Montag, 25. September 2017

Gemeinderat stimmt zu - GrundstĂŒckeigentĂŒmer besorgt

„Westlich Hauptbahnhof“ kommt voran

Weinheim, 16. Januar 2015 (red/ld/ek) In zwei Jahren soll das GRN-Betreuungszentrum an die GRN-Klinik umziehen. Auf dem jetzigen Areal werden dann 47.000 Quadratmeter frei. Diese sollen im Zuge des Sanierungsgebiets „Westlich Hauptbahnhof“ neu bebaut werden. Am Mittwoch beschloss der Gemeinderat das weitere Vorgehen und die FortfĂŒhrung der direkten Beteiligung der Öffentlichkeit nach der Planungsphase. [Weiterlesen…]

Nachfrage und QualitÀt steigen

Familienberatungsstelle leistet wichtige Arbeit

Weinheim, 27. Oktober 2014. (red/pm) Das erleichterte Aufatmen bei den Gemeinderatspolitikern am Weinheimer Ratstisch war deutlich zu spĂŒren. Vor zwei Jahren hatte das Gremium vor dem Hintergrund einer kommunalen Strukturdiskussion die kommunale Psychologische Beratungsstelle fĂŒr Familien- und Erziehungsberatung in die TrĂ€gerschaft des Pilgerhauses ĂŒbergeben. [Weiterlesen…]

Bewerbungsphase fĂŒr Jugendgemeinderat auf der Zielgeraden

Motivation aus erster Hand

Die drei Vertreter des Jugendgemeinderats Ladenburg. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Die Wahlen fĂŒr den Jugendgemeinderat Weinheim sind am 08. bis 16. MĂ€rz. Bis Mittwoch, den 06. Februar, können sich noch Kandidaten bewerben. Kandidieren und wĂ€hlen darf jeder im 14. bis einschließlich 19. Lebensjahr.

Information der Stadt Weinheim:

„„Es hat uns Ansporn gegeben, lieber einmal mehr nachzuhaken als einmal zu wenig“, berichtete Sophian Habel. „Und manchmal“, schmunzelte der Vorsitzende des Ladenburger Jugendgemeinderates, „mussten wir auch mal mit den Kopf durch die Wand, um zu ĂŒberzeugen“.

Es war eine fröhliche und erstaunlich versierte Vorstellung der drei Jugendpolitiker aus dem Ladenburger Jugendgemeinderat. Die Römerstadt war – was ein solches Jugendgremium angeht – Pionier in der Region. Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard, die im Weinheimer Rathaus im Moment gerade die ersten Jugendgemeinderatswahlen fĂŒr Weinheim vorbereitet, hatte die drei Jugendlichen aus der Nachbarstadt eingeladen: Sophian Habel, dessen Stellvertreter Sören Ueberrein und den Finanzverantwortlichen Francesco Iacono.

Nach wie vor ĂŒberzeugt undÂ ĂŒberzeugend berichteten sie aus ihrer Arbeit. Die Motivation war ansteckend. Unter den Zuhörern waren erste Kandidaten aus Weinheim, Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard mit ihren jungen Kollegen Anne Köller und Thomas Fischer sowie Stadtjugendring-GeschĂ€ftsfĂŒhrer JĂŒrgen Holzwarth mit den beiden Jugend-Sozialarbeitern Elke Weitenkopf und Volker Kugel.

„Wir freuen uns darauf, dass wir uns jetzt auch in Weinheim auf diesen Lernprozess einlassen“, so Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard. Die Wahl zum Weinheimer Jugendgemeinderat geht jetzt in die heiße Phase der Bewerbungen – die Frist endet am Mittwoch, 6. Februar.

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wĂ€hlen im MĂ€rz 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenĂŒber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen AusschĂŒssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den AusschĂŒssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die wĂ€hlbar und wahlberechtigt sind. Sie mĂŒssen eigentlich nur zwei Kriterien erfĂŒllen: WĂ€hlbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wĂ€hlen und gewĂ€hlt werden.

Der letzte mögliche Tag fĂŒr eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen mĂŒssen schriftlich eingehen (Anschrift: Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer 209, Eingang A, 1. Obergeschoss, bei RĂŒckfragen: Telefon 06201 / 82 – 216, oder ratsdienste@weinheim.de ).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring auch eine persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂŒre und angemessene Internet-PrĂ€sentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jĂ€hrigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. MĂ€rz. GewĂ€hlt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. MĂ€rz an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Gemeinderat stimmt Erneuerung des Vertrags zu

Strandbad Waidsee bleibt bestehen

Die Stadt setzt den Badebetrieb am See fort. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 28. Januar. (red/jkr) In der Sitzung am 23. Januar stimmte der Gemeinderat zu, den Badebetrieb des Strandbads Waidsee auch in der kommenden Saison fortzufĂŒhren. Erstmals konnten die Betriebskosten zu rund 62 Prozent durch die Einnahmen gedeckt werden. Der Grund dafĂŒr sind geringere Personalkosten. Seit dem vergangenen Jahr beauftragt die Stadt einen Personaldienstleister mit dem Saisonbetrieb. Eine Praxis, die nicht ohne Kritik blieb.

