Montag, 22. Oktober 2018

Weinheim kann 2014 wieder ein Stadtjubiläum feiern

„Und die neue Stadt daselbst“

Weinheim, 20. März 2013. (red/pm) „Wenn der Herr Herzog persönlich und zwei Freie mit ihm durch eigenen Eid versichern, dass die Burg Windeck und die neue Stadt daselbst sein Eigentum seien, zu besserem Recht als die Lorscher Kirche daran hat, so wird er sich daran erfreuen.“ [Weiterlesen…]

Offene Info-Veranstaltung zur Jugendgemeinderatswahl am 28. Januar

Jugendpolitik aus erster Hand

Weinheim, 23. Januar 2013. (red/pm) Heidelberg hat einen, Dossenheim hat einen, Ladenburg und Schriesheim auch: Einen Jugendgemeinderat. Auch in Weinheim soll im März erstmals ein politisches Jugendgremium gewählt werden. Gleich nach den Weihnachtsferien besuchte Gabi Lohrbächer-Gérard, Referentin des Oberbürgermeisters und im Rathaus zuständig für Ratsdienste, alle weiterführenden Weinheimer Schulen, um für die Wahl zu motivieren.

Information der Stadt Weinheim:

„Allerdings: Das passive und aktive Wahlrecht gilt natürlich für alle Jugendliche, wenn sie in Weinheim wohnen und das passende Alter haben – auch wenn sie außerhalb der Stadt eine Schule besuchen oder bereits berufstätig sind.
Deshalb gibt es jetzt zum Abschluss der Informationstour am Montag, 28. Januar, ab 19.30 Uhr, auch nochmal eine offene Veranstaltung, zu der alle Jugendlichen eingeladen sind – sie findet im Saal der Stadtbibliothek in der Luisenstraße statt.

Dabei gibt es Jugendpolitik aus erster Hand. Die Stadt hat zwei Jugendgemeinderäte aus Ladenburg eingeladen; sie werden von ihren Erfahrungen, ihren Themen und und Einflussmöglichkeiten berichten. Danach geht es in die heiße Phase der Bewerbungen – die Frist endet am Mittwoch, 6. Februar.

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei  Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Der letzte mögliche Tag für eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen müssen schriftlich eingehen (Anschrift: Gabi-Lohrbächer-Gérard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer 209, Eingang A, 1. Obergeschoss,  bei Rückfragen: Telefon 06201 / 82 – 216, oder ratsdienste@weinheim.de).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring auch eine persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine Broschüre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren. „

Stadt gedachte am 9. November der Reichspogromnacht von 1938

Steine gegen das Vergessen

Am 9. November gedachte Weinheim der Progromnacht: Während der Bürgermeister die Namen aller 114 jüdischer Personen verlas, die am 9. November 1938 in Weinheim gelebt haben, legten Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Steine am Mahnmal nieder

 

Weinheim, 16. November 2012. (red/pm) „In den frühen Morgenstunden wurde mein Vater von SA-Leuten abgeholt und wie alle jüdischen Männer Weinheims ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Als ich später zur gewohnten Zeit in die Schule gehen wollte, da konnte ich nicht mehr aus dem Haus. Bald rückten auf einem offenen Lieferwagen Schlägertrupps mit großen Äxten an und begannen, alles kurz und klein zu schlagen. Die großen Schaufenster und das ganze Inventar der Geschäfte meiner Großeltern und meines Großonkels wurden zerstört und über den Splittern der Schaufenster wurden dann die Bettfedern von aufgeschlitzten Kopfkissen verstreut. Es war ein Bild des Grauens.”

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