Samstag, 14. Dezember 2019

Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bewährt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere Polizeieinsätze wie Fußballspiele oder Abschlussfeiern von Schülern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die persönliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

SV 1948 Rippenweier e.V. will Kunstrasen-Platz

Werden Sie Platzpate

Weinheim, 11. Dezember 2012. (red/aw) Beim SV Rippenweier soll es weiter eine aktive Fußballabteilung geben. Doch dazu wird dringend ein Kunstrasen-Platz benötigt. Um diesen zu finanzieren, hat der SV Rippenweier eine ungewöhnliche Aktion gestartet.  Über die Internetplattform www.platzpate.de können Privatpersonen oder Firmen Rasen-Parzellen erwerben.

Das Ziel ist klar: Rippenweier braucht und will einen Rasenplatz für seine Fußballer. Das Niveau im Fußball steigt stetig, auch im Amateur-Bereich. Daher ist es für die Vereine wichtig, Spielern und Mitgliedern attraktive Bedingungen zu bieten. Speziell im Fußball reiche ein Hartplatz heutzutage nicht mehr aus, um „Menschen den Spaß an diesem Mannschaftssport näher zu bringen“, heißt es in der Projektbeschreibung des SV Rippenweier. Rippenweier sei als einer der letzten Vereine in der Region ohne Kunstrasen.

Ein Kunstrasen-Platz ist selbst für Amateur-Vereine mittlerweise Standard. (Foto: Wikipedia/Drguttorm)

Bei der demographischen Entwicklung des Ortes sei es unabdingbar, bei der Jugend und im Seniorenbereich vermehrt auf Spieler aus der Umgebung zurückzugreifen. Die problematische Lage am Stadtrand und die Situation als einzige Odenwälder Mannschaft im Fußballkreis Mannheim erschwere die Lage zusätzlich. Auch einheimische Kinder und Jugendliche würden bereits das Training auf einem Kunstrasenplatz in der Umgebung bevorzugen. Die hiesigen Talente wechselten nicht zuletzt deswegen, in den letzten Jahren vermehrt zu anderen Vereinen. Dort herrschen einfach die besseren Trainingsbedingungen. Die derzeitigen Verhältnisse auf dem 1968 fertiggestellten Sportplatz sind alles andere als modern.

Als Platzpate die örtlichen Kicker unterstützen

Doch so ein Kunstrasen-Platz kostet Geld, etwa 250.000 Euro. Neben Zuschüssen von der Stadt Weinheim und des Badischen Sportverbandes hofft der SV Rippenweier vor allem auf Spenden sowie Patenschaften aus der Bevölkerung. Um diese so richtig in Gang zu bringen, bedient man sich auch modernster Mittel. Seit dem 01. Dezember 2012 bietet der SV Rippenweier im Internet seine zukünftigen Rasen-Parzellen zum Erwerb an.

Ab 25 Euro sind die noch virtuellen Rasen-Parzellen zu haben. Jeder Pate hat zudem die Möglichkeit seinen „Bereich“ des Platzes im Internet selbst zu gestalten. Sei es durch Text, eine Grafik oder Farbe des Platzteils. So können beispielsweise Firmen mit einer Platzpatenschaft mit der Unterstützung der örtlichen Kicker auch ein wenig Werbung machen. Natürlich kann auch jeder Pate im stillen bleiben. Dann wird lediglich darüber informiert, dass der Teil des Platzes schon vergeben ist.

Derzeit sind fünf Felder des neuen Platzes des SV Rippenweier reserviert. Besonders begehrt sind hier natürlich Elfmeter- und Anstoßpunkt. Es werden aber noch zahlreiche Unterstützer benötigt, damit die Zukunft der Fußballer in Rippenweier gesichert ist.

 

 

 

Stadt investiert 175.000 Euro in Gebäudeerhaltung

Sportlerhaus Hohensachsen wieder fit

Nagelneu: Die Duschen des Hohensachsener Sportplatz


Weinheim, 03. Oktober 2012 (red/pm). Fußball ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Als Anfang der 70er Jahre die Sanitär- und Umkleidegebäude am Hohensachsener Sportplatz gebaut worden sind, kickten Müller, Beckenbauer und Netzer in der Nationalmannschaft – es war eine reine Männerdomäne. Das ist heute anders, immer mehr Mädchen und Frauen betreiben den Fußballsport; und die Fußballabteilung der SG Hohensachsen ist dabei ein Vorbild.

