Donnerstag, 12. Dezember 2019

Stadt bekämpft den Buchsbaumzünsler

Nieder mit dem Zünsler

Weinheim, 14. August 2013. (red/pm) Der Buchsbaumzünsler macht frisst sich an den Bäumen und Büschen des Weinheimer Schlosspark satt. Am 16. August wird der Schädling deshalb noch einmal bekämpft. [Weiterlesen…]

Grünflächenamt wirbt mit einem Flyer

Jeder kann einen Baum schützen

Baumpaten gesucht. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 09. August 2012. (red/pm) Grünflächenamt wirbt mit einem Flyer für Baumpatenschaften – 3000 Bäume an Straßen.

Information der Stadt Weinheim:

„3000 Bäume in der Stadt stehen an Straßen. Das ist nicht natürlich, aber gut für die Menschen, die dort wohnen. „Könnten Bäume wählen, würden sie wohl kaum den Straßenrand zu ihrer Heimat machen“, sagt Michael Langhammer, der Leiter des Weinheimer Grünflächen- und Umweltamtes. Die Bäume, gibt er zu Bedenken, müssten dort einiges aushalten und vieles fehle ihnen. Die Bevölkerung selbst, findet der Gartenbauingenieur, könnte aber vieles ausgleichen.

In diesem Sinne hat das Grünflächen- und Umweltamt jetzt eine Kampagne begonnen, um die Weinheimerinnen und Weinheimer zur selbstständigen Pflege eines oder mehrerer Straßenbäume zu motivieren. „Unsere Stadtgärtner können nicht überall sein“, gibt er zu Bedenken, „mit der persönlichen Hilfe eines Baumpaten kann es viel besser gehen“. Jeder können einen Baum schützen, so Langhammer.

Mit Flyern in den öffentlichen Dienststellen und im Internet wirbt die Stadt für diese Baumpatenschaften. Motto: Menschen brauchen Bäume, und Straßenbäume brauchen Menschen. Bäume im Stadtgebiet seien schließlich „Sonnen- und Regenschirme auf einmal“. Beweis: „Baumbestandene Straßen sind an heißen Tagen bis zu acht Grad Celsius kühler als baumlose.“ Sie seien außerden Luftbefeuchter – sie verdunsten bis zu 400 Liter pro Tag. Das mache heiße, trockene Tage erträglich. Ein großer Baum liefere in der Stunde bis zu 1200 Liter Sauerstoff.

Was gibt es für die Baumpaten zu tun? Die Vitalität des Baumes könne gestärkt werden, etwa durch Pflegen und Mähen der Baumscheibe, Wässern bei heißem, trockenem Wetter (mit rund zehn Litern täglich, Beschädigungen oder Veränderungen an Stamm, Ästen oder Baumscheibe oder Fremdablagerungen sollten gemeldet werden.

Wichtig, eine Anmeldung für eine Baumpatenschaft sei grundsätzlich nicht erforderlich. Das Fachamt würde es jedoch begrüßen, da die „Kümmerer“ gegebenenfalls bei künftigen Baumarbeiten informiert werden können.“

Info: Interessenten wenden Sie sich bitte an: Stadt Weinheim, Grünflächen- und Umweltamt, Telefon: 06201-82 527
E-Mail: gruenflaechenamt@weinheim.de

Hof des Gymnasiums herausgeputzt


Frisch sanierter Hof am Haupteingang des Werner-Heisenberg-Gymnasiums.

Weinheim, 11. September 2011. (red/pm) Hof vor dem Haupteingang des Werner-Heisenberg-Gymnasiums wurde saniert.

Information der Stadt Weinheim:

„Jedes Schuljahr beginnt mit neuen Eindrücken – das bezieht sich im Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium in diesem Jahr auch auf den neu hergestellten und sanierten Hof vor dem Haupteingang und dem Mofa-Abstellplatz im Westen des Gebäudes. Die dortige Asphaltdecke hatte zu viele Löcher aufgewiesen, so dass ein neuer Belag nötig wurde.

Rund 40 000 Euro hatte der Gemeinderat für diese Maßnahme im Frühjahr bewilligt. Das Grünflächen- und Umweltamt nutzte nun die letzte Ferienwoche, um den Hof herzurichten. Richtig schick ist dabei der Eingangsbereich geworden, der nun mit einem rötlichen Steinbelag gepflastert ist. „Das passt gut zum Sandstein des Gebäudes“, erklärte jetzt Bernhard von Hirschheydt vom Grünflächen- und Umweltamt. Die Abstellplatzfläche für Mofas, Roller und andere motorisierte Zweiräder wurde neu aufgebaut und mit einer Teerdecke versehen.“

Sachschaden wegen Dachschaden – Idioten reagieren sich an Bäumen ab


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge Bäume am Multring und im Kreuzungsbereich zur Zeppelinbrücke Opfer von Vandalismus, wie das Grünflächen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

Von Hardy Prothmann

Dem jungen Baum wurde die Krone abgerissen. Bild: Stadt Weinheim

Immer wieder kommen solche Meldungen auf den Redaktionstisch. Die Stadt Weinheim informiert:

„Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge Bäume am Multring und im Kreuzungsbereich zur Zeppelinbrücke Opfer von Vandalismus, wie das Grünflächen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

So wurde an einer jungen Eiche gegenüber von „Auto Reiff“ komplett die Krone abgebrochen. In der Nähe der Abfahrt zum Stadion wurden so genannte „Dreiböcke“ zerstört, die den jungen Bäumen beim Wachsen helfen sollen.

Ingesamt entstand durch den Vandalismus ein Schaden von rund 500 Euro. Wer Zeugenangaben machen kann und etwas Verdächtiges beobachtet hat, möchte bitte auf dem Weinheimer Grünflächen- und Umweltamt anrufen (Bernhard von Hirschheydt, Telefon 06201-82400).“

Warum passiert so etwas? Wer macht das? Wieso und warum und überhaupt? Man ist fassungslos über solche als „Vandalismus“ beschriebenen Taten.

Muss man das verstehen? Schwere Jugend? Zu viel Alkohol? Schlechten Tag gehabt?

Und doch muss man wohl zur Kenntnis nehmen, dass es leider viele Menschen gibt – und nicht nur junge – die ihren Frust auf was auch immer vollständig sinnlos an Gegenständen und manchmal auch andere Menschen ablassen.

Und es ist gut und richtig, aufmerksam durchs Leben zu gehen und solche Vorfälle zu melden. Damit die Täter im Rahmen der Gesetze dafür bestraft werden. Und ihnen gezeigt wird, wie asozial und dumm solche Gewaltakte sind.

Verständnis muss man für solch dumpfe Zerstörungswut nicht haben. Sie richtet sich gegen die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Dazu ist sie feige und erbärmlich.