Montag, 19. Februar 2018

Zu Sehenwürdigkeiten und Anziehungspunkten dank Hinweis-Stelen

Gut zu Fuß durch Weinheims City

Weinheim, 13. Mai 2014. (red/pm) Die Stadt macht sich im Jubiläumsjahr fein für Besucher und Touristen. Seit wenigen Tagen stehen in der Stadt mannshohe Hinweis-Stelen, die Gäste der Stadt auf den praktischsten und schönsten Wegen zu den Sehenswürdigkeiten und Anziehungspunkten der Innenstadt führen sollen. [Weiterlesen…]

Verkehrsbehörde will durchgreifen

Falschparker behindern die Busse

Weinheim, 09. April 2014. (red/pm) Der neue Stadtbus fährt, muss aber zu oft anhalten – Falschparker behindern die Busse. Die Verkehrsbehörde will durchgreifen. [Weiterlesen…]

Bis 10:00 Uhr dürfen nun Fußgängerwege befahren werden

Mit dem Fahrrad zur Schule soll sicherer und praktischer werden

Weinheim, 13. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt macht den Schulweg praktischer. Vor allem an Schüler in den frühen Morgenstunden richtet sich das Angebot, die Fußgängerzone jetzt auch radelnd benutzen zu können – allerdings nur morgens bis 10 Uhr. Damit will die Verkehrsabteilung den Schulweg aus der Innenstadt und dem „Müll“ insbesondere für Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums auch sicherer gestalten. Bislang mussten die Schüler auf viel befahrene Straßen ausweichen. [Weiterlesen…]

Einsatzreiches Wochenende für die Weinheimer Feuerwehr

Vom Wasserrohrbruch bis zum Brandschutz

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Vergangenes Wochenende hatte die Feuerwehr Weinheim alle Hände voll zu tun. Foto: Ralph Mittelbach

 

Weinheim, 23. September 2013. (red/fw) Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt hatte am Wochnende viel zu tun: Gleich mehrere Einsätze beschäftigten die Rettungskräfte.  [Weiterlesen…]

Am kommenden Samstag Protestaktion in Weinheim und Hemsbach

Demokratischer Protest gegen NPD-Kundgabe

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Bereits im April hatten sich Weinheimer, inklusive Oberbürgermeister Heiner Bernhard, in Sulzbach zum Protest gegen die NPD versammelt. (Archivbild)

 

Weinheim, 29. August 2013. (red/pm) Die rechtsextremistische NPD will am kommenden Samstag, den 31. August, an der Bergstraße Station machen. Angemeldet hat sie Kundgebungen um 14:30 Uhr in Ladenburg auf dem Carl Benz Platz, um 16:30 Uhr in Weinheim in der Fußgängerzone und um 18:00 Uhr in Hemsbach an der Ecke Tilsiter Straße/Thoma Straße. [Weiterlesen…]

175 Jahre Schäffner

Ein guter Laden wird nicht älter

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Die Buchhandlung Schäffner wird 175 Jahre alt. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/pm) Die Weinheimer Buchhandlung Schäffner feiert ihr 175-jähriges Bestehen. Damit ist der Laden das älteste Fachgeschäft der Stadt. [Weiterlesen…]

Pflasterarbeiten in Fußgängerzone früher fertig als geplant

Punktlandung in der Fußgängerzone

FGZ fast fertig

Die Rundum-Erneuerung der Weinheimer Fußgängerzone ist nun fast beendet. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. Juni 2013. (red/pm) Die Pflasterarbeiten der Weinheimer Fußgängerzone werden früher fertig als geplant. Die Einweihung erfolgt am 12. und 13. Juli, inklusive Verkaufslanger Nacht und Pflastersteinfest. [Weiterlesen…]

Aktion der Mobilen Jugendarbeit

Ein Platz für Jugendliche

Weinheim, 04. Juni 2013. (red/pm) An den kommenden Donnerstagen, 6. und 13. Juni, findet die Aktion der Mobilen Jugendarbeit rund um die „Weinheim Galerie“ statt. Jugendliche wissen oft nicht, wohin sie gehen sollen. Jugendsozialarbeiter gehen an diesen Tagen mit ihnen dahin, wo sich das Leben abspielt. [Weiterlesen…]

Verein „Lebendiges Weinheim“ bekommt Verstärkung im Vorstand

Einzelhändler freuen sich auf „Pflastersteinfest“ im Juli

Weinheim, 18. April 2013. (red/pm) Das „Pflastersteinfest“ am 12. und 13. Juli ist für Weinheims Einzelhändler nicht irgendein Fest – es ist schon deshalb ein besonderes Ereignis, weil es die endgültige Fertigstellung der Weinheimer Fußgängerzone bedeutet. Schon im dritten Jahr wird jetzt in Abschnitten die Weinheimer Einkaufsmeile ausgebaut und verschönert. [Weiterlesen…]

„Pflänzeltag“ mit verkaufsoffenem Sonntag am 24. März

Weinheim blüht wieder auf

Weinheim, 13. März 2013. (red/pm) Es hat lange genug gedauert dieses Jahr, aber am 24. März kommt der Frühling endgültig an, wie so oft in der Region zuerst an der sonnigen Bergstraße. Einen „Pflänzeltag“ gibt es in der Weinheimer Innenstadt schon ein paar Jahre. Auch diesmal wird er mit einem verkaufsoffenen Erlebnissonntag in der ganzen Innenstadt zu einem Strauß gebunden. [Weiterlesen…]

Dritter Abschnitt der Pflasterarbeiten in der Fußgängerzone – Geschäfte bleiben stets zugänglich

