-Table GesprĂ€ch im Alten Rathaus sind die drei SĂ€ulen der Projekt-Tage im Kultursommer Weinheim. [Weiterlesen…]

Naturnahe SchĂŒlerkunst als Weinheimer Projekt mit dem KĂŒnstler Horst Busse

„NaturstĂ€mme“ im Schlosspark

Holzige Installation im Weinheimer Schlosspark


Weinheim, 12. Dezember 2012. (red/pm) Horst Busse ist als KĂŒnstler ein echter Naturbursche. Meistens mit SchĂŒlerprojekten hat er seiner Heimatstadt Weinheim schon manche holzige Installation beschert.

Information der Stadt Weinheim:

„Jetzt steht wieder eine im Weinheimer Schlosspark. „Bis auf Weiteres, in jedem Fall ĂŒber Winter bis ins FrĂŒhjahr hinein“, sagt Gunnar Fuchs, der Leiter des Weinheimer KulturbĂŒros. Er betreut die Ausstellung im Schlosspark seitens der Stadt. Die „Weinheimer NaturstĂ€mme“ werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten die Besucher des Weinheimer Schlossparkes auf ihre hölzerne Art willkommen heißen.

Ihre Botschaft: Weinheim ist eine Stadt, in der Schule und Bildung eng mit soziokulturellen Konzepten und Projekten einhergeht. Denn auch die „NaturstĂ€mme“ stammen aus einem Schulprojekt der Hans-Freudenberg-Schule. Ausgesuchte HolzstĂ€mme aus einem „Holzhaufen“ im Weinheimer Wald wurden von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf kĂŒnstlerisch bearbeitet.

Unter Anleitung des Weinheimer KĂŒnstlers Horst Busse sowie den Lehrern Peter Bohrmann und Torsten Nesselhauf entstanden ein Dutzend zwei Meter hohe Skulpturen, die im Schlosspark aufgestellt und den BĂŒrgern in den nĂ€chsten Wochen prĂ€sentiert werden. Dr. Adalbert Knapp von der BĂŒrgerstiftung Weinheim zeigte die Eckpunkte des Projektes im Zuge einer kleinen Ausstellungseröffnung auf – bei klirrender KĂ€lte; so spielt die Natur eben manchmal. Das Projekt wird von der Stadt Weinheim, der Freudenberg-Stiftung, der BĂŒrgerstiftung Weinheim, der Freudenberg Initiative „Wir tun was“ und privaten Spendern unterstĂŒtzt.“

1. Rolf-Engelbrecht-Preis verliehen

Maria Guerrero Gallego geehrt

V.l.n.r. Christoph Engelbrecht, OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, PreistrĂ€gerin Maria Guerrero, Dr. Helga Reindel (Projekt Weinheim), Dr. Pia Gerber (Freudenberg Stiftung), Kadhja Huber (Integration Central), Dr. Adalbert Knapp (BĂŒrgerstiftung Weinheim). Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 26. November 2012. (red/aw) Die in Weinheim lebende Spanierin Maria Guerrero Gallego wurde heute fĂŒr ihre besonderen Verdienste rund um die Integration mit dem Rolf-Engelbrecht-Preis geehrt. In Gesellschaft des OberbĂŒrgermeisters und vielen WeggefĂ€hrten sowie ihrer Familie nahm sie diese erstmalig verliehene Auszeichnung im Alten Rathaus entgegen.

Von Alexandra Weichbrodt

Grundlage fĂŒr die Verleihung des Rolf-Engelbrecht-Preises ist die vorbildliche Initiative, sich fĂŒr eine demokratische Stadtgesellschaft einzusetzen, in der Menschen unabhĂ€ngig ihrer sozialen Herkunft, ihrer kulturellen und weltanschaulichen Vielfalt gleichberechtigt zusammenleben können.

Die im letzten November vom Gemeinderat beschlossene und von der Stadt Weinheim, der BĂŒrgerstiftung Weinheim und der Freudenberg Stiftung verliehene Ehrung soll Maria Guerrero Gallegos unermĂŒdlichen Einsatz fĂŒr Integration und Chancengleichheit anerkennen.