Im Jahr 2011 versuchte die Stadt, das Strandbad zu privatisieren. Doch es fand sich kein KĂ€ufer. Was also tun? Das Strandbad hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben und musste schon immer bezuschusst werden.

FĂŒr die Saison 2012 wurde erstmalig ein Personaldienstleister mit der FĂŒhrung des Betriebs beauftragt. Die Personalkosten konnten im um rund 100.000 Euro gesenkt werden. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen trotz des wechselhaften Sommers von 159.000 Euro im Jahr 2011 auf rund 209.000 Euro. DafĂŒr sorgten mehr als 125.000 Besucher.

Zum ersten Mal konnten so die Betriebskosten zu 62 Prozent gedeckt werden. Die FĂŒhrung des Strandbads wird daher auch in der kommenden Saison in die HĂ€nde des Personaldienstleisters und der DLRG gelegt werden. Eine Privatisierung des Strandbads schließt die Stadt dennoch nicht aus und will diese Möglichkeit auch kĂŒnftig verfolgen.

Alle Parteien sprachen sich fĂŒr den Weiterbetrieb des Strandbads aus. Auch, wenn es sich nicht selbst finanzieren kann, sei seine Funktion als Naherholungsort sehr wichtig.

An heißen Tagen sind beide BĂ€der ĂŒberfĂŒllt. Sie werden also benötigt.

hieß es von Seiten der SPD.

Die Linke Ă€ußerte Misstrauen gegen die Lösung, das Bad durch einem Personaldienstleister zu fĂŒhren:

Wenn Sie die Kosten senken mit Leiharbeit und schlecht bezahlten Billiglöhnern, dann ist das kein gutes Jahr.

Die GrĂŒne alternative Liste (GAL) forderte die Qualifikationen der Mitarbeiter regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen und schlug vor, eine pauschale ParkgebĂŒhr von einem Euro vor. Damit soll die Parksituation an den Sommerwochenenden entschĂ€rft und die Anwohner entlastet werden.

Sportevents oder Konzerte soll es am Waidsee erst einmal nicht geben. DafĂŒr sprach sich unter anderem die FDP aus.

FĂŒr die Anwohner ist schon die Parksituation belastend genug.

Beschluss des Gemeinderates

GrĂŒnes Licht fĂŒr neue Buslinien

Weinheim, 30. Juni 2012. (red/pm) Neue Buslinien wurden im Gemeinderat verabschiedet. Betrieb startet Ende 2013.

Information der Stadt Weinheim

„Ein neues Busliniennetz wird ab Ende 2013, wenn der neue Zentrale Omnibusbahnhof am Hauptbahnhof in Betrieb ist, die Ortsteile besser an die Innenstadt anschließen, sowie OEG und S-Bahn besser vernetzen.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwoch endgĂŒltig dem neuen LinienbĂŒndel zugestimmt, nachdem es zuvor noch Nachbesserungen in den Ortsteilen LĂŒtzelsachsen und Hohensachsen gegeben hatte.

In den sĂŒdlichen Ortsteilen werden die Busse nun nicht direkt die dicht bebauten Ortskernstraßen befahren. Stattdessen fĂŒhrt die Linie ĂŒber die Weinheimer Straße und die Muckensturmer Straße zur B 3 und zum neuen S-Bahn-Halt im Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“; die Linie erschließt auf dem Weg außerdem den Anet-Platz in Hohensachsen.

Dadurch wird auch eine Überquerung der OEG-Schienen vermieden. Verwaltung und Gemeinderat waren auf diese Variante nach entsprechenden Anregungen aus der BĂŒrgerschaft eingeschwenkt.“

Hof des Gymnasiums herausgeputzt


Frisch sanierter Hof am Haupteingang des Werner-Heisenberg-Gymnasiums.

Weinheim, 11. September 2011. (red/pm) Hof vor dem Haupteingang des Werner-Heisenberg-Gymnasiums wurde saniert.

Information der Stadt Weinheim:

„Jedes Schuljahr beginnt mit neuen EindrĂŒcken – das bezieht sich im Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium in diesem Jahr auch auf den neu hergestellten und sanierten Hof vor dem Haupteingang und dem Mofa-Abstellplatz im Westen des GebĂ€udes. Die dortige Asphaltdecke hatte zu viele Löcher aufgewiesen, so dass ein neuer Belag nötig wurde.

Rund 40 000 Euro hatte der Gemeinderat fĂŒr diese Maßnahme im FrĂŒhjahr bewilligt. Das GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamt nutzte nun die letzte Ferienwoche, um den Hof herzurichten. Richtig schick ist dabei der Eingangsbereich geworden, der nun mit einem rötlichen Steinbelag gepflastert ist. „Das passt gut zum Sandstein des GebĂ€udes“, erklĂ€rte jetzt Bernhard von Hirschheydt vom GrĂŒnflĂ€chen- und Umweltamt. Die AbstellplatzflĂ€che fĂŒr Mofas, Roller und andere motorisierte ZweirĂ€der wurde neu aufgebaut und mit einer Teerdecke versehen.“