Zielgerade wird gepflastert

Weinheim, 045 März 2013. (red/pm) Die Baustelleneinrichtung auf dem Amtshausparkplatz ist schon installiert, morgen geht es los. Wie auf Kommando zum Beginn des dritten Abschnitts der Weinheimer Fußgängerzone, lösten Sonnenstrahlen den Frost ab. Damit spricht nichts gegen eine Einhaltung des Zeitplanes, sagt Christian Wind, der im Weinheimer Tiefbauamt die Baumaßnahme betreut. [Weiterlesen…]

Fußgängerzone vor der Vollendung

Letzter Bauabschnitt beginnt am 4. März

Ein Vergleich der alten und neuen Weinheimer Fußgängerzone. (Bild: Stadt Weinheim, Roland Kern)

Ein Vergleich der alten und neuen Weinheimer Fußgängerzone. (Bild: Stadt Weinheim, Roland Kern)

Weinheim, 2. Februar 2013. (red/pm) Der letzte Bauabschnitt der Weinheimer Fußgängerzone steht vor der Vollendung. Am 4. März wird der letzte Bauabschnitt beginnen. Die Stadt sucht parallel engen Kontakt mit den Anliegern.

Information der Stadt Weinheim:

„Seit drei Jahren verschönert die Stadt Weinheim nun abschnittsweise ihre Fußgängerzone. „Im Juli wird es vollendet sein“, verspricht Tiefbauamtsleiter Karl-Heinz Bernhardt – wie von einem Kunstwerk. Und in der Tat, besonders am momentan drastischen Übergang von „alt“ zu „neu“ am Windeckplatz erkennt man den riesigen Unterschied – und wie es aussehen wird, wenn alles fertig ist.
Am Montag, 4. März, beginnt der letzte Teilabschnitt zwischen dem Windeckplatz und der Grabengasse. Der Baufirma Gärtner (die auch schon den Zuschlag für die ersten beiden Abschnitte erhalten hatte) stehen noch mal rund 800 Quadratmeter (von 3000 Quadratmeter insgesamt) bevor. Die Stadt nimmt für den Ausbau mit Natursteinpflaster, einem „Funktionsband“ und neuer Beleuchtung noch mal rund eine halbe Million Euro (von anderthalb Millionen insgesamt) in die Hand.
Wie Bernhardt, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und der beauftragte Landschaftsarchitekt Michael Palm
jetzt in einer Anwohner-Information erläuterten, werden die Arbeiten wieder abschnittsweise vorgenommen, wobei Stadt und Firma auf ein bewährtes Konzept zurückgreifen: Es seien, so Bernhardt, immer zwei Arbeitskolonnen unterwegs: eine bereitet den Unterboden für die Pflasterung vor, die nächste legt gleich die Steine. So war es im zweiten Bauabschnitt am reibungslosesten und am saubersten. 70 Prozent der Steine werden bereits zugeschnitten angefahren, der Rest der lauten Zuschneidearbeiten erfolge auf dem Windeckplatz in einem isolierten Container.
„Auch bei diesem Abschnitt gilt als oberste Prämisse“, so der Tiefbauchef, „dass jedes Ladengeschäft anlieferbar und vom Kunden begehbar ist, und zwar jederzeit“. Am 30. Juni soll alles schick sein; fest steht jetzt schon, dass der Verein Lebendiges Weinheim und das Stadt- und Tourismusmarketing die „Vollendung“ der Fußgängerzone – wie schon im letzten Jahr die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes mit einem „Pflastersteinfest“ auf dem Windeckplatz feiern.
Das Tiefbauamt sucht bei der Baumaßnahme den engen Kontakt zu den Anliegern. Dazu stehen Karl-Heinz Bernhardt (Telefon 06201-82 264, Mail k.h.-bernhardt@weinheim.de) und Karl-Christian Geßner (06201-82 402 k.-c.gessner@weinheim.de) zur Verfügung. „

Bürger-Info zur Fußgängerzone am 31. Januar 2013

Fußgängerzone biegt auf die Zielgerade ein

Weinheim, 23. Januar 2013. (red/pm) Die Neugestaltung der Weinheimer Fußgängerzone biegt in diesem Jahr endgültig auf die Zielgerade ein. Anfang März wird der dritte und letzte Bauabschnitt der Einkaufsmeile begonnen.

Information der Stadt Weinheim:

„Nach dem Bereich um die „Reiterin“ und der Strecke bis zum Windeckplatz, steht in diesem Frühjahr die Pflasterung und Verschönerung des Abschnitts zwischen Windeckplatz und Grabengasse bevor. Bis zur Kerwe im Sommer soll alles fertig sein. Der Rest der Fußgängerzone soll später genauso hergerichtet sein wie die ersten beiden Abschnitte, also mit hochwertigem Naturgranit.

Das Weinheimer Tiefbauamt hat schon bei den ersten beiden Abschnitten eine sehr enge Abstimmung mit den Hausbesitzern und insbesondere den Ladengeschäften gesucht, um die Beeinträchtigung so niedrig wie möglich zu halten. So auch diesmal. Die Bürgerbeteiligung beginnt diesmal mit einer Bürgerinfo-Veranstaltung am Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr, im Alten Rathaus am Marktplatz. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und die Vertreter des Fachamtes werden dann die Planung in ihren einzelnen Abschnitten erläutern, sowie über die geplante Andienung der Geschäfte, den Bauablauf und die Verkehrsführung informieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.“

"Meilensteine" aus Sicht der Stadtverwaltung

Die Weinheimer Themen des Jahres 2012

Unser Foto des Jahres 2012: OB Heiner Bernhard im Glück – weil ers „saugeil“ fand, rutschte er den Hurricane-Loop gleich zwei Mal hintereinander und posierte beglückt wie ein Jugendlicher.

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm/ae) Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende.  Aus diesem Anlass hat sich die Stadt Weinheim dazu entschlossen, einen Rückblick auf die Themen, die Weinheim im Jahr 2012 beschäftigten, zu geben. Sowohl die kommunale Energiewende als auch die Etablierung der Stadt Weinheim als Bildungsstandort und Weinheim als Fair-Trade-Town sind dabei nur ein paar zu nennende Meilensteine.