„Am Anfang war es schwer“

Maria Guerrero Gallego kam 1966 aus Madrid in Spanien nach Weinheim und hat in den letzten 46 Jahren einen vorbildlichen beruflichen und ehrenamtlichen Einsatz fĂŒr ein harmonisches Zusammenleben in Weinheim gezeigt. Die gelernte SekretĂ€rin war die treibende Kraft im Spanischen Zentrum, einer ĂŒber Jahrzehnte hinweg sehr wichtigen Anlaufstelle fĂŒr die spanische Gemeinde in Weinheim.

LangjĂ€hrige WeggefĂ€hrten: Christian Petry, Dr. Helga Reindel, Mehmet DĂŒveyki und Cristina Mendez de Vigo. (Foto: Stadt Weinheim)

Seit 1979 ist Maria Guerrero Gallego Mitarbeiterin des Projekts Weinheim. Sie war und ist der gute Geist dieser Einrichtung zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Die heute 76-JĂ€hrige half – und hilft noch – insbesondere Jugendliche auf ihrem Weg ins Berufsleben.

Denn auch jetzt im Ruhestand ist sie „immer im Dienst“, verriet ihre langjĂ€hrige WeggefĂ€hrtin Dr. Helga Reindel. Gemeinsam mit Christian Petry, Mehmet DĂŒveyki und Cristina Mendez de Vigo erlĂ€uterte sie, was Maria Guerrero Gallego zu einem so besonderen Menschen macht.

Sie sei eine hartnĂ€ckige Frau mit viel Humor. Die, die Gabe habe auch traurige oder schwierige Situationen mit einem LĂ€cheln zu meistern. FĂŒr Mehmet DĂŒveyki ist sie

nicht nur Kollegin, sondern auch große Schwester und eine kĂ€mpferische Menschenrechtlerin.

Der Jury, bestehend aus OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard fĂŒr die Stadt Weinheim, Dr. Pia Gerber fĂŒr die Freudenberg Stiftung, Dr. Adalbert Knapp fĂŒr die BĂŒrgerstiftung Weinheim und Christoph Engelbrecht sowie Kadhja Huber (Integration Central) und Dr. Helga Reindel (Projekt Weinheim), fiel die Auswahl der PreistrĂ€gerin nicht schwer.

Rolf Engelbrecht als wĂŒrdiger Namensgeber

Christoph Engelbrecht ehrt Maria Guerrero Gallego. (Foto: Stadt Weinheim)

Im November vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat beschlossen den Rolf-Engelbrecht-Preis zu vergeben, um die „die aktive Förderung eines kulturell vielfĂ€ltigen und demokratischen Miteinanders in Weinheim” zu ehren.

Der Preis bedeutet auch eine posthume Ehrung des gebĂŒrtigen ElsĂ€ssers Rolf Engelbrecht, der von 1948 bis 1966 Weinheims erster Nachkriegs-OberbĂŒrgermeister war.

 Rolf Engelbrecht zeigte immer besonderen Einsatz fĂŒr Integration und VölkerverstĂ€ndigung,

sagte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard ĂŒber den Namensgeber der Auszeichnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zur PreisĂŒbergabe war Engelbrechgts Sohn Christoph erschienen:

 Dieser Preis ist eine großartige Idee. Mein Vater wĂ€re sicher geehrt und gerĂŒhrt gewesen.

Sein Vater habe es immer als Aufgabe gesehen, die Stadt zu öffnen:

Integration muss keine Einbahnstraße sein.

Maria Guerrero Gallego sei das beste Beispiel und daher eine wĂŒrdige PreistrĂ€gerin.

 „Muchas Gracias“

Maria Guerrero Gallego ist sichtlich gerĂŒhrt. Die 67-JĂ€hrige kĂ€mpfte mit den TrĂ€nen. Bereits 2002 wurde sie mit der Ehrennadel der Stadt Weinheim ausgezeichnet und freut sich heute sehrÂ ĂŒber diese weitere Anerkennung ihres Schaffens.

Ich bin sehr dankbar. Dieser Preis ist eine schöne Überraschung.

Es sei immer ein Sinn ihres Lebens gewesen, anderen zu helfen, ohne dafĂŒr eine Gegenleistung zu erwarten. Auch, wenn es nicht immer einfach war. Umso selbstverstĂ€ndlicher war und ist fĂŒr sie ihr unermĂŒdliches Engagement:

Ich stehe weiter zur VerfĂŒgung.

