Samstag, 18. August 2018

„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“

Kinder psychisch kranker Kinder

Weinheim, 11. Juli 2014. (red/pm) Am 17. Juli findet die Abschlussveranstaltung der Ausstellung „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ statt.
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GRN-Betreuungszentrum zieht an die Klinik

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. März. (red( Die GRN Gesundheitszentren gGmbH betreibt in der Viernheimer Straße ein Betreuungszentrum und eine Klinik für geriatrische Rehabilitation. Zwei Brände verursachten schwere Schäden an den Gebäuden- eine Sanierung erscheint den Betreibern nicht mehr wirtschaftlich.

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Am 12. Februar werden Fakten geschaffen

Faktencheck: Zentrale Fragen und Antworten zum Asylbewerberheim

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GroĂźes Interesse fĂĽr Informationsveranstaltung „Asylbewerberheim Heppenheimer StraĂźe“ – eine BĂĽrgerbeteiligung im Vorfeld wird es aber nicht geben.

 

Weinheim, 08. Februar 2014. (red) Wieso muss alles so schnell gehen? Welcher geheime Deal ist mit dem Bau einer zentralen Asylbewerberunterkunft an der Heppenheimer StraĂźe verbunden? Warum gibt es keine offene BĂĽrgerbeteiligung im Vorfeld? Hat der Kreis tatsächlich dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten gesucht oder ist das nur eine Schutzbehauptung, um das zentrale Konzept durchzuziehen? Wieder einmal sind zu viele wesentliche Fragen offen. Wieder einmal wird die Bevölkerung Weinheims am kommenden Mittwoch vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Verwaltung will den Ausschuss fĂĽr Technik (ATU) und Umwelt in nicht-öffentlicher Sitzung den Aufstellungsbeschluss fĂĽr das Asylbewerberheim fassen lassen. [Weiterlesen…]

Zentrum fĂĽr Psychische Gesundheit Weinheim

Neue Außenstelle eröffnet

Weinheim/Wiesloch, 20. September 2013. (red/pm) Am 01. Oktober wird das Zentrum fĂĽr psychische Gesundheit Weinheim, als neue AuĂźenstelle des PZN, seinen Betrieb aufnehmen. Dort können seelische Erkrankungen wohnortnah behandelt werden. [Weiterlesen…]

Zentrum fĂĽr psychische Gesundheit Weinheim ab 1. Oktober am Netz

Wohnortnahes Behandlungsangebot der GRN-Klinik

Am 01. Oktober wird das Foto: PZN

Am 01. Oktober geht das Zentrum fĂĽr psychische Gesundheit Weinheim in Betrieb. Foto: PZN

Weinheim, 02. September 2013. (red/pm). Zum 01. Oktober schlieĂźt sich eine VersorgunglĂĽcke im nördlichen Rhein-Neckar-Kreis. Das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) mit Sitz in Wiesloch und die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH (GRN) erweitern ihr Leistungsspektrum in enger Zusammenarbeit in der Stadt Weinheim. [Weiterlesen…]

Kinderschutzbund Weinheim sucht ehrenamtliche Helfer

Damit Kinder eine Lobby haben

Weinheim, 05. Juni 2013. (red/pm) Der Kinderschutzbund Weinheim sucht Verstärkung. Das Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen aus problematischer Umgebung ein unbeschwerteres Leben zu ermöglichen. Er stellt sich am 13. Juni im CafĂ© „VermittelBar“ vor. [Weiterlesen…]

Ausstellung von Sigrid Kiessling-Rossmann

„Meeres-Land“ in der GRN-Klinik

Weinheim, 19. April 2013. (red/pm) „Meeres-Land“: Das ist der Titel einer Ausstellung der Mannheimer KĂĽnstlerin Sigrid Kiessling-Rossmann – SIRO –, die am Freitag, 26. April 2013, um 18:00 Uhr vom Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, in der GRN-Klinik eröffnet wird. Kunstliebhaber sind herzlich eingeladen, an der Vernissage teilzunehmen. [Weiterlesen…]