Von Roland Kern

Es ist das Thema des Jahres: Die Stadt Weinheim geht neue Wege bei der Einbeziehung der Bürgerschaft in politische Zukunftsentscheidungen. Die Frage, wie und wo in den nächsten Jahren die Gewerbeentwicklung der Großen Kreisstadt stattfindet, wird in einem Bürgerdialogverfahren von den Bürgern selbst beraten. Im März hat die Stadtverwaltung ein Konzept der Bürgerbeteiligung vorgestellt, das von der Deutschen Forschungsstelle Bürgerbeteiligung der Uni Wuppertal begleitet wird. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen und ein Bürgergutachten von zufällig ausgewählten Bürgerräten. Zu einem geforderten Bürgerentscheid kommt es dann aber doch nicht, weil sich der Gemeinderat und eine Bürgerinitiative auf keine Formulierung für eine Fragestellung einigen können.

Im September spricht sich das Gremium gegen einen Bürgerentscheid und für einen Geländetausch aus, so dass die Planungen für ein Gewerbegebiet in den „Breitwiesen“ an der Autobahn weitergehen. Die Verwaltungsspitze verspricht: Auch ohne Bürgerentscheid wird die Stadt die Bürger bei der weiteren „Breitwiesen“-Planung einbeziehen. Zum Jahresende gibt es aber auch Bemühungen, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Schullandschaft im Westen

Lokalpolitiker, Eltern und Lehrer beschäftigt die Veränderung der Schullandschaft – nicht nur wie hier beim Infoabend in Hemsbach.

 

Die Stadt will die Schullandschaft im größten Stadtteil, der Weststadt, für die Zukunft neu und nachhaltig aufstellen. Verschiedene Faktoren erfordern die Veränderung: Der Bedarf nach einer neuen Grundschule anstatt der baufälligen Albert-Schweitzer Schule, die demografische Entwicklung sowie die neue Schulpolitik im Land. Es gibt immer weniger Haupt- und Werkrealschüler, deshalb werden die Karrillon-Schule und die DBS-Werkrealschule zum nächsten Schuljahr fusionieren. Ein Moderationsprozess mit Konzeptgruppe und großen World-Cafés entwickelt nach einigen Monaten einen Vorschlag an den Gemeinderat: Eine Grundschule mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule unter einem Dach am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses. Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um die Finanzierbarkeit unter Berücksichtigung aller Synergieeffekte zu prüfen. Im Gegenzug werden nämlich drei alte Schulgebäude frei, die anders verwertet oder genutzt werden können.

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort und Bildungsregion im Land Baden-Württemberg. Im April wird eine Vereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit und dem Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf geschlossen, künftig bei der Berufsorientierung enger zusammenzuarbeiten. Das Übergangsmanagement ist nun offiziell bei der Stadt Weinheim angesiedelt. Mit dem neuen Schuljahr haben vier neue Schulsozialarbeiterinnen auf drei Stellen ihre Tätigkeit aufgenommen. OB Bernhard bezeichnet die Schulsozialarbeit als „Edelstein in der Bildungskette“.

Mit der „Bildungskette“ und der „Weinheimer Initiative“ sorgt die Stadt weiter bundesweit für Aufsehen und positive Beispiele, unter anderem informiert sich deshalb Kultus-Staatssekretär Dr. Frank Mentrup vor Ort – und hat großes Lob für die Bildungslandschaft. Außerdem: Im Sommer erscheinen gleich in mehreren Fachmagazinen Lobeshymnen auf die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS. OB Bernhard betonte: „Ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass es in Fragen der Qualität von Bildung in dieser Stadt immer eine große Einigkeit gibt.“

Unsere Artikel zum Thema Schule und Bildung finden Sie hier.

Auch MdL Uli Sckerl sagt: „Die Energiewende ist der richtige Weg.“

Kommunale Energiewende hat begonnen

Ein Jahr im Zeichen der Energiewende: Im Rathaus stößt ein Energie-Team, begleitet vom Runden Tisch Energie, eine Reihe von ökologischen Verbesserungen an. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung, alle öffentlichen Gebäude, Straßen und Plätze ab diesem Jahr zu hundert Prozent mit Öko-Strom zu versorgen. Die Stadtwerke Weinheim kommen der Stadt dabei entgegen. Die Arbeiten an einem Klimaschutz-Gutachten durch eine Fachagentur haben begonnen. Die Vorstellung ist faszinierend: Pro Jahr könnten in Weinheim fast 30 000 Tonnen CO 2-Gas eingespart werden, wenn man alles ausschöpft. Die ersten Projekte nehmen ihre Arbeit auf: Auf der Rippenweierer Keltensteinhalle produziert eine Bürgersolaranlage Strom, die Wärme kommt von der Holzschnitzelheizung eines benachbarten Betriebes, möglicherweise entsteht dadurch ein neues Wärmenetz für den ganzen Ort.

Die Stadt legt weitere Solardächer an. Der Runde Tisch Energie feiert einjähriges Bestehen und mischt sich engagiert ein. Der Energietag beim Autohaus Sporer wird zum Publikumsschlager. An diesem Tag startet auch die Vermarktung des Neubaugebietes „Lützelsachsen Ebene“ als Biogas-Wohngebiet. Hier kommt die Wärme aus einer Biogasanlage vom benachbarten Bauernhof. Und die Stadt bringt weiter frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt den Einstieg in ein Verfahren, mit dem künftig der Bau von Windenergieanlagen auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Auch hier beginnt eine groß angelegte Bürgerbeteiligung.

Die Bürgerbeteiligungen 2012 auf einen Blick

Mehrgenerationenhaus in der zweiten Runde

Ein wichtiger Baustein der Bildungsregion Weinheim steht stabil und wackelt nicht – zumindest für die nächsten drei Jahre. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Weinheimer Weststadt wird definitiv ins Förderprogramm des Bundesamtes für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben aufgenommen. Die Aktivitäten werden ausgeweitet.