Das hört man in Weinheim gerne. Gebraucht werden Menschen wie Maria Guerrero Gallego immer. In jeder Stadt.

Maria Guerrero Gallego fĂŒhlt sich geehrt und bedankt sich fĂŒr den Rolf-Engelbrecht-Preis. (Foto: Stadt Weinheim)

 

 

Erstmalige Verleihung am 24. November – MitbegrĂŒnderin des Spanischen Zentrums

Engelbrecht-Preis an Maria Guerrero

Erste PreistrÀgerin des Engelbrecht-Preises: Maria Guerrero


Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm) Maria Guerrero ist die erste PreistrĂ€gerin des neu ausgelobten „Rolf-Engelbrecht-Preises“. Die Entscheidung der Jury haben jetzt die Stadt in einer PresseerklĂ€rung und die BĂŒrgerstiftung Weinheim in ihrer „Stifterpost“  bekannt gegeben. Am 24. November verleihen Stadt Weinheim, BĂŒrgerstiftung Weinheim und Freudenberg Stiftung erstmals den vom Gemeinderat im November vergangenen Jahres beschlossenen Rolf-Engelbrecht-Preis „fĂŒr die aktive Förderung eines kulturell vielfĂ€ltigen und demokratischen Miteinanders in Weinheim”.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Preis bedeutet auch eine posthume Ehrung des gebĂŒrtigen ElsĂ€ssers Rolf Engelbrecht, der von 1948 bis 1966 Weinheims erster Nachkriegs-OberbĂŒrgermeister war. Engelbrecht hatte wegen seiner jĂŒdischen Mutter in der Zeit des Nationalsozialismus Berufsverbot und hielt sich in den Niederlanden auf. In seine Amtszeit fielen eine Reihe von Entscheidungen im Kontext der VölkerverstĂ€ndigung wie die GrĂŒndung einer StĂ€dtepartnerschaft mit Cavaillon. In der Beschreibung der Verleihungsgrundlage ist eingangs formuliert: „Der Rolf-Engelbrecht-Preis zeichnet Weinheimer Einzelpersonen und Initiativen aus, die sich vorbildlich fĂŒr eine demokratische Stadtgesellschaft einsetzen, in der Menschen unabhĂ€ngig von ihrer sozialen Herkunft, ihrer kulturellen und weltanschaulichen Vielfalt gleichberechtigt zusammenleben können.”

Die Jury, bestehend aus OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard fĂŒr die Stadt Weinheim, Dr. Pia Gerber fĂŒr die Freudenberg Stiftung, Dr. Adalbert Knapp fĂŒr die BĂŒrgerstiftung Weinheim und Christoph Engelbrecht sowie Kadhja Huber (Integration Central) und Dr.  Helga Reindel (Projekt Weinheim), entschied in ihrer Sitzung am 18. September, den Preis an Maria Guerrero Gallego zu verleihen.

Mit dieser Wahl dokumentiert die Jury beispielhaft die Merkmale dieses Preises: Vorbildlicher langjĂ€hriger beruflicher und ehrenamtlicher Einsatz fĂŒr ein gedeihliches Zusammenleben in der Stadt Weinheim.

Maria Guerrero, seit 1979 Mitarbeiterin des Projekts Weinheim, seit ihrem 65. Lebensjahr ehrenamtlich, war und ist der gute Geist dieser Einrichtung zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Vor rund 40 Jahren war sie MitgrĂŒnderin des Spanischen Zentrums, eines langjĂ€hrigen wichtigen Kristallisationspunktes fĂŒr die spanische Gemeinde in Weinheim.  Bis vor wenigen Jahren arbeitete sie im Vorbereitungskomitee fĂŒr das Internationale Kulturfest mit. FĂŒr viele Menschen im Milieu war und ist sie einfach „Maria”. 2002 wurde Maria Guerrero bereits mit der der Stadt Weinheim ausgezeichnet.“

Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf fasst zeigt, was Schule und Wirtschaft erreichen können

Gemeinsam „Lust am Beruf“ wecken

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm)  Mehr individuelle Förderung, mehr Ausprobieren und praktisches Tun, mehr realistische Einblicke in die Arbeitswelt – das sind die Ziele vielfĂ€ltiger Aktionen zur Berufsorientierung, die Schulen, die Wirtschaft und weitere Partner gemeinsam realisieren. Zahlreiche vorhandene AktivitĂ€ten fasst die kommunale Koordinierungsstelle „Übergang Schule-Beruf“ jetzt in einer neuen BroschĂŒre zusammen.