Förderverein Alzheimer stellt sich im Café Vermittelbar vor

Ein Netzwerk von Demenzpaten

Der Vorstand des Fördervereins Alzheimer e.V. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 04. April 2013. (red/pm) Jeder kann an Demenz erkranken. Darauf machte der „Runde Tisch Demenz“ bereits vor zwei Jahren aufmerksam. Aus diesem Grund stellt sich der Förderverein Alzheimer am 11. April 2013 im nächsten CafĂ© Vermittelbar vor. [Weiterlesen…]

Werkstätten suchen ehrenamtliche Hilfe

„Man bekommt auch viel zurück“

Weinheim, 06. Februar 2013. (red/pm) Die junge Frau ist ganz aufgeregt. Die Trommel zwischen den zitternden Knien jauchzt sie vor lauter Vorfreude. Sie kann es kaum erwarten, bis einer der Betreuer das Startzeichen gibt. „We will rock you“, von Queen. Auf Kommando trommeln sie alle los; es sind rund ein Dutzend von Menschen mit Behinderung, die bei den Diakoniewerkstätten in Weinheim das Tagesangebot der Förder- und Betreuungsgruppen annehmen. Manche sitzen in Rollstühlen, manche können stehen, sogar tanzen. Trommeln können sie alle. Es ist Musikstunde mit Pfarrerin Martina Ade – und alle haben eine große Freude.

Information der Stadt Weinheim:

„Dann ist da noch Christoph, ein junger Mann mit Handicap und groĂźer Energie. „Es geht ihm so viel besser“, erklärt Josef Achstetter, der Leiter der „Tagesstruktur“ innerhalb der Diakoniewerkstätten, „wenn er am Tag eine Stunde spazierengehen kann“. Aber ohne Aufsicht ist das nicht denkbar. Diese Betreuungsgruppen befinden sich in einem Haus in der MierendorffstraĂźe; insgesamt haben die Diakoniewerkstätten in Weinheim drei Standorte. Die eigentlichen Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung durchaus produktiv arbeiten, befinden sich in der DaimlerstraĂźe und im Höhnerweg auf dem Betriebsgelände der Firma Freudenberg – das wiederum hat historische GrĂĽnde. Die Firma Freudenberg ist seit rund 35 Jahren Auftraggeber fĂĽr die Diakoniewerkstätten in Weinheim. Die Werkstattleitung Technik im Industriepark obliegt Wolfgang Wild in der DaimlerstraĂźe Andreas GuĂźmann.

Wer das Angebot in den Werkstätten nicht annehmen kann, gestaltet seinen Tag mit Betreuung in der Mierendorffstraße. Alle werden „Beschäftigte“ genannt. Alle haben sie ihren Platz. In Gruppen wird gegessen, gespielt, Umwelt erfahren, gebastelt, sich ausgeruht, Mobilität trainiert – und gerne musiziert. „Aber unser Betreuungsschlüssel reicht nicht aus, um zu jeder Zeit unseren Beschäftigten Abwechslung und eine ganz persönliche Zuwendung zu geben“, gibt Josef Achstetter zu. Dabei seien doch gerade Menschen mit Behinderung sehr emotional veranlagt und sehr empfänglich gegenüber persönlichen Kontakten.

„Klar ist“, sagt Christine Münch von der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI, „man braucht hier mehr ehrenamtliche Helfer“. Deshalb sind die Diakoniewerkstätten die nächste Einrichtung, die sich am Donnerstag, 14. Februar, von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer Straße beim „Café VermittelBar“ der WEI vorstellt. Josef Achstetter und Wolfgang Wild werden selbst anwesend sein, um aus ihrer Arbeit zu berichten und ehrenamtliche Helfer zu werben.