Grünes Licht für das Fachmarktzentrum

OBI kann anrolle(r)n: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim beschließt Ende April den Bebauungsplan für das Gelände des früheren Güterbahnhofs am südlichen Stadteingang zwischen Bahnschienen und B3. Damit steht der Umsetzung des dort geplanten Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege. Im Sommer wird mit dem Bau begonnen, zum Jahreswechsel stehen die ersten beiden Fachmärkte im Rohbau. Allerdings hat es im August Diskussionen wegen Lärmbelastigungen im Umfeld der Baustelle gegeben.

Ein Plan gegen den Lärm

Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende Lärmbelästigung in der Stadt vorgehen. Das Amt für Stadtentwicklungen nimmt die Arbeit an einem Lärmaktionsplan auf. Im Laufe des Jahres stellt sich heraus, dass der Bahnlärm das größte Problem ist. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ drängt die Stadt beim Eisenbahnbundesamt und beim Verkehrsministerium auf Verbesserungen.

Die Männer der Bürgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ (v.l.n.r.): Joachim Körber, Peter Thunsdorff und Dr. Hans Irion.

Abbau von Schulden in Sicht

Die Finanzlage der Stadt Weinheim erholt sich spürbar. Die Entwicklung des aktuellen Haushaltsjahres verläuft erfreulich, wie die Kämmerei bereits im Halbjahresbericht mitteilen kann. Im Dezember kann OB Bernhard im Gemeinderat einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Ein zweistelliger Millionenbetrag kann der Allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Die Kämmerei stellt in Aussicht, dass bei einer Fortsetzung der finanziellen Verbesserung in den nächsten Jahren ein Schuldenabbau gelingen kann.

Fußgängerzone kommt voran

Mit einem „Pflasterstein-Fest“ feiert die Stadt, das Stadt- und Tourismusmarketing und der Verein „Lebendiges Weinheim“ im Juli die Übergabe des zweiten Bauabschnittes der Fußgängerzone. Von der „Weinheim Galerie“ bis zum Windeckplatz ist jetzt alles mit rotem Naturstein ausgelegt. Die hochwertige Gestaltung wird überall gelobt. Im Frühjahr 2013 beginnt das Tiefbauamt mit dem letzten Abschnitt vom Windeckplatz bis zur Grabengasse – dann hat die Stadt in die Verschönerung ihrer Einkaufsmeile rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Die neue Fußgängerzone, Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim ist Feuerwehr-Hochburg

Es ist ein großes Jahr der Weinheimer Feuerwehr: Weinheim liegt in diesem Jahr im Zentrum aller Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Zweiburgenstadt – die größte im Kreis – feiert ihr 150-jähriges Bestehen und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Der zunächst feuerwehrinterne Auftakt ins große Jubiläumsjahr findet im März statt, weitere Gedenken und Veranstaltungen schließen sich an. Nichtsdestrotrotz fällt die Jubiläumswehr durch eine Reihe von spektakulären Einsätzen auf. Und nicht zuletzt werden die Feuerwehrsanitäter wegen ihres AED-Projektes bundesweit zur „Feuerwehr des Jahres“ nominiert.

Boardsport Weinheim macht von sich reden

Ein neuer Weinheimer Verein macht von sich reden: Boardsport Weinheim e.V.. Begleitet vom Stadtjugendring stellt sich der Skateboardverein vor und mischt sich in der Stadt ein. Engagiert wie die jungen Männer um Vorstand Marc Flößer sind, bewegen sie auch die Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres gibt es konkrete Pläne zum Bau einer Skateranlage an der Barbarabrücke.

Weinheim, die Facebook-Stadt

Weinheim sorgt wegen seiner engagierten Facebook-Aktivität für Aufsehen. Bei vergleichenden Rankings liegt die Stadt (mit aktuell fast 5500 Fans) unter den Großen Kreisstädten im Land ganz vorne, in der Metropolregion nach den Großstädten auf Rang vier, landesweit unter allen nicht-kommerziellen Seiten auf Rang 27. Die Freiwillige Feuerwehr belegt unter allen Feuerwehren im Land bei den Facebook-Aktivitäten Rang eins. Medienteams aus anderen Rathäusern holen sich Rat.

„Hildebrand’sche Mühle“ nimmt Gestalt an

Die Deutsche Denkmal-AG stellt erstmals ihre Pläne für Modernes Wohnen auf dem Areal der „Hildebrandschen Mühle“ vor. Vorgesehen sind schicke neue Stadthäuser in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am Odenwaldflüsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption für das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen Mühle“ in Weinheim dar. Im Juni beginnen die Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Villa, im Oktober werden die Pläne konkreter. Das Projekt liegt im Plan. In 2013 wird gebaut.

Zum Teil baufällig, aber im Kern erhaltenswert – die Hildebrand’sche Mühle. Bild: Stadt Weinheim

Dürreplatz als leuchtendes Beispiel

Seit „Stuttgart 21“ reden alle davon: Bürgerbeteiligung. Die Kommunen landauf und landab machen sich Gedanken, wie sie künftig ihre Bürger früh und qualifiziert in Entscheidungsprozesse einbinden können. Manche sind weiter als andere. Die Weinheimer Stadtverwaltung hat bereits neue Wege eingeschlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung des Dürreplatzes vor der Weinheim Galerie. Dafür hat das Amt für Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb unter Bürgern organisiert und begleitet. Eine Beschreibung dieses Projektes wurde im Februar gewissermaßen als leuchtendes Beispiel mit einer Doppelseite in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ veröffentlicht.

Eine „App“ für alle

Weinheim geht medial weiter voran: Zwei Agenturen haben für die Stadt einen mobile Internetdienst entwickelt. Bernhard Kück („puntodesign“) und Martin Nowak („gruenphase“) entwickeln für ihre Heimatstadt eine „Stadt-App“ und ergänzen das Medienangebot.