Information der Stadt Weinheim:

„Dessen Netzwerk ist beeindruckend: Zahlreiche Schulen und Firmen, VerbĂ€nde und Kammern, Staatliche Schulamt und die Arbeitsagentur, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, die Metropolregion, Serviceclubs, die Diakonie, die Stadt Weinheim und das Land, die Jugendagentur Job Central, die ehrenamtlichen Paten vom WUB, die Freudenberg Stiftung – alle tragen bei zur „Bildungsregion Weinheim“.

Die neue BroschĂŒre gibt einen Überblick. Im Zentrum stehen dabei Praxisbeispiele aus der Kooperation von Schulen und Unternehmen. „Es ist beeindruckend, was es da alles gibt. Die Vielzahl, Vielfalt und der Ideenreichtum ist enorm“, findet Dr. Susanne Felger, die Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle.

„Die Kooperationen sollen so gestaltet sein, dass Jugendliche, Schulen und Firmen gleichermaßen profitieren. Dass sie sich gegenseitig kennenlernen, neue Partner und Mitarbeiter gewinnen und jeder das einbringt, was er besonders gut kann.“ Jedes Projekt sei ein Praxisbeispiel, zur Nachahmung und Weiterentwicklung ausdrĂŒcklich geeignet und empfohlen, betonen Dr. Susanne Felger und Gerhard Gölz vom Staatlichen Schulamt Mannheim, in ihrem Vorwort.

Als SchĂŒler im Berufsleben schnuppern

Da geht es um Bildungspartnerschaften, Langzeitpraktika, Praxisprojekte, Werkstatttage, Planspiele, Azubis, die berichten, um Bildungspartnerschaften, Lernortkooperationen und andere Möglichkeiten, Jugendliche wĂ€hrend der Schulzeit ins Berufsleben hineinschnuppern zu lassen. In der BroschĂŒre wird erneut die Vorbildfunktion Weinheims deutlich – rund 40 Seiten mussten es dafĂŒr schon sein. Ein kleiner Flyer reicht fĂŒr die Bandbreite nicht mehr aus. AusdrĂŒcklich danken die Herausgeber allen Akteuren fĂŒr ihr Engagement, ihren Ideenreichtum und den langen Atem, der fĂŒr die Realisierung oft nötig ist.

„Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie jungen Menschen die Gelegenheit geben, sich mit der Arbeitswelt und der eigenen beruflichen Zukunft zu befassen.“ Felger und Gölz wissen nur zu gut: Trotz ersten Anzeichen fĂŒr einen Lehrlingsmangel, gibt es zu viele Jugendliche, die mit der Schule eigentlich abgeschlossen haben und trotzdem noch nicht bereit sind fĂŒr eine . Sie gehen lieber möglichst lange zur Schule und meiden die Arbeitswelt. Susanne Felger: „Das schmerzt, sind doch die Zeiten des Ausbildungsplatzmangels deutlich vorbei. Umso wichtiger, frĂŒhzeitig Gelegenheiten zu schaffen, die Arbeitswelt zu erleben, sich zu orientieren und eigene Talente und Interessen zu entdecken.“

Jugendlichen mit guten Schulleistungen stĂŒnden meistens viele Optionen fĂŒr den Übergang ins Berufsleben zur VerfĂŒgung. Doch anders sei es bei Jugendlichen mit weniger guten AbschlĂŒssen. Der Übergang in die Berufswelt erweise sich fĂŒr SchĂŒler aber auch fĂŒr deren Lehrer als große Herausforderung. Um den Jugendlichen bei dieser HĂŒrde zu helfen, arbeitet das Weinheimer BĂŒro Übergangsmanagement Schule-Beruf als kommunale Koordinierungsstelle eng mit den Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen.