Information der Stadt Weinheim:

„Mädchenfußball spielt dort eine wichtige Rolle. Natürlich betrifft dieser Strukturwandel auch die baulichen Maßnahmen der Stadt bei den kommunalen Sportanlagen. So wie jetzt bei einer Sanierung des Sportlergebäudes am Hohensachsener Fußballplatz. Erforderlich war eine Sanierung des undichten Flachdaches und – erst danach sinnvoll – eine Erneuerung der Heizung und der Duschamaturen. Im gleichen Zuge wurde eine neue Einteilung der Umkleide- und Duschkabinen vorgenommen – für kickende Buben und kickende Mädchen.

Wenn man baut, dann für die Zukunft. Den Sommer über hat die Stadt für 175.000 Euro das Sportplatzgebäude in Hohensachsen saniert. In diesen Tagen konnte das städtische Fachamt die Baumaßnahme fertiggestellt abnehmen – rechtzeitig vor dem ersten Heimspieltag.

Das Flachdach mit rund 500 Quadratmeter Fläche ist nun wieder dicht, das Gebäude also in seiner Substanz erhalten. Für die nächsten 25 Jahre ist vom Hersteller Garantie gewährleistet. Die Heizung wurde an eine Gastherme angeschlossen. In den Duschen und Toiletten folgen noch weitere Sanierungen, die aber während des laufenden Sportbetriebes möglich sind.

Thomas Baier als zuständiger Architekt im Amt für Immobilienwirtschaft lobte bei der Baustellenabnahme in diesen Tagen die Kooperation mit der SG Hohensachsen. Der Verein sei sehr engagiert und bringe auf seiner Anlage viel Eigenarbeit ein.“

Kritischer Blick auf die Vaterlandsliebe in Zeiten der EM

Sind Sie noch Patriot? Oder schon Nationalist?

Stolz auf die Fahne? Aufs Vaterland? Patriot? Oder schon Nationalist?

 

Rhein-Neckar, 20. Juni 2012. (red/pro) Fiebern Sie mit der deutschen Nationalelf mit? Reden Sie von Deutschland, Spanien, England, Italien und den anderen Ländern als seien dort alle gleich? Verbinden Sie mit „die Italiener“, „die Griechen“, „die…“ irgendwelche „Charaktereigenschaften“? Erhöhen Sie Deutschland oder Ihre eigene Nation gegenüber gegenüber anderen Ländern? Dann wird es Zeit, darüber nachzudenken, ob Sie noch ein Patriot oder schon ein Nationalist sind. Und ob „Demokrat“ nicht eine brauchbare Alternative wäre.

Von Hardy Prothmann

Im Gegensatz zu den Tageszeitungen finden Sie bei uns immer wieder Hinweise auf andere Medien – manchmal, weil diese sehr gut berichten oder sehr schlecht, manchmal, weil sie etwas berichten, was wir für unsere Leserschaft interessant finden.

Heute empfehlen wir Ihnen ausdrücklich ein sehr interessantes Stück von Nikolas Westerhoff in der Süddeutschen Zeitung: „Weltoffene Demokraten – eine aussterbende Spezies„. Es liest sich, als wäre der Text aktuell zur EM und dem damit verbundenen „Nationalstolz“ geschrieben. Der Artikel erschien aber schon vor fünf Jahren – ist aber vermutlich zeitlos.

Patriot vs. Nationalist?

In einer umfangreichen Darstellung stellt der Kollege wissenschaftliche Untersuchungen vor, die den vermeintlich positiven Begriff des „Patrioten“ in Frage stellen. Vielmehr deuten die Untersuchungen darauf hin, dass eine Unterscheidung in den guten Patrioten versus dem schlechten Nationalisten nicht möglich ist:

Doch eine solche Zweiteilung der Menschen in Patrioten und Nationalisten ist politisch motiviert – sie dient dazu, Patriotismus als wünschenswerte Eigenschaft propagieren zu können. Eine empirische Basis für den Unterschied zwischen Vorzeige- und Schmuddelbürgern gibt es jedoch nicht, wie neueste Untersuchungen zeigen (Wilhelm Heitmeyer: Deutsche Zustände, Folge 5. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2007).

Ab- und Ausgrenzung liegen wohl tief im Menschen verankert und politische Haltungen werden durch Vorbilder, Erziehung un d Wissen vermittelt. Positiv wie negativ.