Tätigkeiten, die Spaß und Freude bereiten

„Man bekommt sehr viel von diesen Menschen zurück“, sagt Josef Achstetter. Helfer müssten als Gäste des Hauses nicht etwa pflegerische Aufgaben erledigen, sondern solche Tätigkeiten, die Spaß und Freude bereiten. Spazierengehen, Vorlesen, Basteln, einen Ausflug begleiten, mal einen Computerkurs geben oder zeigen, wie man ein Fahrrad repariert. „Lebenspraktische Dinge gefallen unseren Beschäftigten am besten“, beschreibt Achstetter. Ehrenamtliche müssten sich auch nicht verpflichtet fühlen. „Jede Stunde ist für unsere Leute wertvoll“, sagt er. Und umgekehrt. Aus 35-jähriger Erfahrung weiß er: „Wir können von Menschen mit Behinderung etwas lernen.“

Info: „CafĂ© VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 14. Februar in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer StraĂźe, 14 Uhr bis 16 Uhr, diesmal mit Infos aus erster Hand ĂĽber die Diakoniewerkstätten in Weinheim mit ihren Tagesförderzentrum in der MierendorffstraĂźe. Gerne stellt die WEI auch auĂźerhalb des „CafĂ© Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der BĂĽrgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine MĂĽnch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.“

Ehrenamtsinitiative „WEI“ setzt ihr Programm 2013 fort

Tauschring eröffnet „VermittelBar“-Saison

Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm)  Er ist jetzt zwölf Jahre alt – aber die Idee des Weinheimer Tauschrings ist moderner denn je. „Immer mehr Menschen leben alleine und brauchen im gegenseitigen Austausch die Hilfe anderer, sie können geben und nehmen, so wie es unserer Philosophie entspricht“, sagt Christine Münch, die in Weinheim zu den Begründern des „Tauschrings“ gehört, der wiederum eine der Säulen ist, auf dem das Engagement der Weinheimer Ehrenamtsinitiative „WEI“ ruht.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese „WEI“ setzt ihr Engagement natĂĽrlich auch im Jahr 2013 fort. Zu den Hauptaktivitäten zählt das monatliche „CafĂ© VermittelBar“ in der Cafeteria der „GRN-Kreispflege“ in der Viernheimer StraĂźe. Jeden zweiten Donnerstag im Monat, jeweils von 14 Uhr bis 16 Uhr, bringt die „WEI“ dort Menschen, die helfen wollen mit jenen zusammen, die Hilfe benötigen. 2012 sind daraus schon wichtige neue Gruppen entstanden, bereits tätige haben neue Mitstreiter gefunden. Und jetzt zum Auftakt am Donnerstag, 10. Januar, stellt sich der Tauschring vor. GegrĂĽndet wurde er im Herbst 2000.

„Wir haben, was wir brauchen, wenn wir gebrauchen, was wir haben“, mit diesem Leitsatz der bundesweiten Tauschring-Gruppen beschreibt Tauschring-Sprecherin Christine Münch die Motivation der Gruppe. Dadurch, dass Christine Münch selbst auch im Stadtseniorenrat und an einigen runden Tischen aktiv ist, konnte sie eine funktionierende Vernetzung herstellen und neue Projekte anstoßen.

Denn das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ habe angesichts einer wachsenden Zahl rüstiger und motivierter Senioren durchaus Konjunktur, betont sie. Daraus ergeben sich für den Tauschring neue Herausforderungen. Immer mehr „Tauschaktionen“ sind bereits mit einem intergenerativen Ansatz versehen. Junge Menschen können der älteren Generation zum Beispiel die ersten Schritte am PC beibringen, Senioren zeigen den Jungen, wie man kocht oder sinnvolle Handarbeiten machen kann. Das System der „Talente“, so die geldlose Tauschring- Währung, ist von Anfang an gleich geblieben. Jedes Mitglied erhält sein Verrechnungskonto und die aktuellen Angebote werden bekanntgegeben. Da gibt es kaum etwas, was es nicht gibt: Von „Verleih meiner Teppichreinigungsmaschine von Vorwerk“ über „Verleih von Partygeschirr für 20 Personen“ oder „Kuchen backen für Feste oder einfach so“ bis hin zu „Hilfe bei häuslicher Alten- und Krankenpflege“.