Ein Haus für alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“. Foto: Stadt Weinheim.

 

Nicht nur optisch, auch inhaltlich setzt der Neubau der AWO-Rhein-Neckarauf dem Gelände des früheren Freudenberg-Fellspeichers im Stadtteil „Müll“ Maßstäbe. Im Neubau der „Sozialen Dienste“ bündelt die AWO ihre sämtlichen Angebote.

Weinheim – Mehr drin!

Der Verein „Lebendiges Weinheim“ bringt einen neuen Einkaufsführer heraus. Wieder einmal wird dokumentiert: In mehr als 200 Einzelhandelsgeschäften in der City sind viele Einkaufsmöglichkeiten geboten.

OB im freien Fall

Rund vier Millionen Euro investiert die Familie Steinhart im Spaß- und Erlebnisbad Miramar in eine neue spektakuläre Rutschenanlage, unter anderem steht dort jetzt die erste Looping-Rutsche Süddeutschlands. OB Heiner Bernhard traut sich als Erster – es ist der „freie Fall“ in die bunte Rutsche. Wenige Monate später ereignet sich ein Unfall, der durch einen Bedienungsfehler verursacht worden ist. Die Miramar-Betreiber reagieren mit mehr Kontrollen und technischen Verbesserungen.

OB Heiner Bernhard weiht die neue Rutsche des Miramars ein, Foto: Stadt Weinheim

Erster Spatenstich für neuen Firmensitz

Die Firma WBI GmbH, ein führendes Ingenieurbüro für die Planungen von Tunnelbauten, Staumauern und anderen Großprojekten, zieht mit ihrer Unternehmenszentrale in den Technologiepark Weinheim. Im Juni ist erster Spatenstich.

Große Mehrheit für die Kripo vor Ort vergebens

6000 Unterschriften eines Aktionsbündnis für eine „Kripo vor Ort“ helfen leider nicht. Bei einem Besuch in Weinheim teilt der neue Leitende Polizeidirektor Detlef Werner mit, dass die Weinheimer Kripo-Außenstelle nach der Polizeireform in Baden-Württemberg nicht zu halten ist. Die Kripoarbeit soll im Präsidium gebündelt werden.

Deutschlands erste „AMA“ steht in Weinheim

Sie ist die dritte ihrer Art und sie badet genüsslich im Weinheimer Schlossparkweiher unter den beiden Burgen. „AMA du Parc“ heißt die knapp zwei Meter große Bronzeskulptur, die im August von Oberbürgermeister Heiner Bernhard und der französischen Künstlerin Amaryllis Bataille enthüllt wird. Sie ist eine Spende des Weinheimer Unternehmers und Kunstliebhabers Thomas Noor.

Seismische Messungen

Die Firma Rhein Petroleum sorgt mit seismischen Messungen im südlichen Bereich ihres Lizenzgebiets „Weinheim“ für Aufsehen, weil ganze Straßenzüge verkabelt werden. Mit den Messungen soll herausgefunden werden, ob sich unter Weinheims Erde Ölvorkommen befinden und wie gut sich die Tiefe für Geothermie eignet.

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Fairer Handel nun auch in Weinheim. Alle Rechte Transfair e.V.

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach von den Weltläden der Kirchen in Lützelsachen und der Weststadt setzen sich mit ihrer Idee durch, Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln. Der Gemeinderat fällt im September einen Grundsatzbeschluss, der sie unterstützt und bestätigt.

Mehr Tagesmütter

Tagesmütter und Tagesväter, die qualifiziert Kleinkinder betreuen, bekommen in Weinheim jetzt einen erhöhten kommunalen Zuschuss. Die Zahl der Tagesmütter und Tagesväter steigt auch deshalb an – so wird auch Druck auf kommunale Betreuungseinrichtungen etwas gesenkt.

Abiturienten räumen auf

Nach zwei aus dem dem Ruder gelaufenen Abi-Feten im Schlosskeller, revanchieren sich die Abitur-Jahrgänge des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, in dem sie Putzaktionen im Schlosspark und am Waidsee organisieren. Dafür bekommen sie großes Lob.

„Winfried“ – ein Freund Weinheims

Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt in die Weinheimer Stadthalle. Quelle: Winfried Kretschmann.

 

Winfried Kretschmann hat etwas dazugelernt. Die Bedeutung seines Vornamens kannte der baden-württembergische Ministerpräsident natürlich schon vorher. Winfried steht für „Freund des Friedens“. Aber dass er als erster „grüner“ Landeschef der Republik daher ein Namensvetter des Weinheim-Gründers und Franken „Wino“ ist, das ist dem Schwaben neu, als er beim Bürgergespräch im Mai in der Stadthalle ist. Er wird Weinheim schon deshalb nicht vergessen.

Hände reichen über alle Grenzen

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war für einen Tag das Zentrum und das Symbol für die Metropolregion. Der Weinheimer Ortsteil Ober-Flockenbach und der Gorxheimer Ortsteil Unterflockenbach feiern grenzübergreifend mit Tausenden von Gästen das gemeinsame 1000-jährige Bestehen.

Weitere Strukturveränderungen im Rathaus

Die Stadtverwaltung setzt ihre Strukturveränderungen fort: Im Januar übernimmt der Rhein-Neckar-Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe, wie in jeder anderen Kommune im Kreisgebiet. Landrat Dallinger ist am 11. Januar vor Ort, um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst zu begrüßen. In diesem Zusammenhang ist auch eine

tere Veränderung im November zu sehen: Die Erziehungsberatungsstelle wird künftig unter der Trägerschaft des Pilgerhauses arbeiten. Das frühere Weinheimer Amt für Jugend und Soziales übernimmt noch weitere Aufgaben des demografischen Wandels und nennt sich seit September: Amt für Jugend, Soziales, Familien und Senioren.

