Freitag, 22. September 2017

Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen am 24. Juli 2014 in Weinheim

Austausch und Information fĂŒr Betroffene

Weinheim, 19. Juli 2014. (red/pm) Das nĂ€chste Treffen fĂŒr Angehörige von demenzkranken Menschen findet am Donnerstag, 24. Juli ab 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr in der Weinheim Galerie (Eingang BĂŒrgerbĂŒro), Raum 306 im 3. Obergeschoss, DĂŒrrestraße 2 in Weinheim statt. [Weiterlesen…]

Weinheim als Modellstadt fĂŒr Altersfreundlichkeit

„Nicht ohne uns ĂŒber uns“

Barriere Liegnitzer Straße - Kopie

Die Stadt Weinheim will barrierefrei sein. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 24. Oktober 2013. (red/pm) Die Stadt Weinheim ist als „Alter(n)sfreundliche Kommune“ eine Modellstadt fĂŒr Land und Kreis. [Weiterlesen…]

Eine Studie der UniversitÀt Stuttgart misst erstmals Schadstoffverbreitung von Kohlekraftwerken

Großkraftwerk verursacht jĂ€hrlich 71 vorzeitige TodesfĂ€lle

Der Block 9 des Großkraftwerk Mannheim soll 2015 in Betrieb gehen. Wissenschaftler der UniversitĂ€t Stuttgart haben im Auftrag von Greenpeace errechnet, dass rund 48 vorzeitige TodesfĂ€lle im Jahr auf sein Konto gehen werden. Foto: GKM AG

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/pm) Laut einer Studie der UniversitĂ€t Stuttgart setzen Kohlekraftwerke neben Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Kohlenmonoxid auch Feinstaub, giftige Metalle und Schwefeldioxid frei. Diese Stoffe seien verantwortlich fĂŒr Atemwegserkrankungen, Asthma und verkĂŒrzen die Lebenszeit deutlich, und zwar deutschlandweit um 33.000 Lebensjahre pro Jahr. Bezogen auf die Bevölkerung entspricht das 3.100 frĂŒhzeitiger TodesfĂ€lle im weiten Umkreis von Kohlekraftwerken. 71 davon gehen laut der Studie auf das Konto des kohlebetriebenen Großkraftwerk Mannheim. Wenn der Block 9 in zwei Jahren in Betrieb geht, rechnen die Forscher mit etwa 48 vorzeitigen TodesfĂ€llen, allein fĂŒr diese Anlage. Die Blöcke 3 und 4 werden dann abgeschaltet. Die Blöcke 6, 7 und 8 bleiben am Netz.

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Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund Österreich

 

Rhein-Neckar, 01. MĂ€rz 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt – immer wieder wird man im Leben als Ersthelfer gefragt. 73 Prozent der Menschen haben jedoch Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Maßnahmen an einem Unfallort nennen. Können Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt gehört? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte? [Weiterlesen…]

Petry bewegt Dich: Keine Angst vor Mucki-Buden!

Guten Tag!

Weinheim, 21. Februar 2011. Schweiß, Stahl und Stöhnerei – stimmt dieses Image von „Mucki-Buden“ noch? Unser Kolumnist Matthias Petry meint: Nein. Das Fitnessstudio ist lĂ€ngst offen fĂŒr Leute wie Dich und mich.

Von Matthias Petry

Fitnessstudios? Das sind doch diese Folterkeller, in denen irgendwelche Muskelprotze Eisenhanteln stemmen und dabei fĂŒrchterlich schwitzen und stöhnen. Was hat das denn mit Gesundheit zu tun? Das ist wohl eher nichts fĂŒr mich!

Stimmt! Bodybuilding von frĂŒher hatte nichts mit Gesundheit zu tun. Und Arnold Schwarzenegger hat auch als Schönheitsideal lĂ€ngst ausgedient. Das ist alles schon eine Weile her – und trotzdem assoziieren viele Menschen, wenn sie Fitnessstudio hören, diesen Begriff sofort mit Schweiß, Stahl und Stöhnerei. – und sind negativ eingestellt.