Biete KĂĽche einbauen fĂĽr Kurzurlaub

Wer eine Küche einbauen kann, zum Beispiel, ist beim Tauschring für ein paar Tage König. Denn so eine Aktion ergibt „Talente“ fast wie Sand am Meer. Wer eine Küche einbauen kann, was neulich beim Tauschring in Weinheim tatsächlich geschehen ist, der hat freie Auswahl, ähnlich wie beim Hauptgewinn an der Losbude: Einkäufe erledigen lassen, Hilfe am Computer, im Garten, einen Autoanhänger für einen Tag, wahlweise Baby- oder Omi-Sitting, sogar ein Kurzurlaub im Odenwald wäre als Tauschring-Gegenleistung drin. „Der Tauschring“, erklärt Christine Münch, „will soziale Strukturen, etwa der Nachbarschaftshilfe, ersetzen, die heute leider immer mehr verlorengehen“. Das sei nicht nur sinnvoll, findet sie, es mache auch noch Spaß, weil dabei viele soziale Kontakte und Freundschaften entstehen.

Info: „CafĂ© VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 10. Januar in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer StraĂźe, 14 Uhr bis 16 Uhr, diesmal mit Infos des „Tauschrings“, mehr Infos und Kontakte auf www.tauschring-weinheim.de. Gerne stellt die „WIE“ auch auĂźerhalb des „CafĂ© Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der BĂĽrgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine MĂĽnch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.“

Wechsel in der Pflegedienstleitung der GRN-Klinik Weinheim

Der Patient steht im Mittelpunkt

Weinheim/Rhein-Neckar, 22. Dezember 2012. (red/pm) Mit dem 1. Januar 2013 beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der GRN-Klinik Weinheim: Sonja Schmitt (63), seit 2002 Pflegedienstleiterin der Klinik (ehemals Kreiskrankenhaus), geht in den Ruhestand. Im Rahmen einer internen Abschiedsfeier Mitte Dezember übergab sie den Stab an Marie-Luise Schmitz (46), die sich bereits seit dem ersten November auf ihre neue Aufgabe in Weinheim vorbereitet. Rüdiger Burger, Geschäftsführer der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Markus Kieser, Klinik-Betriebsleiter, und Dr. med. Werner Schaupp, Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Weinheim, bedankten sich – gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – bei Sonja Schmitt für die jahrelange angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit. Burger verlieh ihr darüber hinaus im Namen von Landrat Stefan Dallinger die Silberne Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises und hieß ihre Nachfolgerin im GRN-Team herzlich willkommen.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Herr Kieser, wenn ich dazu noch etwas anmerken dürfte?“ Mit diesem Zitat illustrierte der Betriebsleiter der GRN-Klinik eine von Sonja Schmitts herausragenden Eigenschaften: Sie habe immer für ihre Überzeugungen eingestanden und diese lebhaft in die Diskussion eingebracht. Doch gleichzeitig, und hier war sich Markus Kieser mit den anderen Rednern einig, war sie stets kompromissbereit und äußerst kooperativ. Geschäftsführer Burger ergänzte: „Sie legen Wert auf eine korrekte Ordnung, ein klares System und transparente Strukturen.