Menschen 2012

  • Karl Berg erhält die Ehrennadel der Stadt Weinheim für vielfältiges bürgerschaftliches Engagement.
  • Hans Mazur, unter anderem Stadtrat und Vorsitzender des Stadtseniorenrates, erhält das Bundesverdienstkreuz.
  • Livia Bodzsar, 43-jährige Weinheimerin, vereitelte einen Raubüberfall an der ALDI-Kasse. Sie wird von der Stadt und der Polizei geehrt.
  • Peter Lulay erhält die Ehrennadel der Stadt Weinheim für sein bürgerschaftliches Engagement. Er war unter anderem 24 Jahre lang Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.
  • Die Spanierin Maria Guerrero Gallego ist die erste Preisträgerin des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises für ihr Engagement um die Integration in der Stadt.
  • Juliane Wasser ist die neue Gastronomie-Pächterin der Wachenburg. Im Mai soll nach einer Sanierung und technischen Aufrüstung Eröffnung sein.
  • Jugend-und Sozialamtsleiter Heiner Amann wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Claus Hofmann. Auch Dietmar Pfennigschmidt, der langjährige Leiter der Stadtbibliothek geht in Ruhestand.
  • Stella Kirgiane-Efremidis und Alexandros Efremidis bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen, unter anderem für das viele Jahre veranstaltete Benefiz-Essen für einen guten Zweck.
  • Christina Eitenmüller, langjährige Rektorin der Friedrich-Grundschule und Geschäftsführende Schulleiterin, wird nach 45 Jahren aus dem Schuldienst verabschiedet. Sie war eine Institution.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Einzelhändler finanzieren weitgehend die Weihnachtsbeleuchtung

Lebendiges Weinheim beleuchtet erfolgreiches Jahr

Damit die Weihnachtsbeleuchtung auch dieses Jahr wieder schön ist, muss fleißig gespendet werden

Weinheim, 14. November 2012. (red/pm) Bald wird die Stadt wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtslicht getaucht sein. Die filigranen Lichterketten der Bahnhofstraße, das Firmament der Herrnhuther Sterne in der Fußgängerzone – die Zweiburgenstadt ist bekannt für eine besonders geschmackvolle Weihnachtsbeleuchtung. „Wir hören jedes Jahr großes Lob“, sagt City-Managerin Maria Zimmermann, die diese Anerkennung gerne weitergibt: Denn die alljährliche Weihnachtsbeleuchtung wird – alle Jahre wieder – überwiegend vom Verein „Lebendiges Weinheim“ finanziert und organisiert. Für den Verein, in dem rund 60 Einzelhändler und Sympathisanten als Mitglieder organisiert sind, ist dies ein Kraftakt und mit Abstand der größte Kostenpunkt im ganzen Jahr.

Information der Stadt Weinheim:

„Wir machen das trotzdem gerne“, beschreibt Vorsitzender Christian Mayer, „weil es der gesamten Stadt gut tut“. Der Sprecher der Einzelhändler verhehlt nicht, dass er sich deutlich mehr Mitglieder und mehr Solidarität wünscht. „Wir können niemanden zwingen, uns als Mitglied zu unterstützen, aber ohne das Lebendige Weinheim gingen in der Innenstadt die Lichter aus“, spitzt er zu. Daher sollte es seiner Ansicht nach eine moralische Verpflichtung für jeden Weinheimer Einzelhändler sein, zum Gesamtwohl der Stadt als Einzelhandelsstandort beizutragen. Die wichtigsten seien zwar dabei und engagiert, die „Flaggschiffe des Weinheimer Einzelhandels“, so Mayer. Aber jedes Geschäft und jede Unterstützung ermögliche weitere Projekte und Aktionen. Da bedürfe es noch mehr Gemeinschaftsgeist, wünscht sich der Vorsitzende. Insgesamt sei Weinheims Einzelhandel auf gutem Wege, jetzt benötige man noch mehr Wegbegleiter.
Denn das Pensum des Vereins ist – finanziell und personell – übers Jahr gesehen enorm. Die Weihnachtsbeleuchtung kostet jeweils rund 18 000 Euro. „Ohne zusätzliche Spenden wäre das gar nicht zu stemmen“, erklärt Geschäftsführerin Ruth Kinzel.

Trotz der durchaus noch ausbaufähigen Unterstützung konnte das „Lebendige Weinheim“ die zwei Hauptaktionen des Jahres zum Erfolg führen. Sowohl der Pflänzeltag im März als auch der Weinheimer Herbst im September seien sehr erfolgreich gewesen – „für die gesamte Innenstadt“ betont Ruth Kinzel. Neue Veranstaltungen sind hinzugekommen, wie das Pflastersteinfest am Windeckplatz im Mai; ein neuer Einkaufsführer wurde herausgegeben. „Dabei bilden wir immer ein gutes Team mit Maria Zimmermann und dem Stadt- und Tourismusmarketing“, freut sich die Geschäftsführerin. Ganz konkret benötigt der Verein “Lebendiges Weinheim“ für die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung noch Spenden von Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen und Privatpersonen, die sich am Glitzerlicht erfreuen. Spenden können an folgende Konten des Vereins überwiesen werden: Volksbank Weinheim BLZ 670 923 00, Konto 14 95 003|Sparkasse Rhein-Neckar Nord BLZ 670 505 05 Konto 630 19 771|Weitere Infos unter 06201-38 95 212 oder e:Mail: info@lebendiges-weinheim.de

In der „Schlossbergterrasse“ stehen fast 220 Parkplätze zur Verfügung

Erste halbe Stunde immer frei



Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) In den Parkhäusern der „Schlossbergterrasse“ stehen mittlerweile rund 220 Parkplätze für die Weinheimer Innenstadt zur Verfügung.