Stolz ein was auch immer zu sein?

In Zeiten des Nationalstolzes, die besonders deutlich bei Europa- oder Weltmeisterschaften populärer Sportarten wie Fußball auftreten, sollte man sich selbst mal prüfen. Fühlt man sich als Deutscher, Italiener, Spanier, Türke als „mehr wert“ gegenüber anderen Nationen? Ist man besonders stolz aufs eigene Land? Warum? Auf was? Was hat man davon? Was nützt es, den eigenen Staat zu überhöhen? Gibt es einen Status quo oder ist alles im Fluß?

Auf dem Weinheimblog hatten wir vor kurzem über schlagende Verbindungen berichtet, die Corps, die sich einmal im Jahr in Weinheim treffen und sich als „Patrioten“ bezeichnen und ihre Vaterlandsliebe sehr hoch halten. Sie grenzen sich gleichzeitig vordergründig von Nationalisten ab. Können Sie das tatsächlich angesichts der vielen wissenschaftlichen Studien oder lügen sie sich was in die Tasche.

Ich zum Beispiel würde nie sagen, dass ich stolz bin, ein Deutscher zu sein. Ich bin stolz auf meine eigene Leistung und achte die anderer – egal welcher Nation. Und ich drücke mein Missfallen aus, wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin. Egal ob im eigenen Land oder im Ausland. Egal ob gegenüber Deutschen oder Ausländern.

Tatsächlich bin ich sehr froh, in diesem Land zu leben. Denn Deutschland ist eine stabile und wehrhafte Demokratie und durch die gelebte Ordnung ein Land, in dem man überwiegend sicher leben, Chancen verwirklichen kann und in dem vor allem eines möglich ist: Eine eigene Meinung zu haben.

Andere Länder – andere Vorbilder

Ich habe viele Länder bereits, deren Vorzüge, aber auch Nachteile kennengelernt. Deswegen bin ich ingesamt sehr zufrieden mit meinem Heimatland – obwohl es immer wieder Dinge gibt, die man ändern, verbessern oder abschaffen oder neu schaffen muss.

Wenn mich im Ausland jemand fragt, wo ich herkomme, sage ich „Pfalz“. Denn das ist meine unmittelbare Heimt. Dann sage ich Deutschland. Und manchmal erzähle ich, dass ich ein „Exil-Ossi“ bin. Meine Eltern stammen aus Rostock und Dresden, ich bin in Ludwigshafen geboren und in der Pfalz aufgewachsen. Heute lebe ich in Nordbaden.

Ich fühle mich als Deutscher nicht durch Fußballer vertreten. Es kränkt nicht mehr Ehre, wenn die deutsche Mannschaft verliert oder schlecht spielt. Es hat keinen Einfluss auf meine Meinung oder meine demokratische Überzeugung gar mein Selbstbewusstsein. Bislang spielt die deutsche Elf gut und ich verfolge gespannt jedes Spiel, weil es mich „unterhält“.

Und großen Respekt zolle ich der spanischen Mannschaft, die insgesamt sehr stark spielt und vor allem sehr fair – ich wäre froh, wenn sich andere daran orientieren würden. Denn das verdient Respekt.

 

Stadtjugendring organisiert Freundschaftsspiel zwischen Kids Club Nord und West

Kicken für die Kids Clubs

Die Fußballer beim Freundschaftsspiel

Weinheim, 12. Mai 2012. (red/pm) Zur Feier des zehnjährigen Jubiläums der „Kids Clubs“ fand in der Sporthalle der ASS ein Freundschaftsspiel statt.

Information der Stadt Weinheim:

„Zum zehnjährigen Bestehen der „Kids Clubs“ des Stadtjugendrings vor Ort fand jetzt eine Premiere statt: Die Fußball AG des Kids Club West an der Albert-Schweitzer- Grundschule lud den Kicktreff der Friedrich-Grundschule zu einem Freundschaftsspiel in die Sporthalle der ASS ein.

Beide Mannschaften trainieren im Rahmen der Kids Club Programme einmal wöchentlich schon seit einigen Jahren. Sigi Groß vom Stadtjugendring begrüßte insgesamt 23 Jungs und Mädchen mit ihren Trainern und Fans und wünschte allen viel Erfolg, Fair Play und vor allem viel Spaß am Spiel! [Weiterlesen…]