Der Pflegedienst war unter Ihrer Leitung immer wirtschaftlich organisiert, und Sie haben immer wieder neue Konzepte zur Entlastung des Fachpersonals umgesetzt.“ Dr. Werner Schaupp hob zwei weitere Persönlichkeitsmerkmale seiner Kollegin im Klinik-Leitungsteam hervor: „Sie waren immer kreativ und dynamisch bis zum Schluss!“ In der Praxis bedeutete das: Neben einer effizienten Organisation der Pflege, wie sie beispielsweise in einer kontinuierlichen qualifizierten Aus- und Weiterbildung, klarer Aufgabenverteilung und einem vorbildlichen Dokumentationssystem zum Ausdruck kam, war ihr stets auch eine ansprechende Gestaltung der Räumlichkeiten sowie die umfassende Information der Patienten ein Anliegen. Denn, so die angehende Pensionärin, ein schön geschmückter Christbaum in der Adventszeit mache beispielsweise einen ebenso guten Eindruck wie eine klar strukturierte und gut verständliche Patientenbroschüre – und beides wirke sich positiv auf den Genesungsprozess aus.

Nach all dem verwundert nicht, dass beiden Seiten der Abschied nicht leicht fiel. Sonja Schmitt selbst – die übrigens vor ihrer Tätigkeit in der Pflegedienstleitung unter anderem als Krankenschwester auf einer Diabetikerstation und in der Psychiatrie gearbeitet hatte – betonte, wie sehr sie die vertrauensvolle und loyale Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschätzt habe, die sie stets auch bei Veränderungen und Umstrukturierungen unter­stützt hätten.

Darüber hinaus bedankte sie sich auch bei allen anderen, mit denen sie in und außerhalb der Klinik zusammen gearbeitet hat: bei den Grünen Damen, der Seelsorge, der Hospizhilfe, dem Stadtseniorenrat, dem Pflegestützpunkt Rhein-Neckar sowie vielen weiteren, die sich der GRN-Klinik verbunden fühlten und fühlen. Für die Zukunft hat sich die Mutter einer Tochter und Oma einer Enkelin vorgenommen, zwei Gänge zurückzuschalten, nach dem Motto Mahatma Gandhis: „Es gibt Wichtigeres im Leben als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“

Neues Leitungsteam

Geschwindigkeit aufnehmen hingegen wird Marie-Luise Schmitz, die ab Januar 2013 gemeinsam mit Markus Kieser und Dr. Werner Schaupp dem Leitungsteam der GRN-Klinik Weinheim angehören wird. Die am Universitätsklinikum Frankfurt ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich: Unter anderem bildete sie sich zur Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin fort, absolvierte erfolgreich einen Stationsleiterkurs und studierte schließlich berufsbegleitend Pflegemanagement an der Katholischen Fachhochschule Freiburg, wo sie sich schwerpunktmäßig mit Personal- und Organisationsentwicklung auseinandersetzte.

28 Jahre Berufspraxis führten sie von der Intensivpflege – in der sie unter anderem eine große herzchirurgische Intensivstation aufbaute – über das Projektmanagement in einer Stabsstelle des Klinikums der Universität Köln und die Pflegedienstleitung mehrerer Abteilungen des Städtischen Klinikums Braunschweig zu ihrer neuen Aufgabe als Pflegedienstleiterin der GRN-Klinik Weinheim. Hier hat sich die gebürtige Rheinländerin, die gerne wieder in den Süden der Republik zurückkehrt, vorgenommen, die Kompetenzen der Pflege in Anlehnung an die neuesten Erkenntnisse der Pflegewissenschaft und -forschung weiterzuentwickeln. Auch hofft sie, der Begeisterung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Beruf durch ein neues Personalentwicklungs­konzept neue Impulse geben zu können.

Eine strukturierte Herangehensweise, Durchsetzungsfähigkeit und Zielstrebigkeit sind drei Eigenschaften, die Marie-Luise Schmitz schon nach ihrer kurzen Einarbeitungszeit bescheinigt werden und die sie mit ihrer Vorgängerin Schmitt verbinden. Insofern werden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nicht umstellen müssen. Dass nicht „alles beim Alten“ bleibt, liegt in der Natur der Sache: „Wir erhoffen uns von Ihnen neue Anregungen für die Pflege und das gesamte Haus“, drückte es der Ärztliche Direktor in seiner Begrüßungsrede aus. Die Erwartungen sind also hoch, doch Schmitz nimmt die Herausforderung gerne an.