Dabei haben sich Fitnessstudios schon lange gewandelt – und mit ihnen ihre Klientel. Die meisten Anlagen bieten heute ein komplettes gesundheitssportliches Angebot. Von Kinderturnen bis RĂŒckentraining fĂŒr Senioren. Von Zirkeltraining an GerĂ€ten bis Speck-weg-Wochen. Entspannung und Wellness sowieso. Und natĂŒrlich Geselligkeit – Leute kennenlernen, quatschen, gemeinsam Spaß haben.

Um sich zu erzeugen, sollten Sie einfach in einem Fitnessstudio Ihrer Wahl einen Besichtigungstermin vereinbaren. Sie werden möglicherweise ĂŒberrascht sein. Keine dunklen, schlecht gelĂŒfteten KellerrĂ€ume warten da auf Sie, sondern ein helles, lichtdurchflutetes und freundliches Ambiente. Kunden sollen sich wohl fĂŒhlen und gerne kommen.

Was sofort auffĂ€llt: Hier trainieren „Leute wie Du und Ich“. Der nette Nachbar von gegenĂŒber stĂ€rkt seinen RĂŒcken – die Friseurin radelt ihre Pfunde weg. Kontakte sind schnell geknĂŒpft, wenn das gewĂŒnscht ist. Wer lieber seine Ruhe haben will, bleibt fĂŒr sich – Kommunikation kann, muss aber nicht sein.

Vorbei an Bistro und GetrÀnkebar stehen auf der TrainingsflÀche vorne meist die AusdauergerÀte, mit denen Herz-Kreislaufsystem gestÀrkt und Kalorien verbrannt werden: Fahrradergometer, LaufbÀnder, Ruderergometer, Stepper und sogenannte Crosswalker oder Elypsentrainer, die besonders viele Muskelgruppen ansprechen.

Vielseitigkeit erhöht die Motivation

Die Parole heißt Abwechslung. Das Ausdauertraining lĂ€sst sich vielseitig gestalten – das erhöht die Motivation. Damit das Treten nicht allzu zĂ€h und langweilig wird, kann der Blick auf TV-Monitore oder durch ein Panoramafenster nach draußen gehen.

Nach den AusdauergerĂ€ten kommt das HerzstĂŒck der Anlage: der GerĂ€tepark: KrafttrainingsgerĂ€te fĂŒr jeden Muskel, meist thematisch geordnet und nummeriert. Moderne GerĂ€te fĂŒhren die Bewegung kontrolliert – Fehler fast ausgeschlossen. Gewichte lassen sich ganz leicht einstellen und verĂ€ndern.

Zum GerĂ€tepark gehört auch ein Kurzhantelkomplex mit Spiegelfront, der natĂŒrlich etwas an die alten Zeiten erinnert. Doch Übungen mit Kurzhanteln gehören einfach fĂŒr den fortgeschrittenen Fitnesssportler dazu. Eine Ecke mit Gymnastikmatten fĂŒr Bauch- und DehnĂŒbungen ist ebenfalls obligatorisch. Damit schließt man meist den Trainingsdurchgang ab.

Gute Studios haben gute Trainer

Und wie funktioniert das alles jetzt? DafĂŒr gibt-ÂŽs die Trainer. Sie fĂŒhren ein erstes GesprĂ€ch mit Ihnen, bevor Sie das Training aufnehmen. Das ist wichtig, denn hier informieren Sie Ihren Trainer ĂŒber etwaige gesundheitliche Beschwerden und EinschrĂ€nkungen.

Diese Informationen fließen dann zusammen mit Ihren Fitnesszielen – mehr Kraft, mehr Ausdauer, mehr Beweglichkeit, weniger Gewicht – und einem kleinen sportmotorischen Test in den Trainingsplan ein, den Ihnen die Trainer an die Hand geben.

Die ersten Monate sollten Sie nur nach Ihrem Trainingsplan trainieren, dann kommen auch schnell die ersten Erfolge. Die Trainer erklĂ€ren Ihnen, wie Sie die GerĂ€te bedienen, kontrollieren Ihre BewegungsablĂ€ufe und stehen fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung.

