Sonntag, 15. September 2019

Landwirtschaftsminister informierte sich zum Stand des „ILEK-Projektes“

Vom Breisgau ĂŒber die Bergstraße nach BrĂŒssel

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Besser vorbereitet kann ein Landwirtschaftsminister eigentlich nicht nach BrĂŒssel kommen, der Behördenhauptstadt Europas. LĂŒtzelsachsener Wein im GepĂ€ck, eine bunt mit touristischen Attraktionen gefĂŒllte Info-Mappe von der Bergstraße, gestĂ€rkt mit badisch-spanischen Tapas aus dem „CafĂ© Florian“ am Weinheimer Marktplatz und mit erfreulichen Infos von der „BlĂŒhenden Bergstraße“.

Information der Stadt Weinheim:

„Alexander Bonde (38) aus Freiburg, grĂŒner Landwirtschaftsminister der grĂŒn-roten Regierung in Stuttgart, legte am Sonntag – auf Einladung seines Parteifreundes Uli Sckerl – auf seiner Fahrt vom Breisgau ĂŒber die Bergstraße nach BrĂŒssel in Weinheim eine informelle Mittagsrast ein. „Es war die passende Gelegenheit, einen direkten Kontakt mit dem Minister herzustellen“, freute sich Sckerl, MdL und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GrĂŒnen-Fraktion im Landtag, bei seiner BegrĂŒĂŸung. Es passte in der Tat gut, denn Bondes Ministerium und die Bergstraße im Rhein-Neckar-Kreis – zwischen Heidelberg und der hessischen Grenze – haben aktuell ein gemeinsames Thema: Das Integrierte Landschaftsschutzprojekt ILEK; das ist eine konzertierte Aktion von Kommunen, Behörden und VerbĂ€nden, die sich den Erhalt der BlĂŒhenden Bergstraße als Kulturlandschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Einfach ausgedrĂŒckt: Durch eine Organisation der Pflege von GrundstĂŒcken und Wegen soll die Verbuschung der Bergstraße verhindert werden. Es soll weiterhin Wiesen, GĂ€rten und Weinberger geben.

„Wir sind sehr dankbar dafĂŒr, dass es dieses tolle Projekt gibt“, lobte Landrat Stefan Dallinger, der ebenso wie Weinheims BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner ein bekennender Fan von Bergstraßen-Wanderungen ist. Land, Landkreis und Kommunen seien sich einig, und man wisse vor Ort die finanzielle Beteiligung des Landes, zum Beispiel an Personalkosten, durchaus zu schĂ€tzen. Fetzner informierte den Minister dann ĂŒber den aktuellen Stand des ILEK-Projektes, das an der Bergstraße ĂŒber eine verbesserte Landschaftspflege, Naturschutzmaßnahmen, Investitionen in den Wegebau und eine Forcierung der Flurneuordnung umgesetzt wird. Interessante und durchaus schon konkrete Themen sind geplant, wie der Ausbau des Burgen- und BlĂŒtenweges zum zertifizierten „QualitĂ€tswanderweg“ oder eine „GrundstĂŒcksbörse“. Minister Bonde sprach das „magische Dreieck“ an, mit dessen Hilfe MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann immer die optimale Nutzung von Landschaft beschreibe: Aspekte des Naturschutzes mĂŒssten genauso gehegt werden wie der Landwirtschaft und des Tourismus.

„Mit diesen Instrumenten arbeiten Sie hier schon vorbildlich“, bescheinigte der Landwirtschaftsminister, der sich entsprechend im Goldenen Buch der Stadt Weinheim verewigte: „Weiter viel Erfolg mit ILEK und der blĂŒhenden Bergstraße“, so steht es dort oberhalb seiner Signatur zu lesen. Einen Appell von Stadt- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann und Landrat Dallinger nahm der Politiker noch mit: Mit der geplanten touristischen Zusammenfassung unter dem Begriff „Nördliches Baden-WĂŒrttemberg“ können sich die Touristiker vor Ort nicht anfreunden. „Wir werben mit unseren Sonnenstunden und dem mediterranen Flair, da passt der Begriff Norden nicht“, fand Maria Zimmermann. „Lassen Sie uns die bestens eingefĂŒhrten Labels“, wĂŒnschte sich der Landrat.“

Master-Gewichtheberin des AC Weinheim trÀgt sich im Goldenen Buch der Stadt ein

Monika Pipke ist schwer beschÀftigt

Monika Pipke trÀgt sich in das Goldene Buch der Stadt Weinheim ein. Foto: Stadt Weinheim.


Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm) Monika Pipkes Unterschrift ist mit leichter Feder aufgetragen. Aber die zarte Signatur, die seit einigen Tagen das Goldene Buch der Stadt Weinheim ziert, tÀuscht. Denn Monika Pipke hat enorme KrÀfte in den Armen, Schultern und Fingern. Auf ihre Alters- und Gewichtsklasse bezogen ist die 52-jÀhrige Wirtschaftsingenieurin sogar die stÀrkste Frau der Welt.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Amateur-Gewichtsheberin aus den Reihen des Weinheimer Athletik Clubs AC ist in der Saison 2012 nicht nur deutsche Vizemeisterin der „Master-Klasse“ geworden (Ü35), zunĂ€chst bei den Europameisterschaften in Aserbaidschan, dann bei den Weltmeisterschaften in der Ukraine, gewann sie in den Gewichtsklassen bis 53 Kilo und bis 58 Kilo jeweils die Goldmedaille. Damit hĂ€lt sich die zierliche Frau, die Mutter von drei eifrig trainierenden Nachwuchs-Gewichtshebern ist, schon seit vier Jahren in der Weltspitze ihrer Altersklasse.

FĂŒr Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard war es eine Ehrensache, die drahtige Sportlerin jetzt in seinem Dienstzimmer zu empfangen, um der Mehrfach-Meisterin einen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt einzurĂ€umen. Neben einer Delegation des AC – bestehend aus dem Vorsitzenden Heinz Lammer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Mathias Hörr und Trainer Peter Laudenklos – gehörte auch Stadtwerke-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter KrĂ€mer zu den Gratulanten.

Beim Weinheimer Energieversorger ist die Freizeit-Athletin im Hauptberuf als Leiterin des Kundenservice zustĂ€ndig. FĂŒr ihren Chef sind die sportlichen Erfolge seiner Mitarbeiterin ĂŒbrigens gut nachvollziehbar. Er bescheinigte: „So kennen wir Frau Pipke, was sie anpackt, das macht sie zu hundert Prozent.“

Elvira Bach malte sich ins Goldene Buch der Stadt

Die Frau mit dem Lippenstift

Als KĂŒnstlerin Elvira Bach sich in das Goldene Buch eintrug versetzte sie alle in fasziniertes Staunen


Weinheim, 19. September 2012. (red/pm) Die Frau kramte in ihrer stylischen Handtasche aus buntem Plastik und zĂŒckte den Lippenstift. Knallrot drehte er sich aus seiner HĂŒlle. Aber Elvira Bach zog sich keineswegs die Lippen nach, die waren eh’ noch leuchtend. Nein, sie malte. Erst die Gesichtskonturen, dann Augen, Nase, Mund.

Information der Stadt Weinheim:

„Schließlich holte die Berliner KĂŒnstlerin noch die Wimperntusche aus der Tasche und verlieh dem Gesicht schwarze Augenbrauen und einen nachdenklichen Ausdruck. FĂŒr die Signatur reichte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard einen simplen schwarzen Edding, denn das definitiv neueste Kunstwerk ist im Goldenen Buch der Stadt Weinheim verewigt.

Elvira Bach schrieb sich am Dienstag vor ihrer Vernissage beim Kunstförderverein in der Volksbank Galerie nicht ins Goldene Buch der Stadt – sie „malte“ sich ein. OB Bernhard war schwer begeistert. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, schmunzelte der Rathauschef.

Jedenfalls, vor ihrer Ausstellungseröffnung auf Einladung des Kunstfördervereins, sorgte die schwer angesagte Malerin auf dem Rathaus fĂŒr Aufsehen. Kunstfördervereinsvorsitzende Waltraud Bucher-Olehowski und Gunnar Fuchs, Leiter des Komunalen KulturbĂŒros, staunten nicht schlecht angesichts der Spontankunst im Goldenen Buch.

Elvira Bach ihrerseits zeigte sich begeistert von der Stadt, in der bis zum 12. Oktober ihre Bilder hĂ€ngen werden. So lange ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Volksbank in der Bismarckstraße zu sehen.“