Eine Hospitanz in einem so genannten „Magnethospital“ – ein Krankenhaus, das aufgrund seiner vorbildlichen Pflege wie ein Magnet sowohl auf Patienten als auch auf pflegerisches Fachpersonal wirkt – hat sie in dem Vorhaben bestärkt, „eine gute Arbeitsorganisation für die Pflegefachkräfte zu ermöglichen und diese durch einen partizipativen Führungsstil zu erreichen“. Um dieses Prinzip im Arbeitsalltag umzusetzen, wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflegebereich ein großes Mitspracherecht bei organisatorischen Entscheidungen eingeräumt, aber ein ebenso hohes Maß an Eigenverantwortung zugesprochen. Bei alldem gilt es, das Ziel der Pflege im Auge zu behalten: Der Patient steht im Mittelpunkt aller Bemühungen – spätestens an dieser Stelle knüpft die neue Pflegedienstleiterin unbedingt an die Arbeit ihrer Vorgängerin an! Auch privat ist Marie-Luise Schmitz neugierig auf unbekannte Terrains und liebt die Herausforderung: In ihrer Freizeit bereist sie gerne mit dem Rucksack ferne Länder und strebt es als passionierte Läuferin an, in absehbarer Zeit an einem Marathon teilzunehmen.

Weinheimer Hospizhilfe sucht ehrenamtliche Helfer

Menschen auf dem letzten Weg begleiten

Weinheim, 07. Dezember 2012. (red/pm) Im „Café VermittelBar“ herrscht mittlerweile ein reger Betrieb. Schon das ganze Jahr über bringt die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI bei der Kontaktbörse an jedem zweiten Donnerstag im Monat Ehrenamtliche sowie Vereine und Initiativen, die Helfer suchen, an einen Tisch. Schon manche Zusammenarbeit ist dabei entstanden.

Information der Stadt Weinheim:

„Beim nächsten „CafĂ© Vermittelbar“ geht es um ein sensibles Thema, das freilich immer mehr in den Fokus gesellschaftlicher Verantwortung rĂĽckt: Die Hospizarbeit, die Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen während der Zeit der Erkrankung, aber auch des Sterbens und der Trauer. In Weinheim gibt es seit 15 Jahren den Verein „Hospizhilfe Weinheim e.V.“, der sich mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften um diese Menschen kĂĽmmert. Mehr als 30 ehrenamtliche Helfer sind dort im Moment schon tätig.

„Es wäre besser, wir wären mehr“, sagt Einsatzleiterin Martha Krebs. Sie selbst ist gelernte Krankenschwester mit Fachrichtung Palliativmedizin und wird beim nächsten „CafĂ© Vermittelbar“ am Donnerstag, 13. Dezember, wie immer von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Cafeteria der GRN-Pflegeklinik in der Viernheimer StraĂźe, aus der segensreichen Arbeit der Hospizhilfe berichten. Die ehrenamtlichen Helfer der Hospizhilfe werden sehr sorgfältig auf ihre Aufgaben in den betroffenen Familien vorbereitet und je nach Wunsch und Eignung in Absprache mit den hauptamtlichen Kräften eingesetzt. Vorbereitungs- und Fortbildungsseminare werden regelmäßig angeboten, Supervisionen sind sogar verpflichtend.“

JĂĽrgen Kerth und Band geben Benefizkonzert am 14. Oktober

Erfurter Blueslegende gastiert im GRN-Betreuungszentrum

Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Eine ostdeutsche Blueslegende gastiert am Sonntag, den 14. Oktober, in der Kapelle des GRN-Betreuungszentrums, Viernheimer Straße 27: Um 14:30 Uhr (Einlass: 14:00 Uhr) spielen der Erfurter Jürgen Kerth und Band – gemeinsam mit der Gruppe „Just“ aus der Region Weinheim – in einer Benefizveranstaltung für Menschen mit kleinem und großem Handicap, zu der auch externe Besucher herzlich eingeladen sind.