Training ist besser als Medikamente

Ein individuell abgestimmtes Krafttraining wirkt besser als jedes Medikament. Sie können sich dadurch fit fĂŒr die Belastungen von Job und Alltag machen und bestimmte gesundheitliche Beschwerden dauerhaft ausschalten.

Ohne ihn geht es auch nicht mehr: den Gymnastikraum fĂŒr das wöchentliche Kursangebot. Wem das GerĂ€tetraining an Ergometern und Kraftmaschinen zu einsam oder zu langweilig ist, der kann unter vielen Sportkursen auswĂ€hlen:

Aerobic und Stepp zu flotter Musik, WirbelsĂ€ulengymnastik, Pilates und Bauch-Beine-Po fĂŒr Schwachstellen und Problemzonen, Indoor-Cycling auf speziellen StandfahrrĂ€dern fĂŒr die Ausdauer – oft zielgruppenspezifisch, aber immer in der Gruppe mit anderen.

Unschlagbar sind die Wassergymnastik- und Aquajogging-Kurse in großen Anlagen, wenn diese ĂŒber entsprechende infrastrukturelle Bedingungen – sprich ein Hallenbad – verfĂŒgen.

Die Sportmöglichkeiten sind vielseitig und wetterunabhĂ€ngig. Outdoorsportangebote bilden das TĂŒpfelchen auf dem „i“: Walking, Lauftraining, Mountainbiking, Tai Chi im Garten. Raus ins Freie und in die Natur.

Zum Training gehört heute oft Wellness

Was noch fehlt: Entspannung und Wellness. Kaum ein Studio mehr ohne Sauna und Ruheraum. Viele haben eine eigene Wellnessanlage in Betrieb, die keine WĂŒnsche offen lĂ€sst. Perfekt fĂŒr die Belohnung nach dem anstrengenden Sport.

Fitnessstudios sind meist in privater Hand. Allerdings gibt es auch immer mehr grĂ¶ĂŸere Vereine, die eigene Studios erfolgreich betreiben. Wie auch immer: Ein monatlicher Beitrag fĂ€llt natĂŒrlich an, doch der ist meist gut investiert.

Alles unter einem Dach. FĂŒr jeden Geschmack. FĂŒr jedes Alter. FĂŒr Einsteiger und fĂŒr Fortgeschrittene. FĂŒr DĂŒnne und fĂŒr Übergewichtige. WĂ€re das vielleicht doch was fĂŒr Sie?

Sind Sie neugierig geworden? Dann machen Sie doch gleich in einem nahegelegenen Studio einen Termin aus – und dann woanders noch einen. Und vergleichen Sie. Nutzen Sie ein Probetraining. Und dann ran an-ÂŽs Eisen, Ă€h -۩ natĂŒrlich an die GerĂ€te.

Mit sportlichen GrĂŒĂŸen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tĂ€tig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesĂŒnder werden.

Petry bewegt Dich: In diesem Jahr wird alles besser


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. 2011 – neue VorsĂ€tze, Neubeginn, Neuanfang. Der Jahreswechsel muss oft als „Tag X“ herhalten. Zum Start des neuen Jahres hört man auf zu rauchen, man beginnt eine DiĂ€t oder man treibt regelmĂ€ĂŸig Sport. So weit die Theorie.

Von Matthias Petry

Die PlĂ€ne dafĂŒr sind schnell gemacht – meist nach dem Sommer. Da geht das leicht von der Hand. Weihnachten und Neujahr sind noch weit entfernt – man hat noch so viel Zeit. Die Absicht ist bekundet, das Gewissen ist beruhigt.

Erstmal gilt aber: so weitermachen. Wenn dann doch Silvester irgendwann kommt, lĂ€sst man es nochmal so richtig krachen. Die letzten Kippen, Sekt und mampfen bis zum Abwinken, ausschlafen, der erste Morgen im neuen Jahr, und nun -۩?

Das neue Leben soll losgehen.