Information der Stadt Weinheim:

„Nachdem die Wohnungen des Areals rund zwei Jahre nach Fertigstellung fast vollständig bezogen sind und der Geschäftsbetrieb der Verbrauchermärkte „REWE“ und “LIDL“ etabliert ist, haben die Stadt Weinheim und die Familienheim Rhein-Neckar eG als Bauherr des Quartiers nun offiziell die Parkregelung abgestimmt; sie kommt im Wesentlichen den Kunden und Besuchern der Stadt zugute. Am langen Wochenende um den Feiertag, 1. November, werden die Schrankenanlagen montiert. Sie regeln das Parken jeweils an den Ein- und Ausfahrten in der Grundelbachstraße. Rund 120 Parkplätze stehen im Erdgeschoss den Kunden der Verbrauchermärkte zur Verfügung, weitere 90 Stellplätze sind auf der ersten Ebene – und
damit fast niveaugleich zum Fußgängersteg – untergebracht.

Von dort sind es ebenerdig wenige Meter in die Fußgängerzone. Stadt und Familienheim haben sich darauf geeinigt, dass unter der Woche die erste halbe Stunde kostenfrei ist, an Sonn- und Feiertagen die ersten 90 Minuten. Von Montag bis Samstag kostet die erste Stunde 50 Cent, die weitere halbe Stunde 1 Euro – allerdings nie mehr als 6 Euro. Der Nachttarif (von 22.00 Uhr bis 6.45 Uhr) beträgt 2 Euro. Nach der kostenfreien Zeit an Sonn- und Feiertagen wird eine Einmal-Gebühr von 2 Euro verlangt; diese ist aber gleichzeitig der Tageshöchstsatz. „Damit haben wir ein attraktives Parkangebot mitten in der Stadt“, freuen sich Oberbürgermeister Heiner Bernhard und der Vorstandsvorsitzende der Familienheim Gerhard A. Burkhardt. Die Parkplätze haben auch die technischen Voraussetzungen, um an das städtische Parkleitsystem angeschlossen zu werden.“

Das Wetter bei der „Kulinarischen Weinheimer Weinmeile“ soll halten

Wein statt Wasser

Weinheim, 12. Oktober 2012. (red/pm) Die Winzer der badischen und hessischen Bergstraße schauen in diesen Tagen immer wieder zur Wetterprognose – aus zwei Gründen. Erstens wollen sie noch möglichst trocken und „unverwässert“ den Rest des 2011er Jahrgangs in die Keller bringen.

Information der Stadt Weinheim:

„Und zweitens wegen der traditionellen Weinheimer Weinmeile am Samstag, 13. Oktober, in der Weinheimer Fußgängerzone – dem regional einzigen Aufeinandertreffen der Winzer beiderseits der hessisch-badischen Landesgrenze. „Es sieht so aus, als habe der Wettergott ein Einsehen mit uns“, vermeldete jetzt Weinheims City-Managerin Maria Zimmermann, die „Erfinderin“ der Weinmeile.

Zwar sei am Samstag Regen angesagt, aber erst am Abend. Die Weinmeile, die um 10 Uhr am Eingang in die Weinheimer Fußgängerzone von und Weinhoheiten aus der Region eröffnet wird, dauert bis 17 Uhr. Diesmal dürfen an den Probierständen der Winzer auch kulinarische Köstlichkeiten angeboten werden. Das war der Wunsch der Besucher in den letzten Jahren. Maria Zimmermann freut sich: „Ich glaube, die Winzer und ihre Unterstützer aus der Gastronomie haben sich einiges einfallen lassen.“

Pflastersteinfest am 04. August

Pflastersteine, die lecker schmecken

Heinrich Pflästerer und Hedi Bürck präsentieren die "Pflastersteine". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 31. Juli 2012. (red/pm) Kulinarische Überraschungen beim Fest zum nächsten Abschnitt der Fußgängerzone am 04. August.  Die Krimi-Autorin Ingrid Noll signiert ihr neues Buch.

Information der Stadt Weinheim:

„Schwer im Magen sollen sie nicht liegen, auch wenn es Pflastersteine sind. Es sind nämlich ganz besondere „Steine“, die man sich am kommenden Samstag, 04. August, wenn der nächste und größte Abschnitt der neuen Fußgängerzone eingeweiht wird, zu Gemüte führen kann.

Diese „Pflastersteine“ sind weich und würzig, pikant und nahrhaft – und sie schmecken lecker. In Wirklichkeit sind sie so etwas wie ein „Woinemer Burger“, den jetzt der Gastronom und Metzgermeister Heinrich Pflästerer gemeinsam mit der Bäckerei Bürck entwickelt hat. Zum „Pflastersteinfest“ am 04. August am Windeckplatz wird er als origineller schmackhafter Snack verkauft.

Die Rezepte haben Heinrich Pflästerer und Hedi Bürck jetzt in der Backstube der traditionsreichen Weinheimer Bäckerei ausprobiert und abgeglichen. Pflästerer hat Schweinebrät aus eigener Schlachtung kräftig mit Zwiebeln und Kräutern
abgeschmeckt und rechteckig ausgeschnitten, die Bürck-Bäcker backen dazu ebenfalls in der Form und Farbe eines Pflastersteins ein Brötchen aus tourniertem Roggenmischteig. Eine Gewürzmischung mit Paprika ergibt die rötliche Farbe – wie beim Natursteinbelag der neuen Fußgängerzone. „Kulinarisch kreativ“, freute sich City-Managerin Maria Zimmermann über die Idee.

Am 04. August um 11:00 Uhr beginnt das Fest mit einem Fassbieranstich durch Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der – solange der Vorrat reicht – Freibier an die Passanten und natürlich an die Anwohner verteilen wird.