Information der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH:

„Nach dem öffentlichen Konzert in Muddy’s Club e. V. am 13. Oktober ist dieser zusätzliche Auftritt in Weinheim ein exklusives Ereignis fĂĽr Musikbegeisterte, fĂĽr die es nicht allzu viele Gelegenheiten gibt, Livemusik zu genieĂźen. Organisiert hat dieses Event der Förderverein Kreispflegeheim. e.V. gemeinsam mit dem Referat Soziokultur des Muddy’s Club e.V., Weinheim.

Das Benefizkonzert ist eine alkoholfreie Veranstaltung, der Eintritt ist für Menschen mit Handicap frei – Kartenvorbestellung unter foerderverein-kph@t-online.de. Alle anderen Musikfans verweist das Betreuungszentrum auf das Konzert am Abend zuvor (www.muddysclub.de).

Der Erfurter Gitarrist JĂĽrgen Kerth steht seit 45 Jahren auf der BĂĽhne. Er selbst relativiert den häufig gebrauchten Titel „Ostdeutscher Blueskönig“: „Meine Musik soll genauso den Swing, Soul und Funk, Reggae und vieles andere mehr beinhalten.“

Vor der Wiedervereinigung war er mehrmals zum Nummer-Eins-Gitarristen Ostdeutschlands gewählt worden. Seinen Stil beschreibt er als Schnittstelle zwischen Santana, Johnny Winter, B. B. King, Jimmy Hendrix und anderen. Seit 20 Jahren tritt er auch in Amerika auf, wo er bereits zahlreiche Konzerte gab.“

Spiel, Musik und Kerwe-Rallye im GRN-Betreuungszentrum

„Kerwe am Weiher“ mit neuen Attraktionen

Weinheim, 11. September 2012. (red/pm) Nach dem bewährten Erfolgsrezept der letzten zwei Jahre findet in diesem Jahr erneut die „Kerwe am Weiher“ statt. Auszubildende und Praktikanten des GRNBetreuungszentrums Weinheim laden gemeinsam für Samstag, 22. September 2012, zur Kerwe-Rallye und anderen Attraktionen in den Park der GRN-Einrichtungen, Viernheimer Straße 27, ein.

Information der Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH:

„Von 13 bis 16 Uhr haben externe Gäste vielfältige Möglichkeiten, sich gemeinsam mit Bewohnern und Mitarbeitern des Betreuungszentrums bei Musik, verschiedenen Spielen und Leckereien zu amĂĽsieren. Neben den Klassikern Dosenwerfen, TorwandschieĂźen, Minigolf, Kegeln, Eierlaufen und Entenangeln gibt es in diesem Jahr mindestens eine neue, selbst gebaute Rallye-Station – welcher Art sie sein wird, wird im Vorfeld nicht verraten.

Patrick Eck, Gärtner im Betreuungszentrum und Leiter des Organisations-Teams, rät potenziellen Besucherinnen und Besuchern: „Lassen Sie sich überraschen!“ Teilnehmer jeden Alters können an den Stationen der Kerwe-Rallye Punkte sammeln; den drei erfolgreichsten unter ihnen winken tolle Preise.

Musikalisch begleitet wird die „Kerwe am Weiher“ dieses Jahr von der French Quarter Jazzband aus Heppenheim. Zur Stärkung stehen Kaffee und frisch gebackener Kuchen zum Selbstkostenpreis bereit. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter – dann in der Kapelle des GRN-Betreuungszentrums – statt.“

Ab 2013 soll das neue Ärztehaus und ein Verwaltungszentrum mehr Service und Bürgernähe bieten

Richtfest fĂĽr kĂĽrzere Wege

Weinheim, 10. Juli 2012. (red/la) Heute feierten Rhein-Neckar-Kreis, die Stadt Weinheim und die GRN-Kliniken gemeinsam Richtfest in der RöntgenstraĂźe. Ab April 2013 soll das Verwaltungsgebäude, zwei Monate später das Ă„rztehaus bezugsfertig sein. [Weiterlesen…]

Feuerwehr rettet 18 Personen

Brand im GRN-Betreuungszentrum – 41-jährige Frau tot

Eine 41 Jahre alte Frau kam heute bei einem Zimmerbrand im GRN-Betreuungszentrum ums Leben.

 

Weinheim, 05. Juni 2012. (red) Aktualisiert. Eine Bewohnerin des GRN-Betreuungszentrums Weinheim in der Viernheimer StraĂźe ist heute vermutlich infolge einer Rauchgasvergiftung gestorben. 18 weitere Personen konnten gerettet werden. Ăśber deren Zustand lagen am späten Abend noch keine Informationen vor. Die Station wurde evakuiert – die Bewohner in anderen Stationen untergebracht. Das ausgebrannte Zimmer hatten keinen Rauchmelder.

Von Hardy Prothmann

Um 19:53 Uhr schlug die Brandmeldeanlage an – obwohl die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Stadt nur einen kurzen Anfahrtsweg hatte und bereits sechs Minuten später mit der Brandbekämpfung begann, konnte sie den Tod einer 41Jahre alten Frau nicht verhindern. Die Frau ist vermutlich erstickt.

Vierzehn Personen mussten nach Angaben der Polizei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Kliniken eingeliefert werden. Der Brand war auf Station 14 im dritten Stock ausgebrochen. Der 1. BĂĽrgermeister Dr. Torsten Fetzner sowie der stellvertretende Landrat Joachim Bauer waren wie auch Kreisbrandmeister Peter Michels vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Verschreckte Heimbewohner, junge wie alte, wurden im AuĂźenbereich vom Rettungsdienst betreut. Viele hatten nur Unterwäsche an, weil sie schon im Bett oder auf dem Weg dorthin waren. Eine bettlägerige Person hat man auf der Station belassen, wo sie betreut wird. Die anderen wurden auf andere Zimmer verteilt – einige mĂĽssen die Nacht in einem Notlager in der anliegenden Kapelle verbringen.

Das ausgebrannte Zimmer ist vollständig verrust, ebenso rund zehn Meter Gang vor dem Zimmer. Im Gang sind Rauchmelder installiert, die auch angeschlagen haben. Im Zimmer selbst war kein Rauchmelder installiert – bis der Qualm die Rauchmelder auf dem Gang erreicht hatte, hatte sich das Feuer vermutlich schon ausgebreitet. Die Feuerwehr brachte eine Drehleiter in Stellung und griff das Feuer von auĂźen und innen an. Durch Zugabe von Netzmittel konnte die Löschwirkung des Wassers verbessert und dadurch ein größerer Wasserschaden verhindert werden.

Durch die Freiwilligen Feuerwehren Weinheim-Stadt, Hohensachsen, Sulzbach, Hemsbach sowie die Werksfeuerwehr der Firma Freudenberg konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Umständen des Brandes wurden noch am Abend aufgenommen und laufen auf Hochtouren. Der Brandort ist beschlagnahmt.

Die Kreispflege musste teilweise evakuiert und Teile der Viernheimer Straße bis gegen 21.30 Uhr gesperrt werden. Neben einem Großaufgebot von Feuerwehr- und Polizeikräften waren mindestens sieben Rettungswagen, zwei Notartzeinsatzfahrzeuge, der Leitende Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Schnelleinsatzgruppe des DRK Mannheim Nord vor Ort im Einsatz.

 

Obwohl die Feuerwehr den Zimmerbrand sehr schnell gelöscht hatte, ist eine Frau gestorben.

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Anm. d. Red: Wir werden den Bericht nach Erhalt weiterer Informationen aktualisieren.

Anm. d. Red.: Die Polizei informierte am späten Abend, dass das Opfer 18 Jahre alt gewesen sei. In der Nacht korrigierte sich die Polizei und informierte, die Frau sei 41 Jahre alt gewesen.