Die Jugendagentur Job Central hilft Jugendlichen und Eltern ganz praktisch, einen Berufswegeplan zu entwickeln und eine Lehrstelle zu finden. „Wichtig ist, ihnen Lust auf Ausbildung und Beruf zu machen und sie zu begleiten, den Schritt in die zunĂ€chst fremde Arbeitswelt zu wagen. DafĂŒr mĂŒssen Schulen, Jugendhilfe, Eltern und Betriebe eng zusammenarbeiten“, betonen Felger und Gölz. DafĂŒr wurde in Weinheim dieses umfangreiche Netzwerk geknĂŒpft, das so umfassend nur in wenigen StĂ€dten zu finden ist.

Info: Die BroschĂŒre und andere stehen außerdem auf www.weinheim.de/Bildung/Übergangsmanagement zum Download bereit.

Kinderfeuerwehr wird „flĂŒgge“

Guten Tag!

Weinheim , 23. Dezember 2010. Ab sofort gibt es eine Kinderfeuerwehr in Weinheim – immerhin 32 Kinder ab 6 Jahren sind dafĂŒr schon angemeldet. Die Feuerwehr hofft, durch die frĂŒhe Förderung auf regen Nachwuchs fĂŒr die erwachsene Feuerwehr.

Von Ralf Mittelbach

Im Oktober 2008 startete der Förderverein der Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach das Projekt „Zukunft“. Die Sulzbacher Jugendfeuerwehr hatte damals das Problem, das im Ort immer weniger Jugendliche zur Feuerwehr kamen.

Daher waren sich die BrandschĂŒtzer einig, diesem Trend entgegen zu wirken und wollten eine Kinderfeuerwehr grĂŒnden. Denn bei der Jugendfeuerwehr kann man erst mit 10 Jahren einsteigen, bei der Kinderfeuerwehr ist dies aber schon mit 6 Jahren möglich.

Die Kinderfeuerwehr ist nun Teil der Feuerwehr Weinheim. Bild: RM

Die Idee war da, Feuerwehrkameraden bereit die Betreuung der Kinderfeuerwehr zu ĂŒbernehmen, aber das Feuerwehrgesetz und die Feuerwehrsatzung noch nicht geĂ€ndert. Daher suchte man nach einer Lösung, die nach GesprĂ€chen mit Abteilungskommandant Karsten Fath, Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht und Vereinsvorsitzende Elke Knapp gefunden wurde.

So ĂŒbernahm der Förderverein die Patenschaft fĂŒr das Projekt und die Versicherung der Kinder. Nachdem der Versicherungsschutz und die Rahmenbedingungen geklĂ€rt waren, startet die Kinderfeuerwehr mit 24 Kindern zwischen 6 und 9 Jahren. Ein Erfolg, mit dem damals niemand, nicht einmal die Leiter der neugegrĂŒndeten Kinderfeuerwehr Claudia Fath, Florentine Zimmermann und Andreas Maslack gerechnet hĂ€tten.

Schnell integrierte sich die Kinderfeuerwehr Sulzbach in der Wehr und so konnten auch bereits die ersten in die Jugendfeuerwehr wechseln. WĂ€hrend sich der Förderverein um die Kinderfeuerwehr kĂŒmmerte und nach einer Bewerbung bei „Wir tun was“ eine Initiative der Freudenberg Stiftung Übungsuniformen beschaffen konnte, war auch die Weinheimer Feuerwehr nicht untĂ€tig.

Und so konnte nach der Änderung des Feuerwehrgesetz Baden WĂŒrttemberg auch die Satzung der Feuerwehr Weinheim geĂ€ndert werden. Hier wurde dann die bisherige Grauzone geschlossen und die Kinderfeuerwehr als Abteilung aufgenommen sowie das Eintrittsalter der Mitglieder auf 6 Jahre gesenkt.

Damit stand einer Eingliederung der Kinderfeuerwehr in die Weinheimer Feuerwehr nichts mehr im Weg. Somit ist die Kinderfeuerwehr flĂŒgge geworden und kann das Nest verlassen.

Dieser Tage fand nun die offizielle Übergabe anlĂ€sslich der Weihnachtsfeier statt und so konnte die Leiterin der Kinderfeuerwehr Claudia Fath, Stadtjugendfeuerwehrwart Markus SchĂ€fer insgesamt 32 Anmeldungen ĂŒbergeben.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht und Abteilungskommandant Karsten Fath, dankten dem Förderverein Sulzbach mit ihrer Vorsitzenden Elke Knapp fĂŒr die Starthilfe.