Bis 16:00 Uhr gibt es dann Bewirtung und Live-Musik auf dem Windeckplatz unter den Augen von Bas Gret und Vetter Philpp. Für die Musik sorgt die Band You Win Again mit ihrer Frontfrau Mimi Grimm. Die Gruppe kennt man unter anderem von der jüngsten Verkaufslangen Nacht; sie spielt entspannte Songs, genau richtig für einen Sommersamstag.
Wenige Meter entfernt gibt es zum deftigen „Pflasterstein“ aus Pflästerers Küche auch den passenden Nachtisch. Emilio Mariano reicht in seiner „Gelateria“ einen „Pflasterstein am Stil“.

„Wir freuen uns auf viele Besucher“, sagt Maria Zimmermann, deren Büro für Stadt- und Tourismusmarketing das „Pflastersteinfest“ gemeinsam mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ organisiert. Noch aus einem weiteren Grund dürfte die Fußgängerzone an diesem Tag gut besucht sein. Die weltbekannte Weinheimer Krimi-Autorin Ingrid Noll signiert zwischen 11:00 und 13:00 Uhr ihr neues Buch „Über Bord“ in der Buchhandlung Schäffner in der neuen Fußgängerzone.

Lieferant fährt Wasserhydranten um

Temporärer Springbrunnen in der Fußgängerzone

Weinheim, 08. Juni 2012. (red) Solche Bilder kennt man eher aus New York: Mitten in der Fußgängerzone sprudelt meterhoch Wasser auf die Straße. Ein Lieferant hat um die Mittagszeit mit seinem Fahrzeug einen Wasserhydranten umgefahren und für kurzzeitig für einen Springbrunnenattraktion in der Weinheimer Fußgängerzone gesorgt. Die Feuerwehr Weinheim versuchte zunächst unter vollem Körpereinsatz den Schaden zu beheben.

Die Stadtwerke haben dann das Wasser abgestellt. Aus Sicht des technischen Leiters Herbert Hutter ist ein defekter Hydrant keine große Sache. Kosten entstehen den Stadtwerken auch nicht, da die Versicherung des Verursaches aufkommen muss. Die Passanten hatten jedenfalls ihren „Spaß“.

Voller Einsatz: Feuerwehrmann André Lutz versucht die Fontäne abzustellen. Bild: FWW

 

Information der Feuerwehr:

„Unachtsamkeit dürfte die Ursache für eine Wasserfontäne in der Weinheimer Fußgängerzone sein. Kurz nach 11 Uhr, fuhr der Fahrer eines Paketdienst gegen ein gesichertes Baustellen Standrohr in der Fußgängerzone / Hauptstraße. Durch den Zusammenstoß, wurde das Standrohr umgefahren und zerstörte den Hydrant, auf dem Wasserdruck anstand. Nachdem das Standrohr nicht mehr im Hydrant festsaß, sprudelte die Wasserfontäne aus der Straße.

Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt wurde gerufen, da man zunächst befürchtete, das aufgrund der großen Wassermenge die anliegenden Geschäfte
mit Wasser voll laufen könnten….“

Jeden Donnerstag:

„Jour Fixe“ für Einzelhändler

Weinheim, 30. März 2012. (red/pm) Ausbau der Fußgängerzone: Tiefbauamt richtet ab sofort jeden Donnerstag „Jour Fixe“ für Einzelhändler ein. Die Fußgängerzone ist über Ostern weitgehend baustellenfrei

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will bei den aktuellen Straßenarbeiten zum Ausbau der Fußgängerzone die Einzelhändlern noch stärker einbinden als bislang schon geschehen.

Wie das Tiefbauamt jetzt mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ abgesprochen hat, findet ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr ein „Jour Fixe“ statt, in dem die Anlieger ihre Anregungen einbringen können.

Im Bürger- und Ordnungsamt in der „Weinheim Galerie“ am Dürreplatz (3. OG, Zimmer 306) wird Karl-Christian Gessner, der zuständige Mitarbeiter im Weinheimer Tiefbauamt, als Ansprechpartner persönlich und telefonisch unter 06201-82 493 zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes auch weiterhin für individuelle Absprachen und Fragen der Anlieger bereit. Entweder Amtsleiter Karl-Heinz Bernhardt unter 06201-82 264 und per Mail unter k.-h.bernhardt@weinheim.de oder Karl-Christian Gessner unter 06201-82 402 oder per Mail unter k.-c.gessner@weinheim.de.

Nach wie vor sei es oberste Maßgabe, so betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, dass zu jeder Zeit der Bauarbeiten die Ladengeschäfte für Kunden und Anlieferer geöffnet sein konnten. „Wir haben hierfür von Einzelhändlern und vom Lebendigen Weinheim durchaus auch positiven Zuspruch bekommen“, so der Tiefbauamtsleiter.

Bernhardt bedauerte, dass sich die Baufirma anfangs nicht an die Absprachen gehalten hat, nach denen das Sägen der Steine unter Lärmschutzmaßnahmen vonstatten gehen müsse. Darauf werde die Stadt nun unbedingt drängen.

Die Zeitplanung für die Abschnittseinteilung sieht so aus, dass der erste Abschnitt im Laufe der nächsten Woche, definitiv vor Karfreitag, fertiggestellt werden kann.

Das habe den Vorteil, dass die Fußgängerzone über Ostern weitgehend baustellenfrei sei. Nach den Osterfeiertagen beginnen dann die Arbeiten am Bauabschnitt zwei, also ab der Bäckerei Grimminger.

Das Tiefbauamt geht davon aus, dass der leichte Zeitverzug, der an den ersten Tagen der Maßnahme entstanden ist, schon bald wieder aufgeholt wird.

Ebenso werde auch der Gesamtzeitplan der Maßnahme – zwischen Reiterin und Windeckplatz – eingehalten. Der 2012er Bauabschnitt soll Ende Juli abgeschlossen sein. Erst im Frühjahr 2013 werden die Arbeiten dann zwischen Windeckplatz und Grabengasse fortgesetzt.“