Jetzt soll es also losgehen, das neue Leben. Das passt aber gerade ganz schlecht – da sind noch ein Paar Zigaretten in der Schachtel, die Reste vom BĂŒffet mĂŒssen auch noch gegessen werden und an Bewegung ist nicht zu denken – man hat Kopfweh.

Einen Tag kann das neue Leben ja schließlich noch warten. Obwohl, morgen muss man ja wieder zur Arbeit – Stress, Hektik, Alltag sind ganz schlecht fĂŒr einen Start. Dann halt kommendes Wochenende, nĂ€chsten Monat oder am besten erst zum nĂ€chsten Jahreswechsel 2012!

Sie finden dieses Szenario ĂŒbertrieben? Ist es nicht. Es ist leider eine Tatsache, dass Menschen die guten VorsĂ€tze und PlĂ€ne, die sie sich fĂŒr den Jahreswechsel vornehmen, selten in die Tat umsetzen. Die Projekte scheitern reihenweise.

Und scheitert reihenweise.

Warum? Weil die Strategie des VerdrĂ€ngens und Rausschiebens verhindert, dass man richtig aktiv wird. Es ist eine Art Selbstbetrug, eine EinschlĂ€ferungstaktik. Man gaukelt sich vor, den ersten Schritt – mit der Planung – schon gemacht zu haben.

Dabei ist es ein RĂŒckschritt. Man entfernt sich damit weiter vom Ziel. Denn der Druck wird grĂ¶ĂŸer, je nĂ€her der „Tag X“ kommt. Das Scheitern ist dann vorprogrammiert. Man schafft es nicht, hat aber gleich eine Lösung parat: Erneut verschieben.

DafĂŒr gibt es dann sofort zehn gute GrĂŒnde: Stress, Kopfschmerzen, Wetter und so weiter, und so weiter. Das Unterbewusstsein zerpflĂŒckt jeden noch so guten Plan. Es hat ja auch alle Zeit der Welt dafĂŒr.

Wie der Schweinhund zum HĂŒndchen wird.

Was tun? Es gibt nur eine Lösung: Sofort loslegen. Keine langfristigen PlĂ€ne schmieden, keinen „Tag X“ festlegen, kein „morgen“ oder „nĂ€chste Woche“. Hier und jetzt. Egal, um was es letztendlich geht: Um mit dem Rauchen aufzuhören, um abzunehmen, um mehr Sport zu treiben …

Nur durch den Überraschungseffekt lĂ€sst sich das Unterbewusstsein ĂŒberlisten. Gelingt diese List öfter – sagen wir mal regelmĂ€ĂŸig sechs Wochen lang – dann wird der innere Schweinehund schwĂ€cher. Er wird dann zum HĂŒndchen – zahm, folgsam.

Er lÀuft dann mit, lÀuft nebenher. Plötzlich lÀuft auch er gern und meldet sich sogar, wenn wir mal auf dem Sofa liegen bleiben. Dann tauscht er die Rolle: Der Bremser wird zum Antreiber. Er macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir mal faul sind.

Dann hat man es geschafft. Wenn der innere Schweinehund mit im Boot ist, kann nichts mehr schief gehen. Er ist ein starker Partner. Mit ihm lassen sich die persönlichen Ziele erreichen. Er braucht nur etwas Pflege und FĂŒrsorge – sozusagen eine spezielle Behandlung.

Bewegen Sie sich. Realistisch. Nicht zu hart. Aber tun Sies.

Wenn es um Sport und Bewegung geht, dann sieht die weitere Behandlung des inneren Schweinehunds folgendermaßen aus:

Treiben Sie regelmĂ€ĂŸig Sport, probieren Sie vieles aus, setzen Sie sich realistische Ziele, trainieren Sie nicht zu hart, hören Sie immer mit einem guten GefĂŒhl auf, belohnen Sie sich hin und wieder, erzĂ€hlen Sie anderen von Ihren Erfolgen.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich Ihnen einen guten Start ins neue Jahr!

Mit sportlichen GrĂŒĂŸen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tĂ€tig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesĂŒnder werden.