Auch Markus SchĂ€fer freute sich darĂŒber, dass die Abteilung Sulzbach diesen Schritt wagte, denn immerhin ist die Kinderfeuerwehr innerhalb Weinheims und den umliegenden StĂ€dten und Gemeinden des Rhein Neckar Kreis die erste und einzige

Nachdem die Kinderfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr Sulzbach nun zusammen 45 Mitglieder haben, braucht man sich ĂŒber die Retter von Morgen im Ortsteil Sulzbach keine Sorgen machen.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim.

Minarettkommission zieht positives Fazit – langfristiges Integrationsprojekt angestrebt


Guten Tag!

Weinheim, 20. Dezember 2010.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Diskussion um die Treppe im Minarett der Weinheimer Moschee hat im Ergebnis auch einen positiven Effekt: Das Thema Integration ist seither in der Stadt mehr in den Fokus gerĂŒckt, ein Bedarf ist erkannt und nun kann offensiv an neuen Projekten gearbeitet werden. So lautet das Fazit der Minarettkommission, die im Sommer die nachtrĂ€gliche Genehmigung der Treppe mit GesprĂ€chen begleitet hat.

Im November hat die Minarettkommission in einer öffentlichen Info-Veranstaltung ĂŒber ihre Arbeit berichtet. Die Kommission, die vom frĂŒheren Mannheimer AuslĂ€nderbeauftragten Helmut Schmitt mit UnterstĂŒtzung der Freudenberg-Stiftung geleitet wurde, bestand aus Vertretern der Verwaltung, den Gemeinderatsfraktionen und sachkundigen BĂŒrgern, sowie Vertretern des Moscheevereins.

Bei einer abschließenden Sitzung in den RĂ€umen der Freudenberg-Stiftung bekrĂ€ftigten jetzt alle Mitglieder der Kommission, dass das Gremium auch nach der Lösung des konkreten Konfliktes um das „Minarett“ weiterhin den Integrationsprozess in der Stadt begleiten wird – dann natĂŒrlich unter einem anderen Namen. In einem gemeinsamen Fazit bewerteten die Kommissionsmitglieder ihre Arbeit und die Ergebnisse als erfolgreich und als Grundlage fĂŒr ein weiteres Engagement.

Parallel dazu soll sich ein christlich-islamischer GesprĂ€chskreis grĂŒnden. Helmut Schmitt sagte zu, dass er in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 die Arbeit einer Integrations-Kommission, des GesprĂ€chskreises und anderer in Weinheim im Bereich der Integration bereits tĂ€tigen Gruppen und Gremien stĂ€rker vernetzen will.

Der gelernte Sozial-PĂ€dagoge und Integrations-Experte kĂŒndigte an, im Laufe des nĂ€chsten Vierteljahres mit mehreren Partnern ein umfassendes und langfristig angelegtes Integrationsprojekt fĂŒr Weinheim in Gang zu setzen.

Mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der Freudenberg-Stiftung seien darĂŒber schon GesprĂ€che gefĂŒhrt und erste Rahmenbedingungen definiert worden. „Ich bin auf offene Ohren und großes Interesse gestoßen“, erklĂ€rte er.

Das gemeinsame Ziel sei die zunehmende Akzeptanz der tĂŒrkisch-islamischen Bevölkerung in der Stadtgesellschaft. Die Freudenberg-Stiftung und die Stadt, so Schmitts EinschĂ€tzung, haben in der Vergangenheit in Weinheim bereits Strukturen aufgebaut, die eine tragfĂ€hige Basis fĂŒr den weiteren Verlauf des Integrationsprozesses bilden.

Stiftung und Stadt unterstĂŒtzen das Projekt finanziell und personell. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und die Mitglieder der Kommission bestĂ€rkten Schmitt in seinen PlĂ€nen und sagten engagierte UnterstĂŒtzung zu. In einem nĂ€chsten Schritt will Helmut Schmitt weitere Stiftungen, die zustĂ€ndige Bundesbehörde und das Land als Projektpartner und – förderer gewinnen.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog